Samstag, 15. Juni 2019

Du Kannst Gott Persönlich und Intim Kennen

Es ist wichtig, die Wiederherstellung von der jüdischen Nation in Israel als prophetisches Zeichen zu erkennen. 

Die Wiederherstellung von Israel soll es uns klar machen, dass Jesus (oder Jeschua) sehr bald wiederkommen wird.

Der Ursprung der Kirche war vor 2000 Jahren in Jerusalem und es ist sehr wichtig, dass wir verstehen, dass Gottes Absicht für die Juden immer noch gilt.

Denn ich will euch, Brüder, über dieses Geheimnis nicht in Unkenntnis lassen, damit ihr euch selbst nicht für klug haltet: Blindheit ist Israel zum Teil widerfahren, bis die Vollzahl der Nationen hineingekommen ist


und so ganz Israel gerettet wird, wie geschrieben steht: Es wird kommen aus Zion der Erlöser, und er wird die Gottlosigkeit von Jakob abwenden.
Römer 11,25-26

Trotzdem kommt der Heilige Geist in mir nicht von Israel, sondern direkt von dem Vater und seinem Sohn, die im Himmel sind.

Da hörte man plötzlich ein Brausen vom Himmel wie von einem gewaltigen Wind, und das erfüllte das ganze Haus, in dem sie saßen.

und sie wurden alle mit dem Heiligen Geist erfüllt und fingen an, in anderen Sprachen zu reden und zu sprechen, wie es der Geist ihnen eingab. 
Apg 2,2;4

 
Der Heilige Geist erfüllte damals die Jünger, die alle Juden in Israel waren, aber der Heilige Geist kam nicht von den Olivenbäumen in der Nähe, sondern vom Himmel.

So ist es auch heute bei uns. Egal ob wir Juden oder Nicht Juden sind, egal ob wir in Israel oder Deutschland oder China sind, kommt der Heilige Geist direkt von Gott im Himmel auf jeden von uns.


Alle die zehn Jungfrauen in Mt 25 hatten den Heiligen Geist schon empfangen, aber nur fünf hatten die Anweisung von Paulus ernst genommen.

Und sauft euch nicht voll Wein, woraus ein unordentliches Wesen folgt, sondern lasst euch vom Geist erfüllen. Eph 5,18
Und trinkt euch keinen Rausch an, denn übermäßiger Weingenuss führt zu zügellosem Verhalten. Lasst euch vielmehr vom Geist Gottes erfüllen.
Eph 5,18 NGÜ

Die unklugen Jungfrauen waren wie viele Christen heute, die Gottesdienste besuchen, um den Segen vom Heiligen Geist zu empfangen, aber sie sind wie abhängige Kinder, die immer wieder Segen durch Pastoren empfangen wollen, statt ihre eigene Beziehung mit Gott zu pflegen.

Wie kannst du deine Beziehung mit Gott selbst aufbauen?

Der erste Schritt ist zu erkennen, dass du selbst ein Sohn oder Tochter Gottes bist, wenn du dein Leben Jesus anvertraut hast. 


Deine Eltern, dein Pastor, dein Ehemann oder deine Ehefrau können dir helfen, besser zu leben, Gott klarer zu verstehen und tiefer zu vertrauen, aber deine Beziehung zu Gott ist nicht auf menschliche Beziehungen oder Mitgliedschaft gegründet.

Deine Beziehung mit Gott ist nicht von deiner Mitgliedschaft einer Kirche oder einer Familie bestimmt. Der Herr einer Ehefrau ist nicht ihr Mann, sondern Jesus selbst.

Aber wir alle sind sterbliche Menschen. Keiner von uns ist fehlerlos. Wir brauchen einen Priester, einen Vermittler.

Denn es gibt nur einen Gott und nur einen Vermittler zwischen Gott und den Menschen: Das ist Christus Jesus, der Mensch geworden ist. 1. Tim 2,5

Jesus ist ja nicht ein Hoherpriester, der uns in unserer Schwachheit nicht verstehen könnte. Vielmehr war er – genau wie wir – Versuchungen aller Art ausgesetzt, ´allerdings mit dem entscheidenden Unterschied, dass` er ohne Sünde blieb.
Wir wollen also voll Zuversicht vor den Thron unseres gnädigen Gottes treten, damit er uns sein Erbarmen schenkt und uns seine Gnade erfahren lässt und wir zur rechten Zeit die Hilfe bekommen, die wir brauchen. Heb 4,15-16 NGÜ

Du kannst ganz offen mit Jesus sprechen. Weil du mit Jesus eng verbunden bist, kannst du auch ganz freimütig mit Gott as Papa sprechen, und Er will antworten.

Wie traurig ist es, wenn so viele Christen Gottes Anweisungen oder Hilfe nur durch einen Prediger erwarten. Der Pastor ist nur ein sterblicher Mensch wie du und ich.

Gott hat uns den Heiligen Geist gegeben. Weder Mose noch David hatte das Vorrecht, das wir haben. 


Weil Jesus am Kreuz für dich gestorben ist, gibt es keinen Abstand mehr zwischen dir und Gottes Gegenwart.




Samstag, 11. Mai 2019

Jesus will dir helfen.

Kennst du Jesus? Er lebt immer noch.

Wie verstehst du Jesus? Ist er der strenge Richter, der dich wegen deiner Vergehen züchtigen muss?


Manche glauben an Jesus als Gottes Sohn, aber für sie ist er der harte Polizist, fast wie ein Stasi Offizier


Leider gibt es manche Gemeinden und manche religiösen Familien, wo Kinder oder neu bekehrte Christen solche giftigen Ideen lernen.

Es gibt Menschen, die unruhig und nervös sind, wenn ein Priester oder Polizist anwesend ist. 


Manche versuchen, sich extrem anständig zu benehmen und streben vergebens danach, perfekt zu handeln oder mindestens makellos zu erscheinen.

  • Manche streben immer, die Gunst und den Beifall des Pastors, des Lehrers oder des Managers zu gewinnen.
  • Manche sind anspruchsvolle Wichtigtuer, die sich als super tugendhafte Glaubenshelden erscheinen wollen.
  • Andere wollen sich wegen unerträglicher Scham immer klein und unsichtbar machen.

Jesus hat uns hier auf Erden besucht, um Gottes rettende Liebe bekannt zu machen.

 Denn so sehr hat Gott die Welt geliebt, dass er seinen einzig geborenen Sohn gab, damit alle, die an ihn glauben, nicht verloren gehen, sondern das ewige Leben haben. Joh 3,16

Manche behaupten, dass Gottes Zorn gegen die Sünder so extrem sei, dass der Vater dich nicht liebte, bis Jesus für dich die Strafe am Kreuz auf sich nahm, aber dem ist nicht so. 


Gott liebt dich nicht wegen des Todes seines Sohns.

Es ist umgekehrt.

Jesus opferte sein Leben, weil er dich schon vor der Gründung der Welt liebte, egal wie böse dein Leben war.

Wir müssen nie vergessen, dass Jesus nicht in diese Welt kam, um uns zu richten, sondern zu retten.


Denn Gott hat seinen Sohn nicht in die Welt gesandt, um die Welt zu richten, sondern damit die Welt durch ihn gerettet wird. Joh 3,17 



Gott liebt dich einfach. Er sieht alle deine Gedanken von Ferne, aber er ist nicht schockiert, wenn du nicht immer wie ein Engel denkst. 


Er versteht unsere Schwächen und liebt uns trotzdem weiter.

Wenn du die Entscheidung triffst, Jesus als deinen Herrn und Heiland aufzunehmen, wenn du dein ganzes Leben in seinen Händen übergibst, sind alle deine Sünden vergeben.

Gott pflanzt neue Gedanken, neue Einsichten und neue gute Triebe in deinem Herz.


Alles in deiner Vergangenheit ist vergeben, alles.

In Gottes Augen bist du jetzt total unschuldig, weil Jesus deine Schuld am Kreuz getragen hat.


Vor Gottes Gericht bist du unschuldig, aber du hast vielleicht hier auf Erden immer noch Schulden.


In seiner Zeit als Mensch auf dieser Erde predigte Jesus, dass wir nicht nur glauben sollen, sondern uns von unseren Sünden abwenden müssen.

Jesus vergibt unsere Sünden, aber er segnet sie nicht.

Ich kenne christliche Menschen, die in unappetitlichen sexuellen Erfahrungen verwickelt waren. 


Wenn wir Menschen im Glauben helfen wollen, müssen wir in solchen Fällen nicht verurteilen, denn Menschen, die in sexuellen Sünden gefangengenommen werden, fingen oft als Opfer von Missbrauch  an.

Als geistlicher Berater habe ich manchmal gesagt:

Du wirst bestimmt manchmal von unheiligen Gedanken und Gefühlen gestört sein, aber du sollst deswegen nicht von Schuld und Panik überwältigt werden.

