Samstag, 24. Juni 2017

Wer war Jesus eigentlich?

Ein sehr gefährliches Wort in der Christenheit hat nur drei Buchstaben: NUR.

Es ist besonders gefährlich, weil wir das Wort NUR als harmlos betrachten.

Als Jesus seine Heimatstadt besuchte, stand er auf und las eine prophetische Passage aus der heiligen Schrift.


»Der Geist des Herrn ist auf mir, weil er mich gesalbt hat, zu verkündigen das Evangelium den Armen; 


er hat mich gesandt, zu predigen den Gefangenen, dass sie frei sein sollen, und den Blinden, dass sie sehen sollen, 


und den Zerschlagenen, dass sie frei und ledig sein sollen, 


 zu verkündigen das Gnadenjahr des Herrn.« Lk 4,18-19


Dann sagte er etwas total erstaunliches:

Er fing aber an, zu ihnen zu sagen: Heute ist diese Schrift vor euren Ohren erfüllt. Lk 4,21-22

Das hörte so schön an, aber die Leute, welche die schönen Worte von Jesus hörten, bewunderten seine schöne Rede aber sie verstanden nicht. 

Und sie gaben alle Zeugnis von ihm und wunderten sich, dass solche Worte der Gnade aus seinem Munde kamen, und sprachen: Ist das nicht Josefs Sohn? Lk 4,22

Mit seinen Worten deutete Jesus auf sein Amt als Messias und auf seine Bestimmung, die Welt zu retten aber sie verstanden das nicht. 
So musste Jesus sie herausfordern, damit sie eventuell aus ihren begrenzten Gedanken durchbrechen könnten.

Und er setzte hinzu: Amen, das sage ich euch: Kein Prophet wird in seiner Heimat anerkannt… und so weiter, bis sie entrüstet waren und ihn umbringen wollten. Lk 4,24

Was war das Problem? Sie wollten Jesus nur als einen Mann von ihrer Nachbarschaft betrachten, als einen guten Mann, als einen weisen Bibellehrer, vielleicht als einen Prophet.

Es gibt so viele Menschen heute, die Jesus so begrenzen wollen. Er gilt als der Gründer einer großen Religion, aber nicht als der Gott, der alles schuf und uns als Mann besuchte.

Jesus sagte zu ihm: Ich bin der Weg und die Wahrheit und das Leben; niemand kommt zum Vater außer durch mich. Joh 14,6  

Jesus war echt ein Mensch aber kein bloßer Mensch kann behaupten, die Quelle aller Weisheit und alles Leben zu sein, ohne wahnsinnig stolz zu sein.

Aber Jesus sagte auch:

Kommt alle zu mir, die ihr euch plagt und schwere Lasten zu tragen habt. Ich werde euch Ruhe verschaffen. 
Nehmt mein Joch auf euch und lernt von mir; 

denn ich bin gütig und von Herzen demütig; so werdet ihr Ruhe finden für eure Seele. Mt 11,28-29

Jesus behauptet, die Quelle des Friedens aber auch echt demütig zu sein. 

Wenn er nur ein religiöser Lehrer wäre und bloß Mensch, dann stimmt das nicht. Kein bloßer Mensch, der so was behauptet, soll ernst genommen werden.

Die Moslems glauben Jesus war ein wunder wirkender Prophet aber nicht Gottes Sohn, ein wunderbarer Mensch aber nur ein Mensch.

Die Profis in der liberalen Theologie sehen Jesus als irgendwie mit Gott verbunden und seine Lehren sollen  eine idealistische religiöse Weltanschauung weitergeben. 

Sie diskutieren abstrakte religiöse  Begriffe aber was für Hilfe findet da ein drogensüchtiger Mann auf der Straße? 

In der Bibel hat Jesus solche Menschen geliebt und sie fanden bei Ihm Hilfe, Heilung und Hoffnung.

Da kam ein Aussätziger, fiel vor ihm nieder und sagte: Herr, wenn du willst, kannst du machen, dass ich rein werde. 
Jesus streckte die Hand aus, berührte ihn und sagte: Ich will es werde rein! 
Im gleichen Augenblick wurde der Aussätzige rein. Mt 8,2-3 

Für manche Theologen und Pfarrer ist Jesus nur ein idealer Mensch, der eine Verbindung mit Gott hatte, eine Verbindung welche diese Prediger unendlich analysieren. 

Ich will damit nicht meinen, dass alle akademischen Theologen und Pfarrer keine Beziehung zu Gott haben. Es gibt manche, hoffentlich viele, die Gott persönlich kennen und ich kenne Pfarrer, die Gott kennen und lieben.

Theologie zu verachten ist nicht klug. In den Briefen von Paulus in der Bibel lesen wir echte Theologie, aber nur Theologie zu studieren und Gott nicht persönlich zu kennen und lieben ist die allerschlimmste Zeitverschwendung.  

Jesus konfrontierte die Theologen und Bibellehrer seiner Zeit.

Ihr erforscht die Schriften, denn ihr meint, in ihnen ewiges Leben zu haben, und sie sind es, die von mir zeugen; und ihr wollt nicht zu mir kommen, damit ihr Leben habt. Joh 5,39-40 

Man braucht keine akademische Kenntnisse, um Jesus nachzufolgen.

Kommt her zu mir, alle ihr Mühseligen und Beladenen! Und ich werde euch Ruhe geben. Mt 11,28

Mittwoch, 21. Juni 2017

Lass Mein Volk Ziehen!

Wenn du in der Nacht fliegst, siehst du meistens nichts aus dem Fenster, aber kurz vor der Landung fliegst du nicht so hoch. 

Du schaust aus dem Fenster und siehst eine wunderbare Aussicht einer großen herrlich leuchtenden Stadt.


