Samstag, 2. Juni 2018

Gottes Herz Für Dich

Gott hat so ein Herz für Dich.
 

Er hat Dich geschaffen. Er ist unser Schöpfer. Gott liebt Dich als Seinen Sohn oder Seine Tochter.

Aber warum erleben wir oft nicht seine väterliche Liebe?
Vielleicht bist du ein Pflichtmensch, der immer das richtige tun will.
Es gibt Menschen, die ohne Gott tugendhaft leben wollen. Die Tugend ist gut und alles was gut ist, kommt von Gott.
 

Aber Gott ist Liebe. Tugend ohne Gottes Liebe ist kalt. 
 


Ein Pflichtmensch ohne Gott ist wie ein tugendhaftes Waisenkind, so ein erbärmliches Wesen.

Auch Gott ist total tugendhaft, aber Gottes Tugend kommt von einem Herz, dass mit Liebe brennt.
 

Tugend ohne Liebe ist eine pervertierte Tugend. Lieblose Tugend kann auch sehr grausam sein.
 

Der Apostel Paulus vor seiner Bekehrung zu Jesus war der Pflichtmensch schlechthin

Seine göttliche Hingabe war extrem. Er wollte dem Gott der Bibel in allem gehorchen, aber für ihn war Pflicht und Tugend wichtiger als Gottes Liebe. 

Er war zwar mit Bibeltexten über Gottes Liebe und Barmherzigkeit vertraut, aber sein religiöser Eifer machte sein Herz kalt und stolz.
 

Viele Jahre nach seiner Bekehrung schrieb Paulus:
 

Das Wort ist gewiss und aller Annahme wert, dass Christus Jesus in die Welt gekommen ist, Sünder zu erretten, von welchen ich der erste bin. 1. Tim 1,15 ELB
 

Denn ich bin der geringste von den Aposteln; ich bin nicht wert, Apostel genannt zu werden, weil ich die Kirche Gottes verfolgt habe. 1. Kor 15,9 EIN
 

Warum verfolgte er die Kirche? Weil seine eigene Tugend für ihn wie ein falscher Gott war.
 

Eine streng religiöse Mentalität kann uns für Gottes Wahrheit und Liebe blind machen.
 

Denn da sie Gottes Gerechtigkeit nicht erkannten und ihre eigene aufzurichten trachteten, haben sie sich der Gerechtigkeit Gottes nicht unterworfen. Römer 10,3 ELB
 

Manche suchen sich zu beruhigen, indem sie denken, diese Warnung nur auf Juden, Moslems oder vielleicht Katholiken zutrifft.
 

Aber wir alle können auf einem Abweg sein, wenn Gottes Liebe und deine tägliche persönliche Beziehung zu Jesus nicht der Mittelpunkt deines Bewusstseins ist. 

Auch ganz normale Aspekten des christlichen Lebens können uns von der Liebe Gottes und der persönlichen Jüngerschaft ablenken, wenn wir an etwas zu fest klammern.
 

Die Lehraussagen deiner Gemeinde oder Konfession können ein Abgott werden, wenn dein Glaubenssystem dein Hauptinteresse wird. Diese Denkart führt oft zu Besserwisserei, Rechthaberei und Streitsucht, statt Demut, Liebe und praktischem Glauben.
 

Verlass dich auf den HERRN von ganzem Herzen, und verlass dich nicht auf deinen Verstand, Spr 3,5 LUT
 

Wenn du wirklich denkst, du hast Gottes Wahrheit völlig im Griff, dass du immer Recht hast und besser weißt, dann bist du wirklich auf einem frommen Abweg.
 

Das echte christliche Leben ist ein lebenslanger Lernprozess. Jesus war und bleibt der Lehrer und seine Nachfolger in der Bibel waren Jünger

Ein Jünger ist jemand, der vom Meister lernt. Wer immer denkt, er habe immer Recht und besser weiß, ist unbelehrbar.
 

Vor seiner Bekehrung war Paulus ein spitzfindiger gesetzlicher selbstgerechter Pflichtmensch.
 

Er war auch ein hervorragender theologischer Profi, der immer besser wusste.
  • Das alles half ihm aber gar nicht, Gott näher zu kommen.

Als bekehrter Christ, lernte Paulus diesen Fehler zu verstehen.
 

  • Doch was mir damals ein Gewinn war, das habe ich um Christi Willen als Verlust erkannt.
     
  • Ja noch mehr: ich sehe alles als Verlust an, weil die Erkenntnis Christi Jesu, meines Herrn, alles übertrifft. Seinetwegen habe ich alles aufgegeben und halte es für Unrat, um Christus zu gewinnen.
     
  • und in ihm zu sein. Nicht meine eigene Gerechtigkeit suche ich, die aus dem Gesetz hervorgeht, sondern jene, die durch den Glauben an Christus kommt, die Gerechtigkeit, die Gott aufgrund des Glaubens schenkt. Philipper 3,7-9

Tugenden sind gut und Wissen ist gut, aber unser Endzweck ist viel höher.
 

Unsere Berufung ist nicht alles zu wissen, nicht immer Recht zu haben und nicht durch tugendhafte Strebsamkeit gut zu sein.
 

Jesus sagte etwas ganz anderes.
 