Lass Jesus dein Therapeut sein. Du kannst Jesus so ansprechen:

Lieber Jesus, ich bin immer noch Fleisch und Blut. Hilfe mir mit diesen Gedanken und Gefühlen. Ich übergebe diese Gedanken und Gefühlen in deinen Händen.

Die Alternative funktioniert oft nicht gut. 

Du wirst von starken unreinen Gedanken und Gefühlen überwältigt und du fängst an, verzweifelt um Vergebung zu flehen.

Das kann zu einem Teufelskreis werden, wo du immer wieder wegen dieser Gedanken von Schuld überwältigt fühlst und deine Beichte zu einem häufig wiederholten Ritual wird.

Es gibt eine andere Möglichkeit, die auch sehr schlimm ist. 


Es gibt Christen, die pornosüchtig werden und sie fahren mit dieser giftigen Gewohnheit fort, indem sie sich zu überzeugen versuchen, dass es nicht so schlecht ist, weil Gott vergeben wird.

Es gibt auch Christen oder angebliche Christen, die sexuelle Beziehungen vor der Ehe als normal betrachten. Das widerspricht Gottes Gebote in der Bibel und nicht nur im Alten Testament


Gottes Vergebung ist nicht selbstverständlich. Er verlangt Umkehr und er will dir helfen. Du schaffst es nicht allein.

Samstag, 4. Mai 2019

Sind Gottes Große Wunder auch für uns Heute Bestimmt?

Wahrlich, wahrlich, ich sage euch: Wer an mich glaubt, der wird die Werke auch tun, die ich tue, und wird größere als diese tun; denn ich gehe zum Vater. Joh 14,12 


Was für Werke hat Jesus getan?

Als aber Johannes im Gefängnis von den Werken Christi hörte, sandte er zwei seiner Jünger
Und ließ ihm sagen: »Bist du der, der kommen soll, oder sollen wir auf einen andern warten?«

Jesus antwortete ihnen: »Geht hin und sagt Johannes, was ihr hört und seht:


Blinde sehen und Lahme gehen, Aussätzige werden rein und Taube hören, Tote stehen auf, und Armen wird das Evangelium gepredigt; 
Mt 11,2-5

Und die Christen sollten dieselben Werke tun?

Manche heutzutage wollen behaupten, Jesus habe nur den Aposteln diese Verantwortung und Vollmacht übergeben, aber dem ist nicht so.

Jesus machte es unverkennbar klar, dass nicht nur die Apostel gemeint waren, sondern ``Wer an mich glaubt.``

Wir sehen, wie Jesus am Ende des Markusevangeliums dasselbe Thema erklärte.

Und diese Zeichen werden die begleiten, die glauben: Sie werden in meinem Namen Dämonen austreiben und sie werden neue Sprachen sprechen. 


Sie werden Schlangen anfassen oder etwas Tödliches trinken können, und es wird ihnen nicht schaden. Sie werden Kranken die Hände auflegen und sie heilen.«
Mk 16,17-18 NLB
Jesus sprach damals mit den Aposteln, aber er gab diese Verheißung nicht nur den Aposteln, sondern   denen ``die glauben.``

Ich finde es traurig, wenn Christen behaupten, Jesus etwas total anders meinte, als was er ganz offen und Klartex sagte.

Jesus wollte die Vollmacht, die mit Glauben kommt, allen Christen bescheren, aber seit fast 2000 Jahren wollten so viele Christen diese Gute Nachricht so beschränken und verdrehen, dass nur eine ausgesonderte Elite diese Autorität ausüben sollten.

John Wesley (Gründer der Methodistenkirche) sagte in seinem Tagebuch über die Zeit nach Konstantin: 


"Der wichtigste Grund, warum die Wundergaben so früh zurückgezogen wurden, lag nicht nur darin, dass der Glaube und Heiligung so gut wie verloren waren, sondern darin, dass trockene, formalistische, orthodoxe Männer begannen, Gaben, die sie selber nicht in sich hatten, lächerlich zu machen und sie alle entweder als Raserei oder Hochstapelei herabzusetzen."

In den Jahrhunderten nach dem Tod der Apostel fingen viele christlichen Leiter an, immer mehr ihre eigene Dominanz als Leiter für überwiegend wichtig zu halten, aber wer sich selbst erhöht, wird Gottes heilige und wunder wirkende Autorität nicht mehr wie die echten Christen ausüben können.

Gott hat große Wunder für dich geplant. Glaube nur. Schöne Überraschungen sind unterwegs.

Alles, was gut und vollkommen ist, wird uns von oben geschenkt, von Gott, der alle Lichter des Himmels erschuf. Anders als sie ändert er sich nicht, noch wechselt er zwischen Licht und Finsternis.
Jak 1,17


Gottes hat dich geschaffen, sein allerliebstes Kind zu sein, aber wir müssen nicht vergessen, dass gute Eltern ihre Kinder auch zurechtweisen müssen.

Natürlich brauchen wir alle Disziplin, aber es gibt Christen, die sich einbilden, Gott könnte seine Kinder mit Krankheit quälen, um sie zu heiligen.

Das ist eine weitverbreitete religiöse Tradition, aber dem ist einfach nicht so, denn Gott ist Liebe. Kein echter Vater würde für eine Minute denken, er soll sein Kind mit Krankheit quälen. Diese Idee ist nichts als Gotteslästerung, eine religiöse Wahnvorstellung.

Manche Christen behaupten, Krankheit kommt immer nur von dem Teufel, und das ist fast immer der Fall.

Der Dieb kommt, um zu stehlen, zu schlachten und zu vernichten. Ich aber bringe Leben - und dies im Überfluss.
Joh 10,10 HfA

Jesus von Nazaret wurde von Gott mit dem Heiligen Geist gesalbt und mit Kraft erfüllt und zog dann im ganzen Land umher, tat Gutes und heilte alle, die der Teufel in seiner Gewalt hatte; denn Gott war mit ihm. Apg 10,38 NGÜJesus heilte zahlreiche Kranken und weigerte sich nie, wenn jemand eine Wunderheilung suchte, niemals, in keinem einzigen Fall.

Andererseits sehen ein paar Passagen, wo Gott selbst Krankheit auferlegte, aber das waren keine Zurechtweisungen für Kinder Gottes, sondern ein hartes Urteil für extreme Sünden, für unbelehrbare Feinde Gottes.

König Herodes.

Nach einer Rede ließ Herodes sich als Gott verehren, statt dem wahren Gott die Ehre zu geben. 

„Sogleich aber schlug ihn ein Engel des Herrn, dafür, dass er nicht Gott die Ehre gab; und von Würmern zerfressen, verschied er“ (Apostelgeschichte 12,23).

Schmelzer, Carsten. Heilung: Was wir glauben und erwarten dürfen (German Edition) (p. 20). SCM R.Brockhaus. Kindle Edition.

Samstag, 27. April 2019

Der Gott der Unmöglichen Wunder

Ohne die Liebe Gottes funktioniert der Glaube nicht. Man sieht sehr oft heftige Debatten über biblische Lehren. 

Glaubenssätze sind wichtig, aber man kann an Glaubenssätze begeistert und entschlossen festhalten, aber ohne liebevolles Gottesvertrauen sein.

1 Als der Sabbat vorüber war, kauften Maria aus Magdala und Maria, die Mutter des Jakobus, zusammen mit Salome wohlriechende Öle, um den Leichnam Jesu zu salben. 


2 Sehr früh am nächsten Morgen machten sie sich auf den Weg zum Grab. Es war der erste Tag der neuen Woche, und die Sonne ging gerade auf, als sie dort ankamen. 


3 Unterwegs hatten sie zueinander gesagt: »Wer wird uns den Stein vom Eingang des Grabes wegwälzen?« 


4 Doch als sie jetzt davor standen, sahen sie, dass der Stein – ein großer, schwerer Stein – bereits weggerollt war. Mk 16,1-4 NGÜ

Die Frauen wollten den Leichnam ihres geliebten Jesus salben. Sie liebten ihn einfach. Wenn Menschen von Gottesvertrauen und reiner Liebe bewegt sind, sehen wir was Glaube bedeutet.
Sie wollten Jesus praktisch lieben. Echte Liebe bewegt uns immer, etwas zu tun.

Liebe, Glaube und Handeln sind untrennbar.
Diese Frauen haben auch die Initiative ergriffen.


Wir sehen in dem Text keinen Hinweis, dass sie von den Aposteln beauftragt wurden. Zu dieser Zeit waren die Apostel eingeschüchtert und fassungslos.

Einst war ich in einer Gemeinde, die eine Weihnachtsfeier in einem Einkaufszentrum geplant hatte. Ich ging mit einem jungen Mann in der Gemeinde zu dem Einkaufszentrum, um für die Weihnachtsfeier zu beten. 


Er fragte mich, ob ich die Erlaubnis des Pastors hatte. Ich war erstaunt. Wenn man beten will, braucht man die Erlaubnis eines Pastors? So ein Quatsch!

Wie viele Christen wagen nicht, ohne die Erlaubnis des Pastors ihre Zähne zu putzen?

