Mittwoch, 9. November 2022

Konsequente Jüngerschaft

Jesus kam in eine Welt, wo der böse Herrscher an der Macht waren.

Herodes war eine Marionette der römischen Besatzung. Er war kein Jude, sondern ein Nachkomme von Esau, dem Bruder Jakobs. Esaus Stamm hatte den Juden nie vergeben, weil der Segen Gottes auf Jakobs Nachkommen lag.

Als Herodes hörte, dass ein jüdischer König in Bethlehem geboren wurde, versuchte er, Jesus abzuschaffen.

Alle jüdischen Säuglinge in Bethlehem bis zu 2 Jahren wurden ermordet, aber ein Engel warnte Josef, der mit Maria und Jesus nach Ägypten flüchtete.

Jesus war immer wieder eine Zielscheibe für Gottes Feinde.

Nach seiner Taufe fastete er vierzig Tage lang in der Wüste. Das war eine harte Probe, nicht nur wegen Hunger, sondern auch wegen Versuchungen vom Teufel.

Als Jesus aus der Wüste zurückkehrte, war sein Dienst ein Kampf gegen alle Arten von Werken des Teufels, gegen Krankheit und Sünde, aber auch gegen falsche Traditionen und Irrlehren.
Dann wurde Jesus von den religiösen Fachleuten gehetzt und verfolgt.

Mose lehrte, man musste am Schabbat nicht arbeiten. Die religiösen Profis erlaubten Wunderheilungen, aber nicht am Schabbat, weil Heilen angeblich Arbeit war. 

Jesus heilte immer wieder am Schabbat, um diese Gesetzlichkeit zu widerlegen. Natürlich wurde er dafür verfolgt.

Es gibt nicht ordinierte Christen, die neu bekehrte Christen taufen. Das ist von vielen religiösen Profis verworfen, weil sie behaupten, dass nur ordinierte Prediger taufen dürfen. Aber diese Tradition findet man in keiner Bibelstelle.

Christen, die konsequent biblisch dienen, werden immer noch von christlichen Profis verfolgt.
Aber manche werden einwenden, „Ordnung muss sein.“

Aber wessen Ordnung? Die herkömmliche Ordnung der Kirchentraditionen oder Gottes Ordnung?

Jemand in einem Hauskreis hatte ein verletztes Bein. Ein Mann sprang von seinem Stuhl, legte seine Hand auf dem verletzten Bein, und der leidende Christ wurde schlagartig geheilt.

Wie reagierte der Pastor? Mit Lob und Dank? Nein.
Nein. Der Mann, der Heilung vermittelt hatte, wurde ausgestoßen, weil er angeblich die Ordnung gestört hatte.

Was für eine Gemeinde war das? Eine Pfingstgemeinde. Egal in welcher Konfession, gibt es Kirchenleiter, die alles selbst kontrollieren wollen.

Wenn du Jesus nachfolgen willst, musst du allerlei Angriffe erwarten.

  • Erschreckende Träume.

  • Missverständnisse von anderen Christen oder Kirchenleitern.

  • Verfolgung von nicht Christen. 

Andrerseits gibt es sehr gute Pastoren, Prediger und Priester, die konsequent Menschen lieben und Jesus nachfolgen. Sie werden auch oft missverstanden und verfolgt.

Ein konservativer Pastor betete, und ein Mädchen wurde geheilt, aber in seiner Gemeinde glaubte man nicht an Wunderheilungen. Der Prediger suchte Rat. Hätte er richtig gehandelt? Ein weiser Prediger sagte, er sollte das Mädchen fragen.

Jesus war der Bibel immer treu. Er verehrte seinen himmlischen Vater und er liebte alle Menschen. Er war kein rebellischer Anarchist, aber er war auch radikal in seiner Hingabe an Gott und in seiner Liebe zu den leidenden Menschen.

Jesus ist unser Vorbild. Während seines irdischen Dienstes sagte er immer wieder: "Folge mir nach."

Das will er immer noch mir und dir sagen. „Folge mir nach.“

Aber das ist eine große Herausforderung, denn wir müssen dann mit harten Prüfungen rechnen wie Jesus selbst.

Wie können wir mit diesen Prüfungen klarkommen?

Gott hat uns Psalmen gegeben, wo er seinen Beistand für treue Nachfolger verspricht.

Wer unter dem Schirm des Höchsten sitzt, der bleibt unter dem Schatten des Allmächtigen. 

Ich sage zu dem HERRN: Meine Zuflucht und meine Burg, mein Gott, auf den ich traue! Psalm 91,1–2 SLT

Ein britischer Oberst im Zweiten Weltkrieg war treuer Christ. Er hat seinen Truppen befohlen, jeden Tag den 91. Psalm zu lesen und zu beten.

Während des Kriegs ist kein Mann gestorben.

Dienstag, 8. November 2022

Wir Brauchen Gottes Wunder Heute

 Ein konservativer bibeltreuer Prediger in Australien zog durch das Land. Als er eine Ortschaft verließ, winkten ihm die örtlichen Stammesältesten zum Abschied.

Als er vierzig Minuten später in das nächste Dorf fuhr, begrüßten ihn die gleichen Stammesältesten. Er fuhr in seinem Auto, aber sie waren bereits mit magischer Kraft angekommen.

