Posts mit dem Label Prophetien. werden angezeigt. Alle Posts anzeigen
Posts mit dem Label Prophetien. werden angezeigt. Alle Posts anzeigen

Mittwoch, 15. April 2020

Kommt die lang erwartete Erweckung in dieser Krise?

Wir haben einen erstaunlichen Gott, der unveränderlich ist. Er ist vollkommen heilig, fehlerlos und gerecht. Er liebt dich auch, weil er die vollkommene Liebe ist.

Deshalb musste Gottes Sohn am Kreuz einen schmerzvollen Tod leiden, weil Gott unsere Sünden nicht unbestraft ignorieren konnte. 

Unsere Sünden musste er strafen, weil Er gerecht ist, aber Er hat die Strafe auf sich selbst genommen, weil er uns total liebt.

Gott selbst ist unveränderlich, aber wenn wir die Bibel mit offenen Augen lesen, sehen wir, dass er immer wieder etwas Neues macht, dass er die Menschen immer wieder überrascht, dass wir von Gott immer etwas unerwartet erwarten sollen.

Denkt nicht mehr an das, was früher war; auf das, was vergangen ist, sollt ihr nicht achten.
 

Seht her, nun mache ich etwas Neues. Schon kommt es zum Vorschein, merkt ihr es nicht? Ja, ich lege einen Weg an durch die Steppe und Straßen durch die Wüste. Jes 43,18-19 EIN

Vor fast 30 Jahren hat Mike Bickle eine Prophetie weitergegeben. Er sagte wir sollen eine so große Erweckung und Reformation erwarten, dass Gott den christlichen Glauben radikal umgestalten würde. 


Es wird wie eine Revolution sein, so wie in der Apostelgeschichte. Eine neue Form der Christenheit würde auftauchen, die total anders aussehen würde, als alles, was wir bisher gekannt haben.

Dann habe ich diese Woche eine neue Prophetie von Lana Vawser in Australien gelesen. 


Sie sagt, dass Gott den Geist der Religion in der nächsten Zeit urteilen und außer Kraft setzen wird. Sie sagt, es wird so aussehen wie der Konflikt zwischen Jesus und den Pharisäern. 

So viele Christen in unserer Zeit haben denselben religiösen Stolz wie die Pharisäer im Neuen Testament. Gott will es nicht mehr ertragen. Er wird in dieser Krisenzeit seine Gemeinde reinigen.

Es gibt schon Konflikte zwischen Christen in dieser Zeit, die wie ein Bürgerkrieg sind. Manche Konflikte werden noch schärfer werden. Es war genau so als Jesus die religiösen Führungskräfte in Israel herausforderte.

Aber bitte. Es ist keine Zeit für Selbstgerechtigkeit. Wer nicht in einer engen Beziehung mit Gottes Herz ist, kann versehentlich schiefgehen. Bibelwissen allein reicht nicht, wenn du den richtigen Weg in diesen chaotischen Zeiten finden willst.

Denkt nicht mehr an das, was früher war; auf das, was vergangen ist, sollt ihr nicht achten.
 

Seht her, nun mache ich etwas Neues. Schon kommt es zum Vorschein, merkt ihr es nicht? Ja, ich lege einen Weg an durch die Steppe und Straßen durch die Wüste. Jes 43,18-19 EIN

Gott hat seine verborgenen Kleinode, treue Töchter und Söhne, die keinen großen Namen in der Welt oder in der Kirche haben, demütige Menschen, die Gott in unserer Zeit aufrichten und zum Vorschein bringen will.

Gott wird große Wunder in Wohnungen und Hauskreisen zustande bringen, auch auf der Straße, in Supermärkten und Online.

Der Heilige Geist will nicht mehr in Gottesdiensten eingeklemmt sein. Im Neuen Testament  haben die Pharisäer eine Regel gemacht, dass Jesus nicht am Sabbat heilen durfte. Jesus heilte trotzdem am Sabbat. 


Viele Bibellehrer seit Jahrhunderten behaupten, wir sollen keine Wunder erwarten wie im Neuen Testament. 

Der Heilige Geist hat keinen Respekt vor solcher unbegründeten Bibelinterpretationen und menschlichen Traditionen.

Seit Jahren haben wir immer wieder Prophetien von einer riesigen Erweckung in Deutschland gehört. 


