Samstag, 17. August 2019

Nur Gott Versteht Alles

Der Pharisäer stellte sich selbstbewusst hin und betete: ›Ich danke dir, Gott, dass ich nicht so bin wie die übrigen Menschen – ich bin kein Räuber, kein Betrüger und kein Ehebrecher, und ich bin auch nicht wie jener Zolleinnehmer dort.

Ich faste zwei Tage in der Woche und gebe den Zehnten von allen meinen Einkünften.‹
Lukas 18,11-12

Es ist nicht schwierig als Christ, von meinem eigenen Herz fehlgeleitet zu sein.
Wir sehen in der christlichen Geschichte so viel Selbstgerechtigkeit, die zur Verfolgung der Juden geführt hat.

Haben die meisten Juden seit jeher Jesus als Messias nicht akzeptiert?

Aber Jesus hat uns gewarnt, wenn wir auf leidende und irregeführte Mitmenschen herabschauen, haben wir Jesus selbst abgelehnt, denn Jesus identifizierte sich am Kreuz mit leidenden Sündern

Eine junge Frau wollte einen Gottesdienst besuchen, aber sie wurde zurückgewiesen, weil ihr Minirock nicht anständig war.

Aber Jesus hat sehr unanständige und verachtete Frauen mit Liebe behandelt.

Warum bilden wir uns ein, dass nur Juden als religiös und stolz vor Gottes Urteil nicht bestehen?

Oder vielleicht fangen wir an zu denken, die Katholiken, oder die Evangelischen in der Landeskirche wie die Pharisäer seien, weil die Katholiken an religiöse Traditionen festhalten, die wir nicht in der Bibel finden.

Die Theologie in der Landeskirche ist auch sehr skeptisch und humanistisch orientiert,  aber wir in unserer Freikirche haben die richtige Theologie, weil wir nur an die Bibel glauben.

Ist das wirklich so?
Sind wir wie Jesus selbst auf dieser Erde?


Jesus liebte alle ohne Ausnahme. Die Prostituierten und korrupten Beamten spürten seine Liebe und wollten Ihn näher kennenlernen.

Jesus war immer mit Gottes Geist erfüllt. Die Sünder spürten Gottes Gegenwart und Liebe, aber sie fühlten sich nicht abgelehnt, sondern echt geliebt.

Bist du mit dem Heiligen Geist erfüllt? Empfindest du Liebe für deine Mitmenschen? Spüren deine Kollegen und Nachbarn Gottes Liebe in dir?


Gott ist Liebe, aber ausführliche Bibelkenntnisse reichen nicht, in dir und mir Gottes große Liebe freizusetzen.

… Aber bloßes Wissen macht überheblich. Was uns wirklich voranbringt, ist die Liebe.
Wenn sich jemand etwas auf sein Wissen einbildet, weiß er noch gar nicht, was es bedeutet, echtes Wissen zu haben.

Echtes Wissen ist nur bei dem zu finden, der Gott liebt; denn wer Gott liebt, weiß, dass Gott ihn kennt und liebt.
1. Kor 8,1-3 NGÜ


Als junger Christ lernte ich von meinen Pastoren, theologische Korrektheit wertzuschätzen. Das ist nicht ganz falsch, denn es ist gut, die Bibel zu studieren und die Wahrheit zu suchen. 


Aber ich lernte auch, eine sehr kritische Haltung gegenüber andersdenkenden Christen zu haben.

Was ist das? Rechthaberei. Besserwisserei. Stolz.
Alles Sünde, aber Sünde als Gerechtigkeit getarnt.

Ein bekannter Prediger in Amerika erzählte ein Gleichnis.
Ein Christ stellte dem Pastor eine Frage, wobei der Pastor eine scheinbar biblisch korrekte Antwort gab.


Vater Gott im Himmel hörte das alles zu und fragte Jesus.
``Jesus. Dieser Pastor hat eine geniale Antwort gegeben. Ich hätte nie daran gedacht. Hast du es dem Pastor beigebracht?
``

Wenn ich denke, dass ein Bibellehrer oder mein Pastor oder ich selbst alles wissen und verstehen soll, dann bin ich auf einem religiösen Abweg schiefgegangen.

Wenn ich denke, meine Gemeinde oder meine Konfession in allem immer recht hat, dann erkenne ich nicht meine Unwissenheit. Dann bin ich von stolzer Religiosität betrogen worden.

Denn was wir erkennen, ist immer nur ein Teil des Ganzen, und die prophetischen Eingebungen, die wir haben, enthüllen ebenfalls nur einen Teil des Ganzen. 1. Korinther 13,9 NGÜ

Hier spricht Paulus von charismatischen Gaben, aber dasselbe Prinzip gilt auch für unsere Theologie und unser Bibelwissen, egal ob Charismatisch oder nicht Charismatisch orientiert.

Nur Gott versteht alles.



Dienstag, 6. August 2019

Friede Mitten in den Stürmen

Wir Menschen wollen oft kämpfen. Wenn Hindernisse auftauchen, wollen wir ringen und streiten.
Die Alternative erscheint uns nur schwach, einfach nachzugeben.

Aber Gottes denkt anders. Gottes Geist ist in dieser Welt keineswegs passiv. Gott bleibt Gott.
Aber Gottes Charakter ist nicht wie unsere menschliche Natur.

Denn uns wurde ein Kind geboren, uns wurde ein Sohn geschenkt. Auf seinen Schultern ruht die Herrschaft. Er heißt: wunderbarer Ratgeber, starker Gott, ewiger Vater, Friedensfürst. Jesaja 9,5

Wir reagieren sehr schnell aggressiv.

Als Jesus am Kreuz hing, wie hat er reagiert?

Jesus betete: »Vater, vergib ihnen, denn sie wissen nicht, was sie tun!« Unter dem Kreuz verlosten die Soldaten seine Kleider untereinander. Lukas 23,34 HfA

Wenn dagegen der Heilige Geist unser Leben beherrscht, wird er ganz andere Frucht in uns wachsen lassen: Liebe, Freude, Frieden, Geduld, Freundlichkeit, Güte, Treue, Sanftmut und Selbstbeherrschung. 

Nichts davon steht im Widerspruch zum Gesetz. Galater 5,22-23

Soll das bedeuten, dass wir nichts gegen Ungerechtigkeit sagen sollen? Sollen wir immer nur süß und lieb sein?

Jesus ist unser Vorbild. Er hat nicht selten Ungerechtigkeit mit starken Worten entlarvt. 


Aber in seinem Herz herrschte immer Liebe, Freude und Friede. Seine gerechte Entrüstung durfte sein Herz mit Bitterkeit nie verfinstern. Die Augen seines Herzens waren immer auf die Liebe des Vaters fokussiert. 

 
Ein junger Christ wollte auf der Straße evangelisieren. Er ging auf eine junge Prostituierte zu und bedrohte sie mit den Flammen der Hölle.


Jesus hat nie so gehandelt.

Verachteten Sündern und hilflosen Versagern begegnete Er mit Barmherzigkeit und Gnade. 


Aber Jesus hat doch Klartext von der Hölle gesprochen.

Wann hat Er so gesprochen?

Als Er leidenden Menschen mit Liebe begegnete und ihre Krankheiten heilte, wurde Er von selbstgerechten religiösen Männern verurteilt und verachtet.

