Freitag, 18. September 2020

Dein Potential mit dem Heiligen Geist

In dir steckt viel mehr als du denkst. Gott hat einen jeden von uns in sein Ebenbild geschaffen, aber wir können das nicht sehen, weil wir alle schiefgegangen sind.

Du bist Gottes Meisterwerk, aber du und ich sind von Gottes Herrlichkeit abgefallen.

Denn alle Menschen haben gesündigt und das Leben in der Herrlichkeit Gottes verloren. Römer 3,23

Gott hat dich für seine ewige Herrlichkeit kreiert und er will nicht aufgeben. Er hat einen Plan, seine Herrlichkeit in uns wiederherzustellen.

Denn Gott hat die Welt so sehr geliebt, dass er seinen einzigen Sohn hingab, damit jeder, der an ihn glaubt, nicht verloren geht, sondern das ewige Leben hat. Johannes 3,16

Viele glauben das. Jesus ist für uns gestorben, unsere Strafe auf sich am Kreuz genommen.
 

Wir können deswegen Gottes Vergebung bekommen und auf ein besseres Leben in der nächsten Welt erwarten.

Aber wir bleiben inzwischen hier auf Erden in unserer sterblichen Unvollkommenheit.

Sollen wir uns damit abfinden, und krampfhaft versuchen, in unserer menschlichen Schwäche, tugendhaft zu leben und irgendwie gute Christen zu sein?

Wenn wir das Neue Testament lesen, sehen wir etwas viel besser.

Nicht nur die Apostel, sondern viele Christen haben himmlische Erlebnisse gehabt.

Gott hat die ersten Christen enorm gesegnet, und ihnen Geistesgaben geschenkt, damit sie ihre Mitmenschen helfen könnten, nicht nur durch menschliche Freundlichkeit, sondern mit der Kraft des Heiligen Geistes.

Warum sollen wir uns jetzt mit einer verarmten Version des christlichen Lebens abfinden?

Gottes Verheißungen sind auch für uns bestimmt.


Ist einer von euch krank? Dann soll er die Ältesten der Gemeinde holen lassen, damit sie für ihn beten und ihn im Namen des Herrn mit Öl salben.

Ihr Gebet im Glauben an Gott wird den Kranken heilen, und der Herr wird ihn aufrichten. Und wenn er Sünden begangen hat, wird Gott ihm vergeben.
Jakobus 5,14-15


Heilung von Krankheit war nicht nur für Jesus und die Apostel bestimmt, und nicht nur für die erste Generation der Christen.

Heilung der Kranken gehört zur Tagesordnung der Gemeinde für alle Zeiten bis Jesus kommt.
 

Warum haben wir das beiseite gelegt?

Wir haben auch vergessen, wie ein jeder von uns Gottes Stimme in seinem Geist wahrnehmen kann. Wir verlassen uns, statt dessen auf trockene Bibelkenntnisse.

Die Bibel ist Gottes Wort. Das ist unser Maßstab in allem, aber wenn wir an die Bibel glauben, sollen wir so leben wie die Jünger in der Bibel.

 

Meine Schafe hören meine Stimme, und ich kenne sie, und sie folgen mir nach; Johannes 10,27

Wenn wir Gottes Stimme hören wollen, ohne an Gottes geschriebenem Wort festzuhalten, können wir getäuscht werden.

Andrerseits, wenn wir nur an Bibelkenntnissen festhalten, ohne die Führung des Heiligen Geistes, werden wir nur eine trockene Religion erleben. 

 Wir brauchen Gottes Wunderkraft, wie die ersten Christen.

Frauen dürfen leiten und lehren.

 1 Tim 2,11 – 15. Die Unterordnung der Frauen in diesem Text ist situationsbedingt und kein ewiges Gesetz.

 So wie ich dich bat, als ich nach Mazedonien abreiste, in Ephesus zu bleiben, damit du EINIGEN (also nur manche Irrlehrer bzw Lehrerinnen) Weisung erteilen solltest, nichts anderes zu lehren noch mit Fabeln ...-. 1 Tim 1:3-4 ELB

Davon (von echter Liebe und echtem Glauben) sind EINIGE abgeirrt und haben sich leerem Geschwätz zugewandt. Sie wollen Gesetzeslehrer sein und verstehen nichts, weder was sie sagen noch was sie fest behaupten. 1 Tim 1:6-7 ELB

Es ist hier klar zu verstehen, dass nicht alle Anweisungen in 1 Timotheus für alle Christen in Ephesus gemeint sind und bestimmt nicht für alle Christen oder alle Frauen in allen Zeiten gemeint sind.

Ein Aspekt der gnostischen Lehre war die Erfindung von Fabeln über Adam und Eva. Einige davon sind in Dokumenten des 2. Jahrhunderts zu finden, aber die Ideen waren bereits in der späteren neutestamentlichen Zeit verbreitet.

Ein häufiges Merkmal dieser Geschichten ist, dass Eva idealisiert wird und oft vor Adam erscheint.

... denn Adam wurde zuerst gebildet, danach Eva; und Adam wurde nicht betrogen, die Frau aber wurde betrogen und fiel in Übertretung. 1 Tim 2,13-14

Der Sinn dieser Verse ist die falschen Lehren der frühen Gnostiker zu widerlegen.

Eine Frau lerne in der Stille in aller Unterordnung. Ich erlaube aber einer Frau nicht zu lehren, auch nicht über den Mann zu herrschen, sondern ich will, dass sie sich in der Stille halte, 1 Tim 2,11-12

Die dominante Frau (oder vielleicht manche dominanten Frauen) die nicht lehren, sondern demütig lernen sollte, war höchstwahrscheinlich eine der Irrlehrer, die gnostische Fabeln verbreitete.

Übrigens ist das Wort ERLAUBE eine Übersetzung von EPITREPEO, ein griechisches Wort, das immer auf situationsbedingte Anweisungen deutet.

Gott ist nicht Launisch wie wir.

Bist du manchmal schlecht gelaunt?

Das ist normal für uns Menschen, aber Gott ist kein launischer Mensch.

Alles, was gut und vollkommen ist, wird uns von oben geschenkt, von Gott, der alle Lichter des Himmels erschuf . Anders als sie ändert er sich nicht, noch wechselt er zwischen Licht und Finsternis.
Jakobus 1,17


Unsere Liebe kann mit unseren Launen schwanken, aber das beeinträchtigt kein bisschen Gottes Liebe für dich.

