Mittwoch, 7. Dezember 2022

Gib nie auf

 Ob tausend fallen zu deiner Seite und zehntausend zu deiner Rechten, so wird es doch dich nicht treffen; Psalm 91,7 SLT

Warum beten so viele Christen für Heilung, Schutz oder Fürsorge, aber sie empfangen nicht?

Ich habe immer wieder Wunder erlebt, aber ich will nicht so einer sein, der auf andere herabschaut, weil sie kein Wunder erlebt haben.

Wir wissen oft nicht, warum jemand nicht geheilt wurde, und wir sollen auch nicht urteilen.

Richtet nicht, damit ihr nicht gerichtet werdet! Matthäus 7,1 SLT

Als ich vor mehr als 40 Jahren von einem schrecklichen Nervenzusammenbruch geheilt wurde, habe ich oft Angst gespürt. Ich hatte viele Panikattacken. Ich zweifelte oft und brauchte starke Ermutigung von Christen mit stärkeren Glauben.

Ich sah auch andere Christen, die Geisteskrank waren und nicht geheilt wurden.

Ich brauchte starke Medikamente und für mich waren Tabletten und Gebet beide gültig und wichtig.

Aber ich betete immer wieder für Heilung, und strebte, Gott zu vertrauen und Heilung zu erwarten. 

Welche Haltungen würde ich empfehlen?

Glaubst du, dass Gott deine Sünden vergibt? Manche glauben das, aber sind nicht sicher, ob Gott sie heilen will.

Er vergibt dir alle deine Sünden und heilt alle deine Krankheiten.
Psalm 103,3 NLB

Derselbe Gott, der Vergebung der Sünden verspric
ht, hat dir in derselben Bibel in demselben Bibelvers auch versprochen, alle deine Krankheiten zu heilen.

Egal wer nicht geheilt wird, egal was andere Christen glauben, egal wie oft du selbst enttäuscht worden bist, musst du an Gottes Liebe und Gottes Verheißungen für dich selbst festhalten.

Ob tausend fallen zu deiner Seite und zehntausend zu deiner Rechten, so wird es doch dich nicht treffen;
Psalm 91,7 SLT

So gebt nun acht, dass ihr tut, wie der HERR, euer Gott, euch geboten hat; und weicht nicht ab davon, weder zur Rechten noch zur Linken, 5. Mose 5,32 SLT 

Gib keine Acht auf andere Christen, die krank bleiben. Schau nicht zur Rechten noch zur Linken.

Samstag, 3. Dezember 2022

Meditation in der Bibel

Es gibt Christen, die an alles in der Bibel fest glauben. In der Bibel haben viele Juden, Christen und auch manchmal Heiden Träume oder Visionen von Gott bekommen.

Nachdem Gott in vergangenen Zeiten vielfältig und auf vielerlei Weise zu den Vätern geredet hat durch die Propheten,

hat er in diesen letzten Tagen zu uns geredet durch den Sohn. Ihn hat er eingesetzt zum Erben von allem, durch ihn hat er auch die Welten geschaffen;
Hebräer 1,1–2 SLT

Das irdische Leben Jesu war und ist die wichtigste und vollständigste Offenbarung Gottes, aber sollen wir deswegen verstehen, dass wir nach der Auferstehung von Jesus keine übernatürlichen Offenbarungen erwarten sollen?

Die Apostel haben nach der Auferstehung Heimsuchungen, Visionen und Träume bekommen.

Petrus hat am Pfingsttag erklärt, dass wir Christen solche Erlebnisse erwarten sollen.

»Und es wird geschehen in den letzten Tagen, spricht Gott, da werde ich ausgießen von meinem Geist auf alles Fleisch; und eure Söhne und eure Töchter werden weissagen, und eure jungen Männer werden Gesichter sehen, und eure Ältesten werden Träume haben;

ja, auch über meine Knechte und über meine Mägde werde ich in jenen Tagen von meinem Geist ausgießen, und sie werden weissagen.
Apostelgeschichte 2,17–18 SLT


Es gibt auch Christen, die all dies glauben. Wir können Heimsuchungen, Visionen und Träume von Gott erwarten, wenn diese visuellen Eindrücke direkt von Gott kommen, aber sie glauben nicht, dass wir unsere Vorstellungskraft aktiv nutzen sollten.

Viele konservative Christen wollen eine intensive Meditation vermeiden, weil sie Meditation nicht als christlich, sondern als heidnisch ansehen, weil Hindus und Buddhisten meditieren. 

Meditation involviert oft visuelle Vorstellungskraft. Fokussiertes Visualisieren ist auch von New Age Anhängern und Esoterikern geübt. 

Deshalb wird dieser Bereich von manchen konservativen Christen als fragwürdig, gefährlich oder sogar teuflisch abgelehnt.

Aber Meditation oder Nachsinnen wird in der Bibel gelehrt.

sondern seine Lust hat am Gesetz des HERRN und über sein Gesetz nachsinnt Tag und Nacht.
Psalm 1,2 SLT

In der englischen King James Übersetzung sehen wird das Wort „meditate“.

But his delight is in the law of the LORD; And in his law doth he meditate day and night. Psalm 1:2 KJV 1900

Aber wie sollen wir nachsinnen oder meditieren?

In der Bibel sehen wir immer wieder, wie die Juden nie vergessen sollen, dass Gott sie von Ägypten befreit hatte.

Du sollst nichts Gesäuertes dazu essen, sieben Tage lang sollst du dazu ungesäuerte Brote essen, Brot des Elends – denn in angstvoller Eile bist du ausgezogen aus dem Land Ägypten –, damit du dich erinnerst an den Tag deines Auszugs aus dem Land Ägypten dein Leben lang. 5.Mose 16,3 ZB

Die Juden haben Jahrhunderte ihr Auszug aus Ägypten gefiert. Sie hatten keine Hollywood Filme. Sie mussten ihre Vorstellungskraft üben.


In der Bibel wird visuelle Meditation nicht nur erlaubt, sondern stark ermutigt.

