Samstag, 13. Mai 2017

Jesus lehrte Team-Leiterschaft und Partnerschaft, Zwei und Zwei.

Im Alten Testament ist die Hauptfigur sehr oft Der Mann Gottes.

Im Alten Testament sprachen die Propheten und Könige als Vertreter Gottes. Der Mann Gottes hatte oft einen Jünger, der sein Nachfolger wurde: Mose und Josua, Elia und Elisa.

Aber im Neuen Testament ist nur Ein Mensch die Hauptfigur, Jesus erscheint als der Sohn Gottes.


Er hatte nicht einen Jünger wie die alten Propheten, sondern einen Team. Die Zwölf Aposteln sollten als ein Team funktionieren.


Sie sahen, wie Jesus lehrte und wie Jesus die Kranken heilten und dann gab Jesus seinen Lehrlingen aufgaben. Sie sollten auch lehren und auch Kranken heilen. Aber Jesus sandte sie Zwei und Zwei. Sie sollten Partnerschaft lernen.

Als Petrus der erste war, der Jesus als den Sohn Gottes erkannte, dann sagte Jesus etwas ganz radikal.

Ich werde dir die Schlüssel des Himmelreichs geben; 

was du auf Erden binden wirst, das wird auch im Himmel gebunden sein, 

und was du auf Erden lösen wirst, das wird auch im Himmel gelöst sein. Mt 16,19


Was war der Schlüssel, der die Tür öffnen würde, und aber Millionen in Gottes Himmel hereinlassen würde? 


Das war der Glaube an Gottes Sohn und das Glaubensbekenntnis, das Petrus als erster proklamierte.


Aber diese Autorität wurde nicht nur Petrus gegeben.


Amen, ich sage euch: Alles, was ihr auf Erden binden werdet, das wird auch im Himmel gebunden sein und alles, was ihr auf Erden lösen werdet, das wird auch im Himmel gelöst sein.


Weiter sage ich euch: Alles, was zwei von euch auf Erden gemeinsam erbitten, werden sie von meinem himmlischen Vater erhalten.


Denn wo zwei oder drei in meinem Namen versammelt sind, da bin ich mitten unter ihnen. Mt 18,18-20


Petrus sollte also nicht allein an der Spitze sein, wie Mose, Josua und Elia.

Am letzten Abendmahl sehen wir, wie ein Streit entstand. Die Apostel hatten eine heftige Auseinandersetzung über die Leiterschaft. Josua war der Leiter nach Mose. Wer sollte nach Jesus leiten?

Manche denken, es war eine Art von politischer Konkurrenz, wobei jeder Apostel der Nummer Eins sein wollte.

Aber vielleicht auch nicht. Sie wussten dass in dem Alten Testament, ein großer Prophet, König oder Hohepriester nur einen Nachfolger haben sollte. 

Sie dachten, Jesus würde einen Obersten Leiter auserwählen. 
Aber das hatte Jesus nicht getan. 

Jesus wollte eine neue Art von Dienst und Leiterschaft aufrichten. Bis heute ist diese Team-Leiterschaft und Partnerschaft von nur wenigen verstanden.

Sicher erscheint Petrus am Anfang der Apostelgeschichte als der erste Leiter und Prediger. Aber sehr bald sehen wir, wie diese neue Art von Team Leiterschaft funktionierte.

Und sie wurden alle erfüllt von heiligem Geist und begannen, in fremden Sprachen zu reden, wie der Geist es ihnen eingab. Apg 2,4 


Hundertzwanzig Jünger waren in Eintracht versammelt und alle verkündeten Gottes Botschaft in Sprachen, die sie nie gelernt hatten, aber sie wurden von den Juden von verschiedenen Ländern klar verstanden.

Als sich das Getöse erhob, strömte die Menge zusammen und war ganz bestürzt; denn jeder hörte sie in seiner Sprache reden.


Sie gerieten außer sich vor Staunen und sagten: Sind das nicht alles Galiläer, die hier reden?


Wieso kann sie jeder von uns in seiner Muttersprache hören: Apg 2,6-8 EIN


Im Alten Testament hatte nur der auserwählte Mann Gottes unmittelbaren Zugang zu Gottes Geist aber jetzt sollten alle Gläubigen vom Heiligen Geist gefüllt werden und alle sollten übernatürliche Geistesgaben empfangen und prophetisch reden. 

Als Petrus die erste Gemeinde in Jerusalem leitete, funktionierte er als Leiter eines apostolischen Teams.


Vor seinem Tod am Kreuz hat Jesus die Apostel zwei und zwei ausgesandt. In der Apostelgeschichte sehen wir, dass Petrus auch nach Pfingsten so handelte.


Ein gelähmter Mann saß vor dem Tempel. Als Petrus und Johannes vorbeikamen, bat der verkrüppelte Mann um Geld.


Petrus und Johannes blickten ihn an und Petrus sagte: Sieh UNS an! 


 Und er sah sie an und wartete darauf, dass er etwas VON IHNEN empfinge.


Petrus aber sprach: Silber und Gold habe ich nicht; was ich aber habe, das gebe ich dir: 

Im Namen Jesu Christi von Nazareth steh auf und geh umher! Apg 3,4-6 


Der Mann wurde auf der Stelle geheilt.


In unserer Zeit sehen wir viele Prediger, die von der Erwartung belastet sind, als der Mann Gottes zu funktionieren. 


Viele sind einsam und frustriert. Wir müssen Partnerschaft und Teamwork wieder entdecken.

Mittwoch, 10. Mai 2017

Du Bist Du

Du bist Du... Ein Kirchenlied von Jürgen Werth


Vergiss es nie: Dass Du lebst, war keine eigene Idee und dass Du atmest kein Entschluss von Dir.


