Ich füllte das Waschbecken mit kaltem Wasser, hielt meinen linken Arm rein, setzte das Messer an die Pulsader, schluchzte und stammelte weinend: „Bitte lieber Gott, vergib mir, aber ich habe keine Kraft mehr.”
Toscani, Gabriel. Und dann war Licht: 35 Menschen, die alle klinisch tot waren, erzählen, was sie "auf der anderen Seite" gesehen und erlebt haben. Einige waren im Paradies, andere in der Hölle. (German Edition) . Kindle Edition.
Anstatt alle meine Probleme hinter mir zu lassen, so wie ich es mit meinem Suizid eigentlich beabsichtigt hatte, war jetzt meine Seele in ein Wesen der Angst, des Schmerzes und der totalen Isolation verwandelt…
Das Einzige, was mich interessierte bei meinen brennenden Qualen war, dass Jesus Christus auf die Erde geboren wurde. Und hier war ich nun gefangen in dieser Welt des Leids und der Qualen und alles, was für mich zählte, war meine Reue darüber, dass ich mich in meinem Leben nie zu Jesus bekannt hatte, dass ich nie an einen Schöpfer geglaubt hatte.
Toscani, Gabriel. Und dann war Licht: (German Edition) . Kindle Edition.
Das Wunderbare an meiner Geschichte ist, wie Gottes Liebe mich zurück auf die Erde brachte. Wie er mich erhörte, als ich zu ihm flehte, bevor ich mir die Pulsader aufschnitt. Und dass er in meiner Wut, meiner Verzweiflung und meinem Schmerz mein Flehen um Vergebung erhörte und mich nicht in diese Hölle schickte.
Toscani, Gabriel. Und dann war Licht: (German Edition) . Kindle Edition.
Donnerstag, 15. Oktober 2020
Selbstmord, und dann ...
Er kam wie Lazarus zurück
Jegor war als junger russischer Kommunist nach Amerika auf einer Geheimmission gesandt.
Er war von der Freiheit in den USA bezaubert und er wollte überlaufen, aber er war so naiv, dass er seine Absicht bekannt machte.
Das war sein Todesurteil. Er wurde von einem KGB Agent vergiftet.
Ein paar Stunden danach war seine Leiche in einem Kühlschrank in einem Krankenhaus, aber sein Geist war hellwach. Er war erstaunt. Er war tot aber er war noch bei Sinnen. Als Kommunist glaubte er nicht an ein Jenseits.
Zwei Tage lang war er von seinem Leib befreit und konnte die Realität seines Lebens neu bedenken, aber dann wurde es wirklich ernst. Er war in tiefer Einsamkeit und Finsternis umhüllt. Er wusste, er war unterwegs zur Hölle.
„Jesus Christus, wenn es dich wirklich gibt, dann bitte, bitte bring mich hier weg. Verzeih mir alle meine Sünden, verzeih mir, dass ich nie an dich geglaubt habe, aber bitte, bitte bring mich hier weg!”
Ich legte meinen letzten Funken Hoffnung in dieses Gebet, und genau in dem Augenblick, als ich das letzte Wort ausgesprochen hatte, geschah das Wunder: Ich sah in dieser pechschwarzen Dunkelheit ein kleines, strahlend helles Licht.
Toscani, Gabriel. Und dann war Licht: 35 Menschen, die alle klinisch tot waren, erzählen, was sie "auf der anderen Seite" gesehen und erlebt haben. Einige waren im Paradies, andere in der Hölle. (German Edition) . Kindle Edition.
Jesus offenbarte sich als ein strahlendes Licht aber auch als eine liebevolle Präsenz. Jegor hatte nie eine solche Liebe erlebt.
Nach zwei Tagen hat man mich aus dem Kühlschrank geholt und wollte nach weiteren zwölf Stunden mit der Autopsie beginnen. Gerade, als der Arzt das Skalpell ansetzte und einen Schnitt in meine Brust machen wollte, öffnete ich die Augen.
Toscani, Gabriel. Und dann war Licht: (German Edition) . Kindle Edition.
Er musste noch neun Monate im Krankenhaus bleiben. Ohne die intensive Betreuung und Gottes heilende Kraft hätte er nicht überlebt.
Erst später hat er völlig verstanden, dass es eigentlich Jesus war, der sein Gebet erhört hatte.
Es ist genau so, wie es in der Bibel steht:
“Ich bin der Weg, die Wahrheit und das Leben. Niemand kommt zum Vater, außer durch mich.” (Johannes 14,6).
Ich bin aus tiefstem Herzen überzeugt, dass es stimmt, was da steht.
Toscani, Gabriel. Und dann war Licht: (German Edition) . Kindle Edition.
Montag, 12. Oktober 2020
Gott liebt dich unabdingbar.
Du bist in Gottes Augen extrem wertvoll.
Gott interessiert sich für dich kontinuierlich. Er denkt jede Minute an dich.
Gott hat die Menschheit geschaffen, aber für Gott bist du kein bloßes Exemplar der Menschheit. Gott liebt jeden Menschen, wie eine gute Mutter ihr eigenes Kind liebt.
Deshalb leidet Gott mit tiefem Herzweh, wenn wir uns von seiner Liebe entfernen, wenn wir leben wollen, als ob Er nicht existierte.
Wer nicht liebt, hat Gott nicht erkannt, denn Gott ist Liebe. 1 Joh 4,8 (Elb1905)
Gott schuf Adam und Eva und sie waren am Anfang total gut. Gott hat sie ohne Fehler gemacht.
Gott schuf also den Menschen als sein Abbild; als Abbild Gottes schuf er ihn. Als Mann und Frau schuf er sie. 1.Mose 1,27
Gott sah alles an, was er gemacht hatte: Es war sehr gut. Es wurde Abend und es wurde Morgen: der sechste Tag. 1.Mose 1,31 EIN
Wir wissen, dass unsere Ahnen schiefgegangen sind, weil uns die Bibel die traurige Geschichte erzählt, aber wenn wir Bestätigung haben wollen, brauchen wir nur den ekelhaften Zustand der Welt zu betrachten.
Du und ich brauchen nur die Unzulänglichkeit unserer eigenen Leben zu bedenken und wir wissen, dass wir alle schiefgegangen sind.
Wenn wir nicht barmherzig und treu sind, liebt uns Gott trotzdem total, weil Er kann nicht umhin, treu und barmherzig zu sein.
Wer nicht liebt, hat Gott nicht erkannt, denn Gott ist Liebe. 1 Joh 4,8 (Elb1905)
Gott liebt dich, weil er dich geschaffen hat und Er schuf dich weil er dich liebte.
Gott sah dich und liebte dich vor der Schöpfung der Welt.
Gott liebte dich als du empfangen wurdest.
Du hast alles in mir geschaffen und hast mich im Leib meiner Mutter geformt. Ps 139,13
Du hast zugesehen, wie ich im Verborgenen gestaltet wurde, wie ich gebildet wurde im Dunkel des Mutterleibes. Ps 139,15 NLB
Er liebte dich im Mutterleib.
Er liebte dich, als du geboren wurde und er hörte nie auf, dich zu lieben.
Aber vielleicht bist du in einem Auto empfangen. Vielleicht haben deine Eltern zu viel getrunken und die Schwangerschaft war von deinen Eltern nicht gewollt.
Das macht keinen Unterschied für Gottes Liebe. Er beschuldigt dich nicht, wenn deine Eltern dich in Ungerechtigkeit empfangen haben.
Bist du dann als Kind missbraucht worden? Gott ist gerecht. Was dir angetan wurde, beeinträchtigt seine Liebe für dich nicht im Geringsten.
Jesus heilt Trauma
Einer der erstaunlichsten Charaktere in der Bibel hatte eine ekelhafte Vergangenheit.
Er war von vielen Teufeln besessen.
Bei Tag und Nacht schrie er unaufhörlich in den Grabhöhlen und auf den Bergen und schlug sich mit Steinen.
Als er Jesus von weitem sah, lief er zu ihm hin, warf sich vor ihm nieder
und schrie laut: Was habe ich mit dir zu tun, Jesus, Sohn des höchsten Gottes? Ich beschwöre dich bei Gott, quäle mich nicht! Mk 5,5-7
Er war so verwirrt, dass er die Gedanken der Dämonen von seinen eigenen Gedanken nicht klar unterscheiden. Aber trotz der vielen Dämonen, war er doch ein Mensch und er fühlte sich von Jesus angezogen.
Jesus sah den Hunger in seinem verwüsteten Herz und Er trieb alle die Teufel aus.
Als Jesus den Ort verlassen wollte, war der Mann wieder bei Sinnen und erstaunlich normal.