Wenn große Mengen seine Heilungswunder sahen und mit Kritik oder Gleichgültigkeit reagierten, dann musste er sie vor Gottes Gericht warnen.

Wir sollen die Juden von damals auch nicht selbstgerecht verurteilen. Viele überzeugten bibeltreuen Christen heute reagieren sehr negativ, wenn sie von Heilungswundern hören.

Sollen wir nie von Gottes Gesetzen und von seinem strengen Urteil sprechen? Das geht zu weit. Jesus hat die Realität der Hölle nicht beschwichtigt.

Aber wo sollen wir anfangen, unsere Mitmenschen mit Gottes Liebe zu erreichen? 


Gerade wie Jesus, mit Gottes Liebe.

  • Ich kenne eine christliche Frau in Deutschland, die oft auf die Straße geht. Sie geht auf Menschen zu und fragt, ob sie für sie beten darf. Manche werden geheilt. Manche spüren die Gegenwart Gottes, die sie vielleicht nie vorher erlebt haben.
Ich kenne andere Frauen in Deutschland, die regelmäßig Bordellen besuchen, nicht von Himmel und Hölle zu sprechen, sondern einfach den Frauen freundlich zu helfen.

Eine der christlichen Frauen besuchte das Kino mit einer Frau aus dem Bordell. Die Prostituierte wurde von dieser freundlichen Gemeinschaft und Annahme tief berührt.

Mitten im Film begegnete ihr Jesus selbst. Sie erkannte die Gegenwart von Gottes Sohn und bekehrte sich auf der Stelle. Das kam sicher nicht von dem Film, sondern von der unaufdringlichen christlichen Liebe und Freundlichkeit.

Unsere Entrüstung wegen der Sünde muss unsere Liebe für verlorene Menschen nie blockieren. 

 
Entrüste dich nicht über die Menschen, die Böses tun; beneide nicht die Leute, die Unrecht üben!

Denn sie verdorren so schnell wie das Gras, wie alle grünen Pflanzen verwelken sie.

Du aber vertrau auf den Herrn und tu Gutes. Bleib im Land, sei zuverlässig und treu.

Freu dich über den Herrn, und er wird dir geben, was du dir von Herzen wünschst.

Lass den Herrn deinen Weg bestimmen, vertrau auf ihn, und er wird handeln.
Psalmen 37,1-5 NGÜ

Samstag, 3. August 2019

Was hast du in deiner Hand?

Die Philister waren furchtbar ausgerüstete Soldaten. Sie hatten Streitwagen und Waffen aus Eisen. Die Israeliten waren nur arme Bauern.

Vielleicht bist du auch mit fürchterlichen Herausforderungen konfrontiert. 


Wir können etwas von ganz normalen Menschen in der Bibelgeschichte lernen.
 

Und nach ihm war Schamgar, der Sohn Anats; und er schlug die Philister, sechshundert Mann, mit einem Viehtreiberstock. Und auch er rettete Israel. Richter 3,31 

Schamgar war fest entschlossen, sein Land und sein Erbteil zu verteidigen. Er hatte nur eine Waffe, einen langen Speer aus Holz, mit einer Spitze, um Ochsen zu stacheln und treiben.

Schamgar war kein ausgebildeter Soldat, aber er gebrauchte, was er hatte.

Mose war nur ein Hirte in der Wüste. Gott beauftragte ihn, die versklavten Hebräer aus der Gefangenschaft zu führen.

Wie reagierte Mose?

Aber Mose erwiderte: »Ich soll zum Pharao gehen und die Israeliten aus Ägypten herausführen? Wer bin ich schon?« 2. Mose 3,11 HfA

Wir sind wie Mose damals. Wir lesen, dass Jesus uns Christen beruft, seine Mission auf dieser Erde weiterzuführen.

  • Jesus trat auf sie zu und sagte: "Gott hat mir unbeschränkte Vollmacht im Himmel und auf der Erde gegeben.
  • Darum geht nun zu allen Völkern der Welt und macht die Menschen zu meinen Jüngern und Jüngerinnen! Tauft sie im Namen des Vaters und des Sohnes und des Heiligen Geistes,
  • und lehrt sie, alles zu befolgen, was ich euch aufgetragen habe. Und das sollt ihr wissen: Ich bin immer bei euch, jeden Tag, bis zum Ende der Welt." Mt 28,18-20 (GNB)

Wie reagieren wir? Oft genau wie Mose.

  • Wer bin ich schon?

Und wie antwortete Gott auf Mose?

Da fragte der Herr ihn: »Was hast du da in der Hand?« »Einen Hirtenstab«, antwortete Mose. 2. Mose 4,2
Was ist in deiner Hand?

Ein Ehepaar in Südafrika wollten verlorene Menschen retten, aber sie waren selbst keine Evangelisten. Ein großer Evangelist besuchte ihre Stadt.

Was hatten diese ganz normalen Menschen in ihrer Hand. Sie waren keine Milliardäre, aber sie hatten ein Bankkonto.

Sie hoben das Geld in ihrem Bankkonto ab. Dann gingen sie zu den Prostituierten auf der Straße und bezahlten die jungen Frauen für ihre Zeit, wenn sie zu der Veranstaltung kamen, sodass sie die Predigt hören würden.

Viele der jungen Prostituierten hörten Gottes Botschaft und bekehrten sich zu Jesus. 



  • Wer bist du schon?

Wahrscheinlich auch kein Billy Graham und kein Reinhard Bonnke, aber du hast etwas in deiner Hand.


  • Wen kannst du anrufen? Wen kannst du besuchen oder einladen?
  • Wen kannst du ermutigen?

Gott liebt dich unermesslich.
Er wartet auf deine Reaktion, auf deine Liebe.

Aber die Liebe Gottes ist praktisch. Willst du auch Gott praktisch dienen?

Samstag, 27. Juli 2019

Gott wartet auf deinen Hilferuf

Jakob segnete seinen Sohn Josef mit prophetischer Autorität. Josef sollte mit der Gnade Gottes gesegnet sein.

… und mit dem Köstlichsten der Erde und ihrer Fülle. Die Gnade dessen, der in dem Busch wohnte, komme auf das Haupt Josefs und auf den Scheitel des Geweihten unter seinen Brüdern. 5. Mose 33,16

Hier sehen wir einen Hinweis auf das Feuer Gottes in dem Dornbusch in der Wüste, als Mose zum ersten Mal Gott selbst begegnete.

Und der Engel des HERRN erschien ihm in einer feurigen Flamme aus dem Dornbusch. Und er schaute, und sieh, der Dornbusch brannte im Feuer, und der Busch wurde doch nicht verzehrt.

Da sagte Mose: »Ich will hingehen und diese große Erscheinung besehen, warum der Dornbusch nicht verbrennt.«  2 Mose 3,2-3

 

Wir Menschen sind eine fehlerhafte Rasse. Wir sind alle verletzt und mit Ablehnung vertraut. Wie ist das? Durch Umgang mit unseren Mitmenschen.

Josef, der diesen himmlischen Segensspruch erhielt, wurde von seinen Brüdern in die Sklaverei verkauft. Als Sklave wurde er ungerecht angeklagt und war jahrelang im Knast.

Es gibt Menschen, die scheinbar auf Rosen gebettet leben, aber selbst diese Menschen sind mit den Dornen vertraut.