Wir sind sterbliche Wesen. Unsere biologische Natur ist schwach und wechselhaft, aber in deinem sterblichen Leib ist ein unsterblicher Geist verhüllt.

Denn wir wissen: Wenn dieses irdische Zelt, in dem wir leben, einmal abgerissen wird – wenn wir sterben und diesen Körper verlassen –, werden wir ein ewiges Haus im Himmel haben, einen neuen Körper, der von Gott kommt und nicht von Menschen.

Deshalb sehnen wir uns danach, diesen vergänglichen Körper zu verlassen, und freuen uns auf den Tag, an dem wir unseren himmlischen Körper anziehen dürfen wie ein neues Gewand.
2. Kor 5,1-2

Diese Leben auf Erden ist eine Probezeit. Wir können lernen, mit einem erweckten Geist zu leben, indem wir mit Gottes Geist in enger Gemeinschaft leben.

Gott hat dir übernatürliche Kommunikationsmittel gegeben, um über deine fehlerhafte Natur hinauszuwachsen.

Am letzten Tag, dem Höhepunkt des Festes, stellte Jesus sich hin und rief der Menge zu: »Wenn jemand Durst hat, soll er zu mir kommen und trinken!
 

Wer an mich glaubt, aus dessen Innerem werden Ströme lebendigen Wassers fließen, wie es in der Schrift heißt.«
 

Mit dem »lebendigen Wasser« meinte er den Geist, der jedem zuteilwerden sollte, der an ihn glaubte. Aber der Geist war noch nicht gekommen, weil Jesus noch nicht verherrlicht worden war.
Johannes 7,37-39

Wenn du dein Leben Jesus übergeben hast, darfst du erwarten, dass Jesus dich mit dem Heiligen Geist überfluten wird. Du darfst trinken, wenn du Durst hast.

Aber zieh dich nicht zurück, wie viele konservativen Christen. Jesus will dich viel mehr segnen.

Wenn du mit dem Heiligen Geist überflutet und erfüllt bist, wird Gott ein wunderbarer Gefährte und Wegweiser sein.

Manche konservativen Christen wollen keine neue Erfahrung mit dem Heiligen Geist suchen. Sie sagen, sie wurden mit dem Heiligen Geist erfüllt, als sie sich bekehrten.

Manche Pfingstler wollen nicht mehr Segen suchen, denn sie wurden mit dem Heiligen Geist schon getauft.

Aber Paulus lehrte Klartext.

Betrinkt euch nicht mit Wein; sonst ruiniert ihr damit euer Leben. Lasst euch stattdessen vom Heiligen Geist erfüllen. Epheser 5,18

Der griechische Urtext ist klar, dass Paulus nicht von einer einmaligen Erfahrung spricht, sondern von einer Lebensart.

Du kannst jeden Tag Jesus bitten, dich schon wieder mit seinem Heiligen Geist zu erfüllen.

Gibt es einen Vater, der seinem Kind eine Schlange hinhält, wenn es um einen Fisch bittet?

Oder wenn es um ein Ei bittet, reicht er ihm dann einen Skorpion? Natürlich nicht!

Wenn aber selbst ihr sündigen Menschen wisst, wie ihr euren Kindern Gutes tun könnt, wie viel eher wird euer Vater im Himmel denen, die ihn bitten, den Heiligen Geist schenken.«
Lukas 11,11-13

Gottes zärtliche Liebe erleben

Gott liebt dich. Ist das für dich eine erlebte Wirklichkeit, oder nur ein biblischer Lehrsatz?

Viele stimmen zu, dass Gott sie liebt, aber das ist nutzlos, wenn sie Gottes Liebe nicht erleben.

In der Bibel lesen wir viele Geschichten von Menschen, die von Gottes erlebter Gegenwart überwältigt und unermesslich gesegnet wurden.

Stephanus antwortete: »Brüder und ehrwürdige Väter, hört mich an. Unser herrlicher Gott erschien unserem Vorfahren Abraham in Mesopotamien, ehe er nach Haran zog. Apg 7,2

Gottes Herrlichkeit überwältigte Abraham und sein Leben war nie wieder wie vorher.
 

Auch David kannte diese wunderbare liebevolle Gegenwart Gottes.

Gott, du bist mein Gott; dich suche ich von ganzem Herzen. Meine Seele dürstet nach dir, mein ganzer Leib sehnt sich nach dir in diesem dürren, trockenen Land, in dem es kein Wasser gibt.

Ich habe dich in deinem Heiligtum gesehen und deine Macht und Herrlichkeit bestaunt.
Ps 63,2-3


Paulus erklärt, wie Abraham der geistliche Vater und das Vorbild für alle Gläubigen ist.

Denn so war es auch bei Abraham: »Abraham glaubte Gott, und Gott erklärte ihn wegen seines Glaubens für gerecht.«

Die wahren Kinder Abrahams sind also die, die an Gott glauben. Galater 3,6-7

Was bedeutet, wie Abraham zu glauben?

Für Abraham war Glauben nicht bloß Theologie.
Für Abraham war Glauben nicht Zustimmung mit Lehrsätzen.

Abraham erlebte Gottes Gegenwart, hörte Gottes Stimme, gehorchte Gottes persönliche Anweisungen, empfing Gottes übernatürlichen Segen.


Als geistliche Kinder Abrahams, dürfen wir erwarten, Gottes Gegenwart zu erleben, Gottes Stimme in unserem Geist zu hören und mit der Führung des Heiligen Geistes, ein gesegnetes Leben zu erfahren.

Gerecht gemacht aus Glauben, haben wir Frieden mit Gott durch Jesus Christus, unseren Herrn. Römer 5,1

Wenn wir diesen wunderbaren Glauben auf Glaubenssätze reduzieren, und geistliche Erlebnisse skeptisch betrachten, sind wir wie Gäste in einem wunderbaren Restaurant, die sich weigern, die köstliche Speise zu essen, obwohl sie wirklich Hunger haben.

Wir sind oft wie Kinder, die ihre Eltern verehren wollen, aber bitte. Keine zärtliche Umarmung!