Vergiss es nie: Dass Du lebst, war eines anderen Idee und dass Du atmest sein Geschenk an Dich.


Du bist gewollt, kein Kind des Zufalls, keine Laune der Natur,Ganz egal ob Du Dein Lebenslied in Moll singst oder Dur.


Du bist ein Gedanke Gottes, ein genialer noch dazu.


Du bist Du - das ist der Clou - ja, der Clou.

Ja, Du bist Du.




Es ist nicht einfach, echt zu sein, wenn Eltern, Lehrer oder manche Pastoren Konformismus haben wollen, 

wenn die Jugendkultur eine andere Art Konformismus verlangt, 

wenn man Politisch Korrekt sein soll, 

wenn eine Gemeinde oder Christliche Bewegung nur eine bestimmte Art Frömmigkeit erwartet. 



Du bist Du

Vergiss es nie: Niemand denkt und fühlt und handelt so wie Du und niemand lächelt so wie Du's grad tust.


Vergiss es nie: Niemand sieht den Himmel ganz genau wie Du und niemand hat je was Du weisst gewusst.


Du bist gewollt, kein Kind des Zufalls, keine Laune der Natur,Ganz egal ob Du Dein Lebenslied in Moll singst oder Dur.


Du bist ein Gedanke Gottes, ein genialer noch dazu.


Du bist Du - das ist der Clou - ja, der Clou.

Ja, Du bist Du.



Wenn man nie gelernt hat, sich selbst zu schätzen, 

dann brauchen wir echte Väter, Mütter und Geschwister, 

die sich selbst schätzen gelernt haben und andere ermutigen, anders zu sein. 



Vergiss es nie: Dein Gesicht hat niemand sonst auf dieser Welt und solche Augen hast alleine Du.


Vergiss es nie: Du bist reich, egal ob mit, ob ohne Geld; denn Du kannst leben! Niemand lebt wie Du.


Du bist gewollt, kein Kind des Zufalls, keine Laune der Natur,Ganz egal ob Du Dein Lebenslied in Moll singst oder Dur.


Du bist ein Gedanke Gottes, ein genialer noch dazu.


Du bist Du - das ist der Clou - ja, der Clou.

Ja, Du bist Du.


Ein Kirchenlied von Jürgen Werth


Wir brauchen Pastoren, welche die Schafe als Geschwister respektieren und nicht versuchen, alle in ihrem eigenen Ebenbild zu gestalten. 

Wir brauchen Seelsorger, die Rat geben können, aber froh sind, wenn Leute ihrem Rat nicht folgen, weil sie bessere Lösungen finden.


Aber sagt nicht die Bibel, wie sollen einig sein?


Und als der Tag der Pfingsten sich erfüllte, waren sie alle einmütig beisammen. Apg 2,1 SLT



Siehe, wie fein und wie lieblich ist's, wenn Brüder in Eintracht beisammen sind! Ps 133,1 SLT



Aber Einheit ohne Vielfalt und gegenseitigen Respekt ist keine schöne Sache.



Ein menschlicher Körper besteht ja auch nicht nur aus einem Teil, sondern aus vielen. 



Wenn nun der Fuß behaupten würde: "Weil ich nicht Hand bin, gehöre ich nicht zum Leib", hört er damit auf, Teil des Körpers zu sein?



 Und wenn das Ohr erklären würde: "Weil ich kein Auge bin, gehöre ich nicht zum Leib", gehört es deshalb nicht dazu?



Wenn der ganze Körper aus einem Auge bestünde, wo wäre dann sein Gehör? Und wenn alles Gehör wäre, womit könnte er riechen?



Nun hat aber Gott jedes Teil so in den Leib eingefügt, wie es seinem Plan entsprach. 

1.Kor 12,14-18. Neue Evangelistische Übersetzung 


Wir brauchen allerlei Talente und ganz verschiedene Persönlichkeiten und so hat Gott unser Leben gewollt und geplant.


Samstag, 6. Mai 2017

Gottes Frust

Jerusalem, Jerusalem, du tötest die Propheten und steinigst die Boten, die zu dir gesandt sind. Wie oft wollte ich deine Kinder um mich sammeln, so wie eine Henne ihre Küken unter ihre Flügel nimmt; aber ihr habt nicht gewollt. Lk 13,34 EIN 

Jesus liebte alle, auch die sturen Pharisäer und Priester, die ihn verfolgten.

… er (Gott) will, dass alle Menschen gerettet werden und zur Erkenntnis der Wahrheit gelangen. 1 Tim 2,4 

Gott will alle retten aber viele wollen Gott nicht vertrauen. 

Das ist Gottes Frust.

Gott hat sein Bestes geopfert, um alle zu retten.


Denn Gott hat die Welt so sehr geliebt, dass er seinen einzigen Sohn hingab, damit jeder, der an ihn glaubt, nicht zugrunde geht, sondern das ewige Leben hat.  

Denn Gott hat seinen Sohn nicht in die Welt gesandt, damit er die Welt richtet, sondern damit die Welt durch ihn gerettet wird.
Joh 3,16-17  


Gott hat manche Pläne und Absichten, die unwiderstehlich erfüllt werden.

Dann sah ich einen neuen Himmel und eine neue Erde; denn der erste Himmel und die erste Erde sind vergangen, auch das Meer ist nicht mehr.  

Ich sah die heilige Stadt, das neue Jerusalem, von Gott her aus dem Himmel herabkommen; sie war bereit wie eine Braut, die sich für ihren Mann geschmückt hat.  

