Mittwoch, 24. Oktober 2018

Jesus Liebt Dich

Wenn du vom ganzen Herzen an Jesus glaubst, wenn du dem Sohn Gottes wirklich mit deinem Leben vertraust, dann kannst du nie wieder derselbe Mensch sein. 

Darum, ist jemand in Christus, so ist er eine neue Kreatur; das Alte ist vergangen, siehe, es ist alles neu geworden! SCH 2 Kor 5,17 

Er hat uns errettet von der Macht der Finsternis und hat uns versetzt in das Reich seines lieben Sohnes...LUT Kolosser 1:13 

 

Wenn du an Jesus glaubst und ihm vertraust, dein Leben zu regieren und zu verwandeln, dann wirst du ein Sohn oder eine Tochter des allmächtigen heiligen Gottes. Du bist ein ganz anderes Wesen geworden.

Seht, welch eine Liebe uns der Vater gegeben hat, daß wir Kinder Gottes heißen sollen! Und wir sind es. Deswegen erkennt uns die Welt nicht, weil sie ihn nicht erkannt hat. ELB 1Joh 3,1 

 

Meine Lieben, wir sind schon Gottes Kinder; es ist aber noch nicht offenbar geworden, was wir sein werden. Wir wissen aber: wenn es offenbar wird, werden wir ihm gleich sein; denn wir werden ihn sehen, wie er ist. LUT 1 Joh 3,2 

 

Wenn du dich entscheidest, dein Leben dem Sohn Gottes anzuvertrauen, verwandelt Gott dein innerstes Wesen. 


ER fängt an, dein Leben neu zu gestalten, damit du der wunderbare Mensch wirst, wie Gott dich sieht, von allem befreit, die dich unwürdig macht. 


Er sieht dich schon als eine perfekte Schwester oder einen perfekten Bruder von Jesus selbst.


Soll das bedeuten, dass du von heute auf morgen ein fehlerloses Vorbild der Tugend wirst?

Ich habe das nie gesehen. Wir alle stolpern und wir lernen auch durch unsere Fehler.

Die Bibel sagt, wer sich zu Jesus bekehrt, von neuem geboren wird. Kennst du ein Baby, dass in ein paar Monaten ein weiser und tugendhafter Mensch wurde?


Als du dein neues Leben mit Jesus anfängst, ist dein Geist vollkommen gereinigt. Gott selbst wohnt in dir. Du bist sein Schatz. Aber Gott will keine Marionetten haben, sondern geliebte Kinder.

Unsere natürlichen Kinder haben einen freien Willen


Gute Väter und Mütter lieben ihre Kinder. Sie wollen den Willen ihrer Kinder nicht brechen. Sie respektieren die von Gott gegebenen individuellen Eigenschaften ihrer Söhne und Töchter. Sie helfen ihren Kindern zu lernen, auch von ihren eigenen Fehlern.

Gott ist der Vater, den wir alle haben wollen. Er liebt dich vom ganzen Herzen und ist geduldig und barmherzig, wenn du stolperst oder versagst.

Gott hatte nur einen einzigen himmlischen Sohn. Er opferte sein Leben am Kreuz, damit er uns nicht für unsere Sünden bestrafen und verdammen sollte. 


Jesus trug unsere Strafe an unsere Stelle.

Denn so sehr hat Gott die Welt geliebt, dass er seinen einzig geborenen Sohn gab, damit alle, die an ihn glauben, nicht verloren gehen, sondern das ewige Leben haben. Joh 3,16 NLB

Gott hat dich so sehr geliebt, so viel für dich geopfert und gelitten. Denkst du, der wird dich dann im Stich lassen?

Was sollen wir nun hierzu sagen? Ist Gott für uns, wer kann gegen uns sein?


Der auch seinen eigenen Sohn nicht verschonte, sondern ihn für uns alle dahingegeben hat: Wie sollte er uns mit ihm nicht alles schenken?
Römer 8,31-32 NLB


Aber vielleicht bist du schwer krank. Gute christliche Leute haben dir gesagt, dein Leiden soll dir helfen, einen besseren christlichen Charakter zu haben. Wirklich?

Die Bibel sagt:


Lobe den HERRN, meine Seele, und vergiss nicht, was er dir Gutes getan hat:
der dir alle deine Sünden vergibt und heilt alle deine Gebrechen,
Ps 103,2-3 NLB


Woher kommt diese perverse Idee, dass Gott dich in deiner Krankheit leiden lassen will?


In den ersten Jahrhunderten nach Christus wurden die Christen in dem Römischen Reich oft hart verfolgt. Viele Christen haben extrem gelitten und viele wurden ermordet.

Die Märtyrer wurden als große Helden verehrt und die Christen sahen Leiden als eine große Tugend.


Dann kam der Kaiser Konstantin, der die Christenheit nicht mehr verfolgte.

Die Christen mussten nicht mehr Verfolgung leiden, aber sie hatten immer noch die Sichtweise, dass Leiden begehrenswert sein soll. 

Christliche Heiligen fingen an, Leiden auf sich selbst zu nehmen. Sie fasteten und hungerten. Sie wollten nicht heiraten. Sie strebten die extremste Selbstverleugnung zu praktizieren.

Auch Krankheit wurde als vorteilhaft gesehen, weil man durch Krankheit geduldig leiden musste.

Du brauchst diese religiösen Lügen nicht ernst zu nehmen. Gott liebt dich einfach.

Samstag, 20. Oktober 2018

Die Transformierende Kraft des Segens

Als Christen finden wir uns in einer Klemme. 

Was in der Bibel als böse erklärt wird, sehen wir in der heutigen Welt als gut bewertet. Dann wird uns gesagt, wir sollen mit dieser Bewertung zustimmen oder mindestens schweigen.

Manchmal können wir das mit gutem Gewissen einfach nicht tun. 


Wenn deine Kinder in der Schule lernen sollen, dass sie schon als Teenager sexuell aktiv werden dürfen, und zwar egal mit Mädchen oder Jungs, dann bist du wirklich in die Enge getrieben.

Wie reagierte Jesus gegen sündhafte Gottlosigkeit?

Erstens lehrte Er, dass Gott Gerechtigkeit und Tugend verlangt, aber er betonte nicht anständiges Benehmen, sondern Demut und Reinheit in dem Herz jedes Menschen.

... aus dem Herzen kommen böse Gedanken, Mord, Ehebruch, Hurerei, Dieberei, falsches Zeugnis, Lästerung.


Das sind die Dinge, die den Menschen verunreinigen. Aber mit ungewaschenen Händen essen verunreinigt den Menschen nicht.«
Mt 15,19-20

Zweitens war für Jesus Gerechtigkeit und Barmherzigkeit wichtiger als äußerliche Tugend.

In Johannes Kapitel 8 sehen wir, wie angeblich tugendhafte religiöse Männer eine Ehebrecherin zu Jesus brachten. Sie verlangten von Jesus, dass sie gemäß der heiligen Schrift hingerichtet werden sollte.

Wie antwortete Jesus?