Er sagte den religiösen Profis in Israel:
 

Ihr erforscht die Schriften, weil ihr meint, in ihnen das ewige Leben zu haben; gerade sie legen Zeugnis über mich ab. Und doch wollt ihr nicht zu mir kommen, um das Leben zu haben. Joh 5,39-40
 

Jesus sagte: »Kommt alle her zu mir, die ihr müde seid und schwere Lasten tragt, ich will euch Ruhe schenken. Mt 11,28-29
 

Diese Einladung ist auch für uns, für dich.


Donnerstag, 31. Mai 2018

Willst Du als Christ Entmündigt Bleiben?

Wenn du eine große, alte Stadt besuchst, kannst du Statuen und Denkmäler sehen. 

In Leipzig ist die Thomas-Kirche wo das Grab von Johann Sebastian Bach zu sehen ist. In London oder Wien wirst du die Gräber von großen Wissenschaftlern, Königen und Musikern finden. 

 

Ein Tourist besuchte einst eine große Stadt und fragte einen alten Mann, welche großen Männer da geboren wurden. Der alte Mann dachte nach und dann sagte er: “Nein, alle, die hier geboren worden waren Babys.”


Wenn du die wunderbare Liebe Gottes entdeckst, dann wird der Himmel für dich offenbart. 


  • Mit Gottes Hilfe entscheidest du, dein Leben in Gottes Hand zu übergeben. Du fängst an, an Jesus zu glauben und Sein Nachfolger zu werden. 
  • Aber in himmlischen Sachen bist du ein Baby, ein Anfänger, ein kleines Kind. 

In jener Stunde kamen die Jünger zu Jesus und fragten: Wer ist im Himmelreich der Größte?

Da rief er ein Kind herbei, stellte es in ihre Mitte und sagte: Amen, das sage ich euch: Wenn ihr nicht umkehrt und wie die Kinder werdet, könnt ihr nicht in das Himmelreich kommen. Mt 18,1-3

 

Du brauchst eine Familiengruppe. Du bist wie ein Lamm, das einen Hirte braucht. Deine Christliche Freunde laden dich ein, eine Gemeinde zu besuchen. 

Da findest du die notwendigen elementaren Lehren, die es dir ermöglichen, Jesus besser zu verstehen und als Nachfolger Jesus Christi vorwärts zu kommen. 

Zum zweiten Mal fragte er ihn: Simon, Sohn des Johannes, liebst du mich? Er antwortete ihm: Ja, Herr, du weißt, dass ich dich liebe. Jesus sagte zu ihm: Weide meine Schafe! Joh 21,16


  • Alle Prediger und Pastoren haben Fehler, gerade wie Petrus, aber Jesus ruft uns, die Ihn besser kennen, den Gläubigen beizustehen. 
  • Wenn du ein Kind im Glauben bist, dann suche die Hilfe von starken und reifen Christen.


Aber leider findest du nach einigen Jahren, dass es nicht viel weitergekommen ist. 

  • Du bist immer noch ein Kind, das jeden Sonntag ein bisschen Unterricht hört und ein bisschen betet aber wo ist die große Kraft Gottes, die Wunder wirkt? 
  • Wo ist Jesus, der nach einer kurzen Zeit Seine Jünger aus sandte  um die Kranken zu heilen und Menschen zu befreien?   


Es gibt viele Gemeinden, wo der Pastor ganz offen sagt, die Mitglieder seien immer noch Kinder im Geist und es ist wahr. Aber im Neuen Testament was es nicht so.

So sollen wir alle zur Einheit im Glauben und in der Erkenntnis des Sohnes Gottes gelangen, damit wir zum vollkommenen Menschen werden und Christus in seiner vollendeten Gestalt darstellen. Eph 4,13

 

Natürlich müssen wir nie aufhören, unseren Himmlischen Vater mit kindlicher Liebe anzuhängen aber wir müssen kindisches Klein-denken hinter uns zu lassen.

  • So viele Christen denken wie Kinder. “Ich bin nichts. Ich darf nichts. Ich kann nichts!”
  • Wir sehen unseren Pastor als einen Vater, der uns immer sagen muss, was wir tun sollen.


Der beste Freund von David war Jonatan, der Sohn von dem König Saul. Er war allein mit seinem Waffenträger als er eine Kompanie von stark bewaffneten Philistern sah. Jonatan wartete nicht auf Befehle von seinem Vater, sondern attackierte die Philister und brachte 20 Feinde um. 

Wir sind berufen, nicht wie hilflose Kinder zu bleiben, sondern mutig auf der Seite von Jesus Christus zu kämpfen.

 

Dann sagte er zu ihnen: Geht hinaus in die ganze Welt, und verkündet das Evangelium allen Geschöpfen! 

Wer glaubt und sich taufen lässt, wird gerettet; wer aber nicht glaubt, wird verdammt werden.
  • Und durch die, die zum Glauben gekommen sind, werden folgende Zeichen geschehen: In meinem Namen werden sie Dämonen austreiben; sie werden in neuen Sprachen reden;
.... und die Kranken, denen sie die Hände auflegen, werden gesund werden. Markus 16,15-18

         

Samstag, 12. Mai 2018

Willst du Menschen Retten?

Als Gottes Sohn als auf der Erde lebte, suchte er kein Amt und keinen Thron. 

Seine Absicht war, als Mensch unter Menschen zu leben. Er berief Nachfolger und Jünger, die auch in Demut leben sollten. 

 

Er berief Petrus und die anderen Aposteln, Menschen zu retten.