Als er ins Boot stieg, bat ihn der Mann, der zuvor von den Dämonen besessen war, bei ihm bleiben zu dürfen. Mk 5,18 EIN
Dann sagte Jesus etwas Erstaunliches.
Aber Jesus erlaubte es ihm nicht, sondern sagte: Geh nach Hause, und berichte deiner Familie alles, was der Herr für dich getan und wie er Erbarmen mit dir gehabt hat. Mk 5,19 EIN
Der Mann wurde Evangelist für eine ganze Region.
Der Mann gehorchte und fing an, im ganzen Zehnstädtegebiet zu verkünden, was Jesus an ihm getan hatte. Und alle wunderten sich. Markus 5,20 NeÜ
Siehst du dich als Versager? Bist du missbraucht oder drangsaliert worden? Bist du in Esoterik verwickelt?
Gott liebt dich total und will dich komplett befreien.
Egal was in deinem Leben ist, bist du in Gottes Augen enorm wichtig und wertvoll. Er hat wunderbare Pläne für dich und will dir neue Hoffnung geben.
Denn ich kenne ja die Gedanken, die ich über euch denke, spricht der HERR, Gedanken des Friedens und nicht zum Unheil, um euch Zukunft und Hoffnung zu gewähren. Jer 29,11 ELB
Willst du predigen? Aber bist du nicht in Bibelstudium nicht ausgebildet? Erzähl einfach, was Jesus für dich getan hat.
Gottes Neue Wege in der Krise
Diese Krise ist für viele eine harte Probe. Wenn es dir trotzdem gut geht, ist es wichtig, denen zu helfen, die wirklich leiden.
Es gibt verschiedene Reaktionen. Manche wollen sich beschweren, weil die strengen Maßnahmen wie eine Diktatur erscheint. Wenn wir wirklich in einer Diktatur sind, meinst du, Proteste von ein paar Tausend andersdenkenden uns alle befreien können?
Jemand hat von einem Regierungschef gesagt, ``Der ist ein Diktator. Wir müssen ihn im nächsten Wahlkampf loswerden.´´ Die Antwort war klar. ``Was verstehst du von Diktatur?´´
Für die Christen im Neuen Testament war demokratische Freiheit total unbekannt, aber sie verbreiteten die gute Nachricht von Jesus und erweiterte Gottes Reich auf eine dramatische Weise.
Die erste Gemeinde in Jerusalem musste mit zwei nicht demokratischen Regierungen umgehen. Die römischen Herrscher waren nicht nett und die jüdische religiöse Herrschaft wollte die christliche Freiheit abschaffen.
Aber die Verfolgung der Gemeinde hat Gott gebraucht, das Evangelium zu verbreiten.
Die Christen nun, die sich wegen der Verfolgung, die beim Tod des Stephanus entstanden war, von Jerusalem aus zerstreut hatten, kamen zum Teil bis nach Phönizien, Zypern und Antiochia.
Die Botschaft gaben sie aber nur den Juden weiter. Apostelgeschichte 11,19 NeÜ
Das war aber nur die erste Phase von Gottes Plan. Dann wurde es ziemlich radikal.
Einige von ihnen – sie kamen ursprünglich von der Insel Zypern und aus der Gegend von Zyrene in Nordafrika – brachten auch den nichtjüdischen Einwohnern Antiochias die gute Botschaft von Jesus, dem Herrn. Apostelgeschichte 11,20 NeÜ
Manche beschweren sich jetzt, weil normale Gottesdienste nicht erlaubt sind, aber Gott hat auch diese Situation gebraucht, um das Evangelium zu verbreiten.
Viele Gemeinden haben Predigten und Gottesdienste mit Online Streaming und You Tube mitgeteilt. Etwas Erstaunliches ist passiert.
In unserer Gemeinde wurde vor der Krise 200 bis 300 Besucher am Sonntag erwartet. Aber als wir nur online dienen durften, waren 2000 beteiligt.
Nicht nur das, aber Gott hat unsere Finanzen auch gesegnet. Die Spenden haben dramatisch zugenommen.
Und was ist mit dem Kirchengebäude geschehen? Das wurde benutzt, um Lebensmittel für Arbeitslosen auszuteilen.
Denkt nicht an das Frühere, und auf das Vergangene achtet nicht!
Siehe, ich wirke Neues! Jetzt sprosst es auf. Erkennt ihr es nicht?
Ja, ich lege durch die Wüste einen Weg, Ströme durch die Einöde. Jesaja 43,18–19 ELB
Gott führt uns auf neue Wege.
Trost in der Krise
Wir sind in einer harten Probe, aber Gott will dich trösten.
Manche wollen von unseren Sünden sprechen. Man sagt, diese Plage sei wegen unserer Sünden gekommen, dass wir Buße tun müssen.
Aber wir leiden. Viele sind plötzlich verarmt und vereinsamt. Wir sehen überall wie nie zuvor einen Hunger und Durst nach Liebe und echter Gemeinschaft.
Was sagt Gott dazu?
»Tröstet, ja, tröstet mein Volk«, spricht euer Gott. Jesaja 40,1
Gott hat diese Worte durch Jesaja den Propheten gegeben. Damals war die jüdische Nation in tiefer Sünde. Sie wurden von Babylon invadiert und viele Juden wurden verschleppt und mussten in Babylon als Gefangenen ein neues Leben anfangen.
Das war eine sehr harte Zeit. Manche älteren Leute in Deutschland können von harten Erlebnissen in der Nachkriegszeit und in der DDR erzählen.
In der Nachkriegszeit in Deutschland sprach man von der nationalen Schuld der Nazizeit. Als Jesaja von Gottes Trost und Heil schrieb, hatten die Juden schreckliche Sünden begangen.
Aber Gott sah, wie sein Volk leiden musste, und er sagte Jesaja, er sollte die Juden trösten.
In harten Zeiten brauchen wir Gottes Liebe und Trost. Sonst werden wir wie viele anderen in Panik und Verzweiflung geraten.
So viele um uns herum brauchen Hoffnung und Liebe. Wie können wir helfen?
Nur indem wir selbst Trost und Liebe von Gott empfangen.
Der Apostel Paulus hat viel gelitten. Er konnte nur weitermachen, weil er Gottes Hilfe und Trost immer wieder empfing.
Als Paulus in tiefer Bedrängnis war, schrieb er:
Gelobt sei Gott, der Vater unseres Herrn Jesus Christus, der Vater der Barmherzigkeit und Gott allen Trostes,
der uns tröstet in all unserer Bedrängnis, damit wir auch trösten können, die in allerlei Bedrängnis sind, mit dem Trost, mit dem wir selbst von Gott getröstet werden. 2 Kor 1,3-4
Die Schwierigkeiten in dieser Zeit sollen wir nicht schönreden.
Auch Paulus hat nicht versucht, die Schwierigkeiten seines Lebens nicht zu beschwichtigen.
Wir werden ständig bedrängt, aber wir ängstigen uns nicht; uns ist bange, aber wir verzagen nicht;
wir leiden Verfolgung, aber wir sind nicht verlassen; wir werden niedergeworfen, aber wir kommen nicht um; 2 Kor 4,8-9
Gott hat uns nie ein christliches Leben ohne Leiden und Schwierigkeiten, aber er hat uns versprochen, in unserer tiefen Not immer zu helfen.
Fürchte dich nicht, ich bin mit dir; weiche nicht, denn ich bin dein Gott. Ich stärke dich, ich helfe dir auch, ich halte dich durch die rechte Hand meiner Gerechtigkeit. Jesaja 41,10
In Psalm 46 lesen wir von einer Welt, wo Kriege und Katastrophen normal werden. Wie beginnt der Psalm?
Gott ist unsre Zuflucht und unsre Stärke, der uns in Zeiten der Not hilft.
Deshalb fürchten wir uns nicht, auch wenn die Erde bebt und die Berge ins Meer stürzen,
wenn die Ozeane wüten und schäumen und durch ihre Wucht die Berge erzittern! Psalmen 46,2-4
Wir haben eine Quelle der Hoffnung, welche die Menschen in der Welt um uns nicht sehen, und diese Hoffnung ist kein Märchen.
Es gibt eine andere Welt, wo es keine Krankheit gibt, keine Armut und keine Einsamkeit.
Gott sandte seinen Sohn von dieser besseren Welt, um uns von Krankheit, Einsamkeit und Verzweiflung zu retten.
Jesus hat deine Strafe und meine Strafe auf sich selbst genommen, damit der Vater im Himmel uns vergeben könnte.
