Dienstag, 25. August 2020

Du kannst Gott Erleben

Zwei Millionen Hebräer standen terrorisiert am Ufer des Roten Meers, von der mächtigen ägyptischen Armee fast umzingelt. Sie hatten keinen Ausweg, aber plötzlich kam ein Sturmwind.

Plötzlich erschien ein Weg. Sie überquerten das Rote Meer auf trockenem Boden.

Hundertzwanzig Jünger beteten zehn Tage lang. Plötzlich kam der Heilige Geist als ein gewaltiger Sturmwind. Die Jünger blieben nicht mehr versteckt. Die Kraft des Heiligen Geistes kippte alles um.

In Afrika kamen Millionen, um einen Prediger zu hören. Es war genau wie bei Jesus, eine ´´Epidemie`` von Wundern. Viele Moslems bekehrten sich. Die Zauberkraft der Hexenmeister wurde außer Kraft gesetzt.

Genau wie in der Bibel.

Blinde sehen und Lahme gehen, Aussätzige werden rein und Taube hören, Tote stehen auf, und Armen wird das Evangelium gepredigt; Mt 11,5

In Afrika und Indonesien bekehren sich aber Millionen Moslems zu Jesus. Wie ist das möglich? Weil sie die erstaunliche Kraft des Heiligen Geistes in Aktion sehen.

Das alles passiert in unserer Zeit wieder in aller Welt, aber viele skeptischen Christen in Europa wollen das nicht glauben.

Viele auch in Freikirchen behaupten, das sei nicht schriftgemäß. Die Pharisäer haben auch so auf Jesus reagiert.

Der Heilige Geist hat sich nie verändert. Die religiösen Reaktionen sind auch nicht anders.

Gott hat sich nie verändert. Jesus ist nicht mehr das Lamm am Kreuz, sondern der allmächtige Löwe im Himmel, der seinen allmächtigen Heiligen Geist auf diesem Planeten freigesetzt hat.

So viele Christen lesen die Worte Gottes in der Bibel und sie hören die Stimmen der Prediger, aber ihre Ohren sind für die Stimme Gottes taub geworden.

Aber eine neue Zeit kommt.

Sehr viele Menschen werden eine neue Offenbarung mitbekommen. Das wird keine ´´neue Wahrheit`` sein, denn Gottes Wahrheit in der Bibel ist ewig wahr und unveränderlich.

Eine neue Zeit kommt.

Viele Christen, die bis jetzt nur eine trockene Wahrheit in der Bibel gesehen haben, werden erleben, dass Gott immer noch heute dramatisch spricht und erstaunlich eingreift, genau wie in der Bibel.

Aber es gibt auch sehr viele echten Christen, die weder Pharisäer noch Glaubenshelden sind. Wahrscheinlich bist du auch so einer. Ich auch.

Ich bin in einem Lernprozess, die Führung des Heiligen Geistes wahrzunehmen und Gottes Flüstern in meinem Geist zu hören.


Dramatische Wunder sind ein wichtiger Teil von Gottes Plan, auch für unsere Zeit, aber eine enge Gemeinschaft mit Jesus ist viel, viel wichtiger.

David war ein großer Prophet und der König in Jerusalem, aber viel wichtiger war seine Gemeinschaft mit Gott.

Gott, du bist mein Gott, den ich suche, meine Seele dürstet nach dir. Mein Leib schmachtet nach dir im dürren, lechzenden Land ohne Wasser. Ps 63,2 ZUR

Manche Christen sind begeistert von Zeichen und Wundern. Sie besuchen immer wieder Konferenzen, wo sie Wunderheilungen suchen und oft sehen, aber sie haben keine enge Gemeinschaft mit dem Heiligen Geist in ihrem täglichen Leben. Das ist so traurig.

Zeichen und Wunder sollen Wegweiser sein, die uns helfen, eine enge Gemeinschaft mit Gott zu finden.

Du kannst Gott erleben und wenn du ein Wunder wirklich brauchst, will Gott dir helfen.


Samstag, 22. August 2020

Deine Gedanken bestimmen dein Schicksal

 Gott ist so viel wunderbarer als jeder, den du je gekannt hast.

Gott liebt Mutter Theresa, aber er beugt sich nicht vor ihrer Güte. Sie lebte jeden Tag ihres Lebens in der Notwendigkeit Seiner Barmherzigkeit und Vergebung, und das tun wir auch.

Als du geboren wurdest, war dein Leben ein Geschenk Gottes.

    Wir verdanken ihm alles.
    Er hat uns erschaffen.
    Gott ist die einzige Quelle des Lebens.
    Alles Leben kommt von Ihm allein.

Aber unsere Erfahrung des Lebens ist nicht so wunderbar. Wir wissen, dass wir uns durch diese Welt auf einer Einbahnstraße in Richtung Tod bewegen.

Große Unternehmen verdienen Milliarden von Dollar mit Botox, Haarfärbemitteln und Viagra. Wir wissen, dass unsere Vitalität mit jedem Jahr schwindet.

Gottes ursprünglicher Plan für uns war, das Leben immer mehr zu verlängern, ganz im Gegensatz zu dem, was wir in dieser verblassten Welt kennen.

So schuf Gott die Menschen nach seinem Bild, nach dem Bild Gottes schuf er sie, als Mann und Frau schuf er sie.


Und Gott segnete sie und gab ihnen den Auftrag: 

»Seid fruchtbar und vermehrt euch, bevölkert die Erde und nehmt sie in Besitz. Herrscht über die Fische im Meer, die Vögel in der Luft und über alle Tiere auf der Erde.« 1. Mose 1,27-28

Unser Schöpfer ist der lebendige Gott, der ewig schöpferische Lebensspender.

Er schuf den ersten Mann und die erste Frau, die über alle Lebewesen herrschen, um das Leben ohne Krankheit, ohne Altern, ohne Tod zu vermehren.

Gott schuf diese Welt voller Leben und Frieden, und Er plant, alles, was zerstört wurde, wiederherzustellen.

Wir sehen in der Bibel einen Vorgeschmack oder Hinweis davon.

Abraham war kinderlos und schon längst im Rentenalter, als Gott versprach, ihn zum Vater vieler Nationen zu machen.

Als er etwa 100 Jahre alt war und sich längst aus dem Ehevergnügen zurückgezogen hatte, stellte Gott seine Männlichkeit wieder her. Seine Frau Sarah, die über 90 Jahre alt war, gebar einen Sohn. Nachdem Sarah gestorben war, hatte Abraham mit Keturah eine weitere Familie.

Das ist Geschichte, aber Gott versprach auch eine wunderbare Zukunft, die wir noch nicht gesehen haben.

Dann werden der Wolf und das Lamm einträchtig zusammenleben; der Leopard und die Ziege werden beieinander lagern. Kalb, Löwe und Mastvieh werden Freunde und ein kleiner Junge wird sie hüten. Jesaja 11,6

Unser Denken ist so sehr durch die Grenzen des Alterns und des Todes bedingt, dass säkulare Menschen des 21. Jahrhunderts dies als bloße Mythologie betrachten.

Die akademische liberale Theologie bildet Prediger darin aus, die Bibel als eine Sammlung von Fabeln zu sehen.

Aber warum sollte sie nicht wahr sein, tatsächlich, wirklich, buchstäblich wahr?

Die Grundlage des christlichen Glaubens ist das übernatürliche Leben, der Tod und die Auferstehung des Sohnes Gottes.


Wenn es nämlich keine Auferstehung der Toten gibt, dann ist auch Christus nicht auferstanden. 

Und wenn Christus nicht auferstanden ist, dann war unser Predigen wertlos, und auch euer Vertrauen auf Gott ist vergeblich. 1. Korinther 15,13-14

Nimmt man diesen Glauben weg, wird die christliche Zivilisation zu einer verfallenden leeren Hülle. Diesen Verfall sehen wir jeden Abend in den Fernsehnachrichten.

Glaube ist alles, also was ist Glaube?
Glaube ist Vertrauen, Vertrauen in Geld, Vertrauen in die Wirtschaft, Vertrauen in deine Arbeit oder in deine Fähigkeiten oder Vertrauen in Gott.

 Worauf du vertraust, bestimmt, was du denkst und wie du lebst.
 Das, worauf du vertraust, wird deine Gedanken füllen.
  •  Man wird zu dem, worüber man die meiste Zeit nachdenkt.

Jesus sagte:

Sammelt euch nicht Schätze auf der Erde, wo Motte und Rost zerstören und wo Diebe einbrechen und stehlen;

sammelt euch aber Schätze im Himmel, wo weder Motte noch Rost zerstören und wo Diebe nicht einbrechen und nicht stehlen;
denn wo dein Schatz ist, da wird auch dein Herz sein.
Matthäus 6,19-21


Worüber denkst du immer wieder? Was erweckt starke Gefühle in dir?
Was ist die Grundlage deines Lebens?

Gottes Pläne für dich sind unermesslich besser als deine besten Gedanken.

Du darfst Gott bitten, seine Gedanken für dich zu offenbaren.

›Ruf mich, dann will ich dir antworten und will dir gewaltige und unglaubliche Dinge zeigen, von denen du noch nie gehört hast. Jeremia 33,3



Freitag, 21. August 2020

Einwände gegen Zeichen und Wunder.

 ´´Das kann nicht von Gott sein. Ich sehe dieses Wunder nicht in der Bibel.``

Es gibt noch vieles andere, was Jesus getan hat. Wenn man dies alles aufschreiben würde, glaube ich, könnte die ganze Welt die Bücher nicht fassen, die man dann schreiben müsste. Johannes 21,25 

Man sieht oder hört heutzutage von so vielen Wundern, die man nicht in der Bibel finden kann. Aber Jesus von Nazareth hat auch viele Wunder bewirkt, die nicht in der Bibel zu finden sind.

Das gibt zu denken.

Gott verändert sich nicht, aber er handelt nicht immer wieder auf dieselbe Weise.  

  • Als die Hebräer das Rote Meer überqueren mussten, gingen sie auf trockenem Land am Meeresboden.
  • Als die nächste Generation Jordan überqueren sollten, mussten die Priester in den Strom zuerst eintreten und erst dann hat Gott das rauschende Wasser zurückgehalten.
  • Als Jesus mit seinen Jüngern das Meer von Galiläa überquerte, ging er mit ihnen in einem Boot. Sie wurden von einem gewaltigen Sturm bedroht.


Da sprach er zu ihnen: Was seid ihr so furchtsam, ihr Kleingläubigen? Dann stand er auf und befahl den Winden und dem See; und es entstand eine große Stille. Matthäus 8,26

  • Ein anderes Mal überquerte Jesus denselben See, indem er zu Fuß auf dem Wasser ging.