Da hörte ich eine laute Stimme vom Thron her rufen: Seht, die Wohnung Gottes unter den Menschen! Er wird in ihrer Mitte wohnen, und sie werden sein Volk sein; und er, Gott, wird bei ihnen sein.  

Er wird alle Tränen von ihren Augen abwischen: Der Tod wird nicht mehr sein, keine Trauer, keine Klage, keine Mühsal. Denn was früher war, ist vergangen.
Offenbarung 21,1-4

Aber Gott hat auch Absichten und Sehnsüchte, die frustriert werden können.

Er kam in sein Eigentum, aber die Seinen nahmen ihn nicht auf.  John 1,11 EIN 

Als Jesus seine Heimatstadt besuchte, wollten die Leute ihn nicht als Messias respektieren.

Ist das nicht der Zimmermann, der Sohn der Maria und der Bruder von Jakobus, Joses, Judas und Simon? Leben nicht seine Schwestern hier unter uns? Und sie nahmen Anstoß an ihm und lehnten ihn ab. 

Da sagte Jesus zu ihnen: Nirgends hat ein Prophet so wenig Ansehen wie in seiner Heimat, bei seinen Verwandten und in seiner Familie.  

Und er konnte dort kein Wunder tun; nur einigen Kranken legte er die Hände auf und heilte sie.
Mk 6,3-5 


Gott ist Liebe. Wenn man innig und stark liebt und die Geliebten dich ablehnen, spürst du tiefen Schmerz. Auch Gott spürt diesen Schmerz. 

Wer nicht liebt, kennt Gott nicht; denn Gott ist Liebe. SCH 1 Joh 4,8 

Wenn du nicht Gottes Segen erlebst, bitte beschuldige Gott nicht. 

Der Dieb kommt nur, um zu stehlen und zu schlachten und zu verderben. Ich bin gekommen, damit sie Leben haben und es in Überfluss haben.
Joh 10,10 ELB 


Er will dir vergeben, dich segnen, dich heilen und dir ein neues Leben geben. 

Es liegt an dir. 


Manche habe so gebetet und Gottes erstaunliche Antwort empfangen.
„Jesus, wenn es dich gibt, komm in mein Leben und vergib alle meine Vergehen.”

Jesus ist keine Wahnvorstellung. 

Rufe zu mir, so will ich dir antworten und dir große, unfassbare Dinge mitteilen, die du nicht kennst. Jeremias 33,3 EIN

Mittwoch, 3. Mai 2017

Ist Jesus nur für Christen der Retter?

Die Post-moderne Toleranz verlangt von uns, dass wir alle Religionen auf derselben Ebene betrachten sollen. Wir sollen beide Mohammed und Jesus respektieren, weil sie große Religionen gegründet haben.


Einst war ich am Hauptbahnhof in Frankfurt und sprach mit Jehovas Zeugen. Ein junger Idealist trat uns bei und fing an mit großer Begeisterung uns zurechtzuweisen. 




Die Bibel zu diskutieren sei Zeitverschwendung. Alle große Religionen seien Wege zu Gott.



Ich stellte ihm eine schwierige Frage und er war etwas verblüfft.

„Wenn alle Religionen von demselben Gott sind, warum behauptet keine Heilige Schrift dass alle Religionen zum selben Ziel führen? 


Das findet man weder in der Bibel, noch in dem Koran. Man findet das in keiner alten Weltreligion. Diese Idee kommt erst spät, von Humanismus, von der Aufklärung, von der deutschen Romantik. 


Wenn Jesus auf derselben Ebene wie Mohammed sein soll, dann müssen wir manche erstaunlichen Aussagen von Jesus total vergessen.



Denn Gott hat die Welt so sehr geliebt, dass er seinen einzigen Sohn hingab, damit jeder, der an ihn glaubt, nicht zugrunde geht, sondern das ewige Leben hat.  Joh 3,16


Laut Bibel müssen alle Menschen Jesus als Gottes einzigen Sohn anerkennen, um errettet zu werden.  


Dann lesen wir in der Bibel, wie Jesus andere anspruchsvolle Ideen verkündet hat. 


Jesus sagte zu ihm: Ich bin der Weg und die Wahrheit und das Leben; niemand kommt zum Vater außer durch mich. 



Wenn ihr mich erkannt habt, werdet ihr auch meinen Vater erkennen. Schon jetzt kennt ihr ihn und habt ihn gesehen.   Joh 14,6-7



Jesus erklärt, Gott ist der Ewige Vater.


In Islam ist Allah der Herrscher Gott und Richter aber kein Vater. Er hat keine Kinder. Das soll seiner Natur widersprechen. 



"Glaubt an Allah und seinen Gesandten (Mohammed), sagt aber nichts von einer Dreiheit. 


Es gibt nur einen einzigen Gott, fern von ihm, dass er einen Sohn habe. Wahrlich das sind Ungläubige, welche sagen: Allah sei Christus, der Sohn der Maria. 


Wer Allah jemand zugesellt, den schließt Allah vom Paradiese aus, und seine Wohnung wird das Höllenfeuer sein" (Suren 4, 172; 5, 73f.)


Wer an Jesus als Gottes ewigen Sohn glaubt, wird von Mohammed im Koran verworfen und soll in den Flammen der Hölle ewig leiden, so Mohammed.

Das Herz des Menschen sehnt nach einem lieben Vater, der uns total bedingungslos liebt.

Schiller, der deutsche Dichter hat das gut zusammengefasst.


„Brüder – überm Sternenzelt muß ein lieber Vater wohnen.“Schiller sehnte nach einem lieben Vater aber Jesus kannte den Vater.



Jesus starb, um uns mit unserem Vater zu versöhnen, wenn wir nur glauben und vertrauen.