Der Prediger wusste, dass er als Evangelist versagte. Die Ureinwohner schauten auf ihn herab, weil ihre esoterische Zauberkraft stärker war, als die theologischen Lehrsätze von der Kanzel.

Der frustrierte Evangelist ging zu einem charismatischen Prediger und suchte Rat. Er war zu der Schlussfolgerung gekommen, dass charismatische Geistesgaben auch heute notwendig sind.

In der Bibel finden wir immer wieder geistlichen Kampf. Esoterische Zauberer verfolgen die gläubigen Juden und im Neuen Testament die Christen, aber die Propheten und später die Apostel beweisen durch Wundertaten, dass der wahre Gott stärker ist.

Als Mose vor Pharao stand, warf er seinen Stab auf den Boden und Gott verwandelte den Stab zu einer Schlange. Die ägyptischen Zauberer haben auch Schlangen erscheinen lassen, aber der Schlange von Mose hat die ägyptischen Schlangen gefressen.

In der Apostelgeschichte Kapitel 2 und 3, hat Gott erstaunliche Wunder gebraucht, um tausende Juden zum Glauben zu bringen. In Kapitel 2 haben 120 Jünger das Evangelium in verschiedenen nie gelernten Sprachen gekündigt.

In Kapitel 3 haben Petrus und Johannes einem gelähmten Mann in Jesus Namen Heilung vermittelt.

In Zypern wurde die Mission von einem bösen Zauberer gehindert.

(Paulus) sah dem Zauberer fest in die Augen, und erfüllt vom Heiligen Geist sagte er:
»Du Sohn des Teufels! Du steckst voller List und Bosheit und bist der Feind aller Gerechtigkeit. Wirst du denn nie aufhören, die geraden Wege des Herrn zu verdrehen?

Jetzt wird der Herr dich strafen und dich für eine Weile mit Blindheit schlagen.« Im gleichen Augenblick kam eine tiefe Finsternis über den Zauberer, und er begann umherzustolpern und jemanden zu suchen, der ihn an die Hand nahm und führte.
Apostelgeschichte 13,9–11 NLB

Während des Kalten Krieges wollte ein treuer Christ eine Ladung Bibeln in ein osteuropäisches Land bringen. An der Grenze musste er durch den Zoll gehen. Der Zollbeamte schaute direkt in sein Auto, in dem sich ein Stapel Bibeln befand, aber er konnte keine Bibeln sehen.

Vom ersten Pfingsttag an wurde die Ausbreitung des Evangeliums von Zeichen und Wundern begleitet und bestätigt. Gott hat nie aufgehört, seine wundersame Macht zu offenbaren.

In unserer Zeit bekehren sich Millionen Moslems zu Christus.

Zahlreiche Moslems erleben oder beobachten Wunderheilungen in Jesus Namen.
Unzählige Moslems bekommen Heimsuchungen von Jesus in Träumen und Visionen.

Was ist Gottes Schlüssel, um diese scheinbar fest geriegelte Tür zu öffnen? 

Zeichen und Wunder. Was steckt dahinter? Gottes Liebe für verlorene Seelen.
Wie wird Gottes Kraft so wunderbar freigesetzt? Die leidenschaftliche Fürbitte von treuen Christen.

Ruinierte Menschen werden Missionare

 Gibt es einen Gott?

Egal welche Theorien du gehört oder gelesen hast, gibt es eine Frage, die kein Wissenschaftler beantworten kann.

Warum gibt es etwas? Warum existiert überhaupt etwas?

Wenn du diese Gedanken lesen kannst, bist du am Leben.

Wie bist du auf die Welt gekommen?

Waren deine Eltern ein liebendes Ehepaar? Vielleicht gar nicht.

Egal ob du von deiner Mutter gewollt warst oder aus einer unerwünschten Schwangerschaft gekommen bist, gibt es einen Gott, der diese Schwangerschaft ermöglicht hat.

Wenn niemand auf dieser Erde dich gewollt hat, gibt es einen liebevollen Gott, der dich geschaffen hat, weil er dich wollte.

Es gibt so viele Menschen, die nur Ablehnung erlebt haben. Dann hören sie vielleicht von Predigern, dass sie wegen ihrer Sünden auch von Gott abgelehnt sind.

Ein junger Christ ging auf eine junge Prostituierte zu und bedrohte sie mit den Flammen der Hölle.

Jesus bedrohte die stolzen religiösen Leute mit den Flammen der Hölle, aber er war mit den Prostituierten und anderen gebrochenen Menschen immer freundlich und einfühlsam.

Die selbstgerechten religiösen Profis schimpften Jesus, weil er mit angeblich bösen Sündern umging.

Der Menschensohn feiert und trinkt, und von ihm sagt ihr: ›Er ist ein Schlemmer und Säufer, und die schlimmsten Leute sind seine Freunde!‹ Lukas 7,34 NLB

Jesus war der Sohn Gottes, der mit Vater Gott vor der Gründung der Welt in ewiger Gemeinschaft war. Gott sah gebrochene Menschen, die durch ihre eigenen Sünden, oder durch die Sünden von anderen ruiniert waren.

Denn Gott hat die Welt so sehr geliebt, dass er seinen einzigen Sohn hingab, damit jeder, der an ihn glaubt, nicht verloren geht, sondern das ewige Leben hat.