Ihr seid das Licht der Welt. Eine Stadt, die auf einem Berg liegt, kann nicht verborgen bleiben. Mt 5,14


Jesus will, dass seine Nachfolger wie eine wunderschöne Stadt in der Nacht leuchten sollen.

Hier sehen wir eine Vorahnung Gottes heiligen Reichs, das Gott versprochen hat.

Da entrückte er mich in der Verzückung auf einen großen, hohen Berg und zeigte mir die heilige Stadt Jerusalem, wie sie von Gott her aus dem Himmel herabkam, 

erfüllt von der Herrlichkeit Gottes. Sie glänzte wie ein kostbarer Edelstein, wie ein kristallklarer Jaspis. Offb 21,10-11 EIN

Eine Armee hat eine streng geordnete Struktur und Hierarchie aber eine Stadt ist ganz anders. 

Wenn ein General einem Soldat befiehlt, seine Schuhe zu putzen, wird er sich schämen und muss einfach gehorchen. Aber, wenn ein Bürgermeister solche Befehle geben würde …

In einer Stadt gibt es Leiterschaft und Autorität aber keine einheitliche, alles umfassende Hierarchie. 

In einer Stadt gibt es eine Vielfalt von interaktiven Organisationen, großen und kleinen Firmen, Selbstständigern und freiberuflichen Trägern

In einer gesunden Stadt gehören die Geschäfte nicht der Regierung und große Betriebe kontrollieren weder die Regierung noch die kleinen Geschäfte.

So ist es auch mit Gottes Volk. 

Es gibt große und kleine Gemeinden, Landeskirchen und Freikirchen, Hauskirchen, verschiedene Missionen und Beratungsdienste, Christliche Medien und Verlage, Gebets und Fürbitte Vereine, akademische Netzwerke und auch Gruppen, die Armen helfen. 

Alle diese Aktivitäten und Dienste sind ebenso wichtig wie Gottesdienst am Sonntag.

In einer modernen Stadt gibt es allerlei sehr kreative Leute die selbstständig arbeiten, Künstler, Architekten, Erfinder, Schriftsteller und Unternehmungsberater. Sie sind keinem Beamten oder Chef unterstellt und durch ihre Kreativität kann die Gesellschaft für neue Ideen offen bleiben.

So ist es auch in Gottes Reich. 
CS Lewis war ein genialer Christlicher Schriftsteller, aber er war kein Theologe und kein Pastor. Er schrieb nicht unter der Aufsicht von Kirchenleiter.

Unter den einflussreichsten Christen aller Zeiten waren viele, die keine Kirchenleiter waren.

Die Musik von Bach und Händel hat Millionen Menschen ermutigt und inspiriert. 

Bach spielte Orgel in einer Kirche und Händel war komponierte Opern. 


Gott will nicht, dass wir alle die gleiche Liebe haben und einander lieben und respektieren. 

Aber Gott will Vielfalt und nicht Gleichförmigkeit haben.

Komm in deine Bestimmung: Gott hat dich als Original erschaffen. Stirb nicht als Kopie... Marie Luise Prean Bruni

Er will allerlei Gemeinden, allerlei Dienste, allerlei Menschen die allerlei ganz einmalige Leben führen um seine eigene erstaunliche Kreativität zu offenbaren und wirken zu lassen.

Vielleicht ist dein Leben von anderen bestimmt aber nicht in Einklang mit Gottes Pläne für dich. 

Dein Schöpfer, Herr und Wegweiser ist Jesus, nicht dein Vater oder Mutter, nicht dein Pastor, nicht dein Mann oder deine Frau.

Stopp! Schau um dich herum und höre Gottes Stimme zu. Zu welchem Zweck hat Gott dich hier auf Erden gesetzt? 

Er will seinen Weg für dich klar machen. 
Wenn du Gottes Weg für dein Leben erkennst und nachfolgst, wird dein Leben für immer total anders sein.

Jahrhundertelang ist unser Denken und Leben von engen traditionellen Ideen von Gottes Kirche und Gottes Reich eingeengt worden. 

Jetzt sagt Gott: Lass mein Volk ziehen.

Sonntag, 11. Juni 2017

Gott will dich nicht verurteilen.

Du bist so tief und innig geliebt.

Wir können manchmal im Leben so viele tiefen Niederlagen erleben, dass wir anfangen, zu verzweifeln oder sogar uns selbst zu verachten. 

Vielleicht hast du als Kind immer wieder von deinen Eltern, Geschwistern oder Lehrern negative Worte gehört. Du fängst an, diese Verurteilungen über dich selbst zu glauben.

Eine Tochter hört immer wieder von ihren Eltern, dass sie Verrückt sei. Sie steht in Gefahr, Drogensüchtig zu werden und dann wirklich psychiatrisch Krank zu werden.

Passt also auf, was ihr jetzt hört! Denn wer hat, dem wird gegeben, wer aber nicht hat, dem wird auch das genommen, was er zu haben meint." Lk 8,18

Wenn du eine Botschaft oder ein Urteil hörst, und du glaubst was du hörst, und du richtest dein Denken und Leben danach, diese Worte umzusetzen, dann werden diese Worte dein Leben bestimmen.

Wenn deine Gedanken um himmlische Worte kreisen, wird in dir ein himmlischer Charakter entwickeln.

Aber wenn du negative Worte beachtest und wenn du diesen Worten in deinen Gedanken freien Lauf lässt, dann werden diese Worte den Garten deines Lebens mit Unkraut ruinieren.

Worte sind wie Samen, die Pflanzen werden. 

Wir haben durch die Worte Gottes in der Bibel Zugang zu Gott und seiner Liebe.

Jede gute Gabe und jedes vollkommene Geschenk kommt von oben, vom Vater der Himmelslichter, bei dem es keine Veränderung und nicht die Spur eines Wandels gibt. 