Durch Glauben weigerte sich Mose, als er herangewachsen war, als Sohn einer Tochter des Pharao zu gelten.

Lieber wollte er zusammen mit dem Volk Gottes misshandelt werden als einen flüchtigen Genuss der Sünde haben.

Für einen größeren Reichtum als die Schätze Ägyptens hielt er die Schmach Christi, denn er richtete seinen Blick auf die Belohnung.

Durch Glauben verließ er Ägypten, ohne den Zorn des Königs zu fürchten, denn er hielt sich an den Unsichtbaren, als sähe er ihn.
Hebräer 11,24–27 ZB

Im Alten Testament wurden die Propheten als Seher erkannt.

Paulus spricht von den Augen des Herzens.

Er erleuchte die Augen eures Herzens, damit ihr wisst, zu welcher Hoffnung ihr durch ihn berufen seid, welch reiches und herrliches Erbe er für die Heiligen bereithält.
Epheser 1,18 ZB 2007

In der Bibel wird visuelle Meditation nicht nur erlaubt, sondern stark ermutigt.

Freitag, 2. Dezember 2022

Gottes Verheissungen Retten Uns

 Ich kenne Frauen, die immer wieder Krankheit und Depression erleben. 

Statt von ihrer christlichen Familie Hilfe und Beistand zu bekommen, erleben sie immer wieder Ablehnung und Verurteilung.

Sie werden in ihrer Familie und ihrer Gemeinde grausam missverstanden und missbraucht. Je mehr sie leiden, desto mehr werden sie verurteilt und beschuldigt.

Ich kenne eine solche Frau, die Hilfe von Gott suchte, aber sie konnte keinen Trost in der Bibel finden konnte. 

Sie sagte, ihre Bibel entmutigte sie. Sie hatte die Gesetze, Gebote und Warnungen in ihrer Bibel unterstrichen, weil sie so erzogen wurde, diese Lehren zu betonen.

Ich schenkte ihr eine schöne Bibel, in der die Verheißungen Gottes und tröstende Texte hervorgehoben waren.

Sie fing an, Gottes Liebe in ihrer Bibel zu finden.

Gott ist Liebe.

Wir haben erkannt, wie sehr Gott uns liebt, und wir glauben an seine Liebe. Gott ist Liebe, und wer in der Liebe lebt, der lebt in Gott und Gott lebt in ihm. 1. Johannes 4,16 NLB

Es gibt christliche Familien und Gemeinden, wo immer nur von Pflicht, Gesetz, Sünde und Schuld die Rede ist. Das führt zu Ablehnung, Mobbing und Missbrauch. Es gibt überall so viele gebrochene Opfer.

Sehr streng religiöse Christen reden nicht viel von Gnade, Liebe und Gottes Verheißungen. Sie denken, wenn wir nur Gottes Verheißungen betonen, werden wir Sünde und Pflicht nicht ernst nehmen.

Sie denken, wir sollen durch Schimpfreden und Bedrohungen zur Buße getrieben werden, aber Gott denkt anders.

Ist es dir gleichgültig, wie freundlich, geduldig und nachsichtig Gott mit dir ist? Siehst du nicht, wie Gottes Freundlichkeit dich zur Umkehr bewegen will? Römer 2,4 NLB

Denn Gott hat die Welt so sehr geliebt, dass er seinen einzigen Sohn hingab, damit jeder, der an ihn glaubt, nicht verloren geht, sondern das ewige Leben hat.

Gott sandte seinen Sohn nicht in die Welt, um sie zu verurteilen, sondern um sie durch seinen Sohn zu retten.
Johannes 3,16–17 NLB


Gott hat uns wunderbare Verheißungen in der Bibel gegeben. Warum? Weil er uns verwöhnen will? Weil er vor allerlei Leid bewahren will, damit wir Christen verwöhnte Faulpelze sein sollen.

Nein. Das irdische Leben ist ein Kampf. Wir werden ständig von teuflischen Feinden bedroht.

Wird jemand in deiner Familie von Covid infiziert? Du bist dann in einem Krieg gegen eine teuflische Krankheit. Die Verheißungen Gottes sind dann Waffen, deine Zurüstung von Gott.

Wenn du von gesetzlicher christlicher Religion versklavt wirst, ist es schwer zu glauben, dass Gott dich liebt und dich retten und heilen will.

Aber Gott ist Liebe. Er liebt dich. Er hat dir so viele Verheißungen in der Bibel gegeben, nicht nur damit du süße Gefühle haben kannst. Gottes Verheißungen sind für dich Schild und Schirm, Waffen gegen Krankheit, Verzweiflung und Niederlage.

Fürchte dich nicht vor den Angriffen in der Nacht und habe keine Angst vor den Gefahren des Tages,
vor der Pest, die im Dunkeln lauert, vor der Seuche, die dich am hellen Tag trifft.
Psalm 91,5–6 NLB

Manche glauben, dass Gott vergeben will, aber sie zweifeln, ob Gott heilen will.

Derselbe Gott in derselben Bibel in demselben Vers hat versprochen, alle deine Sünden zu vergeben und alle deine Krankheiten zu heilen.


Er vergibt dir alle deine Sünden und heilt alle deine Krankheiten.
Psalm 103,3 NLB

David wurde oft von Feinden bedroht. Er reagierte mit Gottesvertrauen.

Ein Psalm Davids, als er vor seinem Sohn Absalom floh.

Ach HERR, wie zahlreich sind meine Feinde! Viele erheben sich gegen mich;
viele sagen von meiner Seele: »Sie hat keine Hilfe bei Gott.« (
Aber du, HERR, bist ein Schild um mich, bist meine Herrlichkeit und der mein Haupt emporhebt.

Ich rufe mit meiner Stimme zum HERRN, und er erhört mich von seinem heiligen Berg. Psalm 3,1–5 SLT

Wenn du bedroht bist, musst du eine Entscheidung treffen. Wirst du Gott vertrauen oder nicht?