Alle Atheisten, Hindus, Kommunisten, Moslems oder Esoteriker, die Jesus als Gottes ewigen, allmächtigen, barmherzigen Sohn anerkennen und auch umkehren wollen, alle werden das Ewige Leben empfangen, alle. 


Dann sagte Jesus:


Jesus erwiderte ihr: Ich bin die Auferstehung und das Leben. Wer an mich glaubt, wird leben, auch wenn er stirbt, 


und jeder, der lebt und an mich glaubt, wird auf ewig nicht sterben. Glaubst du das?  Joh 11,25-26


Freitag, 28. April 2017

Heute kann ich ...

Heute kann ich Gottes Stimme hören.

  Meine Schafe hören meine Stimme, und ich kenne sie, und sie folgen mir. Joh 10,27 ELB 

Denn er ist unser Gott und wir sind das Volk, das er beschützt, die Schafe, die er behütet. Wenn ihr doch heute auf seine Stimme hören würdet.. Ps 95,7 

 

Heute kann ich etwas neues lernen, denn Gott ist mein Lehrer.

 

Ich lehre dich heute, ja dich, damit du auf den Herrn vertraust. Spr 22,19 

Der Herr hat mir die Zunge eines Jüngers gegeben, damit ich weiß, wie ich den Müden ermutigen kann. Morgen für Morgen öffnet er mir das Ohr, damit ich höre, wie ein Jünger hört.  Jes 50,4. 

 

Heute kann ich jemand ermutigen, jemand trösten.

 

Gepriesen sei der Gott und Vater Jesu Christi, unseres Herrn, der Vater des Erbarmens und der Gott allen Trostes

Er tröstet uns in all unserer Not, damit auch wir die Kraft haben, alle zu trösten, die in Not sind, durch den Trost, mit dem auch wir von Gott getröstet werden. 2.Kor 1,3-4

Heute kann ich mich auf Gottes Versorgung verlassen. 

 

Schenk uns heute unser tägliches Brot. Mt 6,11 

 


Heute kann ich Worte des Lebens sprechen, Worte, die Leben vermitteln.

 

Heute kann ich Worte der Liebe sprechen, Worte, die Liebe schenken.

 

Heute kann ich Worte sprechen, die den Weg in meine Zukunft bahnen. 

 

Was ihr heute sagt, entscheidet über euer Schicksal; entweder werdet ihr gerettet oder gerichtet. Mt 12,37 NLB


Heute kann ich Worte sprechen, die finstere Geister austreiben und Heilung vermitteln.


Und durch die, die zum Glauben gekommen sind, werden folgende Zeichen geschehen: 

In meinem Namen werden sie Dämonen austreiben… und die Kranken, denen sie die Hände auflegen, werden gesund werden. Mk 16,17-18  


Heute kann ich Worte sprechen, die Friede und Versöhnung schaffen.


Selig, die Frieden stiften; denn sie werden Söhne Gottes genannt werden. Mt 5,9  EIN


Heute kann ich meine Fehler und Übertretungen offen gestehen und Gottes Vergebung empfangen.


Und vergib uns unsere Schuld, wie auch wir vergeben unsern Schuldigern. Mt 6,12 


Heute kann ich auch Worte der Gnade und Vergebung sprechen und mich selbst und auch andere von Bitterkeit und Verdammung freisetzen. 


Euch, die ihr mir zuhört, sage ich: Liebt eure Feinde; tut denen Gutes, die euch hassen. Segnet die, die euch verfluchen; betet für die, die euch misshandeln. Lk 6,27-28


Heute kann ich mit Gott als meinem eigenen Vater liebevoll sprechen.


So sollt ihr beten: Unser Vater im Himmel, dein Name werde geheiligt ... Mt 6,9 EIN 


Kennst du Gott als deinen Vater? 


Denn Gott hat die Welt so sehr geliebt, dass er seinen einzigen Sohn hingab, damit jeder, der an ihn glaubt, nicht zugrunde geht, sondern das ewige Leben hat.  


Denn Gott hat seinen Sohn nicht in die Welt gesandt, damit er die Welt richtet, sondern damit die Welt durch ihn gerettet wird.  


Wer an ihn glaubt, wird nicht gerichtet; wer nicht glaubt, ist schon gerichtet, weil er an den Namen des einzigen Sohnes Gottes nicht geglaubt hat. Joh 3,16-18   

Samstag, 22. April 2017

Sie Wurde Unsichtbar

Jesus hielt eine kurze Rede in der Synagoge wo er aufgewachsen war. Die Leute sahen ihn nur wie einen normalen Mann aber Er verlangte den Respekt, der einem Propheten zusteht.

Er sprach aber: Wahrlich, ich sage euch: Kein Prophet gilt etwas in seinem Vaterland. Lk 4,24 LUT


Als Jesus weiter sprach und sie heftig herausforderte, wurden sie wütend. 

Und sie standen auf und stießen ihn zur Stadt hinaus und führten ihn an den Abhang des Berges, auf dem ihre Stadt gebaut war, um ihn hinabzustürzen.  Aber er ging mitten durch sie hinweg. Lukas 4,29-30 EIN


So was passiert auch heute. Ein Hardcore Esoteriker in den USA war wegen Drogensucht am Sterben aber Christen hatten für seine Errettung gebetet. 

Echte Christen lieben ihre Feinde.

Ein Christ half ihm in seiner extremen Not und er bekehrte sich. 

Nach einer wunderbaren Befreiung und einem Heilungsprozess wurde er ein radikaler Prediger für Jesus. 

Eines Tages sprach er mit einem  jungen Mann auf einem Unigelände. Der Mann war tief in der Finsternis, wie einst der bekehrte Missionar. Er wurde wütend und wollte den Prediger K.O. schlagen. Aber er konnte einfach nicht. Ein Engel hielt seinen Arm fest.