Aus freiem Willen hat er uns geboren durch das Wort der Wahrheit, damit wir gleichsam die Erstlinge seiner Geschöpfe seien. Jak 1,17-18


Denn ihr seid neu geboren, nicht aus vergänglichem, sondern aus unvergänglichem Samen, durch das Wort des lebendigen, ewigen Gottes. 1Petr 1,23


Wir müssen vorsichtig sein, Gottes Wort ernst zu nehmen, damit Gottes Wahrheit in unserem Leben gute Frucht herstellt. 

Aber auch hier gibt es Fallen, die wir vermeiden müssen.

Wenn wir von Kindheit auf negative Gedankengänge gelernt haben, können wir die wunderbare himmlische Liebe Gottes vorbeischauen und negative Themen in der Bibel betonen.

(Gott) … der uns auch tüchtig gemacht hat zu Dienern des neuen Bundes, nicht des Buchstabens, sondern des Geistes. Denn der Buchstabe tötet, der Geist aber macht lebendig. 2. Kor 3,6 (Elberfelder1905)


Wenn du dich als miserablen Sünder siehst, der immer versagt und hinkend durchs Leben kämpft, dann hast du Jesus nicht richtig verstanden.

Jesus erzählte von einem selbstgerechten religiösen Mann, der Gott einen Vortrag hielt, indem er Gott lobte, dass er ein guter religiöser Mann sei und keine bloße Frau, kein dreckiger Sünder, usw. 

Dann war ein korrupter Beamte, der mit Scham beichtete, dass er ein unwürdiger Sünder sei und Gott um Erbarmung flehte. 

Alles hat seine Zeit. 

Wenn du versagt hast, Mist gebaut hast, Gott verachtet hast, Mitmenschen missbraucht hast, dann musst du deinen schlechten Charakter in Gottes Gegenwart entlarven lassen. Das ist peinlich aber notwendig.

Aber das ist nur der Anfang eines neuen Lebens mit Gott.


Der Verlorene Sohn

Jesus erzählte von einem rebellischen Sohn, der versagte und in Armut und Verzweiflung geraten war. 


Er kehrte gedemütigt zu seinem Vater zurück und bat seinem Vater als bloßer Sklave oder Angestellter im Vaterhaus wohnen zu dürfen. 

Lukas 15. HfA
20 Er machte sich auf den Weg und ging zurück zu seinem Vater. Der erkannte ihn schon von weitem. Voller Mitleid lief er ihm entgegen, fiel ihm um den Hals und küsste ihn. 

21 Doch der Sohn sagte: ›Vater, ich bin schuldig geworden an Gott und an dir. Sieh mich nicht länger als deinen Sohn an, ich bin es nicht mehr wert.‹

22 Sein Vater aber befahl den Knechten: ›Beeilt euch! Holt das schönste Gewand im Haus, und gebt es meinem Sohn. Bringt auch einen Ring und Sandalen für ihn! 

23 Schlachtet das Mastkalb! Wir wollen essen und feiern! 

24 Mein Sohn war tot, jetzt lebt er wieder. Er war verloren, jetzt ist er wiedergefunden.‹ Und sie begannen ein fröhliches Fest.

Gott will nicht, dass wir uns permanent und kontinuierlich als dreckige Sünder verurteilen. 

Du bist liebenswert, weil Gott dich als seinen geliebten Sohn oder seine geliebte Tochter wertschätzt.

Du bist unendlich, bedingungslos und maßlos geliebt. 



Samstag, 10. Juni 2017

Gott leidet mit dir

Das Leben kann eine harte Probe sein.

Gott hat uns nicht für Ablehnung und Enttäuschung geschaffen, sondern für Liebe und Erfüllung. Trotzdem sind wir so oft abgelehnt und enttäuscht.

Weißt du was? Gott leidet auch, weil wir ihn so oft ablehnen und enttäuschen. Trotzdem liebt er dich und mich auch.

Aber vielleicht zweifeln wir, ob Gott wirklich solche Gefühle hat. Gott wollte uns zeigen, wie Er wirklich ist, wie Er uns liebt und wie er für uns leidet.


Denn Gott hat die Welt so sehr geliebt, dass er seinen einzigen Sohn hingab, damit jeder, der an ihn glaubt, nicht zugrunde geht, sondern das ewige Leben hat. Joh 3,16



Jesus war vor der Schöpfung ewig mit Vater Gott. 



Joh 1,1-3

Im Anfang war das Wort, und das Wort war bei Gott, und Gott war das Wort.


2 Dasselbe war im Anfang bei Gott.  


3 Alle Dinge sind durch dasselbe gemacht, und ohne dasselbe ist nichts gemacht, was gemacht ist.


Jesus ist auch selbst Gott und bleibt ewig Gott aber auch Mensch, denn Er kam zu uns auf Erden, an unserer Menschlichkeit teilzuhaben. 

Er kam zu uns Menschen, aber wir haben ihn alle abgelehnt und tief verletzt.

Er war in der Welt, und die Welt ist durch ihn gemacht; aber die Welt erkannte ihn nicht.

Er kam in sein Eigentum; und die Seinen nahmen ihn nicht auf. Joh 1,11-12

Jesus wurde ohne irdischen Vater geboren, weil Gott sein Vater war aber seine Zeitgenossen sahen Ihn als ein uneheliches Kind. 

Kannst du verstehen, wie die Leute in seinem Dorf ihn gequält hätten? 

Als Jesus anfing, die Kranken zu heilen und die Ausgestoßenen der Gesellschaft seine Liebe anzubieten, wurde er von den religiösen Leitern angeklagt, er sei vom Teufel besessen. 

