Freitag, 19. April 2019

Gott will dir Ruhe und Frieden Geben

Gott will dir Ruhe und Frieden geben. Du brauchst nicht immer zu streben. Gott kann viel mehr durch dein Vertrauen schaffen als durch deine fleißige Strebsamkeit. 

Entspanne dich.

Kommt her zu mir, alle ihr Mühseligen und Beladenen! Und ich werde euch Ruhe geben. Mt 11,28  ELB6

Es ist hart, dein eigenes Leben zu steuern und regieren. Der beste Wegweiser will dir helfen, indem Er die Leitung übernimmt und dich auf bessere Wege führt.

Befiehl du deine Wege
und was dein Herze kränkt
der allertreusten Pflege
des, der den Himmel lenkt.
Der Wolken Luft und Winden
gibt Wege, Lauf und Bahn
der wird auch Wege finden,
da dein Fuß gehen kann.


Jesus hat den Stachel des Todes für dich auf sich selbst übernommen. Du brauchst nicht einmal den Tod zu fürchten. 


Gott aber erweist seine Liebe gegen uns darin, dass Christus für uns gestorben ist, als wir noch Sünder waren.


Wie viel mehr nun werden wir durch ihn vor dem Zorn gerettet werden, nachdem wir durch sein Blut gerechtfertigt worden sind.
Römer 5,8-9


Wenn du Jesus als Gott und Freund innig vertraust, wird selbst der Tod zu der Tür, die zur ewigen Erfüllung führt.

Jesus sagte zu ihr: »Ich bin die Auferstehung und das Leben. Wer an mich glaubt, der wird leben, auch wenn er stirbt;
und wer lebt und an mich glaubt, der wird niemals mehr sterben. Glaubst du das?«
Joh 11,25-26 


Gott liebt dich.

Vor der Schöpfung der Welt war Jesus mit dem Vater im Himmel. Gott ist Liebe. Jesus und der Vater waren mit so einer Liebe miteinander verbunden, die wir bloße Menschen nicht vorstellen können.

Aber diese Liebe wollte Gott nur für sich selbst nicht behalten. Wie ein Mann und eine Frau, die Kinder haben wollen, so war Gott.

Vielleicht hast du bittere Erfahrungen mit deinem Vater oder du hast deinen Vater nie kennengelernt. Jesus kam zu uns als Mensch auf diesem Planeten, um uns die grenzenlose Liebe des Himmlischen Vaters zu offenbaren.

Denn so sehr hat Gott die Welt geliebt, dass er seinen einziggeborenen Sohn gab, damit alle, die an ihn glauben, nicht verloren gehen, sondern das ewige Leben haben.

Denn Gott hat seinen Sohn nicht in die Welt gesandt, um die Welt zu richten, sondern damit die Welt durch ihn gerettet wird.
Joh 3,16-17


Vielleicht kennst du schon Gottes Vergebung. Du erwartest ewiges Leben in Gottes Himmel nach deinem Tod. 


Vielleicht möchtest du lieber schneller von diesem Leben Abschied nehmen, weil du hier auf Erden einsam, verraten und abgelehnt bist.

Aber Gott will sich auch hier in deinem irdischen Leben als lieben Freund und Gefährten dir bekannt machen.

Wenn selbst Vater und Mutter mich verlassen, wird doch der Herr mich aufnehmen. Psalm 27,10

Gott will, dass du seine zärtliche Liebe und Zuneigung auch hier und jetzt vor deinem Tod erlebst.

Jesus lehrte seine Jünger, mit Gott als ihrem lieben Papa zu reden.

Darum sollt ihr so beten: ›Unser Vater im Himmel! Dein Name werde geheiligt.
Dein Reich komme. Dein Wille geschehe auf Erden wie im Himmel.
Mt 6,9-10


Vater ist keine gute Übersetzung. ABBA auf Hebräisch ist nicht Vater, sondern Vati, Papa oder Daddy.

Wenn Gott nicht nur dein Himmlischer Vater ist, sondern dein Papachen, soll das nicht bedeuten, dass Gott dich nicht nur lieb hat, sondern dass er dich zärtlich und kuschelig lieb haben will?
Dein Wille geschehe auf Erden wie im Himmel.

Im Himmel wird Gott dich mit seiner überwältigenden zärtlichen Herrlichkeit überfluten. Wenn wir im Himmel Gottes Liebe so erleben werden, dann dürfen wir erwarten, dass wir auch hier auf Erden dramatische himmlische Erlebnisse mit Gott erleben werden.

Warum? Laut Gottes Wort. ``Dein Wille geschehe auf Erden wie im Himmel.``

 Im Alten Testament hat der Prophet David Gottes süße Liebe erlebt.

Gott, mein Gott bist du; nach dir suche ich. 

Es dürstet nach dir meine Seele, nach dir schmachtet mein Fleisch in einem dürren und erschöpften Land ohne Wasser. Ps 63,2 ELB6

Wie köstlich ist deine Gnade, Gott, und Menschenkinder bergen sich im Schatten deiner Flügel;


sie laben sich am Fett deines Hauses, und mit dem Strom deiner Wonnen tränkst du sie.
Ps 36,8-9 ELB6








Mittwoch, 17. April 2019

Schnelle und Langsame Wunder.

Heutzutage gibt es manche Ehepaare, die ohne Kinder leben wollen. Manche Frauen wollen nur ein oder zwei Kinder haben. 

Sie wollen zuerst eine Karriere machen und erst mit 35 Jahren versuchen, schwanger zu werden. Viele haben dann Probleme und sie bezahlen ein Haufen Geld für künstliche Befruchtung.

In dem biblischen Zeitalter war es ganz anders. Eine Frau sollte unbedingt verheiratet sein und es war eine große Scham, kinderlos zu sein.

In den Tagen des Herodes, des Königs von Judäa, gab es einen Priester aus der Abteilung Abijas, mit Namen Zacharias, und seine Frau war von den Töchtern Aarons und hieß Elisabeth.

Sie waren beide gerecht vor Gott und lebten untadelig in allen Geboten und Satzungen des Herrn.
Aber sie hatten kein Kind; denn Elisabeth war unfruchtbar, und beide waren hochbetagt.
Lk 1,5-7


Elisabeth war alt und trotz ihres festen Glaubens und Treue, und trotz vieler Gebete, blieb sie kinderlos. Hatte Gott sie vergessen? Sie war treu, aber war Gott nicht treu?

Aber Gott hatte einen Plan für sie. Sie sollte die Mutter eines großen Propheten sein. 


Manchmal muss unser Glaube und Geduld jahrelang auf Probe gestellt werden, damit Gott ein großes Wunder wirken kann, damit Er uns noch mehr Segen geben kann.

Als Mose mit 40 Jahren Ägypten fliehen musste, war er kein Prophet und keineswegs bereit, eine Nation zu regieren. Nach 40 Jahren als Hirte in der Wüste, konnte er anfangen, seine Bestimmung zu erfüllen.

Abraham sollte der Vater vieler Nationen sein, aber er erhielt diese Verheißung mit etwa 75 Jahren. Er musste warten, bis er fast 100 Jahre alt war, und seine Frau über 90, bevor er seinen versprochenen Sohn bekommen konnte.

Manchmal sehen wir Wunder, die sehr schnell zustande kommen.


 Ich kenne eine Familie, die einen stocktauben Baby hatte. Als der kleine Junge noch nicht 18 Monate alt war, besuchte er mit seiner Mutter einen Gottesdienst, wo der Prediger für ihn betete. Eine Woche nachher konnte er etwas hören und drei Monate später konnte er 100% normal hören.

Als Jesus im Neuen Testament Wunderheilungen wirkte, brauchte er keine lange Zeit. Die Kranken wurden dramatisch schnell gesund. Das passiert auch heute, besonders in Erweckungen, aber es gibt auch Heilungen, wobei die Erholungszeit länger dauert, aber die Heilung ist trotzdem auch wunderbar.

Ich war jahrelang in einer Gemeinde mit einem wunderbaren Pastor. Der Pastor wurde krank. Er war wegen Krebs dem Tode sehr nah, aber Gott heilte ihn. Seine Erholung dauerte ziemlich lang und danach war er nie stark, aber er lebte mehr als zehn Jahre. 


Sein Dienst nach seiner Heilung war noch besser und gesegneter als vorher.

Vor dem Krieg gab es keine Antibiotika. Ein Pastor in England wurde krank mit Tuberkulose, die damals unheilbar war. Der Pastor glaubte an Wunderheilungen und er betete, dass Gott ihn heilen würde. 


Indem er weiter betete, bekam er keine dramatische schnelle Heilung, aber der Heilige Geist versprach ihm, wenn er jeden Tag zwei Stunden beten würde, würde Gott ihn heilen. Er glaubte und gehorchte. Er betete jeden Tag zwei Stunden lang und nach und nach wurde er gesund.

In der Bibel lesen wir, wie gläubige Juden und Christen Botschaften von dem Heiligen Geist irgendwie auf geheimnisvolle Weise mitbekommen haben. Gott hat sich nicht geändert. 


Er spricht immer noch. Es gehört zu seiner Natur.
Kennst du Gottes Stimme? Du kannst lernen, Gott zuzuhören. 


Bitte Gott, dir zu helfen. Er kann die tauben Ohren heilen und auch ein hörendes Herz in dir erwecken.