Denn so sehr hat Gott die Welt geliebt, dass er seinen einzig geborenen Sohn gab, damit alle, die an ihn glauben, nicht verloren gehen, sondern das ewige Leben haben. Joh 3,16
Brauchst du Gottes Vergebung?
Bitte Gott. Er will dir vergeben. Er will dir das ewige Leben schenken.
Denn der Lohn der Sünde ist der Tod; das unverdiente Geschenk Gottes dagegen ist das ewige Leben durch Christus Jesus, unseren Herrn. Römer 6,23
Sonntag, 11. Oktober 2020
Zungenrede und Wunder auch Heute
Ich kenne einen Prediger in Australien, der auf einer Missionsreise in Pakistan war.
Er hat mitbekommen, dass eine arme muslimische Bauernfamilie in der Nachbarschaft eine sehr kranke Kuh hatte. Viele Moslems wissen, dass Gott die Gebete von Christen dramatisch erhört und diese Familie hat den Prediger eingeladen, für ihre kranke Kuh zu beten.
Er besuchte den armen Bauer, aber die Kuh war schon tot, aber er betete trotzdem für die tote Kuh. Am folgenden Tag kam die dramatische Nachricht, die Kuh war wieder belebt und völlig gesund.
Es gibt viele Gemeinden in Europa, wo Zeichen und Wunder nicht erwartet sind, aber besonders Afrika, Asien und Südamerika sieht man sehr häufig Zeichen und Wunder wie in der Apostelgeschichte.
Das erste dramatische Zeichen in der Apostelgeschichte war die Erscheinung von Zungenrede.
Hundertzwanzig Jünger des Herrn Jesus waren in Jerusalem zusammen.
… und sie wurden alle mit dem Heiligen Geist erfüllt und fingen an, in anderen Sprachen zu reden und zu sprechen, wie es der Geist ihnen eingab. Apg 2,4
Dann traten sie aus dem Obergemach hinaus und verkündigten in diesen nie gelernten Sprachen himmlische Weisheit.
Es wohnten aber in Jerusalem Juden, gottesfürchtige Männer aus allen Völkern unter dem Himmel.
Als nun dieses Brausen geschah, kam die Menge zusammen und wurde bestürzt; denn jeder hörte sie in seiner eigenen Sprache reden. Apg 2,5-6
Ein amerikanischer Prediger war einst zu Gast in einer christlichen Talkshow in Kalifornien. Mitten in dem Interview spürte er eine ganz starke Berührung des Heiligen Geistes.
Er fing an, in Zungen zu reden. Er fühlte sich ganz nervös, denn er wusste nicht, wie die Verwaltung des Radiosenders reagieren würde. Er war erleichtert, dass niemand reagierte.
Die Zuhörer der Talkshow konnten Telefonseelsorgern anrufen.
Gleich nach der Sendung kam eine Telefonseelsorgerin auf den Prediger zu. Sie sprach mit einem starken deutschen Akzent.
Es stellte sich heraus, dass eine deutsche Frau diese Sendung hörte, und sie hörte den Prediger in ihrer eigenen Sprache reden. Der Prediger wusste nicht einmal, welche Sprache aus seinem Mund gekommen sei und er wusste nicht, was er auf fehlerlosem Deutsch gesagt hatte.
Die deutsche Telefonseelsorgerin erklärte dem Prediger, die deutsche Frau, die angerufen hatte, todkrank und am Sterben war. Sie hörte aus dem Mund des Predigers Anweisungen von Gott, was sie machen sollte.
Als sie die Anweisungen von dem Heiligen Geist ausführte, kam die Kraft Gottes auf sie. Sie stand auf und wurde komplett geheilt.
Der oben erwähnte englische Prediger erzählte mir, wie er eine sehr ungewöhnliche Manifestation der Zungenrede erlebte.
Er empfing eine Anweisung vom Heiligen Geist, nach Jakarta in Indonesien zu fliegen. Er gehorchte Gottes Führung und saß in einem Hotelzimmer in Jakarta. Er hatte keine weiteren Anweisungen bekommen. Er konnte nur warten und beten.
Dann klopfte es an der Tür. Ein indonesischer Pastor trat herein und lud ihn ein, in seiner riesengroßen Gemeinde zu predigen.
Der Prediger stand an der Kanzel und war bereit, auf Englisch mit einem Dolmetscher zu predigen. Er öffnete sein Mund und fing an in perfektem Indonesisch zu predigen. Er hatte nie Indonesisch gelernt.
Er konnte nicht nur perfekt Indonesisch sprechen, sondern er konnte alles verstehen. Von diesem Moment konnte er die indonesische Sprache komplett beherrschen. Er arbeitete später als Sprachlehrer und unterrichtete Indonesisch in Australien.
Für mich ist Zungenrede sehr wichtig. Ich bete jeden Tag in Sprachen, die ich nie gelernt habe. Ich verstehe diese Sprachen nicht und wenn es Zuhörer gibt, verstehen sie auch nichts.
Aber Gott versteht.
Denn wer in Zungen redet, der redet nicht für Menschen, sondern für Gott; denn niemand versteht ihn; im Geist aber redet er Geheimnisse. 1 Kor 14,2
Wie können wir diesen Widerspruch verstehen?
In 1 Kor 12,10 lesen wir von ``verschiedene(n) Arten von Zungenrede``
Wir können diese Gnadengabe nicht verstehen, aber Gottes Gaben sind immer gut.
Freundschaft mit Gott oder Gesetzlichkeit
Die ersten Menschen mussten eine Entscheidung treffen, eine Entscheidung zwischen Leben und Tod.
Gott hatte ihnen ewiges Leben geschenkt.
Sie hatten auch eine Aufgabe, die Welt zu regieren.
Wie konnten sie die nötige Weisheit lernen? Sie hatten zwei Möglichkeiten.
Sie konnten Gott als ihrem Mentor vertrauen, in unmittelbarer Gemeinschaft und Freundschaft mit Gott alles lernen.
Oder….
Sie konnten versuchen, eine andere Weisheit zu suchen, unabhängig von Gott. Sie konnten versuchen, durch selbstständige Erforschung, immer mehr zu wissen und ihre eigenen Meinungen und Ideen ohne Gott zu entwickeln.
Und Gott, der HERR, ließ alle Arten von Bäumen in dem Garten wachsen – schöne Bäume, die köstliche Früchte trugen.
In der Mitte des Gartens wuchsen der Baum des Lebens und der Baum der Erkenntnis von Gut und Böse. 1. Mose 2,9
Auch wenn wir die Geschichte von Adam und Eva nicht lesen, können wir klar sehen, welche Entscheidung wir Menschen getroffen haben.
Für uns Menschen ist Lernen, Wissen und Urteilen die Grundlage unseres Lebens, aber die meisten Menschen kennen Gott nicht mehr als ihren Vater, Gefährten und Freund.
Selbst für viele bibeltreuen Christen ist die Idee, Gott als Freund zu kennen, seltsam und unangemessen.
Aber Adam und Eva haben freundliche Spaziergänge mit Gott im Garten gemacht.
Als es am Abend kühl wurde, hörten sie Gott, den HERRN, im Garten umhergehen. Da versteckten sie sich zwischen den Bäumen. 1. Mose 3,8
Weil Adam und Eva für selbstständiges Wissen entschieden hatten, war ihre liebevolle und freundliche Gemeinschaft mit Gott gestört.
In der Bibel lernen wir, dass dieser Verfall zum Tode führt, und dann zu einer Ewigkeit ohne Gott und ohne jede Hoffnung.
Aber Gott wollte uns Menschen nicht aufgeben.
Denn Gott hat die Welt so sehr geliebt, dass er seinen einzigen Sohn hingab, damit jeder, der an ihn glaubt, nicht verloren geht, sondern das ewige Leben hat. Johannes 3,16
Was bedeutet das ewige Leben?
Vergebung der Sünden? Klar.
Ein vollkommenes unendliches Leben im Himmel? Auch das.
Aber die meisten von uns Christen verstehen nicht die Hälfte.
Adam und Eva erlebten freundliche Gemeinschaft mit Gott.
Vor dem Kreuz erlebten die Jünger von Jesus freundliche Gemeinschaft mit dem Sohn Gottes. Nach seiner Auferstehung verbrachte Jesus 40 Tage mit seinen Aposteln in freundlicher Gemeinschaft.
Warum erleben die meisten Christen diese persönliche Gemeinschaft mit Gott nicht mehr?
Viele Christen reagieren misstrauisch auf diese Idee.
Sie halten fest an biblischen Glaubenssätzen. Sie wollen das Böse erkennen und vermeiden und an Gottes Wahrheit und Heiligkeit festhalten,
aber Gott als Freund zu erleben erscheint ihnen als etwas extrem und vielleicht abartig.
