Montag, 20. Februar 2017

Missverstanden und Allein

Jesus machte eine Pause an einem Brunnen und sprach mit einer Frau. Das war als sehr unanständig angesehen. 


Erstens war Jesus Jude und sie war eine Samaritanerin. Als heiliger jüdischer Prediger war es auch von ihm erwartet, dass er sich von Frauen distanzieren sollte.

Die Frau war überrascht, denn normalerweise wollten die Juden nichts mit den Samaritern zu tun haben. 


Sie sagte: »Du bist doch ein Jude! Wieso bittest du mich um Wasser? Schließlich bin ich eine samaritische Frau!« Joh 4,9 HfA


Es stellte sich heraus, dass sie eine echt verachtete Frau war, weil sie in einer unehelichen Beziehung war, aber Jesus kümmerte sich nicht um äußerliche Erscheinungen, wenn der Vater ihn zu einer Person führte, die für Gott offen sein könnte. 

Viele Prediger bezeichnen diese Frau als extrem sündhaft, weil sie fünfmal verheiratet und wer weiß wie oft geschieden war. Wir fallen in die Versuchung, sie als Flittchen zu verurteilen, aber Jesus verstand die Menschheit besser als die meisten Christen. 


Zu dieser Zeit und in vielen Kulturen auch heute, durfte keine Frau ihren Mann einfach herausschmeißen. 
Der Mann hatte das Sagen. Entweder war sie mehrmals abgelehnt oder immer wieder Witwe. 


In vielen Kulturen heute und höchstwahrscheinlich in Samaria damals, sind alleinstehende Frauen als Freiwild angesehen. Eine fünfmal verheiratete Frau war vielleicht unschuldig, aber einfach unfruchtbar. 


Es gibt auch heutzutage Kulturen und Länder wo eine solche Frau eine unappetitliche Entscheidung treffen muss. Kein Mann wollte der sechste Ehemann sein, aber allein und ohne Familie würde sie sich prostituieren müssen oder einfach als Opfer für wiederholte Vergewaltigungen ausgesetzt werden. Sie wohnte also mit einem Mann, obwohl es offensichtlich nicht optimal war. 


Scham und Schuld gehören oft zusammen aber Scham ist nicht Schuld. Jesus trug die extremste Scham, als er splitternackt am Kreuz hing, obwohl er total schuldlos war.


Eine fromme christliche Frau, die wegen ihres Glaubens von Kommunisten oder Moslems verfolgt, versklavt und vergewaltigt wird, erlebt schreckliche Scham aber in Gottes Augen ist sie komplett unschuldig.


Vielleicht bist du missverstanden. Das kann ein sehr grausames und einsames Erlebnis sein und es kann lange dauern. 

Ein deutscher Dichter beschreibt diese Erlebnisse mit tiefer Einsicht.

Seltsam, im Nebel zu wandern!
Einsam ist jeder Busch und Stein,
Kein Baum sieht den andern,
Jeder ist allein.

Seltsam, Im Nebel zu wandern!
Leben ist Einsamsein.
Kein Mensch kennt den andern,
Jeder ist allein.

Hermann Hesse war vielleicht etwas depressiv und das Gedicht ist sehr pessimistisch, aber er hat ein Körnchen Wahrheit aufgedeckt. 


Dietrich Bonhoeffer erklärt wie wir alle allein vor Jesus stehen müssen. 


Nur Jesus versteht dich total, und trotz aller deinen Fehler liebt Er dich auch, gerade wie Er diese Frau am Brunnen liebte. 


Wir können Zeiten erleben, indem wir ein echtes Zusammensein mit jemandem finden aber diese guten Zeiten kommen und gehen. Jesus hat dieser Frau neue Hoffnung gegeben. 


Sie war sehr missverstanden und einsam aber Jesus gab ihr ein neues Leben, indem sie sicher echte Gemeinschaft und auch menschliche Beziehungen finden konnte. Indem sie an Jesus glaubte, wurde sie Wegweiser für ihr Dorf. 


Dieses Einsam-sein, dieses Leben voller Missverständnisse war nie Gottes Absicht für dich. 


Meine Freunde! Lasst uns einander lieben, denn die Liebe kommt von Gott. Wer liebt, ist ein Kind Gottes und kennt Gott. Wer aber nicht liebt, der weiß nichts von Gott; denn Gott ist Liebe. 1.Joh 4,7 HfA



Wenn wir versuchen, unser Leben ohne Gott zu führen, entfernen wir uns von der einzigen Quelle der Liebe und Menschenverstand. 

Gott will dir helfen, deinen Weg zurück zu seinem Herz zu finden. 



Mittwoch, 15. Februar 2017

Versklavte Frauen in Deutschland

Ich sehe wie weltweit Millionen Frauen und Kinder verschleppt werden und als sexuelle Spielzeuge versklavt werden. 

Wo ist Gott?

Wir warten passiv auf Gottes eingreifen und beschuldigen Gott selbst 

  • aber Gott ist dabei und er weint.

Wer soll verantwortlich sein? Etwa die Politiker, die hochstehenden Männer die in dieser Welt das Sagen haben?

In der letzten Zeit sagte eine belgische Frau in Amerika, sie wurde als kleines Mädchen von ihrer Mutter verkauft worden, die Mutter übergab sie in die Hände von Promis und Befehlshabern, die sie als sexuelles Spielzeug und Opfer von Hardcore-Folter gebrauchten. 

Diese prominenten Monster waren nicht nur belgische Politiker, sondern Männer der europäischen Elite. 

Können wir uns auf Politiker verlassen?

In Deutschland haben die Grünen und Linksparteien versucht, die Frauenrechten zu schützen, indem sie Prostitution zu einem angeblich legitimen Beruf machten. Bordellen vermehrten sich in Deutschland und zig Tausenden Frauen wurden gelockt, betrogen und versklavt, in diesem Beruf zu dienen.