 »Wer unter euch ohne Sünde ist, der werfe den ersten Stein auf sie.« Joh 8,7

Die Christen, die effektiv unter Prostituierten missionieren, sind mit den Frauen freundlich und barmherzig. Manche beten für sie, nicht gegen sie. Sie segnen sie und sie geben ihnen zu essen. Sie laden sie ein und nicht nur zum Gottesdienst.

Als ich einst ein christliches Ehepaar besuchte, lernte ich eine sympathische junge Frau kennen. 

Es stellte sich heraus, dass sie damals Prostituierte war, aber durch die Freundlichkeit von christlichen Frauen wurde sie Christ, verließ das Bordell und wurde in einer guten Gemeinde aktiv.

Jesus wurde von streng religiösen Menschen geschimpft, weil er mit sündhaften Menschen freundlich war.

Der Menschensohn ist gekommen, isst und trinkt; dann sagt ihr: ›Sieh, der Mensch ist ein Fresser und Weinsäufer, ein Freund der Zöllner und Sünder!‹ Lk 7,34

Aber wie sollen wir mit Schwulen umgehen?

Vor einigen Jahren gab es eine große christliche Erweckung. Ed Silvoso war einer der bedeutendsten Leiter. Er organisierte eine große christliche Parade in Buenos Aires. Die Schwulen Aktivisten organisierten einen Protest.

``Als die Schwulen anfingen, auf uns zuzumarschieren, nahm ich das Mikrofon auf und führte ich alle in einem Gebet für sie. Eine Vielzahl von hard-core von der Christenheit entfremdeten Menschen gingen durch unser öffentliches Gebetstreffen.

Als wir die hässlichen Sünden der Diskriminierung und des Hasses bereuten und Gott baten, die AIDS-leidenden zu heilen, waren die Menschen in der eindringenden Menge tief berührt und einige fingen an zu weinen. Ein paar von Ihnen verließen die Parade, legten Kleider an und schlossen sich uns an, und neun von ihnen empfingen den Herrn.

Die Medien, dort in voller Kraft und in Erwartung einer hasserfüllten Konfrontation, sahen stattdessen die Liebe Jesu in Aktion. Am nächsten Tag erzählten die Zeitungen in Argentinien die Geschichte und alle waren von dieser anderen Art von Christenheit sehr positiv beeindruckt.``


Ed Silvoso. Prayer Evangelism. (Aus dem Englischen Übersetzt.)


Jesus war hart in seinem Urteil gegen die Lieblosigkeit der frommen Gläubigen seiner Zeit, aber er war eher zurückhaltend in seinen Äußerungen bezüglich der sündhaften Außenseiter.

Sollen wir denn alle Sünden einfach tolerieren? Keineswegs, aber wir müssen Gottes Prioritäten besser verstehen.

Die Christen, die Prostituierten für Jesus mit Gnade und Freundlichkeit gewinnen, sind oft konsequente Aktivisten in dem Kampf gegen Menschenhandel.

Wenn wir mit Schwulen freundlich sind, sollen wir auch den Missbrauch von Kindern tolerieren? 


Sollen wir die sexuelle Ausbeutung von Jungen und Mädchen von Geistlichen nicht ernst nehmen? Gott behüte!

Aber wie können wir am besten auf extreme Sünde reagieren?

Jesus predigte gegen religiöse Selbstgerechtigkeit, Gesetzlichkeit und lieblose Religion. Wenn wir auch solche Sünden kritisieren, müssen wir uns in Acht nehmen, dass wir auch selbst nicht schuldig sind.

Aber selbst wenn Islamische Aktivisten, Drogen Dealer oder Menschenhändler uns hassen und angreifen, hat Jesus uns gewarnt, dass wir auch unsere Feinde lieben müssen.

Euch, die ihr mir zuhört, sage ich: Liebt eure Feinde; tut denen Gutes, die euch hassen.


Segnet die, die euch verfluchen; betet für die, die euch misshandeln. 
Lk 6,27-28 EIN

Wenn du einen bösen Menschen segnest, bedeutet das nicht, dass du seine Sünden befürwortest, aber Segen setzt Gottes transformierende Gnade frei.

Freitag, 19. Oktober 2018

Wie wird Jesus Wieder Kommen?

Es gibt so viele verschiedenen Ideen, dass es für viele Leute ein verwirrendes Thema sein kann.

Manche behaupten, dass Jesus nur als Geist von dem Tode auferstanden ist, dass er als Geist bei uns bleibt und wir keine sichtbare Erscheinung erwarten sollen.

Viele Pfarrer der deutschen Landeskirche glauben nicht mehr an die sichtbare leibhaftige Auferstehung von Jesus, obwohl die Kirche seit jeher an die leibhaftige Auferstehung als Glaubenssatz geglaubt hat.

Der Apostel Thomas hatte ein Problem, an die Auferstehung von Jesus zu glauben, aber dann ist ihm Jesus erschienen.

Danach sagte er zu Thomas: »Reiche deinen Finger her und sieh meine Hände, und reiche deine Hand her und lege sie in meine Seite, und sei nicht ungläubig, sondern gläubig!«


Thomas antwortete ihm: »Mein Herr und mein Gott!«
Joh 20,27-28


Andere behaupten, dass Jesus zum zweiten Mal als fleischgewordener Gott erscheinen wird, oder schon als Mensch gekommen ist.

Was sagt die Bibel dazu?

Zuerst sehen wir, dass Jesus nach seiner Auferstehung vierzig Tage mit seinen Jüngern verbrachte und danach in den Himmel leibhaftig entrückt wurde.

Und als sie ihm nachsahen, wie er zum Himmel fuhr, da standen plötzlich zwei Männer in weißen Gewändern bei ihnen,
die sagten: »Ihr Männer von Galiläa, was steht ihr da und seht zum Himmel? 


Dieser Jesus, der von euch weg in den Himmel aufgenommen wurde, wird so wiederkommen, wie ihr ihn zum Himmel habt auffahren sehen.« Apg 1,10-11 
 
Hier sehen wir, dass Jesus leibhaftig in den Himmel entrückt wurde.

Wir sehen auch, dass Jesus nie wieder als fleischlicher Mensch auf der Erde geboren wird.

Wir dürfen deshalb keinen Christus als Mensch auf Erden erwarten, sondern wir müssen erwarten, dass Jesus direkt vom Himmel herabkommen wird.

Er aber sagte: »Seht zu, lasst euch nicht verführen. Denn es werden viele unter meinem Namen kommen und sagen: ›Ich bin es!‹ und: ›Die Zeit ist herbeigekommen.‹ Darum folgt ihnen nicht! Lk 21,8

Wenn dann jemand zu euch sagen wird: Siehe, hier ist der Christus; siehe, da ist er!, so glaubt es nicht. Mk 13,21

Und sie werden zu euch sagen: ›Sieh hier!‹ oder: ›Sieh dort!‹. Geht nicht hin und folgt ihnen auch nicht. Lk 17,23


Nein. Jesus ist im Himmel bis Er leibhaftig vom Himmel herab kommt.