Der Glaube, der uns mit Gott verbinden soll, ist nicht nur Zustimmung, sondern eine wunderbare tiefe Liebesbeziehung.


Wie kostbar ist deine Güte. Götter und Menschen suchen Zuflucht im Schatten deiner Flügel.
 

Sie laben sich am Überfluss deines Hauses, und am Strom deiner Wonnen tränkst du sie.
 

Denn bei dir ist die Quelle des Lebens, in deinem Licht schauen wir das Licht.  Ps 36,8-10 ZUR

Donnerstag, 17. September 2020

Erscheinungen Prüfen

Mose hat Gott persönlich kennengelernt. Gott redete mit Mose wie ein Mann mit seinem Freund spricht.

Der HERR sprach mit Mose von Angesicht zu Angesicht, wie einer, der mit seinem Freund redet. Danach kehrte Mose wieder ins Lager zurück, doch ein junger Mann namens Josua, ein Sohn Nuns, verließ das Zelt der Begegnung nie. 2. Mose 33,11

Wie hat Mose so intim kennengelernt?
Zuerst war es Gottes Initiative.


Da erschien ihm der Engel des HERRN in einer Feuerflamme, die aus einem Dornbusch schlug. Mose sah, dass der Busch zwar in Flammen stand, aber nicht verbrannte. 2. Mose 3,2

Aber diese Erscheinung wurde eine persönliche Begegnung, erst als Mose positiv reagierte.

»Das ist ja seltsam«, sagte er zu sich selbst. »Warum verbrennt dieser Busch nicht? Das muss ich mir näher ansehen.« 2. Mose 3,3

Dann sprach Gott.

Als der HERR sah, dass Mose herankam, um es genauer zu betrachten, rief er ihn aus dem Busch heraus: »Mose! Mose!« »Hier bin ich!«, antwortete Mose. 2. Mose 3,4

Eine Beziehung mit Gott fängt immer mit Gottes Initiative an, aber wir müssen positiv reagieren, um Gott kennenzulernen.

In unserer Zeit wirkt Gott viele außergewöhnliche Wunder. Wir müssen nicht alle übernatürliche Erscheinungen als himmlisch akzeptieren, ohne zu prüfen.

Wie hat Mose diese Erscheinung geprüft?

»Das ist ja seltsam«, sagte er zu sich selbst. »Warum verbrennt dieser Busch nicht? Das muss ich mir näher ansehen.« 2. Mose 3,3

In unserer Zeit wirkt Gott viele außergewöhnliche Wunder.

Wenn wir Berichte von Wundern hören und nur kritische Urteile zuhören, ohne näher anzusehen, werden wir erstaunliche Segen versäumen.

Er hat Mose seine Wege wissen lassen und Israel seine Taten gezeigt. Psalmen 103,7

Wenn man im Internet Zeugnisse von Zeichen und Wundern sucht, wird man finden, dass Blinden sehen, Krebs verschwindet, Menschen den Himmel besuchen und Toten erweckt werden.

Aber man findet auch überall Warnungen, dass das alles falsch sei.

Willst du die Zeugnisse näher betrachten, oder nur an die harten Urteile der Kritiker glauben, ohne selbst positiv zu untersuchen, wie Mose? 

Gott offenbarte seine Gegenwart in einer Feuerflamme in einem Busch. Mose reagierte mit positivem Neugier. 

 Wenn wir wie Mose reagieren, werden wir erstaunliche Durchbrüche erleben.

Mittwoch, 16. September 2020

Übernatürliche himmlische Gemeinschaft

 Vor etwa 45 Jahren war ich ein neu bekehrter Christ. Ich war begeistert. Ich entdeckte jeden Tag etwas in der Bibel.

Meine Cousins hatten mir geholfen, meinen Weg zu Jesus zu finden. Ich besuchte sie und sie erklärten mir jedes Mal etwas, das ich faszinierend fand.

So redeten die Gottesfürchtigen untereinander. Der HERR merkte auf und hörte es, und es ward vor ihm ein Gedenkbuch geschrieben für die, welche den HERRN fürchten und an seinen Namen gedenken. Mal 3,16 L17

Immer noch ist es für mich eine Freude, meine Erfahrungen mit Gott mitzuteilen.

Für die ersten Jünger im Neuen Testament war es auch so. Die Jünger redeten miteinander von ihren Erfahrungen und Jesus selbst redete mit ihnen.


Auf dem Weg sprachen sie über alles, was geschehen war. Plötzlich kam Jesus selbst, schloss sich ihnen an und ging mit ihnen. Lukas 24,14-15

Jesus war sichtbar mit ihnen, aber meistens ist er nicht sichtbar mit uns. Trotzdem ist er mit uns. Das ist eine Verheißung, aber oft ein spürbares Erlebnis.

Denn wo zwei oder drei versammelt sind in meinem Namen, da bin ich mitten unter ihnen. Mt 18,20

Wenn wir uns so beschränken, dass wir an biblischen Glaubenssätzen festhalten, aber für spürbare Begegnungen mit Gott nicht offen sind, reduzieren wir unser christliches Leben als ob wir nur schwarzweiß Fotos anschauen, anstatt Videos mit allen Farben.

Wenn Christen von himmlischen Träumen oder persönlichen Offenbarungen sprechen, werden sie oft von konservativen bibeltreuen Christen kritisiert.

´´Offenbarung darf man nur in Bibeltexten finden.``

Aber die Bibel selbst verspricht, dass wir in der Endzeit Träume und Visionen von Gott erwarten sollen.

›In den letzten Tagen, spricht Gott, werde ich meinen Geist über alle Menschen ausgießen. Eure Söhne und Töchter werden weissagen, 

eure jungen Männer werden Visionen haben und eure alten Männer prophetische Träume. Apostelgeschichte 2,17

Die Bibel sagt, wir müssen alles prüfen, aber nicht, dass wir alles verwerfen sollen, das übernatürlich und außergewöhnlich erscheint.

Wenn wir unsere Erfahrungen mit Gott offen mitteilen und mit einer positiven Einstellung besprechen, können wir lernen, geistliche Erlebnissen besser zu verstehen und mit Gottes Hilfe zu prüfen.


 

Gott will alles restaurieren. Alles.