 

Als Jesus am See von Galiläa entlangging, sah er zwei Brüder, Simon, genannt Petrus, und seinen Bruder Andreas; sie warfen gerade ihr Netz in den See, denn sie waren Fischer.  

Da sagte er zu ihnen: Kommt her, folgt mir nach! Ich werde euch zu Menschenfischern machen. Mt 4,18-19 EIN

 

Glaubst du, Jesus ist der Sohn Gottes, der sein Leben am Kreuz opferte, um die Strafe für deine Sünden zu leiden?


Denn so hat Gott die Welt geliebt, dass er seinen eingeborenen Sohn gab, damit jeder, der an ihn glaubt, nicht verloren geht, sondern ewiges Leben hat. Joh 3,16 ELB


Gott aber erweist seine Liebe zu uns darin, dass Christus, als wir noch Sünder waren, für uns gestorben ist. Römer 5,8 ELB


Wenn du Jesus kennst und liebst, wirst du anderen helfen wollen, ihn auch kennenzulernen.


Nur durch Jesus können wir Frieden mit Gott haben.



Gerecht gemacht aus Glauben, haben wir Frieden mit Gott durch Jesus Christus, unseren Herrn. Römer 5,1 EIN

 

Ohne Jesus sind wir alle verdammt. 


Wer an ihn glaubt, der wird nicht gerichtet; wer aber nicht glaubt, der ist schon gerichtet, denn er glaubt nicht an den Namen des eingeborenen Sohnes Gottes. Joh 3,18 LUT


Aber dann kommt ein Problem.


Die meisten Menschen wollen nicht von aggressiven Verkäufern oder Evangelisten unter Druck gesetzt werden. Wenige Christen konfrontieren gern. 


Können wir eine Lösung finden?
Gewiss!


Jesus war voll Liebe für alle. Seine Liebe war unverkennbar und total echt. Diese Liebe hatte große Anziehungskraft, auch für schlechte Menschen.


Diese Liebe motivierte alles in seinem Leben.


Wenn du und ich in Gottes Gegenwart leben, werden wir auch von seiner Liebe geprägt, genau wie Jesus. Gottes Liebe wird von uns ausstrahlen.


Eine kritische religiöse Haltung ist für nicht Christen abstoßend. Gottes Geist wird uns von engstirniger Gesetzlichkeit rein waschen. Jesus hasste alle Sünde, aber er ein Freund der Sünder. 


Wenn wir echt freundlich sind, werden viele für Jesus offen sein.



Genauso soll euer Licht vor allen Menschen leuchten. Sie werden eure guten Taten sehen und euren Vater im Himmel dafür loben.« Mt 5,16 HfA


Wenn du wirklich liebst, wird dir jeder Mensch als eine wunderbare Schöpfung Gottes erscheinen. 


Auch Menschen die schlecht leben, haben ein von Gott gegebenes Potenzial. 


Ein Missionar in Los Angeles wollte den Inhaber eines Sexshops für Jesus gewinnen.


Er betete für Inspiration und Gott gab ihm diese Botschaft. 



Der Pornohändler hatte eine Gabe und Berufung von Gott, Menschen zu trösten, aber er gab den Menschen falschen Trost. 


Als der Pornohändler das hörte, wurden seine geistlichen Augen geöffnet und er akzeptierte die Liebe und Vergebung, die nur Jesus geben kann. 


Gott hat einen himmlischen Schatz in jedem Menschen gepflanzt. 


Überall sehen wir gebrochene Menschen. Sie haben Schiffbruch in ihrem Leben gelitten, aber Gottes Schatz ist trotzdem nicht völlig zerstört. 


Ein von Gottes Liebe motivierter Christ kann auch gebrochene Menschen samt ihrem Schatz bergen. 

Wenn du Menschen retten willst, bist du nicht verpflichtet, eine konventionelle Methode umzusetzen.


Du bist du. Du gewinnst Menschen am besten, indem du nicht versuchst, ein ganz anderer Mensch zu sein.



  • Bist du ein Mensch, der immer praktisch helfen will? Tu das einfach im Namen des Herrn. Bete für die Leute und sag ihnen, dass du für sie betest.

     

  • Vielleicht willst du evangelisieren, aber du fühlst dich eingeschüchtert. Wie soll ich ein Gespräch anfangen? 

    • Sei einfach freundlich. 

    Wenn du immer Menschen kennenlernen willst, wird es manchmal zu Evangelisation führen und manchmal nicht. Aber du spürst, wenn ein Gesprächspartner sich wirklich für dich interessiert ist. Jedermann spürt das. Werde ein guter Zuhörer, der sich wirklich für jeden Menschen interessiert. Manche werden dann auch dich zuhören. 

     

  • Bist du ein Erzähler? Erzähle, was Gott für dich getan hat. 

     

  • Schreibst du gerne? Verbreite Zeugnisse in Facebook oder Twitter oder schreib ein Blog. 

     

  • Bist du eine gute Gastgeberin? Du kannst freundliche Christen und nicht Christen zusammen einladen.

     

  • Bist du intellektuell? Dann kannst du die tiefen Fragen des Lebens mit Denkern konsequent diskutieren.

     

  • Betest du gerne für Menschen? Wenn eine Kollegin oder ein Nachbar krank ist, sag einfach: „darf ich für Sie beten?“ Gott wird dich nicht im Stich lassen.