Jesus befreite leidende Juden von Dämonen aber die Pharisäer sagten, Jesus trieb Teufeln mit der Macht des Teufels aus.

Jesus erkannte aber ihre Gedanken und sprach zu ihnen: Jedes Reich, das mit sich selbst uneins ist, wird verwüstet; und jede Stadt oder jedes Haus, das mit sich selbst uneins ist, kann nicht bestehen.

Wenn nun der Satan den Satan austreibt, so muss er mit sich selbst uneins sein; wie kann dann sein Reich bestehen? Mt 12,25-26

Bist du missverstanden und allein? Jesus versteht. Er hat das auch erlebt. 

Jesus hat viel gelitten, nicht weil er unrecht lebte, sondern weil er gut war. Die Feinde Gottes hassen Gott und alles was gut ist. 

Jesus versteht dein zerbrochenes Herz und er ist auf deiner Seite.

Nahe ist der Herr den zerbrochenen Herzen, er hilft denen auf, die zerknirscht sind. 

Der Gerechte muss viel leiden, doch allem wird der Herr ihn entreißen. Ps 34,19-20

Jesus verspricht seinen Nachfolgern kein Leben ohne Probleme, aber Er will dir in allen deinen Problemen helfen.

Mittwoch, 7. Juni 2017

Entdeckungsreise ins Jenseits

Was dieser Atheist jenseits erlebte, hat ihn am Boden zerstört. 


Er war 54 Jahre alt, ein amerikanischer Professor auf Bildungsreise mit einigen Studenten in Europa. 


Am letzten Tag seiner Reise war er in einem Hotel in London, als er mit schrecklichen Magenschmerzen angegriffen wurde. 


Ein Krankenwagen brachte ihn schnell zum Krankenhaus, und er erwartete eine schnelle Notfall–Operation. 

Aber dann hörte er sein Todesurteil. 

Ein Krankenwagen brachte ihn schnell zum Krankenhaus, und er erwartete eine schnelle Notfall–Operation.  Stundenlang litt er mit panischer Angst. 


Er war so lange Atheist. 

Er lebte nur hier und jetzt und war mit seinem akademischen Erfolg und mit seiner lieben Frau zufrieden. 

Als Kind hatte er an Jesus geglaubt und dachte damals ganz anders. Dann war er in seinen eigenen Augen weise geworden und glaubte nur an sich selbst. 


Aber jetzt war er im Sterben und er fing an, alles in Frage zu stellen. 


„Und was, wenn es doch nicht vorbei ist, wenn es einen Himmel und eine Hölle gibt, was dann? Wohin gehst du dann, Simon?”

Er spürte, dass seine Zeit gekommen war und er nimm abschied von seiner lieben Frau, die neben seinem Bett saß. 


Er schloss seine Augen und fiel in Ohnmacht. Aber das war nicht sein Ende. 

Auf einmal war er ganz bewusst und ohne Schmerzen aber nicht mehr in seinem Körper. Das war ihm einfach unfassbar. Trotz seiner Zweifeln, dachte er als Atheist und die Erfahrung, als Seele ohne Leib zu sein, widersprach völlig seinem Realitätsbegriff


Dann wurde es noch seltsamer. Er befand sich in einem stockfinsteren Raum und war total hilflos. 

Er wurde von grausamen geistlichen Wesen umzingelt. Sie hassten ihn und attackierten und folterten ihn ohne Erbarmen und ohne Unterlass.

Er wusste nicht, wo er war. Es war weder die Hölle noch der Himmel aber es war ein furchtbarer Ort in der unsichtbaren Welt und er war hilflos. 


Er war immer noch Atheist aber in seiner Verzweiflung fing er an zu beten. 


Er betete laut und immer wieder. Die Dämonen wichen immer wieder zurück. Sie konnten nicht leiden, das Wort „Gott“ zu hören. 

Seit vierzig Jahren war er Atheist aber hier an der Schwelle der Hölle, erinnerte er sich an den Glauben seiner Kindheit.


Gott vergisst nie, wenn du je Gott geliebt und an Jesus geglaubt hast. 


Beten wir weiter für unsere Kinder und Geschwister, die sich von Gott entfernt haben. Ich betete vierzig Jahre lang für meine Eltern, die kurz vor ihrem Tod sich zu Jesus bekehrten.


Endlich verließen ihn die sadistischen Geister und er war ganz allein in der Finsternis. 


Sein Stolz war jetzt weg. Er war gedemütigt. Er erkannte seinen schlechten egoistischen Charakter und er wusste er hatte dieses Leiden absolut verdient.

Er fing an, eine Art Vision von sich selbst zu sehen, wie er als Kind Jesus geliebt hatte und von der Liebe Gottes sang.


Er war voller Zweifel aber er wollte jetzt wieder glauben.



Die Vision verschwand aber er fing an wieder zu beten. 



‚„Jesus, bitte hilf mir, bitte rette mich, bitte!” Und genau in diesem Moment, nachdem ich das letzte Wort ausgesprochen hatte, sah ich ein ganz kleines, gleißend helles Licht.“



Auf einmal war er in der unmittelbaren Gegenwart Gottes Sohn. Er war in himmlischem Licht eingetaucht und Jesus fing an, alle seine Wunden zu heilen.


Simon war nicht mehr der stolze Professor und er fühlte sich unwürdig, von Jesus so gerettet zu werden. 


Dann wollte er mit Jesus in der Himmlischen Welt bleiben aber Jesus hatte andere Pläne für ihn. 


Er musste zu seiner lieben Frau und Kinder zurück und als ein ganz neuer Mensch mit Gott und Nächstenliebe leben.

„Dann öffnete ich plötzlich die Augen und sah, wie ein Arzt mein Herz massierte.“

Wir kennen Simons Geschichte, weil Gott ihn zurückgeschickt hat. Simon ist jetzt ein Mann, der ganz anders als vorher lebt.