Wenn wir von der Liebe Gottes bewegt sind, werden wir immer wieder in vielen Situationen die Initiative ergreifen, um unsere Familie, unsere Nachbarn oder unsere Kollegen zu segnen.

Aber die Frauen hatten ein Problem. Der Eingang des Grabes war von einem furchtbar schweren Stein blockiert und das wussten sie schon.

Aber wenn man von Liebe und Gottesvertrauen tief bewegt wird, kann man Unmöglichkeiten ins Gesicht starren und trotzdem handeln.

Ein Missionar war überzeugt, Gott hatte ihn angesprochen, dass er nach China fliegen sollte, aber er hatte kein Geld dafür und kein Ticket. 


Er gehorchte und begab sich zum Flughafen. Er war mit Zeugnissen vertraut, wo Missionare in ähnlichen Situationen am Flughafen ein Ticket von jemandem geschenkt bekommen hatten.

Er musste aufs Klo und als er den Waschraum verließ, war er in China.

Ich kenne eine Frau, die träumte, sie besuchte Indien und da begegnete sie Christen, denen sie mit weisem Rat helfen konnte.
Als sie sie mir das erzählte, war ich nicht sicher, ob das wirklich geschah, oder ob es vielleicht nur ein Traum war. 


Dann erzählte mir eine Freundin von mir von einer Missionarin, die in oft China besuchte. Sie bekam ein E-mail von einer Frau in China und mit dem E-mail war ein Foto von ihrem Besuch. Aber zu der Zeit des Fotos war sie nicht in China. Vielleicht besuchte sie China in einem Traum. Das war ein Rätsel.

Es gibt Christen, die glauben, dass Gott in biblischen Zeiten erstaunliche Wunder vollbracht hat, aber wenn jemand behauptet erstaunliche Wunder in unserer Zeit erlebt zu haben, wollen sie das als falsche Lehre infrage stellen, oder sogar bestreiten.

In der Bibel lese ich, dass es zu Gottes Natur gehört, das Unmögliche zu tun. Gottes Wesen ist unveränderlich.

Denn Jesus Christus ist immer derselbe – gestern, heute und in alle Ewigkeit. Heb 13,8 NGÜ
Denn ich bin der HERR und verändere mich nicht; und es soll mit euch Kindern Jakobs nicht ganz vorbei sein.
Mal 3,6

 jede gute Gabe und jedes vollkommene Geschenk kommt von oben, vom Vater der Gestirne, bei dem es keine Veränderung und keine Verfinsterung gibt.
Jak 1,17 EIN

Freitag, 19. April 2019

Gott will dir Ruhe und Frieden Geben

Gott will dir Ruhe und Frieden geben. Du brauchst nicht immer zu streben. Gott kann viel mehr durch dein Vertrauen schaffen als durch deine fleißige Strebsamkeit. 

Entspanne dich.

Kommt her zu mir, alle ihr Mühseligen und Beladenen! Und ich werde euch Ruhe geben. Mt 11,28  ELB6

Es ist hart, dein eigenes Leben zu steuern und regieren. Der beste Wegweiser will dir helfen, indem Er die Leitung übernimmt und dich auf bessere Wege führt.

Befiehl du deine Wege
und was dein Herze kränkt
der allertreusten Pflege
des, der den Himmel lenkt.
Der Wolken Luft und Winden
gibt Wege, Lauf und Bahn
der wird auch Wege finden,
da dein Fuß gehen kann.


Jesus hat den Stachel des Todes für dich auf sich selbst übernommen. Du brauchst nicht einmal den Tod zu fürchten. 


Gott aber erweist seine Liebe gegen uns darin, dass Christus für uns gestorben ist, als wir noch Sünder waren.


Wie viel mehr nun werden wir durch ihn vor dem Zorn gerettet werden, nachdem wir durch sein Blut gerechtfertigt worden sind.
Römer 5,8-9


Wenn du Jesus als Gott und Freund innig vertraust, wird selbst der Tod zu der Tür, die zur ewigen Erfüllung führt.

Jesus sagte zu ihr: »Ich bin die Auferstehung und das Leben. Wer an mich glaubt, der wird leben, auch wenn er stirbt;
und wer lebt und an mich glaubt, der wird niemals mehr sterben. Glaubst du das?«
Joh 11,25-26 


Gott liebt dich.

Vor der Schöpfung der Welt war Jesus mit dem Vater im Himmel. Gott ist Liebe. Jesus und der Vater waren mit so einer Liebe miteinander verbunden, die wir bloße Menschen nicht vorstellen können.

Aber diese Liebe wollte Gott nur für sich selbst nicht behalten. Wie ein Mann und eine Frau, die Kinder haben wollen, so war Gott.

Vielleicht hast du bittere Erfahrungen mit deinem Vater oder du hast deinen Vater nie kennengelernt. Jesus kam zu uns als Mensch auf diesem Planeten, um uns die grenzenlose Liebe des Himmlischen Vaters zu offenbaren.

Denn so sehr hat Gott die Welt geliebt, dass er seinen einziggeborenen Sohn gab, damit alle, die an ihn glauben, nicht verloren gehen, sondern das ewige Leben haben.

Denn Gott hat seinen Sohn nicht in die Welt gesandt, um die Welt zu richten, sondern damit die Welt durch ihn gerettet wird.
Joh 3,16-17


Vielleicht kennst du schon Gottes Vergebung. Du erwartest ewiges Leben in Gottes Himmel nach deinem Tod. 


Vielleicht möchtest du lieber schneller von diesem Leben Abschied nehmen, weil du hier auf Erden einsam, verraten und abgelehnt bist.

Aber Gott will sich auch hier in deinem irdischen Leben als lieben Freund und Gefährten dir bekannt machen.

Wenn selbst Vater und Mutter mich verlassen, wird doch der Herr mich aufnehmen. Psalm 27,10

Gott will, dass du seine zärtliche Liebe und Zuneigung auch hier und jetzt vor deinem Tod erlebst.

Jesus lehrte seine Jünger, mit Gott als ihrem lieben Papa zu reden.

Darum sollt ihr so beten: ›Unser Vater im Himmel! Dein Name werde geheiligt.
Dein Reich komme. Dein Wille geschehe auf Erden wie im Himmel.
Mt 6,9-10


Vater ist keine gute Übersetzung. ABBA auf Hebräisch ist nicht Vater, sondern Vati, Papa oder Daddy.

Wenn Gott nicht nur dein Himmlischer Vater ist, sondern dein Papachen, soll das nicht bedeuten, dass Gott dich nicht nur lieb hat, sondern dass er dich zärtlich und kuschelig lieb haben will?
Dein Wille geschehe auf Erden wie im Himmel.

Im Himmel wird Gott dich mit seiner überwältigenden zärtlichen Herrlichkeit überfluten. Wenn wir im Himmel Gottes Liebe so erleben werden, dann dürfen wir erwarten, dass wir auch hier auf Erden dramatische himmlische Erlebnisse mit Gott erleben werden.

Warum? Laut Gottes Wort. ``Dein Wille geschehe auf Erden wie im Himmel.``

 Im Alten Testament hat der Prophet David Gottes süße Liebe erlebt.

Gott, mein Gott bist du; nach dir suche ich. 

Es dürstet nach dir meine Seele, nach dir schmachtet mein Fleisch in einem dürren und erschöpften Land ohne Wasser. Ps 63,2 ELB6

Wie köstlich ist deine Gnade, Gott, und Menschenkinder bergen sich im Schatten deiner Flügel;


sie laben sich am Fett deines Hauses, und mit dem Strom deiner Wonnen tränkst du sie.
Ps 36,8-9 ELB6








Mittwoch, 17. April 2019

Schnelle und Langsame Wunder.

Heutzutage gibt es manche Ehepaare, die ohne Kinder leben wollen. Manche Frauen wollen nur ein oder zwei Kinder haben. 

Sie wollen zuerst eine Karriere machen und erst mit 35 Jahren versuchen, schwanger zu werden. Viele haben dann Probleme und sie bezahlen ein Haufen Geld für künstliche Befruchtung.

In dem biblischen Zeitalter war es ganz anders. Eine Frau sollte unbedingt verheiratet sein und es war eine große Scham, kinderlos zu sein.

In den Tagen des Herodes, des Königs von Judäa, gab es einen Priester aus der Abteilung Abijas, mit Namen Zacharias, und seine Frau war von den Töchtern Aarons und hieß Elisabeth.

Sie waren beide gerecht vor Gott und lebten untadelig in allen Geboten und Satzungen des Herrn.
Aber sie hatten kein Kind; denn Elisabeth war unfruchtbar, und beide waren hochbetagt.
Lk 1,5-7


Elisabeth war alt und trotz ihres festen Glaubens und Treue, und trotz vieler Gebete, blieb sie kinderlos. Hatte Gott sie vergessen? Sie war treu, aber war Gott nicht treu?