Samstag, 6. April 2019

Errettet und Dann?

Wenn du an Jesus mit Herz und Seele glaubst; wenn du dein Leben in Gottes Hände komplett übergeben hast, kannst du sicher sein, dass Gott alle deine Sünden vergeben hat.

Du bist eine Tochter oder ein Sohn Gottes, ein Mitglied Gottes Königlicher Familie. 


Jesus sagte:

Kommt alle zu mir, die ihr euch plagt und schwere Lasten zu tragen habt. Ich werde euch Ruhe verschaffen. Mt 11,28 EIN

Du hast erkannt, dass Gottes Sohn am Kreuz gelitten hat, um die Strafe für deine Sünden an deiner Stelle auf sich zu nehmen.

Du bist zu Jesus gekommen und hast seine Vergebung empfangen und jetzt hast du Frieden mit Gott.


Gerecht gemacht aus Glauben, haben wir Frieden mit Gott durch Jesus Christus, unseren Herrn. Römer 5,1 EIN

Jetzt brauchst du dich nicht strebsam zu bemühen, Gott gefällig zu sein. Du bist ein geliebtes Kind des Himmlischen Vaters.

Gott denkt Tag und Nacht an dich.

Denn ich weiß genau, was ich für Gedanken über euch habe, sagt der HERR: Gedanken des Friedens und nicht des Leidens, um euch eine Zukunft und eine Hoffnung zu geben. Jer 29,11

Als Gottes Kind hast du eine ewige Zukunft in Gottes Himmel, aber du bist immer noch hier auf Erden. Gott hat wunderbare Pläne auch für dein irdisches Leben.

Zuerst musst du verstehen, dass Gottes Plan für dein Leben eben Gottes Plan ist. 


Gottes Plan für dich ist nicht dein Plan, sondern Gottes Plan.

Sicher hast du Talente und Fähigkeiten, die Gott dir gegeben hat, denn Gott ist dein Schöpfer, aber nur Gott in seiner Weisheit versteht, wie deine Talente umgesetzt werden sollen, damit du ein erfülltes Leben haben wirst und ein großer Segen für andere sein kannst.

Wenn du Talente, Fähigkeiten oder Hobbys hast, musst du die Leitung Jesus übergeben, damit Er dein ganzes Leben, einschließlich aller deinen Talenten, Interessen und Eigenschaften neu gestalten und auf Seine Weise entwickeln kann.

Viele hingegebene Christen wollen sich total Gottes Willen unterwerfen und das sollen wir alle, aber manche Christen missverstehen Gottes Willen für ihr Leben.

Jesus ist unser Vorbild, da er auch Gott war und ist, suchen wir oft Menschen als Christliche Vorbilder.


 Paulus sagte:

Liebe Brüder, nehmt mich als Vorbild und lernt von denen, die unserem Beispiel folgen. Phil 3,17


Ahmt mit mir Christus nach, Brüder und Schwester, und seht auf die, die so wandeln, wie ihr uns zum Vorbild habt.
Phil 3,17 L17

Sollen wir denn, wie Jesus und Paulus, alle versuchen, Pastoren oder umherziehende Prediger zu sein?
Natürlich nicht.

Im Alten Testament hat Gott nur mit wenigen Menschen direkt und persönlich gesprochen. Die Könige, Priester und besonders die Propheten in Israel konnten Gottes Stimme hören oder Seine Gedanken wahrnehmen. 


Diese gesalbten Leiter sollten dann Gottes Wort und Gottes Anweisungen weitergeben, damit die anderen Juden Gott einigermaßen verstehen und im Glauben gehorchen.

Dann kam Jesus, der Sohn Gottes und auch der größte Prophet. Jesus sagte, alle seine Nachfolger würden Gottes Stimme persönlich hören oder Gottes Gedanken wahrnehmen oder verstehen. 


Meine Schafe hören meine Stimme, und ich kenne sie und sie folgen mir; Joh 10,27 L17

Sehr viele Christen sind wie die Juden im Alten Testament, die Gottes Botschaft nur von Pastoren, Priestern oder Pfarrern hören.

Viele erwarten nicht, dass Gott persönlich mit ihnen sprechen will, oder dass sie Gottes Gedanken und Gefühle hier und jetzt vernehmen sollen, wie die Propheten in der Bibel oder wie die Jünger, die Jesus nachfolgten.

Aber manche verstehen was Jesus versprach und Gott will, dass auch du seine Stimme hören sollst.
 

Gott will mit dir sprechen. Du kannst lernen, zuzuhören und Gottes Gedanken zu vernehmen.
  • Wenn du die Bibel liest, kannst du Gott bitten, dass Er durch Sein Wort mit dir redet. Gott wird dein Gebet antworten.
  • Viele vernehmen Gottes Gedanken, indem sie irgendwie wissen, was Gott denkt. Sie können es nicht erklären, aber sie wissen.
  • Andere spüren Gottes Gefühle.
  • Andere haben Gedanken, die sie als Worte von Gott vernehmen.
  • Dann sehen manche Visionen oder empfangen visuelle Eindrücke.

Wir müssen lernen, von dem Heiligen Geist geleitet zu werden, aber Jesus sandte den Geist Gottes, um uns zu lehren, und er versteht, wie er dich leiten kann, wenn du wirklich lernen willst. 

 
Denn alle, die sich vom Geist Gottes leiten lassen, die sind Söhne Gottes. Römer 8,14






Samstag, 30. März 2019

Wie Transformiert Gott die Welt? Europa hat Vergessen.

Der Einfluss des Christlichen Glaubens auf die Europäische Kultur und Politik wird immer schwächer. Für die meisten Menschen in Europa sind die Lehren der Bibel nicht mehr maßgebend.

Wenn man biblische Wahrheiten predigt, bekehren sich relativ wenige Leute, aber in der sogenannten Dritten Welt bekehren sich jedes Jahr zig Millionen zu Jesus.

Warum wollen Millionen Moslems, Hindus, Buddhisten und Atheisten jetzt Jesus nachfolgen, aber in Europa bleibt die Mehrheit der Bevölkerung gleichgültig?

In Europa wird alles in der Bibel infrage gestellt oder wenn man an die Bibel glaubt, wird das übernatürliche Eingreifen eines mächtigen und persönlich involvierten Gottes als etwas, das damals geschah, aber wir sollen uns jetzt mit dem natürlichen Verlauf der Dinge zufriedenstellen.

Gott kann zwar deine Seele Retten, aber die Herrlichkeit Gottes sollst du nur nach deinem Tod erleben.

In China, in Indonesien, Afrika und Südamerika sehen wir Wunder und Heilungen wie in den Bibelgeschichten, und Menschen bekehren sich scharenweise zu Jesus. 


Christen beten und erwarten Wunder. Jesus besucht Moslems und Hindus in sichtbaren Heimsuchungen, oft in Träumen aber auch oft als sie hellwach sind.

In Düsseldorf dient ein Missionar aus West Afrika. Er verkündet die Gute Nachricht des Ewigen Lebens aber proklamiert auch Wunderheilungen, die oft geschehen. Hunderte Moslems in Düsseldorf erleben Wunderheilungen und bekehren zu Jesus.

Indonesien ist ein Islamische Nation. Moslems dürfen sich nicht zu Jesus bekehren. Christen dürfen predigen, aber sie müssen verkünden, dass nur Christen in einer Veranstaltung sein dürfen. 


Es gibt in diesen Treffen sehr viele Wunderheilungen. Deshalb kommen Moslems und geben vor, schon Christen zu sein, damit sie hineinkommen dürfen. Sehr viele Moslems werden in diesen Treffen von Jesus geheilt und zahlreiche Moslems bekehren sich auf diese Weise zu Jesus.

Welche Autorität ist höher, Gott oder die Natur?

Die Frage, ob Gott oder die Natur die höchste Autorität hat, ist von einem theologischen Standpunkt, leicht zu antworten, natürlich Gott. 


Aber wenn es um Blindheit, Behinderungen oder Krebs geht, und wir diese Zustände einfach akzeptieren , ohne die gleichen Wunder zu erwarten, die wir in dem NT sehen, dann denken und handeln wir praktisch, als ob die Natur mehr Autorität hätte als Gott.

Ich will keinen wegen schwaches Glauben kritisieren. Ich bin selbst kein Glaubensheld, obwohl ich Wunder erlebt habe, und Wunder erwarte. 


Aber wenn wir Heilungswunder infrage stellen und kritisieren, dann stehen wir auf der Seite des wissenschaftlichen Humanismus gegen biblischen Glauben. 

Seit der Reformation haben wir eine evangelische theologische Tradition, die Zeichen und Wunder infrage stellt oder für ungültig erklärt. Deshalb ist bibeltreuer Christlicher Glauben außer Kraft gesetzt

Seht zu, dass euch niemand einfange durch die Philosophie und leeren Trug, die der Überlieferung der Menschen und den Elementen der Welt folgen und nicht Christus. Kol 2,8 L17

Jesus ist die perfekte Theologie.

Wahrlich, wahrlich, ich sage euch: Wer an mich glaubt, der wird die Werke auch tun, die ich tue, und wird größere als diese tun; denn ich gehe zum Vater.