Gott sandte seinen Sohn nicht in die Welt, um sie zu verurteilen, sondern um sie durch seinen Sohn zu retten.
Johannes 3,16–17 NLB

Als Jesus seine Heimatstadt besuchte, hat er seine Mission der Rettung mit einem Bibelzitat erklärt.

„Der Geist des Herrn ist auf mir, deswegen, weil er mich salbte, den Armen gute Botschaft zu sagen.

 Er hat mich gesandt, zu heilen die, deren Herz zerbrochen ist, Gefangenen Erlassung zu verkünden und Blinden, dass sie wieder sehen dürfen,

Zerbrochene als Freigelassene zu entsenden.
Lukas 4,18 Jantzen

Jesus wollte zerbrochene Menschen nicht nur vergeben und heilen. Er erwählte abgelehnte Menschen, um Gottes neue Welt zu proklamieren.

Jesus erwählte verachtete Frauen, und sandte sie aus.

Du hattest fünf Ehemänner, und mit dem Mann, mit dem du jetzt zusammenlebst, bist du nicht verheiratet. Das hast du richtig gesagt.«
Johannes 4,18 NLB

Diese Frau glaubte dann an Jesus als Messias.


Die Frau ließ ihren Krug neben dem Brunnen stehen, lief ins Dorf zurück und erzählte allen: 

»Kommt mit und lernt einen Mann kennen, der mir alles ins Gesicht gesagt hat, was ich jemals getan habe! Könnte das vielleicht der Christus sein?« Johannes 4,28–29 NLB

Jesus sandte diese Frau zu ihrem Dorf, und alle kamen zum Glauben.

Wenn du gebrochen bist, will Jesus dir nicht nur vergeben und heilen. Er will dir ein neues Leben schenken. In diesem neuen Leben kannst du auch anderen helfen.

Donnerstag, 3. November 2022

Jesus. Arzt und Seelsorger

Ich denke an eine sehr nette junge Frau mit einem guten freundlichen Herz. Ich habe sie kennengelernt, als meine Frau und ich bei einem guten christlichen Ehepaar Gäste waren. Sie wurde auch eines Tages eingeladen.

Es stellte sich heraus, dass diese Frau zu dieser Zeit als Prostituierte in einem Bordell tätig war. Bevor sie diese Arbeit aufnahm, war sie obdachlos. Wir hörten von ihr dunkle Andeutungen über eine sehr unglückliche Kindheit.

Jahre nachher ist diese Frau eine treue Christin, die anständig arbeitet und in einer guten Gemeinde aktiv ist.

Wie ist sie aus dem Misthaufen gerettet worden?

Einige gute christliche Frauen haben regelmäßig Bordelle besucht, um den Prostituierten freundliche Hilfe anzubieten. Vor Weihnachten brachten die Frauen den Prostituierten leckeres Essen.
Eine Christin begleitete eine Prostituierte ins Kino.

In der Bibel sehen wir, dass Jesus ein umherziehender Prediger war, der manchmal heftige Reden über Sünde und die Flammen der Hölle hielt.

Aber wen hat er so scharf angegriffen?

Fast immer ging es um die religiösen Führungskräfte mit harten Herzen. 

Diese äußerlich heiligen Männer haben Jesus verachtend als „Freund der Sünder“ bezeichnet.

Später war Jesus im Haus zum Essen. Viele Zolleinnehmer und andere Leute, die als Sünder galten, kamen dazu. Sie aßen mit Jesus und seinen Jüngern.

Als die Pharisäer das sahen, sagten sie zu seinen Jüngern: »Warum isst euer Lehrer mit Zolleinnehmern und Sündern?«

Jesus hörte das und antwortete: »Nicht die Gesunden brauchen einen Arzt, sondern die Kranken. 

Überlegt doch einmal, was es bedeutet, wenn Gott sagt: ›Barmherzigkeit will ich und keine Opfer!‹ Ich bin nicht gekommen, um die Gerechten zu rufen, sondern die Sünder.« Matthäus 9,10–13 BB

Keiner von uns ist heilig und gut wie Jesus. Es gibt Prostituierten, Zuhälter und korrupte Beamten. 

Aber es gibt auch streng religiöse Menschen, auch in christlichen Kreisen, deren Herzen kalt und fern von Gottes Liebe sind.

Jesus will dein Seelsorger, Therapeut und Wegweiser sein.

»Kommt zu mir, ihr alle, die ihr euch abmüht und belastet seid! Ich will euch Ruhe schenken.
Matthäus 11,28 BB

Montag, 31. Oktober 2022

Nachfolge oder nur Mitglied sein?

 Vor kurzem war ich einkaufen. 

Ich war auf dem Parkplatz des Einkaufszentrums, als ich einem Mann mit einem wunderbaren Dienst begegnete. In seinem Lieferwagen verteilte er Lebensmittel an Obdachlose, die von Geschäften und allen möglichen Leuten gespendet wurden.

Es stellte sich heraus, dass er ein Christ war. Ich fragte ihn, zu welcher Kirche er gehöre, und er sagte, er sei einfach ein Nachfolger von Jesus und gehöre keiner Kirche an.

Was würde Jesus dazu sagen?