Aber Gott hatte einen Plan für sie. Sie sollte die Mutter eines großen Propheten sein. 


Manchmal muss unser Glaube und Geduld jahrelang auf Probe gestellt werden, damit Gott ein großes Wunder wirken kann, damit Er uns noch mehr Segen geben kann.

Als Mose mit 40 Jahren Ägypten fliehen musste, war er kein Prophet und keineswegs bereit, eine Nation zu regieren. Nach 40 Jahren als Hirte in der Wüste, konnte er anfangen, seine Bestimmung zu erfüllen.

Abraham sollte der Vater vieler Nationen sein, aber er erhielt diese Verheißung mit etwa 75 Jahren. Er musste warten, bis er fast 100 Jahre alt war, und seine Frau über 90, bevor er seinen versprochenen Sohn bekommen konnte.

Manchmal sehen wir Wunder, die sehr schnell zustande kommen.


 Ich kenne eine Familie, die einen stocktauben Baby hatte. Als der kleine Junge noch nicht 18 Monate alt war, besuchte er mit seiner Mutter einen Gottesdienst, wo der Prediger für ihn betete. Eine Woche nachher konnte er etwas hören und drei Monate später konnte er 100% normal hören.

Als Jesus im Neuen Testament Wunderheilungen wirkte, brauchte er keine lange Zeit. Die Kranken wurden dramatisch schnell gesund. Das passiert auch heute, besonders in Erweckungen, aber es gibt auch Heilungen, wobei die Erholungszeit länger dauert, aber die Heilung ist trotzdem auch wunderbar.

Ich war jahrelang in einer Gemeinde mit einem wunderbaren Pastor. Der Pastor wurde krank. Er war wegen Krebs dem Tode sehr nah, aber Gott heilte ihn. Seine Erholung dauerte ziemlich lang und danach war er nie stark, aber er lebte mehr als zehn Jahre. 


Sein Dienst nach seiner Heilung war noch besser und gesegneter als vorher.

Vor dem Krieg gab es keine Antibiotika. Ein Pastor in England wurde krank mit Tuberkulose, die damals unheilbar war. Der Pastor glaubte an Wunderheilungen und er betete, dass Gott ihn heilen würde. 


Indem er weiter betete, bekam er keine dramatische schnelle Heilung, aber der Heilige Geist versprach ihm, wenn er jeden Tag zwei Stunden beten würde, würde Gott ihn heilen. Er glaubte und gehorchte. Er betete jeden Tag zwei Stunden lang und nach und nach wurde er gesund.

In der Bibel lesen wir, wie gläubige Juden und Christen Botschaften von dem Heiligen Geist irgendwie auf geheimnisvolle Weise mitbekommen haben. Gott hat sich nicht geändert. 


Er spricht immer noch. Es gehört zu seiner Natur.
Kennst du Gottes Stimme? Du kannst lernen, Gott zuzuhören. 


Bitte Gott, dir zu helfen. Er kann die tauben Ohren heilen und auch ein hörendes Herz in dir erwecken.

Samstag, 6. April 2019

Errettet und Dann?

Wenn du an Jesus mit Herz und Seele glaubst; wenn du dein Leben in Gottes Hände komplett übergeben hast, kannst du sicher sein, dass Gott alle deine Sünden vergeben hat.

Du bist eine Tochter oder ein Sohn Gottes, ein Mitglied Gottes Königlicher Familie. 


Jesus sagte:

Kommt alle zu mir, die ihr euch plagt und schwere Lasten zu tragen habt. Ich werde euch Ruhe verschaffen. Mt 11,28 EIN

Du hast erkannt, dass Gottes Sohn am Kreuz gelitten hat, um die Strafe für deine Sünden an deiner Stelle auf sich zu nehmen.

Du bist zu Jesus gekommen und hast seine Vergebung empfangen und jetzt hast du Frieden mit Gott.


Gerecht gemacht aus Glauben, haben wir Frieden mit Gott durch Jesus Christus, unseren Herrn. Römer 5,1 EIN

Jetzt brauchst du dich nicht strebsam zu bemühen, Gott gefällig zu sein. Du bist ein geliebtes Kind des Himmlischen Vaters.

Gott denkt Tag und Nacht an dich.

Denn ich weiß genau, was ich für Gedanken über euch habe, sagt der HERR: Gedanken des Friedens und nicht des Leidens, um euch eine Zukunft und eine Hoffnung zu geben. Jer 29,11

Als Gottes Kind hast du eine ewige Zukunft in Gottes Himmel, aber du bist immer noch hier auf Erden. Gott hat wunderbare Pläne auch für dein irdisches Leben.

Zuerst musst du verstehen, dass Gottes Plan für dein Leben eben Gottes Plan ist. 


Gottes Plan für dich ist nicht dein Plan, sondern Gottes Plan.

Sicher hast du Talente und Fähigkeiten, die Gott dir gegeben hat, denn Gott ist dein Schöpfer, aber nur Gott in seiner Weisheit versteht, wie deine Talente umgesetzt werden sollen, damit du ein erfülltes Leben haben wirst und ein großer Segen für andere sein kannst.

Wenn du Talente, Fähigkeiten oder Hobbys hast, musst du die Leitung Jesus übergeben, damit Er dein ganzes Leben, einschließlich aller deinen Talenten, Interessen und Eigenschaften neu gestalten und auf Seine Weise entwickeln kann.

Viele hingegebene Christen wollen sich total Gottes Willen unterwerfen und das sollen wir alle, aber manche Christen missverstehen Gottes Willen für ihr Leben.

Jesus ist unser Vorbild, da er auch Gott war und ist, suchen wir oft Menschen als Christliche Vorbilder.


 Paulus sagte:

Liebe Brüder, nehmt mich als Vorbild und lernt von denen, die unserem Beispiel folgen. Phil 3,17


Ahmt mit mir Christus nach, Brüder und Schwester, und seht auf die, die so wandeln, wie ihr uns zum Vorbild habt.
Phil 3,17 L17

Sollen wir denn, wie Jesus und Paulus, alle versuchen, Pastoren oder umherziehende Prediger zu sein?
Natürlich nicht.

Im Alten Testament hat Gott nur mit wenigen Menschen direkt und persönlich gesprochen. Die Könige, Priester und besonders die Propheten in Israel konnten Gottes Stimme hören oder Seine Gedanken wahrnehmen. 


Diese gesalbten Leiter sollten dann Gottes Wort und Gottes Anweisungen weitergeben, damit die anderen Juden Gott einigermaßen verstehen und im Glauben gehorchen.

Dann kam Jesus, der Sohn Gottes und auch der größte Prophet. Jesus sagte, alle seine Nachfolger würden Gottes Stimme persönlich hören oder Gottes Gedanken wahrnehmen oder verstehen. 


Meine Schafe hören meine Stimme, und ich kenne sie und sie folgen mir; Joh 10,27 L17

Sehr viele Christen sind wie die Juden im Alten Testament, die Gottes Botschaft nur von Pastoren, Priestern oder Pfarrern hören.

Viele erwarten nicht, dass Gott persönlich mit ihnen sprechen will, oder dass sie Gottes Gedanken und Gefühle hier und jetzt vernehmen sollen, wie die Propheten in der Bibel oder wie die Jünger, die Jesus nachfolgten.

Aber manche verstehen was Jesus versprach und Gott will, dass auch du seine Stimme hören sollst.
 

Gott will mit dir sprechen. Du kannst lernen, zuzuhören und Gottes Gedanken zu vernehmen.
  • Wenn du die Bibel liest, kannst du Gott bitten, dass Er durch Sein Wort mit dir redet. Gott wird dein Gebet antworten.
  • Viele vernehmen Gottes Gedanken, indem sie irgendwie wissen, was Gott denkt. Sie können es nicht erklären, aber sie wissen.
  • Andere spüren Gottes Gefühle.
  • Andere haben Gedanken, die sie als Worte von Gott vernehmen.
  • Dann sehen manche Visionen oder empfangen visuelle Eindrücke.

Wir müssen lernen, von dem Heiligen Geist geleitet zu werden, aber Jesus sandte den Geist Gottes, um uns zu lehren, und er versteht, wie er dich leiten kann, wenn du wirklich lernen willst. 

 
Denn alle, die sich vom Geist Gottes leiten lassen, die sind Söhne Gottes. Römer 8,14






Samstag, 30. März 2019

Wie Transformiert Gott die Welt? Europa hat Vergessen.

Der Einfluss des Christlichen Glaubens auf die Europäische Kultur und Politik wird immer schwächer. Für die meisten Menschen in Europa sind die Lehren der Bibel nicht mehr maßgebend.

Wenn man biblische Wahrheiten predigt, bekehren sich relativ wenige Leute, aber in der sogenannten Dritten Welt bekehren sich jedes Jahr zig Millionen zu Jesus.

Warum wollen Millionen Moslems, Hindus, Buddhisten und Atheisten jetzt Jesus nachfolgen, aber in Europa bleibt die Mehrheit der Bevölkerung gleichgültig?