 Am Anfang war keine Krankheit im Garten. Adam und Eva sollten nie sterben.

Was hat Jesus gesagt?

So sollt ihr beten: ›Unser Vater im Himmel, dein Name werde geehrt.
Dein Reich komme bald. Dein Wille erfülle sich hier auf der Erde genauso wie im Himmel.
Mt 6,9-10


Gibt es Kopfschmerzen oder Schnupfen im Himmel? Natürlich nicht.

Vor dem Sündenfall war Eden wie Gottes Himmel auf Erden.


Warum haben Adam und Eva diese Seligkeit verloren?

Sie haben Vater Gott nicht geehrt. Sie haben dem Teufel geglaubt und von dem verbotenen Baum gegessen.

Weil sie Vater Gott nicht geehrt haben, war die Erde nicht mehr wie der Himmel.

Aber Gott hatte einen Plan, alles wiederherzustellen.

Adam und Eva sollten die Erde mit Gott regieren, aber sie haben ihre Autorität über diese Welt dem Teufel übergeben.

Ist das wirklich so?

Wieder nimmt ihn der Teufel mit auf einen sehr hohen Berg und zeigt ihm alle Königreiche der Welt und ihre Pracht.

Und er sagt zu ihm: Dies alles werde ich dir geben, wenn du dich niederwirfst und mich anbetest.
Mt 4,8-9 ZUR


Die Königreiche der Welt waren in Satans Hand.
Wirklich?

Jetzt ergeht das Gericht über diese Welt; nun wird der Fürst dieser Welt ausgestoßen werden. Joh 12,31

Jesus hat anerkannt, dass Satan seit dem Sündenfall der Herrscher dieser Welt war, aber Jesus war gekommen, diese Herrschaft zurückzunehmen.

Als Petrus das Evangelium zum ersten Mal den Nicht-Juden predigte, hat er die Mission von Jesus in knappen Worten zusammengefasst.

Ihr kennt Jesus von Nazaret und wisst, wie Gott ihn mit heiligem Geist und mit Kraft gesalbt hat; 

er zog umher und tat Gutes und heilte alle, die vom Teufel unterdrückt wurden, weil Gott mit ihm war. Apg 10,38 ZUR

Jesus zog umher und heilte alle. Er heilte Alle.

Aber wie kann das sein? Jesus manchmal nur einen Kranken auserwählt. 

Aber niemand in Matthäus, Markus, Lukas und Johannes hat Heilung von Jesus gebeten, ohne diese Heilung zu bekommen. Niemand, niemals, keineswegs.

Alle, die der Vater mir gibt, werden zu mir kommen, und wer zu mir kommt, den werde ich nicht hinausweisen. Johannes 6,37

Wenn wir das Neue Testament mit offenen Augen lesen, wird es klar, dass Jesus alle vergibt, der Vergebung suchen, und wenn Jesus dir vergibt, will er dir auch das Ewige Leben schenken.

Denn der Lohn der Sünde ist der Tod; das unverdiente Geschenk Gottes dagegen ist das ewige Leben durch Christus Jesus, unseren Herrn. Römer 6,23

Wer Jesus vertraut, kann nach dem Tod ein viel besseres Leben im Himmel erwarten.
 

Wegen unserer Sünde dürfen wir ohne Gottes Gnade nur die endlose Qual der Hölle erwarten.

Die Erlösung ist nur durch Gnade, aber Gott wird dich nicht zwingen, seine Gnade zu empfangen.

Dasselbe gilt für Heilung von allen Krankheiten. Heilung ist eine Gnadengabe, aber du musst Heilung empfangen. Das kann ein Lernprozess sein.

Dann sagte Jesus: »Kommt alle her zu mir, die ihr müde seid und schwere Lasten tragt, ich will euch Ruhe schenken. Matthäus 11,28

Bist du mit Krankheit, Scham oder Schuld belastet? Komm zu Jesus.

Jesus will dir Vergebung, Frieden, Heilung und Ewiges Leben schenken, aber du musst zu ihm kommen. 

Gott hat nicht einmal seinen eigenen Sohn verschont, sondern hat ihn für uns alle gegeben. 

Und wenn Gott uns Christus gab, wird er uns mit ihm dann nicht auch alles andere schenken? Römer 8,32 

 

Sonntag, 13. September 2020

Es gibt noch mehr als du denkst.

Wir alle kennen die Geschichte von Johannes dem Täufer in der Bibel. Er war ein Mann, von Gott gesandt. Er verkündete die Botschaft der Errettung.

 Es war ein Mensch, von Gott gesandt, der hieß Johannes.
 

Dieser kam zum Zeugnis, um vom Licht Zeugnis zu geben, damit sie alle durch ihn zum Glauben kämen.
Er war nicht selbst das Licht, sondern er sollte Zeugnis geben vom Licht.
  Joh 1,6-8


Diese Botschaft ist immer noch aktuell. Diese Welt wackelt. Wir erkennen, dass nichts mehr sicher ist. Wir brauchen Rettung von einer besseren Welt.

Manche sind von Fantasyfilmen fasziniert. Es muss da draußen etwas da sein.

Aber es gibt doch etwas mehr, viel mehr als wir verstehen.

Die Religion ist trocken und fade geworden, weil man die Bibel zu einem Buch von Märchen oder Theologie reduziert hat.

Aber Menschen in der Bibel haben wirklich Engel gesehen, und das passiert auch noch heute.
 

Lazarus starb und war vier Tage im Grab, und dann ist Jesus gekommen und hat ihn wieder lebendig aufgerichtet.

Ein amerikanischer Prediger mit Namen Richard Sigmund war 8 Stunden tot und kam zurück. Er erzählte, was er im Himmel erlebt hatte.


...Ich hörte jemanden sagen: «Er ist schon seit Stunden tot.»
Ich setzte mich auf und entgegnete: «Ich bin noch nicht tot.»
Jemand vom medizinischen Personal schrie laut auf. Ein anderer verlor die Kontrolle über seine Blase. 


http://glaube-hoffnung.blogspot.com.au/2017/09/manche-besuchen-den-himmel-ist-es-wahr.html

´´Aber das kann nicht sein!``

Doch! Wenn das nicht sein kann, warum verschwendest du deine Zeit mit der Bibel, wo viele solcher unmöglichen Ereignisse zu finden sind.