Was können wir als Christen davon lernen?

Zuerst müssen wir die Wiederkunft von Jesus nie ignorieren oder als unwichtig behandeln. 


Wenn wir die versprochene Wiederkunft des Herrn links liegen lassen, werden falsche Sekten unser Versäumnis ausbeuten und geistlich hungrige Menschen betrügen.

Die Wiederkunft des Herrn wird ein dramatisches Ereignis sein.

Dieses Ereignis wird in der Bibel klar erzählt, aber es gibt zwei unterschiedliche Darstellungen. Viele Leute finden das verwirrend, aber andere glauben, Jesus wird zweimal vom Himmel herabkommen.


Die erste Darstellung finden wir in 1 Thessalonicher 4.

Denn er selbst, der Herr, wird mit einem Befehlsruf, mit der Stimme des Erzengels und mit der Posaune Gottes vom Himmel herabkommen, und die in Christus Verstorbenen werden zuerst auferstehen.

Danach werden wir, die wir leben und übrig bleiben, zugleich mit ihnen in Wolken entrückt werden, dem Herrn entgegen in die Luft; 


und so werden wir für immer bei dem Herrn sein.  1 Thess 4,16-17  
 
In der anderen Darstellung kommt Jesus als Himmlischer Herrscher, um den Anti-Christ zu vernichten und die Welt mit Macht zu regieren.

Und dann werden sie den Menschensohn in einer Wolke mit großer Kraft und Herrlichkeit kommen sehen. Lk 21,27 


Sieh, er kommt mit den Wolken, und jedes Auge wird ihn sehen, auch die, die ihn durchbohrt haben; und alle Stämme des Landes werden über ihn wehklagen. Ja, Amen.  Offb 1,7 
 
Wird Jesus also zweimal wiederkommen? Das ist umstritten, aber hast du das Thema selbst erforscht?

Wir alle haben eine Bibel. Wir alle können beten und um Weisheit bitten.

Warum sollst du ein passiver Anhänger von irgendeinem Prediger sein.


Bittet, und ihr werdet erhalten. Sucht, und ihr werdet finden. Klopft an, und die Tür wird euch geöffnet werden.

Denn wer bittet, wird erhalten. Wer sucht, wird finden. Und die Tür wird jedem geöffnet, der anklopft.
Matthäus 7,7-8 

Mittwoch, 17. Oktober 2018

Ist Jesus der Einzige Weg zu Gott?

Die postmoderne Welt behauptet, unser Glaube sei nur unsere Meinung aber Paulus behauptet hier etwas total anders. Paulus schreibt: Wir wissen.

 

Wir wissen: Wenn unser irdisches Zelt abgebrochen wird, dann haben wir eine Wohnung von Gott, ein nicht von Menschenhand errichtetes ewiges Haus im Himmel. 2.Kor 5,1 

 

Die Welt behauptet, wir sollen andere Religionen als gleich gültig respektieren. 

Wir sollten angeblich mit Moslems oder Hindus immer Austausch und Dialog fortsetzen, nicht um die Moslems und Hindus für Jesus zu gewinnen, sondern damit die Anhänger verschiedener Religionen (auch Christen) andere gleichgültige Religionen gegenseitig verstehen und respektieren sollen. Die Moslems sollten Moslems bleiben und die Hindus sollten Hindus bleiben.

 

Aber Jesus sagte etwas total anders.

 

Und Jesus trat zu ihnen und sprach: Mir ist alle Macht gegeben im Himmel und auf Erden. Mt 28,18  

 

Wenn Jesus alle Macht und Autorität hat, wieviel himmlische Macht hat Mohammed oder Allah oder Krischna? Wenn Jesus alle Macht hat, das bedeutet 100% und es bleibt nichts übrig.  

Dann sagte Jesus:

 

Geht nun hin und macht alle Völker zu Jüngern: Tauft sie auf den Namen des Vaters und des Sohnes und des heiligen Geistes..Mt 28,19   

 

Wenn alle Völker Jünger von Jesus Christus werden, dann werden sie nicht mehr Moslems oder Hindus.. Das ist Gottes Absicht, Zweck und Ziel und das muss auch unser Ziel sein. Sonst sind wir nicht mehr Jünger von Jesus Christus.


Aber sollten wir nicht alle Menschen lieben und respektieren? Ja sicher.
 

Jesus sagte:

  ...»Du sollst deinen Nächsten lieben wie dich selbst!« ... Mk 12,3

Wenn du deine Mitmenschen wirklich liebst, willst du ihnen helfen wollen, damit sie das ewige Leben und den Weg zu Gott finden.


Jesus sagte:

Jesus sagte zu ihm: Ich bin der Weg und die Wahrheit und das Leben; niemand kommt zum Vater außer durch mich. Joh 14,6   

 

Mohammed behauptete, dass Allah keinen Sohn habe und keine Kinder haben wollte

 

Dann ist Allah nicht Gott, denn Jesus sagte Gott ist Der Vater im Himmel und es gibt keinen anderen Gott.

 

Aber wie kann man behaupten, dass wir den einzigen Weg zu Gott haben, ohne total anmaßend, hochmütig und arrogant zu sein?

 

Unser Vorbild ist Jesus, der als Gott im Himmel sich demütigte, indem er ein kleines Baby wurde und als Mensch unter Menschen lebte. 

Nur indem wir uns vor Jesus demütigen, können wir mit unseren Mitmenschen mit demütigen Herzen leben. 

 

Ein Menschenherz, das mit Gottes Liebe voll ist, kann nicht arrogant sein.   

Wir müssen von Jesus lernen, echt, bescheiden, demütig und voller Liebe zu leben.

Das können wir nicht leisten, nur indem wir gute Christen nachahmen oder Jesus kopieren. Wir brauchen von Gottes eigene Liebe verwandelt zu werden, durch die Wirkung seines Heiligen Geistes in uns.    


Unsere Hoffnung aber wird uns nicht enttäuschen. Denn dass Gott uns liebt, ist uns unumstößlich gewiss. 

Seine Liebe ist ja in unsere Herzen ausgegossen durch den Heiligen Geist*, den er uns geschenkt hat. Röm 5,5  GNB    

 

Die Frucht des Geistes aber ist: Liebe, Freude, Friede, Langmut, Freundlichkeit, Güte, Treue.. Gal 5,22   

 

Nur Gottes Liebe kann unseren Mitmenschen den Weg offenbar machen und Jesus als Realität darstellen, damit die Moslems, Hindus, Atheisten und andere Mitmenschen zum Glauben kommen können, damit sie durch Jesus Gott finden können.

 

Und diese Liebe verlangt, dass wir unsere Mitmenschen ernst nehmen, auch ihre religiöse Einstellungen und Bestrebungen respektieren, aber nicht damit wir sie in ihrer Verlorenheit bleiben lassen, sondern damit wir sie für Jesus gewinnen können.   