Viele Christen waren begeistert, nachdem sie Jahrelang warten mussten, sind manche enttäuscht und resigniert geworden, aber ich glaube Gott wird diese Krise gebrauchen, um sein Volk wachzurütteln.

Hier findest du Links zu Prophetien, die ich wichtig finde. 


Germany Important ... NOW is the time to open the Heavens above you.

Hier ist die deutsche Übersetzung als PDF

Deutschland Wichtig . Jetzt ist die Zeit ...
 
Die Prophetien von Lana Vawser sind nur auf Englisch, aber ich empfehle Übersetzungssoftware. Diese Software ist nie fehlerlos aber man kann den Sinn der Botschaft ziemlich gut verstehen.


God will break the Spirit of Religion


God will raise up his faithful obscure servants.

https://lanavawser.com/prophetic-words/ 
 
Als ich über diesen Prophetien nachdachte, suchte ich Bestätigung von dem Herrn.
Dann erinnerte ich mich an einem Lied von meiner Kindheit.

Frère Jacques, Frère Jacques,
Dormez-vous? Dormez-vous?
Sonnez les matines! Sonnez les matines!
Ding, dang, dong. Ding, dang, dong.


Bruder Jakob, Bruder Jakob (oder Johannes)
Schläfst du noch? Schläfst du noch?
… Läute die Glocken für die Morgenandacht …

Es ist Zeit, innige Begegnungen mit Gott selbst zu suchen.
 

Übersetzung Software ist keineswegs fehlerlos, aber ich empfehle DeepL
https://www.deepl.com/translator 

Donnerstag, 16. Januar 2020

Gespräche mit Gott Führen

Der HERR aber redete mit Mose von Angesicht zu Angesicht, wie ein Mann mit seinem Freund redet. Dann kehrte er zum Lager zurück. Sein Diener Josua aber, der Sohn Nuns, ein Jüngling, wich nicht aus dem Innern des Zeltes. 2 Mose 33,11

Abraham und Mose waren nicht bevorzugt, damit sie immer über uns wie Götter schweben sollen, sondern damit sie Vorbilder für uns dienen sollten.

Sie betraten nicht den Palast des Königs, um als Adeligen dazubleiben, während wir als Gesindel für immer draußen vor dem Tor hineinschauen sollen. 


Nein. Sie waren Bahnbrecher, die uns den Weg zu Gottes Gunst und Gnade zeigen.

Als Mose 70 Ältesten ernannte, fingen sie an zu prophezeien. Zwei Männer, die nicht in der Veranstaltung war, fingen an zu prophezeien.

Man sagte Mose, es sei unvorschriftsmäßig, aber Mose hatte eine ganz andere Sichtweise.

Aber Mose sagte zu ihm: »Ereiferst du dich für mich? O, dass doch alle im Volk des HERRN weissagen und der HERR seinen Geist über sie kommen lassen würde!« 4 Mose 11,29

Mose verstand Gottes Herz, aber leider verstehen viele Christen bis jetzt nicht so gut.

So viele wollen die prophetische Gabe begrenzen und außer Kraft setzen.
Manche behaupten, dass Prophetie nur für biblischen Zeiten bestimmt war und nicht für uns heute.

Andere wollen Prophetie erlauben, aber nur für manche besonders sehr begabten auserwählten Christen oder nur für Ältesten und Leiter.

Aber Mose verstand Gottes Herz. Paulus auch.

Strebt nach der Liebe! Und bemüht euch um die geistlichen Gaben, am meisten aber, dass ihr weissagen könnt! 1 Kor 14,1

Petrus hat das auch verstanden.

Und es soll geschehen in den letzten Tagen, sagt Gott, da will ich von meinem Geist ausgießen auf alle Menschen; und eure Söhne und eure Töchter werden weissagen, und eure jungen Männer werden Visionen haben, und eure Ältesten werden Träume haben;

und auf meine Knechte und auf meine Mägde will ich in jenen Tagen von meinem Geist ausgießen, und sie werden weissagen. 
Apg 2,17-18


Abraham und Mose waren unsere Vorbilder.

Beide Männer haben gelernt, mit Gott Gespräche zu führen.
 