Wenn Gott scheinbar unmögliche Werke in der Bibel ausführen konnte, warum soll er nicht auch heute ebenso handeln?

Aber vielleicht willst du nicht glauben, weil das nicht vernünftig erscheint.

Gott ist von unserer vernünftigen Weltanschauung keineswegs beeindruckt.

Schau um dich herum. Was für eine Welt hat unsere Vernunft hergestellt? Alles wackelt.

Es war ein Mensch, von Gott gesandt, der hieß Johannes.
Dieser kam zum Zeugnis, um vom Licht Zeugnis zu geben, damit sie alle durch ihn zum Glauben kämen.
Joh 1,6-7


Es gibt heute Menschen, die mit der Kraft des Heiligen Geistes Wunder wirken, wie die Apostel in der Bibel.

Sie erklären, wie Johannes, dass Jesus kommt, aber diesmal nicht als Baby in einer Krippe, sondern als der Herr vom Himmel.

´´Aber das ist sicher ein altes Märchen. Das kann nicht sein. Wir sind jetzt modern und vernünftig.``

Was für eine Welt hat unsere moderne Vernunft erzeugt?

Wie lange kann dieser Planet weiter bestehen, wenn Jesus nicht zurückkommt?

Freitag, 11. September 2020

Der Heilige Geist ist keine Option

Stell dir vor, du sitzt vor dem Fernsehen. Du hast die Fernbedienung neben dir. Dann schleicht der Feind herein, nimmt die Fernbedienung und umschaltet.

Wenn du das passiv akzeptierst, beherrschst du nicht mehr deine Gedanken, denn was du vor Augen hast, wird deine Gedanken lenken und ablenken.

Was wir im Internet sehen oder lesen beeinflusst unsere Gedankenwelt.

  • Wie können wir wissen, was wahr ist und was nicht?
  • Wie können wir verstehen, was wichtig ist, und was nebensächlich?


Der Apostel Paulus gibt uns eine unentbehrliche Anweisung.

Fügt euch nicht ins Schema dieser Welt, sondern verwandelt euch durch die Erneuerung eures Sinnes, dass ihr zu prüfen vermögt, was der Wille Gottes ist: das Gute und Wohlgefällige und Vollkommene. Römer 12,2 ZUR

Wie können wir unsere Denkweise von den hinterlistigen Einflüssen um uns reinigen?
Wir müssen wirklich beten und an Gottes Wort festhalten.

Aber da steckt eine andere Gefahr. Wir können uns von Weltlichkeit abwenden, aber dann engstirnig und religiös werden.


… denn der Buchstabe tötet, aber der Geist macht lebendig. 2. Korinther 3,6

Gebet und Gottes Wort sind Schild und Waffen, und auch unsere Medikamente.

Aber ohne den Heiligen Geist ist Gebet wie ein Auto ohne Benzin.
Ohne den Heiligen Geist ist die Bibel ein trockenes religiöses Fachbuch.

Der Heilige Geist hilft uns in unserer Schwäche. Denn wir wissen ja nicht einmal, worum oder wie wir beten sollen. 

Doch der Heilige Geist betet für uns mit einem Seufzen, das sich nicht in Worte fassen lässt. Römer 8,26

Ihr aber, meine Lieben, baut euer Leben auf eurem allerheiligsten Glauben und betet im Heiligen Geist.
Judas 1,20 L17

Ich bete oft in Sprachen. Für manche erscheint das als charismatischer Abweg.
 

Aber lass mich eine Frage stellen. Wenn du nicht in Sprachen betest, wie betest du ´´im Heiligen Geist``?

Wenn Gebet im Heiligen Geist keine erlebte Realität in deinem Leben ist, kannst du Gott bitten, dich in eine tiefere Erfahrung des Heiligen Geistes zu führen.

Denn wir wissen ja nicht einmal, worum oder wie wir beten sollen. Doch der Heilige Geist betet für uns mit einem Seufzen, das sich nicht in Worte fassen lässt. Römer 8,26

Mittwoch, 9. September 2020

Jesus hat uns befohlen, Wunder zu erwarten.

Darum geht zu allen Völkern und macht sie zu Jüngern. Matthäus 28,19

Ist diese Aufgabe schon vollbracht? Offensichtlich nicht.

Wie sollen wir als die Jünger des Herrn Jesus diese Aufgabe ausführen?

Zuerst die neu bekehrten taufen.

In Ländern, wo Hinduismus, Buddhismus oder Islam herrscht, nehmen die Heiden eine Bekehrung nicht so ernst, bis jemand sich taufen lässt. Wir müssen das besser verstehen und die neuen Christen ohne Verzögerung taufen.

Aber dann lesen wir einen wichtigen Befehl, die wir auch oft vernachlässigen oder beschwichtigen.

und lehrt sie alles halten, was ich euch befohlen habe. Und seht, ich bin bei euch alle Tage bis an das Ende der Welt.«
Matthäus 28,20

Welche Befehle des Herrn müssen wir weitergeben? Alle Befehle. Alle.

Was hat Jesus seinen ersten Jüngern befohlen?

Heilt die Kranken, reinigt die Aussätzigen, weckt die Toten auf, treibt die Dämonen aus. Umsonst habt ihr es empfangen, umsonst gebt es auch. Mt 10,8

Bis wann sollen wir die Befehle des Herrn lehren? Bis an das Ende der Welt.

Wir haben bis jetzt nicht alle Völker der Welt zu Jünger gemacht, und das Ende der Welt ist noch nicht gekommen. Deshalb bleiben diese Befehle des Herrn immer noch aktuell.

´´Heilt die Kranken, reinigt die Aussätzigen, weckt die Toten auf, treibt die Dämonen aus.`
`

Das ist aber nicht alles, was Jesus in seinem letzten Gespräch vor seiner Himmelfahrt sagte.

Die Zeichen aber, die denen folgen, die glauben, sind folgende: In meinem Namen werden sie Dämonen austreiben, mit neuen Sprachen reden,

Schlangen aufheben; und wenn sie etwas Tödliches trinken, wird es ihnen nicht schaden; auf die Kranken werden sie die Hände legen, und sie werden gesund werden.« 
Mk 16,17-18


Für wen soll diese Verheißungen gelten? ´´… die glauben .. `` Das ist nicht nur für die Apostel und nicht nur für die erste Generation der Christen. In Matthäus 28, lesen wir, ´´bis an das Ende der Welt.``

Wir müssen nicht mit Gift oder Schlangen spielen aber Gott verspricht uns seinen Schutz in unserer Not.