Sonntag, 6. Mai 2018

Maria von Magdala, die Erwählte Frau

Jesus sagte zu ihr: Frau, warum weinst du? Wen suchst du? Sie meinte, es sei der Gärtner, und sagte zu ihm: Herr, wenn du ihn weggebracht hast, sag mir, wohin du ihn gelegt hast. Dann will ich ihn holen. EIN Joh 20,15
 
Maria dachte, Jesus wäre der Gärtner.
Warum?
Jesus war in einem Garten. Er sah nicht mehr aus, wie Seine Jünger und Freunde ihn früher gesehen hatten.
 

Seine himmlische Ausstrahlung war verhüllt.
Die römischen Soldaten hatten seinen Bart ausgerissen.


Ich hielt meinen Rücken denen hin, die mich schlugen, und denen, die mir den Bart ausrissen, meine Wangen. Mein Gesicht verbarg ich nicht vor Schmähungen und Speichel. EIN Jes 50,6 


Seine äußerliche Erscheinung war so entstellt, dass Maria ihn nicht sofort erkennen konnte, obwohl sie ihn sehr gut kannte.



Gott hatte Maria für das höchste Privileg erwählt, nicht nur die erste Zeugin der Auferstehung zu sein aber der erste Mensch schlechthin, der von der Auferstehung zeugen sollte.

Laut Josephus durften nur Männer vor einem jüdischen Gericht Zeugen sein. 

Ich habe keine Bestätigung in der Bibel für diese Aussage gefunden, aber offensichtlich wurden Frauen in der antiken Welt nicht so ernst genommen wie Männer. In der jüdischen Kultur war es nicht anders. 



Als Jesus am Kreuz starb, musste der total unschuldige Sohn Gottes die ultimative Ungerechtigkeit leiden. Durch seinen ungerechten Tod, nahm Jesus die Strafe, die wir für unsere Sünden verdienten, auf sich selbst.

 

Der einzige komplett unschuldige Mensch aller Zeiten starb einen qualvollen Tod, damit alle schuldige Männer und Frauen von Gottes Urteil befreit werden könnte. 

 

Mit seinem freiwilligen Tod, fing Jesus an, die Menschen von allen Flüchen und Ungerechtigkeiten zu befreien, die mit der Ursünde anfingen.  

 

Die erste Ungerechtigkeit wurde von Gott selbst vorausgesagt. 

 

Zu der Frau sprach er: Ich werde sehr vermehren die Mühsal deiner Schwangerschaft, mit Schmerzen sollst du Kinder gebären! Nach deinem Mann wird dein Verlangen sein, er aber wird über dich herrschen! ELB 1. Mose 3,16 

 

Das war nicht Gottes Befehl, dass Männer über Frauen herrschen sollten. 

Nach der Ursünde war der Charakter der Menschen verdorben. Die größere physische Kraft der Männer wurde gebraucht, Frauen zu dominieren, was niemals Gottes Absicht war. 

Aber Millionen Männer haben ihre Frauen hart beherrscht. Seit Jahrtausenden sind Frauen als Menschen zweiter Klasse behandelt worden. 


In der Bibel waren auch jüdische Frauen Opfer der harten Diskrimination, aber in der christlichen Geschichte und auch in unserer Zeit sehen wir, dass viele Christen bis jetzt nicht verstehen, dass Gott uns für Partnerschaft schuf und nicht für die Entmündigung der Frauen.



In der Bibel sind neue Anfänge von besonderer Bedeutung. 

 

Als seine erste Handlung nach seiner Auferstehung, restaurierte Jesus die Gleichheit der Frauen.

 

Maria von Magdala wurde von Jesus erwählt, als der erste Mensch, der seine Auferstehung verkündigen sollte, nicht Petrus oder Johannes, und nicht einmal Maria, seine Mutter. 

 

Maria von Magdala dachte, Jesus wäre der Gärtner. 

Der erste Gärtner war Adam, und Paulus lehrt uns, dass Jesus der letzte Adam ist. Das bedeutet, Jesus ist der Anfang der neuen Menschheit. 

 

So steht auch geschrieben: «Der erste Mensch, Adam, wurde zu einer lebendigen Seele», der letzte Adam zu einem lebendig machenden Geist. ELB 1. Kor 15,45

Denn wie in Adam alle sterben, so werden in Christus alle lebendig gemacht werden. EIN 1. Kor 15,22

 

Adam war der erste Mensch und der Vater aller Menschen. Er war ohne Sünde bis er der Versuchung unterlag.

Jesus kam als der zweite Mann ohne Sünde und er widerstand alle Versuchungen.

  • Jesus kam, um uns allen Männern, Frauen und Kindern, die Unschuld und Herrlichkeit der ursprünglichen Schöpfung zu geben. 

  • Er kam, um eine wunderbare neue Menschheit zu schöpfen, eine Menschheit wo Männer und Frauen in Gleichheit, Freiheit und Partnerschaft ihr Potenzial erfüllen können.


Als Maria von Magdala den Aposteln verkündete, dass Jesus auferstanden war, glaubten sie nicht.


Später erschien Jesus auch den Elf, als sie bei Tisch waren; 

  • er tadelte ihren Unglauben und ihre Verstocktheit, weil sie denen nicht glaubten, die ihn nach seiner Auferstehung gesehen hatten. Mk 16,14

Viele aber, die jetzt die Ersten sind, werden dann die Letzten sein, und die Letzten werden die Ersten sein. Mt 19,30

 

Was wollte uns Jesus lehren? Von nun an müssen auch die Pastoren und Apostel Frauen ernst nehmen. 