Und als ihn die Jünger auf dem See gehen sahen, erschraken sie und sagten: »Es ist ein Gespenst!« und schrien vor Furcht. Mt 14,26

Wenn Gott auf eine ganz neue und unerwartete Weise handelt, haben wir oft Angst. Wir denken, es muss von  Unten sein, eine Erscheinung des Teufels. Das ist natürlich und menschlich und Gott kann uns liebevoll zurechtweisen.

Aber wenn unsere natürliche menschliche Reaktion zu einer rechthaberischen Verwerfung der Erfahrung führt, gehen wir irre, und zwar auf eine sehr gefährliche Weise.

Im Neuen Testament lesen wir eine Warnung, dass in der Endzeit der Anti Christ viele Menschen betrügen wird, und zwar mit Zauberkraft.

... und dann wird der Böse offenbart werden. Ihn wird der Herr Jesus umbringen mit dem Hauch seines Mundes und wird ihm ein Ende machen durch seine Erscheinung, wenn er kommt.
 

Der Böse aber wird in der Macht des Satans auftreten mit großer Kraft und lügenhaften Zeichen und Wundern. 2. Thessalonicher 2,8-9

Viele haben Angst vor Zeichen und Wundern in unserer Zeit, weil sie fürchten, dieser Anti-Christ könnte einschleichen und an der Kanzel einer charismatischen Gemeinde erscheinen.

Aber Gottes Wort erklärt etwas ganz anders. Der Böse, DER Anti-Christ wird nicht getarnt einschleichen, sondern er wird ´´offenbart werden.``

Jesus hat viele Zeichen und Wunder bewirkt. Er warnte zwar gegen falschen Christen, und es gibt solche Tyrannen heute, die teuflische Sekten gründen und Menschen drangsalieren.

Aber Jesus betonte immer wieder, die Gefahr, dass man echte Zeichen und Wunder als teuflisch verwerfen könnte, und dadurch Gottes Urteil auf sich selbst bringen würde.

Es gibt so viele fehlgeleiteten Christen, die alle Zeichen und Wunder als Ketzerei entlarven wollen, weil sie Angst haben, vor ´´lügenhaften Zeichen und Wundern.``

Wenn sie wirklich gottesfürchtig sein wollen, sollen sie Angst davor haben, Gottes Werke als teuflisch zu verwerfen.

Als Jesus Dämonen austrieb, haben die Pharisäer Jesus angeklagt. Sie behaupteten, dass Jesus seine Wunder mit Zauberkraft von dem Teufel bewirkte. 

 Jesus warnte, dass wenn man Gottes Werke als teuflisch verurteilte, war das die Sünde der Gotteslästerung.

Wahrlich, ich sage euch: Alle Sünden werden den Menschen vergeben, auch die Lästerungen, womit sie Gott lästern;

wer aber gegen den Heiligen Geist lästert, der hat keine Vergebung in Ewigkeit, sondern ist des ewigen Gerichts schuldig.« 
Mk 3,28-29


Wenn man so intensiv auf ´´lügenhafte Zeichen und Wunder`` fokussiert, dass man wenige oder gar keine Wunder als echt anerkennen will, kommt man in Gefahr, Gotteslästerung zu begehen.

Es gibt Bibellehrer, die immer wieder falsche Wunder entlarven wollen, aber keine echten Wunder feiern. Diese angeblichen Bibellehrer sind auf einem sehr gefährlichen Abweg.

Wenn ich sehe, dass manche Krebspatienten Heilung suchen, aber trotzdem sterben, finde ich das traurig.

Aber wenn andere Krebspatienten in derselben Versammlung wirklich geheilt werden?

Ich werde die Heilungen feiern, und nicht wegen Enttäuschungen den Dienst als falsch verwerfen.

Donnerstag, 20. August 2020

Vom Heiligen Geist Täglich Geführt

 Du kannst vielleicht eine Gemeinde finden, wo alle Aussagen in ihren offiziellen Glaubenssätzen richtig sind, wo keine falschen Lehren in den Predigten zu hören sind, und trotzdem ist die Gemeinde nicht auf dem Weg mit Jesus.

Im Neuen Testament haben die Pharisäer gestrebt, alle Gebote im Alten Testament zu halten, mehr als 600. Trotzdem war Jesus, der Sohn Gottes, mit den Pharisäern nicht zufrieden.
 

Was ist das Problem?
 
Bedenken wir zwei Worte, richtig und wichtig.

Wenn wir immer nur streben, alles richtig zu glauben, keine Fehler zu machen, können wir trotzdem versagen.

Jesus war mit seinen Freunden, Maria, Marta und Lazarus zu Besuch.
Marta war mit ihrer Pflicht als Gastgeberin beschäftigt. Sie wollte alles richtig machen, aber ihre Schwester Maria saß und hörte Jesus zu. Marta beschwerte sich, dass Maria ihr nicht helfen wollte.

Doch Jesus antwortete ihr: »Marta, Marta, du bist um so vieles besorgt und machst dir so viel Mühe.
Nur eines aber ist wirklich wichtig und gut! Maria hat sich für dieses eine entschieden, und das kann ihr niemand mehr nehmen.«
Lukas 10,41-42


Wie kannst du ein guter Christ sein?
Vielleicht ist diese Frage schon ein Fehler.
Im Neuen Testament finde ich diese Worte nicht, ´´Guter Christ``.

Was sagte Jesus?

Wieder einmal redete Jesus zu ihnen und sagte: »Ich bin das Licht der Welt; wer mir nachfolgt, der irrt nicht in der Finsternis umher, sondern wird das Licht des Lebens haben.« Joh 8,12

Wie kann ich Jesus nachfolgen? Jesus ist nicht mehr sichtbar mit uns.
Jesus ist unser Vorbild, aber Jesus war auch irgendwie ein Nachfolger. Er war der Christ, der Gesalbte. Er wurde von dem Heiligen Geist immer geführt.

Wer mich nicht liebt, wird nicht tun, was ich sage. Vergesst nicht: Meine Worte kommen nicht aus mir selbst, sondern vom Vater, der mich gesandt hat. Johannes 14,24

Jesus hatte das Alte Testament ausführlich studiert, aber er hat nicht nur aus seinen Bibelkenntnissen gesprochen. Er war die ganze Zeit in enger Gemeinschaft mit dem Vater und dem Heiligen Geist. Er sprach, wie es Ihm von Oben gegeben wurde.

Jesus wurde von dem Vater gesandt und von dem Heiligen Geist geführt.

Und wir?

Denn alle, die sich vom Geist Gottes leiten lassen, die sind Söhne Gottes. Römer 8,14

Bist du mit der Führung des Heiligen Geistes vertraut, oder strebst du vielmehr mit deinem menschlichen religiösen Verstand ein guter Christ zu sein?

Wie kannst du anfangen, die Führung des Heiligen Geistes zu vernehmen?
Das Hauptanliegen des Heiligen Geistes ist immer, dass du auf Jesus schaust, den wir sind berufen, Jesus nachzufolgen.


Wenn wir Matthäus, Markus, Lukas und Johannes mit frischen Augen lesen, und nicht durch die Brille  unserer fest etablierten Theologie, sehen wir eine erstaunlich lebhafte Geschichte.

Jesus besuchte regelmäßig den Gottesdienst, genau wie wir, aber sein Hauptanliegen war nicht anzupassen, sondern Gottes Reich bekanntzumachen. Immer wieder heilte er leidende kranke und behinderte Menschen, auch am Sabbat, und auch in Gottesdiensten. Damit hat er gegen die Regel der Leiterschaft absichtlich verstoßen.

Wenn Jesus eingreift, sehen wir immer einen Konflikt zwischen Gottes Wegen und der in den Kirchen akzeptierten Ordnung.

Heilungen und Wunder haben im Neuen Testament Kritik und Konflikte provoziert und es ist auch heute nicht anders.

Es gibt eine weit verbreiteten Lehrsatz. 

Jesus hat Zeichen und Wunder bewirkt, um seine Identität und Autorität zu bestätigen. 

Er hat diese Aufgabe auch seinen Aposteln weitergegeben, um die neue Kirche zu gründen. Danach sollten diese Zeichen und Wunder angeblich nicht mehr notwendig sein. Wir sollen sie deswegen nicht mehr erwarten.

Aber was sagte Jesus selbst?

Ich versichere euch: Wer an mich glaubt, wird dieselben Dinge tun, die ich getan habe, ja noch größere, denn ich gehe, um beim Vater zu sein. Johannes 14,12

Diese Verheißung war auch eine Aufgabe, und nicht nur für die Apostel.
Jesus sagte: ´´Wer an mich glaubt.``
Die Verheißung war auch nicht Zeit befristet.

Wir haben denselben Heiligen Geist wie Jesus, und wir haben auch die Aufgabe von Jesus, ein übernatürliches Leben mit der Kraft des Heiligen Geistes zu führen.

Wie kannst du anfangen, die Führung des Heiligen Geistes nachzufolgen? Wenn du betest, kannst du erwarten, dass Gott antwortet.


Meine Schafe hören meine Stimme, und ich kenne sie, und sie folgen mir; Joh 10,27

Montag, 17. August 2020

In das Ewige Leben Eintreten

Der Herr Jesus war mit dem himmlischen Vater in der unendlichen Ewigkeit vor der Erschaffung des Universums. Jesus, Gott der Sohn, nicht weniger göttlich als der Vater, blickte auf die Jahrhunderte herab und sah, dass du Vergebung und Wiederherstellung brauchst.

Er wusste, dass sein Vater gerecht war.

Er wusste, dass du in deinem Leben schiefgehen würdest.

Er wusste, dass du das Gericht verdienst, aber er wollte dich retten.

Bevor der erste Engel das Antlitz Gottes sah, bevor der erste Stern am Himmel aufleuchtete, beschloss Jesus, als Baby geboren zu werden, genau wie wir. 
 
Er entschied, dass er sich einer grausamen Hinrichtung am Kreuz unterwerfen würde.  

Und warum? Damit Er an deiner Stelle bestraft würde. So konnte dir vergeben und du vollständig mit Gott versöhnt werden.

Denn der Lohn der Sünde ist der Tod; das unverdiente Geschenk Gottes dagegen ist das ewige Leben durch Christus Jesus, unseren Herrn. Römer 6,23

Wir können uns die Gunst Gottes nicht verdienen.

Wir alle haben unser Leben auf unterschiedliche Weise verdorben.

Keiner von uns kann behaupten, so gut wie Jesus zu sein.