Und was ihr bitten werdet in meinem Namen, das werde ich tun, damit der Vater verherrlicht wird im Sohn.
Joh 14,12-13

Donnerstag, 28. März 2019

Welche Autorität ist Höher, Gott oder die Natur?

Welche Autorität ist höher, Gott oder die Natur?

Wir wissen, dass Gott selbst als Schöpfer unbegrenzte Autorität haben muss, aber für viele Christen ist diese Auffassung eher theoretisch als eine praktische Ermutigung.

Wenn Christen schwerkrank sind, finden sie es oft schwierig zu glauben, dass Gott die Krankheit komplett abschaffen wird, obwohl wir in der Bibel lesen, dass Gott verspricht, alle Krankheiten zu heilen.

Die naturwissenschaftliche Weltanschauung in der Europäische Kultur hat uns so beeinflusst, dass wir den Naturgesetzen oft eine höhere Autorität beimessen als der Allmacht des Schöpfers.


Auch wenn wir an Wunder glauben, sehen wir sie oft als wunderbare Ausnahmen, aber im Allgemeinen erwarten wir, dass unsere Zustände meistens von Naturvorgängen bestimmt werden.

Im Gegensatz zu unserer modernen naturwissenschaftlichen Weltanschauung sehen wir in der Bibel, wie Jesus die praktische Herrschaft über die Natur ausübte.

Jesus heilte allerlei Krankheiten, und zwar ohne Medizin. Er richtete Toten auf. Er befahl einem heftigen Sturm und alles wurde wieder still. Er nahm sieben Brote und ein paar Fische und gab Tausenden zu essen.

Dann übergab Jesus seinen Aposteln die Vollmacht, die gleichen Wunder zu wirken.

Er rief die Zwölf zusammen und gab ihnen Gewalt und Macht über alle Dämonen und dass sie Krankheiten heilen konnten,
und sandte sie aus, um das Reich Gottes zu predigen und die Kranken zu heilen.
Lk 9,1-2


In unserem vernünftigen Zeitalter lesen wir diese Geschichte und viele wollen dieses Wunderwirken als eine fromme Legende verstehen.

Andere glauben an die Bibel als Gottes Wort aber sie sehen dieses Wunderwirken als eine Ausnahme. Es soll nur für jene Zeit sein oder nur für die Apostel bestimmt.

In dem darauf folgenden Kapitel sehen wir, dass diese Aufgabe nicht nur für die Apostel bestimmt war.

Die Siebzig aber kehrten mit Freuden zurück und sagten: »Herr, auch die Dämonen sind uns untertan in deinem Namen.« Lk 10,17

Dann aber wollen viele behaupten, dass Gott diese Gabe des Wunderwirkens nur für das Erste Jahrhundert bestimmt hatte. 

Wo steht das geschrieben? In manchen theologischen Schriften sicher, aber nicht in der Bibel.

Wahrlich, wahrlich, ich sage euch: Wer an mich glaubt, der wird die Werke auch tun, die ich tue, und wird größere als diese tun; denn ich gehe zum Vater. Joh 14:12

Jesus ist unser Vorbild. Was Jesus getan hat, können wir auch tun.
Aber Jesus war und ist Gott, oder?

Das ist wahr, aber Mose und Elia waren nicht Gott und Petrus und Paulus auch nicht.

Smith Wigglesworth war der hervorragendste Heilungsevangelist des 20. Jahrhunderts. Seine Frau diente auch als Predigerin. Eines Tages sollte sie predigen, aber sie starb.

Der Arzt sagte: „Sie ist tot und wir können nicht mehr für sie tun.“ Ich ging zu ihrer leblosen Leiche und befahl dem Tod, sie aufzugeben, und sie kam für einen Moment zu mir zurück. Dann sagte Gott zu mir: „Sie gehört mir; ihre Arbeit ist erledigt. “Ich wusste, was er meinte.``


Smith Wigglesworth's Wife's Miraculous Passing

Ich war in einem Treff, wo ein stocktauber Junge mit 18 Monaten komplett geheilt wurde. Ich kannte diesen Jungen und seine Familie. Eine Woche nachher konnte er hören. Ich war selbst dabei. Drei Monate nachher bestätigten Ärzte, dass er 100% normal hören konnte.

Ein Amerikanischer Prediger starb in einem Autounfall. Der Rettungswagen brachte ihn zum Krankenhaus und die Ärzte konnten ihn keineswegs wiederbeleben, aber nach acht Stunden geschah etwas total erstaunliches.

„Da lag ein Leintuch auf meinem Gesicht. Oh, diese Schmerzen!
Ich hörte jemanden sagen: «Er ist schon seit Stunden tot.»
Ich setzte mich auf und entgegnete: «Ich bin noch nicht tot.»
Jemand vom medizinischen Personal schrie laut auf.
Ein anderer verlor die Kontrolle über seine Blase.
Offensichtlich war ich mehr als acht Stunden lang tot gewesen und man war gerade dabei, mich in die Leichenhalle zu fahren.
Ich spürte, wie sich meine Knochen wieder zusammenfügten. Ich spürte, wie meine Wunden heilten, während ich mich aufsetzte. Und ich konnte atmen und sprechen.“

Sigmund, Richard. Meine Zeit im Himmel: Eine wahre Geschichte vom Sterben und der Rückkehr ins Leben. Gilgal Publishing. Kindle Edition.






Sonntag, 24. März 2019

Kannst du Gott als Freund und intimen Gefährten erleben?

Wie wäre es, wenn du Jesus leibhaftig mit dir hättest?

Du liest die Bibel und du hast den Eindruck, dass Gott durch sein Wort spricht, aber du hast Fragen und  Probleme. 


Wie wäre es, wenn du Jesus leibhaftig mit dir hättest, genau wie es mit den ersten Jüngern war.

Du könntest mit ihm sprechen und seine Erklärungen mit seiner hörbaren Stimme mitbekommen? Dann würden deine Missverständnisse aufgeklärt, oder?

Jesus versuchte, seinen Jüngern zu erklären, dass er leiden und am Kreuz sterben würde, aber sie wollten oder konnten das nicht akzeptieren. Als Jesus verhaftet wurde, gerieten seine Jünger in Panik, obwohl Jesus sie im Voraus gewarnt und ihnen alles erklärt hatte.

Die Jünger waren verzweifelt, als Jesus starb, aber dann kam Jesus zurück. Nach seiner Auferstehung  verbrachte er 40 Tage mit ihnen. Er lehrte sie und sie wurden für ihre Aufgabe der Weltmission zugerüstet. Jesus musste zum Vater im Himmel zurückkehren, aber vor seinem Abschied gab er ihnen klare Anweisungen.

Darum geht hin und macht alle Völker zu Jüngern und tauft sie auf den Namen des Vaters und des Sohnes und des Heiligen Geistes, und lehrt sie alles halten, was ich euch befohlen habe. Und seht, ich bin bei euch alle Tage bis an das Ende der Welt.« Amen.  Mt 28,19-20 NLB

Sie lernten, dass alle Menschen retten wollte. Sie lernten, dass Gottes Reich auch für die Nicht Juden bestimmt war, aber haben sie das verstanden?

In der Apostelgeschichte lesen wir, wie die Apostel zuerst nur unter Juden dienten und predigten. Dann hat der Heilige Geist Petrus berufen, einen römischen Offizier zu besuchen, um die Gute Nachricht von Jesus mitzuteilen. 


Petrus hatte von Jesus selbst mit hörbarer Stimme mitbekommen, dass er alle Völker evangelisieren sollte, aber er und seine jüdischen Gefährten waren erstaunt, als Gott auch die Römer rettete.

Während Petrus noch diese Worte redete, fiel der Heilige Geist auf alle, die dem Wort zuhörten.


Und die Gläubigen aus den Juden, die mit Petrus gekommen waren, entsetzten sich, dass auch auf die Nationen die Gabe des Heiligen Geistes ausgegossen wurde;

denn sie hörten, dass sie in Sprachen redeten und Gott hoch priesen. 
Apg 10,44-46

Jesus hatte mit hörbarer Stimme auch unter vier Augen seine Pläne für die Völker erklärt, aber Petrus konnte oder wollte Jesus nicht verstehen.

Glaubst du, du würdest ohne Missverständnisse Jesus nachfolgen, wenn du nur Gottes Anweisungen mit hörbarer Stimme vernehmen könntest. Wirklich?

Jesus wusste, wir brauchen etwas noch mehr als seine eigene leibhaftige Gegenwart und hörbare Stimme.

Kurz vor seiner Verhaftung und schrecklichen Hinrichtung feierte Jesus das Passahfest mit seinen Aposteln.

Jesus teilte seinen Jüngern etwas Erstaunliches mit.


Doch ich sage euch die Wahrheit: Es ist euch nützlich, dass ich weggehe, denn wenn ich nicht weggehe, wird der Beistand nicht zu euch kommen; wenn ich aber hingehe, werde ich ihn zu euch senden. Joh 16,7 ELB6

Nach der Abschied des Herrn wurde der Heilige Geist für die Jünger der Helfer, Tröster, Wegweiser, Berater und Gefährte, genau wie Jesus früher war, aber in manchen wichtigen Hinsichten noch besser als die leibhaftige Gegenwart von Jesus.

Vor dem Kreuz war Gott sichtbar mit den Jüngern, aber ab Pfingsten wohnte Gott in ihnen.