Die Kultur der männlichen Herrschaft ist vorbei.


Sonntag, 15. Oktober 2017

Kann Gott Wirklich Retten?

Bist du ganz am Ende? Siehst du seit langem keinen Ausweg mehr? 

Mit 20 Jahren war ich ein Student auf Urlaub in Europa. Kurz vor meinem Rückflug nach Australien war ich allein in Rom. Alles war ein Abenteuer. Ich ging spazieren und besichtigte diese faszinierende  alte Welt noch einmal. 

Es war nachmittags und ich griff in meine Tasche. Leer! 

Wo war mein Pass? Wo wahr mein Flugticket? Wo war mein Impfschein?

Ich war bei der australischen Botschaft bekannt. Ich telefonierte. Mit dem Pass konnten sie vielleicht helfen, aber das Ticket und der Impfschein waren Probleme. 

Irgendwie musste ich nach Hause kommen, aber wie und wann? 

Ich dachte nach, was ich bis dahin getan hatte. Ich ging verzweifelt denselben Weg zurück. Ich besuchte ein Café und einen Laden, und endlich kam ich zu einer Wechselstube und ging zur selben Kassiererin, die mich am Morgen bedient hatte. 

„Können Sie mir bitte helfen? Ich habe meinen Pass heute verloren.“ 

Sie gab mir alles zurück, Pass, Ticket und Impfschein. 

Gott erhält und versorgt uns, auch wenn wir total blöd sind.

Aber auch in viel schlimmeren Situationen kann Gott das Unmögliche tun.

Ich kenne eine Frau, die vor dem sicheren Tod entrissen wurde. 

Ein großes Auto kam rasend schnell von ihrer rechten Seite und sie konnte dem Tod keineswegs entkommen, aber statt mitsamt ihres Autos zerschmettert zu werden, spürte die Frau eine schreckliche Hitze und fuhr unversehrt weiter. 

Das andere Auto fuhr nicht gegen sie, sondern durch sie, wie in einem Fantasyfilm.  

Aber für manche sind solche Zeugnisse ein quälender, falscher Trost. Manchmal betet man für einen Geliebten, aber trotzdem stirbt das Kind. Wenn du ein Kind auf diese Weise verloren hast, sind Rettungsgeschichten keine Hilfe.

Ich kenne eine treue christliche Frau, die ihren Neffen innig liebte und sie betete für den rebellischen Teenager. 

Eines Tages lag die Frau krank im Bett und träumte von einer schrecklichen finsteren Höhle. Das war der Tod selbst. 

In ihrem Traum hörte sie eine Stimme, die ihr sagte, jemand in ihrer Familie in Todesgefahr sei und sie musste heftig beten. Sie betete, bis sie erleichtert fühlte. 

Erst später am selben Tag hörte sie, wie ihr geliebter Neffe in einem Autounfall ums Leben gekommen war. 

Gott erhört Gebete. 

So viele jungen und alten Menschen begegnen im letzten Moment ihres Lebens dem Heiland, begegnen Gottes Sohn, der für sie am Kreuz starb und niemals seine Rettungsmission für jeden Menschen aufgeben will. 

Du musst nie aufgeben. Gib nie auf. Gott ist am Werk. 

Vielleicht bist du kein Glaubensheld, aber Gott kann andere rufen, deinen Geliebten mit starkem Glauben beizustehen. 

Gib nicht auf. Auch deine Gebete sind nicht vergebens.

Eine Freundin von mir war Pflegeschwester. Sie erzählte mir von einer alten Dame in der Station, wo sie arbeitete. Diese alte Dame war etwa 90 Jahre alt und war seit Monaten an der Schwelle des Todes. 

Sie war auch sehr einsam, denn sie sprach kein Englisch. Aber sie konnte gut Deutsch. 

Ich ging zum Kaplan und bekam die Erlaubnis, die alte Frau zu besuchen. Ich saß neben ihrem Bett und las ihr deutsche Bibeltexte vor. Sie hörte aufmerksam zu und Gott half mir, den Weg des Glaubens klarzumachen. 

Bei meinem letzten Besuch starrte sie in ihrem Zimmer umher. Ich dachte, sie sei dement, aber vielleicht hat sie Engel gesehen.

Ich las die folgenden Worte:

„Ich bin die Auferstehung und das Leben. Wer an mich glaubt, der wird leben, auch wenn er stirbt; 
und wer da lebt und glaubt an mich, der wird nimmermehr sterben. Glaubst du das?“ Joh 11,25-26

Ich fragte: „Glauben Sie das?“ 
Sie antworte mit einer erstaunlich festen Stimme. 
„Ja, ich glaube fest.“

Ich sah sie nicht mehr, aber ich war bei der Beerdigung. Alle weinten. Sie waren vielleicht nicht sicher, dass die alte Frau im Himmel war.

Was oder wen hast du verloren? 
Vielleicht ist nicht alles verloren. Was kannst du tun?
Gott erhört auch deine schwachen Gebete.

Wenn du nichts selbst tun kannst, will Gott deine Gebete antworten. 