Unsere Sünde hat uns von der Gegenwart Gottes entfernt, aber Gott gab seinen einzigen Sohn, um uns unser Leben wieder zurückzugeben.

Das ist ein freies Geschenk, und du musst Gottes liebende Gunst als ein freies Geschenk oder gar nicht annehmen.

Jesus bezahlte den vollen Preis, um uns vom Tod, von der Hölle und der ewigen Verzweiflung zu erlösen. Wir können keine Zuzahlung hinzufügen. Er hat alles getan.

Aber du musst etwas tun, um seine Gunst zu erhalten.

Angenommen du würdest ein Vermögen von deinem reichen Vater erben. Er schenkte dir eine Villa und ein riesiges Bankguthaben.

Wie kannst du deine Erbschaft antreten?

Du musst einen Anwalt aufsuchen und die Eigentumsurkunden in Besitz nehmen.
  • Jesus ist dein Anwalt, der vor dem Thron des Himmlischen Vaters für dich spricht.
  • Du kannst in Gottes Verheißungen in der Bibel finden, welche von deiner Erbschaft sprechen.

Denn Gott hat die Welt so sehr geliebt, dass er seinen einzigen Sohn hingab, damit jeder, der an ihn glaubt, nicht zugrunde geht, sondern das ewige Leben hat. Joh 3,16 EIN

Jesus erwiderte ihr: Ich bin die Auferstehung und das Leben. Wer an mich glaubt, wird leben, auch wenn er stirbt,
und jeder, der lebt und an mich glaubt, wird auf ewig nicht sterben. Glaubst du das? Joh 11,25-26

Du musst in das Haus einziehen.

Ich allein bin die Tür. Wer durch mich zu meiner Herde kommt, der wird gerettet werden. Er kann durch diese Tür ein- und ausgehen, und er wird saftig grüne Weiden finden. Johannes 10,9 HfA
   
Du investierst dein geerbtes Geld, um ein Segen zu sein. Du investierst dein Leben in das Königreich Gottes.

Jesus lehrte das Gleichnis von den Talenten.

Der Herr gab seinen Dienern Reichtum zum Investieren und ging weg. Zwei Diener investierten weise und verdoppelten ihr Geld, aber ein dritter Diener vergrub sein Geld und gab es dem Herrn zurück, als er zurückkehrte.

Er war wie der passive Gläubige, der versuchte, seinen Glauben als Fahrkarte in den Himmel zu benutzen, aber mit den Gaben Gottes nichts anfangen konnte.

Jesus warnte Menschen, die die Erlösung passiv als Feuerversicherung benutzen, streng.

Darum nehmt ihm das Talent weg und gebt es dem, der die zehn Talente hat!

Denn wer hat, dem wird gegeben, und er wird im Überfluß haben; wer aber nicht hat, dem wird auch noch weggenommen, was er hat.

Werft den nichtsnutzigen Diener hinaus in die äußerste Finsternis! Dort wird er heulen und mit den Zähnen knirschen. 
Mt 25,28-30 EIN

Jesus und auch Paulus lehrten:

Kehr um und glaube einfach .…

Du kannst dich auf Jesus total verlassen. Wenn du dein Leben in Seine Hände übergibst, kannst du seine Liebe auf eine erstaunliche Weise erleben. Du kannst dann diese Liebe weitergeben.

Er starb für dich, aber auch für alle deine Mitmenschen um dich herum.


Der Heilige Geist Spricht Immer Noch

Denn unser Wissen ist Stückwerk, und unser Weissagen ist Stückwerk.
Wenn aber das Vollkommene kommen wird, dann wird das Stückwerk aufhören.
1 Kor 13,9-10


Selbst Paulus hat erkannt, dass sein Wissen nicht vollkommen war. 

Ich will damit nicht sagen, dass die Briefe von Paulus irgendwie fehlerhaft sind. 

Diese Briefe kamen vom Heiligen Geist. Die Briefe von Paulus kommen von Gott, ebenso wie die Bücher von Mose, die Zehn Gebote und die Predigten von Jesus.

Aber Mose hat nicht alles weitergegeben, was auf Gottes Herz ist. Selbst Jesus hat nicht alles mitgeteilt, was Gott uns offenbaren will.

Ich habe euch noch viel zu sagen; aber es würde euch jetzt überfordern.
Wenn aber jener, der Geist der Wahrheit, kommen wird, dann wird er euch in alle Wahrheit leiten. Denn er wird nicht aus sich selbst reden, sondern was er hört, das wird er sagen, und was zukünftig ist, wird er euch mitteilen.
Joh 16,12-13


Jesus hatte noch viel zu sagen. Etwas davon hat Jesus Paulus offenbart, und wir können das in seinen Briefen lesen. Aber selbst die Briefe Paulus beinhalten nicht alles, was Gott uns sagen will.

Dann kam das letzte Buch der Bibel, Offenbarung.

Wir haben jetzt die ganze Bibel, aber wer versteht alle die tiefen Geheimnisse in der Bibel? Nur der Heilige Geist, und der Heilige Geist will uns immer noch viel mehr Gottes Geheimnisse enthüllen.

Das Geheimnis des HERRN ist für die, die ihn fürchten; und seinen Bund lässt er sie wissen. Ps 25,14 

»Kein Auge hat je gesehen, kein Ohr je gehört und kein Verstand je erdacht, was Gott für diejenigen bereithält, die ihn lieben.« 1. Korinther 2,9

Spricht Paulus hier von unserer himmlischen Heimat? Sicher können wir im Himmel unbegreifliche Herrlichkeit erwarten, aber Paulus spricht von Gottes Weisheit, die er uns jetzt in diesem Leben mitteilen will.

Wer nur bei wohlbekannten theologischen Lehrsätzen bleiben will, kann die Geheimnisse Gottes vom Heiligen Geist nicht mitbekommen.

Die Bibel selbst ist Gottes vollkommene Weisheit, aber nur der Heilige Geist kann alle tiefen Weisheiten in der Bibel bekannt machen.

Aber viele sehen diese Sichtweise als sehr gefährlich. Sie haben zum Teil recht.
Viele haben geheimnisvolle Inspiration gesucht und sind total schiefgegangen. Viele falschen Sekten und Religionen sind auf scheinbar glänzenden Offenbarungen basiert.

Wer Jesus mit echter Hingabe liebt, wer an die Bibel auch als Gottes Wort glaubt, der darf erwarten, immer wieder frische Inspiration vom Heiligen Geist mitzubekommen.

Meine Schafe hören meine Stimme, und ich kenne sie, und sie folgen mir;
und ich gebe ihnen ewiges Leben, und sie gehen nicht verloren in Ewigkeit, und niemand wird sie aus meiner Hand rauben.
Johannes 10,27-28


Wenn Gott selbst sein Wort in deinem Herz spricht, taucht neues Leben in dir auf.

Wenn du nur die Lehrsätze von Menschen kennst, kannst du vielleicht genug Glauben haben, um nach deinem Tod in Gottes Himmel zu kommen, aber Jesus will dir viel mehr auf dieser Erde in diesem Leben mitteilen.

Am letzten Tag, dem Höhepunkt des Festes, stellte Jesus sich hin und rief der Menge zu: »Wenn jemand Durst hat, soll er zu mir kommen und trinken! 


Wer an mich glaubt, aus dessen Innerem werden Ströme lebendigen Wassers fließen, wie es in der Schrift heißt.« 


Mit dem »lebendigen Wasser« meinte er den Geist, der jedem zuteilwerden sollte, der an ihn glaubte. Aber der Geist war noch nicht gekommen, weil Jesus noch nicht verherrlicht worden war.
Johannes 7,37-39


Für viele Christen ist der Heilige Geist nicht viel mehr als ein theologischer Begriff, aber Gott will dir eine frische kraftvolle Erfahrung seiner Liebe und Gegenwart mitteilen.

Denn unser Wissen ist Stückwerk, und unser Weissagen ist Stückwerk.
Wenn aber das Vollkommene kommen wird, dann wird das Stückwerk aufhören.
1 Kor 13,9-10


Wann wird das Stückwerk aufhören?

Denn wir sehen jetzt mittels eines Spiegels, undeutlich, dann aber von Angesicht zu Angesicht. Jetzt erkenne ich stückweise, dann aber werde ich erkennen, wie auch ich erkannt worden bin.
1. Korinther 13,12


Wann werde ich Gott kennen und erkennen, wie Gott mich jetzt kennt? Gott sieht mich jetzt. Wenn ich in Gottes Himmel komme, werde ich auch Gott sehen,  ´´von Angesicht zu Angesicht.``

Samstag, 15. August 2020

Jesus und Mobbing

 Ich war eines Abends in einer charismatischen Versammlung. Da waren etwa dreihundert sehr verschiedene Menschen, die Gottes Segen suchten.

Da waren junge Frauen aus einer Reha, und Männer mit Tattoos, die nicht lange vorher im Knast waren. Einer der aktivsten Mitglieder in dieser Gemeinde war 23 Jahre lang im Gefängnis, vermutlich ein Mörder. Wer waren Mörder in der Bibel? Mose, David und Paulus.

Wir spürten die zärtliche Gegenwart des Heiligen Geistes. Viele erhoben ihre Hände in Anbetung.

Dann sah ich einen großen starken Mann mit Tattoos. Seine Hände waren ausgestreckt, aber er sah gespannt und gestresst aus. 

Vermutlich war dieser Mann einer aus dem Knast. Der Mann hatte eine Vergangenheit und viel Trauma erlebt. Wegen seines traumatischen Lebens war dieser Mann immer in der Defensive. Sein Leben lang fühlte er sich bedroht. Er muss sich immer wieder wehren.
 

Ich ging zu ihm und sagte leise.

´´Du hast von Gott nichts zu fürchten. Du brauchst dich nicht gegen Gott zu wehren.``
Dann sah ich wie er sich entspannte.

Vielleicht warst du von deinen Eltern missbraucht, in der Schule drangsaliert, von Priestern oder Pastoren eingeschüchtert oder schickanniert. 

Das war nicht von Gott.

Ein junger Mann war ein hingegebener Jünger in einer Bibelschule, aber er war sehr gestresst. Er war emotionell und geistlich gelähmt. Es stellte sich heraus, dass er als Kind von einem Pastor sexuell missbraucht wurde. Der junge Mann musste das Gift loswerden.
 
Ein Pastor in der Bibleschule kniete demütig vor ihm und bat stellvertretend für Pastoren um Vergebung. Das war für den jungen Mann eine Entgiftung.