Sonntag, 14. Oktober 2018

Gottes Engel in deinem Leben

Denn er hat seinen Engeln befohlen, dass sie dich behüten auf allen deinen Wegen. Psalm 91,11 


Viele Christen können die Gegenwart des Herrn spüren und auch die Gegenwart von Dämonen, aber wenn man von Erlebnissen mit Engeln spricht, werden sie zurückhaltend oder kritisch. 

 

Sie haben Angst, von getarnten Teufeln betrogen zu werden. 

  • Sie betonen, es sei notwendig, zwischen guten und bösen Geistern zu unterscheiden aber es gibt Leute, die so denken aber sie vermeiden nur das Gute und sie bilden sich ein, das sei Weisheit. 

  • Das ist manchmal sehr verständlich, weil viele Leute im katholischen Süddeutschland Bücher über Engel lesen. In diesen Büchern wird erzählt, wie man mit bestimmten Engeln eine geistliche Beziehung suchen kann, wie man Gebete an diese Engel richten kann, und besondere Gunst von diesen Engeln empfangen kann.  

Es gibt gute Christen, die diese unbiblische Lehre mit Recht ablehnen, aber dann leider nichts von Engeln hören wollen.  

  • Sie wollen nicht einmal anfangen, die Wunderbaren Verheißungen zu feiern, die uns von der beständigen Anwesenheit und Hilfe der Engel Gottes sprechen. 

Elisa war in dieser Hinsicht keineswegs nervös und gar nicht zurückhaltend.


Und Elisa betete und sagte: HERR, öffne doch seine Augen, dass er sieht!

  • Da öffnete der HERR die Augen des Dieners, und er sah. Und siehe, der Berg war voll von feurigen Pferden und Kriegswagen um Elisa herum. 2 Ki 6,17 ELB6


Meine Tochter sagte mir, als sie acht Jahre alt war, dass sie einen Engel gesehen hatte.

 

Ich habe einen Freund in Deutschland, dessen Sohn mit 8 Jahren auch seinen Schutzengel in seinem Schlafzimmer sah, und warum denn nicht?


Als ich mich vorbereitete, Deutschland zu besuchen, hat eine Schwester in der Gemeinde prophetisch gesagt, sie habe einen großen Engel hinter mir stehen gesehen, und ich glaube dieser starke Engel hat mich in Deutschland begleitet. 

  • Dieser Engel war nicht nur um mich zu beschützen, denn ich habe wie alle Nachfolger von Jesus meinen Schutzengel, aber Gott hatte mir noch einen Engel gegeben, um mir in Seinem Dienst zu helfen. 
  • Das macht Gott für alle seine Kinder, die etwas für Gott unternehmen, wo besondere wunder-wirkende Kraft nötig ist.

 

Das Wort Gottes verspricht, dass Gott uns durch seine unüberwindbare Kraft immer beisteht und schützt. 

 

  • Gottes Macht behütet euch durch den Glauben, damit ihr das Heil erlangt, das am Ende der Zeit offenbart werden soll. 1 Petrus 1,5
  • die ihr in Gottes Macht durch den Glauben bewahrt werdet zu dem Heil, das bereit ist, geoffenbart zu werden in der letzten Zeit;1 Petrus 1,5

 

Das Wort BEHÜTET oder  BEWAHRT, ist das Griechische Wort PHROUREO, dass eine Besatzung oder Wache ist.

 

Der Engel des HERRN lagert sich um die her, die ihn fürchten, und hilft ihnen heraus. Ps 34,8 

  • Ich bin immer von Engeln begleitet und du auch, wenn du Jesus nachfolgst und in seinem Dienst durch Glauben aktiv bist.

 

Gott lässt seine Kinder nicht im Stich.

 

Du sollst keine Angst vor Gottes Engeln haben, und warum sollst du die Anwesenheit der Engeln nicht wahrnehmen und auch feiern?
  • Das ist eine Gabe Gottes.

Aber jemand wird sagen, die Betonung von Engeln würde uns von der Anbetung Gottes ablenken.

  • Das kann sein wenn unsere Beziehung mit Gott sehr schwach ist und man sucht dann andere Sensationen. 

 

Aber wenn wir wirklich Gott lieben aber viel mehr von Dämonen als von Gottes Engeln sprechen und denken, dann machen wir einen sehr schlimmen Fehler.


Und das ist gerade die Situation mit sehr vielen Charismatischen Christen.

 

Gerade wie in der Geschichte von Elisa, soll uns die Teilnahme von Engeln in unseren Leben eine große Ermutigung sein. 


Donnerstag, 11. Oktober 2018

Jesus Empfindet deine Schmerzen.

Wie auch immer, wahres Mitgefühl ist eine intensive Mischung aus Liebe und Hass. 
Jesus hatte diese Art von Mitgefühl. 
Er liebte die Menschen mit einer unvergleichlichen Liebe und gleichzeitig hasste Er die Umstände, in denen sie gefangen waren.
 
Hunter, Joan. Heilung des ganzen Menschen (German Edition) (Kindle Locations 427-429). AZAR. Kindle Edition. 



Wenn du deine Mitmenschen wirklich liebst, wirst du Krankheit wirklich hassen. Wenn du wie Jesus Krankheit wirklich hasst, wirst du an Gottes Heilende Kraft glauben wollen.

Wie funktioniert die Liebe Gottes in Bezug auf deine Krankheit?
Es gibt heutzutage verschiedene Sichtweisen.

(Die Liebe Gottes) ... erträgt alles, sie glaubt alles, sie hofft alles, sie erduldet alles.  1 Kor 13,7

Wie sollen wir das verstehen?

``Die Liebe Gottes erträgt und duldet Krankheit.``  


oder 


``Die Liebe Gottes  glaubt an Heilung, weil Gott uns liebt und deswegen unsere Krankheit hasst.``

Jesus ist unser Vorbild. Was lernen von Jesus in seinem Dienst vor dem Kreuz?


  • Jesus hat keinem kranken Menschen gesagt: ``Ich will dich nicht heilen, weil du in deiner Krankheit heilige Geduld lernen musst.``

  • Jesus nie gesagt: ``Gott hat nur manche Kranken auserwählt, Heilung zu bekommen und du bist nicht einer der Auserwählten.``

Wenn wir den Dienst von Jesus studieren, sehen wir, dass Jesus nie einen kranken oder behinderten Menschen zurückgewiesen hat, der Heilung suchte.

Am Abend aber brachten sie viele Besessene zu ihm; und er trieb die Geister aus mit dem Wort und machte alle Kranken gesund,


damit erfüllt würde, was durch den Propheten Jesaja gesagt wurde: Er hat unsere Schwachheiten auf sich genommen, und unsere Krankheiten hat er getragen.
Mt 8,16-17


Jesus nahm unsere Schwachheiten auf sich, indem er eine Zeit lang auf seine ewige göttliche Allmacht verzichtete. Er wurde ein schwaches Baby und nahm unsere menschlichen Begrenzungen auf sich.


Er hat unsere Krankheiten auf sich genommen, indem er so ein schmerzhaftes Mit-Leiden spürte. 