Diese Denkweise ist nichts anderes als die Erkenntnis von Gut und Böse, und nicht die Frucht von dem Baum des Lebens.
Dürfen wir Gott als Freund und Vater kennenlernen? Laut Bibel, ja.
Der HERR sprach mit Mose von Angesicht zu Angesicht, wie einer, der mit seinem Freund redet. Danach kehrte Mose wieder ins Lager zurück, doch ein junger Mann namens Josua, ein Sohn Nuns, verließ das Zelt der Begegnung nie. 2. Mose 33,11
War das nur für Mose bestimmt? Nein.
Als Jesus zu uns kam, hat er etwas ganz neues eingeführt.
Von dem Vaterunser lernen wir, dass Jesus Vater Gott als Papa zärtlich liebte, dass auch wir Gott auf diese Weise kennen können.
Aber jemand wird einwenden, dass wir doch Unrecht erkennen und vermeiden müssen. Ganz richtig.
Aber wenn man auf solche Fragen fokussiert, ohne eine enge Freundschaft mit Gott zu erleben, suchen wir unsere Nahrung von dem falschen Baum.
In dem Neuen Testament lesen wir, dass Jesus selbst Unrecht hasste, aber seine liebevolle Beziehung mit dem Vater war sein Hauptanliegen. So soll es mit uns sein.
Samstag, 10. Oktober 2020
Erwarte Überraschungen von Gott
Alles ändert sich um uns. Seit dem letzten Weltkrieg haben wir keine so traumatische Beschleunigung der Änderungen erlebt.
Seit zweihundert Jahren ist unsere Kultur von einer optimistischen Weltanschauung geprägt. Die Dichter und Denker der Aufklärung und die Wissenschaftler seit über hundert Jahren haben uns eine Sichtweise beigebracht, wo Fortschritt unsere Probleme lösen soll.
Aber jetzt gerät alles aus den Fugen.
Vor einigen Jahren war ich Gastprediger in einer kleinen Gemeinde. Ich habe ein ungewöhnliches Wort vom Heiligen Geist mitbekommen. Es was ein Song, kein Kirchenlied und nicht auf Deutsch.
Everyday, it's a gettin' closer
Goin' faster than a roller coaster
Love like yours will surely come my way
(Jeden Tag kommt es näher. Es geht schneller als eine Achterbahn.)
Ich habe diese Botschaft in der Versammlung weitergegeben. Der Pastor bestätigte das Wort von Gott. Ein Gastprediger vor einigen Jahren hatte eine ähnliche Weissagung mitgeteilt, indem er von einer Achterbahn sprach.
In dem Song hören wir von einer romantischen Liebe mit einer Frau. Der Sänger verliebt sich und ist von der Beschleunigung in der neuen Beziehung hingerissen. In der Bibel sehen wir, dass Gott sein Volk wie ein treuer Mann seine Verlobte liebt.
Die verblüffende Beschleunigung der Änderungen um uns ist wie eine Achterbahn.
In dieser chaotischen Zeit suchen viele geschockten Menschen eine Rückkehr zu alten Zeiten. Viele wollen an alten Traditionen festhalten.
Manche wollen von der internationalen Krise ausweichen, indem sie den Nationalismus der Vergangenheit wiederherstellen.
Wir sind von Klimawandel, Terrorismus und Pandemien überwältigt. In einer Welt wo allerlei Stürme toben, suchen viele eine sichere Kuschelecke in einer Religion, wo alles wohlbekannt ist und keine Änderungen erlaubt sind.
Das sehen wir in konservativen christlichen Gemeinden, die von Konformismus und Rechthaberei stark geprägt sein. Diese religiösen Tendenzen sieht man überall und in verschiedenen Konfessionen, und auch in Fundamentalismus in anderen Religionen.
Wir sehen auch genau die entgegengesetzte Tendenz. Es gibt auch Gemeinden, die modern und tolerant sein wollen, wo Homo-Ehe gefeiert wird, wo alles in der Bibel infrage gestellt wird.
Alles ist wie eine Achterbahn, wo wir streben, irgendwie festzuhalten.
Die Bibel ist unser Anker und Fundament. Nur in Gottes Wort finden wir ewige unveränderliche Wahrheit.
Die Bibel spricht von einem fehlerlosen unveränderlichen Gott, der von unveränderlichen Prinzipien nie abweicht. Das brauchen wir wie nie zuvor.
Aber die Bibel ist nicht nur ein Gesetzbuch oder ein theologisches Fachbuch.
In der Bibel finden wir geniale Geschichten, wo Gott uns immer wieder mit total unerwarteten übernatürlichen Handlungen erstaunt.
Gott hat nur einmal die Hebräer das Rote Meer auf trockenem Meeresboden überqueren lassen.
Gott hat nur einmal einen Riesen von einem Knaben töten lassen.
Wir dürfen in dieser Krise eine nie zuvor gesehene weltweite Erweckung erwarten. Das sehen wir in biblischen Prophetien.
Denn die Erde wird davon erfüllt sein, die Herrlichkeit des Herrn zu erkennen, wie das Wasser den Meeresgrund bedeckt. Habakuk 2,14 ELB
Wenn Gott in der Bibel seine Herrlichkeit offenbarte, hat er immer wieder mit dramatischen unerwarteten Wundern erstaunt.
Wenn wir für unsere Welt in dieser Krise beten, müssen wir an Gottes Wort festhalten.
Denkt nicht an das Frühere, und auf das Vergangene achtet nicht!
Siehe, ich wirke Neues! Jetzt sprosst es auf. Erkennt ihr es nicht? Ja, ich lege durch die Wüste einen Weg, Ströme durch die Einöde. Jesaja 43,18–19 ELB
Wir müssen riesige Überraschungen erwarten, und dafür beten.
Rufe mich an, dann will ich dir antworten und will dir Großes und Unfassbares mitteilen, das du nicht kennst. Jeremia 33,3 ELB
Geistesgaben für Alle
Als Petrus die erste christliche Predigt nach dem Kreuz hielt, verkündete er eine revolutionäre Botschaft.
Die Herrlichkeit Gottes ist nicht mehr nur für Propheten, Könige und Priester, wie im Alten Testament, sondern für alle, die an Jesus glauben und den Heiligen Geist empfangen und freien Lauf geben.
»Und es soll geschehen in den letzten Tagen, spricht Gott, da will ich ausgießen von meinem Geist auf alles Fleisch; und eure Söhne und eure Töchter sollen weissagen, und eure Jünglinge sollen Gesichte sehen, und eure Alten sollen Träume haben;
und auf meine Knechte und auf meine Mägde will ich in jenen Tagen von meinem Geist ausgießen, und sie sollen weissagen. Apg 2,17-18
Die religiöse Tradition hat uns unserer Erbschaft beraubt. Die Geistesgaben und Manifestationen Gottes Kraft und Gegenwart sind in vielen Gemeinden stark begrenzt oder ausgeschlossen.
Wenn sie erlaubt sind, dürfen manchmal nur Männer und nicht Frauen für Gott sprechen.
In anderen Gemeinden dürfen nur Pastoren, Prediger oder Leiter für Gott sprechen.
Aber Petrus hat in seiner Predigt diese Regeln und Beschränkungen total abgeschafft.
Aber das war nicht nur in einer Predigt.
In dem Markus Evangelium lesen wir etwas Ähnliches.
Und durch die, die zum Glauben gekommen sind, werden folgende Zeichen geschehen: In meinem Namen werden sie Dämonen austreiben; sie werden in neuen Sprachen reden;
wenn sie Schlangen anfassen oder tödliches Gift trinken, wird es ihnen nicht schaden; und die Kranken, denen sie die Hände auflegen, werden gesund werden. Mk 16,17-18
Es gibt extrem seltsame Sekten in Amerika, wo man mit Schlangen spielt, aber so war es in der Bibel nicht gemeint.
Paulus wurde von einer giftigen Schlange gebissen.
Aber Paulus schleuderte die Schlange ins Feuer und erlitt keinen Schaden. Apg 28,5
Wir müssen nicht mit Gift oder Schlangen spielen aber Gott verspricht uns seinen Schutz in unserer Not.
Ich habe einen Arabischen Freund, der von extrem fundamentalistischem Islam zu Jesus sich bekehrte aber unterwegs wurde er fehlgeleitet und wurde Mormonisch.
Als Gott ihn von dieser Sekte befreite, besuchte er viele Mormonen und half ihnen auch, von der bösen Religion zu entkommen.