Jesus wurde von der religiösen Leiterschaft in Israel verachtet und verfolgt. Das kann auch heute geschehen und zwar von Christlicher Leiterschaft.

Gott sei dank gibt es auch viele echten Christen in Leiterschaft.

Jesus war auf der Seite der Opfer. Was sagte er über die bösen religiösen Leiter?

Sie bürden den Menschen unerträgliche Lasten auf, doch sie selbst rühren keinen Finger, um diese Lasten zu tragen. Mt 23,4

Man findet Leiter in allen Religionen, die so handeln, leider auch in manchen christlichen Kirchen. Es gibt manche, die deswegen alle Religion hassen, die keinen Bock auf Gott haben.

Eine ältere Frau in Deutschland hat mir gefragt, wie sie an Gott glauben könnte, weil so viele Priester Kinder sexuell missbrauchten. Ich danke Gott, sie hat kurz danach eine Offenbarung von der Liebe Gottes mitbekommen. Sie ist jetzt mit Jesus im Himmel.

Aber wie wäre eine Welt ohne Gott irgendwie besser? In religiösen Kriegen sind so viele gestorben, aber die Weltmeister im Massenmord waren nicht Christen.

Hitler war ein Monster, aber Stalin und Mao in China haben viel mehr Opfer umgebracht, und zwar im Namen von Atheismus.

Das Problem ist nicht Gott, sondern die verdorbene menschliche Natur.

Jemand hat gesagt:
´´We have found the enemy. The enemy is us.``
´´Wir haben den Feind gefunden. Wir sind der Feind.``


Man findet Missbrauch und Mobbing nicht nur in Kirchen und Moscheen, sondern auch in Schulen, Büros, Sportklubs und Armeen.

Jesus hatte immer ein Herz für die Opfer. Frauen, die auffällig in sexueller Sünde lebten, wurden verachtet. Das kann auch heute passieren, aber Jesus sah diese verachteten Frauen als leidende Opfer.

Jesus begegnete einer Frau am Brunnen. Sie war fünfmal geheiratet und lebte dann in einer unehelichen Beziehung. Keine anständige Person wollte mit ihr sprechen, aber Jesus liebte sie mit tiefer Barmherzigkeit. (Johannes Kapitel 4)

Vielleicht war sie trotz allem keine schreckliche Sünderin. Warum wurde sie von fünf Ehemänner abgelehnt und ausgestoßen? Vielleicht konnte sie keine Kinder gebären. Vielleicht war sie sehr depressiv und keine gute Hausfrau.

Aber Jesus liebte nicht nur die Opfer, sondern auch die Tyrannen.

Saulus war der grausamste aller Pharisäer. Er verfolgte die Christen wie kein anderer.
Aber dann hat Jesus ihn in einer Vision heimgesucht.

»Wer bist du, Herr?«, fragte er. Die Stimme antwortete: »Ich bin Jesus, den du verfolgst! Apg 9,5

Wer Christen verfolgt, verfolgt Jesus. Wer Kinder oder Frauen in Gottes Namen missbraucht, verfolgt Jesus. 

Wer seine Kinder oder seine Ehefrau im Namen der angeblichen männlichen Autorität versklavt, verfolgt Jesus.

Donnerstag, 13. August 2020

Gott kennen oder nur Bibelwissen?

 Die Erkenntnis bläht auf; aber die Liebe baut auf.
Wenn jemand meint, er habe etwas erkannt, der hat noch nicht erkannt, wie man erkennen soll.
Wenn aber jemand Gott liebt, der ist von ihm erkannt.
1. Korinther 8,1-3


Ich habe diese Passage mehrmals gelesen, aber sie hat mich bis jetzt nie wirklich berührt. Ich habe diese Worte gerade vom Sohn eines Pastors gelesen.

    "Ich dachte, ich sei Gott nahe, weil ich alle Antworten kannte. Ich konnte jede Frage beantworten, die mir Kleingruppenleiter oder Jugendpastoren über die Beziehung zu Gott stellten. Aber ich hatte mir vorgemacht, dass das dasselbe sei wie die Beziehung zu Jesus. Ich habe immer noch bis zu einem gewissen Grad damit zu kämpfen".

Der Sohn von John Piper erzählt seine Geschichte. 

(Auf Englisch)

Dann fing ich an, tiefer zu graben, und fand diese Worte in der Neues-Leben-Bibel Übersetzung.

… Wissen kann uns ein Gefühl von Wichtigkeit verleihen, doch nur die Liebe baut die Gemeinde wirklich auf.
Wer behauptet, alle Antworten zu kennen, hat in Wirklichkeit kaum begriffen, auf welche Erkenntnis es ankommt.
Doch wer Gott liebt, der ist von Gott erkannt.
1. Korinther 8,1-3


Ich erinnere mich an eine Geschichte, die von einem bekannten Prediger erzählt wurde.

    Ein Christ geht mit einer schwierigen Frage zu seinem Pastor. Der Pastor gibt eine scheinbar kluge Antwort, und das Kirchenmitglied geht glücklich weg.
    Währenddessen wendet sich der Vater im Himmel an Jesus.
"Jesus, hast du gehört, was der Pastor gerade gesagt hat? Ich hätte nie daran gedacht. Hast du ihm das gesagt?´´


Wissen ist gut, aber ohne tiefes Verständnis des Herzens ist es in manchen Lebensbereichen gefährlich.

Ein Kind mag das Wissen seines Vaters bewundern, aber es nützt nichts, wenn es die Liebe seines Vaters nicht erlebt.

Wie viele Christen glauben an die Liebe Gottes? Sie lernen immer mehr über Gott kennen, aber sie haben wenig oder gar keine Erfahrung mit der Liebe Gottes.

Einige kritisieren sogar Christen, die von tiefen spirituellen Erlebnissen sprechen. Sie sagen, Erlebnissen können trügerisch sein und Gefühle seien unzuverlässig. Der einzige sichere Boden, auf dem man stehen kann, ist die biblische Wahrheit. Damit meinen sie Bibelkenntnisse.

Aber wenn wir die biblische Wahrheit in der Bibel selbst lesen, sehen wir, dass die Helden des Glaubens alle Gott selbst persönlich erlebt haben. Gott sprach zu ihnen, und sie hörten zu und glaubten.

Sie wurden mit dem Heiligen Geist erfüllt. Dies war eine erlebte Realität, nicht nur ein Glaubenssatz.

Der Gott von manchen modernen Evangelikalen soll nur durch Bibelverse und Bibelwissen kommunizieren. Das ist nicht der Gott, den ich auf den Seiten der Bibel selbst sehe.

Natürlich brauchen wir Bibelwissen. Gottes Geist hat uns die Bibel gegeben. Er wird nie sein eigenes Wort widersprechen, aber Bibelwissen ohne Gotteserfahrung macht einen nur religiöser. Das ist gefährlich. Das war die Sünde der Pharisäer.

Es ist auch heute noch ein großes Problem. Wir sehen überall Christen, die Rechthaberei und Besserwisserei anbieten, aber wo ist die Liebe Gottes? 

 Wo ist die Kraft des Heiligen Geistes zu sehen, wie in der Bibel?

Mittwoch, 12. August 2020

Jesus, der gute Arzt

Die Pharisäer lauerten auf Jesus die ganze Zeit. Sie waren Bibel Profis, aber sie hatten keinen Bock auf  Wunderheilungen. Es gibt auch heute Bibel Experten, die so denken.

Ist es leichter zu sagen: ›Dir sind Deine Sünden vergeben!‹ oder diesen Gelähmten zu heilen?

Aber ich will Euch zeigen, dass der Menschensohn die Macht hat, hier auf der Erde Sünden zu vergeben!« Und er forderte den Gelähmten auf: »Steh auf, nimm Deine Trage und geh nach Hause!«
Da stand der Mann auf und ging nach Hause.
Matthäus 9,5-7 HfA


Die humanistische Theologie will Zeichen und Wunder immer wegerklären. Sie sollen nur primitive Legenden sein.

Manche konservativen bibeltreuen Christen glauben zwar, dass Gott zu Bibelzeiten Wunder getan hat, aber heutzutage leidenden Krebspatienten irgendwie nicht mehr helfen will. Vielleicht manche schon, aber nur einige. Auserwählten. Gott wird heilen, wenn es Gottes Wille sei.

In Matthäus, Markus, Lukas und Johannes heilte Jesus, weil er die Menschen liebte und Krankheit hasste.

Jesus ist jetzt im Himmel. Vielleicht liebt er leidende Menschen nicht mehr wie damals als er mitten unter uns lebte? Wie kann man so was denken?

Am selben Abend brachte man viele von Dämonen beherrschte Menschen zu Jesus. Er brauchte nur ein Wort zu sagen, und die Besessenen wurden frei und alle Kranken geheilt. Matthäus 8,16

Als Petrus zum ersten Mal den nicht-Juden predigte, hat er Jesus Dienst mit diesen Worten zusammengefasst.

Und ihr wisst auch, dass Gott Jesus von Nazareth mit dem Heiligen Geist und mit Kraft gesalbt hat.

Er zog umher, tat Gutes und heilte alle, die vom Teufel bedrängt waren, denn Gott war mit ihm. Apostelgeschichte 10,38

Jesus hat sich nie verändert.

Jesus Christus ist gestern, heute und in Ewigkeit derselbe. Hebräer 13,8

Wenn Du denkst, Gott hat Dir eine Krankheit geschenkt, damit Du leiden lernst und heilig wirst. Dann sollst Du den Arzt nicht besuchen. Medizinische Betreuung wäre dann eine Sünde gegen den Willen Gottes.

So ein Quatsch!

Vergiss nie Gottes Liebe

 Die Liebe ist geduldig und freundlich ... 1 Korinther 13:4

Jesus ist geduldig und freundlich. Egal, wie lange Menschen frustriert und enttäuscht waren, liebte er sie immer noch.

Da rief Jesus: »Warum vertraut ihr Gott so wenig? Warum hört ihr nicht auf ihn? Wie lange muss ich noch bei euch sein und euch ertragen? … Lukas 9,41 HfA

Wenn Jesus auch mit seinen auserwählten Aposteln manchmal frustriert war, weiß ich, dass auch ich Gott enttäusche und frustriere, und doch hat er mich vierzig Jahre lang in Liebe weitergeführt.

Am Vorabend des Passahfestes wusste Jesus, dass nun die Zeit gekommen war, diese Welt zu verlassen und zum Vater zurückzukehren.

Er hatte die Menschen geliebt, die zu ihm gehörten, und er hörte nicht auf, sie zu lieben. Johannes 13,1 HfA

Egal wie lange Menschen Jesus missbraucht, angeklagt und gequält haben, er hat nie aufgehört, alles zu tun, was er konnte, um ihre Krankheiten zu heilen und sie von dämonischer Besessenheit zu befreien.