Johannes sagte zu Jesus: »Lehrer, wir haben einen Mann gesehen, der in deinem Namen Dämonen austrieb. Wir haben versucht, ihn davon abzubringen, weil er nicht zu uns gehört.«

»Hindert ihn nicht!«, sagte Jesus. »Wer in meinem Namen Wunder tut, wird nicht bald darauf schlecht von mir reden.

Wer nicht gegen uns ist, ist für uns.

Wenn jemand euch auch nur einen Becher Wasser gibt, weil ihr zu Christus gehört, wird er belohnt werden.
Markus 9,38–41 NLB

Wenn man Christen begegnet, fragen die Leute oft, zu welcher Gemeinde oder Konfession man gehört. Das ist vielleicht nicht unwichtig, aber Jesus interessiert sich mehr für deinen Glauben und deine Nachfolge als für deine Mitgliedschaft.

Es ist besser, ein aktiver Jünger ohne Gemeinde zu sein, als ein mehr oder weniger passiver Zuschauer in einer Gemeinde zu sein.

Natürlich ist christliche Gemeinschaft wichtig, aber es gibt aktive Nachfolger von Jesus, die enge christliche Freundschaften haben, und es gibt Christen in Gemeinden, wo Gemeinschaft oberflächlich sein kann.

Meine Frau und ich sind in einer guten Gemeinde, wo wir einsamen oder schwachen Menschen helfen können, in einer Gemeinde, die sehr aktiv ist, die Hungrigen zu speisen und den Armen und Drogensüchtigen zu helfen.

In unserer Gemeinde bekehren sich ungläubige Menschen mit vielen Problemen und sie finden auch Fürsorge und Hilfe.

Jeden Abend kommen allerlei Leute aus der Nachbarschaft, und sie bekommen gratis ein gekochtes Abendessen. Kirchen verschiedener Konfessionen servieren abwechselnd gutes Essen an Bedürftige.

Was macht deine Gemeinde? Findest du ein Team von aktiven Christen, in dem du auch motiviert bist, ein aktiver Jünger des Herrn zu sein?

Oder ist es dir nicht erlaubt, ohne Erlaubnis der Vorgesetzten irgendeine Initiative zu unternehmen?

Wer nicht gegen uns ist, ist für uns. Markus 9,40 NLB

So steht nun fest in der Freiheit, zu der uns Christus befreit hat, und lasst euch nicht wieder in ein Joch der Knechtschaft spannen!
Galater 5,1 SLT

Donnerstag, 20. Oktober 2022

Liebe zwischen Menschen und Tieren

 Ich selbst werde euch trösten, wie eine Mutter ihr Kind tröstet. In Jerusalem sollt ihr getröstet werden.« Jesaja 66,13 NLB

Kleinkinder haben Schwierigkeiten, zu sprechen und sich verständlich zu machen. Die meisten Menschen verstehen ihre unbeholfenen Äußerungen nicht, aber ihre Mütter sind anders. Mütter verstehen ihre Säuglinge.

Wir haben einen australischen Regenbogenlori. Der Regenbogenlori ist ein sehr bunt gefärbter mittelgroßer Papagei mit einer Länge von 25-30 cm. Sie haben eine Pinselzunge, mit der sie Nektar aus den Blüten lecken und saugen können.

Wegen ihrer haarigen Zungen sind sie nicht sprachbegabt, obwohl sie keineswegs unintelligent sind. Sie sind wie Säuglinge, die unbeholfen streben, menschliche Äußerungen zu kopieren.

Viele Menschen missverstehen Papageien. Sie denken, Papageien können unsere Äußerungen nur nachahmen. Sie denken, sie verstehen nichts von unserer Sprache, aber dem ist nicht so.

Wie eine Mutter mit einem Kleinkind versteht meine Frau die unbeholfenen Versuche unserer Lori, mit Worten zu kommunizieren. Sie versteht, wenn unser geliebtes Haustier nach Papa schreit oder um eine Blume bittet.

Unsere Lori liebt es, wenn meine Frau duscht. Meine Frau sagt, „Dusche“ und sie kommt aus ihrem Käfig und läuft erwartungsvoll zum Badezimmer. Nach dem Duschen trocknet sie sich mit einem kleinen Handtuch auf dem Boden.

Wenn du einen Lori hast, und deinen Lori liebevoll versorgst, wird dein Lori dich auch lieben.

Gott hat die Tiere nicht geschaffen, damit wir sie erbarmungslos ausbeuten. 

Gott hat die ganze Welt mit Liebe geschaffen, damit Liebe herrschen soll, nicht nur Liebe zwischen Menschen, sondern Liebe zwischen Menschen und Tieren.

Wir können immer noch Spuren davon sehen, und zwar nicht nur bei Haustieren wie Hunden und Papageien.

Ich hörte im Radio, wie ein Ehepaar in Australien wilde Regenbogenloris fütterte. Einer der Loris liebte den Mann und setzte sich immer wieder auf seine Schulter.

Als der Mann starb, konnten die Loris den Mann nicht mehr finden. Danach kamen sie nicht mehr.

In Gottes Augen sind wir Menschen wie verwilderte Tiere, die sich ängstlich oder aggressiv von unserem liebenden Vater fernhalten.

Warum sehen wir so viel Grausamkeit in der Tierwelt. Wir sehen furchtbare Kämpfe zwischen Tieren. Tier schlachtet Tier, und oft nicht nur um Fleisch zu fressen.

