Sonntag, 18. Juli 2021

Kennst du den Heiligen Geist?

Dein Leben ist eine Baustelle. Wir sind alle unterwegs.

Gott ist unser Schöpfer. Hast du etwas geleistet? Wer gab dir deine Talente? 

 Wer hat dir zuerkannt, dass du etwas besser kannst? Was hast du eigentlich, was du nicht empfangen hast? 

Hast du es aber selbst empfangen, warum prahlst du dann damit, als wäre das nicht der Fall? 1. Korinther 4,7 Bruns

Hast du sehr gute Bibelkenntnisse? Es gibt immer jemand, der besser versteht. Wer gab dir und ihm den Verstand? 

Wir können nichts von Gottes Wahrheit verstehen ohne die Gnade und Offenbarung, die nur von dem Heiligen Geist kommt.

Vergeblich (ohne bleibenden Segen) mühen sich die Baumeister eines Hauses, wenn der HERR nicht das Haus baut. Vergeblich wachen die Hüter der Stadt, wenn der HERR nicht behütet. Psalm 127,1 Bruns

Stell dir vor, du arbeitest auf einer Baustelle. Der Architekt ist ein Genie. Seine Pläne sind vorhanden, aber du willst alles selbst entwerfen. Etwas blöd, oder?

Dein Leben ist eine Baustelle. Wir sind alle unterwegs.

Paulus, der große Apostel, wusste, dass er Gottes heilige Vollkommenheit nicht erreicht hatte.

Dies Ziel habe ich noch nicht erreicht, ich bin noch nicht vollendet; ich jage ihm aber nach und möchte es gern ergreifen, nachdem ich von Christus ergriffen worden bin. Philipper 3,12 Bruns

Gott hat dir seine Pläne gegeben. Du hast die Bibel, das Wort Gottes. Aber wie können wir Gottes tiefe Weisheit in der Bibel verstehen? Gott hat uns seinen Geist gegeben.

Wenn du dein Leben in Jesus Händen übergeben hast, hat Er dir seinen Geist gegeben. Kennst du den Heiligen Geist persönlich? Oder ist der Geist Gottes für dich nur ein theologischer Begriff?

Liebt ihr mich, so haltet meine Gebote!
Und ich will den Vater bitten, und er wird euch einen anderen Beistand geben, dass er bei euch bleibt in Ewigkeit,
Johannes 14,15–16 SLT


Ohne Jesus sind wir verloren und ohne Gott. Wenn du Jesus vertraust, und ihm nachfolgen willst, wird er deine Sünden vergeben. Zuerst sagt Jesus, er will unsere Liebe haben. Wenn wir ihn lieben, werden wir seine Gebote gehorchen.

Aber was Jesus verlangt ist unmöglich. Es ist, als ob du deinem fünfjährigen Sohn sagen würdest, er soll sein eigenes Haus bauen, heiraten, einen Job finden und Kinder erzeugen.

Deshalb verspricht Jesus im nächsten Vers, er wird uns seinen Heiligen Geist als Beistand geben, der allein uns befähigen kann, ein Leben mit Gott zu führen. Der Heilige Geist kann das tun, weil Er selbst Gott ist.

Die ersten Jünger konnten nur Jesus nachfolgen, weil Jesus mit ihnen war.

Das Wort, das zum Leben führt, war von Anfang an da. Wir haben es selbst gehört und mit eigenen Augen gesehen, ja, wir haben es angeschaut und sogar mit unseren Händen berührt. 1. Johannes 1,1 HfA

Jesus möchte uns eine Erfahrung von Gottes Gegenwart schenken, die genauso spürbar ist wie die Gemeinschaft der ersten Apostel mit Jesus vor dem Kreuz und dann nach seiner Auferstehung.

Bin ich so weit gekommen? Noch nicht, obwohl ich wunderbare Erlebnisse mit Gott habe.

Wie Paulus kann ich sagen.

Dies Ziel habe ich noch nicht erreicht, ich bin noch nicht vollendet; ich jage ihm aber nach und möchte es gern ergreifen, nachdem ich von Christus ergriffen worden bin. Philipper 3,12 Bruns

Die ersten Jünger konnten nur Jesus nachfolgen, weil Jesus mit ihnen war. Wir können Jesus nur nachfolgen, wenn wir eine lebensverändernde Gemeinschaft mit dem Heiligen Geist täglich erleben.

Denn alle, die durch den Geist Gottes geleitet werden, die sind Söhne Gottes. Römer 8,14 SLT

Die Gnade des Herrn Jesus Christus und die Liebe Gottes und die Gemeinschaft des Heiligen Geistes sei mit euch allen! Amen.
2. Korinther 13,13 SLT


Gemeinschaft mit dem Heiligen Geist. Gemeinschaft.

Wenn du Jesus dein Leben übergibst, kommt Gott selbst zu dir und wohnt in dir, genau in dir.
„Gott in dir!“
Wenn das für dich nur ein theologischer Begriff ist und kein überwältigendes Erlebnis, dann ist etwas schrecklich schiefgegangen.

Samstag, 17. Juli 2021

Bist du Überfordert?

 Fürchte dich nicht, denn ich bin mit dir; sei nicht ängstlich, denn ich bin dein Gott; ich stärke dich, ich helfe dir auch, ja, ich erhalte dich durch die rechte Hand meiner Gerechtigkeit! Jesaja 41,10 SLT

Bist du überfordert? Denkst du manchmal, „Ich kann nicht mehr! Ich kann einfach nicht mehr!“
Du siehst keinen Ausweg. Deine Kraft ist alle.

Wenn wir die Briefe von Paulus lesen, sehen wir, dass Paulus selbst oft überfordert war.

Von den Juden empfing ich fünfmal neununddreißig Stockschläge,
dreimal wurde ich ausgepeitscht, einmal gesteinigt. Dreimal habe ich Schiffbruch erlitten, sodass ich einen Tag und eine Nacht im Meer lag.
2. Korinther 11,24–25 Bruns


Wie fühlte sich Paulus, als er all das leiden musste?

Wir sind wohl in vielfacher Bedrängnis, aber wir werden doch nicht erdrückt; wir sind manchmal ratlos, aber wir verzweifeln nicht;

wir werden wohl verfolgt, aber wir sind nicht im Stich gelassen; wir werden wohl niedergeworfen, aber wir werden nicht überwunden.

Wir tragen allezeit das Sterben Jesu an unserm Leib mit uns herum, aber nur, damit sich auch das Leben Jesu an unserm Leib offenbare.
2. Korinther 4,8–10 Bruns


Paulus war immer wieder überfordert, aber sein Glauben blieb trotzdem lebendig wie ein loderndes Feuer.

Aber vielleicht bist du durch viele harte Proben am Ende. Dein Glaube ist schwach und du kämpfst mit Verzweiflung. Du bist kein Glaubensheld.

Paulus war Glaubensheld, aber in seinen Schriften sehen wir Gottes Herz für schwache Christen.

Wir, die einen starken Glauben haben, sind dazu verpflichtet, auf die Schwachheit der anderen Rücksicht zu nehmen und nicht an uns selbst zu denken. Römer 15,1 HfA

Jesus und Paulus haben gefastet. Fastenzeiten sind eine wichtige Hilfe für Gebet. Unser Glaube wird durch Fasten und Beten gestärkt, aber nicht alle können fasten. Es gibt verschiedene Umstände und Gesundheitsprobleme, die Fasten hindern. Nicht alle sollen fasten.

Wir sollen die Bibel lesen und studieren, aber es gibt Christen, die Probleme mit Lesen haben. 

Smith Wigglesworth war ein englischer Prediger im letzten Jahrhundert. Durch seinen Dienst wurden allerlei Krankheiten geheilt und Leichen erweckt. 

Als Kind war er sehr arm und ging nie zur Schule. Seine Frau lehrte ihn, die Bibel zu lesen. Er las fast ausschließlich die Bibel und niemals Theologie.

Wir alle haben unsere Schwächen und unsere Grenzen.

Paulus war in der Lage, in unmöglichen Situationen zu überwinden, weil er von Gott dazu berufen wurde und Gott ihn auch dafür ausgerüstet hatte.

Wir sind nicht alle gleich. Jeder ist einzigartig und anders.

Vielleicht bist du überwältigt, weil du versucht hast, mit stärkeren Christen mitzuhalten. 

Für einige Christen ist es eine Berufung und ein Segen, die ganze Nacht zu beten, wie Jesus gebetet hat, aber für andere ist es eine sinnlose religiöse Belastung. Du wirst nur frustriert und erschöpft.

Vielleicht bist du ein Pflichtmensch, der immer die Erwartungen von anderen erfüllen muss. 

Die Wünsche deiner Familie oder dein Chef sind für dich ein Befehl. Du musst immer streben, die Wünsche von anderen fehlerlos und rechtzeitig zu erfüllen.

Jesus hatte dazu etwas zu sagen.


Jesus besuchte Maria und Martha. Martha war die perfekte, emsige Gastgeberin, um sich um Jesus zu kümmern. Aber ihre Schwester Maria saß still vor Jesus und hörte seiner Lehre zu.

Marta aber war sehr beschäftigt mit vielem Dienen; sie trat aber hinzu und sprach: Herr, kümmert es dich nicht, dass meine Schwester mich allein gelassen hat zu dienen? Sage ihr doch, dass sie mir helfe! 

Jesus aber antwortete und sprach zu ihr: Marta, Marta! Du bist besorgt und beunruhigt um viele Dinge;
eins aber ist nötig. Maria aber hat das gute Teil erwählt, das nicht von ihr genommen werden wird.
Lukas 10,40–42 ELB

Vielleicht bist du am Ende, weil du perfekt dienen willst, aber nie gelernt hast, in der liebevollen Gegenwart Gottes, aufzutanken.

Jesus hat ein Wort für dich.


Kommt her zu mir, alle ihr Mühseligen und Beladenen! Und ich werde euch Ruhe geben.

Nehmt auf euch mein Joch, und lernt von mir! Denn ich bin sanftmütig und von Herzen demütig, und »ihr werdet Ruhe finden für eure Seelen«;

denn mein Joch ist sanft, und meine Last ist leicht.
Mt 11,28–30 ELB

Gott hilft den Schwachen

 Fürchte dich nicht, denn ich bin mit dir; sei nicht ängstlich, denn ich bin dein Gott; ich stärke dich, ich helfe dir auch, ja, ich erhalte dich durch die rechte Hand meiner Gerechtigkeit! Jesaja 41,10 SLT

Bist du überfordert? Denkst du manchmal, „Ich kann nicht mehr! Ich kann einfach nicht mehr!“
Du siehst keinen Ausweg. Deine Kraft ist alle.

Wenn wir die Briefe von Paulus lesen, sehen wir, dass Paulus selbst oft überfordert war.

Von den Juden empfing ich fünfmal neununddreißig Stockschläge,
dreimal wurde ich ausgepeitscht, einmal gesteinigt. Dreimal habe ich Schiffbruch erlitten, sodass ich einen Tag und eine Nacht im Meer lag.
2. Korinther 11,24–25 Bruns


Wie fühlte sich Paulus, als er all das leiden musste?

Wir sind wohl in vielfacher Bedrängnis, aber wir werden doch nicht erdrückt; wir sind manchmal ratlos, aber wir verzweifeln nicht;

wir werden wohl verfolgt, aber wir sind nicht im Stich gelassen; wir werden wohl niedergeworfen, aber wir werden nicht überwunden.

Wir tragen allezeit das Sterben Jesu an unserm Leib mit uns herum, aber nur, damit sich auch das Leben Jesu an unserm Leib offenbare.
2. Korinther 4,8–10 Bruns


Paulus war immer wieder überfordert, aber sein Glauben blieb trotzdem lebendig wie ein loderndes Feuer.

Aber vielleicht bist du durch viele harte Proben am Ende. Dein Glaube ist schwach und du kämpfst mit Verzweiflung. Du bist kein Glaubensheld.

Paulus war Glaubensheld, aber in seinen Schriften sehen wir Gottes Herz für schwache Christen.

Wir, die einen starken Glauben haben, sind dazu verpflichtet, auf die Schwachheit der anderen Rücksicht zu nehmen und nicht an uns selbst zu denken. Römer 15,1 HfA

Jesus und Paulus haben gefastet. Fastenzeiten sind eine wichtige Hilfe für Gebet. Unser Glaube wird durch Fasten und Beten gestärkt, aber nicht alle können fasten. Es gibt verschiedene Umstände und Gesundheitsprobleme, die Fasten hindern. Nicht alle sollen fasten.