Jesus aus Nazareth ist von Ort zu Ort gezogen. Er hat überall Gutes getan und alle befreit, die der Teufel gefangen hielt, denn Gott selbst hatte ihm seine Macht und den Heiligen Geist gegeben. Gott stand ihm bei. Apostelgeschichte 10,38 HfA

Warum sind wir oft damit beschäftigt, Christen zu sein, verlieren aber manchmal unsere Aufgeschlossenheit für die tiefe Liebe Gottes?

Ein Grund dafür ist, dass wir so viele andere christliche Themen und Bibelthemen studieren und diskutieren, aber versäumen, uns auf die Liebe Gottes zu konzentrieren.

Das, was wir studieren, worüber wir nachdenken, sprechen, predigen oder beten, prägt unsere Erfahrung. Selbst unser Lobpreis und unsere Anbetung können sich manchmal auf etwas anderes als die Liebe Gottes konzentrieren.

Gott IST Liebe,

Jesus ist nicht eifersüchtig, wenn du deine Frau oder deine Kinder, dein Hobby oder deinen Beruf liebst.

Gott ist doch eifersüchtig, wenn etwas von seiner Liebe ablenkt. Was kann uns von seiner Liebe ablenken? 

  • Dein Job, deine Aktivitäten in der Gemeinde, wenn du stundenlang vor der Glotze sitzt, die Tagesnachrichten, Verschwörungstheorien.


Gott will nicht, dass du dich so auf christliche Pflichten und theologische Fragen konzentrierst, dass deine Beziehungen mit Menschen beeinträchtigt werden.

Er war sehr kritisch gegenüber den Pharisäern, die den Menschen erlaubten, Gott Geld zu geben, anstatt ihre betagten Eltern zu unterstützen.

Die Eifersucht Gottes ist eine gesunde Eifersucht, eine liebevolle Eifersucht, nicht die Art selbstsüchtiger und unsicherer Eifersucht, die manchmal Ehen ruiniert.

Wenn du versuchst, auf kirchliche oder religiöse Weise heilig zu sein, kannst du in einem Käfig religiöser Regeln leben.

Wenn man die Liebe Gottes wirklich kennt, kann man unglaublich frei sein.

Wenn deine Gedanken auf Gottes Liebe fokussiert sind, wenn deine Gespräche von Gottes Liebe geprägt sind, kann dein Leben ganz anders werden.


Wenn euch also der Sohn Gottes befreit, dann seid ihr wirklich frei. Johannes 8,36

Dienstag, 11. August 2020

Sie Sah Direkt in die Hölle

Sie war mit ihrem Mann ein zielorientierter Erfolgsmensch. Sie war Autorin von Büchern für Kinder. Er war Musiktherapeut für Komapatienten.

Dann schlichen in ihr Bewusstsein unheimliche Erlebnisse und Gefühle. Sie wurde oft schwindelig. Sie fühlte sich, dass sie von einer anderen Dimension der Realität berührt wurde.

Dann wurde ihre Augen für eine andere Welt geöffnet.

´´Es war finster dort, wie es nur finster sein kann. Ich wusste: Dies war die Hölle. Ich war entsetzt, weil es sie wirklich gibt. Ich hatte früher immer geglaubt, diese Erzählungen von der Hölle seien Angstmacherei. Aber sie erschien mir genauso, wie sie in der Bibel beschrieben ist.``

Röschlau, Meike. Farbe bekennen. Es wird Zeit, dein Leben zu verändern (German Edition) Weckel Media. Kindle Edition.

Diese Erlebnisse kamen immer wieder zurück. Sie konnte sie nicht beherrschen oder loswerden.

´´Ich sah wimmernde und weinende jämmerliche Kreaturen von Menschen, die mir aus dem dunklen Schlund ihre Arme entgegenstreckten.``

Ihr alltägliches Leben wurde von diesen Erlebnissen überwältigt.

´´So, als ob sich ein Fenster mitten im Alltag öffnete, tat sich diese Welt vor mir auf. Es passierte überall, wo ich war. Und es passierte unvorbereitet. Irgendwann. Ich konnte das nicht steuern. Das Fenster tat sich auf im Supermarkt, im Auto, sogar während meiner Lesungen und Vorträge – und es war furchtbar.``

Sie war eine erstaunlich starke Frau. Sonst wäre sie komplett zusammengebrochen.

Das dauerte etwa neun oder zehn Monate, bis sie einen erstaunlichen Durchbruch erlebte.

´´Ich weiß nur, dass es im Keller beim Wäscheaufhängen war, als ich plötzlich wusste: „Jesus ist hier.“ Ja er war wirklich da! Ich kannte ihn bis dahin nicht einmal! Und nun stand er dort im Keller, so als wollte er sagen: „Siehst du denn nicht, dass ich da bin und dir helfen kann? Lass uns Freunde werden. Folge mir. Ich kann dir helfen.“``

Die meisten von uns erleben solche verheerenden Alpträume nicht. Wir könnten sie vielleicht nicht verkraften, ohne ganz zusammenzubrechen.

Aber Gott will dich und mich ansprechen. Gott will uns aus unserem grauen Alltag wachrütteln. Um uns herum ist eine andere ewige Realität. Wir können in der Bibel davon lesen, aber oft nehmen wir die Bibel nicht ernst.

Für viele ist die Bibel ein trockenes Fachbuch für Geistlichen oder ein Gebetsbuch für fromme Leute.


Für andere soll es ein Buch der Wahrheit, aber wir verdrehen die Wahrheit, wenn wir mit Rechthaberei über Glaubenssätze streiten, ohne die wunder wirkende Kraft des Heiligen Geistes im alltäglichen Leben zu erfahren.

Es gibt leider wirklich die Hölle, aber es gibt auch den Himmel. Das ist die Wirklichkeit.

Bitte lass dich nicht von dieser sichtbaren beängstigenden Welt ablenken. Wenn du umkehrst und Jesus vertrauen willst, darfst du ein ganz anderes Leben erwarten. Wirst du dann immer bequem und ohne Probleme sein? Das kommt erst später.

Was sagt Jesus in der Bibel?

Jesus sagte zu ihr: »Ich bin die Auferstehung und das Leben. Wer an mich glaubt, der wird leben, auch wenn er stirbt;
 

und wer lebt und an mich glaubt, der wird niemals mehr sterben. Glaubst du das?«  Joh 11,25-26  

Du kannst mehr von diesem spannenden Zeugnis in Meike Röschlau-Weckels Buch lesen.

Farbe Bekennen von Meike Röschlau-Weckel


Sie hat auch eine sehr interessante Website.

https://netzwerkc.de/

Hier findest du ihr Zeugnis in You Tube, auf Deutsch mit auch englischer Übersetzung.

Zeugnis von Meike und Jürgen Weckel 

Sonntag, 9. August 2020

Gottes Wege sind Anders

Mose war ein guter Mann. Er war seinen unterdrückten hebräischen Landsleuten gegenüber loyal, obwohl er seine Privilegien als ägyptischer Prinz hätte genießen können.

Durch den Glauben weigerte sich Mose, als er erwachsen war, sich als Sohn der Tochter des Pharaos bezeichnen zu lassen. 


Er zog es vor, mit dem Volk zu leiden, anstatt sich dem flüchtigen Vergnügen der Sünde hinzugeben.
Hebräer 11,24-25


Er liebte Wahrheit und Gerechtigkeit. Er hasste Grausamkeit und Mobbing.

Als Mose erwachsen geworden war, ging er zu seinen Landsleuten und sah, wie hart sie arbeiten mussten. Dabei beobachtete er auch, wie ein Ägypter einen Hebräer schlug.

Mose schaute sich nach allen Seiten um. Und als er sich vergewissert hatte, dass niemand in der Nähe war, erschlug Mose den Ägypter und verscharrte ihn im Sand.
2. Mose 2,11-12

Mose war ein Freiheitskämpfer, ein Befreier. Für ihn war die Tötung des Unterdrückers ein Akt der Gerechtigkeit und Barmherzigkeit für die Unterdrückten.

Dennoch war es nicht Gottes Weg. Moses größte Stärke war seine Schwäche. Seine menschliche Reaktion war völlig nutzlos. Er musste aus dem Land fliehen und 40 Jahre lang als Flüchtling im Exil leben.


Bevor Gott Moses zur Befreiung seines Volkes gebrauchen konnte, musste Moses ein reifer Charakter werden, der sich seiner menschlichen Schwächen bewusst war.

Nachdem er 40 Jahre lang Schafe in der Wildnis gehütet hatte, wurde Moses dazu berufen, sein ganzes Volk zu befreien. Zu diesem Zeitpunkt kannte Moses seine Grenzen.

»Wer bin ich, dass ich zum Pharao gehen und die Israeliten aus Ägypten führen sollte?«, fragte Mose Gott. 2. Mose 3,11

Du magst eine Leidenschaft für Wahrheit und Gerechtigkeit haben, aber solange du deine Sache auf deine eigene Weise verfolgst, wirst du deine Träume nicht verwirklichen, selbst wenn diese Träume von Gott kamen.

Ich kenne einen Prediger, der wunderbare Gaben hatte. Er war ein erstaunlicher Missionar und persönlicher Evangelist. Er wollte die schlimmsten Sünder retten. Er sehnte sich verzweifelt danach, beim Wiederaufbau kaputter Leben zu helfen.

Er diente aufrichtig gefährlichen Sexualstraftätern, aber in seinem Eifer machte er schreckliche Fehler.


Er versäumte es, gefährdete junge Frauen in seiner Kirche durch den Kontakt mit bekannten Sexualstraftätern vor extremen Gefahren zu schützen.


Wenn wir entschlossen gegen das Böse kämpfen, uns aber nach unseren eigenen Vorstellungen in den Kampf stürzen, werden wir gegen das eine Übel kämpfen, dabei aber ein anderes Übel gedeihen lassen.

Es gibt Prediger, die sich eifrig für die Erhaltung christlicher Ehen einsetzen. Sie werden alles tun, um eine Familie zusammenzuhalten und eine Scheidung zu verhindern.

Aber dieser einseitige Kreuzzug für die Ehe kann katastrophale Folgen haben.

Es gibt Männer, die kaltblütig planen, eine Frau in die Ehe zu locken und sie dann systematisch so manipulieren, dass sie seine elende, gequälte Sklavin wird. Dies geschieht nicht selten auch in christlichen Gemeinden.