Ich vertraue Gott. Jesus liebt mich und er liebt dich auch.

Donnerstag, 1. Dezember 2022

Gott Spricht immer noch

Meine Schafe hören meine Stimme, und ich kenne sie, und sie folgen mir nach; Johannes 10,27 SLT

Die Bibel fängt mit der Schöpfung an.

Und Gott sprach: Es werde Licht! Und es wurde Licht. Genesis 1,3 SLT

Wir lesen immer wieder die Worte: „Und Gott sprach.“
Alles wurde durch Gottes gesprochenes Wort kreiert.

In der Bibel lesen wir immer wieder, dass Gott sprach und Gott spricht.

Die Bibel selbst ist Gottes geschriebenes Wort. Die Bibel wurde von Menschen geschrieben, weil diese Menschen für Gottes Äußerungen offen waren.

Die Bibel wurde von Propheten, Aposteln und anderen auserwählten heiligen Männern geschrieben.

 Im Alten Testament werden Propheten oft als Seher bezeichnet. 

Viele Offenbarungen in der Bibel kamen durch Visionen oder sichtbare Heimsuchungen gegeben, andere durch die Stimme Gottes, wobei Gott in Worten kommuniziert.

Nach diesen Begebenheiten erging das Wort des HERRN an Abram in einer Offenbarung: Fürchte dich nicht, Abram, ich bin dein Schild und dein sehr großer Lohn! Genesis 15,1 SLT

Manchmal sprach Gott in einer Stimme, die mit natürlichen Ohren hörbar war.

Als der Prophet Samuel noch ein kleines Kind war, hörte er die Stimme Gottes. Er dachte, es war die Stimme des Hohen Priesters, Eli.

Plötzlich rief der HERR: »Samuel!« »Hier bin ich!«, antwortete Samuel. 

Er sprang auf und lief zu Eli. »Hier bin ich. Du hast mich gerufen.« »Ich habe dich nicht gerufen«, antwortete Eli. »Leg dich wieder hin.« Und Samuel ging und legte sich wieder hin. 1. Samuel 3,4–5 NLB

Saulus war ein Pharisäer, der die Christen furchtbar verfolgte, bis er eine Heimsuchung von Jesus hatte. In dieser Offenbarung hat Jesus in Worten gesprochen und auch seine Herrlichkeit sichtbar erscheinen ließ.

Während er nach Damaskus unterwegs war, umstrahlte ihn plötzlich vom Himmel her ein blendend helles Licht!

Er fiel zu Boden und hörte eine Stimme: »Saul, Saul! Warum verfolgst du mich?«

»Wer bist du, Herr?«, fragte er. Die Stimme antwortete: »Ich bin Jesus, den du verfolgst! 

Steh auf und geh in die Stadt; dort wirst du erfahren, was du tun sollst.« Apostelgeschichte 9,3–6 NLB

Es gibt eine sonderbare Lehre, dass Gott nicht mehr durch solche übernatürlichen Heimsuchungen kommuniziert. Laut dieser Theorie, will Gott jetzt nur durch Bibeltexte sprechen.

Aber in unserer Zeit kommen Millionen Moslems durch Träume, Visionen und Heimsuchungen zum Glauben. Manche konservativen Christen glauben, dass dramatische Wunder in unserer Zeit vielleicht vom Teufel kommen.

Aber warum sollte der Teufel zulassen, dass sich Muslime zu Christus bekehren? Na wirklich?

Unsere Grundlage als Christen ist das geschriebene Wort Gottes, das heißt, die Bibel, aber ist das alles?

Das Wort Gottes wurde von dem Heiligen Geist inspiriert. Wir brauchen die persönliche Führung desselben Heilgen Geistes, um die Bibel richtig zu verstehen.

Bibellehren sind so wichtig, aber Gottes Wahrheit besteht nicht nur aus Lehrsätzen. Wir brauchen Gottes Hilfe, seine Wahrheit und Liebe in jeder Situation umzusetzen.


Denn alle, die durch den Geist Gottes geleitet werden, die sind Söhne Gottes. Römer 8,14 SLT

James Hudson Taylor wurde von Gott berufen, in China zu missionieren. Das konnte er nicht nur von Bibeltexten wissen. Er musste die persönliche Führung des Heiligen Geistes haben.

Dasselbe gilt für David Livingstone in Afrika, William Carey in Nordindien und Bartholomäus Ziegenbalg in Südost Indien.

Denn alle, die durch den Geist Gottes geleitet werden, die sind Söhne Gottes. Römer 8,14 SLT




Mittwoch, 30. November 2022

Jesus, die einzige Quelle

 Die geistliche Geburt kommt von oben. Auch geistliches Wachstum kann nur von oben kommen.

Ein prominenter Pharisäer kam zu Jesus. Er wollte geistliche Wahrheit von Jesus lernen.  

Jesus kam sofort zur Sache.

Darauf erwiderte Jesus: »Ich versichere dir, Nikodemus: Wer nicht neu geboren wird, kann Gottes Reich nicht sehen und erleben.« Johannes 3,3 HfA

Du kannst nicht aus eigener Kraft Christ werden.

Aber wenn du keine persönliche Begegnung mit Jesus hast, bist du verloren.
Jesus sagte den Juden immer wieder, „Komm zu mir. Folge mir nach.“


Was Jesus damals den Juden sagte, gilt immer noch heute für Christen, Moslems, Hindus und Atheisten.

Das christliche Leben ist nicht nur eine Lebensweise. Es handelt sich um eine persönliche Beziehung mit Jesus, und durch Jesus mit dem himmlischen Vater.


Er kam in seine Welt, aber die Menschen wiesen ihn ab.

Die ihn aber aufnahmen und an ihn glaubten, denen gab er das Recht, Kinder Gottes zu werden.

Das wurden sie nicht, weil sie zu einem auserwählten Volk gehörten, auch nicht durch menschliche Zeugung und Geburt. Dieses neue Leben gab ihnen allein Gott.
Johannes 1,11–13 HfA

Die geistliche Geburt kommt von oben. Auch geistliches Wachstum kann nur von oben kommen.