Aber Mt 8,17 ist ein Zitat vom Alten Testament.

Fürwahr, er trug unsre Krankheit und lud auf sich unsre Schmerzen. Wir aber hielten ihn für den, der geplagt und von Gott geschlagen und gemartert wäre.


Aber er ist um unsrer Missetat willen verwundet und um unsrer Sünde willen zerschlagen. 


Die Strafe liegt auf ihm, auf dass wir Frieden hätten, und durch seine Wunden sind wir geheilt.  Jes 53,4-5 L17

Diese Verse in Jesaja deuten prophetisch auf das Kreuz, wo Jesus unsere Sünden auf sich nahm und unsere Strafe an unsere Stelle litt. 


Wenn wir den Text genau betrachten, sehen wir, dass Jesus nicht nur unsere Sünden, sondern auch unsere Krankheiten am Kreuz auf sich nahm.


Wieso hat Jesus nicht nur unsere Sünden, sondern auch unsere Krankheiten am Kreuz abgeschafft?


Weil Krankheit durch die Sünde in die Welt kam. 


Deshalb wollte Jesus nicht nur die Sünde abschaffen, sondern alles, was mit der Sünde verbunden ist: Scham, Schuld, Minderwertigkeit, Blindheit, allerlei Behinderungen und allerlei Krankheiten.


Als Petrus zum ersten Mal den Nicht-Juden proklamierte, fasste er Jesus Dienst mit diesen Worten zusammen:

Ihr kennt Jesus von Nazaret und wisst, wie Gott ihn mit heiligem Geist und mit Kraft gesalbt hat; er zog umher und tat Gutes und heilte alle, die vom Teufel unterdrückt wurden, weil Gott mit ihm war. Apg 10,38 ZUR

Hier sehen wir
nicht nur, dass Gott Krankheit hasst. Krankheit wird hier mit der Unterdrückung vom Teufel gleichgestellt.

Wenn du deprimiert bist, geistesgestört bist oder krank bist, fühlt Gott selbst deinen Schmerz.


Gott sandte seinen Sohn in die Welt, um dir ein neues Leben zu schenken.


Er hat deine Sünde, deine Scham, deine Schuld, deine Schmerzen und deine Krankheiten am Kreuz getragen.

Samstag, 6. Oktober 2018

Sollen wir Wunderheilungen Heute Erwarten?

Wenn du keine Heilung brauchst, ist die Frage der Wunderheilung vielleicht nur ein theologisches Thema. Leider ist in Europa die Lehre über dieses Thema oft sehr negativ. 

Jesus war bezüglich Wunderheilungen immer positiv.

In den vier Evangelien suchten sehr viele Menschen Heilungen und Jesus hat keinen zurückgewiesen.


Jesus forderte den Kranken immer wieder auf, eine Wunderheilung einfach zu erwarten.

Eine negative Erwartung bedeutete einfach Unglauben, und das hat Jesus nie befürwortet.


In Johannes Kapitel 5 kommt Jesus zu einem Teich in Jerusalem. Neben dem Teich lagen allerlei kranke und behinderte Menschen.

Denn ein Engel kam zu gewissen Zeiten in den Teich herab und bewegte das Wasser. 

Wer nun nach der Bewegung des Wassers zuerst hineinstieg, der wurde gesund, an welcher Krankheit er auch litt. Joh 5,4

Jesus sah einen Mann, der 38 Jahre lang vergebens auf seine Heilung gewartet hatte.

Jesus ging zu ihm und stellte ihm eine herausfordernde Frage?

Willst du Gesund werden?

Der Mann antwortete nicht direkt, sondern beschwerte sich, dass er niemand hatte, ihn in den Teich zu bringen.

Bist du vielleicht in einer Gemeinde, wo du keine Heilungen siehst?


Willst du einen Gottesdienst besuchen, wo Wunderheilungen wirklich stattfinden?

Jesus versteht dein Leiden und deinen Frust. Er will dich trotzdem heilen.

Da sagte Jesus zu ihm: Steh auf, nimm deine Bahre und geh!

Sofort wurde der Mann gesund, nahm seine Bahre und ging. Dieser Tag war aber ein Sabbat.

Joh 5,8-9 EIN


Mary Hasz ist eine Frau in Amerika, die schrecklich gelähmt war. Ihr Mann ließ einen Swimmingpool in ihrem Haus bauen lassen. Er wollte ihre Betreuung durch Wassertherapie fördern.

Bevor sie in den Pool eintauchte, las sie Johannes Kapitel 5.

Nachdem ich diese Verse gelesen hatte, hörte ich die unverkennbare sanfte Stimme des Heiligen Geistes in mir.

"Was denkst du über diese Geschichte?"


"Es ist schön", antwortete ich.

"Du glaubst es nicht."
"Nun, ich habe noch nie von heilenden Engeln gehört. Ich habe noch nie eine Predigt über diese Passage gehört.
"Wenn der Mann nicht gesehen hätte, dass die Leute geheilt würden, wäre er woanders hingegangen."

In diesem Moment kam mir der glaube Gottes in das Herz!

EIN Samen der Hoffnung wurde in mir gepflanzt. Ich fing an, wieder zu glauben, dass Gott ein Gott der Wunder ist und dass es Engel gibt, die Heilung dienen.


Ich zeigte auf meinen Pool und sagte: "Heiliger Geist, ich habe Wasser! Bitte schickt ein paar Johannes 5 Engel in meinen Swimmingpool! "

An diesem Tag öffnete ich mein Herz für den Glauben, dass mein Wunder möglich war.


Hasz, Mary Stewart. Die Heilungsreise: Gespräche mit Heiligem Geist zum Durchbruch (s. 13). Kindle Edition.


Der Glaube, der Wunder wirkt, ist kein Gefühl, sondern eine Gabe Gottes. Du hast mehr Glauben als du denkst. Dein Glauben ist ein Geschenk Gottes, aber du musst die Gabe auspacken und aktivieren.

Die Kraft des Glaubens kommt von Gott selbst, der allmächtig ist, aber dein Glauben braucht Treibstoff.


Was für Treibstoff? Gottes Wort und Gebet. 


Aber ohne die Führung des Heiligen Geistes kannst du stundenlang die Bibellesen und immer wieder beten, aber vergebens.

Gott spricht durch sein Wort. Wenn du Heilung brauchst, verschwende deine Zeit nicht mit frommen Andachten über Leiden und Geduld.

Lies die Gute Nachricht über die Wunderheilungen in Matthäus, Markus, Lukas und Johannes und dann in der Apostelgeschichte.

Dann sprich mit Gott, ganz offen, wie Mary Hasz. 


Gott will dir helfen. 

Er will dich lehren und leiten, damit du die Heilung von Ihm empfangen kannst, die Heilung, die du brauchst und die Er dir geben will.

Freitag, 5. Oktober 2018

Darfst du dich selbst Lieben?


Es gibt ichbezogene Menschen, die in sich selbst verliebt sind. Es gibt auch Menschen, die sich selbst verachten oder sogar hassen.