Ich habe einen arabischen Freund der von extrem fundamentalistischem Islam zu Jesus sich bekehrte aber unterwegs wurde er fehlgeleitet und wurde Mormonisch.

Als Gott ihn von dieser Sekte befreite, besuchte er viele Mormonen und half ihnen auch, von der bösen Religion zu entkommen.

Dann hörten alle Moslems in seiner Umgebung von seinem neuen Glauben und manche bekehrten sich.

Er war nicht ordiniert, aber Gott gebrauchte ihn mit übernatürlicher Kraft.

Ein Araber gab ihm einmal zu essen. Eine Woche Später war er erstaunt, dass sein christlicher Landsmann noch am Leben war. Er hatte genug Gift in das Essen hineingetan, um ein Kamel umzubringen.

Der erfolglose Attentäter bekehrte sich zu Jesus.

Sonntag, 6. September 2020

Die Zukunft der Juden

Luther und Calvin haben einiges richtig verstanden. Ewiges Leben ist eine freie Gabe Gottes. Wir können Errettung nicht durch Werke verdienen.

Denn aus Gnade seid ihr errettet durch den Glauben, und das nicht aus euch — Gottes Gabe ist es;
nicht aus Werken, damit niemand sich rühme.
Epheser 2,8-9

Aber ein einem Bereich sind sie extrem schiefgegangen.

Luther und Calvin haben nicht verstanden, dass Gott die Jüdische Nation in der Zukunft wiederherstellen wird.
 

Als der Erzengel Gabriel Maria heimsuchte, sprach er von Marias Berufung, die Mutter von Gottes Sohn zu sein. Gabriel hat auch die folgende Verheißung über Jesus erklärt:

Der wird groß sein und Sohn des Höchsten genannt werden; 

und Gott der Herr wird ihm den Thron seines Vaters David geben,

und er wird König sein über das Haus Jakob in Ewigkeit und sein Reich wird kein Ende haben. Lukas 1,32-33

David hatte nie einen Thron im Himmel, nur auf der Erde in Jerusalem. Als Jesus von Nazareth sein irdisches Leben führte, saß er nie auf einem Thron. 

Jesus hat einen Thron im Himmel aber das ist nicht Davids Thron, denn David ist nur ein Mensch und im Himmel sitzt nur Gott auf dem Thron.

Wann und wo wird Jesus auf Davids Thron sitzen? Das muss nach seiner verheißenen Wiederkunft sein, und zwar in Jerusalem. Sonst ist diese Verheißung in Lukas total sinnlos, unlogisch und unmöglich.

Wir lesen hier, dass Jesus auf Davids Thron sitzen wird und dass er als König der Juden regieren wird. Das Haus Jakob bedeutet die Jüdische Nation.

Luther und Calvin haben Christen fehlgeleitet.

Wenn biblische Prophetien eine Zukunft für Israel oder Jerusalem erklärten, lehrten sie, dass Gott nicht wirklich von den Juden sprach, sondern von der Kirche. Laut Luther und seinen Nachfolgern seien Israel und Jerusalem nur Symbole für die Kirche.

Und alle, die sich nach diesem Maßstab richten - Friede und Barmherzigkeit über sie und über das Israel Gottes! LUT Gal 6,16

Viele verstehen diese Worte „Das Israel Gottes“ als eine Andeutung auf die Kirche. Das ist vielleicht möglich. 

Aber dann gehen sie viel weiter und behaupten, dass viele noch nicht erfüllten Prophetien über Israel, Jerusalem und die Juden nicht mehr für die Juden gelten.

Aber Paulus lehrt ganz klar. Dem ist nicht so.

dann wird ganz Israel gerettet werden, wie es in der Schrift heißt: Der Retter wird aus Zion kommen, er wird alle Gottlosigkeit von Jakob entfernen.  


Das ist der Bund, den ich ihnen gewähre, wenn ich ihre Sünden wegnehme.
Römer 11,26-27


Spricht hier Paulus von der christlichen Gemeinde? Nein. Wer ist ´´Jakob``? Das kann nur die hebräische Nation sein.
 

Am Ende der Großen Trübsal wird Jesus vom Himmel zurückkommen. Er wird nicht irgendwo auf der Erde erscheinen, sondern gerade in Israel.

Deshalb ist die Wiederherstellung der Jüdischen Nation in Israel so wichtig, denn Jesus wird gerade dort zu seinem eigenen Hebräischen Volk zurückkommen.

 
Aber über das Haus David und über die Bewohner von Jerusalem will ich den Geist der Gnade und des Gebets ausgießen; und sie werden mich ansehen, den sie durchbohrt haben, 

 und werden um ihn klagen, wie man um ein einziges Kind klagt, und werden bitterlich um ihn weinen, wie man um den Erstgeborenen weint. Sach 12,10 

Samstag, 5. September 2020

Was ist dein Ding?

Als Teenager war ich ein Buchmensch. Ich studierte Literatur und Sprachen. Meine Muttersprache ist Englisch, aber wegen meiner Liebe für klassische Musik, wollte ich Deutsch studieren.

Ich bewunderte die Genies der Literatur und war für romantische Fantasie begeistert. Ich las Tolkiens ´´The Lord of the Rings`` mehrmals, und war mit der deutschen Dichtkunst fasziniert.

Ich wollte Schriftsteller werden, aber ich war enttäuscht, weil ich kein Genie bin, sondern nur ein zwar intelligenter aber komischer Buchmensch.

Später bekehrte ich mich und wurde Christ.

Ich studierte die Bibel mit Begeisterung und interessierte mich für theologischen Fragen.
Ich wollte immer noch schreiben.

Jetzt bin ich 71 Jahre alt und mein Ding ist, Blogs zu schreiben.

Was ist dein Ding?

Vielleicht bist du kein Buchmensch oder altmodischer Träumer wie ich. Vor hundert Jahren haben sehr viele Menschen lange Briefe geschrieben.