Aber am letzten, dem großen Tag des Festes, trat Jesus auf und rief: »Wenn jemand dürstet, der komme zu mir und trinke!

Wer an mich glaubt, wie die Schrift gesagt hat, aus dessen Leib werden Ströme von lebendigem Wasser fließen.«

Das sagte er aber vom Geist, den die empfangen sollten, die an ihn glaubten; denn der Heilige Geist war noch nicht da, weil Jesus noch nicht verherrlicht war. 
Joh 7,37-39


Wer kann den Heiligen Geist auf diese Weise erleben?

Nur jemand, der Durst hat und Gottes Geist trinkt. Das spricht nicht von einem theologischen Zustand, sondern von einem kraftvollen Erlebnis.

Sankt Patrick erlebte Gottes Gegenwart, Gottes Liebe und Gottes Kraft auf eine dramatische Weise. Durch Patrick und seine Nachfolger transformierte der Heilige Geist Irland und dann große Regionen in Schottland, England und West Europa.

Graf Zinzendorf erlebte tief gehende und dramatische Begegnungen mit Gott. Mit der Führung und der Befähigung des Heiligen Geistes gründete er eine Gebetsbewegung, die Hundert Jahre lang ohne Unterlass dauerte. Durch diese Gebetsbewegung wurden Missionen freigesetzt, die ferne Länder erreichten. 


Durch diese Missionare bekehrte sich John Wesley, der so vom Heiligen Geist gesalbt war, dass ganz England transformiert wurde.


Samstag, 9. März 2019

Sollen wir heute dramatische Wunder Erwarten?

Viele Leute lesen die Bibel und suchen Ermutigung zu hoffen, dass sie eines Tages in Gottes Himmel landen werden. Sie suchen Gottes Vergebung, aber nicht viel mehr. 

Manche sind mit den Theologen einverstanden, die lehren, dass die erstaunlichen Wunder in der Bibel erfundene Legenden oder vielleicht etwas übertrieben sind.

Dann gibt es Christen, die alles in der Bibel als Gottes Wort akzeptieren wollen, aber die Wunder sollten nur für damals bestimmt sein. Sie sagen Gott wirkte große Wunder durch Mose, Jesus und die Apostel, nicht weil es Gottes übliche Vorgehensweise ist, sondern um Zeichen zu geben, um die Autorität Gottes und die Wahrheit der Bibel zu bestätigen. 


C Peter Wagner war ein konservativer Bibelschullehrer, der glaubte, dass extreme Wunder nur für das biblische Zeitalter bestimmt waren. Für ihn war Evangelisieren und Mission sehr wichtig. 


Er hörte Berichte, dass man in Argentinien und Brasilien viele erstaunliche Wunder erlebte. Er war ein akademischer Denker der Beweise haben wollte. Er besuchte Südamerika, um diese erstaunlichen Berichte zu recherchieren. 


Er bestätigte, dass sehr viele armen Menschen mit schrecklich beschädigten Zähnen übernatürlich geheilt wurden, indem Zahnfüllungen aus Gold in ihrem Mund plötzlich erschienen. 

In Bezug auf Wunder gibt es zwei fehlerhafte Sichtweisen. 


Es gibt Christen, die erstaunliche Geschichten lesen oder hören, und alles automatisch glauben. Sie wollen nichts prüfen, sondern alles glauben, wenn es wie ein Wunder aussieht. 

Ich habe mehrmals eine Geschichte von einer Frau im Nahen Osten gelesen, deren Ehemann sie ermordete, weil sie an Jesus glaubte. Sie lag im Grab und wurde übernatürlich von einem Engel oder von Jesus selbst heimgesucht und gerettet. Ich habe ein bisschen recherchiert und gefunden, dass diese eine fromme Legende war.

Es gibt andere Menschen, die sich weigern, irgend etwas zu glauben, wenn es nicht mit ihrer theologischen Denkart oder Erfahrung übereinstimmt. 


Sie wollen alles wegerklären, wenn ihre theologische Denkweise oder ihre Erfahrung infragegestellt wird. Wenn eine Erweckung in Afrika oder Südamerika stattfindet, reagieren sie nicht wie C Peter Wagner, der die Erweckung besuchte und die Berichte recherchierte. Ohne die Berichte zu prüfen, lesen sie die Meinungen von Kritikern, die alles wegerklären wollen. 

Aber wenn ich von Predigern lese, die immer wieder Heilungen und Wunder in ihren Treffen sehen, brauche ich nur den Namen des Predigers in Google zu tippen und sofort sehe ich, dass er als falscher Lehrer verurteilt wird. 


Ich habe selbst erstaunliche Wunder gesehen. 


Ich kenne einen jungen Mann, der als Kleinkind 100% taub war. Ich war in einem Treff, wo der Prediger für Heilung betete und in kurzer Zeit konnte er 100% normal hören. Ich bin Augenzeuge davon und kenne seine Familie. Ich habe andere ebenso extreme Wunder gesehen.

Weisheit verlangt, dass wir alles prüfen sollen, genau wie C Peter Wagner alles prüfte, indem er Südamerika selbst besuchte. 

  • Es ist nicht klug, alles zu glauben, ohne nachzuprüfen. 
  • Es ist auch nicht klug, voreingenommen zu sein, sodass man immer dramatische Zeugnisse wegerklären will. 
Wir brauchen nicht, Südamerika zu besuchen, denn es gibt auch in Nordamerika und Europa nicht wenige Wunderheilungen. Wenn du aufrichtig bist, willst du selbst in deinem eigenen Land recherchieren. 

Vielleicht wirst du in manchen Charismatischen Gemeinden fragwürdige Tendenzen finden. Ich habe das selbst gefunden.
 

In 1. Korinther schreibt Paulus von fragwürdigen Tendenzen. Paulus schreibt, dass manche Christen Geistesgaben missbrauchten. 
  • Trotzdem richtete Paulus einen toten Mann auf.
  • Trotzdem lehrte Paulus, dass manche Christen Gaben der Heilungen haben sollten.
  • Trotzdem schrieb Paulus, dass er selbst mehr in Sprachen betete als die Korinther, die diese Gabe manchmal missbrauchten.
Ich danke meinem Gott, dass ich mehr in Zungen rede als ihr alle. 1 Kor 14,18

Aber waren diese übernatürlichen Gaben nur für das erste Jahrhundert bestimmt?


Jesus lehrte anders.


Wahrlich, wahrlich, ich sage euch: Wer an mich glaubt, der wird die Werke auch tun, die ich tue, und wird größere als diese tun; denn ich gehe zum Vater. Joh 14,12 


Die Zeichen aber, die denen folgen, die glauben, sind folgende: In meinem Namen werden sie Dämonen austreiben, mit neuen Sprachen reden,
…. auf die Kranken werden sie die Hände legen, und sie werden gesund werden.«
Mk 16,17-18


Wer soll so dienen? Nur Prediger oder die Christen im ersten Jahrhundert?


Nein. Laut Jesus: ``Wer an mich glaubt...``

Samstag, 2. März 2019

Du Bist Einmalig und Keine Kopie

Du bist anders. Du bist du. Deine Eltern wünschen, du würdest ihre Träume erfüllen, aber deine Natur ist vielleicht anders. 

Johann Wolfgang von Goethe hätte Verwaltungsjurist werden sollen. Goethe wurde, trotz der fehlgeleiteten Erwartungen seines Vaters, ein berühmter Dichter, aber nicht alle können solchen Druck überwinden. 


Die Schwester von Felix Mendelssohn war ebenso begabt wie ihr Bruder, aber eine Frau durfte keine große Komponistin werden. 

Franz Schubert war ein Genie, aber sein Vater lehnte ihn ab, weil er große Musik komponierte, anstatt Schulmeister zu werden. 


Schubert wurde trotzdem Musiker aber die Ablehnung von seinem Vater ruinierte sein Leben.

Vielleicht sucht dein Pastor Menschen, die seiner Vorstellung eines guten Christen entsprechen, aber du bist in Gottes Ebenbild geschaffen.


Du sollst niemals das Ebenbild deiner Eltern oder deines Pastors sein. 


Eltern haben einen Auftrag von Gott. Sie sind berufen, ihre Kinder als Gottes Kinder zu schätzen und zu versorgen. Die Eltern sind bestimmt, die Kinder zu lehren, aber nicht zu besitzen. 


Das gleiche gilt für Pastoren. Neu bekehrte Christen sind wie Kinder im Glauben, aber der Pastor muss niemals vergessen, dass sie Gottes Kinder sind und nicht seine Kinder.


In der Bibel sind Propheten und Aposteln als Knechte oder Sklaven Gottes bezeichnet, aber das ist keine Herabsetzung, sondern ein Ehrentitel.


Aber wenn du dich in dieser Rolle siehst, sollst du niemals wegen der Ehre deines Amts, die anderen Christen als deine Sklaven oder Kinder betrachten. 


Sie sind Gottes Söhne und Töchter. Sie gehören Gott. Wenn du ein Hirte unter Gottes Volk bist, sollst du nie vergessen, dass Christlicher Dienst Teamarbeit ist.

Ich habe gepflanzt, Apollos hat begossen; aber Gott hat das Gedeihen gegeben. 1. Korinther 3,6


Bist du Paulus? Die Gemeinde gehört nicht dir.
Bist du Apollos? Die Gemeinde Gehört nicht dir.
Bist du der Hirte der Gemeinde? Die Schafe gehören nicht dir.