Wir sollen die Bibel lesen und studieren, aber es gibt Christen, die Probleme mit Lesen haben. 

Smith Wigglesworth war ein englischer Prediger im letzten Jahrhundert. Durch seinen Dienst wurden allerlei Krankheiten geheilt und Leichen erweckt. 

Als Kind war er sehr arm und ging nie zur Schule. Seine Frau lehrte ihn, die Bibel zu lesen. Er las fast ausschließlich die Bibel und niemals Theologie.

Wir alle haben unsere Schwächen und unsere Grenzen.

Paulus war in der Lage, in unmöglichen Situationen zu überwinden, weil er von Gott dazu berufen wurde und Gott ihn auch dafür ausgerüstet hatte.

Wir sind nicht alle gleich. Jeder ist einzigartig und anders.

Vielleicht bist du überwältigt, weil du versucht hast, mit stärkeren Christen mitzuhalten. 

Für einige Christen ist es eine Berufung und ein Segen, die ganze Nacht zu beten, wie Jesus gebetet hat, aber für andere ist es eine sinnlose religiöse Belastung. Du wirst nur frustriert und erschöpft.

Vielleicht bist du ein Pflichtmensch, der immer die Erwartungen von anderen erfüllen muss. 

Die Wünsche deiner Familie oder dein Chef sind für dich ein Befehl. Du musst immer streben, die Wünsche von anderen fehlerlos und rechtzeitig zu erfüllen.

Jesus hatte dazu etwas zu sagen.


Jesus besuchte Maria und Martha. Martha war die perfekte, emsige Gastgeberin, um sich um Jesus zu kümmern. Aber ihre Schwester Maria saß still vor Jesus und hörte seiner Lehre zu.

Marta aber war sehr beschäftigt mit vielem Dienen; sie trat aber hinzu und sprach: Herr, kümmert es dich nicht, dass meine Schwester mich allein gelassen hat zu dienen? Sage ihr doch, dass sie mir helfe! 

Jesus aber antwortete und sprach zu ihr: Marta, Marta! Du bist besorgt und beunruhigt um viele Dinge;
eins aber ist nötig. Maria aber hat das gute Teil erwählt, das nicht von ihr genommen werden wird.
Lukas 10,40–42 ELB

Vielleicht bist du am Ende, weil du perfekt dienen willst, aber nie gelernt hast, in der liebevollen Gegenwart Gottes, aufzutanken.

Jesus hat ein Wort für dich.


Kommt her zu mir, alle ihr Mühseligen und Beladenen! Und ich werde euch Ruhe geben.

Nehmt auf euch mein Joch, und lernt von mir! Denn ich bin sanftmütig und von Herzen demütig, und »ihr werdet Ruhe finden für eure Seelen«;

denn mein Joch ist sanft, und meine Last ist leicht.
Mt 11,28–30 ELB

Freitag, 16. Juli 2021

Hilfe in Einsamkeit

Wer Jesus vertraut, hat eine Hoffnung und eine gute Zukunft, aber wir können unterwegs einsam sein.

Einsamkeit ist eine traurige Wirklichkeit unseres Lebens auf dieser Erde. Leider ist gerade diese Zeit in der Pandemie eine Zeit der Einsamkeit für so viele.

Einsamkeit kann gefährlich sein. In einsamen Zeiten können wir gesteigerte negative Launen und Emotionen empfinden. Du kannst deprimiert oder verzweifelt sein. Hinter vielen Beiträgen und Kommentaren im Internet steckt panische Angst.

In Einsamkeit suchen wir Trost, und das ist Gut. Wir können Freunde anrufen oder schöne Musik zuhören. Wir können ein Haustier als Freund haben oder eine schöne Novelle lesen. Du kannst etwas studieren, das dich fasziniert. Ein junger Deutscher in einem amerikanischen Gefängnis war ein Fitnessfreak.

Es gibt gute Wege, den Schmerz der Einsamkeit zu lindern, aber leider auch schlechte. 

 Man kann trinken, essen, Marihuana rauchen oder Pornos schauen. Es gibt Männer, die Bordelle besuchen und Frauen, die wilde sexuelle Erfahrungen suchen. Das macht deine Einsamkeit nur noch schlimmer.

Essen, Trinken und Sex gehören zu einem normalen, gesunden Leben, aber wenn sie zu Süchten werden und dich von guter menschlicher Gemeinschaft wegbringen, machen sie dich noch einsamer.

Es gibt Christen, die behaupten, du brauchst keine Freunde, wenn du Jesus hast. Entweder haben sie niemals tiefe Einsamkeit erlebt, oder sie erleben eine außergewöhnliche enge Freundschaft mit Jesus und zärtliche Erlebnisse mit dem Heiligen Geist.

Es gibt auch Introvertierte, die gerne allein sind, aber du musst von anderen nicht verlangen, dass sie so sind wie du.

Es gibt auch Christen, die eine besondere Gnade haben, 40 Tage lang zu fasten. Dann empfehlen sie anderen Christen, die nicht dazu berufen sind, lange Fastenzeiten.

Ein berühmter Christ in Indien versuchte einmal, 40 Tage lang zu fasten, weil er Jesus in allem nachfolgen wollte. Aber Gott hatte ihn nicht berufen, 40 Tage lang zu fasten. Nach 40 Tagen war er dem Tod nahe.

Wenn du ein sehr stark gläubiger Christ bist, der gerne Stundenlang allein betest und als alleinstehender Fürbitter zufrieden bist, musst du nie empfehlen, dass einsame und deprimierte Christen ohne Partner oder Freunde zufrieden sein sollen.

Solche Ratschläge sind nicht nur fehlerhaft, sondern lebensgefährlich. Solcher Rat kann zu Verzweiflung und Selbstmord führen.

In der Bibel vor dem Sündenfall war Adam allein. Was sagte Gott dazu?

Und Gott der HERR sprach: Es ist nicht gut, dass der Mensch allein sei; ich will ihm eine Gehilfin machen, die ihm entspricht! 1 Mose 2,18 SLT

Wenn du allein und ohne Freunde bist, werden manche Christen dich beschuldigen, wenn du in keiner Gemeinde involviert bist. 

Aber es gibt Christen, die immer wieder negative oder traumatische Erfahrungen in Gemeinden haben. 

Es gibt so viele Gemeinden, wo man erwartet oder verlangt, dass du anpassen sollen und genau so denken, wie sie. Du brauchst keine Manipulation. Du brauchst Freundschaft.

Es gibt Christen, die Psychiatrie, Medikamente und Psychotherapie als weltlich und böse betrachten. Aber es gibt Christen, die trotz aktiver Mitgliedschaft in Gemeinden, bessere Gemeinschaft und Mitgefühl in einer Klinik als in der Kirche finden.

Als junger Christ habe ich traumatische Erfahrungen in Gemeinden gehabt. Ich habe eine Zeitlang mehr Hilfe in der Psychiatrie bekommen als in der Kirche.

Ich bin dankbar, dass ich jetzt seit vielen Jahren keine psychiatrische Betreuung brauche. Ich bin auch seit Jahren in guter christlicher Gemeinschaft aktiv involviert.

Wenn du vereinsamt bist, bitte gib nie auf. Gott hört deine Gebete. Es gibt andere Christen, die deinen Schmerz und deine Einsamkeit verstehen. Bitte Gott, dass du die richtigen Menschen findest.

Denn ich weiß, was für Gedanken ich über euch habe, spricht der HERR, Gedanken des Friedens und nicht des Unheils, um euch eine Zukunft und eine Hoffnung zu geben. Jeremia 29,11 SLT

Donnerstag, 15. Juli 2021

Gottes Überraschungen

Wer hätte erwartet, dass ein jugendliches Mädchen in einem jüdischen Dorf ohne einen Mann schwanger wird?

Als die Jungfrau Maria schwanger wurde, war das die Erfüllung einer Prophetie im Alten Testament.
Darum wird euch der Herr selbst ein Zeichen geben: Siehe, die Jungfrau wird schwanger werden und einen Sohn gebären und wird ihm den Namen Immanuel geben.
Jesaja 7,14 SLT


Marias Verlobter war ein gläubiger Jude, der mit dem Alten Testament vertraut war, aber es fiel ihm nicht ein, Marias Schwangerschaft mit der Prophetie zu verbinden.

Gott griff ein und Josephs biblisch begründete Denkweise wurde völlig auf den Kopf gestellt.

Schon im Alten Testament rief Gott Jona, um in Ninive zu predigen. Die Assyrer in Ninive waren die grausamsten und gefährlichsten Feinde der Juden, und Jona wollte nicht gehorchen.
Jesus war noch nicht gekommen. Jesus lehrte, dass wir unsere Feinde lieben müssen, aber diese Lehre war im Neuen Testament ziemlich radikal.

Jona wollte der Berufung Gottes entgehen. Gottes Plan widersprach allem, was er als frommer Jude verstand.
Dann griff Gott wieder auf erstaunliche Weise ein. Ein riesiger Fisch verschluckte Jona und trug ihn nach Ninive.

Es liegt in der Natur Gottes, dem Verstand frommer Bibelkenner zu widersprechen.

Ein konservativer Pastor betete, und ein Mädchen wurde geheilt, aber in seiner Gemeinde glaubte man nicht an Wunderheilungen. Der Prediger suchte Rat. Hätte er richtig gehandelt? Ein weiser Prediger sagte, er sollte das Mädchen fragen.

Will Gott uns krank bleiben lassen, damit wir Geduld lernen? Viele sagen Wunderheilungen seien dämonisch.. Im NT kam Krankheit vom Teufel und Jesus war der Heiler.. Komisch! Und jetzt ist es umgekehrt? Biblisch richtig, oder?

Die moderne Pfingstbewegung wurde als „von unten“ verurteilt, aber in China, Südkorea, Indonesien,  Afrika und Südamerika strömen aber Millionen Menschen zu Jesus, auch Moslems und Kommunisten. Ohne Zeichen und Wunder wäre dieses Phänomen undenkbar.

Aber Millionen Moslems erleben Heimsuchungen von Jesus in Träumen. Millionen bekehren sich zu Jesus. Aber das kann nicht biblisch sein. Doch. In der Bibel sprach Gott oft in Träumen.

C Peter Wagner war ein konservativer, skeptischer, keineswegs charismatischer Dozent in einer akademischen Bibelschule in den USA. Er hörte extreme Geschichten von den Erweckungen in Argentinien und Brasilien.

Er wollte diese Berichte untersuchen und er besuchte Südamerika. Er besuchte Veranstaltungen, wo erstaunliche Wunder passierten. Arme Leute ohne Zugang zu einem Zahnarzt bekamen mehrere Goldfüllungen. Der konservative Akademiker Peter Wagner war überzeugt.

Der Heilige Geist wirkt doch in unseren Zeiten und wir sehen echte Wunder, die ebenso extrem sind als in der Bibel und manche echten Wunder, die wir nicht in der Bibel finden.

»Und es wird geschehen in den letzten Tagen, spricht Gott, dass ich von meinem Geist ausgießen werde auf alles Fleisch, und eure Söhne und eure Töchter werden weissagen, und eure jungen Männer werden Erscheinungen sehen, und eure Ältesten werden in Träumen Visionen haben;

und sogar auf meine Knechte und auf meine Mägde werde ich in jenen Tagen von meinem Geist ausgießen, und sie werden weissagen.
Apostelgeschichte 2,17–18 ELB


Aber es gibt bibeltreue Bibellehrer, die behaupten, diese Phänomene nur für Bibelzeiten bestimmt wären. Wir müssen die Antwort in der Bibel selbst suchen, denn Gottes Wort ist unser Fundament.

Lesen wir also in der Passage weiter.

Und ich will Wunder tun oben am Himmel und Zeichen unten auf Erden, Blut und Feuer und Rauchdampf; 

die Sonne wird sich in Finsternis verwandeln und der Mond in Blut, ehe der große und herrliche Tag des Herrn kommt. Apg 2,19–20 SLT

Diese Zeichen und Wunder sind also für die letzten Tage, für die Endzeit bestimmt, auch für die Zeit, die kurz vor „der große und herrliche Tag des Herrn kommt.“

Wenn wir unsere Zeit nicht so verstehen, brauchen wir Gott um Weisheit und Offenbarung zu bitten.