Wenn Ehefrauen protestieren, werden sie möglicherweise geschlagen, vergewaltigt oder des Kontakts mit Freunden beraubt.

Wenn gefolterte Ehefrauen versuchen, sich durchzusetzen, geben eifrige Prediger der Frau die Schuld für ihre Rebellion. 

Wenn die Frau ihren Mann verlässt, kann sie sich Predigten anhören, in denen sie beschuldigt wird, ihr Eheversprechen gebrochen zu haben.

Die Frau, die mit ihrem Mann streitet, wird als rebellisch verurteilt.
Die Frau, die ihren Mann verlässt, wird verurteilt, weil sie ihr Ehegelübde gebrochen hat.

Aber der Mann, der seine Frau vergewaltigt, schlägt und foltert oder sogar seine eigenen Kinder kriminell angreift, wird respektiert.


Es wurde dir, Mensch, doch schon längst gesagt, was gut ist und wie Gott möchte, dass du leben sollst. Er fordert von euch nichts anderes, als dass ihr euch an das Recht haltet, liebevoll und barmherzig miteinander umgeht und demütig vor Gott euer Leben führt.
Micha 6,8

»Meine Gedanken sind nicht eure Gedanken«, sagt der HERR, »und meine Wege sind nicht eure Wege.

Denn so viel der Himmel höher ist als die Erde, so viel höher stehen meine Wege über euren Wegen und meine Gedanken über euren Gedanken.
Jesaja 55,8-9



Samstag, 8. August 2020

Gib nie auf! Nie, nie, nie!

 Du bist nicht zufällig auf Erden. Gott hat einen guten Zweck für dein Leben bestimmt, aber es ist schiefgegangen.

Wenn dein Leben in völlig in Ordnung ist, ist diese Botschaft nicht für dich.
Wenn alles gut läuft und du siehst oft, dass Gott deine Gebete erhört, dann brauchst du vielleicht nicht weiterzulesen.

Ein Mann in Afrika führte ein jämmerliches Leben. Er war obdachlos und dreckig. Seine Kleider waren Fetzen und er hielt die ganze Zeit Müll in seinen Händen. Er lief von einem Dorf zum anderen, ohne Freunde, ohne Frieden, ohne Hoffnung.

Ein Prediger hat diesen Mann irgendwie gelockt, und ihn zu einer Versammlung zu bringen. Er hörte da Worte des Lebens und spürte die liebevolle Kraft des Heiligen Geist.
 

Auf einmal verließen die Dämonen ihr gequältes Opfer und er ließ den Müll von seinen Händen fallen.

Der Evangelist umarmte ihn als seinen Bruder. Der Mann war geheilt. Er legte sein Zeugnis ab und erzählte, wie er 17 Jahre lang von Dämonen geplagt wurde, aber jetzt nicht mehr.

Er war danach jeden Tag in den Versammlungen. Er saß sauber und frisch gekleidet auf der Bühne. Er fing an, mit Gottes Hilfe, ein normales Leben zu führen.

Ist dein Leben eine Qual? Bitte gib nicht auf.

Es kann aber sein, dass du von dieser Geschichte keine Ermutigung findest. Du hast Gottesdienste mehrmals besucht. Du hast Befreiung gesucht, aber es klappte nicht.

Bitte gib trotzdem nicht auf. 

Es gibt Christen, die mit Gottes Kraft und Weisheit wirklich helfen können, und andere, die ohne Weisheit dienen.

Eine Frau war Geisteskrank und ihr Kind wurde ihr weggenommen. Sie besuchte mehrmals Versammlungen, wo der Heilige Geist am Werk war, aber sie wurde nicht geheilt. 

Dann kam ein sehr begabter Gastprediger, der für sie betete. Sie wurde auf der Stelle befreit und geheilt. Endlich war ihre Qual zu Ende. Die Psychiater und Beamten haben ihre Heilung erkannt und sie durfte ihr Kind wieder haben.

Aber wir sind nicht alle gleich. Es gibt Christen, die alle gebrochenen Menschen als dämonisiert betrachten. Sie haben nur zwei Methoden. Hände auflegen und heilen, oder Dämonen austreiben.

Aber es gibt auch Menschen die wegen Missbrauch, Geisteskrankheit oder Drogensucht eine andere Art Betreuung brauchen. Manche brauchen Seelsorge, Therapie und Reha.

Vielleicht hast du vergebens versucht, durch Hände-Auflegen, Befreiung oder Fasten, deinen ersehnten Durchbruch zu empfangen.

Bitte gib nie auf. Es gibt Christen, die alles Mögliche versucht haben, aber dann in der Psychiatrie mehr Menschenverständnis gefunden, als in der Gemeinde.

Ich habe selbst jahrelang mit Depression und verschiedenen Problemen viele harte Proben durchstanden. Gott hat mein Leben wunderbar wiederhergestellt.

Jesus sagte:

Der Dieb kommt nur, um zu stehlen, zu schlachten und zu zerstören. Ich bin gekommen, damit sie das Leben und volle Genüge haben sollen. Joh 10,10

Ich habe nie aufgegeben, an dieses Wort von Jesus festzuhalten.

Bitte gib nicht auf.

Donnerstag, 6. August 2020

Endzeit Alarmzustand.

Seit zwanzig Jahren haben wir eine Reihe Alarmsignale gesehen.

  • 11. September 2001. Terror in New York.
  • 2008 Globale Finanzkrise.
  • Wiederholte Terrorangriffe in Europa und in aller Welt.
  • Klimawandel und Naturkatastrophen.
  • Politische und Wirtschaftliche Krisen in der EU.
  • Flüchtlingskrise in Europa.
  • Covid 19.

Es gibt keine normale Weltordnung mehr.

Die Bienen sterben.

Wie reagieren Christen?

Viele Christen in Amerika und England sehen Globalismus, Feminismus, Umweltfanatiker und sozialistische Machenschaften als den Feind. Sie werden begeisterte konservative Nationalisten.

In der Coronakrise gibt es viele Christen, die ihre Zeit verbringen, Verschwörungen zu erforschen. Sie erkennen richtig, dass diese Krise ein Alarmsignal ist. Die Endzeit ist nah, oder schon hier.

Einverstanden. Wir müssen diese Krisen als Alarmsignale verstehen. Aber wie sollen wir uns auf die Endzeit vorbereiten?

Wenn der Antichrist an der Tür steht, wie sollen wir uns wehren?

Richtig. Die katastrophale Zeit der Großen Trübsal rückt immer näher.

Denn es wird dann eine große Trübsal sein, wie noch keine gewesen ist vom Anfang der Welt bis jetzt und wie auch keine mehr kommen wird. Mt 24,21

Und es veranlasst, dass sich alle, die Kleinen und die Großen, die Reichen und die Armen, die Freien und die Knechte, ein Malzeichen an ihre rechte Hand oder an ihre Stirn geben,

und dass niemand kaufen oder verkaufen kann, wenn er nicht das Malzeichen, nämlich den Namen des Tieres oder die Zahl seines Namens an sich trägt.
Offb 13,16-17


Wer unter der Herrschaft des kommenden Antichristen lebt, muss das teuflische Tier anbeten oder sterben.

Es gibt viele Christen, die auf diese schrecklichen Prophetien fokussieren. Sie haben recht, dass sie diese Zeit kommen sehen. Trotzdem sind sie fehlgeleitet.

Wenn ihr nun mit dem Christus auferweckt worden seid, so sucht, was droben ist, wo der Christus ist, sitzend zur Rechten Gottes!

Sinnt auf das, was droben ist, nicht auf das, was auf der Erde ist!
Kol 3,1-2 ELB


Wer von den immer zunehmenden Bedrohungen und Verschwörungen auf der Erde abgelenkt wird, kann für himmlische Inspiration nicht mehr offen sein.

Wer verbissen und versessen auf die Machenschaften des Feindes konzentriert, fokussiert nicht mehr auf Jesus.


Wenn Jesus kommt, sucht er Jünger mit reinen Herzen.

Man kann alle die Machenschaften von Bill Gates, von den chinesischen Kommunisten, von den Islamisten, von den Globallisten und allen anderen bösen Machthabern durchaus studieren, und nicht bereit sein, Jesus zu empfangen.

Dann wird es mit dem Reich der Himmel sein wie mit zehn Jungfrauen, die ihre Lampen nahmen und hinausgingen, dem Bräutigam entgegen.

Fünf aber von ihnen waren töricht und fünf klug.
Denn die Törichten nahmen ihre Lampen und nahmen kein Öl mit sich;
die Klugen aber nahmen Öl in ihren Gefäßen samt ihren Lampen.
Mt 25,1-4 ELB


Wen wird Jesus retten, wenn er zurückkommt?

Wer reines Herzens ist und mit dem Heiligen Geist erfüllt ist.

Wer täglich auf Jesus fokussiert, in Gottes Herrlichkeit und Gegenwart lebt, wer mit dem Heiligen Geist spürbar erfüllt wird.

Jesus kommt für eine Herrliche Braut, strahlend wie die ersten Christen in der Apostelgeschichte.

Bitte lass dich nicht ablenken:

Von theologischen Debatten
  • Von Verschwörungstheorien, auch wenn manche nicht ganz falsch sind.
  • Von Groll und menschlichen Feindschaften.
  • Von umstrittenen politischen Problemen.
  • Von religiösen Streiten in Gemeinden oder mit anderen Christen.

Bitte lass dich nicht ablenken!

Islam und die Bibel

Fromme Moslems wünschen sich, Gott zu kennen, aber sie glauben nicht, dass man Gott persönlich kennen kann.

Der Allah des Korans ist nicht persönlich, sondern eine unerkennbare oberste Autorität, der Gesetzgeber und Richter.

Die Bibel erzählt eine andere Geschichte.

Wir haben erkannt, wie sehr Gott uns liebt, und wir glauben an seine Liebe. Gott ist Liebe, und wer in der Liebe lebt, der lebt in Gott und Gott lebt in ihm. 1. Johannes 4,16

 Gott ist Liebe.

Doch Gott ist so barmherzig und liebte uns so sehr, dass er uns, die wir durch unsere Sünden tot waren, mit Christus neues Leben schenkte, als er ihn von den Toten auferweckte.

Nur durch die Gnade Gottes seid ihr gerettet worden!
Epheser 2,4-5


Wir können nicht durch unsere guten Werke oder unser religiöses Leben gerettet werden und ins Paradies eintreten, sondern nur durch die Liebe und Barmherzigkeit Gottes, des Gottes, der auch seine Feinde liebt.

Wir sind ja durch den Tod seines Sohnes mit Gott versöhnt worden, als wir noch seine Feinde waren.