Nicht nur Menschen führen Kriege. Erdmännchen führen grausame Kämpfe, bei denen sehr viele sterben.

Gott will diesen tragischen Zustand in der Bibel erklären.

Gott wies die ersten Menschen an, über die Tiere zu herrschen und sie mit Liebe zu versorgen.

So schuf Gott die Menschen nach seinem Bild, nach dem Bild Gottes schuf er sie, als Mann und Frau schuf er sie.

Und Gott segnete sie und gab ihnen den Auftrag: »Seid fruchtbar und vermehrt euch, bevölkert die Erde und nehmt sie in Besitz. Herrscht über die Fische im Meer, die Vögel in der Luft und über alle Tiere auf der Erde.« 1 Mose 1,27–28 NLB

Als die ersten Menschen dann Gott misstrauten und ungehorsam wurden, ging alles schief.

In 1. Mose war von Hierarchie nicht die Rede. Mann und Frau sollten als Partner zusammen und mit Liebe über die Welt herrschen, in Partnerschaft miteinander und als Kinder und Mitarbeiter Gottes.

Als Folge der Sünder wurde die Männer Herrscher über die Frauen, und wir sehen immer noch, wie grausam das sein kann.

Die Menschen herrschten über die Tiere, und oft nicht mehr mit Liebe.

Die meisten Tiere hatten fortan Angst vor dem Menschen.

Aber im Testament sehen wir Gottes Plan, seine Schöpfung wieder herzustellen.

So wie der Tod durch einen Menschen – Adam – in die Welt kam, hat nun durch einen anderen Menschen – Christus – die Auferstehung von den Toten begonnen.

Die Menschen sterben, weil alle mit Adam verwandt sind. Ebenso werden durch Christus alle lebendig gemacht und neues Leben empfangen.
1. Korinther 15,21–22 NLB

Gott sandte seinen ewigen Sohn in die Welt, um die Folgen der Sünde rückgängig zu machen.

Schon in den Prophetien im Alten Testament sehen wir wunderbare Darstellungen der neuen Ordnung in dem künftigen Reich Gottes.

Dann werden der Wolf und das Lamm einträchtig zusammenleben; der Leopard und die Ziege werden beieinander lagern. Kalb, Löwe und Mastvieh werden Freunde und ein kleiner Junge wird sie hüten. Jesaja 11,6 NLB

Dienstag, 18. Oktober 2022

Strebsamkeit und Burnout

 Hast du mit Schweiß und Fleiß dein Leben für Pflicht, Familie oder Erfolg geopfert?

Oder hast du dich ohne Unterlass angestrengt, Gott zu dienen und ein tugendhafter Christ zu sein?

Bist du durch Strebsamkeit erschöpft?

Ein japanischer Büroarbeiter war äußerst fleißig. Wenn er Aufgaben hatte, musste er sie alle vollbringen, koste es was es wolle.

Nachdem er über 24 Stunden ohne Pause hart gearbeitet hatte, fiel er tot.

Ein bewundernswerter umherziehender Prediger in Indien lebte mit unbegrenzter Hingabe. Er wollte genau wie Jesus leben, um jeden Preis. Er versuchte einmal 40 Tage zu fasten und kam fast ums Leben.

Wenn der Heilige Geist dich zum Fasten ruft, dann gibt er Gnade, aber wenn du wegen heiliger Strebsamkeit zu fasten versuchst, kann es großen Schaden anrichten.

Das kann zu Neurosen und Essstörungen führen.

Ein junger Amerikaner war ein sehr fleißiger Christ. Er war mindestens viermal pro Woche in der Gemeinde. Er diente als Leiter in der Jugendgruppe. Er las täglich einige Kapitel der Bibel und betete pflichtgemäß jeden Morgen und jeden Abend.

Sein ganzes Leben drehte um seine christliche Jüngerschaft, aber er fühlte sich trotzdem innerlich trocken und müde in seiner Seele.

Endlich konnte er diese religiöse Strebsamkeit nicht mehr ertragen. Er glaubte immer noch an Gott, aber er gab auf. Einige Tage lang betete er kaum. Er las seine Bibel nicht, nur die Zeitung.

Eines Morgens saß er beim Frühstück und las die Zeitung. Plötzlich fiel der Heilige Geist auf ihn. 

Mitten in seinen religiösen Aktivitäten hatte er das allerwichtigste vernachlässigt. Er hatte nie gelernt, die bedingungslose Liebe Gottes einfach zu empfangen und zu genießen.

Als Jesus ein Wanderprediger war, kamen alle Arten von Juden zu ihm. Es waren sündige abtrünnige Juden und auch sehr fleißige religiöse Juden. Beide waren gestresst und geistig müde.

Jesus erkannte ihren Stress und ihre innere Erschöpfung. Er sieht auch deinen Stress. Seine Worte zu den Juden sprechen immer noch zu uns heute.

Dann sagte Jesus: »Kommt alle her zu mir, die ihr müde seid und schwere Lasten tragt, ich will euch Ruhe schenken. Matthäus 11,28 NLB

Montag, 17. Oktober 2022

Halte Fest an Gottes Frieden

Du glaubst fest, dass Jesus der Sohn Gottes ist. Du hast oft wunderbare Erfahrungen mit Gott gehabt. Du hast Heilungen von Gott empfangen. Gott hat deine Gebete auf wunderschöne Art beantwortet. 