Milly Bennitt kann man mit Google finden. Sie singt jetzt aktuelle Christliche Songs. 

Als sie noch nicht 30 Jahre alt war, zog die junge Engländerin  nach Thailand um und diente allein als Missionarin auf einer Touristeninsel wo keine Mission und keine Kirchen waren. Sie war eine mutige und liebevolle junge Frau, die Jesus gut kannte und Menschen liebte. 

Sie gewann schnell allerlei Freunde und Freundinnen und Leute bekehrten sich. 

Manche Moslems auf der Insel wurden wütend. 


Wenn Moslems sich zu Jesus bekehren ist das für die extrem frommen Moslems die allerschlimmste Todsünde, der undenkbare Verrat, die äußerste Katastrophe. 

Diese frommen Moslems mussten die junge Missionarin natürlich umbringen.

Sie lauerten auf sie. Sei wurde wie Wildtier gehetzt aber jedes Mal konnte sie erstaunlicherweise einfach entwischen. 

Manchmal warnte sie der Heilige Geist, sie soll sofort weg. Manchmal kriegte sie übernatürlich mit, sie muss gerade jetzt nicht nach Hause oder sie muss ihr Haus jetzt verlassen. 

In einem extremen Notfall wurde sie fast überfallen aber sie wurde auf der Stelle unsichtbar. 


Denn für Gott ist nichts unmöglich. EIN Lk 1,37

Donnerstag, 20. April 2017

Die Tiefste Nacht Durchstehen

Als Jesus ein andermal zu ihnen redete, sagte er: Ich bin das Licht der Welt. Wer mir nachfolgt, wird nicht in der Finsternis umhergehen, sondern wird das Licht des Lebens haben. Joh 8,12

In ihm war das Leben und das Leben war das Licht der Menschen.  Und das Licht leuchtet in der Finsternis und die Finsternis hat es nicht erfasst. Joh 1,4-5


Jesus ist das Licht der Welt. 


Als Menschen bei einer OP oder in Nahtoderlebnissen Jesus gesehen haben,  beschreiben sie den Sohn Gottes als eine Person, von der überwältigendes Licht strahlt, heller und stärker als die Sonne.  


Aber in dieser Welt sehen wir dieses Licht nur selten. Wieso? Gott hat sich durch seine eigene Schöpfung verschleiern lassen. Manche behaupten, Gott habe uns verlassen. 


Nietzsche, der tragisch verwirrter deutscher poetischer Philosoph, wollte sogar behaupten: „Gott ist tot.“ 

Nietzsches Vater war Pfarrer. Er starb als Nietzsche noch jung war. Sein Vater war tatsächlich tot. Sigmund Freud könnte vielleicht etwas dazu sagen.

Als Johannes der Täufer im Knast landete, fühlte er sich von Gott verlassen und von Jesus enttäuscht. 


Johannes war von Zweifeln geplagt und er sandte zwei seiner Jünger zu Jesus.

Als die beiden Männer zu Jesus kamen, sagten sie: Johannes der Täufer hat uns zu dir geschickt und lässt dich fragen: Bist du der, der kommen soll, oder müssen wir auf einen anderen warten?  


Damals heilte Jesus viele Menschen von ihren Krankheiten und Leiden, befreite sie von bösen Geistern und schenkte vielen Blinden das Augenlicht. 


 Er antwortete den beiden: Geht und berichtet Johannes, was ihr gesehen und gehört habt: Blinde sehen wieder, Lahme gehen, und Aussätzige werden rein; Taube hören, Tote stehen auf, und den Armen wird das Evangelium verkündet. 


 Selig ist, wer an mir keinen Anstoß nimmt. Lk 7,20-23  


Ist dein Leben nie schiefgegangen? 
Ich habe oft Mist gebaut und oft Mist erlebt. Wahrscheinlich du auch. 

Wenn wir als Babys wie unschuldige Engel erscheinen, bleiben wir nicht lange so.

Vor meiner Bekehrung war ich in einer Klemme mit keinem Ausweg. 

Viele bekehren sich in Krisen. 


Aber nachdem wir Jesus entdeckt haben, sind die Krisen dann endlich für immer weg? Leider nicht.

Aber wir müssen lernen, auch in Krisen, Gott zu vertrauen. Doch, wir können lernen, Jesus für die harten Zeiten zu danken. Warum?


Gerecht gemacht aus Glauben, haben wir Frieden mit Gott durch Jesus Christus, unseren Herrn.


Durch ihn haben wir auch den Zugang zu der Gnade erhalten, in der wir stehen, und rühmen uns unserer Hoffnung auf die Herrlichkeit Gottes.


Mehr noch, wir rühmen uns ebenso unserer Bedrängnis; denn wir wissen: Bedrängnis bewirkt Geduld,Geduld aber Bewährung, Bewährung Hoffnung.


Die Hoffnung aber lässt nicht zugrunde gehen; denn die Liebe Gottes ist ausgegossen in unsere Herzen durch den Heiligen Geist, der uns gegeben ist. Römer 5,1–5 


Ich bin durch Bedrängnisse zu Jesus gekommen und ich bin auch durch Bedrängnisse Jesus näher gekommen.

Jesus kennt sich mit Krisen und Proben sehr gut aus und er versteht sehr gut, uns durch die Finsternis zu führen. 

Jesus wurde abgelehnt, verachtet, vereinsamt, gefoltert und ungerecht hingerichtet. Er versteht alle unseren Schwierigkeiten und Enttäuschungen. 

Wie Jesus meinen Vater erstaunlich errettete.