Gott ist nicht blind, taub oder naiv. 

Er sieht und Er weint. Gott hat Christen in Deutschland und im Ausland berufen, für ihn und für die Opfer einzugreifen.

Gott hört auch. 

Gott hat eine wunderbare Frau aufgerichtet, etwas zu tun. 
Gaby Wentland in Hamburg ist die Frau von Pastor Winfried Wentland und sie ist auch selbst Pastorin und eine gesegnete Predigerin. 

Gott hat Pastorin Gaby Wentland aufgerichtet, eine Bewegung zu leiten, um Frauen von der Sklaverei und sexuellen Ausbeutung zu retten. Sie selbst besucht Frauen in ihrer elenden Situation und nicht wenige andere Frauen in Deutschland und in anderen Ländern tun dasselbe. 

Ich hörte einmal Gaby predigen. Sie spricht wirklich für Gott selbst.

Gaby behauptet es wird mehr in deutschen Bordellen gebetet als in deutschen Kirchen.

Jesus sagte den religiösen Männern seiner Zeit:

Die Zolleinnehmer und die Prostituierten werden eher in die neue Welt Gottes kommen als ihr. Mt 21,31 GNB

Ein deutscher Evangelist in Hannover hörte einst Gottes Stimme in seinem Herz. Gott sagte ihm, er sollte ein Bordell in der Nähe besuchen. Er wollte nicht, aber er wollte Gottes Willen nicht widerstehen.

Er ging mit einigen christlichen Gefährten und sie sagten, sie wollten mit den Frauen sprechen. Es wurde ihnen erlaubt. 

Er fand eine Frau aus Lateinamerika, die ihren Mann und zwei Kinder verlassen hatte, weil sie die Lüge glaubte, dass sie einen guten Job in Deutschland haben könnte und Geld nach Hause senden, ihrer Familie zu unterstützen. 


Wenn solche Frauen in dem Bordell sind, werden ihre Pässe und Dokumente geklaut und sie müsse einfach gehorchen. 

Der Evangelist half der Frau, Jesus als persönlichen Heilen und himmlischen Freund zu finden und er half ihr, zu ihrem Land und ihrer Familie zurückzukehren. 


Die Pharisäer und Schriftgelehrten ärgerten sich und schimpften: »Mit welchem Gesindel gibt der sich da ab! Er setzt sich sogar mit ihnen an einen Tisch!«


Da erzählte Jesus ihnen ein Gleichnis:


»Wenn ein Mensch hundert Schafe hat und eins geht verloren, was wird er tun? Lässt er nicht die neunundneunzig in der Wüste zurück, um das verlorene Schaf so lange zu suchen, bis er es gefunden hat? Lk 15, 2-4


Wenn der Teufel scheinbar das Sagen hat, können wir resigniert die Situation ignorieren oder Gott selbst beschuldigen, oder wir können etwas tun. Ich selbst bete seit Jahren für Prostituierten. 

Ich besuchte einst einen Treff, wo junge Leute nach einem Jahr in christlicher Reha absolvierten. Die jungen Männer und Frauen brauchten Reha, weil sie alle extreme Probleme mit Drogen hatten. Nach einem Jahr unterwegs mit Jesus und mit guter Betreuung sahen sie alle herrlich aus.

Eine der Jungen Frauen, die ich gut kannte, sagte mir, dass die Hälfte der jungen Frauen einst in der Prostitution waren. 
Was können wir denn tun?


Er (Jesus) sagte zu ihnen: »Die Ernte ist groß, aber es gibt nur wenige Arbeiter. Deshalb bittet den Herrn, dass er noch mehr Arbeiter aussendet, die seine Ernte einbringen. Lukas 10,2 HfA

Nicht alle sind begabt, Bordellen zu besuchen aber wir können beten, dass Gott seine Gesandten aufrichten wird, und er wird es tun. Wir können auch denen helfen, die in diesem Bereich schon dienen.

Gaby Wentland

https://www.youtube.com/watch?v=QnFI4eHDmnA

Montag, 23. Januar 2017

Willst du mit Gottes Augen sehen?

Ein andermal sagte Jesus zu ihnen: Ich bin das Licht der Welt. Wer mir folgt, wird nicht in der Finsternis umhergehen, sondern das Licht des Lebens haben. Joh 8,12 ZB
 
Wenn wir das Licht des Lebens haben, können wir klar sehen. Wenige Leute sind wirklich blind aber verschiedene Menschen können dieselbe Szene betrachten und ganz unterschiedlich verstehen und total anders beschreiben. 
 
Drei Männer sehen zum Beispiel eine Prostituierte auf der Straße. 

  • Ein Mann fühlt sich berauscht und stark angezogen. Er will sie haben und Sex genießen. 
  • Ein anderer Mann sieht eine verachtenswerte sündhafte Frau die in der Hölle brennen soll
  • Ein dritter Mann sieht eine Frau, die viel gelitten hat und die durch Gottes Liebe ein neues Leben haben kann.

Es gibt leider manche Christen, die wie der zweite Mann denken, und die sündhafte Frau verdammen aber Jesus war nicht so.
In demselben Kapitel von dem Johannes Evangelium sehen wir selbstgerechte religiöse Männer, die eine Frau zu Jesus brachten. In der Volxbibel wird die Geschichte so erzählt:
 
Plötzlich brachten die religiösen Profis und Streber eine Frau an, die auf frischer Tat ertappt worden war. Sie hatte mit einem Typen geschlafen, obwohl sie bereits mit einem andern Mann verheiratet war. Joh 8,3 (Oder vielleicht war sie eine Prostituierte und der Mann war verheiratet.)
Dreyer, Martin. Die Volxbibel 
 
Die streng frommen Männer wollten sie steinigen und hinrichten aber Jesus sah nicht eine Böse Frau sondern vielmehr eine Frau in tiefer Not, eine Frau, die seine Liebe und Rettung brauchte. Er sah auch die miese Ungerechtigkeit und die schreckliche Lieblosigkeit der Männer. Wo war der Mann, mit dem sie gesündigt hatte? 