Dienstag, 13. Juli 2021

Endzeit-Chaos. Wo ist Gott?

Überall um uns herum sehen wir verschärfte Konflikte. In den USA sehen wir aggressive weiße Rassisten, und wütende schwarze Amerikaner, die Statuen niederreißen.  

In Großbritannien sehen wir aggressiven englischen Nationalismus in England und wütenden schottischen Nationalismus in Schottland. Wir sehen, wie Freundschaften und Familien an politischen Linien zerbrechen.

Es gibt Türken, die patriotische Deutsche werden wollen, und andere Einwanderer, die Europa im Namen ihrer Religion erobern wollen.

Im Nahen Osten gibt es einige Muslime, die Christen und Juden hassen und Israel vernichten wollen.
Es gibt andere, die in Frieden und Freundschaft mit ihren Nachbarn leben wollen und die Diversität respektieren.

In historisch christlichen Ländern haben wir erlebt, wie das lange schwelende Problem des sexuellen Kindesmissbrauchs in öffentlichen Skandalen explodierte. Die römisch-katholische Kirche ist am Boden zerstört und hat ihren festen Griff um die Macht in der irischen Republik verloren.

In den letzten zwei Jahrzehnten haben wir eine dramatische Beschleunigung und Verschärfung all dieser Konflikte erlebt.

Jetzt befinden wir uns mitten in einer schrecklichen Pandemie. 

Die einen haben Angst vor dem Covid-Virus, wollen sich unbedingt impfen lassen und mit der staatlichen Kontrollpolitik kooperieren. Andere sind voller Angst und Wut gegen Regierungen und Impfprogramme.

Die Unsicherheit um uns herum macht uns Angst. Viele reagieren mit Panik und Wut.

Wenn wir die biblischen Prophezeiungen der letzten Tage lesen, passt das alles zusammen.

Als er aber auf dem Ölberg saß, traten die Jünger allein zu ihm und sprachen: Sage uns, wann wird dies geschehen, und was wird das Zeichen deiner Wiederkunft und des Endes der Weltzeit sein? Matthäus 24,3 SLT

Ihr werdet aber von Kriegen und Kriegsgerüchten hören; habt acht, erschreckt nicht; denn dies alles muß geschehen; aber es ist noch nicht das Ende.
Matthäus 24,6 SLT

Die Kriege seit 1900 waren schrecklich. Jesus warnt uns, uns nicht zu erschrecken. Das heftige Erschüttern von allem um uns herum darf nicht zu Panik führen, wenn wir Gott vertrauen.

Seine Stimme erschütterte damals die Erde; jetzt aber hat er eine Verheißung gegeben, indem er spricht: »Noch einmal erschüttere ich nicht allein die Erde, sondern auch den Himmel!«

Dieses »Noch einmal« deutet aber hin auf die Beseitigung der Dinge, die erschüttert werden, als solche, die erschaffen worden sind, damit die Dinge bleiben, die nicht erschüttert werden können. 

Darum, weil wir ein unerschütterliches Reich empfangen, lasst uns die Gnade festhalten, durch die wir Gott auf wohlgefällige Weise dienen können mit Scheu und Ehrfurcht! Hebräer 12,26–28 SLT

Was ist der Zweck dieses Erschütterns?

Gott liebt die Welt. Es ist wie beim Schürfen von Gold. Um Gold aus Sand oder Felsen zu gewinnen, muss man sie schütteln, zermalmen und oft heftigen chemischen Reaktionen aussetzen.

Gott ist auf der Suche nach liebenden menschlichen Seelen, die zu ihm kommen und ihm vertrauen wollen.

Jesus verglich die gewalttätige Liebe Gottes mit einer Frau in den Wehen vor der Geburt.

Denn es wird sich Nation gegen Nation erheben und Königreich gegen Königreich, und es werden Hungersnöte und Erdbeben da und dort sein.
Alles dies aber ist der Anfang der Wehen.
Matthäus 24,7–8 ELB

Bedeutet das, dass Gott die Menschen dazu anstiftet, sich gegenseitig zu hassen, zu misshandeln und zu töten? Nein, natürlich nicht.

Der Dieb kommt nur, um zu stehlen, zu töten und zu verderben; ich bin gekommen, damit sie das Leben haben und es im Überfluss haben. Johannes 10,10 SLT

Jede gute Gabe und jedes vollkommene Geschenk kommt von oben herab, von dem Vater der Lichter, bei dem keine Veränderung ist, noch ein Schatten infolge von Wechsel.

Nach seinem Willen hat er uns gezeugt durch das Wort der Wahrheit, damit wir gleichsam Erstlinge seiner Geschöpfe seien.
Jakobus 1,17–18 SLT

Der gewalttätige Konflikt um uns herum ist ein sicheres Zeichen dafür, dass Jesus bald wiederkommt. Der Ärger beschleunigt sich wie bei einer Frau in den Wehen. Ihre Wehen werden stärker und häufiger, bis das Baby geboren ist.

Gleichzeitig, während die Schmerzen und Wehen zunehmen, beginnt das Baby in ein neues Leben hinausgestoßen zu werden.

Wenn du gläubig bist, erwarte, dass Gott selbst sein Eingreifen dramatisch beschleunigt, wenn er dich aus tiefer Not befreit und deine Gebete mit Wundern erhört.


Montag, 12. Juli 2021

Gott wie Kinder Vertrauen

Viele Kinder haben ihre Fantasiewelt. 

Sie haben vielleicht einen geheimen Ort oder einen Fantasiefreund. Psychologen haben diese Erscheinung recherchiert und gefunden, dass kleine Kinder mit einem imaginären Freund seelisch ganz in Ordnung sind.

Manche strengen Christen könnten vielleicht Angst haben, dass Kinder von bösen Geistern betrogen werden. Ich habe ein Zeugnis von einer Frau gehört, deren Familie tief in Hexerei verwickelt war. Von klein auf wurde sie von Dämonen gequält.

Andererseits sagte Jesus, dass Kinder einen Schutzengel haben.

Wahrlich, ich sage euch: Wer das Reich Gottes nicht annimmt wie ein Kind, wird gar nicht hineinkommen! Lukas 18,17 SLT

Es gibt einige traditionelle Katholiken und Calvinisten, die extremen Wert auf die Lehre von der Erbsünde legen. 

Es gibt schwerverletzte Menschen, deren Eltern oder Lehrer sie grausam verurteilten und mit harten Strafen erzogen. Ihre kindliche Natur wurde als Sünde missverstanden.

Natürlich ist es wahr, dass keiner von uns wie Jesus ohne Sünde geboren wurde, aber wir sind nicht nur mit bösen, sondern auch mit guten  Neigungen geboren.
 
Und Gott schuf den Menschen in seinem Bild, im Bild Gottes schuf er ihn; als Mann und Frau schuf er sie. 1 Mose 1,27 SLT

Diese Gottähnlichkeit in uns wurde durch den Sündenfall verzerrt und verdreht, aber nicht völlig ausgelöscht. Kommt diese optimistische Idee nur von dem Humanismus? Nein, von der Bibel.

Mit unserer Zunge loben wir Gott, unseren Herrn und Vater, und mit derselben Zunge verfluchen wir unsere Mitmenschen, die doch nach Gottes Ebenbild geschaffen sind. Jakobus 3,9 HfA

Wenn wir verstehen, dass Kinder nicht nur böse Neigungen haben, sondern auch himmlische Eigenschaften, werden wir nicht nur unsere Menschlichkeit, sondern auch Gott selbst besser verstehen.

Ich bin mir sicher, dass Jesus selbst als Kleinkind wunderbare spontane Gespräche mit seinem Himmlischen Vater und auch mit dem Heiligen Geist hatte. 

Warum sollten wir auch nicht erwarten, eine solche gegenseitige Beziehung mit Gott zu genießen?

Manche werden in dieser Idee eine gefährliche Anmaßung sehen, aber es ist doch beweisbar biblisch.

Und der HERR redete mit Mose von Angesicht zu Angesicht, wie ein Mann mit seinem Freund redet; und er kehrte wieder ins Lager zurück... 2. Mose 33,11 SLT

Das Geheimnis des HERRN ist für die, welche ihn fürchten, und seinen Bund lässt er sie erkennen.
Psalm 25,14 SLT

Gott will, dass du ihn intim kennenlernst, dass du wie Jesus und Mose persönliche Gespräche mit ihm führen darfst. Wenn wir Gott wie kleine Kinder vertrauen, können wir das lernen.

Die Bibel ist Gottes Wort. Gott sei Dank haben wir Gottes geschriebene Offenbarung. 

Aber wenn du ein Kind erziehst, gibst du ihm nur ein Buch? Ein Kind braucht nicht nur Wahrheit und Weisheit, sondern auch eine lebendige spontane Kommunikation mit seinen Eltern.

Sonntag, 11. Juli 2021

Gottes Himmlische Armee

Diese Zeit ist nicht normal. Wird die vertraute normale Zeit jemals wieder kommen? Es ist klar, dass es kein Zurück mehr gibt. 

In christlichen Facebook-Gruppen debattiert man, ob der Antichrist schon hier sein könnte, ob die neuen Impfstoffe das Malzeichen des Tieres sei.

Sollen wir die Wiederkunft des Herrn in unserer Lebenszeit erwarten? Manch spotten, weil seit Jahrhunderten viele immer wieder in Krisenzeiten Jesus erwartet haben, schon seit der Zeit der ersten Apostel.

Aber Jesus hat uns ermahnt, seine Wiederkunft immer zu erwarten.

Jenen Tag oder jene Stunde kennt niemand, die Engel im Himmel nicht, der Sohn nicht, nur der Vater.
Gebt acht, bleibt wach! Denn ihr wisst nicht, wann der Zeitpunkt da ist.
Mk 13,32–33 ZB

Wir können weder den Tag noch das Jahr wissen, aber wer auf Jesus wartet, ist weise.

Sollen wir die Entrückung der Gläubigen vor oder nach der Erscheinung des Antichristen erwarten? Ich glaube Jesus kommt zuerst, aber das ist ein anderes Thema.

In Sacharja sehen wir, dass in der Endzeit Jesus zu seinem jüdischen Volk in Israel zurückkommen wird.

Aber über das Haus David und über die Einwohner von Jerusalem will ich den Geist der Gnade und des Gebets ausgießen, und sie werden auf mich sehen, den sie durchstochen haben, ja, sie werden um ihn klagen, wie man klagt um den eingeborenen Sohn, und sie werden bitterlich über ihn Leid tragen, wie man bitterlich Leid trägt über den Erstgeborenen. Sacharja 12,10 SLT

Die Juden haben wieder ihre eigene Nation in Israel. Wir sehen auch eine zunehmende Hetze gegen Israel.

Die Szene wird für die Wiederkehr von Jesus als jüdischem Messias vorbereitet.

In der Bibel sehen wir in dramatischen Krisen eine furchtbare Zunahme von dämonischer Aktivität, und das sehen wir auch heute.

Und Elisa betete und sprach: HERR, öffne ihm doch die Augen, damit er sieht! Da öffnete der HERR dem Knecht die Augen, so daß er sah. Und siehe, der Berg war voll feuriger Rosse und Streitwagen rings um Elisa her. 2. Könige 6,17 SLT

Viele Christen haben heute panische Angst. Viele grauen sich vor der Pandemie. Andere haben Schiss vor dem Impfstoff oder vor dem Malzeichen des Tieres.

In solchen Krisen sollen wir verstehen, dass diese Panik nicht von Gott kommt. Unzählige Dämonen sind hinter den Kulissen am Werk, uns mit Schrecken zu verwirren und außer Kraft zu setzen.

Aber ich bin davon überzeugt, dass Gott gerade jetzt ein gewaltiges Heer von mächtigen Engeln auf die Erde loslässt.


…. Wo aber die Sünde mächtig geworden ist, da ist die Gnade nur noch mächtiger geworden. Römer 5,20

Der Dieb kommt nur, um zu stehlen, zu töten und zu verderben; ich bin gekommen, damit sie das Leben haben und es im Überfluss haben. Johannes 10,10 SLT

Was wollen wir nun hierzu sagen? Ist Gott für uns, wer kann gegen uns sein?

Er, der sogar seinen eigenen Sohn nicht verschont hat, sondern ihn für uns alle dahingegeben hat, wie sollte er uns mit ihm nicht auch alles schenken?
Römer 8,31–32 SLT

Gott offenbart sich in der Bibel mit verschiedenen Namen, mit den Namen unseres Gottes.