Der HERR aber redete mit Mose von Angesicht zu Angesicht, wie ein Mann mit seinem Freund redet. Dann kehrte er zum Lager zurück … 2 Mose 33,11
 

Gott will auch mit dir sprechen.

Meine Schafe hören auf meine Stimme; ich kenne sie, und sie folgen mir. Joh 10,27

Abraham und Mose haben die Stimme Gottes klar gehört und sie sind Gottes Führung treu nachgefolgt.

Du kannst das auch lernen. Bist du ein Prophet? Wahrscheinlich nicht. Bist du ein Pastor? Vielleicht nicht.

Aber wenn du ein Christ bist, dann bist du ein Schaf, und du gehörst dem guten Hirten, Jesus. Du kannst Gottes Stimme hören. Wenn du nicht so klar hörst, kannst du lernen, besser zu hören.
Du kannst lernen, wunderbare Gespräche mit Gott zu führen, genau wie Abraham und Mose.
 

Aber was hat das mit Prophetie zu tun?

Prophetie besteht darin, Gottes Gedanken zu vernehmen, und dann Gottes Gedanken anderen weiterzugeben.

Wir lernen, Gottes Herz und Gottes Gedanken viel besser zu verstehen, wenn wir nicht nur die Bibel mit Gottes Führung lesen, nicht nur Gott im Gebet ansprechen, sondern Gespräche mit Gott als Vater und Freund führen.

Mittwoch, 8. Januar 2020

Außergewöhnliche dramatische Wunder. Auch heute?

Im Alten und im Neuen Testament lesen wir wie manche Juden und Christen starben und dann von Gott zu ihrem irdischen Leben zurückkamen. Lazarus war vier Tage tot und Jesus rief ihn zum Leben zurück? 

Wo war Lazarus während dieser vier Tage? Wir finden in dem biblischen Text keine Antwort.

Wir wissen, dass alle Menschen am Ende sterben, auch Gottes Sohn selbst am Kreuz. Diese Menschen, denen nach ihrem Tod ein zweites irdisches Leben gegeben wurde, starben am Ende und kamen nicht zurück.

Aber stimmt das wirklich, dass alle sterben? Gibt es in der Bibel Ausnahmen?

Der Prophet Elija starb nie. Er wurde furchtbar verfolgt und flehte Gott an, dass er sterben sollte. Gott erhörte sein Gebet auf eine erstaunliche Weise.

Und während sie weitergingen, im Gespräch, sieh, plötzlich waren da ein Wagen aus Feuer und Pferde aus Feuer, und die beiden wurden getrennt. Und im Sturmwind fuhr Elija in den Himmel auf, 2 Kö 2,11

Aber im Neuen Testament sehen wir Klartext, dass wir Menschen nur einmal sterben.
 

Jeder Mensch muss einmal sterben und kommt danach vor Gottes Gericht. Heb 9,28 HfA 

Wie sollen wir das verstehen?

Viele Christen schauen nur auf die klaren Aussagen in der Bibel, indem Jesus, die Propheten oder die Apostel die göttliche Wahrheit als Lehrsatz proklamieren.

Aber in der Bibel finden wir nicht nur Lehrsätze, sondern auch historische Ereignisse.

Manche bibeltreuen Christen wollen nur an den klaren Aussagen festhalten, und wenn aktuelle Zeugnisse mit den Lehrsätzen mit den Lehrsätzen scheinbar nicht übereinstimmen, dann verwerfen sie die Zeugnisse als unbiblisch.

Es gibt auch viele aktuellen Zeugnisse, die scheinbar die pauschalen Aussagen in der Bibel widersprechen, aber es gibt auch historische Ereignisse in der Bibel die außerhalb der normalen Ordnung des Lebens und des Todes sind.

So viele Menschen erzählen, wie sie ihren Leib verlassen haben und dann zurückgekommen sind.
 

Manche erheben Einwände, weil es mit ihrer theologischen Auffassung nicht vereinbar sein soll.

Aber in der Bibel finden wir zwei Menschen, denen es gewährt wurde, in Gottes Himmel hineinzuschauen und dann ihr irdisches Leben weiterzuführen.

Der erste war der Apostel Paulus.

Da kamen einige Juden aus Antiochia und Ikonion und hetzten die Menge so sehr auf, dass sie Paulus steinigten und ihn vor die Stadt schleppten. Dort ließen sie ihn liegen, denn sie dachten, er sei tot.
 