Rufe mich an, so will ich dir antworten und will dir kundtun große und unfassbare Dinge, von denen du nichts weißt. Jer 33,3. LUT 1984

Donnerstag, 28. September 2017

Manche Besuchen den Himmel. Ist es wahr?

Ein Amerikanischer Prediger starb in einem Autounfall. 

Der Rettungswagen brachte ihn zum Krankenhaus und die Ärzte konnten ihn keineswegs wiederbeleben, aber nach acht Stunden geschah etwas total Erstaunliches.

„Da lag ein Leintuch auf meinem Gesicht. Oh, diese Schmerzen! 
Ich hörte jemanden sagen: «Er ist schon seit Stunden tot.» 
Ich setzte mich auf und entgegnete: «Ich bin noch nicht tot.» 

Jemand vom medizinischen Personal schrie laut auf. 
Ein anderer verlor die Kontrolle über seine Blase. 

Offensichtlich war ich mehr als acht Stunden lang tot gewesen und man war gerade dabei, mich in die Leichenhalle zu fahren. 

Ich spürte, wie sich meine Knochen wieder zusammenfügten. Ich spürte, wie meine Wunden heilten, während ich mich aufsetzte. Und ich konnte atmen und sprechen.“

Sigmund, Richard. Meine Zeit im Himmel: Eine wahre Geschichte vom Sterben und der Rückkehr ins Leben. Gilgal Publishing. Kindle Edition

Richard Sigmund erzählt, was er in diesen acht Stunden erlebte. Er besuchte wirklich den Himmel.

Aber das wird manchen unglaublich erscheinen. 

Warum? Weil theologische Fachexperten und viele Pastoren seit vielen Jahrhunderten behaupten, dass Toten bis zum letzten Gericht bewusstlos bleiben.

Aber in 2.Korinther erzählt Paulus von einem Christ, der den Himmel besuchte und zum irdischen Leben zurückkam. Offensichtlich war das Paulus selbst.

Ich kenne jemand, einen Diener Christi, der vor vierzehn Jahren bis in den dritten Himmel entrückt wurde; ich weiß allerdings nicht, ob es mit dem Leib oder ohne den Leib geschah, nur Gott weiß es.

Und ich weiß, dass dieser Mensch in das Paradies entrückt wurde; ob es mit dem Leib oder ohne den Leib geschah, weiß ich nicht, nur Gott weiß es. 

Er hörte unsagbare Worte, die ein Mensch nicht aussprechen kann. 2.Kor 12,2-4

In unseren Zeiten hören wir von vielen Nahtoderfahrungen. Warum kommen solche Berichte gerade in unserer Zeit so häufig vor?

Manche behaupten, es sei ein Zeichen der Endzeit, wo die Esoterik so weit verbreitet ist und so viele Menschen durch Zauberei betrogen und fehlgeleitet werden. 

Aber es gibt eine praktische Erklärung. In den letzten 60 Jahren haben die Notfallmedizin und die Chirurgie enorme Fortschritte gemacht. 

Viele Herzinfarktpatienten und Unfallopfer, die in früheren Zeiten gestorben wären, sind wiederbelebt worden.

Die Untersuchungen von Elisabeth Kübler-Ross und Dr Raymond Moody haben auch dazu beigetragen, die Nahtoderlebnisse von vielen Patienten bekannt zu machen.

Es gibt mehrere Bibelgeschichten, wo wirklich tote Menschen von Gott zum Leben zurückgebracht wurden, aber Kritikern von Nahtoderlebnissen werden behaupten, dass niemand in der Bibel von jenseitigen Erlebnissen erzählte. 

Aber das ist nicht ganz wahr. Der Apostel  Johannes sah dramatische Offenbarungen vom Himmel in dem letzten Buch der Bibel

Johannes war noch am Leben aber das macht keinen Unterschied. Mit Gott ist nichts unmöglich. 

Es gibt viele Christen, die denken, dass keine Wunder in unserer Zeit die erstaunlich dramatischen Wunder in der Bibel übertreffen sollen. 

Wenn sie Zeugnisse hören, die von Wundern berichten, die dramatischer sind, als die Wunder, die Jesus auf Erden vollbrachte, dann wollen sie die Zeugnisse als unbiblisch verwerfen.

Aber Jesus lehrte das Gegenteil.

Wahrlich, wahrlich, ich sage euch: Wer an mich glaubt, der wird die Werke auch tun, die ich tue, und wird größere als diese tun, weil ich zu meinem Vater gehe. Joh 14,12 SLT

Die Menschen, die sterben oder beinahe sterben und dann von dem Jenseits erzählen, werden von vielen Christen nicht ernst genommen, aber warum? 

Als die Wiederkunft von Jesus näher kommt, sollen wir nicht noch größere Wunder erwarten, als die Wunder in den Bibelgeschichten?

Aber manche wenden ein, dass niemand zweimal sterben soll.

Das ist ein schwaches Argument. Lazarus und auch manche anderen starben und wurden von Jesus wieder belebt. Wir vermuten natürlich, dass sie auch später zum zweiten Mal starben.

Aber als Paulus in 2. Kor 12,2-4 von seiner Himmelreise erzählte, war er sehr zurückhaltend. Er sagte er durfte nicht weitergeben, was Jesus ihm im Himmel gesagt hatte.

Manchmal teilt Jesus Geheimnisse mit und manchmal teilt Er Offenbarungen mit, die weitergegeben werden müssen. 