Josef als Kind war der verwöhnte Lieblingssohn seines Vaters Jakob. Seine Familie war reich und von Gott selbst gesegnet, aber seine Brüder hassten ihn. Sein Vater hatte zwei Ehefrauen und er erlebte von klein auf immer Streit und Eifersucht.

Es kann sein, dass auch du aus einer ziemlich chaotischen Familie kommst. 


In Josefs Familie war nur ein Vater, aber vier Mütter, zwei Ehefrauen und zwei Sklavinnen. 

Es gibt allerlei Familienverhältnisse, die man nicht wünschen würde, aber wir können unsere Eltern nicht erwählen. 

Jesus hatte die besten Eltern. Gott selbst war sein Vater und seine Mutter wurde von Gott selbst auserwählt. Maria hatte auch einen sehr guten von Gott auserwählten Ehemann, Josef.
Jesus war die vollkommene Rose der Menschheit, aber er war auch mit den Dornen der menschlichen Grausamkeit vertraut.

Als Maria mit Jesus schwanger wurde, war sie verlobt, aber immer noch Single. Die Nachbarn im Dorf waren mit dem Kalender vertraut. Jesus wurde als uneheliches Kind gequält. 


Dann wurde er als Prediger und Prophet von seinem eigenen Dorf abgelehnt und seine ehemaligen Nachbarn wollten ihn von einer Klippe hinunterstürzen.

In manchen Hinsichten war das Leben von Propheten im Alten Testament ein Vorbild, das uns die Lebenserfahrungen von Gottes Sohn besser zu verstehen hilft.

In den Psalmen lesen wir oft, wie Gottes treue Knechte leiden mussten.

Ich rufe zu Gott, dem Allerhöchsten, zu Gott, der meine Sache zum guten Ende führt.


Er sende vom Himmel und helfe mir von der Schmähung dessen, der mir nachstellt. SELA. Gott sende seine Güte und Treue.

Ich liege mitten unter Löwen; verzehrende Flammen sind die Menschen, ihre Zähne sind Spieße und Pfeile und ihre Zungen scharfe Schwerter.
Ps 57,3-5 L17


Wir Menschen sind ursprünglich als Gottes Ebenbild geschaffen, aber wir sind verdorben. 


Wir haben die Herrlichkeit unseres Ursprungs vergessen, aber wir sehnen trotzdem nach Leben, Liebe, Schönheit und nach allem, was wir verloren haben, obwohl wir nur eine dumpfe Ahnung davon haben.

Wir sehnen nach Liebe, Freundlichkeit und Hilfe, aber wir erleben oft Ablehnung, Mobbing und Missbrauch.

Du kannst durch Gewalt, Verführung oder Vernachlässigung am Boden zerstört werden, aber auch wenn du nicht Opfer des extremen Missbrauchs bist, bist du sicher der verletzenden Wirkung der negativen Worte ausgesetzt.

Tod und Leben stehen in der Macht der Zunge; wer sie liebevoll gebraucht, genießt ihre Frucht. Spr 18,21 EIN

Wir Menschen sind wie Dornbüsche in der Wüste der unmenschlichen Menschheit. 


Wir sind alle durch die verderbliche Kraft der unfreundlichen und grausamen Worte verletzt. Wir alle lernen dann andere mit harten Worten zu verletzen.

Aber es wird noch schlimmer. Wir verletzen nicht nur andere mit harten Worten. Wir sprechen Flüche auch über uns selbst.

Wir brauchen Gottes Hilfe von unseren Verletzungen geheilt zu werden. 


Gott erschien in der Wüste als Feuer in einem Dornbusch. 

Er wollte nicht nur Mose von seinem verdorbenen Leben retten. Er wollte Mose transformieren, damit Mose auch eine Nation mit Gottes Hilfe retten könnte.

Gott sandte seinen ewigen Sohn, als Mensch unter Menschen zu leben, als Mensch zu leiden und für uns am Kreuz zu sterben.

Gott ruft dich, seine rettende Liebe zu akzeptieren, aber er wartet auf deinen Hilferuf.


Rufe mich an, dann werde ich dir antworten und werde dir große und gewaltige Dinge mitteilen, die du nicht weißt. Jer 33,3 

Gott wartet auf deinen Hilferuf

Jakob segnete seinen Sohn Josef mit prophetischer Autorität. Josef sollte mit der Gnade Gottes gesegnet sein.

… und mit dem Köstlichsten der Erde und ihrer Fülle. Die Gnade dessen, der in dem Busch wohnte, komme auf das Haupt Josefs und auf den Scheitel des Geweihten unter seinen Brüdern. 5. Mose 33,16

Hier sehen wir einen Hinweis auf das Feuer Gottes in dem Dornbusch in der Wüste, als Mose zum ersten Mal Gott selbst begegnete.

Und der Engel des HERRN erschien ihm in einer feurigen Flamme aus dem Dornbusch. Und er schaute, und sieh, der Dornbusch brannte im Feuer, und der Busch wurde doch nicht verzehrt.

Da sagte Mose: »Ich will hingehen und diese große Erscheinung besehen, warum der Dornbusch nicht verbrennt.«  2 Mose 3,2-3

 

Wir Menschen sind eine fehlerhafte Rasse. Wir sind alle verletzt und mit Ablehnung vertraut. Wie ist das? Durch Umgang mit unseren Mitmenschen.

Josef, der diesen himmlischen Segensspruch erhielt, wurde von seinen Brüdern in die Sklaverei verkauft. Als Sklave wurde er ungerecht angeklagt und war jahrelang im Knast.

Es gibt Menschen, die scheinbar auf Rosen gebettet leben, aber selbst diese Menschen sind mit den Dornen vertraut.

Josef als Kind war der verwöhnte Lieblingssohn seines Vaters Jakob. Seine Familie war reich und von Gott selbst gesegnet, aber seine Brüder hassten ihn. Sein Vater hatte zwei Ehefrauen und er erlebte von klein auf immer Streit und Eifersucht.

Es kann sein, dass auch du aus einer ziemlich chaotischen Familie kommst. 


In Josefs Familie war nur ein Vater, aber vier Mütter, zwei Ehefrauen und zwei Sklavinnen. 

Es gibt allerlei Familienverhältnisse, die man nicht wünschen würde, aber wir können unsere Eltern nicht erwählen. 

Jesus hatte die besten Eltern. Gott selbst war sein Vater und seine Mutter wurde von Gott selbst auserwählt. Maria hatte auch einen sehr guten von Gott auserwählten Ehemann, Josef.
Jesus war die vollkommene Rose der Menschheit, aber er war auch mit den Dornen der menschlichen Grausamkeit vertraut.

Als Maria mit Jesus schwanger wurde, war sie verlobt, aber immer noch Single. Die Nachbarn im Dorf waren mit dem Kalender vertraut. Jesus wurde als uneheliches Kind gequält. 


Dann wurde er als Prediger und Prophet von seinem eigenen Dorf abgelehnt und seine ehemaligen Nachbarn wollten ihn von einer Klippe hinunterstürzen.

In manchen Hinsichten war das Leben von Propheten im Alten Testament ein Vorbild, das uns die Lebenserfahrungen von Gottes Sohn besser zu verstehen hilft.

In den Psalmen lesen wir oft, wie Gottes treue Knechte leiden mussten.

Ich rufe zu Gott, dem Allerhöchsten, zu Gott, der meine Sache zum guten Ende führt.