Wenn man sich liebt, soll das eine Tugend oder eine Sünde sein? Diese Frage ist heftig umstritten.

Die Bibel warnt uns, dass in der letzten Zeit, Menschen in sich selbst verliebt sein werden.

Denn die Menschen werden viel von sich halten, geldgierig sein, prahlerisch, hochmütig, Lästerer, den Eltern ungehorsam, undankbar, gottlos,

lieblos, unversöhnlich, schändlich, haltlos, zuchtlos, dem Guten feind, 
2 Tim 3,2-3 L17


Jemand, der total ichbezogen ist, kann andere Menschen nicht echt lieben, nur ausnutzen, aber Selbstablehnung und Selbsthass ist auch keine Lösung.

Eine der größten Herausforderungen, vor denen wir in unserer christlichen Entwicklung stehen, ist mit unserer Identität als Kinder Gottes uns abzufinden. 


Was diese Herausforderung ausmacht, ist, dass so viele Menschen aufgrund der verzerrten Botschaften und Wunden, die sie vom Leben in unserer zerbrochenen Welt erhalten haben, unter einem gewissen Maß an Selbstablehnung oder Selbsthass leiden.

Sehr viele Menschen können sich mit der Aussage identifizieren: "Wenn du mich besser kennen würdest, könntest du mich nicht mögen". Und noch mehr sind überzeugt, dass Gott sie nicht mögen könnte, weil er sie besser kennt als jeder andere.

Takle, David. Forming: a Work of Grace (Wie wir mit Gott und durch seine Gnade innerlich gestaltet werden). Kingdom Formation Ministries. Kindle Edition.

Wenn wir Jesus in der Bibel betrachten, sehen wir weder krankhafte Ichbezogenheit noch Selbsthass. Jesus ist unser Vorbild. 

Jesus respektiert sich selbst und er will respektiert sein, aber er respektiert auch die Willensfreiheit der Menschen, ihn zu lieben oder abzulehnen. Sein Selbstbewusstsein ist von der Bewunderung oder Ablehnung der Menschen keineswegs beeinflusst.

Mit Jesus war Selbstachtung kein Problem, aber seine Liebe für den Vater und für die Menschen war unermesslich stark.

Für viele Menschen ist die Idee, durch die Augen des Himmels gesehen zu werden, kein lebenspendender Gedanke. Wenn Sie sich vorstellen, dass Gott Sie anschaut, empfinden Sie Scham oder ein vernichtendes Gewicht des Urteils statt Liebe und Hoffnung.

Was auch immer Sünde oder Scham Sie beherbergen, fühlt sich an wie ein riesiger Schandfleck auf Ihrer Seele, und Sie sind sicher, dass dies alles ist, was Gott sieht, wenn er Sie anschaut.

Takle, David. Forming: a Work of Grace (Wie wir mit Gott und durch seine Gnade innerlich gestaltet werden). Kingdom Formation Ministries. Kindle Edition.

Aber ist das eigentlich wahr?

Wie sieht Jesus uns an, auch wenn er uns durchschaut und unsere Schwächen erkennt?


Ein reicher junger Mann wollte Jesus nachfolgen, aber Jesus sah, dass sein Reichtum für ihn ein Problem war. Habgier und die Liebe Gottes passen nicht zusammen.

Da sah Jesus den Mann voller Liebe an. »Eins fehlt dir noch«, sagte er zu ihm. »Geh und verkaufe alles, was du hast, und gib das Geld den Armen, dann wirst du einen Schatz im Himmel haben. Danach komm und folge mir nach.«  


Als er das hörte, verdüsterte sich das Gesicht des Mannes, und er ging traurig fort, denn er war sehr reich. 


Jesus sah alle, die dabeistanden, an und sagte dann zu seinen Jüngern: »Wie schwer ist es doch für Menschen, die reich sind, ins Reich Gottes zu kommen!«
Mark 10,21-23

Jesus durchschaute den Mann und sah den Mangel in seinem Charakter. Trotzdem sah Jesus den Mann voller Liebe an. Der Mann wollte seinen Reichtum nicht aufgeben und war traurig, aber Jesus verachtete ihn nicht. Jesus war auch sehr traurig.

Denn so sehr hat Gott die Welt geliebt, dass er seinen einzig geborenen Sohn gab, damit alle, die an ihn glauben, nicht verloren gehen, sondern das ewige Leben haben. Joh 3,16

Gott ist die Liebe.

Jesus liebt die Glaubenshelden wie Paulus, aber Jesus liebte Paulus, als er noch sein Feind war.


Jesus liebt die Glaubenshelden, aber auch die Versager und schwachen Christen.


Wenn Jesus dich total liebt, warum sollst du nicht auch dich selbst respektieren?

Lass Jesus dir nahe kommen. Lass seine Barmherzigkeit und Zuneigung dich heilen.

Sonntag, 30. September 2018

Auf der Suche nach dem Realen Jesus Christus

Stell dir vor, du wärst indischer Hindu und Jesus wäre dir völlig unbekannt.

Ich kenne so eine Inderin, die einen christlichen Gottesdienst besuchte. Sie bekam ein Neues Testament geschenkt und fing an jeden Abend zu lesen.

  • Was würdest du an ihrer Stelle finden? 

  • Was würdest du über Jesus lernen?

Er war Wunder wirkender Prediger, aber er wurde nie offiziell als Prophet oder Priester anerkannt. Er wurde nie ordiniert.

Sein Dienst erstaunte alle. Jede Menge Leute waren begeistert, aber die religiösen Leiter hassten ihn. 


Seine weisen Worte sprechen direkt zum Herzen des Lesers.

»Richtet nicht, damit ihr nicht gerichtet werdet.


 Denn mit welchem Gericht ihr richtet, werdet ihr gerichtet werden; und mit welchem Maß ihr messt, wird euch zugemessen werden.
Mt 7,1-2


So wie ihr von den Menschen behandelt werden wollt, so behandelt ihr sie auch ... Mt 7,12

Jesus war nicht standesbewusst. Für Ihn hatten Rang, Amt oder Stand keinen Stellenwert.

Aber ihr sollt euch nicht ›Rabbi‹ nennen lassen; denn einer ist euer Meister, Christus; ihr aber seid alle Brüder.

Und ihr sollt niemanden ›Vater‹ nennen auf Erden; denn einer ist euer Vater, der im Himmel ist.
Mt 23,8-9


Er erwählte als Jünger keine Theologen oder Adeligen, sondern ganz durchschnittliche Menschen.


Er suchte kein Amt für sich. Er lehnte weltliche Beförderung konsequent ab.

Als Jesus nun merkte, dass sie kommen und ihn ergreifen wollten, um ihn zum König zu machen, zog er sich wieder auf den Berg zurück, er ganz allein. Joh 6,15

Ein Schwerpunkt seiner Lehre war Demut.

Jesus rief ein Kind zu sich und stellte es in ihre Mitte

und sagte: »Wahrlich, ich sage euch: Wenn ihr nicht umkehrt und werdet wie die Kinder, dann werdet ihr nicht ins Himmelreich kommen.