John Dawson war der Leiter von Jugend Mit Einer Mission in Los Angeles. Genau wie Jesus verachtete er keinen Menschen, egal ob sie ein böses Leben führten. 
 
Jesus kam nicht, die geistlichen Profis und die frommen Promis zu belohnen, sondern Er kam, die Versager und Sünder zu retten. Er hat sie nicht nur angepredigt, sondern er besuchte ihre Parties und er aß und trank mit ihnen. (Mt 9,10-13)
 
Nun ist der Menschensohn gekommen, isst und trinkt wie jeder andere, und ihr beschimpft ihn: ›Er frisst und säuft, und seine Freunde sind die Zolleinnehmer und anderes Gesindel!‹ Lk 7,34 HfA
 
John Dawson wollte einem Mann zur Bekehrung führen. Dieser Mann hatte ein Pornogeschäft. John Dawson frühstückte jeden Mittwoch mit diesem Mann und erklärte das Evangelium bis er alles verstand aber er war nicht bereit, sein Leben Jesus zu übergeben. 
 
Dann hat John Dawson eine besondere Einsicht von Gott bekommen. 

  • Er sah, dass dieser Mann die Gabe von Gott hatte, Trost weiterzugeben aber Porno war nur scheinbarer Trost und nicht echt befriedigend.
  • Er sagte dem Mann, er habe die Gabe der Barmherzigkeit und Gott wollte sein Leben so umgestalten, dass er echten Trost vermitteln würde. Der Mann war bereit, diese Einsicht von Gott zu empfangen und er bekehrte sich auf der Stelle.   

  • Bist du bereit, mit Gottes Augen zu sehen?
  • Bist du bereit, dein eigenes Potenzial durch Gottes Augen zu erkennen?
  • Bist du bereit, auch schlechte Menschen mit Gottes Augen der Liebe zu betrachten?


  



Mittwoch, 9. November 2016

Lachen und Umkippen von Gott?

 Alles hat seine bestimmte Zeit, und jedes Vorhaben unter dem Himmel hat seine Zeit….
Weinen  hat seine Zeit, und Lachen hat seine Zeit; Klagen  hat seine Zeit, und Tanzen hat seine Zeit; Prediger (Kohelet) 3,1..4

Wenn Menschen in einem Treff weinen, wenn sie Busse tun, wenn vom Leiden für Gott die Rede ist, dann sind alle gottesfürchtigen Christen zufrieden... Das hat seine Zeit.

Doch auch jetzt noch, spricht der HERR, bekehrt euch zu mir von ganzem Herzen mit Fasten, mit Weinen, mit Klagen!
Joel 2,12

Aber die Bibel sagt auch:


  • Freut euch im Herrn zu jeder Zeit! Noch einmal sage ich: Freut euch! Phil 4,4
  • Die Frucht des Geistes aber ist Liebe, Freude Gal 5,22

„Ja, Freude ist auch eine Tugend, aber natürlich soll die Christliche Freude mit Zucht und Maß sein.“


  • Aber in dem Neuen Testament lesen wir auch von überschwänglicher Freude.

den (Jesus) ihr nicht gesehen habt und doch liebt; an den ihr glaubt, obwohl ihr ihn jetzt nicht seht, und euch freut mit unaussprechlicher und herrlicher Freude 1 Pet 1,8


Diese überschwängliche Freude war in der großen Erweckung in Wales in 1904. Das war offensichtlich in Ordnung, aber dann kam noch eine Erweckung in Toronto Kanada in 1994. 


  • Da hörte man viel Gelächter und Leute kippten um, als der Heilige Geist mit überwältigender Kraft auf sie kam.  

Manche frommen Christen, die Weinen und heilige Trauer ganz in Ordnung fanden, konnten solche seltsames Benehmen nicht ertragen.

Die 120 Jünger, die am ersten Pfingsttag im Neuen Testament in nie gelernten Sprachen Gott verherrlichten, wurden angeklagt, dass sie vielleicht Betrunken waren. 

Warum? Weil sie in Fremdsprachen redeten? Wenn jemand in Chinesisch, Latein oder Arabisch spricht, kommt niemand auf die Gedanke, dass er zu viel Wein getrunken hat. Was war denn los? Offensichtlich waren sie voll Freude und auf ihren Beinen etwas wackelig.
  • Aber sollen wir so leichtsinnig sein, wenn wir uns mutig für Verfolgung und Leiden vorbereiten müssen? 

Der Heilige Geist versteht seine Arbeit sehr gut. Es ist durch den Heiligen Geist, dass diese ersten Christen wild und wackelig mit überfließender Freude strahlten. 

  • Was folgte? Tausende bekehrten sich zu Jesus. Und dann? Dann kam Verfolgung. 
  • Offensichtlich hat diese überschwängliche wackelige Freude geholfen, tausende Seelen zu retten. Durch die wilde wackelige von Gott gegebene Freude wurde der Glaube und Mut der Christen nicht schwächer, sondern stärker. 

In Deutschland heute sind diese Manifestationen sehr umstritten. Manche sagen, wir brauchen nicht mehr Spaß und Wonne, sondern eine nüchterne Entschlossenheit, mutige Zeugen für Jesus zu sein. 

Aber das ist ein Missverständnis. Starke Freude hat eine starke Anziehungskraft für nicht Christen. 

In Deutschland sieht man überall nüchterne Entschlossenheit und Disziplin. Dadurch ist Deutschland im wirtschaftlichen Bereich eine Weltmacht. 