Dann werden wir erst recht jetzt, wo wir seine Freunde geworden sind, durch das Leben von Christus gerettet werden. Römer 5,10

Die Bibel sagt, dass jeder, der durch Hass und Zorn motiviert ist, ein Feind Gottes ist.

Viele islamischen Dschihadisten sind solche Menschen.

Jesus ist ganz anders. Als er am Kreuz starb, betete er darum, dass Gott sich seiner Feinde erbarme.

Jesus sagte: »Vater, vergib diesen Menschen, denn sie wissen nicht, was sie tun.« … Lukas 23,34

Selbst Menschen, die anderen aus einer Haltung der Selbstgerechtigkeit oder religiösen Pflicht heraus dienen, sind nicht in der Lage, Gott zu erkennen.

Aber es gibt auch tugendhafte religiöse Menschen, auch manche Moslems, die Gerecht leben wollen und auch ihren Mitmenschen helfen wollen.

Sie fürchten das Feuer der Hölle, und sie hoffen, dass ihre guten Taten ihre Sünden aufwiegen, wenn sie in der Waage des Urteils abgewogen werden.

Aber die Bibel lehrt, dass wir die Errettung nicht verdienen können. Wir alle verdienen Gottes Strafe, aber Gott schenkt jedem, der auf Jesus vertraut, die Errettung und das ewige Leben als ein freies Geschenk.

Denn der Lohn der Sünde ist der Tod; das unverdiente Geschenk Gottes dagegen ist das ewige Leben durch Christus Jesus, unseren Herrn. Römer 6,23

Denn nur durch seine unverdiente Güte seid ihr vom Tod errettet worden. Ihr habt sie erfahren, weil ihr an Jesus Christus glaubt. Dies alles ist ein Geschenk Gottes und nicht euer eigenes Werk.

Durch eigene Leistungen kann man bei Gott nichts erreichen. Deshalb kann sich niemand etwas auf seine guten Taten einbilden.
Epheser 2,8-9


Die Bibel sagt, dass wir Gott persönlich als unseren himmlischen Vater kennen können.

Der Islam lehrt, dass Allah der höchste Gott ist, aber er ist kein Vater, hat keine Söhne oder Töchter und kann nicht persönlich gekannt werden.


Moslems hoffen, in ein Paradies voller Luxus, Glück und sexuellem Vergnügen einzutreten, aber in diesem Paradies gibt es keine persönliche Freundschaft mit einem liebevollen guten Gott.

Die Bibel erzählt eine ganz andere Geschichte.

Und der auf dem Thron saß, sagte: »Sieh, ich mache alles neu!« Und zu mir sagte er: »Schreibe, denn diese Worte sind wahrhaftig und gewiss!«

Dann sagte er zu mir: »Es ist geschehen. Ich bin das Alpha und das Omega, der Anfang und das Ende. Ich will dem Durstigen umsonst von der Quelle des lebendigen Wassers geben.

Wer überwindet, der wird das alles erben, und ich werde sein Gott sein, und er wird mein Sohn sein.
Offb 21,5-7


Der Qur'an lehrt, dass Jesus ein Prophet Allahs, aber NICHT der Sohn Gottes war.

Die Bibel sagt, der einzige Weg, Gott zu erkennen, ist der Glaube an Jesus als den Sohn Gottes.

Denn so sehr hat Gott die Welt geliebt, dass er seinen einzig geborenen Sohn gab, damit alle, die an ihn glauben, nicht verloren gehen, sondern das ewige Leben haben. Joh 3,16

Jesus sagte zu ihm: »Ich bin der Weg und die Wahrheit und das Leben; niemand kommt zum Vater außer durch mich.
Joh 14,6

Jesus sagte zu ihr: »Ich bin die Auferstehung und das Leben. Wer an mich glaubt, der wird leben, auch wenn er stirbt;

und wer lebt und an mich glaubt, der wird niemals mehr sterben. Glaubst du das?« 
Joh 11,25-26


Mittwoch, 5. August 2020

Jesus wartet auf deinen Hilferuf

Ein Christ aus Indien erzählte, wie er als Kind eingeladen wurde, einen Maharadscha zu besuchen.

Der indische König war unwahrscheinlich reich. Er schenkte dem Kind einige Juwelen. Juwelen waren für diesen König wie Kleingeld.

Weißt du, wir sind eingeladen, zu Jesus zu kommen. Vor 2000 Jahren wurde er in einem Stall geboren, aber er ist nicht mehr ein armer Mensch, sondern der König im Himmel, wo die Straßen aus Gold sind.

Jesus hat jetzt unbegrenzte Macht, dir zu helfen.

Eine Muslimin in Iran wollte etwas mehr im Leben finden. Sie saß vor dem Fernsehen und sah eine verbotene christliche Sendung. Sie hatte nämlich eine illegale Satellitenschüssel.

Der Prediger zitierte einen Bibelvers.

Siehe, ich stehe vor der Tür und klopfe an. Wenn jemand mich rufen hört und die Tür öffnet, werde ich eintreten, und wir werden miteinander essen. Offenbarung 3,20

Sie hörte ein Klopfen und ging zur Eingangstür. Das sah sie Jesus mit ihren Augen. Er kam herein und sprach mit ihr. Sie war nicht mehr Muslimin.

Ich habe eine andere Frau aus Iran in Deutschland kennengelernt. Sie war seit Jahren Christin. Sie erzählte mir, wie sie als Muslimin Jesus in einem Traum sah. Erst Jahre danach bekehrte sie sich zu Jesus.

Jesus will dich retten. Du bist ohne Jesus verloren.

Ich bin jetzt 71 Jahre alt. Als junger Mann hielt ich eines Tages inne. Mit 23 Jahren durfte ich noch etwa 50 Jahre auf dieser Erde erwarten, und dann?

Du bist nicht nur ein biologisches Wesen. Gott hat dich als Geist und Seele geschaffen. Eines Tages wirst du dein deinen Leib verlassen. Was darfst du dann im Jenseits erwarten?

Als 23-Jähriger war ich mit der Bibel vertraut. Ich wusste, dass mein Leben nicht in Ordnung war. Ohne Gottes Vergebung durfte ich keinen ewigen Segen erwarten.

Endlich bin ich dazu gekommen, Jesus mit meinem Leben zu vertrauen.

Hast du auch diese Entscheidung getroffen? Ohne Jesus hast du nach dieser kurzen Zeit auf Erden keine Hoffnung.

Jesus wartet gerade jetzt auf deinen Hilferuf.

Aber Er will dich nicht betrügen. Er verspricht kein Leben ohne Probleme. In diesem Leben wirst du immer harte Proben durchstehen müssen, mit oder ohne Jesus.

Der HERR ist allen nahe, die verzweifelt sind; er rettet die, die den Mut verloren haben.

Wer auf den HERRN vertraut, erleidet zwar vieles, doch der HERR errettet ihn aus aller Not. Psalmen 34,19-20

In Gottes Augen ist unsere menschliche Natur total schiefgegangen. Wir können nicht in seinen Himmel kommen, ohne den Himmel zu verderben.

Aber Gott sandte seinen Sohn, um unsere Strafe am Kreuz zu leiden. Du kannst nur deswegen Gottes Vergebung erwarten.

Aber mit Gottes Vergebung kommt viel mehr. Gott reinigt unsere verdorbene Natur.

Bist du bereit, Jesus in dein Leben einzuladen, damit er dich ganz neu umgestalten kann? Du musst bereit sein, dein Leben anders zu führen, dich von Gott leiten zu lassen.

Denn ich weiß, was für Gedanken ich über euch habe, spricht der HERR, Gedanken des Friedens und nicht des Unheils, um euch eine Zukunft und eine Hoffnung zu geben. Jeremia 29,11

Gott wartet jetzt auf deinen Hilferuf.

›Ruf mich, dann will ich dir antworten und will dir gewaltige und unglaubliche Dinge zeigen, von denen du noch nie gehört hast.
Jeremia 33,3

Dienstag, 4. August 2020

Hat Jesus nur Petrus Ernannt?

Wer war der erwählte Chefapostel? Wem überließ Jesus die Leitung?

Abraham ernannte Isaak; Mose ernannte Josua;
Elija ernannte Elisa und David ernannte Salomo.

Aber ernannte Jesus einen obersten Leiter, der das Amt nach seiner Rückkehr in den Himmel übernehmen sollte?

Die Bibel erzählt uns von den Sünden und Fehlern der Apostel, und viele Prediger predigen gern darüber.

Unter ihnen entstand auch ein Streit darüber, wer von ihnen als der Größte zu betrachten sei.

Und sie fingen an zu streiten, wer von ihnen im kommenden Reich Gottes der Größte sein würde.

Unter euch aber soll der Größte den niedrigsten Platz einnehmen und der Leiter soll wie ein Diener sein.
Lukas 22,24-26


Worüber haben die Apostel gestritten? Behauptete jeder der zwölf, die Nummer eins zu sein? Das glaube ich nicht.

Was die meisten Prediger nicht bemerken, ist dies. Jesus hatte sich nicht der völlig vernünftigen Erwartung irgendeiner Gruppe von Leitern angepasst.

Hätte Jesus einen obersten Leiter ernannt, wäre diese Diskussion undenkbar gewesen.


Petrus, Jakobus und Johannes waren offensichtliche Favoriten, aber Jesus hatte keinen einzigen Mann zum obersten Leiter ernannt.

Aber wer war der Auserwählte? Da Jesus es ihnen nicht gesagt hatte, taten sie, was jede Gruppe von Männern tun würde. Sie versuchten, es selbst herauszufinden.

Nachdem Jesus in den Himmel zurückgekehrt war, schien Petrus die Führung in den Kapiteln 1 bis 3 der Apostelgeschichte zu übernehmen.

Trotzdem betont der Verfasser der Apostelgeschichte die kollektive Führung der "Apostel".

In Apostelgeschichte 2 predigte Petrus die erste Predigt, aber die Bibel betont die inspirierten und inspirierenden Einheit aller Jünger.

All dies ist nicht auf irgendeine Vernachlässigung oder Vergesslichkeit Jesu oder des Vaters im Himmel zurückzuführen.

Im Galaterbrief lesen wir, wie Paulus die Führer in Jerusalem besuchte. Er sprach von Petrus, Jakobus und Johannes, als ´´die als 'Säulen' gelten.`` Gal 2,9 ZUR

Jesus verkündete in Matthäus 23 einen ganz neuen Begriff von Leiterschaft.

Ihr aber sollt euch nicht Rabbi nennen lassen; denn nur einer ist euer Meister, ihr alle aber seid Brüder.