Trotzdem findest du es manchmal schwer, Gottes Nähe zu spüren.

Du willst dein Zeugnis abgeben, aber du hast einen Knoten im Bauch, als ob der liebevolle Heilige Geist nicht mehr da wäre.

Jesus hat Liebe, Freude und Frieden versprochen, oder? Sicher, aber soll das bedeuten, dass wir immer jede Minute nur herrliche Ruhe genießen werden?

Schau mal in die Bibel. Du wirst sehen, wie Johannes der Täufer, Jesus und dann Paulus unglaublich schwierige Probleme überwinden mussten.

Johannes der Täufer wurde
fast von Zweifeln überwunden. Paulus hat ganz offen mitgeteilt, wie er gegen seine eigenen Charakterfehler kämpfen musste.

Ich weiß: So wie ich von Natur aus bin, wohnt in mir nichts Gutes. Der Wille zum Guten ist bei mir zwar vorhanden, aber nicht die Fähigkeit, es zu tun. 

Ich tue nicht das, was ich eigentlich will – das Gute. Sondern ich tue das, was ich nicht will – das Böse. Römer 7,18–19 BB

Derselbe Paulus hat auch von dem Frieden mit Gott geschrieben.

Gerecht gemacht also aus Glauben, haben wir Frieden mit Gott durch Jesus Christus, unseren Herrn. Römer 5,1 EÜ

Wir haben Zugang zu Gottes Frieden und Gnade, aber wir erleben diesen Segen nicht immer. Wir haben eine menschliche Natur und wir haben einen Feind im geistlichen Bereich.

Wir müssen uns nicht von unseren menschlichen Gefühlen hin und her treiben lassen.

Wenn unser Frieden im Geist von unserer eigenen Heiligkeit abhängig wäre, würden wir alle verloren gehen. Aber unser Frieden kommt von Jesus selbst, durch sein Opfer am Kreuz.

Gerecht gemacht also aus Glauben, haben wir Frieden mit Gott durch Jesus Christus, unseren Herrn.
Römer 5,1 EÜ 

 Dieser Frieden kommt durch Jesus, auf Grundlage der Gnade Gottes. Nur durch diese Gnade können wir weiterhin in diesem Frieden leben. 

Durch seine unendliche Gnade vergibt Gott uns immer wieder und ermöglicht uns, trotz unserer Vergehen in Gottes Liebe weiterzugehen.

Durch ihn haben wir auch freien Zugang zu der Gnade bekommen, in der wir jetzt leben. Das geschah im Glauben. Und die Hoffnung, mit der wir nun der Herrlichkeit Gottes entgegengehen dürfen, erfüllt uns mit Freude und Stolz. Römer 5,2 NeÜ

Paulus hat oft von Gnade und Frieden geschrieben, aber auch von Kampf. Kampf und Frieden? Wie gehören Kampf und Frieden zusammen?

Kämpfe den guten Kampf, der zu einem Leben im Glauben gehört, und ergreife das ewige Leben, zu dem Gott dich berufen hat und für das du vor vielen Zeugen das gute Bekenntnis abgelegt hast.
1. Timotheus 6,12 NeÜ

Wir haben eine sterbliche menschliche Natur. Wir sind Müdigkeit, Stress, Trauma und Krankheiten ausgesetzt. Wir müssen immer wieder eine Entscheidung treffen, und an Gottes Gnade und Frieden festhalten.

Samstag, 1. Oktober 2022

Heilung von Schrecken und Trauma

Wir leben in schrecklichen Zeiten. Gott sei Dank bin ich in Australien und nicht in der Ukraine, aber wir haben eine Freundin, deren Eltern von der Ukraine waren. Seit Februar ist sie extrem gestresst.  

 Ihr werdet von Kriegen hören und davon, dass Kriege drohen. Lasst euch dadurch nicht erschrecken! Das muss geschehen, doch es bedeutet noch nicht das Ende. Matthäus 24,6 HfA


Ich kenne Australier, die Soldaten in dem Vietnamkrieg waren. 50 Jahre später sind sie immer noch gestresst und nehmen Antidepressiva.

Ich kenne Deutsche, deren Familienleben noch immer durch das Trauma der Hitlerzeit belastet ist.

Krieg ist undenkbar, aber das Undenkbare passiert trotzdem immer wieder.

Aber Jesus sagte, wir sollen uns nicht erschrecken lassen. Wie ist das möglich? Mit Gott ist nichts unmöglich. Jesus ist der himmlische Heiler, der beste Therapeut überhaupt.

Ich kenne Flüchtlinge von dem Nazischrecken, die Jahre nach dem Krieg Suizid begangen haben, aber andere, die gelernt haben, ein erfülltes Leben zu führen.

Gott kann unsere verletzten Herzen auch von Kriegstrauma heilen. Ich kenne treue Christen, die posttraumatische Belastungsstörung leiden.

Eine Frau kann nicht gut schlafen. Jahre nach ihrer Kriegserfahrung konnte sie Nachrichten von Kriegen nicht sehen, ohne Kopfschmerzen tagelang zu leiden.