Du kannst geistliches Leben in dir selbst nicht erzeugen. Du kannst nur von Gott jeden Tag empfangen.
 

Dienstag, 29. November 2022

Jesus liebt die Abgelehnten

  Es gibt so viele Menschen, die von anderen Christen verletzt worden sind.

Manchmal sind verletzte Christen mindestens teilweise selbst schuld daran, weil sie ichbezogen und empfindlich sind und nicht vergeben wollen, aber es gibt auch viele Christen, die in christlichen Familien, Schulen oder Gemeinden schrecklich missbraucht werden.

Es gibt Christen, die einer bestimmten christlichen Tradition Mobbing erlebt haben. Sie sind so traumatisiert, dass sie einen Gottesdienst in derselben Tradition nicht aushalten können.

Es gibt Christen, die in großen Gemeinden so gestresst und bedroht fühlen, dass sie nur Hauskirchen ertragen können, oder nur durch christliches Fernsehen oder YouTube Sendungen Segen empfinden.

Ich habe Mobbing in Kirchen erlebt, in denen man nur eine bestimmte altmodische Bibelübersetzung lesen sollte. Ich lese diese Übersetzung nicht mehr.

Ich wurde unter Druck gesetzt, mich selbst zu verurteilen und oft zu fasten. Ich faste nicht mehr. Gott versteht das. Wenn ich ans Fasten denke, kommen widerwärtige Gefühle hoch.

Fasten soll ein von Gott gegebener Segen sein, aber Gott versteht, dass Fasten für mich kein Segen sein kann.

Meine Frau und ich hatten einst Hühner. Ein Huhn gehörte zu einer anderen Rasse. Statt eines Kammes hatte es Federn auf dem Kopf. Es wurde von den anderen Hühnern erbarmungslos drangsaliert. Es stand bedrückt in einer Ecke, wo ich es individuell fütterte.

In so vielen christlichen Gemeinden wird Konformismus verlangt. Christen, die irgendwie anders sind, werden verurteilt.

Jesus liebt die missverstandenen und ausgestoßenen Christen. Wenn du keine Nahrung in einem Gottesdienst finden kannst, wird Jesus dich aussuchen und irgendwo und irgendwie lieben und versorgen.

Der Herr baut Jerusalem wieder auf und bringt die Israeliten zurück, die man aus ihrem Land verschleppt hat.

Er heilt die Menschen, die innerlich zerbrochen sind, und verbindet ihre Wunden.
Psalm 147,2–3 HfA

Im Neuen Testament sehen wir, wie Jesus ein Freund der Leprakranken, der verachteten Frauen und Prostituierten war.

In den Briefen von Paulus, sehen wir, dass viele der ersten Christen arme Sklaven waren.

Bist du ungebildet oder behindert, aber deine christliche Gemeinschaft ist mit wohlhabenden ausgebildeten Christen. Du bist missverstanden, aber Jesus versteht dich.

Bist du vielleicht ausgebildet und akademisch orientiert, aber du bist von engstirnigen Fundamentalisten umgeben. Jesus versteht dich. 

Jesus hat eine ganz besondere, individuelle Liebe für dich. Egal, was die anderen Christen von dir denken, will Jesus dich jetzt persönlich einladen.

Kommt alle her zu mir, die ihr euch abmüht und unter eurer Last leidet! Ich werde euch Ruhe geben.
Matthäus 11,28 HfA


Jesus liebt die Abgelehnten

 Es gibt so viele Menschen, die von anderen Christen verletzt worden sind.

Manchmal sind verletzte Christen mindestens teilweise selbst schuld daran, weil sie ichbezogen und empfindlich sind und nicht vergeben wollen, aber es gibt auch viele Christen, die in christlichen Familien, Schulen oder Gemeinden schrecklich missbraucht werden.

Es gibt Christen, die einer bestimmten christlichen Tradition Mobbing erlebt haben. Sie sind so traumatisiert, dass sie einen Gottesdienst in derselben Tradition nicht aushalten können.

Es gibt Christen, die in großen Gemeinden so gestresst und bedroht fühlen, dass sie nur Hauskirchen ertragen können, oder nur durch christliches Fernsehen oder YouTube Sendungen Segen empfinden.

Ich habe Mobbing in Kirchen erlebt, in denen man nur eine bestimmte altmodische Bibelübersetzung lesen sollte. Ich lese diese Übersetzung nicht mehr.

Ich wurde unter Druck gesetzt, mich selbst zu verurteilen und oft zu fasten. Ich faste nicht mehr. Gott versteht das. Wenn ich ans Fasten denke, kommen widerwärtige Gefühle hoch.

Fasten soll ein von Gott gegebener Segen sein, aber Gott versteht, dass Fasten für mich kein Segen sein kann.

Meine Frau und ich hatten einst Hühner. Ein Huhn gehörte zu einer anderen Rasse. Statt eines Kammes hatte es Federn auf dem Kopf. Es wurde von den anderen Hühnern erbarmungslos drangsaliert. Es stand bedrückt in einer Ecke, wo ich es individuell fütterte.

In so vielen christlichen Gemeinden wird Konformismus verlangt. Christen, die irgendwie anders sind, werden verurteilt.

Jesus liebt die missverstandenen und ausgestoßenen Christen. Wenn du keine Nahrung in einem Gottesdienst finden kannst, wird Jesus dich aussuchen und irgendwo und irgendwie lieben und versorgen.

Der Herr baut Jerusalem wieder auf und bringt die Israeliten zurück, die man aus ihrem Land verschleppt hat.

Er heilt die Menschen, die innerlich zerbrochen sind, und verbindet ihre Wunden.
Psalm 147,2–3 HfA

Im Neuen Testament sehen wir, wie Jesus ein Freund der Leprakranken, der verachteten Frauen und Prostituierten war.

In den Briefen von Paulus, sehen wir, dass viele der ersten Christen arme Sklaven waren.