Dann hörten alle Moslems in seiner Umgebung von seinem neuen Glauben und manche bekehrten sich.
Er war nicht ordiniert aber Gott gebrauchte ihn mit übernatürlicher Kraft.
Ein Araber gab ihm einmal zu essen. Eine Woche Später war er erstaunt, dass sein christlicher Landsmann noch am Leben war. Er hatte genug Gift in das Essen hineingetan, um ein Kamel umzubringen.
Der erfolglose Attentäter bekehrte sich zu Jesus.
Heidi Baker ist Missionarin in Afrika. Sie rettet kleine Mädchen von Sex Sklaverei und kleine Jungs von Zwangsdienst als Soldaten.
Sie adoptiert diese Waisen und sie lernen Jesus gut kennen.
Ein Mädchen mit 11 Jahren wurde Prediger, natürlich nicht ordiniert. Sie ging zu einem Dorf, wo Islam und Hexerei total dominant waren. Als sie laut über Jesus sprach, fingen die Leute, große Steine zu werfen.
Plötzlich proklamierte sie Heilung für einen Tauben unter ihrer Verfolger. Der Taube ließ seinen Stein fallen. Er konnte hören und schrie laut. „Ich kann hören.“
Die Steine flogen nicht mehr. Die Menge hörte das Evangelium und bekehrten sich massenweise.
Frauen nicht mehr Unterworfen
Als Jesus am Kreuz starb, musste der total unschuldige Sohn Gottes die ultimative Ungerechtigkeit leiden. Durch seinen ungerechten Tod, nahm Jesus die Strafe, die wir für unsere Sünden verdienten, auf sich selbst.
Der einzige komplett unschuldige Mensch aller Zeiten starb einen qualvollen Tod, damit alle schuldige Männer und Frauen von Gottes Urteil befreit werden könnte.
Mit seinem freiwilligen Tod, fing Jesus an, die Menschen von allen Flüchen und Ungerechtigkeiten zu befreien, die mit der Ursünde anfingen.
Die erste Ungerechtigkeit wurde von Gott selbst vorausgesagt.
Zu der Frau sprach er: Ich werde sehr vermehren die Mühsal deiner Schwangerschaft, mit Schmerzen sollst du Kinder gebären!
Nach deinem Mann wird dein Verlangen sein, er aber wird über dich herrschen! ELB 1. Mose 3,16
Das war nicht Gottes Befehl, dass Männer über Frauen herrschen sollten.
Nach der Ursünde war der Charakter der Menschen verdorben. Die größere physische Kraft der Männer wurde gebraucht, Frauen zu dominieren, was niemals Gottes Absicht war.
Aber Millionen Männer haben ihre Frauen hart beherrscht. Seit Jahrtausenden sind Frauen als Menschen zweiter Klasse behandelt worden.
In der Bibel waren auch jüdische Frauen Opfer der harten Diskrimination, aber in der christlichen Geschichte und auch in unserer Zeit sehen wir, dass viele Christen bis jetzt nicht verstehen, dass Gott uns für Partnerschaft schuf und nicht für die Entmündigung der Frauen.
In der Bibel sind neue Anfänge von besonderer Bedeutung. Als seine erste Handlung nach seiner Auferstehung, restaurierte Jesus die Gleichheit der Frauen.
Maria von Magdala wurde von Jesus erwählt, als der erste Mensch, der seine Auferstehung verkündigen sollte, nicht Petrus oder Johannes, und nicht einmal Maria, seine Mutter.
Maria von Magdala dachte, Jesus wäre der Gärtner. Der erste Gärtner war Adam, und Paulus lehrt uns, dass Jesus der letzte Adam ist. Das bedeutet, Jesus ist der Anfang der neuen Menschheit.
So steht auch geschrieben: «Der erste Mensch, Adam, wurde zu einer lebendigen Seele», der letzte Adam zu einem lebendig machenden Geist. ELB 1. Kor 15,45
Denn wie in Adam alle sterben, so werden in Christus alle lebendig gemacht werden. EIN 1. Kor 15,22
Adam war der erste Mensch und der Vater aller Menschen. Er war ohne Sünde bis er der Versuchung unterlag.
Jesus kam als der zweite Mann ohne Sünde und er widerstand alle Versuchungen.
Jesus kam, um uns allen Männern, Frauen und Kindern, die Unschuld und Herrlichkeit der ursprünglichen Schöpfung zu geben.
Er kam, um eine wunderbare neue Menschheit zu schöpfen, eine Menschheit wo Männer und Frauen in Gleichheit, Freiheit und Partnerschaft ihr Potenzial erfüllen können.
Als Maria von Magdala den Aposteln verkündete, dass Jesus auferstanden war, glaubten sie nicht.
Später erschien Jesus auch den Elfen, als sie bei Tisch waren; er tadelte ihren Unglauben und ihre Verstocktheit, weil sie denen nicht glaubten, die ihn nach seiner Auferstehung gesehen hatten. Mk 16,14
Viele aber, die jetzt die Ersten sind, werden dann die Letzten sein, und die Letzten werden die Ersten sein.
Was wollte uns Jesus lehren? Von nun an müssen auch die Pastoren und Apostel Frauen ernst nehmen.
Die Kultur der Herrschaft ist vorbei.
Freitag, 9. Oktober 2020
Gottes Agenten auf Erden
Völkermord, Vergewaltigung, Menschenverkehr lässt Gott zu. Alles, was böse ist, ist von Gott zugelassen. Dazu gehört auch Krebs, Depression, Psychose, Blindheit und Coronavirus.
Sollen wir etwas passiv akzeptieren, weil Gott es zugelassen hat?
Der Dieb kommt nur, um zu stehlen, zu schlachten und zu vernichten; ich bin gekommen, damit sie das Leben haben und es in Fülle haben. Joh 10,10 EIN
Gott lässt alles zu, aber wie sollen wir auf das Böse reagieren?
Jesus ist gekommen, um die Werke des Teufels zu vernichten. Vor allem die Sünde.
Aber nicht nur die Sünde ist böse. Auch Krankheit ist böse.
Am Anfang gab es keine Sünde und auch keine Krankheit. Nur infolge der ersten Sünde von Adam und Eva kam Krankheit und Tod in die Welt.
Jesus hat immer wieder Krankheit als einen Feind behandelt. Er kam, um die Sünde zu besiegen und auch die Folgen der Sünde abzuschaffen.
Ein klares Zeichen dafür, dass er auch Krankheit abschaffen wollte, war die vielen Heilungen, die er mit Vollmacht bewirkte.
Und ihr wisst auch, dass Gott Jesus von Nazareth mit dem Heiligen Geist und mit Kraft gesalbt hat. Er zog umher, tat Gutes und heilte alle, die vom Teufel bedrängt waren, denn Gott war mit ihm.
Apostelgeschichte 10,38
Gott lässt souverän Krankheit, Völkermord, häusliche Gewalt, Mobbing und Menschenhandel zu, aber Jesus als Mensch hat allerlei Krankheit, Grausamkeit und Heuchelei aggressiv widerstanden.
Warum finden wir so viel Sünde und Krankheit in dieser Welt, obwohl Gott Sünde und Krankheit hasst?
Gott beauftragte die ersten Menschen, die Welt zu regieren, und sie haben durch ihren Ungehorsam die Herrschaft dem Teufel übergeben.
Wir Menschen sind schiefgegangen. Wir sind für das Leiden in der Welt verantwortlich, nicht Gott.
Und Gott segnete sie und gab ihnen den Auftrag: »Seid fruchtbar und vermehrt euch, bevölkert die Erde und nehmt sie in Besitz. Herrscht über die Fische im Meer, die Vögel in der Luft und über alle Tiere auf der Erde.« 1. Mose 1,28
Gott hat seinen Sohn in diese Welt gesandt, damit Jesus als letzter Adam uns Menschen einen neuen Anfang gönnen würde.
Wenn wir zu Jesus gehören, wird Gott uns nicht mehr für unser Versagen urteilen.
Jesus beruft dich und mich in seinen Fußstapfen zu folgen, um diese kummervolle Welt für Gott zurückzubringen.
Nachdem wir nun aufgrund des Glaubens für gerecht erklärt wurden, haben wir Frieden mit Gott durch unseren Herrn Jesus Christus. Römer 5,1 NeÜ
Als Nachfolger Jesu sind wir beauftragt, die Werke des Teufels zu vernichten, mit Gottes Gnade Menschen von Sünde, Mobbing und Krankheit zu befreien.
Die Grosse Endzeit Mission
Milliarden gehen um uns herum verloren. Sie stolpern herum in Chaos und Finsternis und viele wissen es nicht. Sie suchen Antworten, aber finden sie nicht.