Wenn du wegen Vergewaltigung, Entführung, Missbrauch, Mobbing, häuslicher Gewalt oder Krieg traumatisiert bist, ist es möglich, dass du eine Wunderheilung von Jesus bekommen kannst.

Aber wenn du immer noch Antidepressiva brauchst, um dein tägliches Leben zu verkraften und normal zu schlafen, dann sollst du nicht deswegen schämen.  

Jesus hat uns Anweisungen gegeben, die uns helfen können, in schrecklichen Zeiten klarzukommen.

Euer Herz erschrecke nicht! Glaubt an Gott und glaubt an mich!

In meines Vaters Hause sind viele Wohnungen. Wenn’s nicht so wäre, hätte ich dann zu euch gesagt: Ich gehe hin, euch die Stätte zu bereiten?

Und wenn ich hingehe, euch die Stätte zu bereiten, will ich wiederkommen und euch zu mir nehmen, auf dass auch ihr seid, wo ich bin.
Johannes 14,1–3 LU


Jesus hat am Kreuz das allerschlimmste Trauma erlebt und überwunden. Er ist aufgestanden und dann kehrte Er zu Vater Gott zurück, um ein himmlisches Zuhause für alle zu bereiten, die an ihn glauben und Gott vom Herzen vertrauen.

Diese Hoffnung kann uns ermutigen, von dem Trauma in dieser Welt wegzuschauen.

Aber wir müssen auch täglich mit schrecklichen Bedrohungen, traumatischen Erinnerungen oder aktuelles Trauma umgehen. 

Deshalb sorgt euch nicht um morgen, denn jeder Tag bringt seine eigenen Belastungen. Die Sorgen von heute sind für heute genug. Matthäus 6,34 NLB

Es gibt Zeiten im Leben, in denen man nur einen Tag ertragen kann. Es ist möglich, dass im nächsten Monat oder im nächsten Jahr ein Krieg oder eine wirtschaftliche Katastrophe kommt, aber Gott will uns helfen, heute damit fertig zu werden. Wir müssen die Zukunft in Gottes Hände legen.

Dann hat Jesus noch eine notwendige Anweisung gegeben. 

In Kriegszeiten entsteht Wut und Hass. Nicht nur kannst du Opfer von Grausamkeit sein. Du kannst auch mit Hass reagieren. Der Hass in dir kann dich dein Leben lang vergiften.

Jesus lehrte uns, den Hass in uns durch seine Gnade zu überwinden. Hermann Zaiss war ein deutscher Evangelist am Kriegsende.

Ein junger Soldat in der britischen Besatzungsarmee hasste die Deutschen. Er war deutscher Jude und seine Familie wurde von den Nazis ermordet. Er hörte die Predigt des Evangelisten und der Heilige Geist berührte sein Herz.

In derselben Versammlung war ein verletzter SS-Offizier. Nach dem Krieg war sein Leben ruiniert. Er wurde auch von der guten Nachricht von Jesus transformiert.

Die beiden Männer bekehrten sich zu Jesus und legten ihr Zeugnis von der Kanzel ab. Dann geschah das allergrößte Wunder. Sie wurden enge Freunde.

Was sagte Jesus?

Ihr habt gehört, dass es im Gesetz von Mose heißt: ›Liebe deinen Nächsten‹ und hasse deinen Feind.
Ich aber sage: Liebt eure Feinde! Betet für die, die euch verfolgen!

So handelt ihr wie wahre Kinder eures Vaters im Himmel. Denn er lässt die Sonne für Böse und Gute aufgehen und sendet Regen für die Gerechten wie für die Ungerechten.
Matthäus 5,43–45 NLB

Mittwoch, 28. September 2022

Ist da doch jemand?

 Ist da doch jemand?

Der Dichter Friedrich Schiller hat diese Frage genau auf den Punkt gebracht.
„Brüder überm Sternenzelt, muss ein lieber Vater wohnen.“

Für Jesus war das die schlichte Realität und seine Beziehung zum Vater war sein tägliches Erlebnis.
Aber für Schiller und die deutschen Romantiker war das nur eine brennende Sehnsucht.

Für die Moslems ist Gott Schöpfer, Gesetzgeber und Richter, aber kein liebevoller Vater.
Für die New Age Leute, sind wir alle Gott. Ich soll Gott sein und du auch.

Wenn wir bloße Menschen Gott sind, dann sind wir hoffnungslos und verloren in dieser tragischen Welt.

Es gibt unzählige Millionen Opfer von Hunger, Menschenhandel, Sklaverei, Folter und Krieg in dieser Welt. Wenn du und ich Gott sind, können wir dann aus eigener Kraft ewige Hoffnung bieten?
 
Wenn du und ich Gott sind, warum können wir das Leiden um uns herum nicht beseitigen?
Wenn du und ich Gott sind, warum gehen wir so oft schief?

Ich finde in der Bibel eine viel bessere Erklärung für unsere unmögliche Situation.

Im Anfang schuf Gott die Himmel und die Erde. 1 Mose 1,1 SLT

Und Gott schuf den Menschen in seinem Bild, im Bild Gottes schuf er ihn; als Mann und Frau schuf er sie. 