In Europa wird alles in der Bibel infrage gestellt oder wenn man an die Bibel glaubt, wird das übernatürliche Eingreifen eines mächtigen und persönlich involvierten Gottes als etwas, das damals geschah, aber wir sollen uns jetzt mit dem natürlichen Verlauf der Dinge zufriedenstellen.

Gott kann zwar deine Seele Retten, aber die Herrlichkeit Gottes sollst du nur nach deinem Tod erleben.

In China, in Indonesien, Afrika und Südamerika sehen wir Wunder und Heilungen wie in den Bibelgeschichten, und Menschen bekehren sich scharenweise zu Jesus. 


Christen beten und erwarten Wunder. Jesus besucht Moslems und Hindus in sichtbaren Heimsuchungen, oft in Träumen aber auch oft als sie hellwach sind.

In Düsseldorf dient ein Missionar aus West Afrika. Er verkündet die Gute Nachricht des Ewigen Lebens aber proklamiert auch Wunderheilungen, die oft geschehen. Hunderte Moslems in Düsseldorf erleben Wunderheilungen und bekehren zu Jesus.

Indonesien ist ein Islamische Nation. Moslems dürfen sich nicht zu Jesus bekehren. Christen dürfen predigen, aber sie müssen verkünden, dass nur Christen in einer Veranstaltung sein dürfen. 


Es gibt in diesen Treffen sehr viele Wunderheilungen. Deshalb kommen Moslems und geben vor, schon Christen zu sein, damit sie hineinkommen dürfen. Sehr viele Moslems werden in diesen Treffen von Jesus geheilt und zahlreiche Moslems bekehren sich auf diese Weise zu Jesus.

Welche Autorität ist höher, Gott oder die Natur?

Die Frage, ob Gott oder die Natur die höchste Autorität hat, ist von einem theologischen Standpunkt, leicht zu antworten, natürlich Gott. 


Aber wenn es um Blindheit, Behinderungen oder Krebs geht, und wir diese Zustände einfach akzeptieren , ohne die gleichen Wunder zu erwarten, die wir in dem NT sehen, dann denken und handeln wir praktisch, als ob die Natur mehr Autorität hätte als Gott.

Ich will keinen wegen schwaches Glauben kritisieren. Ich bin selbst kein Glaubensheld, obwohl ich Wunder erlebt habe, und Wunder erwarte. 


Aber wenn wir Heilungswunder infrage stellen und kritisieren, dann stehen wir auf der Seite des wissenschaftlichen Humanismus gegen biblischen Glauben. 

Seit der Reformation haben wir eine evangelische theologische Tradition, die Zeichen und Wunder infrage stellt oder für ungültig erklärt. Deshalb ist bibeltreuer Christlicher Glauben außer Kraft gesetzt

Seht zu, dass euch niemand einfange durch die Philosophie und leeren Trug, die der Überlieferung der Menschen und den Elementen der Welt folgen und nicht Christus. Kol 2,8 L17

Jesus ist die perfekte Theologie.

Wahrlich, wahrlich, ich sage euch: Wer an mich glaubt, der wird die Werke auch tun, die ich tue, und wird größere als diese tun; denn ich gehe zum Vater.

Und was ihr bitten werdet in meinem Namen, das werde ich tun, damit der Vater verherrlicht wird im Sohn.
Joh 14,12-13

Donnerstag, 28. März 2019

Welche Autorität ist Höher, Gott oder die Natur?

Welche Autorität ist höher, Gott oder die Natur?

Wir wissen, dass Gott selbst als Schöpfer unbegrenzte Autorität haben muss, aber für viele Christen ist diese Auffassung eher theoretisch als eine praktische Ermutigung.

Wenn Christen schwerkrank sind, finden sie es oft schwierig zu glauben, dass Gott die Krankheit komplett abschaffen wird, obwohl wir in der Bibel lesen, dass Gott verspricht, alle Krankheiten zu heilen.

Die naturwissenschaftliche Weltanschauung in der Europäische Kultur hat uns so beeinflusst, dass wir den Naturgesetzen oft eine höhere Autorität beimessen als der Allmacht des Schöpfers.


Auch wenn wir an Wunder glauben, sehen wir sie oft als wunderbare Ausnahmen, aber im Allgemeinen erwarten wir, dass unsere Zustände meistens von Naturvorgängen bestimmt werden.

Im Gegensatz zu unserer modernen naturwissenschaftlichen Weltanschauung sehen wir in der Bibel, wie Jesus die praktische Herrschaft über die Natur ausübte.

Jesus heilte allerlei Krankheiten, und zwar ohne Medizin. Er richtete Toten auf. Er befahl einem heftigen Sturm und alles wurde wieder still. Er nahm sieben Brote und ein paar Fische und gab Tausenden zu essen.

Dann übergab Jesus seinen Aposteln die Vollmacht, die gleichen Wunder zu wirken.

Er rief die Zwölf zusammen und gab ihnen Gewalt und Macht über alle Dämonen und dass sie Krankheiten heilen konnten,
und sandte sie aus, um das Reich Gottes zu predigen und die Kranken zu heilen.
Lk 9,1-2


In unserem vernünftigen Zeitalter lesen wir diese Geschichte und viele wollen dieses Wunderwirken als eine fromme Legende verstehen.

Andere glauben an die Bibel als Gottes Wort aber sie sehen dieses Wunderwirken als eine Ausnahme. Es soll nur für jene Zeit sein oder nur für die Apostel bestimmt.

In dem darauf folgenden Kapitel sehen wir, dass diese Aufgabe nicht nur für die Apostel bestimmt war.

Die Siebzig aber kehrten mit Freuden zurück und sagten: »Herr, auch die Dämonen sind uns untertan in deinem Namen.« Lk 10,17

Dann aber wollen viele behaupten, dass Gott diese Gabe des Wunderwirkens nur für das Erste Jahrhundert bestimmt hatte. 

Wo steht das geschrieben? In manchen theologischen Schriften sicher, aber nicht in der Bibel.

Wahrlich, wahrlich, ich sage euch: Wer an mich glaubt, der wird die Werke auch tun, die ich tue, und wird größere als diese tun; denn ich gehe zum Vater. Joh 14:12

Jesus ist unser Vorbild. Was Jesus getan hat, können wir auch tun.
Aber Jesus war und ist Gott, oder?

Das ist wahr, aber Mose und Elia waren nicht Gott und Petrus und Paulus auch nicht.

Smith Wigglesworth war der hervorragendste Heilungsevangelist des 20. Jahrhunderts. Seine Frau diente auch als Predigerin. Eines Tages sollte sie predigen, aber sie starb.

Der Arzt sagte: „Sie ist tot und wir können nicht mehr für sie tun.“ Ich ging zu ihrer leblosen Leiche und befahl dem Tod, sie aufzugeben, und sie kam für einen Moment zu mir zurück. Dann sagte Gott zu mir: „Sie gehört mir; ihre Arbeit ist erledigt. “Ich wusste, was er meinte.``


Smith Wigglesworth's Wife's Miraculous Passing

Ich war in einem Treff, wo ein stocktauber Junge mit 18 Monaten komplett geheilt wurde. Ich kannte diesen Jungen und seine Familie. Eine Woche nachher konnte er hören. Ich war selbst dabei. Drei Monate nachher bestätigten Ärzte, dass er 100% normal hören konnte.

Ein Amerikanischer Prediger starb in einem Autounfall. Der Rettungswagen brachte ihn zum Krankenhaus und die Ärzte konnten ihn keineswegs wiederbeleben, aber nach acht Stunden geschah etwas total erstaunliches.

„Da lag ein Leintuch auf meinem Gesicht. Oh, diese Schmerzen!
Ich hörte jemanden sagen: «Er ist schon seit Stunden tot.»
Ich setzte mich auf und entgegnete: «Ich bin noch nicht tot.»
Jemand vom medizinischen Personal schrie laut auf.
Ein anderer verlor die Kontrolle über seine Blase.
Offensichtlich war ich mehr als acht Stunden lang tot gewesen und man war gerade dabei, mich in die Leichenhalle zu fahren.
Ich spürte, wie sich meine Knochen wieder zusammenfügten. Ich spürte, wie meine Wunden heilten, während ich mich aufsetzte. Und ich konnte atmen und sprechen.“

Sigmund, Richard. Meine Zeit im Himmel: Eine wahre Geschichte vom Sterben und der Rückkehr ins Leben. Gilgal Publishing. Kindle Edition.






Sonntag, 24. März 2019

Kannst du Gott als Freund und intimen Gefährten erleben?

Wie wäre es, wenn du Jesus leibhaftig mit dir hättest?

Du liest die Bibel und du hast den Eindruck, dass Gott durch sein Wort spricht, aber du hast Fragen und  Probleme. 


Wie wäre es, wenn du Jesus leibhaftig mit dir hättest, genau wie es mit den ersten Jüngern war.