Aber in Deutschland sieht man überall Stress, Burnout und Trübsinn. Deutsche suchen Entspannung durch sexuelle Ausschweifungen, Betrunkenheit, Kabarett-Humor,  Sommerferien, Yoga und Auszeit in einer Reha. 
  • Wo sieht man in deutschen Gemeinden unaussprechliche und herrliche Freude?

Aber Petrus lehrt im Neuen Testament, dass diese extreme und überwältigende Freude normal sein soll.

Ihn habt ihr nicht gesehen und habt ihn doch lieb; und nun glaubt ihr an ihn, obwohl ihr ihn nicht seht; ihr werdet euch aber freuen mit unaussprechlicher und herrlicher Freude… 1.Petrus 1,8 LUT

Diese extreme Wonne und Freude ist auch im Alten Testament zu finden. 

Sie werden satt von den reichen Gütern deines Hauses, und du tränkst sie mit Wonne wie mit einem Strom. Ps 36,9
Ein frohes Herz ist die beste Medizin, aber ein niedergeschlagener Geist lässt die Glieder verdorren. Spr 17,22 ZB

Es gibt so viele Christen, die wegen Missbrauch, gescheiterter Ehen, Versagen und Mobbing tief leiden. Sie haben kein frohes Herz aber sie brauchen extreme Fröhlichkeit, um ihre extreme Gebrochenheit zu betreuen. 
  • Der Heilige Geist ist der beste Therapeut und Er versteht seine Aufgabe sehr gut. 

Aber gibt es auch Menschen, die selbst kichern und umkippen wollen, und nicht wirklich von dem Heiligen Geist bewegt sind? Ja klar. Nicht alles was glänzt, ist Gold. 
  • Aber echtes Gold bleibt trotzdem Gold und echtes Gold ist von Gottes Hand geschaffen.
Und Umkippen?

Als ich ihn sah, fiel ich zu seinen Füßen hin wie tot; und er legte seine rechte Hand auf mich und sagte zu mir: »Fürchte dich nicht! Ich bin der Erste und der Letzte.
Offb 1,17 

Donnerstag, 3. November 2016

Dein Ausweg mit Jesus

Joh 15,5-6 Ich bin der Weinstock; ihr seid die Reben. Wer in mir bleibt und ich in ihm, wird viel Frucht bringen. Denn getrennt von mir könnt ihr nichts tun. 

  • Wer nicht in mir bleibt, wird fortgeworfen wie eine nutzlose Rebe und verdorrt. Solche Reben werden auf einen Haufen geworfen und verbrannt.

Im Alten Testament wird Israel als Gottes Weinstock bezeichnet. 
Der Zweck eines Weinstocks ist Trauben herzustellen. 
In Hesekiel 15, sehen wir, dass das Holz eines Weinstocks nutzlos ist.  Wer Holz braucht, wird nie einen Weinstock benutzen. 
Aus Gottes Sichtweise taugt nur die Frucht. Ohne unsere Verbindung mit Jesus sind wir nur unbrauchbares Holz.  
Wie bleibst du mit Jesus verbunden?
Zuerst musst du verstehen, dass man nicht bleiben kann, was man nicht schon ist.
Jesus sagte Nikodemus:
Joh 33 ...»Ich versichere dir: Wenn jemand nicht von Neuem geboren wird, kann er das Reich Gottes nicht sehen.«
Wir alle sind aus Fleisch geboren, und zwar von unseren Müttern aber der zweite Geburt ist durch Gottes Geist. Das kommt nur aus Glauben

  • Das bedeutet, du musst so ein Vertrauen an Jesus haben, dass du dein Leben ganz in seine Hände übergibst. 

All denen aber, die ihn aufnahmen und an seinen Namen glaubten, gab er das Recht, Gottes Kinder zu werden. Joh 1,12 
Vor 2000 Jahren ging Gottes Sohn als sterblicher jüdischer Mann in Israel um und kündigte an:


Vielleicht waren deine Eltern oder Großeltern böse Menschen, Zuhälter, Drogenhändler oder Nazis. Das schließt dich von Gottes Liebe keineswegs aus. 

  • Denn Gott hat die Welt so sehr geliebt, dass er seinen einzigen Sohn hingab, damit jeder, der an ihn glaubt, nicht verloren geht, sondern das ewige Leben hat. 
  • Gott sandte seinen Sohn nicht in die Welt, um sie zu verurteilen, sondern um sie durch seinen Sohn zu retten. Joh 3,16-17 

Vielleicht haben deine Eltern geglaubt und dich als Baby taufen lassen aber Gott will nur diejenigen in seinen Himmel hereinlassen, die Jesus selbst vertrauen und lieben. 

  • Wer an ihn glaubt, wird nicht verurteilt. Wer aber nicht an ihn glaubt, ist schon verurteilt, weil er nicht an den Namen des einzigen Sohnes Gottes geglaubt hat. Joh 3,18 

Hier macht Jesus die Wahrheit klar und unverkennbar. 

  • Es liegt an deiner Entscheidung, ob du dein Leben Jesus übergeben willst oder nicht. Gott hat dir einen freien Willen gegeben und obwohl Er dich total liebt und retten will, respektiert Er deine Entscheidung, auch wenn du dich entscheidest, Ihn abzulehnen. 

Dann werden manche diese Botschaft so verstehen, dass sie aus eigenem Verstand und eigener Willenskraft sich selbst retten können. Das ist total missverstanden.
Wir sind alle von unserer verdrehten menschlichen Natur versklavt. Du siehst die Welt, die Menschheit, die Korruption, den Missbrauch, die Selbstsucht. Dieser Gift ist auch in deinem eigenen Herz. Du bist ein Teil davon. 

  • Um Gottes Sohn oder Tochter zu werden, muss deine Natur grundsätzlich verwandelt werden. Nur Gott kann das tun aber du musst Gott die Erlaubnis geben, dein Herz zu verwandeln. So groß ist Gott, der in dir eine neue Natur schaffen kann. So demütig ist Er, der auf deine Erlaubnis wartet. 