Ein oft wiederholter Name ist: Der Herr der Heerscharen, das heißt, der Herr der himmlischen Armeen.
 

Deshalb spricht der Herrscher, der HERR der Heerscharen: Du mein Volk, das in Zion wohnt, fürchte dich nicht vor Assyrien … Jesaja 10,24 SLT

Gott hat sich nie verändert.


Der HERR ist mein Licht und mein Heil, vor wem sollte ich mich fürchten? Der HERR ist meines Lebens Kraft, vor wem sollte mir grauen?

Wenn Übeltäter mir nahen, um mein Fleisch zu fressen, meine Widersacher und Feinde, so müssen sie straucheln und fallen.

Selbst wenn ein Heer sich gegen mich lagert, so fürchtet mein Herz sich dennoch nicht; wenn sich Krieg gegen mich erhebt, so bin ich auch dabei getrost.
Psalm 27,1–3 SLT

Samstag, 10. Juli 2021

Weltlich, Religiös oder Himmlisch sein

Viele christliche Leiter warnen gegen Weltlichkeit. Das ist keine von selbst erfundene religiöse Idee. Wir lesen immer wieder in den Briefen im Neuen Testament dieselbe Lehre.

Liebt weder die Welt noch die Dinge in der Welt. Wenn jemand die Welt liebt, ist die Liebe des Vaters nicht in ihm. 1 Joh 2,15

Wo ist ein Weiser? Wo ein Schriftgelehrter? Wo ein gewandter Redner dieser Welt? Hat nicht Gott die Weisheit dieser Welt zur Torheit gemacht?
1 Kor 1,20

Die Apostel haben das auch nicht selbst erdacht. Die Lehre kommt von Jesus selbst.

Wenn euch die Welt hasst, so wisst, dass sie mich vor euch gehasst hat.
Wenn ihr von der Welt wärt, so hätte die Welt das Ihre lieb; weil ihr aber nicht von der Welt seid, sondern ich euch aus der Welt heraus erwählt habe, darum hasst euch die Welt.
Joh 15,18–19 SLT

Und er sagte zu ihnen: »Ihr seid von unten her, ich bin von oben her; ihr seid von dieser Welt, ich bin nicht von dieser Welt.
Joh 8,23


Jesus antwortete: »Mein Reich ist nicht von dieser Welt. Wäre mein Reich von dieser Welt, meine Diener würden kämpfen, damit ich den Juden nicht übergeben würde; nun aber ist mein Reich nicht von hier.« Joh 18,36

Jesus betete für seine Jünger, dass sie in der Welt bleiben, aber nicht weltlich sein sollten.

Ich bitte nicht, dass du sie aus der Welt nimmst, sondern dass du sie bewahrst vor dem Bösen.
Sie sind nicht von der Welt, gleichwie auch ich nicht von der Welt bin.
Johannes 17,15–16 SLT


Aber dann finden wir in der Geschichte von dem irdischen Dienst von Jesus ein anderes Thema.

Jesus kam, um das Himmelreich Gottes zu offenbaren, ein Reich, dass nicht zu dieser Welt gehört. Aber dieses Reich sollte gerade in dieser Welt aufgerichtet werden.

Denn so hat Gott die Welt geliebt, dass er seinen eingeborenen Sohn gab, damit jeder, der an ihn glaubt, nicht verloren geht, sondern ewiges Leben hat.

Denn Gott hat seinen Sohn nicht in die Welt gesandt, damit er die Welt richte, sondern damit die Welt durch ihn gerettet werde.
Johannes 3,16–17 SLT


Jesus war immer im Konflikt, aber seine Gegner waren nicht die weltlich lebenden Juden, nicht die korrupten Steuereintreiber oder die Prostituierten, sondern die strengen Bibellehrer.

Wenn wir uns mit unserem menschlichen Verstand bemühen, nicht weltlich zu sein, werden wir auf dem ebenso gefährlichen Weg auf Abwege geraten. Wir werden legalistisch und religiös werden.

Wenn wir das Neue Testament mit dieser Sichtweise zu einem Gesetzbuch machen, werden wir nicht anders als die Pharisäer sein.

Das Neue Testament erzählt wie Jesus und die ersten Christen von dem Heiligen Geist geführt wurden. 

Manche Prediger sagen, das war nur eine Übergangsphase. Sie behaupten, wir brauchen diese übernatürlichen Geistesgaben nicht mehr, weil wir Gottes vollständige Weisheit in dem Neuen Testament finden.

Weit verfehlt! Die konservativen Christen, die so denken, haben keinen Einfluss mehr in dieser Welt, wo der Einfluss der Finsternis immer stärker wird.


Wenn wir die übernatürliche Vorgehensweise von Jesus und den Aposteln als Vorbild verstehen, und in ihren Fußstapfen folgen, werden unzählige Kommunisten, Moslems, Prostituierten und allerlei andere verlorene Menschen zu Jesus kommen. 

Gerade das passiert jetzt in Afrika, Südamerika, Indonesien und China und auch in islamischen Nationen.

Jesus aus Nazareth, der von Gott versprochene Retter, ist von Ort zu Ort gezogen. Er hat überall Gutes getan und alle geheilt, die der Teufel in seiner Gewalt hatte, denn Gott selbst hatte ihm seine Macht und den Heiligen Geist gegeben. Gott stand ihm bei. Apostelgeschichte 10,38 HfA

Dann sagte er zu ihnen: »Geht hinaus in die ganze Welt und verkündet allen Menschen die rettende Botschaft.
Wer glaubt und sich taufen lässt, der wird gerettet werden. Wer aber nicht glaubt, der wird verurteilt werden.

Die Glaubenden aber werde ich durch folgende Wunder bestätigen: In meinem Namen werden sie Dämonen austreiben und in unbekannten Sprachen reden. 

Gefährliche Schlangen und tödliches Gift werden ihnen nicht schaden, und Kranke, denen sie die Hände auflegen, werden gesund.« Markus 16,15–18 HfA

Ohne die Führung des Heiligen Geistes, kann auch das NT zu einem toten Gesetzbuch werden.

Denn alle, die durch den Geist Gottes geleitet werden, die sind Söhne Gottes. Römer 8,14 SLT 

Donnerstag, 8. Juli 2021

Nachfolge oder nur Theologie?

Tatsache ist, dass viele von uns theologisch zu klug geworden sind, um unsere Feinde zu lieben, sich um die Armen zu kümmern, für die Benachteiligten und an der Seite der Kranken einzutreten und den Menschen zu helfen, die Scherben ihres zerrütteten Lebens aufzusammeln.
Wir perfektionieren die Glaubensbekenntnisse und lehnen die Bedürfnisse ab. 

Beth Moore. Twitter 07/07/21. (Aus dem Englischen übersetzt.)

Es ist gut, Gott besser zu verstehen, aber wenn unsere Kenntnisse von Gott meistens theoretisch sind, können wir nur religiös sein, ohne Jesus nachzufolgen.

Wann sandte Jesus seine Jünger aus, um die Kranken zu heilen? Nachdem sie ihre theologische Ausbildung abgeschlossen hatten? Keineswegs.

Für Jesus war Barmherzigkeit und praktischer Glaube wichtiger als fehlerlose Theologie.

Gott hat viele Glaubenshelden in der Kirchengeschichte aufgerichtet, Männer und Frauen, die Gottes rettende Gnade in vielen Ländern weitergegeben haben. Aber waren sie alle theologisch fehlerlos?

Martin Luther, John Wesley und Dietrich Bonhoeffer tauften Babys. Die Baptisten taufen nur Gläubige.

Luther, John Knox und Charles Spurgeon glaubten, dass die Errettung niemals rückgängig gemacht werden kann.

John Wesley glaubte, dass ein wirklich bekehrter Christ immer noch die freie Wahl hat, sich von Gott abzuwenden und in der Hölle zu landen.

Luther, Wesley, Bonhoeffer und Spurgeon waren ordinierte Pastoren oder Pfarrer, aber Watchman Nee, der große Pioneer der Hauskirchenbewegung in China, glaubte nicht daran.

Leider gibt es so viele Christen, die intensiv streben, alles zu verstehen und immer recht zu haben, sodass sie überhebliche und untaugliche religiöse Kopfmenschen werden.

Wenn du etwas über Gott lernst, musst du diese neue Einsicht in die Praxis umsetzen, um besser zu beten und anderen Menschen besser zu helfen. Andernfalls wirst du in einer toten Religion stecken bleiben.

Jesus kritisierte die Schriftgelehrten, weil sie von biblischen Kenntnissen vollgestopft waren, aber Jesus nicht anerkennen wollten.

Ihr durchforscht die Heilige Schrift, weil ihr meint, in ihr das ewige Leben zu finden. Und tatsächlich weist gerade sie auf mich hin.

Dennoch wollt ihr nicht zu mir kommen, um dieses Leben zu haben.
Johannes 5,39–40 HfA


Aber was geht uns das an? Wir glauben doch an Jesus, oder?

Aber unser Glauben ist nutzlos, wenn wir meinen es sei genug, richtig zu denken und richtig zu predigen.

Jesus sagte nicht, lerne fehlerlos zu denken. Er sagte: „Folge mir nach!“

Was tust du, um leidenden Menschen zu helfen? Betrachtest du Prostituierte, Drogensüchtigen oder Homosexuellen mit einer kritischen Haltung oder mit tiefem Mitgefühl?

Liebst du Christen von anderen Konfessionen als deine Brüder und Schwester? Liebst du sie wirklich?

Mittwoch, 7. Juli 2021

Der Weg zum Glauben

Prediger sprechen oft von Glauben. Das haben sie nicht erfunden. Das war ein Lieblingsthema von Jesus selbst.

Da sprachen sie zu ihm: Was sollen wir tun, um die Werke Gottes zu wirken?
Jesus antwortete und sprach zu ihnen: Das ist das Werk Gottes, dass ihr an den glaubt, den er gesandt hat.
Johannes 6,28–29 SLT


Für Paulus war der Glaube ebenso wichtig.

Denn aus Gnade seid ihr errettet durch den Glauben, und das nicht aus euch — Gottes Gabe ist es;
nicht aus Werken, damit niemand sich rühme.
Epheser 2,8–9 SLT


Vielleicht hast du eine Sehnsucht nach Gott, aber du schaust in dein eigenes Herz, und du siehst Zweifel. Du siehst Unsicherheit. Du hast Fragen, aber du bist vielleicht mit den Antworten, die du hörst, nicht zufrieden.

In vielen Versammlungen werden Rituale angeboten, um die Erlösung zu garantieren, vielleicht die Taufe oder ein Gebet der Hingabe.

Viele werden getauft, aber sie erfahren kein neues Leben.
Viele sprechen ein Gebet der Hingabe, aber danach bleiben sie unsicher und innerlich unverändert.

Du kannst Gott nicht täuschen. Er versteht deine Gedanken von Ferne. Auch wenn du versuchst, dich selbst zu täuschen, liebt dich Gott, wie du wirklich bist. Er will in dir ein neues Leben schaffen, und keine äußerliche Form der Religion.

Jesus erklärte den Weg, der für viele notwendig ist.

Bittet, so wird euch gegeben; sucht, so werdet ihr finden; klopft an, so wird euch aufgetan!
Denn jeder, der bittet, empfängt; und wer sucht, der findet; und wer anklopft, dem wird aufgetan.
Matthäus 7,7–8 SLT


Vor dem Krieg lebte ein junger Jude in Rumänien.
Er war Atheist, aber seine Weltanschauung gewährte ihm keinen Trost.

Eines Tages sah er eine alte Orthodoxe Kirche und er trat hinein. Er sah alte Leute, die vor einem Alter knieten. Er glaubte nicht, aber er spürte die Leere in seiner Seele.
 
Er fing an zu beten.
 
``Gott. Ich behaupte, du existierst nicht. Aber wenn es dich trotzdem gibt, bin ich nicht verpflichtet, an dich zu glauben. Es ist deine Pflicht, dich mir zu offenbaren.``

 
Später ging er auf das Land. Er war arm und er ging zu Fuß. Die Sonne ging unter und er suchte Unterkunft in einem Dorf.
 
Da wohnte ein tief gläubiger Christ, der Jahrelang dem Herrn gebetet hatte, einen Juden für Jesus zu gewinnen.

Der junge jüdische Atheist war bei ihm herzlich willkommen. Der Gastgeber gab ihm eine Bibel. Als er die Worte von Jesus las, wurden Flammen der Liebe in seinem Herzen entzündet.