Du könntest mit ihm sprechen und seine Erklärungen mit seiner hörbaren Stimme mitbekommen? Dann würden deine Missverständnisse aufgeklärt, oder?

Jesus versuchte, seinen Jüngern zu erklären, dass er leiden und am Kreuz sterben würde, aber sie wollten oder konnten das nicht akzeptieren. Als Jesus verhaftet wurde, gerieten seine Jünger in Panik, obwohl Jesus sie im Voraus gewarnt und ihnen alles erklärt hatte.

Die Jünger waren verzweifelt, als Jesus starb, aber dann kam Jesus zurück. Nach seiner Auferstehung  verbrachte er 40 Tage mit ihnen. Er lehrte sie und sie wurden für ihre Aufgabe der Weltmission zugerüstet. Jesus musste zum Vater im Himmel zurückkehren, aber vor seinem Abschied gab er ihnen klare Anweisungen.

Darum geht hin und macht alle Völker zu Jüngern und tauft sie auf den Namen des Vaters und des Sohnes und des Heiligen Geistes, und lehrt sie alles halten, was ich euch befohlen habe. Und seht, ich bin bei euch alle Tage bis an das Ende der Welt.« Amen.  Mt 28,19-20 NLB

Sie lernten, dass alle Menschen retten wollte. Sie lernten, dass Gottes Reich auch für die Nicht Juden bestimmt war, aber haben sie das verstanden?

In der Apostelgeschichte lesen wir, wie die Apostel zuerst nur unter Juden dienten und predigten. Dann hat der Heilige Geist Petrus berufen, einen römischen Offizier zu besuchen, um die Gute Nachricht von Jesus mitzuteilen. 


Petrus hatte von Jesus selbst mit hörbarer Stimme mitbekommen, dass er alle Völker evangelisieren sollte, aber er und seine jüdischen Gefährten waren erstaunt, als Gott auch die Römer rettete.

Während Petrus noch diese Worte redete, fiel der Heilige Geist auf alle, die dem Wort zuhörten.


Und die Gläubigen aus den Juden, die mit Petrus gekommen waren, entsetzten sich, dass auch auf die Nationen die Gabe des Heiligen Geistes ausgegossen wurde;

denn sie hörten, dass sie in Sprachen redeten und Gott hoch priesen. 
Apg 10,44-46

Jesus hatte mit hörbarer Stimme auch unter vier Augen seine Pläne für die Völker erklärt, aber Petrus konnte oder wollte Jesus nicht verstehen.

Glaubst du, du würdest ohne Missverständnisse Jesus nachfolgen, wenn du nur Gottes Anweisungen mit hörbarer Stimme vernehmen könntest. Wirklich?

Jesus wusste, wir brauchen etwas noch mehr als seine eigene leibhaftige Gegenwart und hörbare Stimme.

Kurz vor seiner Verhaftung und schrecklichen Hinrichtung feierte Jesus das Passahfest mit seinen Aposteln.

Jesus teilte seinen Jüngern etwas Erstaunliches mit.


Doch ich sage euch die Wahrheit: Es ist euch nützlich, dass ich weggehe, denn wenn ich nicht weggehe, wird der Beistand nicht zu euch kommen; wenn ich aber hingehe, werde ich ihn zu euch senden. Joh 16,7 ELB6

Nach der Abschied des Herrn wurde der Heilige Geist für die Jünger der Helfer, Tröster, Wegweiser, Berater und Gefährte, genau wie Jesus früher war, aber in manchen wichtigen Hinsichten noch besser als die leibhaftige Gegenwart von Jesus.

Vor dem Kreuz war Gott sichtbar mit den Jüngern, aber ab Pfingsten wohnte Gott in ihnen.

Aber am letzten, dem großen Tag des Festes, trat Jesus auf und rief: »Wenn jemand dürstet, der komme zu mir und trinke!

Wer an mich glaubt, wie die Schrift gesagt hat, aus dessen Leib werden Ströme von lebendigem Wasser fließen.«

Das sagte er aber vom Geist, den die empfangen sollten, die an ihn glaubten; denn der Heilige Geist war noch nicht da, weil Jesus noch nicht verherrlicht war. 
Joh 7,37-39


Wer kann den Heiligen Geist auf diese Weise erleben?

Nur jemand, der Durst hat und Gottes Geist trinkt. Das spricht nicht von einem theologischen Zustand, sondern von einem kraftvollen Erlebnis.

Sankt Patrick erlebte Gottes Gegenwart, Gottes Liebe und Gottes Kraft auf eine dramatische Weise. Durch Patrick und seine Nachfolger transformierte der Heilige Geist Irland und dann große Regionen in Schottland, England und West Europa.

Graf Zinzendorf erlebte tief gehende und dramatische Begegnungen mit Gott. Mit der Führung und der Befähigung des Heiligen Geistes gründete er eine Gebetsbewegung, die Hundert Jahre lang ohne Unterlass dauerte. Durch diese Gebetsbewegung wurden Missionen freigesetzt, die ferne Länder erreichten. 


Durch diese Missionare bekehrte sich John Wesley, der so vom Heiligen Geist gesalbt war, dass ganz England transformiert wurde.


Samstag, 9. März 2019

Sollen wir heute dramatische Wunder Erwarten?

Viele Leute lesen die Bibel und suchen Ermutigung zu hoffen, dass sie eines Tages in Gottes Himmel landen werden. Sie suchen Gottes Vergebung, aber nicht viel mehr. 

Manche sind mit den Theologen einverstanden, die lehren, dass die erstaunlichen Wunder in der Bibel erfundene Legenden oder vielleicht etwas übertrieben sind.

Dann gibt es Christen, die alles in der Bibel als Gottes Wort akzeptieren wollen, aber die Wunder sollten nur für damals bestimmt sein. Sie sagen Gott wirkte große Wunder durch Mose, Jesus und die Apostel, nicht weil es Gottes übliche Vorgehensweise ist, sondern um Zeichen zu geben, um die Autorität Gottes und die Wahrheit der Bibel zu bestätigen. 


C Peter Wagner war ein konservativer Bibelschullehrer, der glaubte, dass extreme Wunder nur für das biblische Zeitalter bestimmt waren. Für ihn war Evangelisieren und Mission sehr wichtig. 


Er hörte Berichte, dass man in Argentinien und Brasilien viele erstaunliche Wunder erlebte. Er war ein akademischer Denker der Beweise haben wollte. Er besuchte Südamerika, um diese erstaunlichen Berichte zu recherchieren. 


Er bestätigte, dass sehr viele armen Menschen mit schrecklich beschädigten Zähnen übernatürlich geheilt wurden, indem Zahnfüllungen aus Gold in ihrem Mund plötzlich erschienen. 

In Bezug auf Wunder gibt es zwei fehlerhafte Sichtweisen. 


Es gibt Christen, die erstaunliche Geschichten lesen oder hören, und alles automatisch glauben. Sie wollen nichts prüfen, sondern alles glauben, wenn es wie ein Wunder aussieht. 

Ich habe mehrmals eine Geschichte von einer Frau im Nahen Osten gelesen, deren Ehemann sie ermordete, weil sie an Jesus glaubte. Sie lag im Grab und wurde übernatürlich von einem Engel oder von Jesus selbst heimgesucht und gerettet. Ich habe ein bisschen recherchiert und gefunden, dass diese eine fromme Legende war.

Es gibt andere Menschen, die sich weigern, irgend etwas zu glauben, wenn es nicht mit ihrer theologischen Denkart oder Erfahrung übereinstimmt. 


Sie wollen alles wegerklären, wenn ihre theologische Denkweise oder ihre Erfahrung infragegestellt wird. Wenn eine Erweckung in Afrika oder Südamerika stattfindet, reagieren sie nicht wie C Peter Wagner, der die Erweckung besuchte und die Berichte recherchierte. Ohne die Berichte zu prüfen, lesen sie die Meinungen von Kritikern, die alles wegerklären wollen. 

Aber wenn ich von Predigern lese, die immer wieder Heilungen und Wunder in ihren Treffen sehen, brauche ich nur den Namen des Predigers in Google zu tippen und sofort sehe ich, dass er als falscher Lehrer verurteilt wird. 


Ich habe selbst erstaunliche Wunder gesehen. 


Ich kenne einen jungen Mann, der als Kleinkind 100% taub war. Ich war in einem Treff, wo der Prediger für Heilung betete und in kurzer Zeit konnte er 100% normal hören. Ich bin Augenzeuge davon und kenne seine Familie. Ich habe andere ebenso extreme Wunder gesehen.

Weisheit verlangt, dass wir alles prüfen sollen, genau wie C Peter Wagner alles prüfte, indem er Südamerika selbst besuchte. 

  • Es ist nicht klug, alles zu glauben, ohne nachzuprüfen. 
  • Es ist auch nicht klug, voreingenommen zu sein, sodass man immer dramatische Zeugnisse wegerklären will. 
Wir brauchen nicht, Südamerika zu besuchen, denn es gibt auch in Nordamerika und Europa nicht wenige Wunderheilungen. Wenn du aufrichtig bist, willst du selbst in deinem eigenen Land recherchieren. 