Mein Vater war 70 Jahre alt und seine Lungen waren gefährlich beschädigt. Er rauchte seit Jahren 40 Zigaretten pro Tag und er litt seit einigen Jahren an Emphysem, wobei man langsam und unwiderstehlich den Atmen verliert. 

Die Lungen funktionieren nicht mehr und man wird von der Krankheit erstickt. Mein Vater hatte zwei ältere Brüder, welche dieselbe Krankheit hatten. Einer starb mit 59 Jahren und der andere mit 65.

Er war noch nicht gläubig, hatte keine himmlische Hoffnung. Ich flehte Gott an, meinen Vater zu retten. 


Endlich fing ich an Gott zu bitten, dass mein nicht sterben würde, bis er sich bekehrte. 


Mit 79 Jahren ging er in Ruhestand. Mit 85 Jahren musste er in ein Altersheim betreut werden. 

Mit 88 Jahren bekehrte er sich. 


Als er 90 Jahre alt war, bat ich Gott, meinen Vater endlich sterben zu lassen, weil er teilweise blind und dement war und sein Leben war voll Leid und Schmerz.

Als er 91 wurde, dachte ich an Psalm 91,16.


„Ich sättige ihn mit langem Leben und lasse ihn schauen mein Heil.“


Dann sagte ich Gott: „Wie wäre es, wenn mein Vater genau 16 Tage nach seinem 91. Geburtstag in den Himmel versetzt würde.”


Und das ist genau so geschehen. 

Samstag, 1. April 2017

Islam und die Bibel

Fromme Moslems beten Allah an. Die frommsten haben so eine Sehnsucht, den wahren Gott zu kennen aber ihre Religion lehrt, dass man Allah nicht persönlich kennen kann.


Im Koran sieht man keinen Vater im Himmel, sondern einen Schöpfer, Herrscher und strengen Richter, der Gesetze bekannt macht und die Sünder straft. 


In der Bibel sehen wir auch einen Schöpfer und Richter aber dann sehen wir etwas ganz anders.


Wer nicht liebt, der kennt Gott nicht; denn Gott ist die Liebe. 1 Joh 4,8   


Gott ist die Liebe. 


Die Liebe ist nicht irgendeine Eigenschaft von dem Gott in der Bibel. Die Liebe ist Gottes definierendes Merkmal.

Das findet man in dem Koran nicht.


Doch Gott ist so barmherzig und liebte uns so sehr,  dass er uns, die wir durch unsere Sünden tot waren, mit Christus neues Leben schenkte, als er ihn von den Toten auferweckte. Nur durch die Gnade Gottes seid ihr gerettet worden! Eph 2.4-5 NLB


Wir können Gottes Errettung nicht durch gute Werke oder Tugend erlangen, auch nicht durch ein sehr strenges religiöses Leben, nur durch die bedingungslose Liebe und Barmherzigkeit Gottes, des Himmlischen Vaters, der auch seine Feinde liebt. 


Wir sind ja durch den Tod seines Sohnes mit Gott versöhnt worden, als wir noch seine Feinde waren. Dann werden wir erst recht jetzt, wo wir seine Freunde geworden sind, durch das Leben von Christus gerettet werden. Römer 5,10 NLB


Gott ist die Liebe. Wenn du von Hass, Zorn oder Selbstsucht motiviert bist, dann bist du ein Feind der Liebe und dadurch ein Feind Gottes. Immerhin liebt dich Gott, denn Gott ist die Liebe.


Manche Jungen in Afrika diskutierten konsequent Islam und Christenheit. Manche waren Christen und andere Moslems. Ein Christ in der Gruppe sprach von der Liebe Gottes. Er sprach von Vergebung, wie Gott uns vergibt und wir unsere Feinde lieben und vergeben sollen.


Ein Moslem in der Gruppe gehörte zu einer sehr religiösen Islamischen Familie. Er dachte darüber nach. Diese Lehre von bedingungsloser Liebe kannte er nicht in seiner Religion. 

Er wollte diese himmlische Liebe erleben und er fing an, von dieser Liebe zu sprechen und versuchte, alle zu lieben und zu vergeben. Seine Familie hielten ihn für verrückt. Das gehörte nicht zu Islam.


Endlich wurde der Junge Christ, und zwar sehr hingegeben und konsequent. Dann brach die Hölle los und er wurde von seiner Familie und seinen Nachbarn hart verfolgt. In Islam ist es ein massives Verbrechen, Christ zu werden.


Die Moslems versuchen durch ein tugendhaftes und streng religiöses Leben, den Freispruch von Allah im jüngsten Gericht zu verdienen. Sie wissen nie, ob sie es schaffen werden. Sie leben in andauernder Unsicherheit. 


Aber die Bibel lehrt, dass keiner die Errettung verdienen kann. Alle sind Sünder aber Gott rettet uns nur wegen seiner Liebe und Barmherzigkeit.


Denn der Lohn der Sünde ist der Tod; das unverdiente Geschenk Gottes dagegen ist das ewige Leben durch Christus Jesus, unseren Herrn. Römer 6,23 NLB


 Denn aus Gnade seid ihr durch den Glauben gerettet, nicht aus eigener Kraft - Gott hat es geschenkt -,  nicht aufgrund eurer Werke, damit keiner sich rühmen kann. Eph 2.8-9


Jesus lehrte in der Bibel, dass wir Gott als unseren Vater kennen und lieben können.



Gott will uns als seine Kinder adoptieren und in seine himmlischer Familie aufnehmen.



Jesus sagte zu ihm: Ich bin der Weg und die Wahrheit und das Leben; niemand kommt zum Vater außer durch mich. Joh 14,6 EIN


In Islam ist Allah der Herrscher Gott und Richter aber kein Vater. Er hat keine Kinder. Das soll seiner Natur widersprechen. 