Wenn du Jesus wirklich kennst, musst du anders werden. Jesus will mein Leben und dein Leben ganz transformieren. 


Willst du dich von Jesus transformieren lassen?


Denn es ist der Wille meines Vaters, dass alle, die den Sohn sehen und an ihn glauben, das ewige Leben haben und dass ich sie auferwecke am Letzten Tag. Joh 6,40 



Jesus sagte zu ihm: Weil du mich gesehen hast, glaubst du. Selig sind, die nicht sehen und doch glauben. Joh 20,2


Toscani, Gabriel. Und dann war Licht: 35 Menschen, die alle klinisch tot waren, erzählen, was sie "auf der anderen Seite" gesehen und erlebt haben. Einige waren im Paradies, andere in der Hölle.  Kindle Edition
Eine Zusammenfassung eines Kapitels. Von Bill Derham, Blogger.

Sonntag, 4. Juni 2017

Du bist in Gottes Augen so Wertvoll

Du bist in Gottes Augen extrem wertvoll. 

Gott interessiert sich für dich kontinuierlich. Er denkt jede Minute an dich. 

Gott hat die Menschheit geschaffen aber für Gott bist du kein bloßes Exemplar der Menschheit. 

Gott liebt jeden Menschen wie eine gute Mutter ihr eigenes Kind liebt.

 
Deshalb leidet Gott mit tiefem Herzweh, wenn wir uns von seiner Liebe entfernen, wenn wir leben wollen, als ob Er nicht existierte.
 

Wer nicht liebt, hat Gott nicht erkannt, denn Gott ist Liebe. 1 Joh 4,8 (Elb1905) 


Gott schuf Adam und Eva und sie waren am Anfang total gut. Gott hat sie ohne Fehler gemacht.

Gott schuf also den Menschen als sein Abbild; als Abbild Gottes schuf er ihn. Als Mann und Frau schuf er sie. 1.Mose 1,27 


Gott sah alles an, was er gemacht hatte: Es war sehr gut. Es wurde Abend und es wurde Morgen: der sechste Tag. 1.Mose 1,31 EIN


Wir wissen, dass unsere Ahnen schiefgegangen sind, weil uns die Bibel die traurige Geschichte erzählt, aber wenn wir Bestätigung haben wollen, brauchen wir nur den ekelhaften Zustand der Welt zu betrachten. 

Du und ich brauchen nur an die Unzulänglichkeit unseres eigenen Lebens zu denken und wir wissen, dass wir alle schiefgegangen sind.

Wenn wir nicht barmherzig und treu sind, liebt Gott uns trotzdem ganz und gar, weil er nicht anders kann, als treu und barmherzig zu sein.


Wer nicht liebt, hat Gott nicht erkannt, denn Gott ist Liebe. 1 Joh 4,8 (Elb1905) 


  • Gott liebt dich, weil er dich geschaffen hat und Er schuf dich, weil er dich liebte.
  • Gott sah dich und liebte dich vor der Schöpfung der Welt.
  • Gott liebte dich als du empfangen wurdest.  


Du hast alles in mir geschaffen und hast mich im Leib meiner Mutter geformt. Ps 139,13

Du hast zugesehen, wie ich im Verborgenen gestaltet wurde, wie ich gebildet wurde im Dunkel des Mutterleibes. Ps 139,15 NLB

  • Er liebte dich im Mutterleib. 
  • Er liebte dich, als du geboren wurde und er hörte nie auf, dich zu lieben.


Aber vielleicht bist du in einem Auto empfangen. Vielleicht haben deine Eltern zu viel getrunken und die Schwangerschaft war von deinen Eltern nicht gewollt.

Das macht keinen Unterschied für Gottes Liebe

Er beschuldigt dich nicht, wenn deine Eltern dich in Ungerechtigkeit empfangen haben.

Bist du dann als Kind missbraucht worden? Gott ist gerecht. Was dir angetan wurde, beeinträchtigt seine Liebe für dich nicht im Geringsten. 


Einer der erstaunlichsten Charaktere in der Bibel hatte eine widerliche Vergangenheit.

Er war von vielen Teufeln besessen.

Bei Tag und Nacht schrie er unaufhörlich in den Grabhöhlen und auf den Bergen und schlug sich mit Steinen.  

Als er Jesus von weitem sah, lief er zu ihm hin, warf sich vor ihm nieder  und schrie laut: Was habe ich mit dir zu tun, Jesus, Sohn des höchsten Gottes? Ich beschwöre dich bei Gott, quäle mich nicht! Mk 5,5-7


Er war so verwirrt, dass er die Gedanken der Dämonen von seinen eigenen Gedanken nicht klar unterscheiden. 

Aber trotz der vielen Dämonen, war er doch ein Mensch und er fühlte sich von Jesus angezogen.

Jesus sah den Hunger in seinem verwüsteten Herz und Er trieb alle die Teufel aus.

Als Jesus den Ort verlassen wollte, war der Mann wieder bei Sinnen und erstaunlich normal.

Als er ins Boot stieg, bat ihn der Mann, der zuvor von den Dämonen besessen war, bei ihm bleiben zu dürfen. Mk 5,18 EIN

Dann sagte Jesus etwas Erstaunliches. 

Aber Jesus erlaubte es ihm nicht, sondern sagte: Geh nach Hause, und berichte deiner Familie alles, was der Herr für dich getan und wie er Erbarmen mit dir gehabt hat. Mk 5,19 EIN 

Der Mann wurde Evangelist für eine ganze Region.

Da ging der Mann weg und verkündete in der ganzen Dekapolis, was Jesus für ihn getan hatte, und alle staunten. Mk 5,20 EIN 


Siehst du dich als Versager? Bist du missbraucht oder drangsaliert worden? Bist du in Esoterik verwickelt?