Jesus sagte zu ihr: »Ich bin die Auferstehung und das Leben. Wer an mich glaubt, der wird leben, auch wenn er stirbt;

und wer lebt und an mich glaubt, der wird niemals mehr sterben. Glaubst du das?« 
Joh 11,25-26

 
Von diesem Tag war sein Leben völlig neu. Jesus war sein bester Freund und treuer Gefährte im Leben.

Es ist besser, mit Gott selbst zu reden, die Gedanken des Herzens offen auszusprechen, als irgendein formelhaftes Gebet zu sprechen.

Du kannst auch aufrichtig beten:

"Wenn diese Botschaft tatsächlich wahr ist, komm in mein Leben und verändere mein Herz und meine Seele. Ich habe keinen festen Glauben, aber ich will glauben, wenn du wirklich so bist, wie die Bibel sagt."

Dienstag, 6. Juli 2021

Gott gibt Hoffnung

Die Umweltaktivisten haben vielleicht recht. Unser Planet ist so vergiftet, dass er unbewohnbar werden könnte. Aber Gott ist der Schöpfer und er ist nicht in Rente gegangen.

Dann sah ich einen neuen Himmel und eine neue Erde. Denn der vorige Himmel und die vorige Erde waren vergangen, und auch das Meer war nicht mehr da. Offenbarung 21,1 HfA

Wir werden alle sterben. Was ist der gefährlichste Beruf? Ruhestand.

Jesus spricht zu ihr: Ich bin die Auferstehung und das Leben. Wer an mich glaubt, wird leben, auch wenn er stirbt; 

und jeder, der lebt und an mich glaubt, wird in Ewigkeit nicht sterben. Glaubst du das? Joh 11,25–26 SLT

Hast du versagt? Bist du wegen deiner Fehler oder Sünden gestresst oder bedroht?

Die Güte des Herrn hat kein Ende, sein Erbarmen hört niemals auf,
es ist jeden Morgen neu! Groß ist deine Treue, o Herr!
Klagelieder 3,22–23 HfA


Bist du hart verfolgt? Wirst du schikaniert? Gott steht dir bei.

Was kann man dazu noch sagen? Wenn Gott für uns ist, wer kann dann gegen uns sein? Römer 8,31 HfA

Sei mir gnädig, Gott, sei mir gnädig! Denn auf dich traut meine Seele, und unter dem Schatten deiner Flügel habe ich Zuflucht, bis das Unglück vorübergehe.

Ich rufe zu Gott, dem Allerhöchsten, zu Gott, der meine Sache zum guten Ende führt.

Er sende vom Himmel und helfe mir von der Schmähung dessen, der mir nachstellt. SELA. Gott sende seine Güte und Treue. 
Ps 57,2-4 L17

Bist du krank? Jesus heilte alle, die Heilung suchten. Er hat keinen Kranken zurückgewiesen. Er hat sich nie verändert.

Als es aber Abend geworden war, brachten sie viele Besessene zu ihm, und er trieb die Geister aus mit einem Wort und heilte alle Kranken,

damit erfüllt würde, was durch den Propheten Jesaja gesagt ist, der spricht: »Er hat unsere Gebrechen weggenommen und unsere Krankheiten getragen«.
Matthäus 8,16–17 SLT


Hast du gebetet, aber bist du bis jetzt immer noch krank?

Er gibt dem Müden Kraft und Stärke genug dem Unvermögenden.

Knaben werden müde und matt, und junge Männer straucheln und fallen;

aber die auf den HERRN harren, kriegen neue Kraft, dass sie auffahren mit Flügeln wie Adler, dass sie laufen und nicht matt werden, dass sie wandeln und nicht müde werden.
Jesaja 40,29–31 SLT


Vor dem Krieg gab es keine Antibiotika. Ein britischer Prediger betete um Heilung von Tuberkulose, aber er erlebte keine schnelle Wunderheilung. 

Er betete weiter und Gott gab ihm die Anweisung, jeden Tag zwei Stunden zu beten. Er gehorchte und wurde nach und nach gesund.

Freunde von mir haben für eine junge Frau gebetet, die psychisch krank und oft obdachlos war. 

Nach vielen Jahren kam sie zum Verstand. Sie bekam eine gute Betreuung und lebte in ihrer eigenen Wohnung. Sie nahm Kontakt zu ihrer Familie und einigen alten Freunden auf und begann nach und nach, positiv zu denken und zu leben.

Bitte gib nie auf!

Montag, 5. Juli 2021

Bibeltexte die beim Beten helfen.

Hier sind einige Bibeltexte mit kurzen Kommentaren, die Dir beim Beten helfen können.

Aus dem Munde der Kinder und Säuglinge hast Du Macht gegründet wegen Deiner Bedränger, um zum Schweigen zu bringen den Feind und den Rachgierigen. Psalm 8,3 ELB

Gott erhört die Gebete von kleinen Kindern und neu bekehrten Christen. Bist Du kein Glaubensheld? Egal, lass Gott den Schrei Deines Herzens hören. Er will Dir helfen und vielleicht überraschen.

Bittet, und es wird Euch gegeben werden; sucht, und ihr werdet finden; klopft an, und es wird Euch geöffnet werden!
Denn jeder Bittende empfängt, und der Suchende findet, und dem Anklopfenden wird geöffnet werden.
Matthäus 7,7–8 ELB


Vielleicht betest Du und Du bekommst keine Antwort. Mach Dir keine Sorgen. Gott will Dich erhören. Gib bitte nicht auf.

  • Suche mehr Hilfe.

  • Suche mehr Weisheit in der Bibel, damit Du besser beten kannst.

  • Bitte andere Christen, mit Dir zu beten.

  • Bitte Gott, Dir intuitive Einsicht zu geben, wie Du beten kannst.

  • Bitte Gott, Dir zu offenbaren, ob Du an einer sündhaften Haltung festklammert, sodass Dein Glauben blockiert ist.

Seht, welch eine Liebe uns der Vater gegeben hat, dass wir Kinder Gottes heißen sollen! Und wir sind es. Deswegen erkennt uns die Welt nicht, weil sie ihn nicht erkannt hat. 1. Johannes 3,1 ELB

Glaubst Du an Jesus? Du musst verstehen, dass Gott Dich segnen will.

Was wollen wir nun hierzu sagen? Ist Gott für uns, wer kann gegen uns sein?
Er, der sogar seinen eigenen Sohn nicht verschont hat, sondern ihn für uns alle dahingegeben hat, wie sollte er uns mit ihm nicht auch alles schenken?
Römer 8,31–32 SLT


Es gibt manche Christen, die ein verzerrtes Gottesbild haben. Sie sehen sich als erbärmliche Sünder, die nichts verdienen und deshalb nicht viel von Gott erwarten sollen.

Als der verlorene Sohn in Lukas 15 zu seinem Vater zurückkam, bat er um die Gnade, als Knecht zu dienen. Wie reagierte der Vater?


Aber der Vater sprach zu seinen Knechten: Bringt das beste Festgewand her und zieht es ihm an, und gebt ihm einen Ring an seine Hand und Schuhe an die Füße;
und bringt das gemästete Kalb her und schlachtet es; und lasst uns essen und fröhlich sein!
Lukas 15,22–23 SLT


Bist Du schwach im Glauben? Du weißt, dass für Gott nichts unmöglich ist, aber Du zweifelst, ob Dein schwacher Glaube reicht, eine Antwort zu bekommen. 

Ein anderes Gleichnis legte er ihnen vor und sprach: Das Reich der Himmel gleicht einem Senfkorn, das ein Mensch nahm und auf seinen Acker säte. 

Dieses ist zwar unter allen Samen das kleinste; wenn es aber wächst, so wird es größer als die Gartengewächse und wird ein Baum, sodass die Vögel des Himmels kommen und in seinen Zweigen nisten. Matthäus 13,31–32 SLT

Fange klein an, und gib nie auf. Dein kleiner Glaube kann wachsen, bis Du Gott besser kennst und Dein Glaube stark wird.

Freue Dich über den Herrn, und er wird Dir geben, was Du Dir von Herzen wünschst.
Befiehl dem Herrn Dein Leben an und vertraue auf ihn, er wird es richtig machen.
Psalm 37,4–5 HfA

Sonntag, 4. Juli 2021

Unsere Suche nach Identität und Gemeinschaft

Wir alle haben eine Sehnsucht nach Gemeinschaft. Ohne das Gefühl der Zugehörigkeit sind wir oft verunsichert und einsam.

Und Gott der HERR sprach: Es ist nicht gut, dass der Mensch allein sei; ich will ihm eine Gehilfin machen, die ihm entspricht! 1 Mose 2,18 SLT

Andrerseits haben wir Angst vor Ablehnung, indem wir von unserer Familie oder Gemeinschaft ausgeschlossen sind.

Unsere Identität ist kaum von unserem Gefühl der Zugehörigkeit zu trennen.

Dein Name bezeichnet dich als Mitglied einer Nation oder Religion. Ahmed oder Mohammed Ali ist wahrscheinlich Moslem. Aaron Goldstein ist wahrscheinlich Jude, und zwar Aschkenasisch. Siobon ist eine Frau irischer Herkunft und Wladimir ist Russisch.

Bei einem Fußballspiel sehen wir nicht nur die Fußballspieler, sondern auch die meisten Zuschauer gehören der einen oder anderen Mannschaft an.

Innerhalb einer Nation identifizieren viele mit ihrer Region. Viele Bayern betrachten Norddeutscher als Außenseiter. Im Rheinland gibt es eine Rivalität zwischen Düsseldorf und Köln.

In England, Italien, Deutschland und in den Vereinigten Staaten sehen wir immer noch eine Rivalität zwischen Nord und Süd. In Deutschland spricht man heute von Ossis und Wessis.

Im Neuen Testament haben die religiösen Leiter in Jerusalem auf die Galiläer herabgeschaut.
Der Konflikt zwischen Nord und Süd in Israel dauerte Jahrhunderte.

Muslime haben mir gesagt, dass Muslime niemals andere Muslime töten dürfen. Ich habe gefragt, warum es so viele Kriege zwischen Muslimen gibt. Die übliche Antwort ist, dass die Feinde keine wahren Muslime sind. 

Einmal fragte ich, warum die Feinde in einem Krieg nicht als Muslime angesehen werden, aber wenn sich die Pilger jedes Jahr in Mekka versammeln, werden alle Arten von Muslimen anerkannt. Der Muslim konnte das nicht erklären.

Aber wir Christen sind manchmal nicht anders. Manche evangelischen Christen sind überzeugt, dass kein Katholik in den Himmel kommen kann. Es gibt auch Katholiken, die meinen, nur Katholiken können wahre Christen sein.

Es gibt Lutheraner, die alle Freikirchen als Sekten verurteilen, und es gibt Freikirchen, die auf Lutheraner herabschauen.

Es gibt auch Freikirchen, die Pfingstler nicht als Christen anerkennen.

Aber du bist nicht wegen deiner Angehörigkeit zu einer Konfession errettet, sondern durch deine persönliche Beziehung zu Jesus.

Kurz vor seiner Verhaftung und Hinrichtung hielt Jesus eine sehr wichtige Rede.

Ich bin der wahre Weinstock, und mein Vater ist der Weingärtner. Johannes 15,1 SLT

Ich bin der Weinstock, ihr seid die Reben. Wer in mir bleibt und ich in ihm, der bringt viel Frucht; denn getrennt von mir könnt ihr nichts tun.
Johannes 15,5 SLT

Deine Zugehörigkeit besteht in erster Linie nicht aus deiner Mitgliedschaft deiner Familie, deiner Gemeinde, deiner Konfession oder deiner Nation. 

Wenn du in enger Gemeinschaft mit Jesus lebst, kannst du deine Unsicherheit loswerden. Gott liebt dich als sein eigenes Kind.

Bist du dann nicht mehr wer du bist? Du bleibst immer noch Deutscher oder Schweizer, Mann oder Frau, Lehrer oder Taxifahrer, vielleicht Pfingstler oder Baptist oder …. 

Du bist du und Gott hat dich einmalig geschaffen. Keiner ist wie du.

Aber du gehörst zu Gottes Familie, und du bist nicht mehr Otto Normalbürger, sondern ein Sohn oder eine Tochter des allmächtigen Königs im Himmel.

 

Samstag, 3. Juli 2021

Wir Brauchen Hoffnung in der Endzeit.