"Glaubt an Allah und seinen Gesandten (Mohammed), sagt aber nichts von einer Dreiheit. Es gibt nur einen einzigen Gott, fern von ihm, dass er einen Sohn habe. Wahrlich das sind Ungläubige, welche sagen: Allah sei Christus, der Sohn der Maria. Wer Allah jemand zugesellt, den schließt Allah vom Paradiese aus, und seine Wohnung wird das Höllenfeuer sein" (Suren 4, 172; 5, 73f.)



Wer an Jesus als Gottes ewigen Sohn glaubt, wird von Mohammed im Koran verworfen und soll in den Flammen der Hölle ewig leiden, so Mohammed.


Aber in der Bibel sagt Jesus das Gegenteil:


Denn Gott hat die Welt so sehr geliebt, daß er seinen einzigen Sohn hingab, damit jeder, der an ihn glaubt, nicht zugrunde geht, sondern das ewige Leben hat. Joh 3,16 EIN







Samstag, 18. März 2017

Der Ausweg aus Hoffnungslosigkeit

Abraham war ein starker Greis, aber immerhin ein Greis, das heißt, kein saftiger Bräutigam mehr. Seine Frau war auch kein Mäuschen. 

Und er wurde nicht schwach im Glauben, als er auf seinen eigenen Leib sah, der schon erstorben war, weil er fast hundertjährig war, und auf den erstorbenen Leib der Sara. Römer 4,19 


Aber trotz allem hatte Abraham eine Bestimmung von Gott.


Er hat geglaubt auf Hoffnung, wo nichts zu hoffen war, dass er der Vater vieler Völker werde, wie zu ihm gesagt ist (1.Mose 15,5): »So zahlreich sollen deine Nachkommen sein.« Römer 4,18 


Wenn du eine Verheißung von Gott bekommst und die Erfüllung nicht so schnell siehst, musst du die Tugend der Hoffnung pflegen. 

Menschliche Hoffnung kann wenig besser als wünschen sein. Wenn man Wünsche hegt, kann man bloß träumen, ohne irgendeine Erfüllung wirklich zu erwarten. 


Aber mit Gott ist Hoffnung eine Haltung und eine Denkart, wobei man Gottes Segen wirklich erwartet. 


Echte Hoffnung ist eine Tugend. Aber was bedeutet „Tugend“? 
Mit Tugend denken wir an Pflicht und Anständigkeit. Es gibt Leute, die Tugend hoch schätzen aber ihr Leben ist eher spießig als ein Abenteuer im Glauben.

Der Begriff „Tugend“ hat mit „taugen“ zu tun. Wenn du durch Gottes Gnade in Glaube, Hoffnung und Liebe zunimmst, so dass du für Gottes Bestimmung taugst, kann man dann richtig von Tugend sprechen. 

Und was ist Gottes Bestimmung für dich?

Gottes Bestimmung für Noah war zu predigen, seine Zeitgenossen zu warnen, ein enormes Schiff zu bauen, viele Tiere auch seine Familie von der Sintflut zu retten.  

  • Ist Schiffbau deine Berufung? Wahrscheinlich nicht.
  • Gottes Bestimmung für Mose war zwei Millionen Sklaven zu befreien und durch die Wüste zu leiten. Wahrscheinlich bist du nicht dazu berufen. 
  • David war Hirte, Dichter, Musiker, und dann Soldat, General, König und Prophet. 
  • Ester war Waisenkind und dann Königin.


Wir können so sehen, dass alle eine ganz individuelle Bestimmung und Berufung haben.

Nach ihm kam Schamgar, der Sohn Anats. Der erschlug sechshundert Philister mit einem Ochsenstecken und auch er errettete Israel. Richter 3,31  

  • Schamgar war offensichtlich Kuhhirte oder Bauer. Er war auch als Soldat effektiv aber nicht mit konventionellen Waffen.
  • David war Soldat, aber er kämpfte am Anfang mit einer Steinschleuder. 

Maria Luise Prean-Bruni hat ein geniales Buch zu diesem Thema geschrieben. 
Komm in deine Bestimmung. Gott hat dich als Original erschaffen. Stirb nicht als Kopie.“
https://www.scm-brockhaus.de/komm-in-deine-bestimmung.html

Komm in Deine Bestimmung (Kindle)

Gott hat Billy Graham geschaffen aber nur einmal. Jeder ist anders.


Was ist deine Bestimmung?


Wen Gott nämlich auserwählt hat, der ist nach seinem Willen auch dazu bestimmt, seinem Sohn ähnlich zu werden, damit dieser der Erste ist unter vielen Brüdern und Schwestern. Römer 8,29. 


Gott hat im Voraus bestimmt, dass alle, die Jesus als Gottes Sohn annehmen und ihr Leben im Vertrauen Jesus übergeben, die Söhne und Töchter des himmlischen Vaters werden sollen.

Wir sind nicht nur berufen, vergebene Sünder zu sein, sondern Gott adoptiert uns wenn wir vom Herzen glauben und Er verwandelt unsere Natur und unseren Charakter in das Ebenbild Gottes.

Darum: Ist jemand in Christus, so ist er eine neue Schöpfung; das Alte ist vergangen; siehe, es ist alles neu geworden! 2. Kor 5,17 


Ein neu bekehrter Christ kann sehr anders als Jesus denken und handeln aber er hat das DNA von Gottes Sohn in seinem Geist. Der neu geborene David war ein Baby und kein Soldat, kein Prophet und kein König aber er hatte die Natur, die Berufung und die Bestimmung, dass alles zu werden.