Wer nun sich selbst erniedrigen wird wie dieses Kind, der ist der Größte im Himmelreich.
Mt 18,2-4


Seine eigene Lebensweise war auch immer bescheiden und demütig.

  • Jesus war der Sohn des Ewigen Gottes, aber er wurde in einer Scheune geboren.

  • Er wurde als König geboren aber er wurde Zimmermann.

  • Als Prediger diente er oft im Freien und er wurde nie ordiniert.

  • Er provozierte Verfolgung von den religiösen Leitern. 

Wie bezeichnete sich dieser demütige Prediger selbst?
Jetzt wird die Geschichte wirklich seltsam.

Kommt her zu mir alle, die ihr mühselig und beladen seid; ich will euch erquicken.


Nehmt mein Joch auf euch und lernt von mir; denn ich bin sanftmütig und von Herzen demütig; so werdet ihr Ruhe finden für eure Seelen.
Mt 11,28-29


Jesus ist ein demütiger Mann, der uns sagt, er ist demütig. So ein Widerspruch!

Er ist der demütige Mann, der allen Menschen kompletten Frieden geben will und auch geben kann!

Was sonst?

Jesus sagte zu ihm: »Ich bin der Weg und die Wahrheit und das Leben; niemand kommt zum Vater außer durch mich.


Wenn ihr mich erkannt hättet, dann hättet ihr auch meinen Vater erkannt. Und von nun an kennt ihr ihn und habt ihn gesehen.«
Joh 14,6-7


Was? Ich bin Gott? Niemand kommt zu Gott außer durch mich!

Denn wie der Vater die Toten auferweckt und sie lebendig macht, so macht auch der Sohn lebendig, die er will. Joh 5,21

Nur Gott kann Leben schenken.

Und dann?

Jesus sagte zu ihr: »Ich bin die Auferstehung und das Leben. Wer an mich glaubt, der wird leben, auch wenn er stirbt;


und wer lebt und an mich glaubt, der wird niemals mehr sterben. Glaubst du das?«
Joh 11,25-26


Dann hat er die Juden so provoziert, dass sie ihn hinrichten wollten.

Jesus sagte zu ihnen: »Wahrlich, wahrlich, ich sage euch: Bevor Abraham war, bin ich.«
Da hoben sie Steine auf, um auf ihn zu werfen. 
Joh 8,58-59


``Ich bin`` war im Alten Testament der heilige Name Gottes.

Ein Mann, der behauptet, demütig zu sein, aber auch Gott selbst?

Er ist kein bloßer Lehrer. Entweder ist er verrückt oder er ist wirklich Gott.


Die junge indische Frau hat das alles im Neuen Testament mitbekommen aber nicht wirklich verstanden.

Eines Abends machte sie das Licht aus und wollte einschlafen.


Dann trat Jesus selbst in ihr Zimmer. Als sie Ihn sah, war sie auf der Stelle nicht mehr Hindu.


Hier ist der Link für die Geschichte.

Jesus Suchte sie Heim und sie War nicht mehr Hindu

Samstag, 29. September 2018

Verbrecher Lehnt Begnadigung ab. Musste Sterben.

Wir haben ja nicht einen Hohen Priester, der nicht mitfühlen könnte mit unserer Schwäche, sondern einen, der in allem wie wir in Versuchung geführt worden ist, aber nicht gesündigt hat. Heb 4,15 EIN

Wir haben einen wunderbaren Hohen Priester. Er kümmert sich kontinuierlich um dich. Er hört nie auf, an dich zu denken.

Alle seine Gedanken über dich sind liebevoll und freundlich.

Du kannst Gott nicht davon abhalten, dich zu lieben.

Gott aber erweist seine Liebe gegen uns darin, dass Christus für uns gestorben ist, als wir noch Sünder waren. Römer 5,8

For God took the sinless Christ and poured into him our sins. Then, in exchange, he poured God’s goodness into us! 2 Corinthians 5:21 (TLB)


(Denn Gott nahm den sündlosen Christus und goss in ihn unsere Sünden ein. Dann, zum Tausch, goss er Gottes Güte in uns ein! 2 Kor 5,21)

Gott opferte seinen unbefleckten Sohn und schüttete auf ihn alle unseren Sünden. Dann durchtränkte er uns mit der Liebe, Gerechtigkeit und Heiligkeit, die nur in Jesus sind.

Gott will dir eine komplette Begnadigung erteilen und dir ein ganz neues Leben geben.

  • Gottes Liebe ist bedingungslos. Er liebt dich, wie du bist und er liebt dich, weil er dich liebt.


  • Aber Gott erteilt seine Begnadigung mit einer Bedingung. Du kannst Gottes Vergebung nicht verdienen, aber du musst seine Gnade akzeptieren.

Im Jahre 1830 wurde ein Verbrecher in den USA zum Tode verurteilt, aber der Präsident wollte ihm begnadigen.

Der Mann aber, hat die präsidentielle Begnadigung abgelehnt und er musste sterben. 


Das war seine von Gott gegebenen Willensfreiheit.

Auch du und ich haben diese Willensfreiheit. Wir können Gottes Gnade dankbar akzeptieren oder ablehnen.

Jesus sieht alle deine Vergehen und Versäumnisse, aber er sieht auch deine Verzweiflung und spürt dein Leiden.

Sein Herz pocht für dich.


Sieh, ich stehe vor der Tür und klopfe an. 

Wenn jemand meine Stimme hören und die Tür öffnen wird, zu dem werde ich hineingehen und werde mit ihm essen und er mit mir. Offb 3,20

Eine Frau in Iran schaute eine verbotene christliche Fernsehsendung an. 


Sie hörte den Prediger diese Einladung von Jesus zitieren. Dann hörte sie ein Klopfen. Sie ging zur Eingangstür und sie sah Jesus. Sie bat ihn herein und sie war auf der Stelle gläubig.

Willst du auch Jesus hereinbitten?

Gott weist dich nicht zurück. Es liegt an dir.


Donnerstag, 27. September 2018

Furcht und Vertrauen.

Die Furcht des Herrn schützt uns vor teuflischen Täuschungen.

Wer Jesus liebt, will mit der Esoterik nichts zu tun haben.

Aber wenn die Furcht zu sehr im Vordergrund steht, können wir auch echte Wunder von Gott missverstehen und ablehnen. 


Als Jesus in einem Sturm auf dem Wasser lief, haben die Jünger Ihn gesehen und dachten, Er wäre ein Gespenst.

Aber in der vierten Nachtwache kam Jesus zu ihnen und ging auf dem See.

Und als ihn die Jünger auf dem See gehen sahen, erschraken sie und sagten: »Es ist ein Gespenst!« und schrien vor Furcht.

Aber sofort redete Jesus mit ihnen und sagte: »Seid getrost, ich bin es; fürchtet euch nicht!«
  Mt 14,25-27 

 
Viele Christen heutzutage erleben selten Wunder, weil sie immer auf der Hut gegen falsche Wunder sind und nie oder selten etwas Wunderbares oder Außerordentliches von Gott erwarten.