Gott liebt dich total und will dich komplett befreien.

Egal was in deinem Leben ist, bist du in Gottes Augen enorm wichtig und wertvoll. 

  • Er hat wunderbare Pläne für dich und will dir neue Hoffnung geben.

Denn ich kenne ja die Gedanken, die ich über euch denke, spricht der HERR, Gedanken des Friedens und nicht zum Unheil, um euch Zukunft und Hoffnung zu gewähren. Jer 29,11 ELB 



Samstag, 27. Mai 2017

Brauchst du Auszeit?

Bist du extrem gestresst, überfordert, innerlich trocken? 

Es gibt viele, die schrecklich Angst davor haben, nichts zu tun und nachzudenken. 

Aber Gott will uns Seinen Frieden schenken. Wir brauchen Auszeit.


Da sagte (Jesus) zu ihnen: Kommt mit an einen einsamen Ort, wo wir allein sind, und ruht ein wenig aus.


Denn sie fanden nicht einmal Zeit zum Essen, so zahlreich waren die Leute, die kamen und gingen. Mk 6,31 EIN


Wir sind so unter Druck, so überfordert. Es ist halt so in diesem Leben.


Jesus wusste, dass der Stress und die Bedrohungen hier auf Erden uns überfordern würden.

Dies habe ich zu euch gesagt, damit ihr in mir Frieden habt. In der Welt seid ihr in Bedrängnis; aber habt Mut: Ich habe die Welt besiegt. Joh 16,33


Kurz vorher ermutigte Jesus seine Apostel und Johannes gab uns diese Worte auch, damit wir alle dadurch ermutigt sein sollen.

Euer Herz erschrecke nicht! Glaubt an Gott und glaubt an mich! 

In meines Vaters Hause sind viele Wohnungen. Wenn's nicht so wäre, hätte ich dann zu euch gesagt: Ich gehe hin, euch die Stätte zu bereiten?  

Und wenn ich hingehe, euch die Stätte zu bereiten, will ich wiederkommen und euch zu mir nehmen, damit ihr seid, wo ich bin. Joh 14,1-3

Im Alten Testament hat Gott viele Ruhetage vorgeschrieben aber selbst heilige Feiertage können uns unter Druck setzen.

Ein weltbekannter Kirchenleiter in der Pfingstbewegung hatte eine Gemeinde gegründet, die einfach massiv wurde und ein Netzwerk von Missionen um die Welt pflanzte. 


Aber nicht alles war in seinem Leben in Ordnung. Seine Frau war überfordert und seine Ehe ging zugrunde. 

Gott sprach dem Prediger an. Er muss einen Ruhetag pro Woche haben und seine Beziehung mit seiner Frau wieder aufbauen. Sonntag war für ihn kein Ruhetag und am Samstag musste er alles für Sonntag vorbereiten. 

Montag wurde sein Ruhetag und seine Ehe ging nicht zugrunde.


Manche bestehen darauf, wir müssen bis heute dem Sabbat-gebot streng gehorchen aber in der Heiligen Schrift ist das keineswegs klar.


Paulus und Johannes haben mehrere Lehrbriefe für nicht Jüdischen Christen geschrieben und da finde ich überhaupt kein Sabbatgebot. Diebstahl, Mord, Lügen, Götzendienst, Ehebruch und Habgier sind in diesen Lehrbriefen streng verboten aber von dem Sabbatgebot ist kein Wort. 

Natürlich kam der Sabbat von Gott und der Sabbat bleibt bis heute für sehr viele Juden und auch manche Christen ein großer Segen

Aber wichtiger als der Tag ist das Prinzip. 


Wir brauchen Auszeit, Auszeit für Gott, Auszeit für Familie und Freunde und Auszeit für Entspannung und Ruhe.
Man kann den Sabbat streng halten aber wichtige Liebesbeziehungen vernachlässigen.

Vor etwa zehn Jahren war ich in einer Gemeinde sehr aktiv und war jeden Sonntag zweimal im Gottesdienst aber ich hatte ein schlechtes Gewissen. Ich war dreimal pro Woche in der Kirche aber ich besuchte meinen alten Vater nicht einmal in der Woche. 

Für viele Christen sind Feiertage und Treffen eine ermüdende Beschäftigung geworden.


Man kann den Sabbat streng halten aber nie lernen, einfach zu entspannen. 


Für manche Christen ist Entspannung eine Sünde
Sie müssen sich immer anstrengen, etwas Gutes und Notwendiges zu tun, immer anstrengen. Nichtstun wäre Müßigkeit. Spät schlafen bedeutet Faulpelz zu sein. 

Aber wenn du überfordert, traumatisiert, sogar erschöpft bist, brauchst du echte Auszeit. 


Sonst könntest du in der Klinik landen. Für manche scheint das auch eine große Schande zu sein aber dem ist nicht so.

Wenn man Hilfe und Ruhe braucht, braucht man Hilfe und Ruhe. 

Aber sollen wir nicht unsere Hilfe nur von Gott erwarten? 


Sicher, aber wenn unsere verkehrte Christliche Einstellung uns nur kontinuierlich in Pflicht und Anstrengung verwickelt hat, und wenn wir in der Gemeinde wenig Beistand oder Verständnis finden, dann versorgt uns Gott andere Hilfsmittel. 

Es gibt Christen, die von nicht gläubigen Therapeuten fehlgeleitet werden, aber es gibt auch Christen, die in der Psychiatrie mehr Verständnis und Hilfe finden als in der Gemeinde. 


Gott sei Dank für gute Gemeinden, gute Seelsorger und für Wunderheilungen! 


Aber ich danke Gott auch für gute Kliniken, gute Ärzte und gute Kuren.  