Wie sehen deine Fähigkeiten, deine bisherige Leistungen aus? Vielleicht bist du kein Einstein, kein Leonardo da Vinci, keine Mutter Teresa, kein Apostel Petrus, kein Johann Sebastian Bach. Auch die Superstars dieser Welt waren einst ganz normale Menschen.

Deine Bestimmung hat mit dem weltlichen Begriff des Genies nichts zu tun. Die Bibel lehrt uns auch nicht, einen Unterschied zwischen Super-Heiligen und „normalen Christen“ zu machen.
Gott hat einen Traum und einen himmlischen Plan für dein Leben. 
Wenn du deiner bestimmten Berufung noch nicht bewusst bist, brauchst du eine positive Erwartung zu haben, dass Gott aus deinem Leben etwas ganz besonderes machen will. 

Wenn du schon weißt, welches Ziel Gott für dein Leben bestimmt hat, brauchst du mit Geduld zu hoffen, genau wie Abraham, der nicht passiv auf Gottes Eingreifen wartete, sondern Gottes Führung gehorsam nachfolgte. 

Montag, 20. Februar 2017

Missverstanden und Allein

Jesus machte eine Pause an einem Brunnen und sprach mit einer Frau. Das war als sehr unanständig angesehen. 


Erstens war Jesus Jude und sie war eine Samaritanerin. Als heiliger jüdischer Prediger war es auch von ihm erwartet, dass er sich von Frauen distanzieren sollte.

Die Frau war überrascht, denn normalerweise wollten die Juden nichts mit den Samaritern zu tun haben. 


Sie sagte: »Du bist doch ein Jude! Wieso bittest du mich um Wasser? Schließlich bin ich eine samaritische Frau!« Joh 4,9 HfA


Es stellte sich heraus, dass sie eine echt verachtete Frau war, weil sie in einer unehelichen Beziehung war, aber Jesus kümmerte sich nicht um äußerliche Erscheinungen, wenn der Vater ihn zu einer Person führte, die für Gott offen sein könnte. 

Viele Prediger bezeichnen diese Frau als extrem sündhaft, weil sie fünfmal verheiratet und wer weiß wie oft geschieden war. Wir fallen in die Versuchung, sie als Flittchen zu verurteilen, aber Jesus verstand die Menschheit besser als die meisten Christen. 


Zu dieser Zeit und in vielen Kulturen auch heute, durfte keine Frau ihren Mann einfach herausschmeißen. 
Der Mann hatte das Sagen. Entweder war sie mehrmals abgelehnt oder immer wieder Witwe. 


In vielen Kulturen heute und höchstwahrscheinlich in Samaria damals, sind alleinstehende Frauen als Freiwild angesehen. Eine fünfmal verheiratete Frau war vielleicht unschuldig, aber einfach unfruchtbar. 


Es gibt auch heutzutage Kulturen und Länder wo eine solche Frau eine unappetitliche Entscheidung treffen muss. Kein Mann wollte der sechste Ehemann sein, aber allein und ohne Familie würde sie sich prostituieren müssen oder einfach als Opfer für wiederholte Vergewaltigungen ausgesetzt werden. Sie wohnte also mit einem Mann, obwohl es offensichtlich nicht optimal war. 


Scham und Schuld gehören oft zusammen aber Scham ist nicht Schuld. Jesus trug die extremste Scham, als er splitternackt am Kreuz hing, obwohl er total schuldlos war.


Eine fromme christliche Frau, die wegen ihres Glaubens von Kommunisten oder Moslems verfolgt, versklavt und vergewaltigt wird, erlebt schreckliche Scham aber in Gottes Augen ist sie komplett unschuldig.


Vielleicht bist du missverstanden. Das kann ein sehr grausames und einsames Erlebnis sein und es kann lange dauern. 

Ein deutscher Dichter beschreibt diese Erlebnisse mit tiefer Einsicht.

Seltsam, im Nebel zu wandern!
Einsam ist jeder Busch und Stein,
Kein Baum sieht den andern,
Jeder ist allein.

Seltsam, Im Nebel zu wandern!
Leben ist Einsamsein.
Kein Mensch kennt den andern,
Jeder ist allein.

Hermann Hesse war vielleicht etwas depressiv und das Gedicht ist sehr pessimistisch, aber er hat ein Körnchen Wahrheit aufgedeckt. 


Dietrich Bonhoeffer erklärt wie wir alle allein vor Jesus stehen müssen. 


Nur Jesus versteht dich total, und trotz aller deinen Fehler liebt Er dich auch, gerade wie Er diese Frau am Brunnen liebte. 


Wir können Zeiten erleben, indem wir ein echtes Zusammensein mit jemandem finden aber diese guten Zeiten kommen und gehen. Jesus hat dieser Frau neue Hoffnung gegeben. 


Sie war sehr missverstanden und einsam aber Jesus gab ihr ein neues Leben, indem sie sicher echte Gemeinschaft und auch menschliche Beziehungen finden konnte. Indem sie an Jesus glaubte, wurde sie Wegweiser für ihr Dorf. 


Dieses Einsam-sein, dieses Leben voller Missverständnisse war nie Gottes Absicht für dich. 


Meine Freunde! Lasst uns einander lieben, denn die Liebe kommt von Gott. Wer liebt, ist ein Kind Gottes und kennt Gott. Wer aber nicht liebt, der weiß nichts von Gott; denn Gott ist Liebe. 1.Joh 4,7 HfA



Wenn wir versuchen, unser Leben ohne Gott zu führen, entfernen wir uns von der einzigen Quelle der Liebe und Menschenverstand. 

Gott will dir helfen, deinen Weg zurück zu seinem Herz zu finden.