Gehört jemand zu Christus, dann ist er ein neuer Mensch. Was vorher war, ist vergangen, etwas Neues hat begonnen. HFA. 2Kor 5,17 

  • Ein von neuem geborenen Christ ist ein Neuer Mensch oder eine Neue Schöpfung. 

Im Anfang schuf Gott die Himmel und die Erde. 1Mose 1,1 
Gott ändert sich nie. Er bleibt auch noch heute Der Schöpfer. Nichts von seiner kreativen Kraft ist verloren gegangen. 
Du bist seine Schöpfung. Alles was Gott schafft ist gut. 

  • Wenn du nicht gut bist, dann ist es deine Schuld aber Gott will vergeben und dich als seine Schöpfung wieder gut machen, und nicht nur gut sondern gut wie Jesus selbst, herrlich und himmlisch gut. 

Das ist ein Prozess aber wenn du mit Jesus dran bleibst, wird Er sein Werk in dir vollenden.
Hast du deinen Weg mit Jesus noch nicht angefangen? Dann komm zu Ihm. Sprichst du jetzt mit Jesus. Er will dich in seiner Liebe empfangen und dein Herz heilen.

Mittwoch, 23. März 2016

Menschliche Herrschaft oder Gottes Liebe

Eine der wichtigsten Gaben, der Gott allen seinen Kindern gibt, ist die Fähigkeit, seine Stimme zu hören. 

In den ersten drei Kapiteln der Bibel, sehen wir, dass Gott mit Adam und Eva sprach und für sie war es selbstverständlich, seine Stimme zu hören. 


Auch die nächste Generation konnten Gottes Stimme klar hören. Selbst Kain, der seinen Bruder umbrachte, hatte ein Gespräch mit Gott. 

Aber in den folgenden Generationen, trennten sich die meisten Menschen von Gottes Gegenwart und sie konnten meistens Gottes stimme nicht mehr hören. 


Warum? Weil sie Gott nicht lieben und gehorchen wollten und deshalb Gottes Stimme nicht mehr hören wollten. Statt Gottes Stimme hörten sie ihre eigenen pervertierten Gedanken zu.



Doch der Herr sah, dass die Bosheit der Menschen groß war und dass alle ihre Gedanken durch und durch böse waren. 1. Mose 6,5

Aber Gott hat einige Menschen gefunden, die seine Stimme hören wollten. Zuerst Adam und Eva, dann Set, Henoch, Noah, Abraham, Sarah und Mose hörten die Stimme Gottes.



Nicht nur der Mann hat Gottes Stimme des Herrn gehört, sondern auch manchmal die Frau. (1. Mose 18,13-15)

Später hat Gott mit Propheten gesprochen, meistens Männer aber manchmal Frauen. 

Mirjam, Debora, Hulda und Hanna waren Prophetinnen. Das heißt, sie hörten die Stimme Gottes und sprachen mit großer Autorität. 


Warum konnten die meisten Juden Gottes Stimme nicht hören? 

  • Und das ganze Volk nahm die Donner und die Flammen und den Posaunenschall und den rauchenden Berg wahr. Und als das Volk es wahrnahm, zitterten sie und standen von fern; 
  • und sie sprachen zu Mose: Rede du mit uns, und wir wollen hören; aber Gott möge nicht mit uns reden, dass wir nicht sterben! 2. Mose 20,18-19

Später sprach Gott durch den Prophet Samuel, der ebenso zuverlässig war wie Mose. Aber das Volk wollten einen König haben, wie die anderen Völker. 


Ohne eine intime Beziehung mit Gott, neigen die Menschen dazu, entweder Herrscher zu sein oder beherrscht zu werden.


Statt Gott als einem lieben Vater zu Vertrauen, missverstehen die Menschen die Autorität Gottes und sehen Gott als einen Herrscher, vor dem sie Angst haben. 


Statt eine enge Beziehung mit Gott zu suchen, haben viele Juden die Götter und Göttinnen der Fruchtbarkeit angebetet, welche ihre Nachbarn anbeteten. 

Sie haben so tief gesunken, dass sie ihre eigenen Kinder den falschen Göttern opferte und grausam umbrachten. Auch haben sie  kultische Prostitution praktiziert.

Deswegen hat Gott sie bestraft. Israel und Juda wurden verschleppt und lebten als Gefangenen in Assyrien und BabylonDann fingen sie an, die Propheten ernst zu nehmen und sie kehrten ab von der Anbetung falscher Götter. 


Aber immer noch suchten die meisten keine enge persönliche Beziehung mit Gott. 

Die frommen Juden fingen an, eine gesetzliche Theologie aufzubauen, wo alles von strengen Regeln kontrolliert sein sollte und ausgebildete Rabbiner wurden die religiösen Herrscher des Volks.

So blieben viele Juden bei dem Prinzip, dass der Mensch entweder herrschen oder beherrscht werden sollte. Auch die meisten Rabbiner hörten die Stimme Gottes nicht zu.


Die Rabbiner erfanden ein menschliches religiöses System, das oft brutal sein konnte. 

Viele Rabbiner erklärten das Gesetz Gottes auf dieser Weise. 


Du sollst nicht begehren das Haus deines Nächsten; du sollst nicht begehren die Frau deines Nächsten noch seinen Knecht, noch seine Magd, noch sein Rind, noch seinen Esel, noch alles, was dein Nächster hat. 2. Mose 20,17

Haus, Sklave und Esel sind das Besitztum des Nachbars. Deshalb sollen wir auch verstehen, die Ehefrau soll als Besitztum des Mannes gelten. 


Als Gott seinen Sohn eigenen Sohn gab, und Jesus auf der Erde lebte, gehorchte er Gottes Wort, aber nicht die vielen von Menschen erfundenen Regeln. 