Doch als die Gläubigen ihn umringten, stand er auf und kehrte in die Stadt zurück. Am nächsten Tag zog er mit Barnabas weiter nach Derbe. Apg 14,19-20

Manche wollen vielleicht den Einwand erheben, dass Paulus vielleicht nicht tot war.
Wirklich? Kaum zu glauben. 


Und wer kann nach einer Steinigung auf dem Boden liegen und dann unversehrt lebendig aufstehen?

Dann berichtete Paulus Jahre nachher was er damals erlebt hatte.

Ich kenne einen Menschen in Christus; vor vierzehn Jahren– ist er im Leib gewesen, ich weiß es nicht; oder ist er außerhalb des Leibes gewesen, ich weiß es auch nicht; Gott weiß es– wurde derselbe bis in den dritten Himmel entrückt.

Und ich kenne diesen Menschen– ob er im Leib oder außerhalb des Leibes war, weiß ich nicht; Gott weiß es–,


der wurde ins Paradies entrückt und hörte unaussprechliche Worte, die ein Mensch nicht sagen darf.
2 Kor 12,2-4


Ein zweiter Mann, der in dem Neuen Testament in Gottes Himmel hineinschauen durfte, war der Apostel Johannes, der seine Erlebnisse in Offenbarung erklärte.

Manche wollen einwenden, dass diese extreme Erlebnisse nur für das erste Jahrhundert bestimmt waren, aber diese Meinung ist ohne biblische Begründung.

Im Gegenteil.

Und ich will Wunder tun oben im Himmel und Zeichen unten auf Erden: Blut und Feuer und Rauchdampf;
 

die Sonne wird sich in Finsternis verwandeln und der Mond in Blut, bevor denn der große und herrliche Tag des Herrn kommt. Apg 2,19-20

Wann soll das alles geschehen?

´´bevor der große und herrliche Tag des Herrn kommt.´´ Das spricht von der Wiederkunft des Herrn Jesus, das heißt von der Zeit, die noch nicht gekommen ist, nicht nur im ersten Jahrhundert.

Jesus versprach die Fortsetzung der erstaunlichen Wunder, die in seinem eigenen Dienst auf Erden passierten.

Wahrlich, wahrlich, ich sage euch: Wer an mich glaubt, der wird die Werke auch tun, die ich tue, und wird größere als diese tun; denn ich gehe zum Vater. Joh 14,12  


Diese Verheißung war nicht befristet. Deshalb gilt sie auch für unsere Zeit.

Samstag, 28. Dezember 2019

Frauen in Leiterschaft?

Sollen auch Frauen in geistlicher Leiterschaft sein? Eine heikle Frage.

Jesus hat nur Männer als Apostel ernannt. In der Apostelgeschichte sehen wir, dass die Apostel die Berufung von sieben Diakonen autorisiert hat.

Darum, ihr Brüder, seht euch nach sieben Männern unter euch um, die einen guten Ruf haben und voll Heiligen Geistes und Weisheit sind, die wollen wir für diesen Dienst einsetzen. Apg 6,3  


Diese sieben Männer sollten eine schwere Verantwortung tragen.

Die Menge der Gläubigen aber war ein Herz und eine Seele; auch nicht einer sagte von seinen Gütern, dass sie sein eigen wären, sondern sie hatten alles gemeinsam. Apg 4,32 


 Es waren aber tausende neu bekehrte Jünger, unter ihnen Reichen und Armen. Wer soll die praktische Hilfe für die Armen Gläubigen verwalten? 

Diese Verantwortung war für die Apostel zu schwer. Die Apostel haben einen zweiten Rang von Leiterschaft etabliert. Die Diakonen.

Die Diakonen waren nicht bloß Kellner.

Der prominenteste war Stephanus.

Stephanus aber, voll Glauben und Kraft, tat Wunder und große Zeichen unter dem Volk. Apg 6,8 


Wir können den Dienst der ersten Diakonen mit dem Dienst eines Pastors in unserer Zeit vergleichen.  Alle waren Männer.

Aber Geistesgaben waren nicht nur für Männer und nicht nur für Leiterschaft bestimmt.