 Lasst uns festhalten am Bekenntnis der Hoffnung, ohne zu wanken, — denn er ist treu, der die Verheißung gegeben hat —, Hebräer 10,23 Schlachter 2000

Wenn wir an der Hoffnung festhalten, werden wir nicht pessimistisch sein.
Wenn deine Gedankenwelt von Hoffnung geprägt ist, wirst du optimistisch sprechen.

Wenn deine Gedanken ständig um Impfstoff-Verschwörungen kreisen, brauchst du den Blick nach oben zu richten.

Wenn ihr nun mit Christus zu einem neuen Leben auferweckt worden seid, dann richtet euch ganz auf Gottes himmlische Welt aus. Seht dahin, wo Christus ist, auf dem Ehrenplatz an Gottes rechter Seite.

Ja, richtet eure Gedanken auf Gottes himmlische Welt und nicht auf das, was diese irdische Welt ausmacht.
Kolosser 3,1–2 HfA

Viele lesen immer wieder Warnungen im Internet. 

Einige warnen gegen Hirnschaden von Covid. Andere warnen gegen Schlaganfall oder gegen die Umgestaltung von DNS durch Impfstoff.
Andere denken, der Impfstoff könnte das Malzeichen des Tieres sein.

Wenn du immer wieder von Warnungen im Internet verunsichert und genervt bist, und du kannst dich nicht entscheiden, wer recht hat, kannst du mit deinem angstvollen Grübeln die Wahrheit erkennen?

Du kannst die Realität in der Finsternis nicht finden, indem du die Finsternis erforscht. Nur das Licht kann die Realität enthüllen.

Ja, richtet eure Gedanken auf Gottes himmlische Welt und nicht auf das, was diese irdische Welt ausmacht. Kolosser 3,1–2 HfA

Ein anderes Mal sagte Jesus zu den Menschen: »Ich bin das Licht für die Welt. Wer mir nachfolgt, wird nicht in der Dunkelheit umherirren, sondern er hat das Licht, das ihn zum Leben führt.«
Johannes 8,12 HfA

Wo finden wir das Licht? In Gottes Wort.

Dein Wort ist wie ein Licht in der Nacht, das meinen Weg erleuchtet. Psalm 119,105 HfA

Aber wenn du in der Bibel herumstöberst, um deine Ängste zu bestätigen, wirst du wahrscheinlich schiefgehen.

Wenn du andrerseits Gottes liebevolle Nähe suchst, kannst du mit der Führung des Heiligen Geistes Hoffnung und Ermutigung finden, auch in finsteren Zeiten.


Ist der Covid Impfstoff das Malzeichen des Tieres? Könnte das sein?

Wo finden wir in der Bibel das Malzeichen des Tieres?

Dieses zweite Tier vollbrachte große Wunder. Vor den Augen der Menschen ließ es sogar Feuer vom Himmel auf die Erde fallen.

Im Auftrag des ersten Tieres verführte das zweite Tier die Menschen durch solche Wunder. Es forderte sie auf, eine Statue zu Ehren des ersten Tieres zu errichten, das durchs Schwert tödlich verwundet und dann wieder lebendig geworden war.

Doch das war noch nicht alles. Es gelang ihm sogar, der Statue Leben einzuhauchen. Sie begann zu sprechen und verlangte, dass jeder getötet werden sollte, der sie nicht verehrte und anbetete.

Das zweite Tier brachte alle dazu – ob groß oder klein, reich oder arm, ob Herr oder Sklave –, auf der rechten Hand oder der Stirn ein Zeichen zu tragen.
Offenbarung 13,13–16 HfA

Wann wird das Malzeichen des Tieres kommen? Nicht, wenn der Antichrist irgendwo verschleiert im Hintergrund lauert, wie vielleicht jetzt.

Im Gegenteil. Zwei teuflische Männer werden ganz offen herrschen, wie Hitler oder Stalin. Alle werden ganz offen gezwungen, eine sichtbare Statue anzubeten. Wer nicht anbetet, wird hingerichtet.

Das ist noch nicht geschehen. Das Malzeichen des Tieres wir nur erscheinen, wenn der Antichrist offenbart ist, nicht verschleiert.

Aber könnte der Impfstoff eine Vorbereitung für eine teuflische Weltherrschaft sein?

Viele Aspekte unseres Lebens können von einem zukünftigen Weltherrscher genutzt werden.
Google, GPS, Facebook, Kreditkarten, etc. Wir werden ständig beobachtet, aber wenn ich mich aus der postmodernen Welt zurückziehe, wird mein Missionsfeld für Jesus extrem eingeschränkt.

Und wenn ich auch wanderte durchs Tal des Todesschattens, so fürchte ich kein Unglück, denn du bist bei mir; dein Stecken und dein Stab, die trösten mich.

Du bereitest vor mir einen Tisch im Angesicht meiner Feinde; du hast mein Haupt mit Öl gesalbt, mein Becher fließt über. Psalm 23,4–5
Schlachter 2000

Ich muss die aktuelle Realität akzeptieren und Gottes Schutz und Gnade in Anspruch nehmen. Ohne Hoffnung geht es einfach nicht mehr.

Nur Güte und Gnade werden mir folgen mein Leben lang, und ich werde bleiben im Haus des HERRN immerdar.
Psalm 23,6 Schlachter 2000

Freitag, 2. Juli 2021

Der Missionsbefehl mit Zeichen und Wundern

 Calvin behauptete, die übernatürlichen Geistesgaben im Neuen Testament nur für biblische Zeiten bestimmt waren. Viele reformierten Christen, glauben die Gabe der Prophetie sei nicht spätere Generation bestimmt.

Der Leiter der Reformation in Schottland war John Knox. Seine Lehre des Seelenheils war genau wie bei Calvin, aber er war als Prophet anerkannt, und Luther auch.

Viele reformierte Christen glauben in unserer Zeit nicht an Wunderheilungen. Martin Luther glaubte anfangs auch nicht daran, aber später betete er um Wunderheilungen und Gott heilte.

Kirchengeschichte ist wichtig, aber die Grundlage unseres Glaubens und unserer Lehre ist die Bibel.

Nach seiner Auferstehung verbrachte Jesus 40 Tage mit seinen Jüngern, besonders mit seinen auserwählten Aposteln.

Gleich vor seiner Himmelfahrt gab er seinen Aposteln seine letzten Anweisungen, die als der Missionsbefehl bekannt ist.

Dieser Missionsbefehl finden wir in drei Bibelstellen, Matthäus 28,18–20; Markus 16,15–20; Apostelgeschichte 1,8–9.

Wir müssen Bibelverse in ihrem Kontext studieren. Deshalb habe ich alle drei Passagen am Ende dieses Beitrags gepostet.


Wenn wir uns nur auf eine dieser Passagen konzentrieren, können wir den Missionsbefehl missverstehen.

In Matthäus 28, wird die Ausbildung und Zurüstung Jünger aus allen Nationen betont. 

In der Apostelgeschichte 1, sehen wir, dass der Missionsbefehl nicht komplett vollbracht wird, bis alle Völker „bis an das Ende der Erde“ erreicht sind.

In der Passage in Markus 16 sehen wir zwei andere Schwerpunkte.
Die Verkündung des Evangeliums soll mit Zeichen und Wundern begleitet sein.

Diese Zeichen aber werden denen folgen, die glauben: In meinem Namen werden sie Dämonen austreiben; sie werden in neuen Sprachen reden; 

werden Schlangen aufheben, und wenn sie etwas Tödliches trinken, wird es ihnen nicht schaden; Schwachen werden sie die Hände auflegen, und sie werden sich wohl befinden. Markus 16,17-18 ELB

Diese Passage wird von einigen bestritten. Es ist möglich, dass Markus 16,9-20 nicht von Markus geschrieben wurde. Deshalb, so wird behauptet, sollten wir diese Passage nicht als Gottes Wort akzeptieren.

Aber Jesus erkannte die ersten fünf Bücher der Bibel als von Mose geschrieben an, obwohl das letzte Kapitel von Deuteronomium erst nach Moses Tod geschrieben wurde.

In Markus 16,17-18 sehen wir auch, dass nicht nur Aposteln oder Ältesten beauftragt sind, mit übernatürlichen Geistesgaben zu missionieren.

„Diese Zeichen aber werden denen folgen, die glauben…“ Nicht nur denen, die ordiniert sind, sondern „denen die glauben.“

Aber sollen Christen immun gegen Schlangenbisse sein? Ein bisschen seltsam, oder?

In Malta wurde Paulus von einer tödlichen Schlange gebissen. 

Sie aber erwarteten, dass er anschwellen oder plötzlich tot hinfallen werde. Als sie aber lange warteten und sahen, dass ihm nichts Ungewöhnliches geschah, änderten sie ihre Meinung und sagten, er sei ein Gott. Apostelgeschichte 28,6 ELB

Ich habe in Facebook eine seltsame Theorie gefunden, dass Zeichen und Wunder nur für die Mission unter Juden bestimmt war, aber die nicht-Juden sollen nur die Botschaft ohne Wunder hören. Stimmt das?

Paulus war der wichtigste Missionar unter den Griechen und Nicht-Juden.

Dies aber geschah zwei Jahre lang, sodass alle, die in Asien wohnten, sowohl Juden als auch Griechen, das Wort des Herrn hörten.

Und ungewöhnliche Wunderwerke tat Gott durch die Hände des Paulus,
sodass man sogar Schweißtücher oder Schurze von seinem Leib weg auf die Kranken legte und die Krankheiten von ihnen wichen und die bösen Geister ausfuhren.
Apostelgeschichte 19,10–12 ELB

Der euch nun den Geist darreicht und Wunderwerke unter euch wirkt, tut er es aus Gesetzeswerken oder aus der Kunde des Glaubens?
Galater 3,5 ELB

Hier sind die drei Passagen, wo der Missionsbefehl zu finden ist.

Und er sprach zu ihnen: Geht hin in die ganze Welt und predigt das Evangelium der ganzen Schöpfung!
Wer gläubig geworden und getauft worden ist, wird gerettet werden; wer aber ungläubig ist, wird verdammt werden.
Diese Zeichen aber werden denen folgen, die glauben: In meinem Namen werden sie Dämonen austreiben; sie werden in neuen Sprachen reden;
werden Schlangen aufheben, und wenn sie etwas Tödliches trinken, wird es ihnen nicht schaden; Schwachen werden sie die Hände auflegen, und sie werden sich wohl befinden.
Der Herr wurde nun, nachdem er mit ihnen geredet hatte, in den Himmel aufgenommen und setzte sich zur Rechten Gottes.
Jene aber zogen aus und predigten überall, während der Herr mitwirkte und das Wort durch die darauf folgenden Zeichen bestätigte.
Markus 16,15–20 ELB

Und Jesus trat zu ihnen und redete mit ihnen und sprach: Mir ist alle Macht gegeben im Himmel und auf Erden.
Geht nun hin und macht alle Nationen zu Jüngern, und tauft sie auf den Namen des Vaters und des Sohnes und des Heiligen Geistes,
und lehrt sie alles zu bewahren, was ich euch geboten habe! Und siehe, ich bin bei euch alle Tage bis zur Vollendung des Zeitalters.
Matthäus 28,18–20 ELB


Aber ihr werdet Kraft empfangen, wenn der Heilige Geist auf euch gekommen ist; und ihr werdet meine Zeugen sein, sowohl in Jerusalem als auch in ganz Judäa und Samaria und bis an das Ende der Erde.
Und als er dies gesagt hatte, wurde er vor ihren Blicken emporgehoben, und eine Wolke nahm ihn auf vor ihren Augen weg.
Apostelgeschichte 1,8–9 ELB



Donnerstag, 1. Juli 2021

Gottes Gute Pläne für dich

Heute ist der erste Juli, hier in Australien der erste Tag eines neuen Steuerjahres. Ich bin 72 Jahre alt und Gott sei Dank gesund und mit einer wunderbaren Frau verheiratet. Gott hat mich so gesegnet.

Vor einem Jahr, am 3. Juli war mein letzter Tag als Sprachlehrer. Nach 40 Jahren verließ ich das Klassenzimmer zum letzten Mal. Ich will nicht mehr zurück.

Ich spüre, dass gerade heute und diese Woche eine neue Zeit in meinem Leben beginnt. Was hat Gott mit mir vor?

Ich las heute Morgen Jesaja Kapitel 43.