In Gottes Ordnung hat alles seine Zeit.  (Pred 3,1)

Arbeit, Gebet, Studium, praktische Nächstenliebe: für alle gibt es eine richtige Zeit.

Aber es gibt auch eine Zeit, wo Nichtstun und Nachdenken lebenswichtig sind.


Nur bei Gott komme ich zur Ruhe; geduldig warte ich auf seine Hilfe. Ps 62,2 HfA


Mittwoch, 17. Mai 2017

Keine Gläubigen Zweiter Klasse

Simon Petrus, der als Apostel Jesus Christus dient, schreibt diesen Brief an alle, die aufgrund der Gerechtigkeit unseres Gottes und Retters Jesus Christus 

den gleichen kostbaren Glauben empfangen haben wie wir Apostel selbst. 2.Petr 1,1 LUT

Petrus war der Apostel, der auf dem Wasser ging, der erste Evangelist, der Prediger der die Kranken heilte und die Toten aufrichtete.


Dieser große Apostel schreibt an alle Gläubigen, Gebildeten und Analphabeten, Hirten und Schafe, Leiter und Neu-bekehrten. Alle haben die gleiche Art Glaube, ohne Unterschied.


Natürlich wollen wir gute Pastoren und Leiter haben, Menschen mit vortrefflichem Charakter, starkem Glauben und auch Geistesgaben.  

Aber es gibt immer viele Christen mit allen diesen Eigenschaften, die keine Berufung für Leiterschaft oder Kanzel haben.


Gott gebraucht oft Menschen, die wir nicht hoch achten oder schätzen, um uns das beizubringen, und zwar oft auf eine ganz unerwartete Weise. 



In Johannes Kapitel 4 sprach Jesus mit einer Frau, die fünfmal geheiratet war und jetzt mit einem Mann in einer außerehelichen Beziehung war.


Sie bekehrte sich und verbreitete die Gute Nachricht sofort in ihrem Dorf, so dass eine Menge sich zu Jesus bekehrte. Sie hatte kein Ansehen, kein Amt und keine besondere Geistesgaben.



Heide Baker ist Missionarin in Afrika. 

Sie rettet kleine Mädchen von Sex Sklaverei und kleine Jungs von Zwangsdienst als Soldaten.

Sie adoptiert diese Waisen und sie lernen Jesus gut kennen.


Ein Mädchen mit 11 Jahren wurde Prediger, natürlich nicht ordiniert. Sie ging zu einem Dorf, wo Islam und Hexerei total dominant waren. Als sie laut über Jesus sprach, fingen die Leute, große Steine zu werfen. 



Plötzlich proklamierte sie Heilung für einen Tauben unter ihrer Verfolger. Der Taube ließ seinen Stein fallen. Er konnte hören und schrie laut. „Ich kann hören.“ 



Die Steine flogen nicht mehr. Die Menge hörte das Evangelium und bekehrten sich massenweise.


Als Petrus die erste christliche Predigt nach dem Kreuz hielt, verkündete er eine revolutionäre Botschaft


Die Herrlichkeit Gottes ist nicht mehr nur für Propheten, Könige und Priester, wie im Alten Testament, sondern für alle, die an Jesus glauben und den Heiligen Geist empfangen und freien Lauf geben.



»Und es soll geschehen in den letzten Tagen, spricht Gott, da will ich ausgießen von meinem Geist auf alles Fleisch; und eure Söhne und eure Töchter sollen weissagen, und eure Jünglinge sollen Gesichte sehen, und eure Alten sollen Träume haben;  



und auf meine Knechte und auf meine Mägde will ich in jenen Tagen von meinem Geist ausgießen, und sie sollen weissagen. Apg 2,17-18



Die religiöse Tradition hat uns unserer Erbschaft beraubt. 



Die Geistesgaben und Manifestationen Gottes Kraft und Gegenwart sind in vielen Gemeinden stark begrenzt oder ausgeschlossen. 



  • Wenn sie erlaubt sind, dürfen manchmal nur Männer und nicht Frauen für Gott sprechen.
  • In anderen Gemeinden dürfen nur Pastoren, Prediger oder Leiter für Gott sprechen.
  • Aber Petrus hat in seiner Predigt diese Regeln und Beschränkungen komplett abgeschafft.



Aber das war nicht nur in einer Predigt.


In dem Markus Evangelium lesen wir etwas Ähnliches.



Und durch die, die zum Glauben gekommen sind, werden folgende Zeichen geschehen: In meinem Namen werden sie Dämonen austreiben; sie werden in neuen Sprachen reden;  



wenn sie Schlangen anfassen oder tödliches Gift trinken, wird es ihnen nicht schaden; und die Kranken, denen sie die Hände auflegen, werden gesund werden.  Mk 16,17-18


Es gibt extrem seltsame Sekten in Amerika, wo man mit Schlangen spielt, aber so war es nicht in der Bibel gemeint. 

Paulus wurde von einer giftigen Schlange gebissen.


Aber Paulus schleuderte die Schlange ins Feuer und erlitt keinen Schaden. Apg 28,5


Wir müssen nicht mit Gift oder Schlangen spielen aber Gott verspricht uns seinen Schutz in unserer Not.


Ich habe einen Arabischen Freund der von extrem fundamentalistischem Islam zu Jesus sich bekehrte aber unterwegs wurde er fehlgeleitet und wurde Mormonisch.


Als Gott ihn von dieser Sekte befreite, besuchte er viele Mormonen und half ihnen auch, von der bösen Religion zu entkommen.


Dann hörten alle Moslems in seiner Umgebung von seinem neuen Glauben und manche bekehrten sich.



Er war nicht ordiniert aber Gott gebrauchte ihn mit übernatürlicher Kraft.