Vielleicht wirst du in manchen Charismatischen Gemeinden fragwürdige Tendenzen finden. Ich habe das selbst gefunden.
 

In 1. Korinther schreibt Paulus von fragwürdigen Tendenzen. Paulus schreibt, dass manche Christen Geistesgaben missbrauchten. 
  • Trotzdem richtete Paulus einen toten Mann auf.
  • Trotzdem lehrte Paulus, dass manche Christen Gaben der Heilungen haben sollten.
  • Trotzdem schrieb Paulus, dass er selbst mehr in Sprachen betete als die Korinther, die diese Gabe manchmal missbrauchten.
Ich danke meinem Gott, dass ich mehr in Zungen rede als ihr alle. 1 Kor 14,18

Aber waren diese übernatürlichen Gaben nur für das erste Jahrhundert bestimmt?


Jesus lehrte anders.


Wahrlich, wahrlich, ich sage euch: Wer an mich glaubt, der wird die Werke auch tun, die ich tue, und wird größere als diese tun; denn ich gehe zum Vater. Joh 14,12 


Die Zeichen aber, die denen folgen, die glauben, sind folgende: In meinem Namen werden sie Dämonen austreiben, mit neuen Sprachen reden,
…. auf die Kranken werden sie die Hände legen, und sie werden gesund werden.«
Mk 16,17-18


Wer soll so dienen? Nur Prediger oder die Christen im ersten Jahrhundert?


Nein. Laut Jesus: ``Wer an mich glaubt...``

Samstag, 2. März 2019

Du Bist Einmalig und Keine Kopie

Du bist anders. Du bist du. Deine Eltern wünschen, du würdest ihre Träume erfüllen, aber deine Natur ist vielleicht anders. 

Johann Wolfgang von Goethe hätte Verwaltungsjurist werden sollen. Goethe wurde, trotz der fehlgeleiteten Erwartungen seines Vaters, ein berühmter Dichter, aber nicht alle können solchen Druck überwinden. 


Die Schwester von Felix Mendelssohn war ebenso begabt wie ihr Bruder, aber eine Frau durfte keine große Komponistin werden. 

Franz Schubert war ein Genie, aber sein Vater lehnte ihn ab, weil er große Musik komponierte, anstatt Schulmeister zu werden. 


Schubert wurde trotzdem Musiker aber die Ablehnung von seinem Vater ruinierte sein Leben.

Vielleicht sucht dein Pastor Menschen, die seiner Vorstellung eines guten Christen entsprechen, aber du bist in Gottes Ebenbild geschaffen.


Du sollst niemals das Ebenbild deiner Eltern oder deines Pastors sein. 


Eltern haben einen Auftrag von Gott. Sie sind berufen, ihre Kinder als Gottes Kinder zu schätzen und zu versorgen. Die Eltern sind bestimmt, die Kinder zu lehren, aber nicht zu besitzen. 


Das gleiche gilt für Pastoren. Neu bekehrte Christen sind wie Kinder im Glauben, aber der Pastor muss niemals vergessen, dass sie Gottes Kinder sind und nicht seine Kinder.


In der Bibel sind Propheten und Aposteln als Knechte oder Sklaven Gottes bezeichnet, aber das ist keine Herabsetzung, sondern ein Ehrentitel.


Aber wenn du dich in dieser Rolle siehst, sollst du niemals wegen der Ehre deines Amts, die anderen Christen als deine Sklaven oder Kinder betrachten. 


Sie sind Gottes Söhne und Töchter. Sie gehören Gott. Wenn du ein Hirte unter Gottes Volk bist, sollst du nie vergessen, dass Christlicher Dienst Teamarbeit ist.

Ich habe gepflanzt, Apollos hat begossen; aber Gott hat das Gedeihen gegeben. 1. Korinther 3,6


Bist du Paulus? Die Gemeinde gehört nicht dir.
Bist du Apollos? Die Gemeinde Gehört nicht dir.
Bist du der Hirte der Gemeinde? Die Schafe gehören nicht dir.

Deine Denkweise wurde durch deine Lebenserfahrungen gestaltet. 


Kleine Kinder empfangen Worte, Ideen und Gefühlen von ihren Eltern wie Babys Milch von der Brust trinken. In Familien wo Wut und Gewalt herrschen, lernen Kinder beängstigt zu sein. Sie lernen vielleicht auch, sich mit Zorn und Gewalt zu wehren oder Rache zu nehmen. 

Kinder mit erfolgreichen ausgebildeten Eltern lernen oft wie ihre Eltern zu denken.


Trotzdem bist du kein bloßer Klon deiner Eltern. Deine DNA ist zum Teil eine Erbe von deinen Eltern und Vorfahren, aber du bist keine Fotokopie irgend anderes Menschen.

Es gibt viele Menschen, deren Leben aus verschiedenen Gründen ruiniert worden sind. Als manche dieser halb kaputten Menschen sich zu Jesus bekehren, werden sie von etablierten Christen und Kirchenleitern als schwarze Schafe betrachtet, die weiß sein sollen, aber in Gottes Augen gibt es keine schwarze Schafe.


Die Rechtschaffenen Christen halten ihre Sitten und Trachten für richtig und tugendhaft. 


Deshalb sollen die konvertierten Rockmusiker, Dealer, Prostituierten, oder links orientierten Intellektuellen geschult werden, damit sie genau denken und sprechen, wie die Leute, die in konservativen christlichen Familien aufgewachsen und nie schiefgegangen sind.

Dieser Fehler ist nicht neu. In alten Zeiten sollten die Kelten und Germanen lernen, in der lateinischen Sprache zu beten. 


Im 19. und im 20. Jahrhundert versuchten nicht wenige Missionare in Afrika, Nord Amerika und Australien, die Einheimischen zur Europäischen Kultur zu konvertieren, weil die Kultur der Weißen Missionaren christlich sein sollte. Die Kultur der sogenannten Heiden war als heidnisch und deshalb völlig wertlos betrachtet.  

Du bist du. Wenn du dein Leben in Jesus Händen übergibst, wirst du das allerbeste Geschenk von Gottes Herz empfangen. 


Wenn nun ihr, die ihr böse seid, dennoch euren Kindern gute Gaben geben könnt, wie viel mehr wird der Vater im Himmel den Heiligen Geist denen geben, die ihn bitten!« Lk 11,13 NLB


Du und ich sind keine perfekten Engel. Wir sind Fehlerhaft. Wir alle sind schiefgegangen, aber du wirst Gottes Traum für dein Leben nicht erfüllen, indem du deine Eltern, deinen Pastor oder irgendeinen Heiligen kopierst.


Gottes eigener Geist will in dir wohnen und dein Wegweiser und Beistand sein. Nur durch eine  Beziehung mit Gott selbst kannst du den Weg finden, der für dich bestimmt ist.

Samstag, 23. Februar 2019

Dein Himmlischer Wegweiser.

Nach vier Jahren in der Uni hatte ich keine Ahnung, was ich mit meinem Leben tun sollte. Ich hatte mein Diplom, aber was dann?

Ich wollte zu meiner Geburtsstadt zurückziehen. Es war eine tiefe Freude, meine geliebte Großmutter zu sehen und ich war so begeistert, in dieser schönen kulturreichen Großstadt zu sein. Diese Großstadt war wie ein Drama, aber ich fand keine Rolle für mich selbst. Wohin sollte mein Leben führen?

Ich versuchte dies und das, aber irrte wirklich ohne Ziel im Leben umher.

Ich war eine Zeitlang Taxifahrer und wurde mit der Stadt ganz gut vertraut. Ich fuhr immer wieder vom Flughafen zu einem Hotel oder von einem Laden zu einem Familienhaus, aber wohin führte mein Leben?

Ich glaubte irgendwie an Gott, aber ich wollte meinen eigenen Weg finden.


Als ich 24 Jahre alt war, kam mir ein sehr ernster Gedanke in den Sinn.

``Ich habe vielleicht nur noch 50 bis 60 Jahre vor mir. Und dann? Nichts?``
Ich hatte seit Jahren die Bibel gelesen und besuchte oft einen Gottesdienst, aber irgendwie wurde alles jetzt viel ernster.


Als Student hatte ich mich geschmeichelt und mich als Freidenker bezeichnet, als einen Denker auf der Suche nach Wahrheit. Ich hatte Deutsch als Fremdsprache gelernt und Germanistik studiert. Die Dichter und Denker faszinierten mich, aber wohin führte das alles?

Goethes Faust hatte seine Seele dem Teufel anvertraut, aber wurde bei seinem Tod von himmlischen Chören begrüßt. Diese Idee hatte ich nie überzeugend gefunden.

Kurz vor seinem Tod wollte Goethe mehr Licht haben, aber ich glaubte nie, dass er von einem Engelschor getröstet wurde.