Er sende vom Himmel und helfe mir von der Schmähung dessen, der mir nachstellt. SELA. Gott sende seine Güte und Treue.

Ich liege mitten unter Löwen; verzehrende Flammen sind die Menschen, ihre Zähne sind Spieße und Pfeile und ihre Zungen scharfe Schwerter.
Ps 57,3-5 L17


Wir Menschen sind ursprünglich als Gottes Ebenbild geschaffen, aber wir sind verdorben. 


Wir haben die Herrlichkeit unseres Ursprungs vergessen, aber wir sehnen trotzdem nach Leben, Liebe, Schönheit und nach allem, was wir verloren haben, obwohl wir nur eine dumpfe Ahnung davon haben.

Wir sehnen nach Liebe, Freundlichkeit und Hilfe, aber wir erleben oft Ablehnung, Mobbing und Missbrauch.

Du kannst durch Gewalt, Verführung oder Vernachlässigung am Boden zerstört werden, aber auch wenn du nicht Opfer des extremen Missbrauchs bist, bist du sicher der verletzenden Wirkung der negativen Worte ausgesetzt.

Tod und Leben stehen in der Macht der Zunge; wer sie liebevoll gebraucht, genießt ihre Frucht. Spr 18,21 EIN

Wir Menschen sind wie Dornbüsche in der Wüste der unmenschlichen Menschheit. 


Wir sind alle durch die verderbliche Kraft der unfreundlichen und grausamen Worte verletzt. Wir alle lernen dann andere mit harten Worten zu verletzen.

Aber es wird noch schlimmer. Wir verletzen nicht nur andere mit harten Worten. Wir sprechen Flüche auch über uns selbst.

Wir brauchen Gottes Hilfe von unseren Verletzungen geheilt zu werden. 


Gott erschien in der Wüste als Feuer in einem Dornbusch. 

Er wollte nicht nur Mose von seinem verdorbenen Leben retten. Er wollte Mose transformieren, damit Mose auch eine Nation mit Gottes Hilfe retten könnte.

Gott sandte seinen ewigen Sohn, als Mensch unter Menschen zu leben, als Mensch zu leiden und für uns am Kreuz zu sterben.

Gott ruft dich, seine rettende Liebe zu akzeptieren, aber er wartet auf deinen Hilferuf.


Rufe mich an, dann werde ich dir antworten und werde dir große und gewaltige Dinge mitteilen, die du nicht weißt. Jer 33,3 

Samstag, 20. Juli 2019

Gottes Herrlichkeit auch vor dem Tod erleben?

Gott liebt dich gerade, wie du bist und wo du bist. Er liebt dich einfach.

Abram lebte in Ur, wo man dämonische Götter anbetete. Es kann sein, dass auch Abram selbst Götzen angebetet hat.


Trotzdem liebte ihn Gott, wie der Vater den Verlorenen Sohn liebte. Kennst du die Geschichte in Lukas 15? Gott Schaute in Abrams Herz und sah seine Bereitschaft, auf eine himmlische Offenbarung positiv zu reagieren.

Und der HERR sagte zu Abram: »Geh aus deinem Vaterland und von deiner Verwandtschaft und aus deines Vaters Haus in ein Land, das ich dir zeigen will.

Und ich will dich zu einem großen Volk machen und will dich segnen und dir einen großen Namen machen, und du sollst ein Segen sein. 
1 Mose 12,1-2  


Der innig geliebte Abram hat Gottes Stimme gehört, aber nicht nur das.
Im Neuen Testament erklärte Stephanus, der erste Märtyrer, wie Abram Gottes Herrlichkeit sehen durfte.

… Der Gott der Herrlichkeit erschien unserem Vater Abraham, als er noch in Mesopotamien war, bevor er in Haran wohnte,
und sagte zu ihm: Geh aus deinem Land und von deiner Verwandtschaft und zieh in das Land, das ich dir zeigen werde.
Apg 7,2-3

 
Gott hat sich für Abraham offenbart, aber dann hat Stephanus auch Offenbarungen von Gott mitbekommen. Diese Gnade ist nicht nur für die Glaubenshelden in der Bibel bestimmt, sondern für jede Generation, besonders in unserer Zeit, weil die Wiederkunft des Messias immer näher heranrückt.

Und es soll geschehen in den letzten Tagen, sagt Gott, da will ich von meinem Geist ausgießen auf alle Menschen; und eure Söhne und eure Töchter werden weissagen, und eure jungen Männer werden Visionen haben, und eure Ältesten werden Träume haben;

und auf meine Knechte und auf meine Mägde will ich in jenen Tagen von meinem Geist ausgießen, und sie werden weissagen.
Apg 2,17-18


Was soll der Heilige Geist uns damit sagen, wenn Er von ``den letzten Tagen`` spricht?
Manche behaupten, das soll auf die letzten Tage der alten Jüdischen Nation deuten.
Ich will das nicht bestreiten, aber diese Aussage deutet auch auf die letzten Tage vor der Wiederkunft des Messias.

… die Sonne wird sich in Finsternis verwandeln und der Mond in Blut, bevor denn der große und herrliche Tag des Herrn kommt. Apg 2,20

Wir sollen also klar in dieser Aussage verstehen, dass wir auch in unserer Zeit erstaunliche Wunder und Offenbarungen erwarten sollen.

Das bedeutet nicht, dass die Bibel als unser himmlisches Lehrbuch nicht komplett ist, sondern dass Zeichen, Wunder und Offenbarungen auch für uns normal sein sollen, weil die Bibel uns zeigt, dass diese Vorgehensweise zu Gottes unveränderlicher Natur gehört.

In unserer Zeit bekehren sich Moslems massenweise zu Jesus:

 
    • Manche durch Freundschaft mit Christen.
    • Manche durch Bibelstudium. Es gibt Moslems, welche die Bibel lesen, weil sie den Christlichen Glauben widerlegen wollen, aber sie werden durch Gottes Wort gläubig.
    • Viele durch Wunderheilungen im Namen Jesu.
    • Viele durch Heimsuchungen von Jesus selbst, der sich in Träumen oder Visionen offenbart.
   
Es gibt Christen, die glauben, die erstaunlichen übernatürlichen Manifestationen des Heiligen Geistes nur für das erste Jahrhundert bestimmt war. Wenn dem so wäre, würde die zahlreichen Bekehrungen der Moslems in unserer Zeit undenkbar.

Abraham war der Vater der Juden. Stephanus und die ersten Apostel waren auch Juden. Hat Gott also die Juden vergessen und verworfen?

Eine mir bekannte jüdische Frau in Amerika war die Tochter eines wohlhabenden Anwalts und nicht religiös. 
Eines Abends als sie nach Hause fuhr, erschien etwas Erstaunliches im Himmel vor ihren Augen. Sie sah Jesus als riesengroße Figur. Er streckte seine Hände ihr entgegen. Sie konnte die Narben in Seinen Händen und auch die Liebe in seinen Augen sehen.

Sie wurde gläubig. Später zog sie nach Australien, wo ich sie in unserem Hauskreis kennenlernte.


Die übernatürlichen Erscheinungen und Begabungen der Apostelgeschichte sind immer noch aktuell.
 
In Indonesien und Afrika predigen Evangelisten und zahlreiche Kranken werden geheilt, gerade wie in der Apostelgeschichte.