Deine Denkweise wurde durch deine Lebenserfahrungen gestaltet. 


Kleine Kinder empfangen Worte, Ideen und Gefühlen von ihren Eltern wie Babys Milch von der Brust trinken. In Familien wo Wut und Gewalt herrschen, lernen Kinder beängstigt zu sein. Sie lernen vielleicht auch, sich mit Zorn und Gewalt zu wehren oder Rache zu nehmen. 

Kinder mit erfolgreichen ausgebildeten Eltern lernen oft wie ihre Eltern zu denken.


Trotzdem bist du kein bloßer Klon deiner Eltern. Deine DNA ist zum Teil eine Erbe von deinen Eltern und Vorfahren, aber du bist keine Fotokopie irgend anderes Menschen.

Es gibt viele Menschen, deren Leben aus verschiedenen Gründen ruiniert worden sind. Als manche dieser halb kaputten Menschen sich zu Jesus bekehren, werden sie von etablierten Christen und Kirchenleitern als schwarze Schafe betrachtet, die weiß sein sollen, aber in Gottes Augen gibt es keine schwarze Schafe.


Die Rechtschaffenen Christen halten ihre Sitten und Trachten für richtig und tugendhaft. 


Deshalb sollen die konvertierten Rockmusiker, Dealer, Prostituierten, oder links orientierten Intellektuellen geschult werden, damit sie genau denken und sprechen, wie die Leute, die in konservativen christlichen Familien aufgewachsen und nie schiefgegangen sind.

Dieser Fehler ist nicht neu. In alten Zeiten sollten die Kelten und Germanen lernen, in der lateinischen Sprache zu beten. 


Im 19. und im 20. Jahrhundert versuchten nicht wenige Missionare in Afrika, Nord Amerika und Australien, die Einheimischen zur Europäischen Kultur zu konvertieren, weil die Kultur der Weißen Missionaren christlich sein sollte. Die Kultur der sogenannten Heiden war als heidnisch und deshalb völlig wertlos betrachtet.  

Du bist du. Wenn du dein Leben in Jesus Händen übergibst, wirst du das allerbeste Geschenk von Gottes Herz empfangen. 


Wenn nun ihr, die ihr böse seid, dennoch euren Kindern gute Gaben geben könnt, wie viel mehr wird der Vater im Himmel den Heiligen Geist denen geben, die ihn bitten!« Lk 11,13 NLB


Du und ich sind keine perfekten Engel. Wir sind Fehlerhaft. Wir alle sind schiefgegangen, aber du wirst Gottes Traum für dein Leben nicht erfüllen, indem du deine Eltern, deinen Pastor oder irgendeinen Heiligen kopierst.


Gottes eigener Geist will in dir wohnen und dein Wegweiser und Beistand sein. Nur durch eine  Beziehung mit Gott selbst kannst du den Weg finden, der für dich bestimmt ist.

Samstag, 23. Februar 2019

Dein Himmlischer Wegweiser.

Nach vier Jahren in der Uni hatte ich keine Ahnung, was ich mit meinem Leben tun sollte. Ich hatte mein Diplom, aber was dann?

Ich wollte zu meiner Geburtsstadt zurückziehen. Es war eine tiefe Freude, meine geliebte Großmutter zu sehen und ich war so begeistert, in dieser schönen kulturreichen Großstadt zu sein. Diese Großstadt war wie ein Drama, aber ich fand keine Rolle für mich selbst. Wohin sollte mein Leben führen?

Ich versuchte dies und das, aber irrte wirklich ohne Ziel im Leben umher.

Ich war eine Zeitlang Taxifahrer und wurde mit der Stadt ganz gut vertraut. Ich fuhr immer wieder vom Flughafen zu einem Hotel oder von einem Laden zu einem Familienhaus, aber wohin führte mein Leben?

Ich glaubte irgendwie an Gott, aber ich wollte meinen eigenen Weg finden.


Als ich 24 Jahre alt war, kam mir ein sehr ernster Gedanke in den Sinn.

``Ich habe vielleicht nur noch 50 bis 60 Jahre vor mir. Und dann? Nichts?``
Ich hatte seit Jahren die Bibel gelesen und besuchte oft einen Gottesdienst, aber irgendwie wurde alles jetzt viel ernster.


Als Student hatte ich mich geschmeichelt und mich als Freidenker bezeichnet, als einen Denker auf der Suche nach Wahrheit. Ich hatte Deutsch als Fremdsprache gelernt und Germanistik studiert. Die Dichter und Denker faszinierten mich, aber wohin führte das alles?

Goethes Faust hatte seine Seele dem Teufel anvertraut, aber wurde bei seinem Tod von himmlischen Chören begrüßt. Diese Idee hatte ich nie überzeugend gefunden.

Kurz vor seinem Tod wollte Goethe mehr Licht haben, aber ich glaubte nie, dass er von einem Engelschor getröstet wurde.

Demgegenüber las ich die Geschichte von Jesus am Kreuz. Ich spürte, es handelte sich hier um ewige Wirklichkeit.

Einer der Verbrecher, die neben ihm hingen, spottete: »Du bist also der Christus? Beweise es, indem du dich rettest – und uns mit!« 


Doch der andere mahnte: »Hast du nicht einmal jetzt Ehrfurcht vor Gott, da du den Tod vor Augen hast?
Wir haben für unsere Vergehen den Tod verdient, aber dieser Mann hat nichts Unrechtes getan.«  


Dann sagte er: »Jesus, denk an mich, wenn du in dein Reich kommst.«
Da antwortete Jesus: »Ich versichere dir: Heute noch wirst du mit mir im Paradies sein.«
Lukas 23,39-43


Ich ahnte, dass der Gott der Bibel real war und fühlte mich hingezogen. Der Himmlische Hirte jagte mir nach. Trotzdem fühlte ich mich auch von der Zauberwelt der Dichter und Denker angezogen. Die Musik von Beethoven und die reizende Welt in Tolkiens epischen Sagen schien mir farbenvoller als die mir scheinbar formelhafte Theologie die ich bei manchen Evangelikalern fand. 


Trotzdem konnte ich mit den Krisen in meinem Leben ohne Gott nicht klar kommen.

Dann entdeckte ich die Charismatische Bewegung. 


Gott war nicht nur der Gott, der seinen Sohn opferte, um uns zu vergeben. 
  • Man konnte Gottes Gegenwart hier und jetzt dramatisch erleben. Mann konnte seine Liebe spüren. 
  • Gott in der Bibel war der Heiler schlechthin und er ist nie in Rente gegangen.

In der Bibel hat Gott immer wieder gesprochen und Menschen haben seine Stimme wahrgenommen. Es gehört zu Gottes Natur, dass er mit uns sprechen will und er ist nie stumm geworden.

Im Neuen Testament hat Gott durch die Heilige Schrift gesprochen, indem die Christen Weisheit im Alten Testament gefunden haben, aber die Christen haben auch den Heiligen Geist als Wegweiser entdeckt.

Als sie dann ins Grenzgebiet von Mysien gelangten, wollten sie weiter in die Provinz Bithynien, doch auch das ließ der Heilige Geist nicht zu.
Also zogen sie durch Mysien in die Stadt Troas. In der folgenden Nacht hatte Paulus eine Vision. Er sah einen Mann aus Mazedonien im Norden Griechenlands, der ihn bat: »Komm herüber und hilf uns.«
Apg 16,7-9


Manche behaupten der Heilige Geist funktioniert nicht mehr auf diese Weise, weil wir das Neue Testament haben, aber es gibt keinen Text im Neuen Testament, wo man finden kann, wo dein Missionsfeld sein soll.

  • Ich bin dankbar, dass ich in Zungen beten kann, um meinen Glauben aufzubauen.
  • Ich bin für die vielen Wunderheilungen in meinem Leben sehr dankbar.
  • Ich bin für die spürbare Liebe Gottes und die Gemeinschaft des Heiligen Geistes unendlich dankbar.





Montag, 17. Dezember 2018

Dürfen auch Frauen Predigen und Lehren?

Sollen Frauen mit Gottes Autorität auch Männern ansprechen?

Was lesen wir in dem Neuen Testament? 

Als aber Jesus auferstanden war früh am ersten Tag der Woche, erschien er zuerst Maria von Magdala, von der er sieben böse Geister ausgetrieben hatte.
  • Und sie ging hin und verkündete es denen, die mit ihm gewesen waren und Leid trugen und weinten. 
  • Und als diese hörten, dass er lebe und sei ihr erschienen, glaubten sie es nicht. Mk 16,9-11


Die Apostel haben diese Botschaft nicht so ernst genommen, vielleicht weil die Nachricht von Frauen kam. Aber was sagte Jesus dazu?

 

Danach offenbarte er sich den Elfen selbst, als sie zu Tisch saßen, und tadelte ihren Unglauben und die Härte ihres Herzens, dass sie denen, die ihn auferstanden gesehen hatten, nicht geglaubt hatten. Mk 16,14

 

Jesus hat selbst die Apostel zurechtgewiesen, weil sie die von Gott gegebene Botschaft von Frauen nicht ernst genommen hatten.