Jetzt lesen nur manche Bücher und fast niemand schreibt lange Briefe, aber was sieht man im Zug. Fast alle lesen, texten oder chatten mit ihren Smartphones.

Wir sind eine Generation von Lesern und Schreibern wie nie zuvor.
Bist du ein Schreiber? Höchstwahrscheinlich ja.

Bist du Christ? Dann bist du berufen, ein Jünger des Herrn zu sein.


Was sagt Jesus?

Liebe deine Mitmenschen.

So viele sind einsam. Wir können so viele Menschen kontaktieren und ermutigen.

Du hast ein Smartphone. Dann kannst du viele Menschen erreichen.
 

Du kannst texten. Dann bist du ein Schreiber für Jesus.

Bist du von Natur freundlich und gesprächig?

Du hast ein Smartphone. Kennst du vielleicht einsame Kollegen oder Verwandten?

Bist du aber vielleicht ganz anders. Du bist ein Macher.

Kannst du für kranke Nachbarn oder Senioren einkaufen?
Vielleicht kannst du kochen und Obdachlosen zu essen geben.

Vielleicht kannst du ….

Was ist dein Ding? Du brauchst keine Kanzel und kein Amt, um für Jesus zu missionieren.

Eine Katze fragte einen Hund, warum er nicht klettern konnte. Der Hund fragte die Katze, warum die Polizei keine Katzen im Dienst hatten aber nur Hunde.

Was ist dein Ding?

Dann werden ihm die Gerechten antworten und sagen: ›Herr, wann haben wir dich hungrig gesehen und haben dir zu essen gegeben? Oder durstig und haben dir zu trinken gegeben?

Wann haben wir dich als Fremden gesehen und haben dich aufgenommen? Oder nackt und haben dich bekleidet?


Wann haben wir dich krank oder im Gefängnis gesehen und sind zu dir gekommen?‹

Und der König wird antworten und zu ihnen sagen: ›Wahrlich, ich sage euch: Was ihr für einen von diesen meinen geringsten Brüdern getan habt, das habt ihr für mich getan.‹
Mt 25,37-40


Was ist dein Ding? Wer braucht deine Hilfe heute?

Das Unmögliche Erwarten

In der westlichen Welt sind wir wissenschaftlich orientiert. 

 Wir sind seit Generationen der Gehirnwäsche unterstellt, sodass wir an die materielle Welt mehr glauben als an den übernatürlichen Bereich, wo Gott unsichtbar regiert.

In dieser Hinsicht ist die humanistische Theologie oft kaum von Atheismus zu unterscheiden. Auch viele reformierten Christen und viele konservativen Freikirchen sind stark davon beeinflusst.

Wenn man von Wundern spricht, wird man von Atheisten, Humanisten und Theologen nicht ernst genommen.

Auch viele konservativen Christen wollen an Wunder in der Bibel glauben, und auch an Himmel und Hölle, aber das alles gehört nur zu der Vergangenheit und wir werden dann warten, bis wir sterben, um etwas von der anderen Welt zu erleben.

Uns sind beigebracht worden, nur das zu erwarten, was möglich sein soll, aber Jesus hat eine ganz andere Sichtweise gelehrt und auch mit Wundertaten bewiesen.

Jesus aber sah sie an und sagte: »Bei den Menschen ist es unmöglich, aber nicht bei Gott; denn bei Gott sind alle Dinge möglich.« Mk 10,27

Jesus hat seine ersten Jünger beauftragt, die ganze Welt zu missionieren.

Und Jesus trat herzu und sprach zu ihnen: Mir ist gegeben alle Gewalt im Himmel und auf Erden.

Darum geht hin und macht zu Jüngern alle Völker: Tauft sie auf den Namen des Vaters und des Sohnes und des Heiligen Geistes. Matthäus 28,18-19

Warum war Europa früher als christlich bekannt? Weil Missionaren ganze Völker, ganze Regionen und ganze Nationen zu Jesus gebracht haben.

Das passierte auch im Alten Testament, als Gott durch Mose und dann Josua die Hebräer zu einer gläubigen Nation machte. Leider kommt oft nach einer massenweisen Bekehrung leider in folgenden Generationen Verfall, aber Israel war trotzdem eine Nation, welche dem wahren Gott gehörte.

Ein Prediger in Asien verkündete die tollkühne Idee, dass wir ganze Nationen zu Jünger machen sollen, und nicht nur einzelne Menschen konvertieren.

Eine hingegebene Frau war in der Versammlung und sie glaubte an das Unmögliche. Sie war Straßenhändlerin, die Eiscreme verkaufte. Sie betete, dass ihr Eis besonders gut und lecker sein soll.
Dann betete sie, dass sie ihre Stadt für Jesus gewinnen würde.

Eines Tages kam ein reicher Mann und kaufte eine Eiscreme. Er war begeistert und fragte die Frau, wieso ihr Eis so gut sein könnte. Sie erklärte, dass sie Christ sei und sie betete, dass ihr Eis vorzüglich sein sollte.

Der reiche Mann war fasziniert und wollte mehr wissen. Dann bekehrte er sich zu Jesus.

Es stellte heraus, dass dieser Mann der Gouverneur der Stadt war. Er entschloss sich, der Polizei und allen Beamten in der Stadt die Botschaft von Jesus beizubringen.

Alle Beamten mussten auch lernen, biblische Prinzipien in ihrer Arbeit umzusetzen.

Wir müssen lernen, viel mehr von Gott zu erwarten.

 Jesus aber sah sie an und sagte: »Bei den Menschen ist es unmöglich, aber nicht bei Gott; denn bei Gott sind alle Dinge möglich.« Mk 10,27


Der Pornohändler mit einer Berufung

So werden die Letzten Erste und die Ersten Letzte sein. Denn viele sind berufen, aber wenige sind auserwählt.« Mt 20,16

Du bist nicht zufällig in diese Welt gekommen, egal wie gut oder böse deine Eltern waren, egal ob deine Eltern deine Geburt geplant hatten, oder gar nicht gewollt.

Gott hat eine Berufung für jeden einzelnen Menschen. Gott ist unser Schöpfer. 

Er hat dich geschaffen. Gott ist ein guter kreativer Schöpfer. Er kreiert nichts und niemanden ohne einen guten Zweck.