Aber jetzt, so spricht der HERR, der dich geschaffen, Jakob, und der dich gebildet hat, Israel: Fürchte dich nicht, denn ich habe dich erlöst! Ich habe dich bei deinem Namen gerufen, du bist mein. Jesaja 43,1 ELB

Ich bin kein Jude, aber wenn Gott von seiner Liebe für sein Volk spricht, weiß ich, dass Gott alle seine Kinder nicht weniger liebt.

Wenn du durchs Wasser gehst, ich bin bei dir, und durch Ströme, sie werden dich nicht überfluten. Wenn du durchs Feuer gehst, wirst du nicht versengt werden, und die Flamme wird dich nicht verbrennen. Jesaja 43,2 ELB

Gott hat die Juden von der Sklaverei in Ägypten mit erstaunlichen Wundern errettet. Er hat sich nie verändert. 

Wenn du in einer unerträglichen Situation bist, will er auch dir mit unbegrenzter Liebe und überwältigender Wunderkraft helfen, deine Probleme zu verkraften und dich aus schrecklichen Klemmen zu retten.

Bist du mitten in einem Albtraum? Bitte Gott, dich zu retten. 

Als neuer Christ war ich schon depressiv.  Ich bekehrte mich in einer engstirnigen Sekte. Die Pastoren haben mich exkommuniziert, aber Jesus hat mich nicht zurückgewiesen.

Alle Menschen, die mir der Vater gibt, werden zu mir kommen, und keinen von ihnen werde ich je abweisen. Johannes 6,37 HfA

Ich hatte einen totalen Nervenzusammenbruch und war ein ganzes Jahr lang in einer Klinik. Ich danke Gott für gute Ärzte und gute Pflege. 

Auch wenn Prediger dich im Stich lassen, Gott selbst wird nie versagen. Gott hat mich vollständig geheilt. Meine Genesung hat lange gedauert, aber ich bin jetzt in Ruhestand wirklich zufrieden.

Wenn du durchs Wasser gehst, ich bin bei dir, und durch Ströme, sie werden dich nicht überfluten. Wenn du durchs Feuer gehst, wirst du nicht versengt werden, und die Flamme wird dich nicht verbrennen. Jesaja 43,2 ELB

Ich fühle mich von diesen Worten ein bisschen eingeschüchtert. Was kommt noch? Aber dann denke ich an Gottes Wunderheilungen in meinem Leben, und ich weiß, dass er mir in allen künftigen Proben beistehen wird.

Im letzten Jahr hatte ich ein MRT-Scan. Zwei Jahren vorher hatte ich eine Krebsdiagnose, aber letztes Jahre im September sah ich den Befund des Scans. Die Tumoren waren verschwunden.

Ich habe solche Wunder in meinem Leben erfahren. Niemand kann mich mit religiösen Theorien überreden, dass Jesus nur in der Bibel der Wunderheiler war. 

Jesus hat sich nie verändert. Er ist mein Retter und mein Heiler, und ist auch dein Retter und Heiler, denn er liebt dich auch.

Jesus liebt mich nicht mehr als dich. Gott ist kein willkürlicher Vater, der manche Kinder liebt und heilt, aber andere Kinder lieber krank bleiben lässt.


Was hat Gott mit dir vor?

Denn ich weiß, was für Gedanken ich über euch habe, spricht der HERR, Gedanken des Friedens und nicht des Unheils, um euch eine Zukunft und eine Hoffnung zu geben.

Und ihr werdet mich anrufen und hingehen und zu mir flehen, und ich will euch erhören;
ja, ihr werdet mich suchen und finden, wenn ihr von ganzem Herzen nach mir verlangen werdet;
Jeremia 29,11–13 Schlachter 2000

Mittwoch, 30. Juni 2021

Krankheit von Unten. Heilung von Gott

 Solltest du Gott für eine schreckliche Krebsdiagnose danken? Ja und nein. Wir können Gott danken, dass wir wissen, worum es geht. Es ist schrecklich, vergiftet zu werden, aber noch schlimmer ist es, nicht zu wissen, dass man vergiftet ist.

Aber sollten wir Gott für den Krebs selbst danken? Nein, wirklich nicht. Ist Gott so ein Vater, der seine Kinder vergiften würde? Aber wirklich?

Es gibt Christen, die Gott für Krankheit danken, weil alles ein Segen Gottes sein soll, aber warum gehen sie dann zum Arzt, um die Krankheit mit Medikamenten oder einer Operation zu entfernen?

Aber kommt nicht alles von Gott? Er ist der allmächtige Schöpfer, nicht wahr?

Gibt es einen anderen Gott? Natürlich nicht. Aber es gibt den Teufel, der Gottes Schöpfung vergiftet und verdirbt.

Der Dieb kommt nur, um zu stehlen, zu töten und zu verderben; ich bin gekommen, damit sie das Leben haben und es im Überfluss haben.
Johannes 10,10 Schlachter 2000

Woher kommt Krankheit? Petrus hat den irdischen Dienst von Jesus kurz zusammengefasst und diese Frage beantwortet.

Und ihr wisst auch, dass Gott Jesus von Nazareth mit dem Heiligen Geist und mit Kraft gesalbt hat. Er zog umher, tat Gutes und heilte alle, die vom Teufel bedrängt waren, denn Gott war mit ihm.
Apostelgeschichte 10,38

Ein auffälliges Thema in Mt, Mk, Lk und Johannes ist Wunderheilung. Jesus heilte, heilte, heilte, heilte und heilte immer wieder. In keinem Fall hat Jesus gesagt, ein Kranke soll geduldig leiden.

Er hat niemals so reagiert. Niemals. Warum denken so viele Christen heute anders als Jesus? Jesus hat sich nie verändert.


Jesus Christus ist derselbe gestern und heute und auch in Ewigkeit!
Hebräer 13,8 Schlachter 2000

Jesus sagte, wir müssen unsere Feinde lieben, aber er sagte nie, wir sollten den Teufel lieben. 

  • Wieso sollen wir also die Werke des Teufels lieben? 

  • Wieso sollen wir Depression, Krebs, Herzinfarkt, Blindheit oder allerlei Behinderungen lieben? 

    Wenn wir Gott für die Werke des Teufels danken, setzen wir Gottes Heilung außer Kraft. 

    Wenn ein böser Feind dein Land invadiert, und du begrüßt die grausamen Besatzungstruppen, wie kannst du Befreiung erwarten?

    Als ich eine Krebsdiagnose bekam, bekam ich von dem Heiligen Geist Trost und starke Zusicherung, dass Gott mich heilen wollte.

    Ist das Biblisch? Doch.


    Lobe den HERRN, meine Seele, und vergiss nicht, was er dir Gutes getan hat!

    Der dir alle deine Sünden vergibt und heilt alle deine Gebrechen; 


der dein Leben vom Verderben erlöst, der dich krönt mit Gnade und Barmherzigkeit;
Psalm 103,2–4 Schlachter 2000

Eines Tages besuchte ich einen Gottesdienst, wo man für Wunderheilungen betete. Ich spürte die Gegenwart Gottes wie ein loderndes Feuer. Ich spürte auch den Zorn Gottes, aber ich zugleich spürte ich Gottes Liebe.

Was sollte das bedeuten? Ich wusste, dass Gott wütend war, aber nicht gegen mich. Gott war gegen den Teufel wütend, weil der mich, ein geliebtes Kind Gottes, so vergiftet und bedroht hatte.

Fast zwei Jahre später hat ein MRT-Scan klar gezeigt, dass Gott die Tumoren von meiner Prostata entfernt hatte. Der Feind war besiegt.

Montag, 28. Juni 2021

Die Endzeiterweckung fängt klein an.

Welche Werke hat Jesus vor dem Kreuz getan?

  • Er wirkte Wunder.

  • Er heilte alle Arten von Krankheiten.

  • Er heilte die Blinden und die Tauben.

  • Er erweckte Leichen wieder zum Leben.

  • Er speiste große Menschenmengen mit ein wenig Brot.

  • Er ging auf Wasser.

Wahrlich, wahrlich, ich sage euch: Wer an mich glaubt, der wird die Werke auch tun, die ich tue, und wird größere als diese tun, weil ich zu meinem Vater gehe.

Und alles, was ihr bitten werdet in meinem Namen, das will ich tun, damit der Vater verherrlicht wird in dem Sohn.
Johannes 14,12–13 Schlachter 2000 

Du liest die Bibel und du glaubst, Jesus hat das alles getan. Aber wo finden größere Werke?

Mose hat einen Felsen mit seinem Stab geschlagen. Frisches Wasser floss vom Felsen und zwei Millionen Hebräer und ihr Vieh hatten genug Frischwasser.

Sogar die Kranken trug man an die Straße und legte sie dort auf Betten und Bahren, damit wenigstens der Schatten von Petrus auf sie fiel, wenn er vorüberging.
 
Selbst aus den umliegenden Städten Jerusalems strömten die Menschen herbei. Sie brachten ihre Kranken und solche, die von bösen Geistern geplagt waren, und alle wurden gesund.
Apg 5,15–16 HfA


Jesus sagte, wer an Ihn glaubt, soll seinen Dienst auf diese Weise fortsetzen, und die Apostel haben das getan, aber nicht nur die Apostel. Ich bin 72 und in meiner Lebenszeit gibt es treue Christen, die Leichen wieder zum Leben gebracht haben.

Vor etwa 55 Jahren war eine große Erweckung in West Timor in Indonesien. Einheimische Missionare ohne theologische Ausbildungen haben toten aufgerichtet.

Eines Tages standen zwei dieser Wanderprediger an einem Fluss, an dem aufgrund von tropischen Regenstürmen Hochwasser herrschte. Sie mussten den Fluss überqueren, um in dem gegenüberliegenden Dorf zu predigen, aber sie sahen keine Möglichkeit, das Dorf zu erreichen.

Gott gab ihnen die Geistesgaben des Glaubens, damit sie ein Wunder bewirken könnten, das ihren eigenen Glauben überstieg.

Sie setzten ihre Füße in den Fluss und liefen auf dem Wasser zum anderen Ufer.

Wie viele anderen Christen erwarte ich die Endzeiterweckung, wo solche Wunder überall in der Welt geschehen werden, aber ich will nicht nur Zuschauer sein.

Wenn Jesus uns aufgerufen hat, in seine Fußstapfen zu treten, wie können wir dann anfangen, und zwar genau hier und jetzt?

Zuerst müssen wir erkennen, dass Jesus seine eigene göttliche Allmacht nicht umsetzte, Wunder zu vollbringen.

Nehmt euch Jesus Christus zum Vorbild:
Obwohl er in jeder Hinsicht Gott gleich war, hielt er nicht selbstsüchtig daran fest, wie Gott zu sein.


Nein, er verzichtete darauf und wurde einem Sklaven gleich: Er wurde wie jeder andere Mensch geboren und war in allem ein Mensch wie wir. Philipper 2,5–7 HfA

Jesus hat auf seine göttliche Allmacht und Allwissenheit verzichtet, damit er als Mensch unser Vorbild sein sollte.


Mose und Elia waren auch Menschen. Mose setzte Gottes Allmacht durch seinen Glauben frei, und so auch Elia.

Jesus handelte in der gleichen Weise wie die großen Propheten, die gewöhnliche Menschen waren, die mit der Führung und Kraft des Heiligen Geistes Gottes Wunderkraft durch den Glauben freisetzten.

Da antwortete Jesus und sprach zu ihnen: Wahrlich, wahrlich, ich sage euch: Der Sohn kann nichts von sich selbst aus tun, sondern nur, was er den Vater tun sieht; denn was dieser tut, das tut gleicherweise auch der Sohn. Johannes 5,19 Schlachter 2000

Wie können wir also anfangen, in diesem übernatürlichen Bereich zu funktionieren?

Wenn man einen riesigen Berg besteigen will, sollte man mit einem kleinen Felsen beginnen.

Wenn du Kopfschmerzen hast, kannst du deine Hand auf deine Stirn legen und Gottes Frieden und Entspannung freisetzen.

Jesus selbst lehrte, dass wir klein anfangen können.


Ein anderes Gleichnis legte er ihnen vor und sprach: Das Reich der Himmel gleicht einem Senfkorn, das ein Mensch nahm und auf seinen Acker säte.