Bist du ungebildet oder behindert, aber deine christliche Gemeinschaft ist mit wohlhabenden ausgebildeten Christen. Du bist missverstanden, aber Jesus versteht dich.

Bist du vielleicht ausgebildet und akademisch orientiert, aber du bist von engstirnigen Fundamentalisten umgeben. Jesus versteht dich. 

Jesus hat eine ganz besondere, individuelle Liebe für dich. Egal, was die anderen Christen von dir denken, will Jesus dich jetzt persönlich einladen.

Kommt alle her zu mir, die ihr euch abmüht und unter eurer Last leidet! Ich werde euch Ruhe geben.
Matthäus 11,28 HfA

Mittwoch, 23. November 2022

Gott will mehr geben

 Warum erwarten wir so wenig von Gott?

Wir beten um Regen, und erwarten vielleicht nur ein paar Tropfen. Wir beten um Heilung, und wir sind nicht sicher, ob Gott wirklich heilen will.

Wir beten um Brot, und erwarten vielleicht nur ein paar Krümel.

Jesus sagte, ich solle Gott als meinen gütigen Vater ansehen.

Denn wer bittet, der bekommt. Wer sucht, der findet. Und wer anklopft, dem wird geöffnet.

Würde etwa jemand von euch seinem Kind einen Stein geben, wenn es um ein Stück Brot bittet?
Oder eine Schlange, wenn es um einen Fisch bittet?

Trotz all eurer Bosheit wisst ihr Menschen doch, was gut für eure Kinder ist, und gebt es ihnen. Wie viel mehr wird euer Vater im Himmel denen Gutes schenken, die ihn darum bitten!«
Matthäus 7,8–11 HfA


Ich habe wunderbare Gebetserhörungen erlebt. Ich habe für eine Frau gebetet, die ein tödliches Gift genommen hatte. Nach einer kurzen Zeit in einer Klinik erholte sie sich vollständig.

Aber manchmal betet man scheinbar vergebens.

Jesus sagte, wir müssen beharrlich beten, und nicht schnell aufgeben.

Ich betete 25 Jahre lang für meine Mutter. Sie bekehrte sich auf ihrem Sterbebett.


Dem aber, der weit über die Maßen mehr zu tun vermag, als wir bitten oder verstehen, gemäß der Kraft, die in uns wirkt … Epheser 3,20 SLT

Alles, was Gott uns gibt, ist gut und vollkommen. Er, der Vater des Lichts, ändert sich nicht; niemals wechseln bei ihm Licht und Finsternis.
Jakobus 1,17 HfA

Was kann man dazu noch sagen? Wenn Gott für uns ist, wer kann dann gegen uns sein?
Gott hat sogar seinen eigenen Sohn nicht verschont, sondern ihn für uns alle dem Tod ausgeliefert. Sollte er uns da noch etwas vorenthalten?
Römer 8,31–32 HfA

Rufe zu mir, dann will ich dir antworten und dir große und geheimnisvolle Dinge zeigen, von denen du nichts weißt!
Jeremia 33,3 HfA

Donnerstag, 17. November 2022

Gott ist besser als du denkst

 Wenn du an Jesus glaubst, und Gott vom Herzen vertraust, brauchst du keine Furcht vor dem Tod zu haben.

Euer Herz erschrecke nicht! Glaubt an Gott und glaubt an mich!
 
Im Haus meines Vaters sind viele Wohnungen; wenn nicht, so hätte ich es euch gesagt. Ich gehe hin, um euch eine Stätte zu bereiten. Johannes 14,1–2 SLT

Als Lazarus starb, war seine Schwester tief erschüttert.

Da sprach Martha zu Jesus: Herr, wenn du hier gewesen wärst, mein Bruder wäre nicht gestorben! Johannes 11,21 SLT

Jesus tröstete sie mit der Verheißung, dass unser Leben mit dem irdischen Tod nicht zu Ende ist.

»Dein Bruder wird auferstehen!«, gab Jesus ihr zur Antwort.
»Ja, ich weiß«, sagte Marta, »am letzten Tag, bei der Auferstehung der Toten
Johannes 11,23–24 HfA


Martha glaubte dies bereits, aber Jesus wollte ihr noch etwas Besseres offenbaren.

Jesus sagte zu ihr: Ich bin die Auferstehung und das Leben. Wer an mich glaubt, wird leben, auch wenn er stirbt,

und jeder, der lebt und an mich glaubt, wird auf ewig nicht sterben. Glaubst du das?
Johannes 11,25–26 EÜ


Sie glaubte das einigermaßen, aber Jesus wollte ihre Erwartungen weit übertreffen.

Gott aber kann viel mehr tun, als wir jemals von ihm erbitten oder uns auch nur vorstellen können. So groß ist seine Kraft, die in uns wirkt. Epheser 3,20 HfA

Lazarus war schon vier Tage tot, aber Jesus erweckte ihn zu einem neuen Leben, nicht nur wiederhergestellt, sondern nicht mehr krank.

Egal wie schwach dein Glauben sein mag, will Jesus dir helfen.

Egal wie stark dein Glauben, will Jesus deine Erwartungen übertreffen.

Gott ist besser, als du denkst.

Denn ich weiß, was für Gedanken ich über euch habe, spricht der HERR, Gedanken des Friedens und nicht des Unheils, um euch eine Zukunft und eine Hoffnung zu geben.
Jeremia 29,11 SLT

Mittwoch, 16. November 2022

Sünde Ernst Nehmen

 Gerecht gemacht also aus Glauben, haben wir Frieden mit Gott durch Jesus Christus, unseren Herrn. Römer 5,1 EÜ

Wenn du an Jesus glaubst, wenn du fest vertraust, dass Jesus alle deine Sünden am Kreuz abgeschafft hast, dann musst du wissen, dass du nicht mehr unter Gottes Todesurteil bist. Du hast Frieden mit Gott und es gibt für dich keine Verurteilung mehr.

Also gibt es jetzt für die, die zu Christus Jesus gehören, keine Verurteilung mehr. 