Demgegenüber las ich die Geschichte von Jesus am Kreuz. Ich spürte, es handelte sich hier um ewige Wirklichkeit.

Einer der Verbrecher, die neben ihm hingen, spottete: »Du bist also der Christus? Beweise es, indem du dich rettest – und uns mit!« 


Doch der andere mahnte: »Hast du nicht einmal jetzt Ehrfurcht vor Gott, da du den Tod vor Augen hast?
Wir haben für unsere Vergehen den Tod verdient, aber dieser Mann hat nichts Unrechtes getan.«  


Dann sagte er: »Jesus, denk an mich, wenn du in dein Reich kommst.«
Da antwortete Jesus: »Ich versichere dir: Heute noch wirst du mit mir im Paradies sein.«
Lukas 23,39-43


Ich ahnte, dass der Gott der Bibel real war und fühlte mich hingezogen. Der Himmlische Hirte jagte mir nach. Trotzdem fühlte ich mich auch von der Zauberwelt der Dichter und Denker angezogen. Die Musik von Beethoven und die reizende Welt in Tolkiens epischen Sagen schien mir farbenvoller als die mir scheinbar formelhafte Theologie die ich bei manchen Evangelikalern fand. 


Trotzdem konnte ich mit den Krisen in meinem Leben ohne Gott nicht klar kommen.

Dann entdeckte ich die Charismatische Bewegung. 


Gott war nicht nur der Gott, der seinen Sohn opferte, um uns zu vergeben. 
  • Man konnte Gottes Gegenwart hier und jetzt dramatisch erleben. Mann konnte seine Liebe spüren. 
  • Gott in der Bibel war der Heiler schlechthin und er ist nie in Rente gegangen.

In der Bibel hat Gott immer wieder gesprochen und Menschen haben seine Stimme wahrgenommen. Es gehört zu Gottes Natur, dass er mit uns sprechen will und er ist nie stumm geworden.

Im Neuen Testament hat Gott durch die Heilige Schrift gesprochen, indem die Christen Weisheit im Alten Testament gefunden haben, aber die Christen haben auch den Heiligen Geist als Wegweiser entdeckt.

Als sie dann ins Grenzgebiet von Mysien gelangten, wollten sie weiter in die Provinz Bithynien, doch auch das ließ der Heilige Geist nicht zu.
Also zogen sie durch Mysien in die Stadt Troas. In der folgenden Nacht hatte Paulus eine Vision. Er sah einen Mann aus Mazedonien im Norden Griechenlands, der ihn bat: »Komm herüber und hilf uns.«
Apg 16,7-9


Manche behaupten der Heilige Geist funktioniert nicht mehr auf diese Weise, weil wir das Neue Testament haben, aber es gibt keinen Text im Neuen Testament, wo man finden kann, wo dein Missionsfeld sein soll.

  • Ich bin dankbar, dass ich in Zungen beten kann, um meinen Glauben aufzubauen.
  • Ich bin für die vielen Wunderheilungen in meinem Leben sehr dankbar.
  • Ich bin für die spürbare Liebe Gottes und die Gemeinschaft des Heiligen Geistes unendlich dankbar.





Montag, 17. Dezember 2018

Dürfen auch Frauen Predigen und Lehren?

Sollen Frauen mit Gottes Autorität auch Männern ansprechen?

Was lesen wir in dem Neuen Testament? 

Als aber Jesus auferstanden war früh am ersten Tag der Woche, erschien er zuerst Maria von Magdala, von der er sieben böse Geister ausgetrieben hatte.
  • Und sie ging hin und verkündete es denen, die mit ihm gewesen waren und Leid trugen und weinten. 
  • Und als diese hörten, dass er lebe und sei ihr erschienen, glaubten sie es nicht. Mk 16,9-11


Die Apostel haben diese Botschaft nicht so ernst genommen, vielleicht weil die Nachricht von Frauen kam. Aber was sagte Jesus dazu?

 

Danach offenbarte er sich den Elfen selbst, als sie zu Tisch saßen, und tadelte ihren Unglauben und die Härte ihres Herzens, dass sie denen, die ihn auferstanden gesehen hatten, nicht geglaubt hatten. Mk 16,14

 

Jesus hat selbst die Apostel zurechtgewiesen, weil sie die von Gott gegebene Botschaft von Frauen nicht ernst genommen hatten.

 

Dann kam Pfingsten und Gott hat seinen Heiligen Geist auf 120 Jünger ausgegossen, auf Männer und Frauen zusammen.

 

 Und als sie hineinkamen, stiegen sie hinauf in das Obergemach des Hauses, wo sie sich aufzuhalten pflegten: Petrus, Johannes... (und die anderen Aposteln.)

Diese alle waren stets beieinander einmütig im Gebet samt den Frauen und Maria, der Mutter Jesu, und seinen Brüdern. Apg 1,13-14

1 Und als der Pfingsttag gekommen war, waren sie alle an einem Ort beieinander....

4 und sie wurden alle erfüllt von dem Heiligen Geist und fingen an zu predigen in andern Sprachen, wie der Geist ihnen gab auszusprechen. Apg 2,1-4


Lukas berichtet eindeutig, dass alle die Botschaft von Jesus mit übernatürlicher Inspiration verkündeten, alle. Alle wurden auf dieser Weise vom Heiligen Geist erwählt und gebraucht.

 

Sollen wir verstehen, dass auch die Frauen, die in Kapitel Eins erwähnt wurden, eingeschlossen waren. Lukas sagt nicht “alle die Männer”, sondern einfach “alle.”
  • Die Antwort finden wir in Vers 17 und 18.

 

»Und es soll geschehen in den letzten Tagen, spricht Gott, da will ich ausgießen von meinem Geist auf alles Fleisch; und eure Söhne und eure Töchter sollen weissagen, und eure Jünglinge sollen Gesichte sehen, und eure Alten sollen Träume haben; 

und auf meine Knechte und auf meine Mägde will ich in jenen Tagen von meinem Geist ausgießen, und sie sollen weissagen. Apg 2,17-18 


Petrus zitiert Joel, um zu erklären, was die Zuschauer sehen und hören. Das heißt, Männer und Frauen prophezeien. 

 

Es gibt ein wichtiges Prinzip in der Wissenschaft der biblischen Interpretation. Das erste Mal, dass etwas in der Bibel zu sehen ist, ist für biblische Lehre maßgebend.


  • Gott erwählte Frauen, um die erste Verkündigung der Auferstehung von Jesus weiterzugeben und die Aposteln, alle Männer, waren verpflichtet, diese Botschaft zu glauben.
  • Das erste Mal, dass Jünger mit dem Heiligen Geist gefüllt worden sind, waren Männer und Frauen zusammen. 
  • Das erste Mal, dass viele Christen zusammen prophetisch geredet haben, waren beide Männer und Frauen aktiv beteiligt und Frauen haben auch mit göttlicher Autorität Männern angesprochen.   


In 1 Kor 11 stimmt Paulus zu. Er sagt nur, dass eine Frau, die prophetisch redet, ihren Kopf bedecken sollte. Warum? 


  • Das war ein Sonderfall, weil zu dieser Zeit in Korinth heidnische Prostitution dominant war. 

Die Männer der Stadt besuchten Prostituierten, die der Göttin Aphrodite dienten. Diese Kult-prostituieren gaben den Freiern prophetische Botschaften von finsteren Machten und sie bedeckten ihre Köpfe nicht. Die anständigen Frauen bedeckten ihren Kopf, als Zeichen ihrer Tugend und um sich von den Prostituieren zu unterscheiden.

Aber Paulus lehrte auch, dass Frauen in der Versammlung schweigen und zuhören mussten. Natürlich muss eine Frau schweigen, wenn sie zuhören soll, und ein Mann auch. 


Wenn man laut betet, lehrt oder prophetisch redet, kann man nicht schweigen, und wenn jemand laut betet, lehrt oder prophetisch redet, dann sollen alle anderen schweigen. 

Es geht nicht um eine Regel, dass Frauen nie sprechen sollten, sondern ein Prinzip, dass Zuhörer schweigen sollen und nicht unterbrechen. Der Zusammenhang macht das ganz klar.

Die Frauen sollen schweigen in den Versammlungen, denn es ist  ihnen nicht erlaubt zu reden, sondern sie sollen sich unterordnen, wie auch das Gesetz sagt.

Wenn sie aber etwas lernen wollen, [so] sollen sie daheim ihre eigenen Männer fragen; denn es ist schändlich für eine Frau, in  [der] Versammlung  zu reden. 1 Kor 14,34-35

 

Wenn sie prophezeien, dürfen sie reden (Apg 2,17-18; 1 Kor 11,5) aber wenn sie zuhören, sollen sie schweigen. 


Andere Bibeltexte werden auch oft zitiert, die scheinbar die geistliche Aktivität von Frauen stark beschränken. 

Diese Texte findet man fast ausschließlich in 1 Timotheus. (1 Timotheus 2,12) Ich werde diese umstrittenen Texte in einem anderen Blog Artikel besprechen).