Und es soll geschehen in den letzten Tagen, sagt Gott, da will ich von meinem Geist ausgießen auf alle Menschen; und eure Söhne und eure Töchter werden weissagen, ...
und auf meine Knechte und auf meine Mägde will ich in jenen Tagen von meinem Geist ausgießen, und sie werden weissagen.
Apg 2,17-18
 


Auch Frauen sollen also weissagen. Was soll das bedeuten?

Im Tempel befand sich auch Hanna, eine Prophetin. Sie war eine Tochter Phanuëls aus dem Stamm Asser und schon sehr alt. Hanna war Witwe. Ihr Mann war nach nur sieben Jahren Ehe gestorben. 


Jetzt war sie vierundachtzig Jahre alt und verließ den Tempel nie mehr, sondern diente Gott dort Tag und Nacht mit Fasten und Beten. 


Als Simeon mit Maria und Josef sprach, ging sie vorbei und begann, Gott zu loben. Allen, die auf die verheißene Erlösung Israels warteten, erzählte sie von Jesus.
Lukas 2,36-38


Hanna hat durch die Inspiration des Heiligen Geistes Jesus als Gottes Messias erkannt, und erzählte den Juden im Tempel, was Gott offenbaren wollte. Was für eine ehrfurchtgebietende Verantwortung ist das!

Wie viele Männer können sagen, sie wurden für so ein Amt von Gott erwählt?

Dann stoßen wir in dem Römerbrief auf ein Rätsel. 


Ich empfehle euch unsere Schwester Phöbe, eine Diakonin der Gemeinde von Kenchreä. Römer 16,1 (Neues Leben Bibel)
 

Aber hier ist die Übersetzung nicht richtig. 

Phöbe war zwar eine Frau, aber keine Diakonin. Im griechischen Urtext wird sie als DIAKONOS bezeichnet, also als Diakon, nicht Diakonin.

Die ersten Diakonen waren, wie oben erklärt, die sieben Verwalter und wunder wirkenden Prediger in der Apostelgeschichte Kapitel 6.

Ein Diakon zu dieser Zeit hatte ein hohes Amt in Leiterschaft, und Phöbe war ein Diakon, eine Gemeindeleiterin in Kenchreä, im Kreis Korinth.

Diese Gemeindeleiterin aus Griechenland sollte also Rom besuchen und die römischen Christen sollten sie als eine Christin mit einem bedeutenden Dienst versorgen.

Nehmt sie im Namen des Herrn auf, wie es Heilige tun sollen, und steht ihr in jeder Sache bei, in der sie euch braucht; sie selbst hat vielen, darunter auch mir, geholfen. Römer 16,2 EIN


 In den Briefen von Paulus finden wir das Wort DIAKONOS in 23 Versen.

In manchen Texten in dem Neuen Testament ist DIAKONOS ein Hausdiener.

Seine Mutter sagte zu den Dienern: »Was er euch sagt, das tut.« Joh 2,5

Aber in den Schriften von Paulus ist ein DIAKON immer ein Prediger oder Leiter mit einem geistlichen Dienst.

 
Er hat uns fähig gemacht, Diener des Neuen Bundes zu sein, nicht des Buchstabens, sondern des Geistes. Denn der Buchstabe tötet, der Geist aber macht lebendig. 2 Kor 3,6 EIN 


Warum sollte Phöbe Rom besuchen? Es wurde in alten Schriften berichtet, dass sie die Botin war, die den Römerbrief nach Rom tragen sollte.

Die Aufgabe eines Boten oder einer Botin war, den Brief zu liefern und den Inhalt vorzulesen. Dann sollte der Bote bzw. die Botin die Fragen der Gemeindemitglieder beantworten. 


Sie musste daher fähig sein, als Lehrerin zu funktionieren, um den Römerbrief erklären zu können.

Sonntag, 27. Oktober 2019

Die Prophetische Gabe auch Heute

Meine Schafe hören meine Stimme, und ich kenne sie, und sie folgen mir; Joh 10,27 

Wenn du an Jesus glaubst und dein Leben ihm anvertraut hast, bist du Gottes Schaf. Jesus ist dein guter Hirte und du kannst seine Stimme hören.

Wenn du etwas von Jesus hörst, das du anderen weitergeben sollst, dann sollst du das mitteilen. Das ist die Prophetie.