Denn die Macht des Geistes, der Leben gibt, hat dich durch Christus Jesus von der Macht der Sünde befreit, die zum Tod führt. Römer 8,1–2 NLB

Ihre Schuld ist getilgt. Leider gibt es viele, die meinen, sie könnten dann Gottes Vergebung als selbstverständlich ansehen und weiter leichtfertig sündigen.

Ich habe von einem jungen Mann gehört, der glaubte, er sei Christ. Er war begeistert von allen möglichen Lehren über den Glauben, aber er hatte eine intensive sexuelle Beziehung zu einer Prostituierten.

Wer echt glaubt, will Jesus auch nachfolgen. Gehorsamkeit ist wichtig. Derselbe Gott, der unsere Schuld tilgt, gibt uns auch seine übernatürliche Kraft, unsere Sünden zu überwinden.

Niemand ist fehlerlos. Wir alle sündigen.

Wenn wir sagen, dass wir keine Sünde haben, führen wir uns selbst in die Irre und die Wahrheit ist nicht in uns.

Wenn wir unsere Sünden bekennen, ist er treu und gerecht; er vergibt uns die Sünden und reinigt uns von allem Unrecht.
1. Johannes 1,8–9 EÜ


Wenn wir unsere Sünden bekennen, und um Vergebung bitten, verspricht Gott, nicht nur unsere Sünden zu vergeben, sondern uns von Unrecht zu befreien. Das bedeutet, Gott will dich nicht nur von deiner Schuld, sondern auch von deiner Sünden befreien.

Dieser Prozess wird in der Bibel als Heiligung bezeichnet.

Jagt nach dem Frieden mit jedermann und der Heiligung, ohne die niemand den Herrn sehen wird! Hebräer 12,14 SLT

Wer glaubt, vergeben und errettet zu sein, aber Heiligung nicht ernst nimmt, ist in schrecklicher Gefahr.

Es gibt heute so viele Christen, die äußerlich als heilig erscheinen, aber ins Geheim eine Pornosucht haben. Das ist eine schreckliche Krise in der christlichen Welt.

Was sollen wir nun sagen? Sollen wir an der Sünde festhalten, damit die Gnade umso mächtiger werde?  Keineswegs! Wie können wir, die 

wir für die Sünde tot sind, noch in ihr leben? Römer 6,1–2 EÜ

 

Sünde, Gottes Urteil, Vergebung

 Gerecht gemacht also aus Glauben, haben wir Frieden mit Gott durch Jesus Christus, unseren Herrn. Römer 5,1 EÜ

Wenn du an Jesus glaubst, wenn du fest vertraust, dass Jesus alle deine Sünden am Kreuz abgeschafft hast, dann musst du wissen, dass du nicht mehr unter Gottes Todesurteil bist. Du hast Frieden mit Gott und es gibt für dich keine Verurteilung mehr.

Also gibt es jetzt für die, die zu Christus Jesus gehören, keine Verurteilung mehr. 

Denn die Macht des Geistes, der Leben gibt, hat dich durch Christus Jesus von der Macht der Sünde befreit, die zum Tod führt. Römer 8,1–2 NLB

Ihre Schuld ist getilgt. Leider gibt es viele, die meinen, sie könnten dann Gottes Vergebung als selbstverständlich ansehen und weiter leichtfertig sündigen.

Ich habe von einem jungen Mann gehört, der glaubte, er sei Christ. Er war begeistert von allen möglichen Lehren über den Glauben, aber er hatte eine intensive sexuelle Beziehung zu einer Prostituierten.

Wer echt glaubt, will Jesus auch nachfolgen. Gehorsamkeit ist wichtig. Derselbe Gott, der unsere Schuld tilgt, gibt uns auch seine übernatürliche Kraft, unsere Sünden zu überwinden.

Niemand ist fehlerlos. Wir alle sündigen.

Wenn wir sagen, dass wir keine Sünde haben, führen wir uns selbst in die Irre und die Wahrheit ist nicht in uns.

Wenn wir unsere Sünden bekennen, ist er treu und gerecht; er vergibt uns die Sünden und reinigt uns von allem Unrecht.
1. Johannes 1,8–9 EÜ


Wenn wir unsere Sünden bekennen, und um Vergebung bitten, verspricht Gott, nicht nur unsere Sünden zu vergeben, sondern uns von Unrecht zu befreien. Das bedeutet, Gott will dich nicht nur von deiner Schuld, sondern auch von deiner Sünden befreien.

Dieser Prozess wird in der Bibel als Heiligung bezeichnet.

Jagt nach dem Frieden mit jedermann und der Heiligung, ohne die niemand den Herrn sehen wird! Hebräer 12,14 SLT

Wer glaubt, vergeben und errettet zu sein, aber Heiligung nicht ernst nimmt, ist in schrecklicher Gefahr.

Es gibt heute so viele Christen, die äußerlich als heilig erscheinen, aber ins Geheim eine Pornosucht haben. Das ist eine schreckliche Krise in der christlichen Welt.

Was sollen wir nun sagen? Sollen wir an der Sünde festhalten, damit die Gnade umso mächtiger werde?  Keineswegs! Wie können wir, die 

wir für die Sünde tot sind, noch in ihr leben? Römer 6,1–2 EÜ

Dienstag, 15. November 2022

Jesus übernatürlich kennen.

 Als Jesus als Wanderprediger in Israel diente, hat er seine Zuhörer mit einer einfachen Botschaft herausgefordert.

»Jetzt ist die Zeit gekommen, Gottes Reich ist nahe. Kehrt um zu Gott und glaubt an die rettende Botschaft!« Markus 1,15 HfA

Aber das bedeutet nicht, auf Sünden zu verzichten und eine neue christliche Religion anzunehmen.

Umkehr oder Buße impliziert eine ganz neue Sichtweise zu haben, eine Denkart und Einstellung, die man nur von der übernatürlichen Gnade Gottes haben kann. Wir können Gottes Gedanken nicht in uns selbst finden. Unsere menschliche Natur ist verdorben.