Jesus erklärt diese Situation mit dem Gleichnis einer großen Ernte.
Sagt ihr nicht: ‚Es braucht vier Monate bis zur Ernte?‘ Nun, ich sage euch: Blickt euch doch um und seht euch die Felder an. Sie sind reif für die Ernte. Johannes 4,35 NeÜ
Wir haben einen großen Auftrag vor uns.
Darum geht zu allen Völkern und macht die Menschen zu meinen Jüngern. Dabei sollt ihr sie auf den Namen des Vaters, des Sohnes und des Heiligen Geistes taufen. Matthäus 28,19 NeÜ
Jesus gab diese Aufgabe seinen Aposteln, aber die Aufgabe ist bei weitem nicht vollbracht, deshalb gilt dieser Befehl für uns, für die treuen Christen bis Jesus wiederkommt.
Die Taufe der neu bekehrten Christen ist sehr wichtig. Wenn ein Hindu oder Moslem sich zu Jesus bekehrt, wird er von seiner Familie und seinen Nachbarn verfolgt, aber oft erst nach der Taufe wird die Verfolgung wirklich heftig.
Dann hatte Jesus noch mehr zu sagen.
… und lehrt sie alles zu bewahren, was ich euch geboten habe! Und siehe, ich bin bei euch alle Tage bis zur Vollendung des Zeitalters. Matthäus 28,20 ELB
Bis wir alle Völker mit der Guten Nachricht des Himmelreichs erreicht haben und Jesus wiederkommt, müssen wir alle Gebote von Jesus lehren.
Welche Gebote hat Jesus seinen Jüngern gegeben?
Als er aber die Zwölf zusammengerufen hatte, gab er ihnen Kraft und Vollmacht über alle Dämonen und zur Heilung von Krankheiten.
Und er sandte sie, das Reich Gottes zu predigen und die Kranken gesund zu machen. Lukas 9,1–2 ELB
Und dieser Auftrag war nicht nur für die Apostel.
Nach diesem aber bestimmte der Herr siebzig andere und sandte sie zu je zwei vor seinem Angesicht her in jede Stadt und jeden Ort, wohin er selbst kommen wollte.
Er sprach aber zu ihnen: Die Ernte zwar ist groß, die Arbeiter aber sind wenige. Bittet nun den Herrn der Ernte, dass er Arbeiter aussende in seine Ernte! Lukas 10,1–2 ELB
Gestern musste ich den Müll runterbringen. Die Mülltonne war übervoll mit Grasschnitt und sehr schwer.
Dann ist es mir vom Heiligen Geist eingefallen. ``Die kommende Ernte ist sehr groß.´´
Wenn Erweckung kommt, ist der Segen massiv, aber die Arbeit ist auch heftig.
Der Auftrag übertrifft unsere menschliche Kraft. Wir brauchen übernatürliche Kraft, übernatürliche Weisheit, übernatürliche Gnadengaben der Heilungen.
Bist du noch nicht sicher, dass du Jesus gehörst?
Bist du noch nicht mit dem Heiligen Geist erfüllt?
An dem letzten, dem großen Tag des Festes aber stand Jesus und rief und sprach: Wenn jemand dürstet, so komme er zu mir und trinke!
Wer an mich glaubt, wie die Schrift gesagt hat, aus seinem Leibe werden Ströme lebendigen Wassers fließen.
Dies aber sagte er von dem Geist, den die empfangen sollten, die an ihn glaubten; denn noch war der Geist nicht da, weil Jesus noch nicht verherrlicht worden war. Johannes 7,37–39 ELB
Komm zu Jesus. Bitte um Vergebung und er wird dich mehr segnen, als du denkst.
Donnerstag, 8. Oktober 2020
Unser Schöpfer ist Gut und Gerecht
Die meisten Europäer heute wollen alles hinterfragen, was mit Gott zu tun hat.
Das hat mit der Schlange in dem Garten Eden angefangen.
Aber die Schlange war listiger als alle Tiere auf dem Feld, die Gott der HERR gemacht hatte, und sagte zu der Frau: »Hat Gott wirklich gesagt, dass ihr von allen Bäumen im Garten nicht essen sollt?« 1 Mose 3,1
Für Martin Luther und die Pioniere der Reformation war die Bibel das Wort Gottes, die Grundlage unseres Glaubens.
Aber dann kam die Aufklärung, der deutsche Humanismus und die humanistische Theologie.
Die deutsche Kultur sollten dann eine neue Grundlage haben:
``Hat Gott wirklich gesagt?´´
Diese Denkart hat nicht in Deutschland angefangen, sondern mit Philosophen in Italien und Frankreich, aber deutsche Dichter und Denker haben diese Sichtweise begeistert angenommen und weiter entwickelt.
Dann ist diese Infragestellung von allem die Grundlage der modernen Kultur geworden und jetzt sind wir in der nächsten Phase des Abwegs, Post-Modernität.
In der post-modernen Sichtweise gibt es keine absolute Wahrheit mehr. Du hast deine Wahrheit und ich habe meine Wahrheit.
Nur die Befunde der Naturwissenschaft sollen absolute Wahrheit sein, aber dem ist nicht so.
Vor etwa zwanzig Jahren haben die Wissenschaftler behauptet, dass in unserem Gehirn keine neuen Neuronen wachsen. Jetzt wissen wir, dass unser Gehirn mit intensiver Betreuung sich reparieren kann.
Wir sind von den Humanisten fehlgeleitet worden, aber die christliche Theologie hat manchmal auch nicht geholfen.
Es gibt eine weitverbreitete theologische Theorie, dass Gott alles bestimmt, sodass wir keine freie Wahl haben.
Gott habe alles vorherbestimmt, wer glauben würde und wer nicht, wer errette wird und wer in der Hölle brennen soll.
Und doch, HERR, bist du unser Vater. Wir sind der Ton, du bist der Töpfer und wir sind das Werk deiner Hand. Jesaja 64,7
Es ist wahr, dass Gott unser Leben gestaltet. Er ist der Schöpfer und wir sind die Geschöpfe.
Aber vergessen wir nicht, was Gott in dem Buch von Jeremia sagt.
Gott kann uns behandeln wie er will, denn er ist der Schöpfer, aber er ist auch gerecht.
Wenn wir ihm vertrauen und gehorchen, wird er uns mit Segen gestalten. Wenn wir hartnäckig sind, und ihm widerstehen, dann wird uns Unheil geschehen.
Jer 18,5-11
5 Da kam des HERRN Wort zu mir:
6 »Kann ich nicht auch so mit euch umgehen, ihr vom Haus Israel, wie dieser Töpfer?, sagt der HERR. Sieh, wie der Ton in der Hand des Töpfers ist, so seid auch ihr vom Haus Israel in meiner Hand.
7 In einem Augenblick sage ich über ein Volk und Königreich, dass ich es ausrotten, zerbrechen und verderben will.
8 Wenn es sich aber von seiner Bosheit abwendet, gegen die ich gesprochen habe, dann soll mich auch das Unglück reuen, das ich ihm antun wollte.
9 Und im anderen Augenblick sage ich über ein Volk und Königreich, dass ich es bauen und pflanzen will.
10 Wenn es aber Böses tut vor meinen Augen, indem es meiner Stimme nicht gehorcht, dann soll mich auch das Gute reuen, das ich ihm zu tun verheißen hatte.
11 So sage nun zu denen in Juda und zu den Bewohnern von Jerusalem: ›So sagt der HERR: Sieh, ich bereite euch ein Unglück zu und habe einen Plan gegen euch; darum wende sich jeder von seinen bösen Wegen ab, und bessert eure Wege und euer Tun.‹
Gott kann uns behandeln wie er will, denn er ist der Schöpfer, aber er ist auch gerecht.
Wenn wir ihm vertrauen und gehorchen, wird er uns mit Segen gestalten. Wenn wir hartnäckig sind, und ihm widerstehen, dann wird uns Unheil geschehen.
Mittwoch, 7. Oktober 2020
Verlorene Schafe Restaurieren
Es gibt verlorene Schafe, die Jesus wieder herstellen will.
Wenn einer von euch hundert Schafe hat und eins davon verliert, lässt er dann nicht die neunundneunzig in der Steppe zurück und geht dem verlorenen nach, bis er es findet?
Und wenn er es gefunden hat, nimmt er es voll Freude auf die Schultern, Lk 15,4-5
Dieses wohlbekannte Gleichnis von Jesus wird von manchen Predigern ignoriert.
Es soll uns aber ermahnen, dass wir als Zeugen für Jesus berufen sind, Menschen für Jesus zu gewinnen.