Zahlreiche Moslems kommen zu den Veranstaltungen, weil sie Heilung brauchen. Als sie Wunderheilungen sehen und oft auch selbst erleben, bekehren sie massenweise zu Jesus.

Jesus Christus ist derselbe, gestern und heute und auch in Ewigkeit. Heb 13,8  

Jesus ist das lebendige Wort Gottes. Er sprach mit Adam und Eva, mit Abram, mit Mose und mit Paulus. 


Er ist der ewige Sohn Gottes, der sich übernatürlich offenbart und der uns übernatürlich anspricht, damals und auch heute.

Sonntag, 14. Juli 2019

Wunder heute, wie in Bibelzeiten

Ich kenne einen englischen Prediger in Australien, der vielen Menschen durch Gottes Gnade geholfen hat.

Er war einst auf einer Missionsreise in Pakistan, wo er in einer christlichen Gemeinde als Gastprediger diente. 


Er hat mitbekommen, dass eine arme muslimische Bauernfamilie in der Nachbarschaft eine sehr kranke Kuh hatte. Viele Moslems wissen, dass Gott die Gebete von Christen dramatisch erhört und diese Familie hat den Prediger eingeladen, für ihre kranke Kuh zu beten.

Der Missionar hatte zwar starke Glaubensgaben, aber von dieser Herausforderung war er etwas eingeschüchtert. Trotzdem erklärte er sich bereit, die kranke Kuh zu besuchen. Als er ankam, war die Kuh schon tot, aber er hatte schon gesagt, er würde beten. Er betete für die tote Kuh. Am folgenden Tag kam die dramatische Nachricht, die Kuh war wieder belebt und völlig gesund.

Das ist kein Märchen. Dieser Prediger ist mir persönlich bekannt.

Es gibt viele Gemeinden in Europa, wo Zeichen und Wunder nicht erwartet sind, aber besonders in Afrika, Asien und Südamerika sieht man sehr häufig Zeichen und Wunder wie in der Apostelgeschichte.

Das erste dramatische Zeichen in der Apostelgeschichte war die Erscheinung von Zungenrede.
Hundertzwanzig Jünger des Herrn Jesus waren in Jerusalem zusammen.

 … und sie wurden alle mit dem Heiligen Geist erfüllt und fingen an, in anderen Sprachen zu reden und zu sprechen, wie es der Geist ihnen eingab. Apg 2,4

Wir wissen nicht, was sie zuerst in diesen von Gott gegebenen Sprachen gesagt haben, aber dann traten sie aus dem Obergemach hinaus und verkündigten in diesen nie gelernten Sprachen himmlische Weisheit.

 Es wohnten aber in Jerusalem Juden, gottesfürchtige Männer aus allen Völkern unter dem Himmel.


 Als nun dieses Brausen geschah, kam die Menge zusammen und wurde bestürzt; denn jeder hörte sie in seiner eigenen Sprache reden.  Apg 2,5-6 

Ein amerikanischer Prediger war einst zu Gast in einer christlichen Talkshow in Kalifornien


Mitten in dem Interview spürte er eine ganz starke Berührung des Heiligen Geistes. Er fing an, in Zungen zu reden. Er fühlte sich ganz nervös, denn er wusste nicht, wie die Verwaltung des Radiosenders reagieren würde. Er war erleichtert, dass niemand reagierte.

Die Zuhörer der Talkshow konnten Telefonseelsorgern anrufen.
Gleich nach der Sendung kam eine Telefonseelsorgerin auf den Prediger zu. Sie sprach mit einem starken deutschen Akzent.

Es stellte sich heraus, dass eine deutsche Frau diese Sendung hörte, und sie hörte den Prediger in ihrer eigenen Sprache reden. Der Prediger wusste nicht einmal, welche Sprache aus seinem Mund gekommen sei und er wusste nicht, was er auf fehlerlosem Deutsch gesagt hatte.

Die deutsche Telefonseelsorgerin erklärte dem Prediger, die deutsche Frau, die angerufen hatte, todkrank und am Sterben war. Sie hörte aus dem Mund des Predigers Anweisungen von Gott, was sie machen sollte. Als sie die Anweisungen von dem Heiligen Geist ausführte, kam die Kraft Gottes auf sie. Sie stand auf und wurde komplett geheilt. 


Der oben erwähnte englische Prediger in Australien erzählte mir, wie er eine sehr ungewöhnliche Manifestation der Zungenrede erlebte. 

Er empfing eine Anweisung vom Heiligen Geist, nach Jakarta in Indonesien zu fliegen. Er gehorchte Gottes Führung und saß in einem Hotelzimmer in Jakarta. Er hatte keine weiteren Anweisungen bekommen. Er konnte nur warten und beten.

Dann klopfte es an der Tür. Ein indonesischer Pastor trat herein und lud ihn ein, in seiner riesengroßen Gemeinde zu predigen.

Der englische Prediger stand an der Kanzel und war bereit, auf Englisch mit einem Dolmetscher zu predigen. Er öffnete sein Mund und fing an in perfektem Indonesisch zu predigen. Er hatte nie Indonesisch gelernt.

Es war wie in der Apostelgeschichte, aber nicht ganz. Das Wunder war noch erstaunlicher als in der Bibelgeschichte. Er konnte nicht nur perfekt Indonesisch sprechen, sondern er konnte alles verstehen. 

Von diesem Moment konnte er die indonesische Sprache komplett beherrschen. Er arbeitete später als Sprachlehrer und unterrichtete Indonesisch in Australien.

Für mich ist Zungenrede sehr wichtig. Ich bete jeden Tag in Sprachen, die ich nie gelernt habe. Ich verstehe diese Sprachen nicht und wenn es Zuhörer gibt, verstehen sie auch nichts.
Aber Gott versteht.

Denn wer in Zungen redet, der redet nicht für Menschen, sondern für Gott; denn niemand versteht ihn; im Geist aber redet er Geheimnisse. 1 Kor 14,2 
Wie können wir diesen Widerspruch verstehen?

In 1 Kor 12,10 lesen wir von ``verschiedene(n) Arten von Zungenrede`` 1 Kor 12,10 EIN

Samstag, 13. Juli 2019

Brauchen wir die Gabe der Zungenrede?

Wenn wir Information über Zungenreden in der Bibel suchen, stoßen wir auf Rätsel.

Man liest in der Apostelgeschichte, dass am ersten Pfingstentag alle Zuhörer Gottes Botschaft in ihrer eigenen Sprache hörten.



Es wohnten aber in Jerusalem Juden, gottesfürchtige Männer aus allen Völkern unter dem Himmel.

Als nun dieses Brausen geschah, kam die Menge zusammen und wurde bestürzt; denn jeder hörte sie in seiner eigenen Sprache reden. 
Apg 2,5-6  NLB


In 1.Korinther 14, lesen wir, dass man in der Gemeinde in Zungen Reden darf, wenn jemand die sonst unverständlichen Worte durch den Heiligen Geist eine Interpretation der Botschaft gibt.

Dann lesen wir auch in 1.Korinther, dass Paulus sehr viel in Zungen sprach, obwohl nicht im Gottesdienst und offensichtlich mit keiner Auslegung.

Dann lesen wir, dass Zungenrede auch dazu dienen kann, uns zu beim Beten zu helfen.