Ein Araber gab ihm einmal zu essen. Eine Woche Später war er erstaunt, dass sein Christlicher Landsmann noch am Leben war. Er hatte genug Gift in das Essen hineingetan, um ein Kamel umzubringen.



Der erfolglose Attentäter bekehrte sich zu Jesus. 

Samstag, 13. Mai 2017

Jesus lehrte Team-Leiterschaft und Partnerschaft, Zwei und Zwei.

Im Alten Testament ist die Hauptfigur sehr oft Der Mann Gottes.

Im Alten Testament sprachen die Propheten und Könige als Vertreter Gottes. Der Mann Gottes hatte oft einen Jünger, der sein Nachfolger wurde: Mose und Josua, Elia und Elisa.

Aber im Neuen Testament ist nur Ein Mensch die Hauptfigur, Jesus erscheint als der Sohn Gottes.


Er hatte nicht einen Jünger wie die alten Propheten, sondern einen Team. Die Zwölf Aposteln sollten als ein Team funktionieren.


Sie sahen, wie Jesus lehrte und wie Jesus die Kranken heilten und dann gab Jesus seinen Lehrlingen aufgaben. Sie sollten auch lehren und auch Kranken heilen. Aber Jesus sandte sie Zwei und Zwei. Sie sollten Partnerschaft lernen.

Als Petrus der erste war, der Jesus als den Sohn Gottes erkannte, dann sagte Jesus etwas ganz radikal.

Ich werde dir die Schlüssel des Himmelreichs geben; 

was du auf Erden binden wirst, das wird auch im Himmel gebunden sein, 

und was du auf Erden lösen wirst, das wird auch im Himmel gelöst sein. Mt 16,19


Was war der Schlüssel, der die Tür öffnen würde, und aber Millionen in Gottes Himmel hereinlassen würde? 


Das war der Glaube an Gottes Sohn und das Glaubensbekenntnis, das Petrus als erster proklamierte.


Aber diese Autorität wurde nicht nur Petrus gegeben.


Amen, ich sage euch: Alles, was ihr auf Erden binden werdet, das wird auch im Himmel gebunden sein und alles, was ihr auf Erden lösen werdet, das wird auch im Himmel gelöst sein.


Weiter sage ich euch: Alles, was zwei von euch auf Erden gemeinsam erbitten, werden sie von meinem himmlischen Vater erhalten.


Denn wo zwei oder drei in meinem Namen versammelt sind, da bin ich mitten unter ihnen. Mt 18,18-20


Petrus sollte also nicht allein an der Spitze sein, wie Mose, Josua und Elia.

Am letzten Abendmahl sehen wir, wie ein Streit entstand. Die Apostel hatten eine heftige Auseinandersetzung über die Leiterschaft. Josua war der Leiter nach Mose. Wer sollte nach Jesus leiten?

Manche denken, es war eine Art von politischer Konkurrenz, wobei jeder Apostel der Nummer Eins sein wollte.

Aber vielleicht auch nicht. Sie wussten dass in dem Alten Testament, ein großer Prophet, König oder Hohepriester nur einen Nachfolger haben sollte. 

Sie dachten, Jesus würde einen Obersten Leiter auserwählen. 
Aber das hatte Jesus nicht getan. 

Jesus wollte eine neue Art von Dienst und Leiterschaft aufrichten. Bis heute ist diese Team-Leiterschaft und Partnerschaft von nur wenigen verstanden.

Sicher erscheint Petrus am Anfang der Apostelgeschichte als der erste Leiter und Prediger. Aber sehr bald sehen wir, wie diese neue Art von Team Leiterschaft funktionierte.

Und sie wurden alle erfüllt von heiligem Geist und begannen, in fremden Sprachen zu reden, wie der Geist es ihnen eingab. Apg 2,4 


Hundertzwanzig Jünger waren in Eintracht versammelt und alle verkündeten Gottes Botschaft in Sprachen, die sie nie gelernt hatten, aber sie wurden von den Juden von verschiedenen Ländern klar verstanden.

Als sich das Getöse erhob, strömte die Menge zusammen und war ganz bestürzt; denn jeder hörte sie in seiner Sprache reden.


Sie gerieten außer sich vor Staunen und sagten: Sind das nicht alles Galiläer, die hier reden?


Wieso kann sie jeder von uns in seiner Muttersprache hören: Apg 2,6-8 EIN


Im Alten Testament hatte nur der auserwählte Mann Gottes unmittelbaren Zugang zu Gottes Geist aber jetzt sollten alle Gläubigen vom Heiligen Geist gefüllt werden und alle sollten übernatürliche Geistesgaben empfangen und prophetisch reden. 

Als Petrus die erste Gemeinde in Jerusalem leitete, funktionierte er als Leiter eines apostolischen Teams.


Vor seinem Tod am Kreuz hat Jesus die Apostel zwei und zwei ausgesandt. In der Apostelgeschichte sehen wir, dass Petrus auch nach Pfingsten so handelte.


Ein gelähmter Mann saß vor dem Tempel. Als Petrus und Johannes vorbeikamen, bat der verkrüppelte Mann um Geld.


Petrus und Johannes blickten ihn an und Petrus sagte: Sieh UNS an! 


 Und er sah sie an und wartete darauf, dass er etwas VON IHNEN empfinge.


Petrus aber sprach: Silber und Gold habe ich nicht; was ich aber habe, das gebe ich dir: 

Im Namen Jesu Christi von Nazareth steh auf und geh umher! Apg 3,4-6 


Der Mann wurde auf der Stelle geheilt.


In unserer Zeit sehen wir viele Prediger, die von der Erwartung belastet sind, als der Mann Gottes zu funktionieren. 


Viele sind einsam und frustriert. Wir müssen Partnerschaft und Teamwork wieder entdecken.