Wir können Gottes Herz und Gottes heilige Liebe auch nicht durch Bibelstudium finden, wenn wir nur mit unserem menschlichen Verstand suchen.

Wenn wir unser Leben auf die biblischen Lehrsätze von Predigern oder Theologen gründen, bleiben wir immer noch verdorben, nicht errettet, sondern nur religiös.

Die ersten Christen folgten Jesus nach.

Was bedeutet Nachfolge?

  • Umkehr und Buße? Ja.


Wenn wir die Geschichte von dem irdischen Leben von Jesus lesen, sehen wir immer wieder übernatürliche Wunder.

Wenn wir keine Wunder in unserem Leben erwarten, ist unsere Nachfolge keineswegs vollständig.

Das neue Leben, das Jesus dir geben will, ist nicht nur ein tugendhaftes Leben, sondern ein Leben in unmittelbarem persönlichem Kontakt mit Gott selbst.

Ich bin der Weinstock, und ihr seid die Reben. Wer mit mir verbunden bleibt, so wie ich mit ihm, der trägt viel Frucht. Denn ohne mich könnt ihr nichts ausrichten. Johannes 15,5 HfA

Wenn ihr aber fest mit mir verbunden bleibt und euch meine Worte zu Herzen nehmt, dürft ihr von Gott erbitten, was ihr wollt; ihr werdet es erhalten.
Johannes 15,7 HfA

Jesus will dir eine organische Beziehung mit sich selbst geben, wie die Beziehung zwischen Mutter und Kind oder Ehemann und Frau.

In der Bibel, sehen wir, dass Jesus im übernatürlichen Bereich lebte. Sein Leben und Handeln war immer von der Kraft des Heiligen Geistes und seine Beziehung mit seinem himmlischen Vater bestimmt.


Gottes Geist allein schafft Leben. Ein Mensch kann dies nicht. Die Worte aber, die ich euch gesagt habe, sind aus Gottes Geist und bringen das Leben.
Johannes 6,63 HfA

Jesus war mit dem Heiligen Geist erfüllt. Er war der Christus, der Messias, der Gesalbte, der Mann mit dem Heiligen Geist erfüllt.

Er war vor seiner Geburt der ewige allmächtige Sohn Gottes, aber als Mensch auf der Erde war er von der Kraft und Weisheit vom Vater im Himmel und des Heiligen Geistes total abhängig.

Jesus ist unser Vorbild. Er hat versprochen, denselben Heiligen Geist zu geben, damit auch wir im übernatürlichen Bereich leben können.


›In den letzten Tagen, spricht Gott, will ich die Menschen mit meinem Geist erfüllen. Eure Söhne und Töchter werden aus göttlicher Eingebung reden, eure jungen Männer werden Visionen haben und die alten Männer bedeutungsvolle Träume.
Apostelgeschichte 2,17 HfA

 Viele Christen streben, Jesus zu verehren, tugendhaft zu leben und vom Herzen zu beten, aber sie erwarten und bekommen selten übernatürlich Antworten auf ihre Gebete.

Gott hat dir vielleicht die Hoffnung auf ewiges Leben im Himmel gegeben, aber er will dir viel mehr geben, und zwar hier und jetzt bevor du stirbst.


Merkst du es denn nicht? Noch stehe ich vor deiner Tür und klopfe an. Wer jetzt auf meine Stimme hört und mir die Tür öffnet, zu dem werde ich hineingehen und Gemeinschaft mit ihm haben.
Offenbarung 3,20 HfA

Montag, 14. November 2022

Jesus versteht deine menschliche Schwäche

 Jesus lebte 33 Jahre auf der Erde als sterblicher Mensch. Er musste Versuchungen dulden und widerstehen. Er war oft müde und fühlte sich körperlich schwach.

Zu Beginn seines irdischen Lebens war Jesus ein hilfloses Baby. Er hatte seine göttliche Allmacht abgelegt. Er brauchte die Fürsorge und den Schutz seiner irdischen Eltern.

Auch später wurde er mit menschlichen Schwächen vertraut.

Wenn er seinen Dienst als Wanderprediger anfangen sollte, wurde er getauft. Dann wurde er von dem Heiligen Geist in die Wüste getrieben, wo er vierzig Tage fastete und betete. Am Ende dieser Zeit war er furchtbar hungrig und schwach.

Als Jesus seine Heimatstadt als Wanderprediger besuchte, wurde er von seinen ehemaligen Nachbarn abgelehnt, und sie versuchten ihn zu morden.

Sie sprangen auf und trieben ihn hinaus an einen steilen Abhang des Berges, auf dem die Stadt erbaut war. Sie wollten ihn hinunterstürzen,
doch er schritt mitten durch sie hindurch und ging fort.
Lukas 4,29–30 NLB


Wie wurde Jesus von Gottvater gerettet? Wurde er an Ort und Stelle unsichtbar? Hielten Gottes Engel seine Verfolger körperlich zurück? Wir wissen es nicht.

Jesus hatte seine göttliche Allmacht abgelegt.

Obwohl er Gott war, bestand er nicht auf seinen göttlichen Rechten.
 
Er verzichtete auf alles; er nahm die niedrige Stellung eines Dieners an und wurde als Mensch geboren und als solcher erkannt.

Er erniedrigte sich selbst und war gehorsam bis zum Tod, indem er wie ein Verbrecher am Kreuz starb.
Philipper 2,6–8 NLB

Jesus verzichtete auf alles, auf seine göttliche Allmacht, auf seine göttliche Allwissenheit. Aber er war nicht ohne übernatürliche Weisheit und Kraft.

Jesus war Jesus Christus, das heißt, Jesus der Messias. Christus oder Messias bedeutet der Gesalbte. Jesus was voll Heiligen Geistes

Er hatte unbegrenzten Zugang zu der Kraft und Weisheit von seinem himmlischen Vater durch die Fülle des Heiligen Geistes.