John Dawson war ein Missionar aus Neuseeland, der in Los Angeles diente. Er wollte den Besitzer eines Pornoladens für Jesus erreichen. 

Er frühstückte jede Woche mit diesem Mann und erklärte ihm das Evangelium. Der Mann glaubte alles, aber war trotzdem nicht bereit, sein Leben Jesus zu übergeben.

Dann hat John Dawson eine neue Einsicht von dem Heiligen Geist mitbekommen.


Er sagte dem Mann, er sei äußerlich hart aber er habe ein weiches Herz. Gott hatte ihm die Gabe der Barmherzigkeit gegeben, aber er benutzte diese Gabe verkehrt, durch Porno falschen Trost zu geben.
 

Das berührte das Herz des Pornohändlers und Hoffnung kam in seine Seele.
Der Mann machte an demselben Tag Jesus zu dem Herrn seines Lebens.


Jesus sagte den religiösen Profis seiner Zeit, dass sie blind seien, weil sie stolze Besserwisser waren.

Da sagte Jesus: »Eins ist sicher: Die betrügerischen Zolleinnehmer und Huren kommen eher in Gottes neue Welt als ihr.
 

Johannes der Täufer zeigte euch den Weg zu Gott und forderte euch auf, zu Gott umzukehren. Aber ihr wolltet nichts von ihm wissen.
 

Die Betrüger und Huren dagegen folgten seinem Ruf. Und obwohl ihr das gesehen habt, kamt ihr nicht zur Besinnung und wolltet ihm immer noch nicht glauben.« Matthäus 21,31-32

Es gibt auch heute solche theologischen Experte und hochstehenden Kirchenleiter. Diese Geschichte von Jesus und den religiösen Profis ist leider aktuell.

Bist du ein Mensch? Dann bist du berufen. Du hast eine Berufung von Jesus, aber deine Berufung muss aktiviert werden. Du musst glauben und umkehren.

Bist du schon bekehrt, aber irgendwie festgefahren. Dein Leben ist mehr oder weniger Tugendhaft, aber für dich ist Gottes Reich nur in der Bibel und im Himmel.

Jesus hat ganz spezifische Pläne für dich und wichtige Aufgaben.

Denn wir sind Gottes Schöpfung. Er hat uns in Christus Jesus neu geschaffen, damit wir zu guten Taten fähig sind, wie er es für unser Leben schon immer vorgesehen hat. Epheser 2,10

Du kannst dich weiter bemühen, ein guter tugendhafter Christ zu sein, oder du kannst Auszeit nehmen, damit du Gottes Führung wahrnehmen kannst, und den wahren Zweck deines Lebens finden.

»HERR, lehre mich doch, dass es ein Ende mit mir haben muss,
und mein Leben ein Ziel hat und ich davon muss.
Psalmen 39,5

Bittet, und ihr werdet erhalten. Sucht, und ihr werdet finden. Klopft an, und die Tür wird euch geöffnet werden. 


Denn wer bittet, wird erhalten. Wer sucht, wird finden. Und die Tür wird jedem geöffnet, der anklopft.
Matthäus 7,7-8

Freitag, 4. September 2020

Den Sinn deines Lebens Finden

 Deine Gedankenwelt ist so wichtig. Deine Gedanken bestimmen dein Leben.
Aber woher kommt diese Denkfähigkeit?

Alles, was du siehst, hat ein Ursprung. Alles wurde von Gott ausgedacht.
Gott ist der große Denker, aber er ist nicht wie ein Philosoph, der denkt um des Denkens willen.

Diese Welt kommt von Gottes Gedankenwelt. Gott hat alles gedacht und gesehen. Auch du warst vor der Erscheinung der ersten Sterne in Gottes Gedanken.

Was denkst du von deinem Leben?

  • Was bist du?
  • Wer bist du?


Bist du ein Niemand oder ein Jemand?
In Gottes Augen bist du ein Jemand, und zwar ein sehr wichtiger Jemand.


Aber wie kann das sein?

Gott hat dein Leben geplant, nicht als Waise in dieser chaotischen Welt herumzustolpern, sondern als sein eigenes Kind in seiner liebevollen Gegenwart zu leben.
 

Kennst du Gott?

Jesus kam in diese Welt, um unseren Vater im Himmel zu offenbaren.
Wenn du Jesus kennst, kennst du Gott.


Jesus antwortete: »Ich bin der Weg, ich bin die Wahrheit, und ich bin das Leben! Ohne mich kann niemand zum Vater kommen. Johannes 14,6

Aber vielleicht kennst du Jesus nur ein bisschen.

Du bist in einem religiösen Leben irgendwie festgefahren. Deine Christlichkeit ist von Pflicht, Ritual und Routine geprägt.

Gott hat etwas ganz anderes für dich ausgedacht. Willst du Gottes Gedanken wahrnehmen.

Du liest doch deine Bibel, aber du findest vielleicht keine abenteuerliche Gedankenwelt.

Bist du von Sorgen und Pflichten so belastet, dass deine Gedanken immer nur um Probleme kreisen?

Wenn deine Gebete nur um deine Probleme kreisen, kannst du Jesus einfach bitten, seine Sichtweise dir mitzuteilen.

Hast du gelernt, in deinem Geist Gottes Gedanken wahrzunehmen?


Vielleicht brauchst du Auszeit. 

Wie kannst du Auszeit finden? 

Manchmal verlangen alle die Menschen um dich herum, dass du immer für ihre Wünsche verfügbar sein sollst. 

Viele wollen deine Zeit stehlen, aber Gott hat dir Zeit gegeben, um Seine Zwecke zu erfüllen, nicht die Wünsche von allen Menschen um dich herum.

Wir müssen lernen, ´´Nein`` zu sagen, damit wir Zeit haben, denn Sinn des Lebens zu finden.

Wenn du über Probleme grübelst, kannst du einfach Gott fragen:

´´Du siehst meine Gedanken. Was denkst du darüber?``
Gott will antworten. Du kannst lernen, Gott zuzuhören.


Meine Schafe hören meine Stimme, und ich kenne sie und sie folgen mir;
und ich gebe ihnen das ewige Leben, und sie werden nimmermehr umkommen, und niemand wird sie aus meiner Hand reißen.
Johannes 10,27-28