 

Dann kam Pfingsten und Gott hat seinen Heiligen Geist auf 120 Jünger ausgegossen, auf Männer und Frauen zusammen.

 

 Und als sie hineinkamen, stiegen sie hinauf in das Obergemach des Hauses, wo sie sich aufzuhalten pflegten: Petrus, Johannes... (und die anderen Aposteln.)

Diese alle waren stets beieinander einmütig im Gebet samt den Frauen und Maria, der Mutter Jesu, und seinen Brüdern. Apg 1,13-14

1 Und als der Pfingsttag gekommen war, waren sie alle an einem Ort beieinander....

4 und sie wurden alle erfüllt von dem Heiligen Geist und fingen an zu predigen in andern Sprachen, wie der Geist ihnen gab auszusprechen. Apg 2,1-4


Lukas berichtet eindeutig, dass alle die Botschaft von Jesus mit übernatürlicher Inspiration verkündeten, alle. Alle wurden auf dieser Weise vom Heiligen Geist erwählt und gebraucht.

 

Sollen wir verstehen, dass auch die Frauen, die in Kapitel Eins erwähnt wurden, eingeschlossen waren. Lukas sagt nicht “alle die Männer”, sondern einfach “alle.”
  • Die Antwort finden wir in Vers 17 und 18.

 

»Und es soll geschehen in den letzten Tagen, spricht Gott, da will ich ausgießen von meinem Geist auf alles Fleisch; und eure Söhne und eure Töchter sollen weissagen, und eure Jünglinge sollen Gesichte sehen, und eure Alten sollen Träume haben; 

und auf meine Knechte und auf meine Mägde will ich in jenen Tagen von meinem Geist ausgießen, und sie sollen weissagen. Apg 2,17-18 


Petrus zitiert Joel, um zu erklären, was die Zuschauer sehen und hören. Das heißt, Männer und Frauen prophezeien. 

 

Es gibt ein wichtiges Prinzip in der Wissenschaft der biblischen Interpretation. Das erste Mal, dass etwas in der Bibel zu sehen ist, ist für biblische Lehre maßgebend.


  • Gott erwählte Frauen, um die erste Verkündigung der Auferstehung von Jesus weiterzugeben und die Aposteln, alle Männer, waren verpflichtet, diese Botschaft zu glauben.
  • Das erste Mal, dass Jünger mit dem Heiligen Geist gefüllt worden sind, waren Männer und Frauen zusammen. 
  • Das erste Mal, dass viele Christen zusammen prophetisch geredet haben, waren beide Männer und Frauen aktiv beteiligt und Frauen haben auch mit göttlicher Autorität Männern angesprochen.   


In 1 Kor 11 stimmt Paulus zu. Er sagt nur, dass eine Frau, die prophetisch redet, ihren Kopf bedecken sollte. Warum? 


  • Das war ein Sonderfall, weil zu dieser Zeit in Korinth heidnische Prostitution dominant war. 

Die Männer der Stadt besuchten Prostituierten, die der Göttin Aphrodite dienten. Diese Kult-prostituieren gaben den Freiern prophetische Botschaften von finsteren Machten und sie bedeckten ihre Köpfe nicht. Die anständigen Frauen bedeckten ihren Kopf, als Zeichen ihrer Tugend und um sich von den Prostituieren zu unterscheiden.

Aber Paulus lehrte auch, dass Frauen in der Versammlung schweigen und zuhören mussten. Natürlich muss eine Frau schweigen, wenn sie zuhören soll, und ein Mann auch. 


Wenn man laut betet, lehrt oder prophetisch redet, kann man nicht schweigen, und wenn jemand laut betet, lehrt oder prophetisch redet, dann sollen alle anderen schweigen. 

Es geht nicht um eine Regel, dass Frauen nie sprechen sollten, sondern ein Prinzip, dass Zuhörer schweigen sollen und nicht unterbrechen. Der Zusammenhang macht das ganz klar.

Die Frauen sollen schweigen in den Versammlungen, denn es ist  ihnen nicht erlaubt zu reden, sondern sie sollen sich unterordnen, wie auch das Gesetz sagt.

Wenn sie aber etwas lernen wollen, [so] sollen sie daheim ihre eigenen Männer fragen; denn es ist schändlich für eine Frau, in  [der] Versammlung  zu reden. 1 Kor 14,34-35

 

Wenn sie prophezeien, dürfen sie reden (Apg 2,17-18; 1 Kor 11,5) aber wenn sie zuhören, sollen sie schweigen. 


Andere Bibeltexte werden auch oft zitiert, die scheinbar die geistliche Aktivität von Frauen stark beschränken. 

Diese Texte findet man fast ausschließlich in 1 Timotheus. (1 Timotheus 2,12) Ich werde diese umstrittenen Texte in einem anderen Blog Artikel besprechen).

Samstag, 8. Dezember 2018

Gesundes Selbstbewusstsein oder Falsche Demut

Sollst du selbstbewusst oder auf Gott fokussiert sein?

Natürlich auf Gott fokussiert. Die meisten echt gläubigen Christen werden nicht einmal nachdenken.

Da sagte Jesus zu seinen Jüngern: »Will mir jemand nachfolgen, der verleugne sich selbst und nehme sein Kreuz auf sich und folge mir. Mt 16,24 


Jesus leugnete sich selbst. Er hat freiwillig sich selbst geopfert, nicht für sich selbst, sondern für dich und mich. Gott opferte seinen Sohn Jesus, aber Jesus Hingabe war nicht nur gehorsam, sondern von seiner eigenen Liebe für uns bewegt.

Ich bin der gute Hirte. Der gute Hirte lässt sein Leben für die Schafe. Joh 10,11 


Niemand hat größere Liebe als die, dass er sein Leben lässt für seine Freunde.
Joh 15,13 

Echte Liebe ist nicht ichbezogen, sondern voller Barmherzigkeit, Hingabe und Opferbereitschaft.


Denn so sehr hat Gott die Welt geliebt, dass er seinen einzig-geborenen Sohn gab, damit alle, die an ihn glauben, nicht verloren gehen, sondern das ewige Leben haben.

Denn Gott hat seinen Sohn nicht in die Welt gesandt, um die Welt zu richten, sondern damit die Welt durch ihn gerettet wird.
Joh 3,16-17 


Jesus war nie selbstsüchtig oder ichbezogen. Er lebte auf Erden und starb am Kreuz nur um uns zu retten.

Paulus am Anfang glaubte nicht an Jesus und verfolgte die Christen sehr grausam, aber dann offenbarte sich ihm Jesus selbst und der neue Paulus war ein ganz anderer Mensch.

Der neue Paulus sehnte danach, alle Menschen für Jesus zu erreichen.

Den Schwachen bin ich wie ein Schwacher geworden, um die Schwachen zu gewinnen. Ich bin allen alles geworden, damit ich auf alle Weise einige rette. 1 Kor 9,22 


Der noch nicht gläubige Paulus verfolgte die Christen, aber Paulus als Christlicher Missionar musste selbst als Opfer der Verfolgung viel leiden.

Von den Juden habe ich fünfmal vierzig Schläge weniger einen erhalten;


ich bin dreimal mit Stöcken geschlagen, einmal gesteinigt worden; dreimal habe ich Schiffbruch erlitten; einen Tag und eine Nacht habe ich in der Tiefe des Meeres zugebracht;
2 Kor 11,24-25 


Auch in unserer Zeit leiden aber Millionen Christen schreckliche Verfolgung. Viele opfern sich mit  Hingabe und großem Mut.

Leider gibt es aber eine Art Selbstleugnung, die nur scheinbar Christlich ist. Es gibt einen religiösen  Minderwertigkeitskomplex, der nicht von Gott kommt.

Es gibt Christen, die demütig sein wollen, und betrachten sich als unwichtig und unbedeutend. Das ist keine echte Demut.

Wenn wir die Psalmen nachdenklich lesen, sehen wir, wie David und andere Psalm-Dichter ein starkes Selbstbewusstsein hatten. Sie schämen sich nicht, von ihren eigenen starken Gefühlen zu sprechen.

1 Ein Psalm Davids. Als er vor seinem Sohn Absalom floh.
2 Ach HERR, wie sind meine Feinde so zahlreich und erheben sich so viele gegen mich!
3 Viele sagen von mir: »Er findet keine Hilfe bei Gott.« Sela
4 Aber du, HERR, bist der Schild für mich, du bist meine Ehre, du hebst mein Haupt empor.
5 Ich rufe mit meiner Stimme zum HERRN, dann erhört er mich von seinem heiligen Berg. Sela
6 Ich liege und schlafe und erwache; denn der HERR hält mich.
Psalm 3


Die Glaubenshelden in der Bibel sind unsere Vorbilder. 


Für David, Maria, Johannes und Paulus war Gott der Nummer Eins, der Mittelpunkt ihres Lebens, aber in ihrer Demut haben sie sich nicht als unwichtig verstanden.
In dem Johannes Evangelium hat sich Johannes sich selbst als Jesus Lieben Freund bezeichnet.


Es war aber einer unter seinen Jüngern, den Jesus lieb hatte, der lag zu Tisch an der Brust Jesu. Joh  13,23 


Johannes war nicht ichbezogen. Er schrieb nicht direkt: ``Das war ICH.`` Trotzdem hatte er ein gesundes Selbstbewusstsein.