Ist die Gabe der Prophetie für alle Zeiten bis in Ewigkeit bestimmt?
Nein.


Die Liebe hört niemals auf, wenn auch die Weissagungen aufhören werden und das Zungenreden aufhören wird und die Erkenntnis aufhören wird. 1 Kor 13,8

Dieser Vers ist umstritten. Wann sollen Weissagungen aufhören?

Denn wir sehen jetzt durch einen Spiegel in einem undeutlichen Bild; dann aber von Angesicht zu Angesicht. Jetzt erkenne ich stückweise; dann aber werde ich erkennen, genau wie auch ich erkannt bin. 1 Kor 13,12

Seit jeher haben manche Theologen die komische Idee verbreitet, dass diese Zeit mit dem Tod der Apostel, oder mit der Zusammenfassung des Neuen Testaments kam.

Aber wann werde ich Gott unmittelbar sehen, und wann werde ich Jesus und dem Himmlischen Vater direkt in die Augen schauen? Natürlich im Himmel.

Wenn Jesus zurückkommt und alle Gläubigen auf Erden auf himmlische Weise transformiert werden, dann werden wir alle Gott erkennen, genau wir Er uns kennt.

Seht, wie viel Liebe unser himmlischer Vater für uns hat, denn er erlaubt, dass wir seine Kinder genannt werden – und das sind wir auch! Doch die Menschen, die zu dieser Welt gehören, kennen Gott nicht; deshalb verstehen sie auch nicht, dass wir seine Kinder sind.

Meine lieben Freunde, wir sind schon jetzt die Kinder Gottes, und wie wir sein werden, wenn Christus wiederkommt, das können wir uns nicht einmal vorstellen. 


Aber wir wissen, dass wir bei seiner Wiederkehr sein werden wie er, denn wir werden ihn sehen, wie er wirklich ist. 1. Joh 3,1-2

Samstag, 26. Oktober 2019

Was ist die Gabe der Prophetie?

Was ist Prophetie im Neuen Testament?

Meine Schafe hören meine Stimme, und ich kenne sie, und sie folgen mir; Joh 10,27

Wenn du an Jesus glaubst und dein Leben ihm anvertraut hast, bist du Gottes Schaf. Jesus ist dein guter Hirte und du kannst seine Stimme hören.

Oft spricht Jesus dich an, um dich zu ermutigen oder zurechtweisen oder dir Anweisungen zu geben.


Aber er gibt seinen Jüngern auch Botschaften, die für andere Christen oder nicht Christen bestimmt sind.

Wenn du etwas von Jesus hörst, das du anderen weitergeben sollst, dann sollst du das mitteilen. Das ist die Prophetie. 



Genauer gesagt, kann es eine Prophetie sein, ein Wort der Erkenntnis oder ein Wort der Weisheit.


Ist ein Wort der Prophetie eine Fehlerlose Botschaft von Gott auf derselben Ebene als die Bibel?
Nein.

Prophetie muss auch niemals Biblische Wahrheit widersprechen.

Viele haben Angst vor der Prophetie, weil im Alten Testament, eine fehlerhafte prophetische Botschaft mit Hinrichtung bestraft wurde.

Im Alten Testament finden wir wenige echt Propheten aber oft Warnung gegen viele falschen Propheten.

Im Neuen Testament sieht es ganz anders aus.

Paulus schreibt in seinem ersten Brief an die Korinther:

Strebt nach der Liebe! Und bemüht euch um die geistlichen Gaben, am meisten aber, dass ihr weissagen könnt! 1 Kor 14,1

Erstaunlich, oder?

Im Alten Testament lesen wir strenge Warnungen gegen fehlerhafte Prophetien.
Vorsicht! Todesstrafe!

Im Neuen Testament werden alle Christen ermutigt, die Stimme des guten Hirten zu hören und andere Christen mit Botschaften von Gott zu ermutigen. 

 
Wer aber weissagt, der redet für die Menschen zur Erbauung, zur Ermutigung und zum Trost. 1 Kor  14,3

Wer aber eine prophetische Botschaft von Gott empfängt, kann sie an andere Menschen weitergeben. Er hilft ihnen, er tröstet und ermutigt sie. 1. Korinther 14,3 NGÜ

Nicht nur ordinierte Gemeindeleiter, Pastoren und Ältesten sollen Gottes Stimme hören und seine Botschaften weitergeben.