Viele Prediger ermutigen uns mit diesem Gleichnis, für andere zu beten und zu evangelisieren. Das ist richtig und sehr wichtig.
Aber wenn ich diese kleine Erzählung genau bedenke, sehe ich kein wildes Schaf, das nie gezähmt worden ist.
Das verlorene Schaf in diesem Gleichnis gehörte schon der Schafherde aber ist irgendwie verloren gegangen.
Ich habe keine Erfahrung mit Schafherden, aber ich kenne mich mit Hühnerhaltung ein bisschen aus.
Meine Frau und ich hatte einige Hühner in unserem kleinen Hinterhof. Es war immer ein Außenseiter, ein Huhn, das drangsaliert wurde.
Dann hat uns meine Schwiegermutter noch mehr Hühner geschenkt und das Mobbing wurde viel schlimmer.
Eines der Neuankömmlinge gehörte zu einer anderen Rasse. Diese Henne hatte lange emporragende Feder aber keinen roten Kamm am Kopf.
Die anderen Hennen waren die allerschlimmsten Rassisten.
Die anders aussehende Henne wurde total abgelehnt, grausam gehackt und ausgestoßen.
Das Mobbing war kontinuierlich und brutal. Sie entfernte sich von den anderen und sonderte sich in einer Ecke ab oder versteckte sich hinter einem Strauch.
Es gibt Gemeinden, wo sexuelle Sünde hart bestraft wird, aber sehr ungerecht, weil immer die Frau beschuldigt wird. Wenn ein Mädchen oder junge Frau auf diese Weise drangsaliert wird, und die Gemeinde verlässt, wer kümmert sich um sie?
Es gibt gemeinden, wo eine Ehefrau bedingungslos gehorchen soll, aber wenn Ehemänner grausam und gebieterisch sind, wird die Frau beschuldigt. Wer kümmert sich um sie?
Es gibt viele Christen, die wirklich an Jesus glauben, aber sie sind irgendwie anders.
Ein junger Mann bekehrte sich in einer sehr evangelistischen Gemeinde. In dieser Gemeinde war Zigaretten Rauchen eine Zeit lang nach Bekehrung toleriert aber nicht lange.
Nach einigen Monaten rauchte dieser junge Mann immer noch und er wurde deswegen als rebellischen Sünder verurteilt und ausgestoßen.
Solche Gemeinden kritisieren Kirchen mit keiner Disziplin. Im Neuen Testament lesen wir von nur einem Fall, wo ein sündiger Christ von der Gemeinde ausgestoßen werden sollte.
Aber nur ein Christ wurde im Neuen Testament wegen Sünde von der Gemeinde ausgestoßen. Er war ein Mann in Korinth, der in einer sexuellen Beziehung mit seiner Schwiegermutter involviert war.
Es gibt Gemeinden, die wie exklusive Sekte funktionieren. Wer sich nicht bedingungslos unterwirft, wird Opfer von Mobbing.
Wenn ein solcher Christ ausgestoßen wird oder die Gemeinde verlässt, kümmert sich niemand um ihn.
In Korinth hatten einige solcher Prediger die Kontrolle über die Kirche an sich gerissen. Paulus tadelte die Christen, die sich unterworfen hatten.
... denn ihr ertragt es, wenn jemand euch versklavt, ausnützt und einfängt, wenn jemand euch verachtet und ins Gesicht schlägt. 2. Korinther 11,20 NeÜ
So was passiert immer noch. Es gibt viele traumatisierten Menschen, die Opfer von Mobbing in Gemeinden und Sekten waren. Sie sind verlorene Schafe. Wer kümmert sich um sie?
Wer vergeben ist, ist vergeben.
Du bist so tief und innig geliebt.
Wir können manchmal im Leben so viele tiefen Niederlagen erleben, dass wir anfangen, zu verzweifeln oder sogar uns selbst zu verachten.
Vielleicht hast du als Kind immer wieder von deinen Eltern, Geschwistern oder Lehrern negative Worte gehört. Du fängst an, diese Verurteilungen über dich selbst zu glauben.
Eine Tochter hört immer wieder von ihren Eltern, dass sie Verrückt sei. Sie steht in Gefahr, Drogensüchtig zu werden und dann wirklich psychiatrisch Krank zu werden.
Passt also auf, was ihr jetzt hört! Denn wer hat, dem wird gegeben, wer aber nicht hat, dem wird auch das genommen, was er zu haben meint." Lk 8,18
Wenn du eine Botschaft oder ein Urteil hörst, und du glaubst was du hörst, und du richtest dein Denken und Leben danach, diese Worte umzusetzen, dann werden diese Worte dein Leben bestimmen.
Wenn deine Gedanken um himmlische Worte kreisen, wird in dir ein himmlischer Charakter entwickeln.
Aber wenn du negative Worte beachtest und wenn du diesen Worten in deinen Gedanken freien Lauf lässt, dann werden diese Worte den Garten deines Lebens mit Unkraut ruinieren.
Worte sind wie Samen, die Pflanzen werden.
Wir haben durch die Worte Gottes in der Bibel Zugang zu Gott und seiner Liebe.
Jede gute Gabe und jedes vollkommene Geschenk kommt von oben, vom Vater der Himmelslichter, bei dem es keine Veränderung und nicht die Spur eines Wandels gibt.
Aus freiem Willen hat er uns geboren durch das Wort der Wahrheit, damit wir gleichsam die Erstlinge seiner Geschöpfe seien. Jak 1,17-18
Denn ihr seid neu geboren, nicht aus vergänglichem, sondern aus unvergänglichem Samen, durch das Wort des lebendigen, ewigen Gottes. 1. Petr 1,23
Wir müssen vorsichtig sein, Gottes Wort ernst zu nehmen, damit Gottes Wahrheit in unserem Leben gute Frucht herstellt.
Aber auch hier gibt es Fallen, die wir vermeiden müssen.
Wenn wir von Kindheit auf negative Gedankengänge gelernt haben, können wir die wunderbare himmlische Liebe Gottes vorbeischauen und negative Themen in der Bibel betonen.
Ja. Wir müssen unsere Sünden nicht beschwichtigen, aber Gottes Gnade ist unermesslich groß.
Wenn wir sagen, dass wir keine Sünde haben, betrügen wir uns selbst, und die Wahrheit ist nicht in uns.
Wenn wir unsere Sünden bekennen, ist er treu und gerecht, dass er uns die Sünden vergibt und uns reinigt von jeder Ungerechtigkeit. 1. Johannes 1,8–9 ELB
Wenn du vergeben bist, bist du wirklich vergeben.
Ein Neuer Anfang mit Jesus
Wenn du dich als miserablen Sünder siehst, der immer versagt und hinkend durchs Leben kämpft, dann hast du Jesus nicht richtig verstanden.
Jesus erzählte von einem selbstgerechten religiösen Mann, der Gott einen Vortrag hielt, indem er Gott lobte, dass er ein guter religiöser Mann sei und keine bloße Frau, kein dreckiger Sünder, usw.
Dann war ein korrupter Beamte, der mit Scham beichtete, dass er ein unwürdiger Sünder sei und Gott um Erbarmung flehte.
Alles hat seine Zeit.
Wenn du versagt hast, Mist gebaut hast, Gott verachtet hast, Mitmenschen missbraucht hast, dann musst du deinen schlechten Charakter in Gottes Gegenwart entlarven lassen. Das ist peinlich aber notwendig.
Aber das ist nur der Anfang eines neuen Lebens mit Gott.
Jesus erzählte von einem rebellischen Sohn, der versagte und in Armut und Verzweiflung geraten war.
Er kehrte gedemütigt zu seinem Vater zurück und bat seinem Vater als bloßer Sklave oder Angestellter im Vaterhaus wohnen zu dürfen.
Er machte sich auf den Weg und ging zurück zu seinem Vater. Der erkannte ihn schon von weitem. Voller Mitleid lief er ihm entgegen, fiel ihm um den Hals und küsste ihn.
Doch der Sohn sagte: ›Vater, ich bin schuldig geworden an Gott und an dir. Sieh mich nicht länger als deinen Sohn an, ich bin es nicht mehr wert.‹
Sein Vater aber befahl den Knechten: ›Beeilt euch! Holt das schönste Gewand im Haus, und gebt es meinem Sohn. Bringt auch einen Ring und Sandalen für ihn!
Schlachtet das Mastkalb! Wir wollen essen und feiern!
Mein Sohn war tot, jetzt lebt er wieder. Er war verloren, jetzt ist er wiedergefunden.‹ Und sie begannen ein fröhliches Fest. Lukas 15, 20-24. HfA
Gott will nicht, dass wir uns permanent und kontinuierlich als dreckige Sünder verurteilen.