Der Schwerpunkt eines gesunden Selbstbewusstseins ist immer deine Beziehung mit Gott, seine Liebe für dich, deine Liebe für Ihn und die niemals unwichtigen Aufgaben, die Gott dir gibt.



 

Sonntag, 2. Dezember 2018

Gott Liebt Dich, gerade Dich

Gott liebt dich. Weißt du, was das bedeutet? Gott will dich segnen.

Vielleicht verstehst du nicht ganz. Gott liebt dich, weil er alle liebt und weil du halt Mensch bist, muss er auch dich lieben. Logisch, oder?

Nein. Das ist total missverstanden. Gott liebt nicht alle Menschen im Allgemeinen


Gottes Herz brennt für jeden Menschen in der Welt.  Gottes Herz brennt für dich, gerade für dich, als ob du der einzige Mensch wärst.

Im Alten Testament lesen wir, wie Gott Israel liebte.

Zion aber sagt: ›Der HERR hat mich verlassen, der Herr hat mich vergessen.‹


Kann denn eine Frau ihren Säugling vergessen, sodass sie sich nicht über den Sohn ihres Leibes erbarmt? Selbst wenn sie vergisst, werde ich dich nie vergessen. Jes 49,14-15

Von wem spricht Gott in hier? Gott spricht von seiner Liebe für Israel, für die Juden. Wenn du jüdisch bist, kannst du diese Liebeserklärung ganz persönlich verstehen.

Aber ich bin kein Jude und wahrscheinlich du auch nicht. Jesus liebt uns nicht weniger als die Juden.


Denn so sehr hat Gott die Welt geliebt, dass er seinen einzig geborenen Sohn gab, damit alle, die an ihn glauben, nicht verloren gehen, sondern das ewige Leben haben. Joh 3,16

Gott liebt die ganze Welt, aber was bedeutet das für dich ganz persönlich?

Gott liebte Abraham, Mose, David, Maria, Johannes und Paulus ganz persönlich, aber du bist kein glänzender Heilige, oder?

Seht, welch eine Liebe hat uns der Vater gegeben, dass wir Gottes Kinder heißen sollen! Darum kennt uns die Welt nicht; denn sie kennt ihn nicht. 1 Joh 3,1

Wenn alle echt bekehrten Christen Gottes Kinder sind, dann bist du als Jesus Nachfolger auch Gottes Kind. 

Dann kannst du alle die Liebeserklärungen Gottes in der Bibel als seine Liebe für dich verstehen.


Natürlich, wenn Gott erklärt, wie er die Juden liebt, spricht Er von den Juden.

Aber Gott liebt dich nicht weniger, denn Gott ist Liebe.

Es wird oft gesagt, dass Gott keine Lieblingskinder hat.
Ist das wahr? Nein.

Ein jedes Kind Gottes ist sein Lieblingskind.

Ich bin Gottes Lieblingskind und du bist auch Gottes Lieblingskind.

Gott will dich auch segnen, dir helfen, dich heilen, wenn du krank bist, weil du sein Kind bist.


Jesus sagte den Juden, die seine Predigt zuhörten:

Wer ist unter euch Menschen, der, wenn sein Sohn ihn um Brot bittet, ihm einen Stein gäbe?


Oder, wenn er ihn um einen Fisch bittet, ihm eine Schlange gäbe?


Wenn nun ihr, die ihr doch böse seid, dennoch euren Kindern gute Gaben geben könnt, wie viel mehr wird euer Vater im Himmel denen Gutes geben, die ihn bitten!
Mt 7,9-11

Das war vor dem Kreuz. Nach seiner Auferstehung hat Jesus etwas ganz Neues zustande gebracht.

Jesus hat am Kreuz die Strafe für alle deine Sünden auf sich genommen. Wenn wir Jesus unser Leben anvertrauen, sieht er unsere Sünden nicht mehr.


Wenn du an Jesus glaubst und dein Leben in Gottes Hände übergeben hast, wird Jesus nicht mehr so von dir sprechen wie damals vor dem Kreuz.
``Wenn nun ihr, die ihr doch böse seid...``

Denn Gott hat Christus, der ohne jede Sünde war, mit all unserer Schuld beladen und verurteilt, damit wir freigesprochen sind und Menschen werden, die Gott gefallen. 2 Kor 5,21 HfA

In der freien Englischen Übersetzung von Kenneth Taylor lesen wir:
2 Corinthians 5:21 (Today‘s Living Bible)

For God took the sinless Christ and poured into him our sins. Then, in exchange, he poured God’s goodness into us!


Denn Gott nahm den sündlosen Christus und schüttete in (oder auf) ihn unsere Sünden, und dann im Tausch hat er Gottes Güte und Tugend in uns geschüttet.

Kurz vor seinem Tod am Kreuz sagte Jesus seinen Jüngern:

Wie mich der Vater geliebt hat, so habe ich euch auch geliebt. Bleibt in meiner Liebe! Joh 15,9 


Und mit der gleichen Liebe liebt Jesus auch dich.









Samstag, 1. Dezember 2018

Deine Himmlische Leibwache

Die Kinder eines Königs, eines Präsidenten oder eines extrem reichen Mannes haben immer eine Leibwache. Aber wir sind keine reichen Promis. Das geht uns nichts an, oder?

Wenn du dein Leben dem Herrn Jesus anvertraust, wirst du ein ganz anderer Mensch.


Gott adoptiert dich als seinen Sohn oder seine geliebte Tochter. Du wirst ein Kind des Ewigen Gottes.


Du hast die Vorrechte eines Staatsbürgers in Gottes Himmlischem Reich.

Jetzt bist du ein Prinz oder Prinzessin. Natürlich hast du auch eine starke Leibwache.


Der Engel des HERRN lagert sich um die her, die ihn fürchten, und hilft ihnen heraus. Ps 34,8

Was soll das bedeuten? Wenn Gott dein guter Vater ist, sollst du denn Angst vor ihm haben?

Denn alle, die sich vom Geist Gottes leiten lassen, die sind Söhne Gottes.

Denn ihr habt nicht einen Geist der Knechtschaft empfangen, dass ihr euch erneut fürchten müsstet, sondern ihr habt den Geist der Sohnschaft empfangen, durch den wir rufen: »Abba, Vater!« 
Römer 8,14-15


Wir sollen Gott jetzt als unseren Papa betrachten. Gott fürchten bedeutet, Gott als Heiligen Gott zu verehren.

Es ist nicht gut, dass viele Christen oder angebliche Christen pornosüchtig sind, dass viele unverheiratete Christen jetzt Sex vor der Ehe als Normal betrachten.

Ich verstehe nicht, wie ein Christ in solchen Sünden verwickelt sein kann, ohne schreckliche Gewissensbissen zu haben.


Aber wer Jesus vertraut und den himmlischen Vater echt liebt, der darf unermesslichen Segen genießen und stets von einer Himmlischen Leibwache behütet sein.

Warum brauchen wir eine Leibwache?
Weil die treuen Kinder Gottes immer eine Zielscheibe für die gefallenen Engel sind.

Der Dieb kommt nur, um zu stehlen, zu schlachten und zu zerstören. Ich bin gekommen, damit sie das Leben und volle Genüge haben sollen. Joh 10,10

Gottes Geist wohnt in dir, wenn du ein von neuem geborener Christ bist. Wenn der Allmächtige Gott mit dir und in dir ist, warum brauchst du auch den Schutz von bloßen Engeln? Gott selbst ist halt allmächtig, oder?

Wir können solche Rätsel nicht verstehen, aber Gott selbst hat Engel bestimmt, uns zu schützen. 


Gottes Weisheit und Ratsschlüsse sind weit tiefer und höher als unser bloß menschlicher Verstand.
Jesus selbst lebte als Mensch und der Vater sandte Engel, ihm zu helfen.

Er entfernte sich etwa einen Steinwurf weit, kniete nieder und betete: 
»Vater, wenn du willst, dann lass diesen Kelch des Leides an mir vorübergehen. Doch ich will deinen Willen tun, nicht meinen.« 

Da erschien ein Engel vom Himmel und stärkte ihn.
Lukas 22,41-43


Ich war einst Gastprediger in einer Gemeinde in Deutschland. 

Ich schlief allein im Gastzimmer in einem vierstöckigen Gebäude und ich spürte die Gegenwart von schrecklichen finsteren Geistern, eigentlich Dämonen. 
Der Teufel hat Jesus selbst hart angegriffen.

Ich betete heftig und proklamierte die Verheißungen in Gottes Wort, aber die Geister wollten nicht weichen.

Endlich bat ich Gott, dass er einen besonders starken Einsatz von himmlischen Engeln senden sollte, und das Gebäude so zu besetzen, dass alle Teufel fliehen würden. 


Ich schlief ein und erwachte zwei Stunden später in himmlischer Ruhe.




Samstag, 24. November 2018

Wenn Kein Ausweg Erscheint

Es ist nicht leicht, an Glauben festzuhalten, wenn alles schief geht.

Als Hiob alles verloren hat und auch schrecklich krank war, sagte ihm seine Frau, er sollte einfach aufgeben und sterben.

In Epheser Kapitel 6 lehrt Paulus, dass wir in einem geistlichen Kampf sind.