Jesus ist nicht mehr sterblich und schwach. Er ist nach seinem Tode am Kreuz auferstanden. Er hat unbegrenzte Kraft und Weisheit, aber er hat die Zeit seiner menschlichen Schwachheit nicht vergessen.

Jesus sieht deine Schwächen und dein Versagen voller Mitgefühl. Er will dir mit seiner Liebe, Kraft und Weisheit helfen und dich aus aller Not retten.

Jesus ist jetzt dein Hoher Priester im Himmel und er will dein liebevoller Gefährte hier auf der Erde sein. 

Dieser Hohe Priester versteht unsere Schwächen, weil ihm dieselben Versuchungen begegnet sind wie uns, doch er wurde nicht schuldig. 

Lasst uns deshalb zuversichtlich vor den Thron unseres gnädigen Gottes treten. Dort werden wir Barmherzigkeit empfangen und Gnade finden, die uns helfen wird, wenn wir sie brauchen. Hebräer 4,15–16 NLB

Hast du dein Leben in Jesus liebevollen Händen übergeben?

 



 

Samstag, 12. November 2022

Gott will dich ermutigen

 Ich glaube fest an Jesus als meinen Retter. Ich glaube fest an Gottes Liebe und Gnade

Gott ist Liebe. Gott ist nicht nur freundlich und liebevoll. Er ist die Liebe pur. Gott ist Liebe.

Aber ich fühle mich oft von Gottes Heiligkeit und Majestät eingeschüchtert.

Als Mose auf den Berg stieg, um mit Gott persönlich zu sprechen, empfing er von Gott die Zehn Gebote, und viele anderen Offenbarungen und Anweisungen.

Gott wollte die Hebräer retten und ihnen helfen. Er liebte sie. Er liebt die Juden immer noch. Aber die Hebräer hatten Angst vor Gottes unmittelbarer Gegenwart.

Und das ganze Volk nahm den Donner wahr, die Flammen, den Hörnerschall und den rauchenden Berg. Als nun das Volk das wahrnahm, zitterten sie, blieben von ferne stehen,
 
und sagten zu Mose: Rede du mit uns, dann wollen wir hören! Aber Gott soll nicht mit uns reden, damit wir nicht sterben.
2. Mose 20,18–19 ELB


Ich habe oft wunderbare Segnungen in Gottes Gegenwart erlebt, aber diese Angst vor Gottes Majestät und souveräner Autorität kommt immer wieder zurück. Diese menschliche Schwäche ist unter Gottes Volk so weit verbreitet. Sie ist eines der größten Hindernisse, das die Erweckung, nach der wir uns sehnen, aufhält.

Die Hebräer wollten Gottes Wahrheit nur von Mose hören, nicht direkt von Gott.

Es gibt so viele Christen, die einen prominenten Prediger oder Bibellehrer auf ein Podest stellen.

Manche wollen Martin Luther oder Dietrich Bonhoeffer nachfolgen, oder Calvin,  oder Charles Spurgeon, Manche Christen akzeptieren alles von Kenneth Hagin oder Reinhard Bonnke als wäre ihre Schriften das unfehlbare Wort Gottes.

Wer ist dein Mose? Ist es vielleicht der Papst, oder dein Pastor?

Was sagte Jesus? Meine Pastoren hören meine Stimme? Oder meine Theologen hören meine Stimme?

Nein. Jesus sagte, dass alle seine Nachfolger seine Stimme hören sollen und hören können.

Meine Schafe hören meine Stimme, und ich kenne sie, und sie folgen mir nach;

und ich gebe ihnen ewiges Leben, und sie werden in Ewigkeit nicht verloren gehen, und niemand wird sie aus meiner Hand reißen.

Mein Vater, der sie mir gegeben hat, ist größer als alle, und niemand kann sie aus der Hand meines Vaters reißen.
Johannes 10,27–29 SLT

In den Zehn Geboten war es verboten, ein Bild von Gott anzubeten. Wenn wir einen Prediger oder Bibellehrer als unfehlbar betrachten, haben wir aus dem Prediger ein Götzenbild gemacht.

In den Zehn Geboten war es verboten, ein Gottesbild anzubeten. Wenn wir einen Prediger oder Bibellehrer für unfehlbar halten, haben wir aus dem Prediger ein Idol gemacht.

Wenn du immer Angst vor Gott hast, kann es sein, dass du in einer Sünde oder Sucht gefangen bist. Aber du musst wissen, dass Jesus sehr freundlich zu den verrufenen Sündern war. Er wollte ihnen helfen, geheilt und von ihren Süchten und schlechten Gewohnheiten befreit zu werden.

Es gibt Christen, die auf Prostituierte oder Drogensüchtige oder deprimierte Christen herabschauen. Die denken wie die Pharisäer, die Jesus verfolgten.

Aber Jesus schaut auf dich nicht herab. Er will dir helfen und dich heilen.


Denn Gott hat die Welt so sehr geliebt, dass er seinen einzigen Sohn hingab, damit jeder, der an ihn glaubt, nicht verloren geht, sondern das ewige Leben hat.

Gott sandte seinen Sohn nicht in die Welt, um sie zu verurteilen, sondern um sie durch seinen Sohn zu retten.
Johannes 3,16–17 NLB

Wenn wir mit Gottes Liebe vertraut sind und unser Leben ziemlich in Ordnung ist, sind wir von Jesus berufen, verlorenen Menschen und schwachen Christen zu helfen, zu helfen, nicht zu verurteilen.

Wenn du wie ich manchmal von Gottes Gegenwart dich zurückhältst, kannst du ermutigende Bibeltexte lesen und darüber nachsinnen.

Der Dieb kommt, um zu stehlen, zu schlachten und zu vernichten. Ich aber bringe Leben – und dies im Überfluss.
Johannes 10,10 HfA

Denn ich weiß, was für Gedanken ich über euch habe, spricht der HERR, Gedanken des Friedens und nicht des Unheils, um euch eine Zukunft und eine Hoffnung zu geben.
Jeremia 29,11 SLT