Du bist liebenswert, weil Gott dich als seinen geliebten Sohn oder seine geliebte Tochter wertschätzt.
Du bist unendlich, bedingungslos und maßlos geliebt.
Gottes Waffen in deinen Händen
Denn die Waffen unseres Kampfes sind nicht menschlich, sondern es sind die mächtigen Waffen Gottes, geeignet zur Zerstörung von Festungen. 2. Korinther 10,4 NeÜ
Hast du negative Gedankengänge, die du nicht entkommen kannst?
Hast du immer Angst? Denkst du immer, dass du vielleicht wertlos bist?
Denkst du manchmal an Selbstmord?
Wirst du von jemand grausam und ungerecht kontrolliert?
Brichst du immer wieder in Wut aus, auch wenn die Wut nur in deinen Gedanken ist?
Diese sind Festungen, wo du wie ein Gefangener leidest.
Aber Gott hat uns Waffen gegeben, um die unsichtbaren Ketten zu brechen.
Eine Waffe ist Gebet, aber nicht ein Ritual, sondern ein Gespräch mit Gott.
Du wurdest von einem überheblichen Chef, Lehrer, Pastor, Vater oder Ehemann kontrolliert und du wurdest immer wieder kleingekriegt.
In Konflikten hast du immer wieder nachgegeben. Du hast dich unterworfen, wenn auch widerwillig. Wenn du auch lange danach nachdenkst, spürst du Groll und Entrüstung.
Du tust Buße, du bittest Gott um Vergebung, du sagst, du vergibst diesem Menschen. Aber das passiert dann immer wieder. Du bist nicht frei.
Ich habe das erlebt, bis ich Gottes Waffe der Befreiung entdeckt habe. Ich habe einfach gebetet.
``Lieber Gott, du siehst diese wütenden Gedanken. Was denkst du darüber?´´
Dann ist ein neuer Gedanke mir sofort eingefallen.
``Du kannst diesem Mann nicht vergeben, weil du dir nicht selbst vergeben hast. Du hättest widerstehen sollen, aber du warst zu schwach. Du vergibst dir nicht selbst für deine Schwäche.´´
Dann habe ich mir vergeben, und die Wut war nicht mehr da.
Ist das biblisch?
Wenn jemand von euch nicht weiß, wie er das tun soll, dann darf er Gott um diese Weisheit bitten. Er wird sie ihm ohne weiteres geben und ihm deshalb keine Vorwürfe machen, denn er gibt allen gern. Jakobus 1,5 NeÜ
Eine der stärksten Waffen Gottes ist Weisheit. Wenn du in einer Klemme bist, kannst du immer um Weisheit bitten. Gott hat immer einen Ausweg für dich.
Eine andere Waffe ist das Wort Gottes.
Jesus musste Versuchungen vom Teufel in der Wüste widerstehen.
Er zitierte Bibeltexte.
Paulus war auch oft unter Druck. In Epheser 6 schrieb er von der Waffenrüstung Gottes.
Steht also bereit: die Hüften umgürtet mit Wahrheit; den Brustpanzer der Gerechtigkeit angelegt; Epheser 6,14 NeÜ
Fühlst du dich wertlos? Die Wahrheit ist anders. In Gottes Augen bist du unermesslich wertvoll.
Du bist ein Sohn oder eine Tochter Gottes.
Aber jetzt, so spricht der Herr, der dich geschaffen, Jakob, und der dich gebildet hat, Israel: Fürchte dich nicht, denn ich habe dich erlöst! Ich habe dich bei deinem Namen gerufen, du bist mein. Jesaja 43,1 ELB
Dann kommt der Gedanke, ``Das ist für Israel, nicht für dich.´´ Dieser Gedanke ist nicht von Gott.
Denn so viele Verheißungen Gottes es gibt, in ihm ist das Ja, deshalb auch durch ihn das Amen, Gott zur Ehre durch uns.
Der uns aber mit euch festigt in Christus und uns gesalbt hat, ist Gott...2. Korinther 1,20–21 ELB
Gottes Verheißungen sind starke Waffen, um deine Seele zu befreien, aber diese Verheißungen haben wenig Kraft, wenn wir sie nicht als Waffen umsetzen.
Gott will dich heute zusichern. Er steht zu dir. Er will dir helfen.
Fürchte dich nicht, ich bin mit dir; weiche nicht, denn ich bin dein Gott. Ich stärke dich, ich helfe dir auch, ich halte dich durch die rechte Hand meiner Gerechtigkeit. Jesaja 41,10
Aber hier muss ich etwas hinzufügen. Depression und Angst kann eine Krankheit sein. Wenn wir tief deprimiert sind, brauchen wir auch menschliche Hilfe.
Gott hat die Christen beauftragt, für Kranken zu beten und einander beizustehen.
Wenn wir auch einen Therapeut brauchen, können wir auch für Weisheit beten, die richtige Person zu finden.
Du hast Potenzial.
Vor vielen Jahren hörte ich einen Gastprediger. Er war Missionar und er forderte die Christen auf, nach vorne zu kommen, um ihr Leben für Mission hinzugeben.
Mindestens zwanzig Christen kamen nach vorne, aber niemand wurde Missionar.
Was ist deine Berufung? Hast du Gottes Rat gesucht?
- Wenn du ein von Gott gegebenes Ziel hast, bist du praktisch beschäftigt, diese Berufung zu erfüllen?
Es gibt manche Christen, die Vollgas hingegeben sind, ihre Berufung zu erfüllen. Ohne diese Christen würde Gottes Reich auf Erden zugrunde gehen. Gott sei Dank wird das nie geschehen.
Aber wir müssen nie in einer Kuschelecke sitzen, und die ganze Verantwortung für Gottes Reich auf wenigen Helden bleiben. Leider gibt es zu viele solcher passiven Christen. Deswegen sehen wir bis jetzt keine Erweckung.
Die meisten Christen sind nicht berufen, eine Gemeinde zu leiten oder von der Kanzel zu predigen.
Leider haben wir eine verkehrte Tradition, wobei alles um den Pastor an der Kanzel dreht.
Die Predigt hat keinen Wert, wenn die Christen nicht als dynamische begabte Jünger aktiviert sind.
Was ist deine Berufung? Wofür brennt dein Herz?
Aber vielleicht bist du von alltäglichen Pflichten und Aufgaben überlastet.
Petrus, Johannes und ihre Brüder mussten ihre Arbeit als Fischer verlassen, um ihre Berufung zu erfüllen, aber die meisten von uns sind nicht dazu berufen.
Paulus war Vollgas in seinem Dienst, aber er arbeitete oft auch als Zeltmacher.
Lukas war kein prominenter Prediger, aber er war sehr gebildet. Er recherchierte die Geschichten von Jesus uns schrieb das Lukasevangelium.
Du hast Talente und Fähigkeiten von Gott. Du hast eine wichtige Rolle in Gottes Plan, aber du kannst dein Potenzial nur erfüllen, wenn du Zeit nimmst, deine Begabung zu entwickeln.
Was immer du zu tun vermagst, das tue! Denn bei den Toten, zu denen du gehst, gibt es weder Tun noch Planen, weder Wissen noch Weisheit. Kohelet 9,10 NeÜ
Fühlst du dich verpflichtet, immer die Wünsche von anderen zu befriedigen?
Wenn du strebst, immer die Erwartungen von anderen erfüllen, wirst du immer müde und frustriert sein, und nie Gottes Ziel für dein Leben erreichen.
Sucht den Herrn, während er sich finden lässt! Ruft ihn an, während er nahe ist. Jesaja 55,6 ELB
Wenn ihr nach rechts oder links abbiegen wollt, werdet ihr hinter euch eine Stimme hören, die zu euch sagt: »Dies hier ist der Weg, dem ihr folgen sollt!« Jesaja 30,21 GN
Wenn du immer die Wünsche von anderen erfüllst, wirst du immer wieder von Gottes Bestimmung für dein Leben abbiegen, auch wenn du dich immer anständig benimmst.
Ein anderer – es war einer von seinen Jüngern – sagte zu Jesus: „Herr, erlaube mir, zuerst nach Hause zu gehen und meinen Vater zu begraben.“
„Lass die Toten ihre Toten begraben!“, entgegnete ihm Jesus. „Folge du mir nach!“ Matthäus 8,21–22 NeÜ
Dabei meinte Jesus nicht, dass wir an Beerdigungen nicht teilnehmen sollten, aber er besteht darauf, dass Gottes Berufung unsere erste Priorität sein muss.