Und Gott segnete sie; und Gott sprach zu ihnen: Seid fruchtbar und mehrt euch und füllt die Erde und macht sie euch untertan; und herrscht über die Fische im Meer und über die Vögel des Himmels und über alles Lebendige, das sich regt auf der Erde! 1 Mose 1,27–28 SLT

Die ersten Menschen waren nicht Gott, aber von Gott geschaffen. Sie waren gut und schuldlos. 

Gott beauftragte sie, als Agenten des Himmels, die Erde zu regieren, nicht aus eigener Kraft, aber in Partnerschaft mit Gott selbst.

Als die ersten Menschen dann Gottes liebevolle Anweisungen missachteten, wurde ihre himmlische Unschuld verdorben.

Wir sehen die Folgen bis heute. Wir sind alle mehr oder weniger verdorben. Überall sehen wir Mord, Gewalt und Grausamkeit. Wir alle müssen sterben. Wut, Angst und Verzweiflung machen sich überall breit.

Gott war gebrochenen Herzens. Er liebt uns einfach.

Aber Gott ist ewig und allwissend. Er sah das alles ganz vom Anfang. Er hat einen Plan, uns zu retten.


Gott ist gerecht. Unsere Bosheit kann nicht unbestraft sein. Gott hätte die ganze Menschheit ausrotten können, aber für sein liebevolles Herz war das unerträglich.

Denn Gott hat die Welt so sehr geliebt, dass er seinen einzigen Sohn hingab, damit jeder, der an ihn glaubt, nicht verloren geht, sondern das ewige Leben hat.
 
Gott sandte seinen Sohn nicht in die Welt, um sie zu verurteilen, sondern um sie durch seinen Sohn zu retten.
Johannes 3,16–17 NLB

Gott sandte seinen Sohn, den wir als Jesus kennen. Der lebte unter uns Menschen. Sein Charakter war unbefleckt und er blieb in einer bösen Welt schuldlos.

Jesus wurde wegen seines guten Charakters verfolgt und hingerichtet. 

Seine Verfolger wussten nicht, dass Jesus auf diese Weise die Strafe für uns alle auf sich selbst nahm, damit wir nicht verdammt werden sollten.

Wer an ihn glaubt, wird nicht verurteilt. Wer aber nicht an ihn glaubt, ist schon verurteilt, weil er nicht an den Namen des einzigen Sohnes Gottes geglaubt hat. Johannes 3,18 NLB

Ist das für Dich problematisch? Vielleicht verstehst Du es nicht. Du kannst Gott bitten, Dir seine Weisheit deutlich zu machen.

Wenn es aber jemand unter euch an Weisheit mangelt, so erbitte er sie von Gott, der allen gern und ohne Vorwurf gibt, so wird sie ihm gegeben werden. Jakobus 1,5 SLT

Rufe mich an, so will ich dir antworten und dir große und unbegreifliche Dinge verkünden, die du nicht weißt.
Jeremia 33,3 SLT

Denn ich weiß, was für Gedanken ich über euch habe, spricht der HERR, Gedanken des Friedens und nicht des Unheils, um euch eine Zukunft und eine Hoffnung zu geben.
Jeremia 29,11 SLT

Dienstag, 27. September 2022

Nur Jesus ist fehlerlos

 In der Bibel sehe ich, dass auch große Männer Gottes nicht fehlerlos waren. 

Ich liebe Gottes Gesetz von ganzem Herzen.

Doch in mir wirkt ein anderes Gesetz, das gegen meine Vernunft kämpft. Dieses Gesetz gewinnt die Oberhand und macht mich zum Sklaven der Sünde, die immer noch in mir ist.

Was bin ich doch für ein elender Mensch! Wer wird mich von diesem Leben befreien, das von der Sünde beherrscht wird?

Gott sei Dank: Jesus Christus, unser Herr! Fest steht: Meiner Vernunft nach möchte ich dem Gesetz Gottes gehorchen, aber meiner menschlichen Natur nach bin ich ein Sklave der Sünde.
Römer 7,22–25 NLB


Andere wollen die Heilige Maria als die Königin im Himmel anbeten. Jesus liebte seine Mutter. Aber Jesus hatte eine andere Sichtweise.

Während Jesus noch zu den Leuten redete, kamen seine Mutter und seine Brüder zu ihm und wollten ihn sprechen.

Jemand sagte zu Jesus: »Deine Mutter und deine Brüder stehen draußen, sie möchten dich sprechen.«

Jesus fragte: »Wer ist meine Mutter? Und wer sind meine Brüder?«

Und er zeigte auf seine Jünger und sagte: »Diese Leute sind meine Mutter und meine Brüder. 

Wer den Willen meines Vaters im Himmel erfüllt, ist mein Bruder und meine Schwester und meine Mutter!« Matthäus 12,46–50 NLB

Wenn ein Prediger behauptet, immer recht zu haben, sollst du ihm nicht vertrauen. Das ist stolz. 

Wenn du deinen Pastor oder einen prominenten Evangelisten immer als unfehlbar betrachtest, bist du auf dem Holzweg.

Die wahren Jünger des Herrn lernen, die Stimme Gottes selbst zu erkennen. Sie lernen, mit Weisheit für sich selbst zu denken.

Meine Schafe hören auf meine Stimme. Ich kenne sie, sie folgen mir,

und ich gebe ihnen das ewige Leben. Sie werden niemals verloren gehen. Niemand wird sie mir aus den Händen reißen.
Johannes 10,27–28 NeÜ