Denn wir haben nicht gegen Fleisch und Blut zu kämpfen, sondern gegen Fürsten und Mächtige, nämlich gegen die Herrscher der Welt, die in der Finsternis dieser Welt herrschen, gegen die bösen Geister in den himmlischen Regionen.

Deshalb ergreift die ganze Waffenrüstung Gottes, damit ihr am bösen Tag Widerstand leisten und alles gut ausrichten und das Feld behalten könnt. 
Eph 6,12-13

Gott will dich retten und heilen, deine Kinder restaurieren, dich von Arbeitslosigkeit und Schulden befreien, dir Freude statt Depression zu geben.

Für Jesus war sein Dienst ein Krieg gegen Feinde, die Menschen verderben wollten.


Petrus hat diese Sichtweise von Jesus kurz und konsequent zusammengefasst.

Und ihr wisst auch, dass Gott Jesus von Nazareth mit dem Heiligen Geist und mit Kraft gesalbt hat. Er zog umher, tat Gutes und heilte alle, die vom Teufel bedrängt waren, denn Gott war mit ihm. Apg 10,38

Vielleicht ist deine Notlage schon extrem. Du hast heftig gebetet, aber du gehst scheinbar schon unter.

Jesus und seine Jünger waren unterwegs auf dem See Genezareth.

Da erhob sich ein großer Sturmwind, und die Wellen schlugen ins Boot, sodass es sich schon füllte.


Er war hinten im Boot und schlief auf einem Kissen. Und sie weckten ihn auf und sagten zu ihm: »Meister, fragst du nicht danach, dass wir umkommen?«
Mk 4,37-38


Diese Jünger sind heute als Heiligen verehrt, aber sie wurden von Panik ergriffen, gerade wie du und ich.

Aber wie konnte das Boot untergehen, wenn der Sohn Gottes an Bord war?

Jesus lebt in dir und er liebt dich auch.

Die Jünger in ihrer Panik konnten nicht verstehen, dass sie in einem Wunder mittendrin waren. 


Das Boot war fast voller Wasser, aber es ging trotzdem nicht unter.

Als sie Jesus weckten, war der Sohn Gottes total Herr der Lage. Das soll uns nicht überraschen.


Und er stand auf und schalt den Wind und sagte zum See: »Schweig und verstumme!« Und der Wind legte sich, und es entstand eine große Stille. Mk 4,39

Ich glaube, Jesus will dir jetzt sagen:

Rufe mich an, dann werde ich dir antworten und werde dir große und gewaltige Dinge mitteilen, die du nicht weißt. Jer 33,3

Ich will keinen Rat bezüglich Medikamente oder Krebsbetreuung geben. Derselbe Gott, der übernatürlich heilt, hat uns auch gute Ärzte gegeben.

Wenn eine brutal missbrauchte Frau für ihren Mann betet, darf sie auch Schutz und Zuflucht suchen.


In diesem Leben werden wir immer manche ungelösten Probleme haben, aber Gott versteht, auch in  tragischen Umständen Rettung und Segen zustande zu bringen.

Sei mir gnädig, Gott, sei mir gnädig! Denn auf dich traut meine Seele, und unter dem Schatten deiner Flügel habe ich Zuflucht, bis das Unglück vorübergehe.


Ich rufe zu Gott, dem Allerhöchsten, zu Gott, der meine Sache zum guten Ende führt.
Ps 57,2-3

Sonntag, 18. November 2018

Neues Leben, Neuer Anfang.

Vielleicht bist du enttäuscht oder ermattet? Jesus will dir einen ganz neuen Anfang geben.

Gott will dir neue Hoffnung geben: ewiges Leben im Himmel, aber auch einen neuen Anfang gerade wo du bist.


Wenn nun der Geist dessen, der Jesus von den Toten auferweckt hat, in euch wohnt, 

so wird er, der Christus von den Toten auferweckt hat, auch eure sterblichen Leiber lebendig machen durch den Geist, der in euch wohnt. Römer 8,11

Wir warten auf die herrliche Zeit, auf die Wiederkunft des Herrn Jesus. Er wird alles neu machen.


Und der auf dem Thron saß, sagte: »Sieh, ich mache alles neu!« 

Und zu mir sagte er: »Schreibe, denn diese Worte sind wahrhaftig und gewiss!« Offb 21,5

Auch du und ich werden neu und jung sein, egal wie wir jetzt leiden oder hinken.

Seht, ich sage euch ein Geheimnis: Wir werden nicht alle sterben, wir werden aber alle verwandelt werden,


plötzlich, in einem Augenblick, bei der letzten Posaune


Denn die Posaune wird erschallen, und die Toten werden unverweslich auferstehen, und wir werden verwandelt werden.  1 Kor 15,51-52

Dann werden alle hundert Prozent geheilt. Im Himmel werden wir keine Heilung mehr brauchen. 


Im Himmel werden wir auch keine Sünden beichten müssen. Wir werden kein Problem mit Versuchung haben. Wir werden niemals stolpern oder versagen.

Geliebte, wir sind nun Gottes Kinder; und es ist noch nicht offenbar geworden, was wir sein werden. 


Wir wissen aber, wenn er offenbart wird, dass wir ihm gleich sein werden; denn wir werden ihn sehen, wie er ist. 1 Joh 3,2

Wir werden dann hundert Prozent heilig, gesund und unsterblich jung sein, genau wir Jesus nach Seiner Auferstehung.

Aber sollen wir inzwischen hier auf Erden unsere Sünden und Fehler hilflos hinnehmen?

Und jeder, der solche Hoffnung auf ihn hat, der reinigt sich selbst, genau wie er rein ist. 1 Joh 3,3

Wie kannst du anfangen, dich selbst zu reinigen? Allein bist du bloß ein Mensch, aber in Gemeinschaft mit Jesus, ist alles möglich.
Verstehst du wirklich, wer du als bekehrter Christ bist?

… Wenn jemand in Christus ist, dann ist er eine neue Schöpfung; das Alte ist vergangen, siehe, es ist alles neu geworden! 2 Kor 5,17

Wenn du wirklich in deinem Herzen begreifst, wie Gott dich innerlich transformiert hat, wirst du dich anders sehen und anders leben können.

Wir brauchen nicht zu warten, bis wir sterben, um ein neues Leben zu führen. Wir können hier und jetzt anfangen, die befreiende Kraft und Liebe Gottes zu erleben.

Wenn du dein Leben in Jesus Händen übergibst, sorgt Gott für dich als sein geliebtes Kind. Dann hat deine himmlische Verwandlung schon angefangen.

Müssen wir inzwischen unsere seelischen und körperlichen Krankheiten passiv hinnehmen, indem wir auf unsere komplette Erneuerung im nächsten Leben warten?

Lobe den HERRN, meine Seele, und vergiss nicht, was er dir Gutes getan hat:


der dir alle deine Sünden vergibt und heilt alle deine Gebrechen,


der dein Leben vom Verderben erlöst, der dich mit Gnade und Barmherzigkeit krönt,


der deinen Mund mit Gutem sättigt, sodass du wieder jung wirst wie ein Adler.
Ps 103,2-5

Wir werden in der anderen Welt komplett neu sein, aber bitte warte nicht passiv auf die nächste Welt. 


Gott will dein Leben auch hier wunderbar heilen und segnen.









Samstag, 17. November 2018

Was will Gott für dich tun?

Der Dieb kommt nur, um zu stehlen, zu schlachten und zu zerstören. Ich bin gekommen, damit sie das Leben und volle Genüge haben sollen.  Joh 10,10

Viele negativen und entmutigenden Gedanken, die uns quälen, kommen von dem Feind, der in der Bibel als der Teufel erscheint.

  • Deine Krankheit soll von Gott kommen.
  • Gott heilt nicht mehr wie in der Bibel.
  • Nur manche sind von Gott für Seelenheil auserwählt. 
  •  Wenn du für Ewiges Leben erwählt bist, sollst du dankbar sein, aber vielleicht bist du auch für das Leiden der Krankheit erwählt und nicht für die Gnade der Heilung.
Aber Gott ist ganz anders. Er hat seinen ewigen Sohn Jesus in die Welt gesandt, um uns Gutes zu tun und nicht zu quälen.

Und ihr wisst auch, dass Gott Jesus von Nazaret mit dem Heiligen Geist und mit Kraft gesalbt hat. 


Er zog umher, tat Gutes und heilte alle, die vom Teufel bedrängt waren, denn Gott war mit ihm. Apg 10,38

Im Neuen Testament hat Jesus umgesetzt, was Gott im Alten Testament Klar Text gesagt hatte.


Denn ich weiß genau, was ich für Gedanken über euch habe, sagt der HERR: Gedanken des Friedens und nicht des Leidens, um euch eine Zukunft und eine Hoffnung zu geben. Jer 29,11

In harten Proben können unsere Gedanken verfinstert werden, aber Gott versteht unsere schwache fehlerhafte Natur. 


Immer wieder in der Bibel kannst du lesen, dass Gott dich liebt und er will dich segnen und nicht quälen.

Irrt euch nicht, meine geliebten Brüder.


Jede gute Gabe und jedes vollkommene Geschenk kommt von oben herab, von dem Vater der Lichter, bei dem keine Veränderung ist noch Schattenwechsel.
Jak 1,16-17


Gott liebt dich innig und zärtlich. Er will dir helfen und dich segnen. Du brauchst dich nicht gegen Gott zu wehren.