Denn wer in Zungen redet, der redet nicht für Menschen, sondern für Gott; denn niemand versteht ihn; im Geist aber redet er Geheimnisse. 1 Kor 14,2

Ich danke meinem Gott, dass ich mehr in Zungen rede als ihr alle. 1 Kor 14,18

Ich habe oft erlebt, dass ich beim Beten festgefahren bin. Ich will mit festem Glauben beten. Ich will wie ein Adler im geistlichen Bereich fliegen, aber ich bin wie von Zweifeln und Ängsten gefesselt. Wenn ich in Zungen bete, bin ich von meinen menschlichen Gedanken nicht behindert oder abgelenkt.

Vor einigen Monaten war ich in sehr tiefer Not. Ich brauchte unbedingt ein Wunder von Gott. Ich glaubte und vertraute Gott, aber nicht ganz ohne Angst. Ich musste zugeben, dass mein Glauben von meiner schwachen Menschlichkeit beeinträchtigt war.

Ich ging spazieren und betete 45 Minuten lang in Zungen, bis ich eine Erleichterung und Ermutigung von dem Heiligen Geist spürte. Ich wusste, Gott meine Gebete erhört und auch meine Seele gestärkt hatte.

Ich lief weiter. Ich wusste, der Heilige Geist die Sehnsucht meines Herzens dem Vater kommuniziert hatte. Ich wusste, dass echtes Gebet ein gegenseitiges Gespräch sein muss. Also lief ich weiter, hörte auch zu beten, schaute umher und erwartete eine Antwort von Gott.

Gott hat mich nicht im Stich gelassen. Ich bekam neue Einsichten, die mir geholfen haben, Gottes gute Absichten und Pläne für mein Leben zu verstehen und daran festzuhalten.

Vor einigen Jahren war ich bei einer christlichen Konferenz. Am Abend vor dem Gottesdienst trafen der Pastor und seiner Frau ein. Die Frau sagte mir, sie hatte Kopfschmerzen. 


Ich ging ein paar Minuten spazieren und betete in Zungen. Wenn ich zurückkam, sprach ich wieder mit der Frau des Pastors. 
Ihr Kopfschmerzen war weg.

In 1 Kor 12,10 lesen wir von verschiedenen übernatürlichen Geistesgaben.

 ...einem andern, Wunder zu wirken; einem andern Weissagung; einem andern Unterscheidung der Geister; einem andern Arten von Zungenreden; einem andern die Auslegung der Zungen. 1 Kor 12,10
 
Viele behaupten, Zungenrede eine geringe und unwichtige Gabe sei, aber dem ist nicht so.
In demselben Vers lesen wir von dem Wirken der Wunder und Zungenrede.

Nach meinen Erfahrungen ist Zungenrede ein starkes Hilfsmittel, Wunder wirkenden Glauben freizusetzen.

Samstag, 22. Juni 2019

Willst du Gottes Stimme hören?

Da trat der Teufel zu ihm und sagte: »Wenn du der Sohn Gottes bist, dann verwandle diese Steine in Brot.« 

Doch Jesus erwiderte: »Nein! Die Schrift sagt: ›Der Mensch braucht mehr als nur Brot zum Leben. Er lebt auch von jedem Wort, das aus dem Mund Gottes kommt.‹« Matthäus 4,3-4 NLB

Als Jesus von dem Teufel versucht wurde, hat Er mit der höchsten Autorität gekontert. Er zitierte das geschriebene Wort Gottes, die Heilige Schrift der Bibel.

Aber um Gott zu kennen, wie Abraham, Mose und Maria Gott kannten, ist es nicht genug, die Bibel zu kennen, nicht genug, an die Bibel zu glauben.

Die Pharisäer und Rabbiner, die Jesus nicht akzeptieren wollten, kannten die Heilige Schrift viel besser als die meisten Christen heute.

Ihr forscht in der Schrift, weil ihr meint, durch sie das ewige Leben zu finden. Aber gerade die Schrift weist auf mich hin.
Und doch wollt ihr nicht zu mir kommen, obwohl ihr bei mir das Leben finden würdet.
Joh 5,39-40 NGÜ


Die religiösen Profis waren Fachexperten in der Heiligen Schrift. Aber wenn Gott sie persönlich durch Jesus ansprach, wollten sie Gottes gesprochenes Wort nicht glauben.

Gott will persönlich mit dir sprechen, gerade wie er mit Maria sprach, als sie die Berufung bekam, die Mutter von Gottes Sohn zu werden.

Gott kommunizierte mit Maria durch einen Engel. Als Maria schwanger wurde und ihr Verlobte Josef nicht verstanden hat, hat Josef Gottes Botschaft in einem Traum bekommen.

Jesus sagte, dass alle, die an ihn vom Herzen glauben, seine Stimme hören sollen.


Meine Schafe hören auf meine Stimme. Ich kenne sie, und sie folgen mir,
und ich gebe ihnen das ewige Leben. Sie werden niemals verloren gehen, und niemand wird sie aus meiner Hand reißen.
Joh 10,27-28 NGÜ


Alle echte Jünger von Jesus verehren die Bibel. Die Bibel ist Gottes Botschaft. Keine echte Inspiration kann Gottes geschriebenes Wort widersprechen, aber Gott hat einen ganz bestimmten Zweck für jeden von uns.

Du wirst in der Bibel nicht finden, ob du berufen bist, ein Pastor in deiner Heimatstadt zu sein oder als Missionar in Indien zu dienen. Du musst lernen, Gottes Stimme für dich selbst zu hören.

Du musst die Bibel mit Ehrfurcht studieren und fest daran glauben, aber um deine persönliche Bestimmung zu finden und erfüllen, brauchst du die Kraft und die Führung des Heiligen Geistes.

Wenn du die Bibel als die Grundlage deines Lebens akzeptierst, und dann die Führung des Heiligen Geistes deinen Weg bestimmen lässt, wird dein Glaube Berge versetzen, Berge der Krankheit und Berge der Ungerechtigkeit.

Gott kann dein Leben transformieren. Versager werden kompetent; deprimierte Menschen erleben Freude und Zuversicht.

Das bedeutet aber, wer mit Christus lebt, wird ein neuer Mensch. Er ist nicht mehr derselbe, denn sein altes Leben ist vorbei. Ein neues Leben hat begonnen! 2. Kor 5,17






Samstag, 15. Juni 2019

Du Kannst Gott Persönlich und Intim Kennen

Es ist wichtig, die Wiederherstellung von der jüdischen Nation in Israel als prophetisches Zeichen zu erkennen. 

Die Wiederherstellung von Israel soll es uns klar machen, dass Jesus (oder Jeschua) sehr bald wiederkommen wird.

Der Ursprung der Kirche war vor 2000 Jahren in Jerusalem und es ist sehr wichtig, dass wir verstehen, dass Gottes Absicht für die Juden immer noch gilt.

Denn ich will euch, Brüder, über dieses Geheimnis nicht in Unkenntnis lassen, damit ihr euch selbst nicht für klug haltet: Blindheit ist Israel zum Teil widerfahren, bis die Vollzahl der Nationen hineingekommen ist


und so ganz Israel gerettet wird, wie geschrieben steht: Es wird kommen aus Zion der Erlöser, und er wird die Gottlosigkeit von Jakob abwenden.
Römer 11,25-26

Trotzdem kommt der Heilige Geist in mir nicht von Israel, sondern direkt von dem Vater und seinem Sohn, die im Himmel sind.