Und es soll geschehen in den letzten Tagen, sagt Gott, da will ich von meinem Geist ausgießen auf alle Menschen; und eure Söhne und eure Töchter werden weissagen, und eure jungen Männer werden Visionen haben, und eure Ältesten werden Träume haben;

und auf meine Knechte und auf meine Mägde will ich in jenen Tagen von meinem Geist ausgießen, und sie werden weissagen.
Apg 2,17-18


In manchen konservativen Gemeinden, sind die Frauen streng kontrolliert.

Jeder Mann, der betet oder weissagt und etwas auf dem Kopf hat, der schändet sein Haupt.
Jede Frau aber, die mit unbedecktem Kopf betet oder weissagt, die schändet ihr Haupt; denn es ist ein und dasselbe, als wäre sie geschoren.
1 Kor 11,4-5


Frauen in manchen Gemeinden müssen ein Kopftuch tragen, aber sie müssen auch schweigen. Aber in diesem Text lehrt Paulus, dass Frauen in Korinth laut beten und weissagen sollen.

Manche wenden ein, dass Frauen nur in Treffen für Frauen laut sprechen sollen. Gibt es im Neuen Testament einen einzigen Hinweis auf Treffen für Frauen? Ich finde keinen.

Am ersten Pfingstentag haben 120 Jünger in der Öffentlichkeit prophetische Botschaften mitgeteilt. Unter ihnen waren auch Frauen. (Apostelgeschichte 2,17-18)

Sie alle beteten anhaltend und einmütig miteinander. Auch eine Gruppe von Frauen war dabei, unter ihnen Maria, die Mutter von Jesus; Jesu Brüder gehörten ebenfalls dazu. Apostelgeschichte 1,14

Aber wenn alle prophezeien dürfen und die Todesstrafe für fehlerhafte Prophetien nach dem Kreuz abgeschafft wurde, sollen wir denn alle angeblichen Botschaften von Gott nachlässig und unkritisch hinnehmen? Gott behüte!

Lasst zwei oder drei prophetisch reden und die anderen beurteilen, was gesagt wurde. 1. Kor 14,29

Hier ist kein erschreckendes Gericht mehr, sondern ein Lernprozess. Alle Christen sollen zusammen lernen, Gottes Stimme zu erkennen, und zwischen menschlichen Gedanken und Gottes Botschaften zu unterscheiden.

Wenn jedoch jemand prophetisch redet und ein anderer eine Offenbarung vom Herrn empfängt, soll der, der gerade spricht, schweigen.

Auf diese Weise können alle prophetisch reden, doch einer nach dem anderen, damit alle lernen und ermutigt werden. 1. Kor 14,30-31


Freitag, 31. August 2018

Müssen die Frauen im Gottesdienst Schweigen?

Es gibt fragwürdige Bibellehren, die Frauen einen Rang als Christen zweiter Klasse beimessen. 

Diese Lehren sind auf sorgfältig ausgewählten Bibeltexten basiert, die als ewige Gesetze gelten sollen, obwohl andere Bibeltexte eine ganz andere Sicht der Dinge darstellen.
 

Eure Frauen sollen schweigen in der Gemeinde; denn es ist ihnen nicht gestattet, dass sie reden, sondern sie sollen untertan sein, wie auch das Gesetz sagt. 1 Kor 14,34 NLB


``Das Gesetz`` bezieht sich offensichtlich an die Gebote im AT, aber es gibt kein solches Gebot im AT.
Manche mögen behaupten, es könnte ein Hinweis auf 1 Mose 3,16 sein.
 

Und zu der Frau sagte er: »Ich will dir viel Mühsal schaffen, wenn du schwanger wirst; du sollst mit Schmerzen Kinder gebären. 

 Und dein Verlangen soll nach deinem Mann sein, aber er wird über dich herrschen.« 1 Mose 3,16 NLB


``Herrschen?`` Herrschen ist ein hartes Wort, das die zärtliche Liebe eines christlichen Ehemanns widerspricht.
 

Von Gemeinden, wo dieser Vers als Gottes Gebot verstanden wird, hören wir oft tragische Geschichten von Männern, die ihre Frauen gebieterisch missbrauchen oder mit Gewalt drangsalieren.
 