Paulus hörte Geheimnisse aber der Apostel Johannes in dem letzten Buch der Bibel erzählte genau, was ihm offenbart wurde.

So ist es heute. In Westlichen Ländern glauben viele nicht mehr an Gott, nicht mehr an die unsterbliche Seele, nicht mehr an den Himmel und nicht mehr an die Hölle

Durch Nahtoderfahrungen und Zeugnisse des Jenseits, kommen viele zum Glauben zurück. 

Mittwoch, 6. September 2017

Brauchen wir Theologie?

Ist die Theologie nicht mehr als ein philosophisches Spielzeug, bloß ein akademisches Fach? 

Gibt es manche theologisch ausgebildete Pfarrer oder Priester, die viel theologisches Wissen haben aber keinen wirksamen Glauben, keine persönliche Erfahrung der Liebe Gottes? 

Kein Zweifel.

Aber sollen wir deswegen alle Theologie verwerfen? 

Wie sollen wir mit den Briefen von dem Apostel Paulus anfangen? Die Briefe von Paulus sind Theologie pur.

Wenn man anfängt, diese Briefe auszulegen, kann man der Theologie nicht entgehen.

In Bezug auf das Gesetz hat Paulus viel zu sagen, aber was meint Paulus damit?

Dass durch das Gesetz niemand vor Gott gerecht wird, ist offenkundig; denn: Der aus Glauben Gerechte wird leben ….

Christus hat uns vom Fluch des Gesetzes freigekauft ... Gal 3,11;13

Aber dann lesen wir:

Setzen wir nun durch den Glauben das Gesetz außer Kraft? Im Gegenteil, wir richten das Gesetz auf. Röm 3,31

Wollte Paulus die Christen von dem Gesetz befreien oder nur von dem Fluch? 

Wie sollen wir diesen scheinbaren Widerspruch verstehen? 

Welche Gesetze im Alten Testament bleiben für uns verpflichtende Gebote und welche nicht?

Das ist die Theologie.

Es gibt gute und schlechte Theologie. 

Gute Theologie befasst sich mit biblischer Offenbarung und hilft uns, die Bibel zu verstehen und Gott besser kennenzulernen.

Gute Theologen und Bibellehrer studieren die Bibel fleißig aber sie sind auch demütig. Sie wissen, dass sie ohne den Geist Gottes nichts richtig verstehen können.

Ich bin der Weinstock, ihr seid die Reben. Wer in mir bleibt und ich in ihm, der bringt viel Frucht; denn ohne mich könnt ihr nichts tun. Joh 15,5

Paulus, der hervorragendste Theologe aller Zeiten, hat es so erklärt.

Solches Vertrauen haben wir durch Christus zu Gott:  

Nicht dass wir von uns aus fähig wären, etwas gleichsam aus uns selbst heraus zu ersinnen, nein, unsere Befähigung kommt von Gott.  

Er hat uns befähigt, Diener des neuen Bundes zu sein, nicht des Buchstabens, sondern des Geistes. 

Denn der Buchstabe tötet, der Geist aber macht lebendig. 2Kor 3,4-6 (Züricher Bibel)

Es gibt eine Art Theologie, die nicht mit Glauben anfängt, sondern mit Zweifeln. Alles soll in Frage gestellt, auch Gott selbst. Diese Art Theologie soll wissenschaftlich sein. 

Die Fachexperten in der Physik, in der Chemie und in der Biologie fangen mit Fragen an. Sie glauben an nichts, bis es durch ihre Experimentalmethode fest belegt wird.

Aber kann man Gott mit einem Fernrohr oder Mikroskop beobachten?

Auf Englisch spricht man von „hard science“ und „soft science“. Hard science ist exakte Naturwissenschaft und soft science ist Sozialwissenschaft, die sehr oft nicht so exakt sein kann.

Aber auch biologische Wissenschaft kann so missbraucht werden, wenn jemand etwas beweisen will,  um persönliche Meinungen scheinbar zu bestätigen.

Wenn medizinische Wissenschaftler die Gehirne von gestorbenen Alkoholikern zergliedern und untersuchen, finden sie oft furchtbar geschrumpfte Gehirne. 

Es gibt Leute, oft überzeugte Christen, die beweisen wollen, dass Bier oder Wein giftig sind und jedes Glas Wein ein Teil deines Gehirns zerstören soll.

Dann schätzen sie, wie viele Neuronen in solchen Fällen zerstört geworden sind und sie versuchen auch zu schätzen, wie viel Alkohol diesen Schaden angerichtet hat. 

Das ist sicher keine exakte Wissenschaft und ich weiß nicht, wozu diese Untersuchung dienen soll. Wir alle wissen, dass Säufer ihr Leben zerstören. 

Die Bibel warnt uns auch mehrmals vor Betrunkenheit.

Aber dann habe ich gelesen, das jedes Glas Wein angeblich eine bestimmte Anzahl von Nerven im Gehirn tötet. Wie kann man so was messen?

Wenn du Nicht Trinker bist, will ich dich nicht überreden, dass du Alkohol trinken sollst. Gott behüte! 

Es gibt manchmal Gesundheitsfanatiker, die sehr viel Wasser trinken. Ich habe zwei Nachrichten gelesen, wo jemand dadurch starb, dass sein Blut wässerig wurde.

Offensichtlich sollen wir hinfort kein Wasser trinken, oder?