Jesus war und ist Gott aber er kam nicht zu herrschen, sondern mit Liebe zu leiten und mit Sanftmut zu regieren.
Das war alles anderes als Herrschaft.

Doch Jesus rief sie zu sich und sagte: »Ihr wisst, dass in dieser Welt die Könige Tyrannen sind und die Herrschenden die Menschen oft ungerecht behandeln. 
Bei euch soll es anders sein. Wer euch anführen will, soll euch dienen,  Mt 20,25-26

Die Rabbiner sprachen mit Frauen nicht aber Jesus war mit Frauen befreundet aber ohne zu sündigen. 


Jesus hörte immer die Stimme seines Vaters und folgte die Leitung des Heiligen Geistes und er lehrte, dass auch wir das tun sollen.

Meine Schafe hören meine Stimme, und ich kenne sie, und sie folgen mir ... Joh 10,27


Sonntag, 20. März 2016

Was Dürfen Frauen?

Als Gaby Wentland heiratete, war sie dem Herrn total hingegeben und wollte mit ihrem Mann Missionarin in Afrika sein. 

Ihr Mann sagte ihr, “Ich bin der Mann. Du wirst meine Frau sein. Ich bin der Pastor und ich werde predigen.” 


Sie wusste, der Herr hatte sie zu predigen berufen aber sie sagte nichts. Sie betete. 

Dann kam ein Gastprediger mit einer Überraschung. Er predigte von Gottes Anliegen, alle seine Söhne und Töchter zu mobilisieren. 


Wenn du ertrinkst, ist es dir nicht wichtig ob ein Mann oder eine Frau dich rettet. Die verlorenen Seelen müssen Gottes Botschaft hören. 

  • Dann sagte er ganz direkt, die Frau des jungen Pastors sei zu predigen berufen und sie soll predigen.


Sie fing an zu predigen und Gott segnete. 


Sie predigte immer wieder und ihr Mann sagte nichts. Eines Tages ging sie mit ihrem Mann spazieren und sie fragte ihm wann er seine Meinung geändert hatte. 

 

Er sagte, Jesus war ihm erschienen und ihm mitgeteilt hatte, seine Frau sollte predigen.


Die junge Gaby Wentland hatte gebetet und Gott hat zwei ganz überzeugende Boten geschickt. Der erste war der Gastprediger, Reinhard Bonnke, und der zweite war der Sohn Gottes selbst.


Was dürfen die Frauen?


  • Debora war nicht nur eine Prophetin sondern leitete die Hebräische Nation im Krieg. (Richter Kapitel 4)
  • Hulda war eine Prophetin die dem König Josia ein Wort von Gott gegeben hat, obwohl Jeremia damals lebte und Gott hätte einen Mann gebrauchen können. (2. Könige 22)

 

Gott hat einer jungen Frau die wichtigste Entscheidung aller Zeiten anvertraut. Der Engel Gabriel besuchte Maria und sagte, sie sollte die Mutter Gottes Sohn sein. 
    • Sie hat bei keinem Mann Rat gesucht sondern sie hat die Entscheidung allein getroffen. Sie hat Gottes wunderbare aber sehr herausfordernde Berufung akzeptiert.
  • Als Jesus auf der Erde erschien, betrachteten die meisten Rabbiner Frauen als Menschen zweiter Klasse.
    • Kein Rabbiner würde eine junge Frau als Jünger haben. Nur jungen und junger Männer durften die Religion studieren.


Aber Jesus war anders.


Da sprach einer zu ihm: Siehe, deine Mutter und deine Brüder stehen draußen und wollen mit dir reden. 

 
Er antwortete aber und sprach zu dem, der es ihm ansagte: 
Wer ist meine Mutter und wer sind meine Brüder? 

 
Und er streckte die Hand aus über seine Jünger und sprach: 
Siehe da, das ist meine Mutter und das sind meine Brüder! 

 

 Denn wer den Willen tut meines Vaters im Himmel, der ist mir Bruder und Schwester und Mutter. Mt 12,47-50

 

Jesus hat auch Frauen als seine Jünger akzeptiert. Das war radikal!


Die Juden wollten keine Frauen als Zeugen in einem Prozess anerkennen aber Gott dachte anders. 

 

Als Jesus nach seinem Tod wieder auferstand, haben seine Apostel ihn nicht zuerst gesehen. Gott erwählte eine Frau als ersten Zeuge der Auferstehung.


Als aber Jesus auferstanden war früh am ersten Tag der Woche, erschien er zuerst Maria von Magdala, von der er sieben böse Geister ausgetrieben hatte. 

 
Und sie ging hin und verkündete es denen, die mit ihm gewesen waren und Leid trugen und weinten. 

 
Und als diese hörten, dass er lebe und sei ihr erschienen, glaubten sie es nicht. Mk 16,9-11


Dann offenbarte sich Jesus seinen Aposteln.


Zuletzt, als die Elf zu Tisch saßen, offenbarte er sich ihnen und schalt ihren Unglauben und ihres Herzens Härte, dass sie nicht geglaubt hatten denen, die ihn gesehen hatten als Auferstandenen. Mk 16:14


Dann kam der erste Pfingsten für die neue Gemeinde. Nur 120 Jünger waren da aber unter den Jüngern waren treue Frauen. 

 

Diese alle waren stets beieinander einmütig im Gebet samt den Frauen und Maria, der Mutter Jesu, und seinen Brüdern. Apg 1,14


Als der Heilige Geist auf die Jünger kam, sah man Flammen auf jeden Kopf und sie gaben die wunderbare Botschaft Gottes mit prophetischer Begabung weiter. 