Dieses ist zwar unter allen Samen das kleinste; wenn es aber wächst, so wird es größer als die Gartengewächse und wird ein Baum, sodass die Vögel des Himmels kommen und in seinen Zweigen nisten.
Matthäus 13,31–32 Schlachter 2000

Samstag, 26. Juni 2021

Jesus schätzt kindlichen Glauben

 Ein Kind lag auf seinem Sterbebett im Krankenhaus. Seine Mutter hielt seine Hand, und versuchte, ihre Tränen zurückzuhalten.

Der Junge glaubte an Jesus. Er wusste, dass er bald im Himmel sein würde und dass sein Schmerz vorbei sein würde, aber er fühlte sich auch unsicher.

Er empfand Mitleid mit seiner Mutter, die bereits tief trauerte. Er konnte sich ein Leben ohne seine liebe Mutter nicht vorstellen, aber er wusste, dass seine Mutter nach seinem Tod einen Kummer erleiden würde, der nur schwer zu ertragen sein würde.

„Mutti, bitte weine nicht zu viel. Ich komme in den Himmel, nicht wahr? Und dann wirst du auch dahin kommen, wenn meine Schwester erwachsen ist.“

„Ich weiß liebes Kind, aber ich werde dich vermissen.“

„Mutti, ich weiß, dass ich bald im Himmel sein werde, aber wie wird es da sein?“

„Liebes Kind, ich bin selbst noch nie gestorben, aber ich bin sicher, dass du da ganz geborgen und wie zu Hause sein wirst.“

„Stell dir vor, du schläfst ein, und am Morgen erwachst du in deinem eigenen Bett zu Hause. Ich werde nicht da sein, aber ich komme später zu dir. Als du erwachst, stehen Oma und Opa da mit Jesus. Sie lieben dich so sehr.“

Das ist eine Erzählung, aber wir müssen kindlichen Glauben nie verachten.

Jesus rief ein kleines Kind, stellte es in ihre Mitte
und sagte: »Ich versichere euch: Wenn ihr euch nicht ändert und so werdet wie die Kinder, kommt ihr ganz sicher nicht in Gottes himmlisches Reich.
Matthäus 18,2–3 HfA


Aber die jüdischen Schriftgelehrten hatten keine Zeit für solche einfachen Ideen. Jesus war demütig, aber sie waren zu hochmütig, um Jesus zu verstehen. 

Leider gibt es auch heute nicht nur jüdische Rabbiner, sondern auch humanistisch orientierte Theologen und Pfarrer, die mit akademischen Theorien so beschäftigt sind, dass sie Jesus nicht verstehen.

Wenn Jesus von Glauben sprach, meinte er, wir sollen kindliches Gottesvertrauen haben. Wenn Jesus oder Vater Gott Klartext spricht, müssen wir einfach daran glauben.

Kurz vor seinem Tod am Kreuz sprach Jesus mit seinen Jüngern am Abendmahl.

Euer Herz erschrecke nicht! Glaubt an Gott und glaubt an mich!

Im Haus meines Vaters sind viele Wohnungen; wenn nicht, so hätte ich es euch gesagt. Ich gehe hin, um euch eine Stätte zu bereiten.

Und wenn ich hingehe und euch eine Stätte bereite, so komme ich wieder und werde euch zu mir nehmen, damit auch ihr seid, wo ich bin.
Johannes 14,1–3 Schlachter 2000


In der englischen King James Übersetzung, spricht Jesus nicht von Wohnungen, sondern „Mansions“ … Das heißt Villen, wie die vornehmen Häuser in Beverly Hills oder am Steigenberger See. Das griechische Wort bedeutet nur ein Gebäude, wo man wohnt. Ich glaube Gott hat das allerbeste für uns vorbereitet.

Viele ausgebildeten Leute denken, das sei zu kindlich, zu einfach, oder zu schön, um wahr zu sein, aber Jesus erklärte die Wahrheit.

Jemand fragte den berühmten schweizerischen Theologen, wie er seine Theologie zusammenfassen könnte.

Er antwortete kurz mit einem englischen Kinderlied.

„Jesus loves me, this I know, for the Bible tells me so.“

"Jesus liebt mich, das weiß ich, denn die Bibel sagt es mir."

Donnerstag, 24. Juni 2021

Gott Transformiert deine Vergangenheit

 Nicht nur Jesus selbst, sondern auch Johannes der Täufer lebte von klein auf ein heiliges Leben.

Als der Priester Zacharias im Tempel diente, wurde er von einem Engel besucht, der die Geburt von Johannes dem Täufer ankündigte.

Gott wird ihm eine große Aufgabe übertragen. Er wird weder Wein noch andere berauschende Getränke zu sich nehmen. 

Schon vor seiner Geburt wird er mit dem Heiligen Geist erfüllt sein,
und er wird viele in Israel zum Herrn, ihrem Gott, zurückbringen.
Lukas 1,15–16 HfA


Wenn du von klein auf in der Nähe Gottes gelebt hast, kannst du Gott dafür loben und danken, aber das ist nicht meine Geschichte.

Aber Gott hat mein Leben geplant. Er hat auch die Irrwege und Fehltritte meiner Kindheit und Jugend in seinen Plan für mein christliches Leben eingewoben. Das ist seine Art, Dinge zu tun.

Die Eltern von Milly Bennitt waren tief überzeugte Christen, aber sie war ein rebellisches Partygirl.

Als sie etwa zwanzig Jahre alt war, lag ihr Vater im Sterben. Sie kam nach Hause, um sich zu verabschieden. Dann erhörte Gott auf wundersame Weise die Gebete ihrer Eltern.

Als ihr Vater in das nächste Leben hinüberging, hob er seine Arme und sein Gesicht leuchtete in der Herrlichkeit Gottes. Milly war tief berührt und wurde gläubig.

Sie verliebte sich in Jesus, aber Milly hatte immer noch keine Zeit für starren religiösen Konformismus.

Sie saß oft im Garten, rauchte eine Zigarette und führte liebevolle Gespräche mit Jesus. Eines Tages sagte Jesus zu ihr: "Du brauchst diese Zigaretten nicht mehr", und sie konnte das Rauchen ohne große Schwierigkeiten aufgeben.

Sie liebte Jesus von ganzem Herzen, aber sie war keine konventionelle junge Christin. Sie fuhr leidenschaftlich gern ihren Sportwagen, aber sie freute sich viel mehr über himmlische Heimsuchungen und Wunder.

Gott hatte einen Plan für dieses Partygirl. Er schickte sie als Missionarin auf eine Touristeninsel in Thailand, wo es keine Gemeinde und keine Mission gab.

Sie hat keine Gemeinde gegründet. Sie war einfach nur freundlich. Als ehemaliges Partygirl fiel es ihr nicht schwer, sich mit allen möglichen Leuten anzufreunden, ob Moslems, Buddhisten oder weltliche Touristen.

Ihre Mission war so erfolgreich, dass Muslime zu Christen wurden. Dann wurde sie von strengen Muslimen hart verfolgt. 

Sie wollten sie ermorden. Eines Tages geriet sie in einen Hinterhalt. Sie starrte dem Tod ins Auge, aber auf der Stelle wurde sie unsichtbar.

Ist das biblisch? Doch.

Da wurden alle in der Synagoge voll Zorn, als sie dies hörten.
Und sie standen auf und stießen ihn zur Stadt hinaus und führten ihn an den Rand des Berges, auf dem ihre Stadt gebaut war, um ihn hinabzustürzen.

Er aber ging mitten durch sie hindurch und zog weiter.
Lukas 4,28–30 Schlachter 2000

Enge Freundschaft mit Gott

Ich nenne euch nicht mehr Diener; denn einem Diener sagt der Herr nicht, was er vorhat. Ihr aber seid meine Freunde; denn ich habe euch alles anvertraut, was ich vom Vater gehört habe. Johannes 15,15 HfA

Wer sich in erster Linie Gott als strengen Richter versteht, wird sich selbst als unwürdigen Diener betrachten. 

Wir sind sicher unwürdige Diener. Wir sind fehlerhaft und wir müssen immer wieder unsere Verfehlungen anerkennen und Gottes Vergebung bekommen.

Für Gott ist unsere Sünde nicht unwichtig. Jesus musste für unsere Sünden eine schreckliche Strafe auf sich nehmen, aber Jesus hat unsere ganze Schuld weggetan. 

Jetzt will er dich und mich ganz anders betrachten, als seine geliebte Kinder.

Gerecht gemacht aus Glauben, haben wir Frieden mit Gott durch Jesus Christus, unseren Herrn. Römer 5,1 EIN

Wer Gott immer noch als strengen Richter versteht, hat diese wunderbare Wahrheit der Gnade nie begriffen.

Gott hat die Menschen so sehr geliebt, dass er seinen einzigen Sohn hergab. Nun werden alle, die sich auf den Sohn Gottes verlassen, nicht zugrunde gehen, sondern ewig leben. Johannes 3,16 GN

Die ihn aber aufnahmen und an ihn glaubten, denen gab er das Recht, Kinder Gottes zu werden.
Johannes 1,12 HfA


Wenn du Gott als den Richter versteht, der dich vom Himmel kritisch beobachtet, hast du entweder noch nie Jesus dein Leben anvertraut, oder du hast seit deiner Bekehrung die Liebe Gottes nie richtig verstanden.

Gott ist nicht weit entfernt. Er wohnt liebevoll mit seinen Kindern.

Kommt alle her zu mir, die ihr euch abmüht und unter eurer Last leidet! Ich werde euch Ruhe geben. Matthäus 11,28 HfA

Wenn ihr mit mir vereint bleibt und meine Worte in euch lebendig sind, könnt ihr den Vater um alles bitten, was ihr wollt, und ihr werdet es bekommen. Johannes 15,7 GN

Wie kannst du in dieser engen persönlichen Beziehung mit Jesus bleiben, wenn du ihn als strengen Richter fürchtest? Du kannst nicht.

Wer nun mit Jesus Christus verbunden ist, wird von Gott nicht mehr verurteilt. Römer 8,1 HfA

Prophetie. Gott will dich Entwirren

 Hier ist eine Prophetie von Lana Vawser. Sie ist eine anerkannte Prophetin in Australien. Diese deutsche Übersetzung wurde von Lana Vawser genehmigt.

Lana Vawser. 20. Juni. 2021. EINE WOCHE DES ENTWIRRENS FÜR...

Ich hörte den Herrn sagen, dass dies für viele eine Woche des ENTWIRRENS sein wird.

Eine Woche, in der man von Dingen befreit wird, die einen gefesselt gehalten haben, die ständig versucht haben, einem ein Bein zu stellen und zu ersticken.

Dies wird für viele eine Woche sein, in der sie von "alten Dingen" und "alten Ausrichtungen" befreit werden.

Dies wird für viele eine Woche sein, in der sie die ersten Früchte der Freiheit sehen, um ungehindert in die neuen Ausrichtungen zu laufen.

Dies wird eine Woche sein, in der viele, die das Gefühl haben, sich selbst "verloren" zu haben oder sich "nicht wiederzuerkennen" (im negativen Sinne), aufgrund der Tiefe der Not, der Prüfung, des Traumas, der Trauer und des Kampfes, denen sie ausgesetzt waren, sich selbst und das "Lied" in ihrem Herzen wiederfinden, an dem Ort, an dem sie der Freundlichkeit von Jesus begegnen. Das Lied der Trauer und Traurigkeit wird sich in ein Lied der Freude in Ihm verwandeln.

Einige, die monatelang auf "Adrenalin" gelaufen und getragen worden sind, werden durch die Hand Gottes dazu übergehen, auf kraftvolle Weise von der Salbung getragen zu werden.

Dies wird für viele eine Woche sein, in der sie den WINDSCHATTEN Seiner Gnade, Ermächtigung und Versorgung finden, um in "neue Dinge" hineingetragen zu werden, mit denen der Feind so hart gekämpft hat und über die Gott immer wieder zu dir gesprochen hat. Erwarte, dass du plötzlich in diesen Windschatten "hineingeholt" wirst, den der Feind seit Monaten zu blockieren versucht hat.

In diesem Windschatten wird Gott das, wofür er ein Jahr brauchen würde, auf übernatürliche Weise in einem Augenblick durch seine Macht tun. Erhöhe deine Erwartung. Dies ist eine Woche, in der viele entwirrt und in den Windschatten Seines Geistes beschleunigt werden, wo Freude und Freiheit erklingt
Lana Vawser Ministries

https://lanavawser.com/2021/06/20/a-week-of-untangling-for-many/

Copyright an Lana Vawser Ministries © 2021. German translation with permission from the author.