Pseudowissenschaft kann dazu dienen, engstirnige Christliche Religion zu bestätigen. 

Aber Pseudowissenschaft kann vielen von uns unseren Glauben berauben.

Pseudowissenschaftliche Theologie überzeugt viele, nicht mehr an die Bibel als Gottes Wort zu glauben und keine Wunderheilungen zu erwarten.

Wie traurig, wenn Leute nicht glauben, dass Gott persönlich in dieser Welt gehandelt hat und auch heute eingreifen kann und will. 

Gott ist Liebe. 1.Joh 4,16

Von meiner Bibel und auch von meinen Erfahrungen habe ich gelernt, dass Gott kein bloßer theologischer Begriff ist. 

Gott ist in dieser Welt und in meinem Leben aktiv, weil er uns liebt.

Sonntag, 27. August 2017

Dramatische Persönlichkeitsänderungen nach Herztransplantation.

Ich will dich segnen und du sollst ein Segen sein. 1. Mose 12, 2

Gott liebt dich. Seine Liebe für dich ist unermesslich stark und tief.

Er will dich segnen. Er will, dass du seine Liebe stark erlebst. 

Gottes Liebe ist keine bloße theologische Wahrheit, weil Gott selbst viel mehr ist, als ein theologischer Begriff.

Gott liebt dich nicht mehr, wenn du gut bist und er liebt dich nicht weniger wenn du schief gehst.


Du kannst Gottes Segen nicht verdienen aber du kannst seinen Segen blockieren.


Jesus verstand das sehr gut und er erzählte ein Gleichnis darüber.


… Ein Sämann ging aufs Feld, um zu säen.  Als er säte, fiel ein Teil der Körner auf den Weg und die Vögel kamen und fraßen sie.  Mt 13,3-4


Gott sandte seinen ewigen Sohn als Mensch, der für uns lebte und als Opfer für unsere Schuld und als Strafe für unsere Sünden einen schmerzhaften Tod am Kreuz leiden musste. 

Viele hören diese Gute Nachricht von Gottes Liebe aber sie erlauben die Realität Gottes ihr Herz nicht zu bewegen. 

Jesus sagte: 


Ihr Giftschlangenbrut! Wie könnt ihr Gutes reden, wenn ihr böse seid? Denn aus dem Mund kommt das, was das Herz erfüllt.


Ein guter Mensch bringt Gutes hervor, weil er mit Gutem erfüllt ist. Ein böser Mensch bringt Böses hervor, weil er Böses in sich hat. Mt 12,34-35


denn wo dein Schatz ist, da wird auch dein Herz sein. Mt 6,21 (Elb)

Warum finden wir so viele Bibelversen, die von dem Herz sprechen? Die moderne Wissenschaft sieht das Herz als eine fleischliche Blutpumpe und das ist es auch. 

Aber seit etwa 60 Jahren haben viele Leute ein neues Herz durch Transplantation bekommen. 

In manchen Fällen lesen wir von solchen Patienten, die mit der neuen Blutpumpe auch dramatische Persönlichkeitsänderungen erlebt haben. 


  • Eine Frau mit einem transplantierten Herz fing an, wie ein Mann zu laufen und Bier zu trinken. Sie interessierte sich auch zum ersten Mal für Motorräder. Es stellte sich heraus, dass ihr Herz von einem Mann, der ein Motorrad fuhr und sehr gern Bier getrunken hatte.


  • Nach ihrer Herztransplantation hatte ein Mädchen schreckliche Albträume. Sie sah einen Mann, der durch das Fenster in ihr Schlafzimmer kam und sie attackierte. Sie konnte den Mann genau beschreiben. 
    • Es stellte sich heraus, dass ihr Herz von einem gleichaltrigen Mädchen kam. Dieses Mädchen starb, indem ein Mann sie in ihrem Schlafzimmer attackierte. Die genaue Beschreibung des Mannes in den Träumen hat der Polizei ermöglicht, den Mörder zu finden.


In deiner fleischlichen Blutpumpe ist auch ein Nervenzentrum, eine Art zweites Gehirn. Dein Herz ist mit deiner Seele und deinem Geist eng verbunden und auch mit dem Computer in deinem Kopf, das heißt, mit deinem Gehirn. 



Aber dem ist oft nicht so. 

Es gibt anständige Menschen mit manchen Tugenden, die mit ihren eigenen Tugenden ziemlich zufrieden sind und keinen starken Hunger nach ewiger Liebe haben.

Es gibt auch Menschen, die wirklich dreckig leben aber wenn sie mit Gottes bedingungsloser Liebe konfrontiert sind, schmilzt ihr hartes Herz wie das Eis im Frühling. 

Menschen, die ein schlechtes Leben führen, können tief verletzte Herzen haben. Ein gebrochenes Herz kann für Gottes Liebe offen sein. Wir müssen niemanden verurteilen. 

Nach dem Krieg wurden manche der schlimmsten Nazi Verbrecher von den Alliierten hingerichtet.
Die zivilisierten Amerikaner haben gute deutschsprachige Kapläne als Seelsorger versehen. 


Manche Nazis haben Busse getan und starben als vergebene Sünder.
  • Hitlers Außenminister, Von Ribbentrop, sprach kurz vor seiner Hinrichtung mit seiner Frau und flehte aus tiefstem Herzen, dass ihre Kinder christlich erzogen werden sollten.