Und es erschienen ihnen Zungen, zerteilt wie von Feuer; und er setzte sich auf einen jeden von ihnen, 
 

und sie wurden alle erfüllt von dem Heiligen Geist und fingen an zu predigen in andern Sprachen, wie der Geist ihnen gab. Apg 2,3-4

 

Das war in der ersten Gemeinde. Aber haben auch die Frauen in der Gemeinde gesprochen? Gewiss. Petrus bestätigte das ganz klar.


»Und es soll geschehen in den letzten Tagen, spricht Gott, da will ich ausgießen von meinem Geist auf alles Fleisch; und eure Söhne und eure Töchter sollen weissagen... Apg 2,17


Mittwoch, 16. März 2016

War Paulus Wirklich Frauenfeindlich?

Die alten griechischen Legenden erzählten, dass die Götter zuerst Männer schufen und die Männer waren ohne Frauen wirklich glücklich. 

Dann hat ein Mann namens Prometheus Feuer von den Göttern gestohlen und den anderen Männern weitergegeben. 

Die Götter waren entrüstet und entschlossen sich, die Männer zu bestrafen. Zeus, der König der Götter, erdachte eine grausame und schreckliche Strafe. 

Die Götter schufen eine andere Rasse, quasi menschliche Wesen, die Frauen. 


Die Männer waren gut aber die Frauen böse. Die Frauen sollten unter den Männern wohnen und die Männer sollten dadurch gequält, dass sie Sehnsucht nach diesen komischen und perversen Kreaturen hätten. 

In den Augen der griechischen Männer waren die Männer menschlich und die Frauen fast tierisch. 

Auch die großen Philosophen und Dramatiker haben die Frauen auf dieser Weise verachtet. 

Die griechische Kultur und Philosophie hatte einen starken Einfluss auf alle Volker im Mittelmeergebiet und im Nahen Osten.

Obwohl das alte Testament manche Frauen ehrt, wie Deborah, Mirjam, Esther, Hulda und Ruth, haben die meisten Rabbiner auch Frauen verachtet. 


Im Gegenteil hat Jesus die Frauen wirklich respektiert und ganz radikal ernst genommen.

In den Zehn Geboten, sehen wir, dass wir nicht nur unseren Vater, sondern auch unsere Mutter ehren sollen. 
Jesus hat das nicht nur zitiert, sondern er praktizierte, was er predigte. 


In der antiken Welt war das echt radikal. Der Vater galt als Chef der Familie. Die Frau musste wie eine Sklavin gehorchen und der Vater durfte seine Sklaven und sogar seine eigenen Kinder einfach hinrichten. 


Manche modernen Frauen haben Jesus deswegen zu respektieren gelernt aber viele denken, dass Paulus wie ein frauenfeindlicher Patriarch wäre. Ist das wirklich so?

In der englischen Bibel lesen wir, der Mann ist der “head” (Kopf) der Frau. 

Was soll das bedeuten? Auf Englisch kann das Wort “head” auch Chef oder Leiter bedeuten. Auf Deutsch lesen wir ein noch stärkeres Wort: HAUPT.


Ich lasse euch aber wissen, dass Christus ist eines jeglichen Mannes Haupt; der Mann aber ist des Weibes Haupt; Gott aber ist Christi Haupt. 1 Kor 11,3 (Luther1912) 


Für Luther war offensichtlich kein Zweifel. Der Ehemann soll der Chef sein. 


Luther war ein Mann seiner Zeit. Er gehörte zum Augustinerorden und er war ein Jünger des heiligen Augustinus, Bischof in Nord Afrika circa 400 AD. Augustinus war ein Jünger von St Ambrosius, Bischof von Mailand und Ambrosius predigte eine Mischung von der Bibel und der Philosophie von Platon, einer der alten Griechen, der auf Frauen herabschaute.


In den Jahrhunderten nach dem Tod der jüdischen Apostel hatten konvertierte Römer und Griechen die Leiterschaft der christlichen Gemeinschaft übernommen. 

Sie lasen die Bibel mit römischen oder griechischen Augen und diese Augen waren keineswegs frauenfreundlich. 

Augustinus selbst hatte enormen Einfluss und gilt bis heute unter Katholiken und Evangelischen als der Gigant der Theologie. 
Von Augustinus kommt das Dogma, das Seelenheil nur in der Römisch katholischer Kirche zu finden sei. 

Von Augustinus kommt auch die Inspiration für Luthers Revolution.

Das Seelenheil kommt allein von der Gnade Gottes und kann nur durch Glauben empfangen werden. 

Augustinus und Luther hatten vor ihrer Bekehrung schreckliche Schuldkomplexen. Augustinus war ein ausschweifender Casanova und nach seiner Bekehrung hat er seine Geliebte, mit der er einen Sohn hatte, einfach entlassen. Das galt als Tugend und so hat es Augustinus selbst verstanden.

Dann wurde Augustinus Zölibatär und sehr streng mit sich selbst und auch mit anderen.


Was soll es bedeuten, dass der Mann das Haupt der Ehefrau sein soll?

“Haupt” bedeutet “Kopf” aber auch “Leiter oder Chef”.
Aber das Griechische Wort ist KEPHALE. KEPHALE heisst “Kopf” aber selten “Haupt” oder “Chef”.


KEPHALE hatte sehr oft die Bedeutung URSPRUNG oder QUELLE.

 Ich lasse euch aber wissen, dass Christus das Haupt eines jeden Mannes ist; der Mann aber ist das Haupt der Frau; Gott aber ist das Haupt Christi. 1 Kor 11,3


Der erste Mann kam von Christus, denn Jesus ist das Wort Gottes.

Im Anfang war das Wort, und das Wort war bei Gott, und das Wort war Gott. Dieses war im Anfang bei Gott. Alles wurde durch dasselbe, und ohne dasselbe wurde auch nicht eins, das geworden ist. Joh 1,1-3


Die erste Frau kam von dem ersten Mann, von seiner Rippe vor dem Sündenfall. 