Da hörte man plötzlich ein Brausen vom Himmel wie von einem gewaltigen Wind, und das erfüllte das ganze Haus, in dem sie saßen.

und sie wurden alle mit dem Heiligen Geist erfüllt und fingen an, in anderen Sprachen zu reden und zu sprechen, wie es der Geist ihnen eingab. 
Apg 2,2;4

 
Der Heilige Geist erfüllte damals die Jünger, die alle Juden in Israel waren, aber der Heilige Geist kam nicht von den Olivenbäumen in der Nähe, sondern vom Himmel.

So ist es auch heute bei uns. Egal ob wir Juden oder Nicht Juden sind, egal ob wir in Israel oder Deutschland oder China sind, kommt der Heilige Geist direkt von Gott im Himmel auf jeden von uns.


Alle die zehn Jungfrauen in Mt 25 hatten den Heiligen Geist schon empfangen, aber nur fünf hatten die Anweisung von Paulus ernst genommen.

Und sauft euch nicht voll Wein, woraus ein unordentliches Wesen folgt, sondern lasst euch vom Geist erfüllen. Eph 5,18
Und trinkt euch keinen Rausch an, denn übermäßiger Weingenuss führt zu zügellosem Verhalten. Lasst euch vielmehr vom Geist Gottes erfüllen.
Eph 5,18 NGÜ

Die unklugen Jungfrauen waren wie viele Christen heute, die Gottesdienste besuchen, um den Segen vom Heiligen Geist zu empfangen, aber sie sind wie abhängige Kinder, die immer wieder Segen durch Pastoren empfangen wollen, statt ihre eigene Beziehung mit Gott zu pflegen.

Wie kannst du deine Beziehung mit Gott selbst aufbauen?

Der erste Schritt ist zu erkennen, dass du selbst ein Sohn oder Tochter Gottes bist, wenn du dein Leben Jesus anvertraut hast. 


Deine Eltern, dein Pastor, dein Ehemann oder deine Ehefrau können dir helfen, besser zu leben, Gott klarer zu verstehen und tiefer zu vertrauen, aber deine Beziehung zu Gott ist nicht auf menschliche Beziehungen oder Mitgliedschaft gegründet.

Deine Beziehung mit Gott ist nicht von deiner Mitgliedschaft einer Kirche oder einer Familie bestimmt. Der Herr einer Ehefrau ist nicht ihr Mann, sondern Jesus selbst.

Aber wir alle sind sterbliche Menschen. Keiner von uns ist fehlerlos. Wir brauchen einen Priester, einen Vermittler.

Denn es gibt nur einen Gott und nur einen Vermittler zwischen Gott und den Menschen: Das ist Christus Jesus, der Mensch geworden ist. 1. Tim 2,5

Jesus ist ja nicht ein Hoherpriester, der uns in unserer Schwachheit nicht verstehen könnte. Vielmehr war er – genau wie wir – Versuchungen aller Art ausgesetzt, ´allerdings mit dem entscheidenden Unterschied, dass` er ohne Sünde blieb.
Wir wollen also voll Zuversicht vor den Thron unseres gnädigen Gottes treten, damit er uns sein Erbarmen schenkt und uns seine Gnade erfahren lässt und wir zur rechten Zeit die Hilfe bekommen, die wir brauchen. Heb 4,15-16 NGÜ

Du kannst ganz offen mit Jesus sprechen. Weil du mit Jesus eng verbunden bist, kannst du auch ganz freimütig mit Gott as Papa sprechen, und Er will antworten.

Wie traurig ist es, wenn so viele Christen Gottes Anweisungen oder Hilfe nur durch einen Prediger erwarten. Der Pastor ist nur ein sterblicher Mensch wie du und ich.

Gott hat uns den Heiligen Geist gegeben. Weder Mose noch David hatte das Vorrecht, das wir haben. 


Weil Jesus am Kreuz für dich gestorben ist, gibt es keinen Abstand mehr zwischen dir und Gottes Gegenwart.




Samstag, 11. Mai 2019

Jesus will dir helfen.

Kennst du Jesus? Er lebt immer noch.

Wie verstehst du Jesus? Ist er der strenge Richter, der dich wegen deiner Vergehen züchtigen muss?


Manche glauben an Jesus als Gottes Sohn, aber für sie ist er der harte Polizist, fast wie ein Stasi Offizier


Leider gibt es manche Gemeinden und manche religiösen Familien, wo Kinder oder neu bekehrte Christen solche giftigen Ideen lernen.

Es gibt Menschen, die unruhig und nervös sind, wenn ein Priester oder Polizist anwesend ist. 


Manche versuchen, sich extrem anständig zu benehmen und streben vergebens danach, perfekt zu handeln oder mindestens makellos zu erscheinen.

  • Manche streben immer, die Gunst und den Beifall des Pastors, des Lehrers oder des Managers zu gewinnen.
  • Manche sind anspruchsvolle Wichtigtuer, die sich als super tugendhafte Glaubenshelden erscheinen wollen.
  • Andere wollen sich wegen unerträglicher Scham immer klein und unsichtbar machen.

Jesus hat uns hier auf Erden besucht, um Gottes rettende Liebe bekannt zu machen.

 Denn so sehr hat Gott die Welt geliebt, dass er seinen einzig geborenen Sohn gab, damit alle, die an ihn glauben, nicht verloren gehen, sondern das ewige Leben haben. Joh 3,16

Manche behaupten, dass Gottes Zorn gegen die Sünder so extrem sei, dass der Vater dich nicht liebte, bis Jesus für dich die Strafe am Kreuz auf sich nahm, aber dem ist nicht so. 


Gott liebt dich nicht wegen des Todes seines Sohns.

Es ist umgekehrt.

Jesus opferte sein Leben, weil er dich schon vor der Gründung der Welt liebte, egal wie böse dein Leben war.

Wir müssen nie vergessen, dass Jesus nicht in diese Welt kam, um uns zu richten, sondern zu retten.


Denn Gott hat seinen Sohn nicht in die Welt gesandt, um die Welt zu richten, sondern damit die Welt durch ihn gerettet wird. Joh 3,17 



Gott liebt dich einfach. Er sieht alle deine Gedanken von Ferne, aber er ist nicht schockiert, wenn du nicht immer wie ein Engel denkst. 


Er versteht unsere Schwächen und liebt uns trotzdem weiter.

Wenn du die Entscheidung triffst, Jesus als deinen Herrn und Heiland aufzunehmen, wenn du dein ganzes Leben in seinen Händen übergibst, sind alle deine Sünden vergeben.

Gott pflanzt neue Gedanken, neue Einsichten und neue gute Triebe in deinem Herz.


Alles in deiner Vergangenheit ist vergeben, alles.

In Gottes Augen bist du jetzt total unschuldig, weil Jesus deine Schuld am Kreuz getragen hat.


Vor Gottes Gericht bist du unschuldig, aber du hast vielleicht hier auf Erden immer noch Schulden.


In seiner Zeit als Mensch auf dieser Erde predigte Jesus, dass wir nicht nur glauben sollen, sondern uns von unseren Sünden abwenden müssen.

Jesus vergibt unsere Sünden, aber er segnet sie nicht.

Ich kenne christliche Menschen, die in unappetitlichen sexuellen Erfahrungen verwickelt waren. 