Auch sollt ihr niemand auf Erden euren Vater nennen; denn nur einer ist euer Vater, der im Himmel. Mt 23,8-9 EIN

Dies ist so radikal, dass die meisten von uns es noch nicht verstanden haben. Ich bin seit 35 Jahren in  Pfingstkirchen, und ich habe noch nie einen Prediger diesen wichtigen Text erklären hören.

Der Rätsel endet hier nicht.

Der erste Zeuge der Auferstehung Jesu Christi war kein Apostel.

Es war Maria Magdalena, eine Frau mit einer sündigen Vergangenheit und einem Zeugnis, aber keine ordinierte Leiterin.


Als sie es den Aposteln erzählte, glaubten sie ihr nicht. Dann kam Jesus und tadelte die Männer Gottes, weil sie ihr Zeugnis nicht angenommen hatten!

Leiterschaft ist wichtig, aber Gottes Vorstellung von Leiterschaft ist nicht immer das, was wir erwarten.

Die Gründer der ersten Mission bei den nichtjüdischen Heiden waren keine Apostel, und sie wurden nicht von den Aposteln ernannt oder gesandt.

Inzwischen waren die Gläubigen, die wegen der Verfolgung nach dem Tod des Stephanus aus Jerusalem geflohen waren, bis nach Phönizien, Zypern und Antiochia in Syrien gelangt. Jedoch verkündeten sie die gute Botschaft nur den Juden.

Aber einige der Gläubigen, die aus Zypern und Kyrene nach Antiochia gekommen waren, fingen an, auch den Nichtjuden die Botschaft von Jesus, dem Herrn, zu erzählen.

Die Kraft des Herrn war mit ihnen, und viele Nichtjuden glaubten und bekehrten sich zum Herrn.

Apg 11,19-21

Diese vom Geist geführten Pioniermissionare waren keine ordinierten Prediger, und wir kennen nicht einmal ihre Namen.

Petrus tauchte als der leitende Apostel in Jerusalem auf, aber es gab keine strenge Hierarchie.

In der Apostelgeschichte sehen wir etwas Neues, Teamleitung und spontane Initiative unter der Leitung des Heiligen Geistes.

Was können wir daraus lernen?

Wenn der Heilige Geist dich dazu bewegt, deinen Nachbarn, deinen Arbeitskollegen oder wem auch immer die Hand zu reichen, dann warte nicht darauf, dass ein Leiter dir die Erlaubnis dazu gibt.

Tu es einfach!

Denn wo zwei oder drei in meinem Namen versammelt sind, da bin ich in ihrer Mitte. Mt 18,20


Montag, 3. August 2020

Leiden oder Wunder und Segen?

Wir können oft nicht erklären, warum Christen oft Unheil leiden. Jesus hat uns versprochen, dass wir in dieser Welt leiden müssen.

Dies habe ich zu euch geredet, damit ihr in mir Frieden habt. In der Welt habt ihr Bedrängnis; aber seid getrost, ich habe die Welt überwunden! Johannes 16,33

  • Ich bin fest überzeugt, dass viele Christen mit Krebs übernatürlich geheilt werden.

  • Ich bin sicher, dass manche Christen Gottes Himmel besuchen. Ich kenne selbst zwei solche Christen.

  • Ich habe selbst Gottes Wunderheilungen mehrmals erlebt. Ich bin dafür dankbar.


Ich war in einer Versammlung, wo eine junge Frau erzählte, wie sie als Missionarin übernatürlich geschützt und gerettet wurde. Sie war in einem Hinterhalt, wo wütende Islamisten sie umbringen wollten und sie wurde auf der Stelle unsichtbar.

Eine Frau konnte den sicheren Tod keineswegs entweichen. Ein großes Auto kam rasend schnell von ihrer rechten Seite, aber es kam kein Krach. Der Wagen fuhr nicht gegen sie, sondern durch ihr Auto, wie in einem Fantasyfilm. Diese Frau ist mir wohlbekannt.

Für Gott ist es normal, uns mit vielen Wundern zu retten.

Wir dürfen das erwarten, aber wir sollen auch erwarten, dass wir leiden müssen.

Wenn ich diese wunderbaren Zeugnisse genau bedenke, sehe ich, wie alle diesen Christen mit wunderbaren Zeugnissen auch mit Leiden vertraut sind.

Manche Christen glauben an Gottes Verheißungen. Sie erwarten immer Heilungen, Segen, Gesundheit, Wohlstand und Glück. Aber sie wollen nicht verstehen, dass auch Leiden zum christlichen Leben gehört.

Andere Christen hören Zeugnisse von Schutz, Rettung, Heilungen und finanzieller Versorgung mit skeptischen Ohren. Sie ignorieren oder missdeuten Gottes Verheißungen und die vielen Wunder in der Bibel. Sie sehen im christlichen Leben nur Pflicht, Tugend, biblische Glaubenssätze, Opfer und Leiden.

Beide Extremen sind unbiblisch, absolut falsch.

Wenn ich die Wunder in der Bibel suche, finde ich, dass Juden und Christen Wunder erlebt haben, wenn sie Wunder brauchten. Sie waren in einer harten Probe. Gott hat sie mit einem echten Wunder aus einer Klemme gerettet.

Als du Christ wurdest, hat man dir ein gesegnetes Leben ohne Tragödien versprochen?

Jesus war mit Trauma und Leiden vertraut. Wir müssen in seinen Fußstapfen folgen.

Bist du in einer Klemme? Gott hat einen Ausweg für dich.

Denn ich weiß, was für Gedanken ich über euch habe, spricht der HERR, Gedanken des Friedens und nicht des Unheils, um euch eine Zukunft und eine Hoffnung zu geben. Jeremia 29,11

Du kannst beten, und Gottes Hilfe erwarten.

Rufe mich an, so will ich dir antworten und dir große und unbegreifliche Dinge verkünden, die du nicht weißt. Jeremia 33,3


Sonntag, 2. August 2020

Gott Entfernt deine Scham

Hab keine Angst: Du wirst nicht enttäuscht werden. Schäme dich nicht, denn du wirst dich nicht lächerlich machen. Die Schande deiner Jugend wirst du vergessen ...  Jesaja 54,4

Gott erinnert sich an alles in deinem Leben, an das Gute, das Schlechte und das Hässliche.
Aber sagt die Bibel nicht, dass Gott deine Sünden vergisst, wenn er dir vergibt?

Gott beschließt, deine Sünde nicht als Sünde zu erinnern. Aber Gott macht Aufzeichnungen über alles in deiner Vergangenheit, aber nicht um dich zu beschuldigen oder beschämen.
 
Und wir wissen, dass für die, die Gott lieben und nach seinem Willen zu ihm gehören, alles zum Guten führt. Römer 8,28

Gott führt Aufzeichnungen über dein ganzes Leben mit dem Ziel, die Wunden in deiner Seele zu heilen. Besser noch: Gott benutzt die falschen Dinge, die in deinem Leben geschehen sind, um dich und andere zu segnen.

Als Moses starb, übernahm Josua die Führung Israels.

Bevor die Israeliten auf wundersame Weise den Jordan überquerten, sandte Josua Spione nach Jericho. Sie entkamen nur knapp der Gefangennahme, als sie in einem Bordell Zuflucht suchten. Die Prostituierte Rahab schützte sie, weil sie an den Gott Israels glaubte.

Als die Stadt Jericho fiel, blieb Rahabs Haus erhalten, und sie wurde in Israel als Bekehrte zum wahren Gott willkommen geheißen. Sie wurde die Großmutter des Großvaters von König David. Rahab ist eine von nur vier Frauen, die im Stammbaum Jesu im Matthäusevangelium aufgeführt sind.

Jesus sagte zu den religiösen Leitern:

Amen, das sage ich euch: Zöllner und Dirnen gelangen eher in das Reich Gottes als ihr. Mt 21,31 EIN

Wie viele Prostituierte sind durch die Geschichte von Rahab ermutigt worden, auf die Liebe Gottes zu antworten? Gott benutzt die Aufzeichnungen unseres vergangenen Lebens, um uns zu segnen und andere zu segnen.

Ich kenne eine sehr gute Frau mit einer schamhaften Vergangenheit. Sie ist in einem Team von christlichen Frauen, die Bordellen besuchen und Prostituierten helfen.
 
Gott vergisst die Sündhaftigkeit deiner Sünde, aber Er benutzt deine sündhafte Vergangenheit, um wunderbare Dinge zu tun.

Ein ganz anderes Beispiel ist der Apostel Paulus.

Paulus' religiöser Ehrgeiz trieb ihn dazu, ein hervorragender Bibelgelehrter zu sein, aber in seinem Herzen war keine Demut oder Liebe. Seine Religion führte ihn dazu, Anhänger Jesu zu verfolgen und zu ermorden.

Paulus wurde ein Feind von Jesus und ein Feind des Gottes, dem er zu dienen glaubte. Dann kam der Tag, an dem sich alles änderte.

Paulus war auf dem Weg nach Damaskus, um Christen zu verhaften, als Jesus ihn mit sichtbarer Herrlichkeit heimsuchte, bekehrte er sich dramatisch.

Er stürzte zu Boden und hörte, wie eine Stimme zu ihm sagte: Saul, Saul, warum verfolgst du mich?
Er antwortete: Wer bist du, Herr? Dieser sagte: Ich bin Jesus, den du verfolgst.
Steh auf und geh in die Stadt; dort wird dir gesagt werden, was du tun sollst.
Apg 9,4-6 EIN

Gott hat die Sünde des Paulus nie vergessen. Sie ist in der Bibel, dem Wort Gottes, aufgezeichnet.

Paulus erinnerte sich auch an seine Sünde.

Was ich sage, ist wahr und glaubwürdig: Christus Jesus kam in die Welt, um Sünder zu retten – und ich bin der Schlimmste von allen.

Aber Gott hatte Erbarmen mit mir, damit Jesus Christus mich als leuchtendes Beispiel für seine unendliche Geduld gebrauchen konnte. So bin ich ein Vorbild für alle, die an ihn glauben und das ewige Leben erhalten werden.
1. Tim 1,15-16

Paulus war ein lebendiges Beispiel für die Barmherzigkeit und Gnade, die den Kern seiner Botschaft und seines Dienstes ausmachte.

Wenn es in deinem Leben extreme Scham gibt, sei ermutigt.

Hab keine Angst: Du wirst nicht enttäuscht werden. Schäme dich nicht, denn du wirst dich nicht lächerlich machen. Die Schande deiner Jugend wirst du vergessen ...  Jesaja 54,4