Wenn wir eine gesunde Einstellung der Ehrfurcht haben, werden wir auch fürchten, den Herrn zu enttäuschen, indem wir seiner Wunder wirkenden Kraft nicht Freiraum geben.

Dann ging er von dort weg und kam in seine Vaterstadt; ...


Und als der Sabbat kam, fing er an, in der Synagoge zu lehren.
… und sie ärgerten sich an ihm.


Jesus aber sagte zu ihnen: »Ein Prophet gilt nirgends weniger als in seiner Vaterstadt, bei seinen Verwandten und in seinem Haus.« 


Und er konnte dort nicht eine einzige Machttat tun, außer dass er ein paar Kranken die Hände auflegte und sie heilte.
Er wunderte sich über ihren Unglauben. ...
Mk 6,1-6 NLB


Die Leute an anderen Orten waren mit Jesus und seiner Wunder wirkenden Kraft begeistert, aber in seinem Heimatdorf fand er Misstrauen und Unglauben.

So ist es auch heute. In der alten Christlichen Welt, in Europa, reagieren sehr viele Leute sehr skeptisch auf die Wunder wirkende Kraft des Heiligen Geistes, aber von ehemaligen Heidnischen Regionen, wie China, Afrika und Indonesien hören wir immer wieder von erstaunlichen Wundern.

Es gibt Christen, die voller Angst vor dämonischer Täuschung sind. Wenn jemand, zum Beispiel in Zungen redet, veranstalten sie ein Verhör, indem sie den angeblichen Dämonen in dem Christen befehlen, sich zu identifizieren.

Ich habe so etwas beobachtet. 


Der arme eingeschüchterte Christ ist in einer Art hypnotischer Situation gefangen. Er sagt so etwas wie: ``Ich bin Teufel A, B oder C`` oder ``Ich bin der Heilige Geist.`` usw.

So ein erbärmliches Vorgehen soll auf einem Bibeltext basiert sein, wo Jesus einen besessenen Mann befreite.

Als er aber Jesus von fern sah, lief er herbei, fiel vor ihm nieder
und schrie mit lauter Stimme: 


»Was habe ich mit dir zu schaffen, Jesus, du Sohn Gottes, des Allerhöchsten? Ich beschwöre dich bei Gott, dass du mich nicht quälst!«

Denn er sagte zu ihm: »Fahre von dem Menschen aus, du unreiner Geist!«


Und er fragte ihn: »Was ist dein Name?« Er antwortete: »Legion ist mein Name, denn wir sind viele.« 
Mk 5,6-9
 

Es gibt keine andere Bibelstelle, wo Jesus oder ein Apostel Geistern befahl, sich zu identifizieren. 

  • Jesus wollte auch den Namen des Geistes nicht erfahren, weil Er unsicher war, ob der Mann eine Gabe von Gott hatte oder nicht.

Dieser Einstellung der Angst und des Verdacht soll unser Land von Esoterik und Zauberkraft schützen, aber dem ist nicht so.


Millionen Menschen in Europa haben einen Hunger nach Heilung und übernatürliche Realität, wie wir diese in der Bibel sehen, aber sie sehen diese Realität nicht in den meisten Gemeinden.
Wenn sie keine echt biblische Speise in der Kirche finden, suchen sie anderswo. Sie suchen Essen und sie finden Gift.

  • Ich bin sehr dankbar, dass ich erstaunliche Wunderheilungen erlebt haben. 

  • Ich wäre ohne Wunderheilungen chronisch deprimiert geblieben. 

  • Ich habe gesehen, wie mein Vater durch Gottes Wunderkraft erstaunlich lang lebte und erst mit 88 Jahren zum Glauben kam. 

Viele Leute werden nicht ohne körperliche Heilung zum Glauben kommen.

Will ich also alles in der charismatischen Bewegung befürworten? Keineswegs.

Es gibt manche Charismatiker, die Geistesgaben missbrauchen, um Kirchenmitglieder zu kontrollieren. 



  • Es gibt ein Paar unreife Charismatiker, die immer nur umkippen und kichern wollen.
  •  Auch in der Apostelgeschichte und in Korinther finden wir ein paar Beispiele, wo Petrus oder Paulus jemand zurechtweisen musste.

Aber die Apostel blieben trotzdem Positiv in Bezug auf Zeichen und Wunder.

Lassen wir das Kind mit dem Bade nicht ausschütten.

Mittwoch, 26. September 2018

Jesus Will dich Leuchten Lassen

Jesus sagte zu den Leuten: »Ich bin das Licht der Welt. Wer mir nachfolgt, braucht nicht im Dunkeln umherzuirren, denn er wird das Licht haben, das zum Leben führt.« Joh 8,12

Licht ist dem Gerechten gesät und Freude den von Herzen Aufrichtigen. Ps 97,11 ELB6

Wenn du das Neue Leben empfängst, das nur in Jesus zu finden ist, transformiert Gott dein Herz und deine Seele. Gott kommt in dein Leben herein.

Gott ist Licht und er will auch in dir leuchten. Er will dein ganzes Leben leuchten lassen.

Darum: Wenn jemand in Christus ist, dann ist er eine neue Schöpfung; das Alte ist vergangen, siehe, es ist alles neu geworden! 2 Kor 5,17 NLB

Mache dich auf, werde licht! Denn dein Licht kommt, und die Herrlichkeit des HERRN geht auf über dir. Isa 60,1 NLB

Manchmal ist diese Verwandlung sofort und dramatisch sichtbar, aber manchmal ändert sich ein neu bekehrter Christ Schritt für Schritt.

Ich kenne eine Christliche Frau in Deutschland, die Bordellen besucht. Sie hat eine Prostituierte zu einem Gottesdienst eingeladen. 


Mitten im Gottesdienst stand die Prostituierte plötzlich auf. Sie schrie laut: ``Jetzt glaube ich an Jesus. Ich will mich jetzt taufen lassen.``

Eine andere Prostituierte fing an, eine Gemeinde zu besuchen. Sie fing an zu glauben. Sie versuchte freundlich, aufrichtig und sanftmütig zu sein.


Dann fing sie an in der Gemeinde zu spenden. Endlich fasste sie Mut, das Bordell hinter sich zu lassen.


Wann wurde sie eigentlich Christ? Nur Gott weiß.

Willst du Jesus erlauben, mit dir und durch dich zu lieben, um die verlorenen Menschen umher zu erreichen?

Vielleicht willst du andere Menschen wie Jesus echt lieben, aber du kannst nicht wie Jesus lieben, ohne die Liebe Gottes von Jesus selbst zu empfangen.

Darin besteht die Liebe: nicht, dass wir Gott geliebt haben, sondern dass er uns geliebt hat und seinen Sohn gesandt hat als Sühnopfer für unsere Sünden. 1 Jn 4,10 NLB

Der Kern des christlichen Lebens ist, Gottes Liebe jeden Tag zu empfangen und jeden Tag weiterzugeben.