Diesen Vers als Gottes Gebot zu lehren ist eine hässliche Ungereimtheit.
 

Aber sollen wir eine klare Aussage Gottes leichtfertig wegerklären?
Man kann diesen Vers vielleicht als Fluch und Strafe für die Sünde erklären, aber wenn das so ist, soll es im NT nicht mehr gelten.
 

Christus hat uns erlöst vom Fluch des Gesetzes, indem er für uns zum Fluch geworden ist, denn es steht geschrieben: Verflucht ist jeder, der am Holz hängt! Gal 3,13 NLB


Oder man könnte diese Aussage als eine prophetische Voraussage Gottes verstehen, indem Gott erklärt, wie die jetzt verdorbene menschliche Natur die ideale Partnerschaft zwischen Mann und Frau  verdrehen würde.
 

Müssen denn alle Frauen immer im Gottesdienst schweigen? Finden wir dieses Gebot in dem Gesetz? Wo denn eigentlich?
 

Diese rätselhafte Aussage finden wir in  1 Kor 14,34. Um ein Zitat richtig verstehen, müssen wir den Zusammenhang sorgfältig prüfen.
 

1 Kor 11,1 bis 1 Kor 14,40 ist eine ununterbrochene Lehreinheit. In diesen Kapiteln erläutert Paulus sehr ausführlich viele Aspekte seiner Lehre über Geistesgaben

Das wohlbekannte Kapitel 13 handelt sich um die Liebe, aber das ist kein Ablenkung, denn die Geistesgaben müssen mit Liebe ausgeübt werden. 

Wenn wir diese Kapitel als eine Einheit studieren, stoßen wir auf ein Rätsel.
 

Jede Frau aber, die mit unbedecktem Kopf betet oder weissagt, die schändet ihr Haupt; denn es ist ein und dasselbe, als wäre sie geschoren. 1 Kor 11,5 NLB


In Kapitel 14 sollen die Frauen schweigen und in Kapitel 11 dürfen sie Weissagen. 


Das gibt zu denken.
 

Aber dann wollen einige erfinderischen Bibellehrer eine geniale Erklärung vorschlagen. Die Frauen dürfen weissagen oder laut beten aber nur wenn die Männer abwesend sind. 

Aber ich finde in Korinther keinen Hinweis auf Treffen, die nur für Frauen bestimmt sein sollen. Man kann auch im ganzen NT suchen und keine Gottesdienste für Frauen finden.
 

Aber ganz am Anfang der Apostelgeschichte finden wir eine stark maßgebende Geschichte, wie Gott die Kirche gründete. Da sehen wir den ersten Christlichen Gottesdienst.


Der Treff fing in dem Obergemach an, in dem Zimmer oder Saal, wo Jesus das Abendmahl feierte.
 

Und als sie in die Stadt hineinkamen, stiegen sie ins Obergemach hinauf, wo sie sich aufzuhalten pflegten: 

Petrus und Jakobus, Johannes und Andreas, Philippus und Thomas, Bartholomäus und Matthäus, Jakobus, der Sohn des Alphäus, und Simon Zelotes und Judas, der Sohn des Jakobus.
 

Sie alle blieben einmütig beieinander mit Beten und Fürbitte, zusammen mit den Frauen und Maria, der Mutter Jesu, und seinen Brüdern. Apg 1,13-14 


Dann kam auf diese Versammlung von Männern und Frauen der Heilige Geist mit himmlischer Kraft!



Und als der Tag des Pfingstfestes gekommen war, waren sie alle einmütig an einem Ort zusammen.

 Da hörte man plötzlich ein Brausen vom Himmel wie von einem gewaltigen Wind, und das erfüllte das ganze Haus, in dem sie saßen.

 ...

 und sie wurden alle mit dem Heiligen Geist erfüllt und fingen an, in anderen Sprachen zu reden und zu sprechen, wie es der Geist ihnen eingab. Apg 2,1-4


Waren die Frauen immer noch dabei?

  • Petrus antwortet diese Frage mit klaren Worten.


Und es soll geschehen in den letzten Tagen, sagt Gott, da will ich von meinem Geist ausgießen auf alle Menschen; und eure Söhne und eure Töchter werden weissagen … Apg 2,17