Dann kam Jesus als Mensch, von dem himmlischen Vater.


Ist hier von Rangordnung die Rede oder Ursprung?


Denn der Mann ist nicht von der Frau, sondern die Frau von dem Mann. 1 Kor 11,8

denn wie die Frau von dem Mann, so kommt auch der Mann durch die Frau; aber alles von Gott. 1 Kor 11,12


Sonntag, 13. März 2016

Gleichheit von Mann und Frau?

Im Alten Testament waren die Priester alle Männer. Es waren nur Könige in Israel. Als Abraham eine Frau für seinen Sohn suchte, musste Rebekka ihre Heimat und ihre Familie verlassen und sie kam unter die Autorität von der Familie von Abraham und Isaak


Die Griechischen Männer haben Frauen als einen Fluch gesehen. Eine Ehefrau war das Besitztum ihres Mannes, genau wie bei den Arabern heute. 

Eine Kanadische Frau heiratete mit einem Mann in Saudi Arabien. Als sie ihn verlassen wollte, durfte sie Arabien nicht verlassen, weil sie unter dem Arabischen Gesetz das Besitztum ihres Mannes war. 

Unter den Heidnischen Völkern in der Bibelzeit waren die Frauen oft wenig besser als Sklaven. Ein Römischer Vater durfte seine Frau entlassen und seine Kinder und Sklaven umbringen.


Im Römischen Reich haben die Heiden weibliche Babys oft einfach sterben lassen. 

Ein Vater befahl seiner Frau ein neugeborenes Mädchen draußen auf einem Hügel zu verlassen. Entweder starben sie oder sie wurden von Zuhältern geerntet und als Prostituieren erzogen. Das war die normale Tagesordnung. Eine Mutter durfte ihrem Mann nicht widerstehen.


Im Neuen Testament hat Jesus nur Männer als Apostel erwählt.
  • Wie sollen wir das verstehen? Dass Männer immer Autorität über Frauen haben sollen?

In der Zeit der Bibel war es meistens so. Das Gesetz von Mose erlaubte einen Mann seine Frau zu entlassen, wenn er ihr einen Scheidebrief gab aber es war undenkbar, dass eine Frau ihren Mann entlassen könnte. 

Die Pharisäer fragten Jesus warum Mose einem Mann erlaubte seine Frau zu entlassen. Für die frommen Juden war das Gesetz der vollkommene Maßstab aber für Jesus war das Gesetz nicht vollkommen. 

Er sprach zu ihnen: Mose hat euch erlaubt, euch zu scheiden von euren Frauen, eures Herzens Härte wegen; von Anfang an aber ist's nicht so gewesen. Mt 19:8

Für Jesus war etwas noch hoher als das Gesetz. 

  • Für Jesus war das Gesetz heilig, aber es gab für ihn ein höheres Prinzip, Gottes Ordnung bei der Schöpfung, bevor die Sünde in die Welt kam. 

Er aber antwortete und sprach: Habt ihr nicht gelesen: Der im Anfang den Menschen geschaffen hat, schuf sie als Mann und Frau und sprach  

(1.Mose 2,24)»Darum wird ein Mann Vater und Mutter verlassen und an seiner Frau hängen, und die zwei werden ein Fleisch sein«?  Mt 19:4-5

Wir sind mit diesen Worten vertraut aber wir wissen nicht wie total radikal diese Aussage wirklich ist.

In den biblischen Geschichten lesen wir nur einmal, dass ein Mann seine Eltern verließ, eine Frau heiratete und bei der Frau blieb. Das war Jakob, der bei seinem Onkel seine Frau fand aber danach kehrte sie mit ihm zu seiner Familie zurück. Auch bei Abraham und später bei den Juden unter dem Gesetz musste die Frau ihre Familie verlassen, und dann gehörte sie zu der Familie ihres Mannes.

Selbst das von Gott gegebenes Gesetz hat Gottes ursprüngliche Ordnung nicht wieder hergestellt.

Wie war Gottes Ordnung vor dem Sündenfall für Mann und Frau?

Da sprach Gott: »Wir wollen Menschen schaffen nach unserem Bild, die uns ähnlich sind. Sie sollen über die Fische im Meer, die Vögel am Himmel, über alles Vieh, die wilden Tiere  und über alle Kriechtiere herrschen.«
  • So schuf Gott die Menschen nach seinem Bild, nach dem Bild Gottes schuf er sie, als Mann und Frau schuf er sie. 1. Mose 1:26-27

Am Anfang zeigte Gott seine Autorität als Schöpfer. Geistliche Autorität ist kreativ. 

Gott schuf beide Mann und Frau als sein Ebenbild. Beide bringen Gottes Natur und Charakter zum Ausdruck, der Mann nicht mehr als die Frau. 

Gott übergab dem Mann und der Frau die Eigenschaft der Fruchtbarkeit, die Fähigkeit, Leben weiterzugeben, Menschen die auch Gottes Natur haben würden. 

Er segnete sie und sprach: »Vermehrt euch, bevölkert die Erde, und nehmt sie in Besitz! Ihr sollt Macht haben über alle Tiere: über die Fische, die Vögel und alle anderen Tiere auf der Erde! 1.Mose 1,28

Gott gab dem Mann und der Frau Autorität über der Erde. Er gab dem Mann keine Autorität über der Frau und er gab der Frau keine Autorität über dem Mann. 

Gottes leitendes Prinzip vom Anfang war Partnerschaft.

Aber es gibt umstrittene Texte im Neuen Testament, die Frauen scheinbar den Männern unterstellen. 
Bitte lesen Sie meine anderen Beiträge zu diesem Thema.


Frauen in Leiterschaft

Sollen Frauen Lehren und Leiten



Partnerschaft mit Gott

Sollen Frauen mit Gottes Autorität auch Männern ansprechen?