Wenn wir Menschen im Glauben helfen wollen, müssen wir in solchen Fällen nicht verurteilen, denn Menschen, die in sexuellen Sünden gefangengenommen werden, fingen oft als Opfer von Missbrauch  an.

Als geistlicher Berater habe ich manchmal gesagt:

Du wirst bestimmt manchmal von unheiligen Gedanken und Gefühlen gestört sein, aber du sollst deswegen nicht von Schuld und Panik überwältigt werden.

Lass Jesus dein Therapeut sein. Du kannst Jesus so ansprechen:

Lieber Jesus, ich bin immer noch Fleisch und Blut. Hilfe mir mit diesen Gedanken und Gefühlen. Ich übergebe diese Gedanken und Gefühlen in deinen Händen.

Die Alternative funktioniert oft nicht gut. 

Du wirst von starken unreinen Gedanken und Gefühlen überwältigt und du fängst an, verzweifelt um Vergebung zu flehen.

Das kann zu einem Teufelskreis werden, wo du immer wieder wegen dieser Gedanken von Schuld überwältigt fühlst und deine Beichte zu einem häufig wiederholten Ritual wird.

Es gibt eine andere Möglichkeit, die auch sehr schlimm ist. 


Es gibt Christen, die pornosüchtig werden und sie fahren mit dieser giftigen Gewohnheit fort, indem sie sich zu überzeugen versuchen, dass es nicht so schlecht ist, weil Gott vergeben wird.

Es gibt auch Christen oder angebliche Christen, die sexuelle Beziehungen vor der Ehe als normal betrachten. Das widerspricht Gottes Gebote in der Bibel und nicht nur im Alten Testament


Gottes Vergebung ist nicht selbstverständlich. Er verlangt Umkehr und er will dir helfen. Du schaffst es nicht allein.

Samstag, 4. Mai 2019

Sind Gottes Große Wunder auch für uns Heute Bestimmt?

Wahrlich, wahrlich, ich sage euch: Wer an mich glaubt, der wird die Werke auch tun, die ich tue, und wird größere als diese tun; denn ich gehe zum Vater. Joh 14,12 


Was für Werke hat Jesus getan?

Als aber Johannes im Gefängnis von den Werken Christi hörte, sandte er zwei seiner Jünger
Und ließ ihm sagen: »Bist du der, der kommen soll, oder sollen wir auf einen andern warten?«

Jesus antwortete ihnen: »Geht hin und sagt Johannes, was ihr hört und seht:


Blinde sehen und Lahme gehen, Aussätzige werden rein und Taube hören, Tote stehen auf, und Armen wird das Evangelium gepredigt; 
Mt 11,2-5

Und die Christen sollten dieselben Werke tun?

Manche heutzutage wollen behaupten, Jesus habe nur den Aposteln diese Verantwortung und Vollmacht übergeben, aber dem ist nicht so.

Jesus machte es unverkennbar klar, dass nicht nur die Apostel gemeint waren, sondern ``Wer an mich glaubt.``

Wir sehen, wie Jesus am Ende des Markusevangeliums dasselbe Thema erklärte.

Und diese Zeichen werden die begleiten, die glauben: Sie werden in meinem Namen Dämonen austreiben und sie werden neue Sprachen sprechen. 


Sie werden Schlangen anfassen oder etwas Tödliches trinken können, und es wird ihnen nicht schaden. Sie werden Kranken die Hände auflegen und sie heilen.«
Mk 16,17-18 NLB
Jesus sprach damals mit den Aposteln, aber er gab diese Verheißung nicht nur den Aposteln, sondern   denen ``die glauben.``

Ich finde es traurig, wenn Christen behaupten, Jesus etwas total anders meinte, als was er ganz offen und Klartex sagte.

Jesus wollte die Vollmacht, die mit Glauben kommt, allen Christen bescheren, aber seit fast 2000 Jahren wollten so viele Christen diese Gute Nachricht so beschränken und verdrehen, dass nur eine ausgesonderte Elite diese Autorität ausüben sollten.

John Wesley (Gründer der Methodistenkirche) sagte in seinem Tagebuch über die Zeit nach Konstantin: 


"Der wichtigste Grund, warum die Wundergaben so früh zurückgezogen wurden, lag nicht nur darin, dass der Glaube und Heiligung so gut wie verloren waren, sondern darin, dass trockene, formalistische, orthodoxe Männer begannen, Gaben, die sie selber nicht in sich hatten, lächerlich zu machen und sie alle entweder als Raserei oder Hochstapelei herabzusetzen."

In den Jahrhunderten nach dem Tod der Apostel fingen viele christlichen Leiter an, immer mehr ihre eigene Dominanz als Leiter für überwiegend wichtig zu halten, aber wer sich selbst erhöht, wird Gottes heilige und wunder wirkende Autorität nicht mehr wie die echten Christen ausüben können.

Gott hat große Wunder für dich geplant. Glaube nur. Schöne Überraschungen sind unterwegs.

Alles, was gut und vollkommen ist, wird uns von oben geschenkt, von Gott, der alle Lichter des Himmels erschuf. Anders als sie ändert er sich nicht, noch wechselt er zwischen Licht und Finsternis.
Jak 1,17


Gottes hat dich geschaffen, sein allerliebstes Kind zu sein, aber wir müssen nicht vergessen, dass gute Eltern ihre Kinder auch zurechtweisen müssen.

Natürlich brauchen wir alle Disziplin, aber es gibt Christen, die sich einbilden, Gott könnte seine Kinder mit Krankheit quälen, um sie zu heiligen.

Das ist eine weitverbreitete religiöse Tradition, aber dem ist einfach nicht so, denn Gott ist Liebe. Kein echter Vater würde für eine Minute denken, er soll sein Kind mit Krankheit quälen. Diese Idee ist nichts als Gotteslästerung, eine religiöse Wahnvorstellung.

Manche Christen behaupten, Krankheit kommt immer nur von dem Teufel, und das ist fast immer der Fall.

Der Dieb kommt, um zu stehlen, zu schlachten und zu vernichten. Ich aber bringe Leben - und dies im Überfluss.
Joh 10,10 HfA

Jesus von Nazaret wurde von Gott mit dem Heiligen Geist gesalbt und mit Kraft erfüllt und zog dann im ganzen Land umher, tat Gutes und heilte alle, die der Teufel in seiner Gewalt hatte; denn Gott war mit ihm. Apg 10,38 NGÜJesus heilte zahlreiche Kranken und weigerte sich nie, wenn jemand eine Wunderheilung suchte, niemals, in keinem einzigen Fall.

Andererseits sehen ein paar Passagen, wo Gott selbst Krankheit auferlegte, aber das waren keine Zurechtweisungen für Kinder Gottes, sondern ein hartes Urteil für extreme Sünden, für unbelehrbare Feinde Gottes.

König Herodes.

Nach einer Rede ließ Herodes sich als Gott verehren, statt dem wahren Gott die Ehre zu geben. 

„Sogleich aber schlug ihn ein Engel des Herrn, dafür, dass er nicht Gott die Ehre gab; und von Würmern zerfressen, verschied er“ (Apostelgeschichte 12,23).

Schmelzer, Carsten. Heilung: Was wir glauben und erwarten dürfen (German Edition) (p. 20). SCM R.Brockhaus. Kindle Edition.