Mittwoch, 11. November 2020

Frauen immer schweigen???

 Die Juden wollten keine Frauen als Zeugen in einem Prozess anerkennen aber Gott dachte anders. 

Als Jesus nach seinem Tod wieder auferstand, haben seine Apostel ihn nicht zuerst gesehen. Gott erwählte eine Frau als ersten Zeuge der Auferstehung.

Als aber Jesus auferstanden war früh am ersten Tag der Woche, erschien er zuerst Maria von Magdala, von der er sieben böse Geister ausgetrieben hatte.

Und sie ging hin und verkündete es denen, die mit ihm gewesen waren und Leid trugen und weinten. 

Und als diese hörten, dass er lebe und sei ihr erschienen, glaubten sie es nicht. Mk 16,9-11 

Dann offenbarte sich Jesus seinen Aposteln.

Zuletzt, als die Elf zu Tisch saßen, offenbarte er sich ihnen und schalt ihren Unglauben und ihres Herzens Härte, dass sie nicht geglaubt hatten denen, die ihn gesehen hatten als Auferstandenen. Mk 16,14  

Dann kam der erste Pfingsttag für die neue Gemeinde. Nur 120 Jünger waren da aber unter den Jüngern waren treue Frauen.

Diese alle waren stets beieinander einmütig im Gebet samt den Frauen und Maria, der Mutter Jesu, und seinen Brüdern. Apg 1,14

Als der Heilige Geist auf die Jünger kam, sah man Flammen auf jeden Kopf und sie gaben die wunderbare Botschaft Gottes mit prophetischer Begabung weiter.

Und es erschienen ihnen Zungen, zerteilt wie von Feuer; und er setzte sich auf einen jeden von ihnen, 

und sie wurden alle erfüllt von dem Heiligen Geist und fingen an zu predigen in andern Sprachen, wie der Geist ihnen gab. Apg 2,3-4

Das war in der ersten Gemeinde. Aber haben auch die Frauen in der Gemeinde gesprochen? Sicher. Petrus bestätigte das ganz klar.

»Und es soll geschehen in den letzten Tagen, spricht Gott, da will ich ausgießen von meinem Geist auf alles Fleisch; und eure Söhne und eure Töchter sollen weissagen...
Apg 2,17

Jesus Emanzipierte Frauen

 Als Gaby Wentland heiratete, waren sie dem Herrn total hingegeben und wollten in Afrika Missionaren werden. 

Ihr Mann sagte ihr, “Ich bin der Mann. Du wirst meine Frau sein. Ich bin der Pastor und ich werde predigen.”

Sie wusste, der Herr hatte sie zu predigen berufen aber sie sagte nichts. Sie betete. Dann kam ein Gastprediger mit einer Überraschung. Er predigte von Gottes Anliegen, alle seine Söhne und Töchter zu mobilisieren.

Wenn du ertrinkst, ist es dir nicht wichtig ob ein Mann oder eine Frau dich rettest. Die verlorenen Seelen müssen Gottes Botschaft hören. Dann sagte er ganz direkt, die Frau des jungen Pastors sei zu predigen berufen und sie soll predigen.

Sie fing an zu predigen und Gott segnete. Sie predigte immer wieder und ihr Mann sagte nichts. 

Eines Tages ging sie mit ihrem Mann spazieren und sie fragte ihm, wann er seine Meinung geändert hatte.
Er sagte Jesus war ihm erschienen und ihm mitgeteilt hat, seine Frau sollte predigen.


Die junge Gaby Wentland hatte gebetet und Gott hat zwei ganz überzeugende Boten geschickt. Der erste war der Gastprediger, Reinhard Bonnke und der zweite war der Sohn Gottes selbst. 

Was dürfen die Frauen? 

Debora war nicht nur eine Prophetin, sondern leitete die Hebräische Nation im Krieg. (Richter Kapitel 4) 

Hulda war eine Prophetin die dem König Josia ein Wort von Gott gegeben hat, obwohl Jeremias damals lebte und Gott hätte einen Mann gebrauchen können. (2. Könige 22)

Gott hat einer jungen Frau die wichtigste Entscheidung aller Zeiten anvertraut. Der Engel Gabriel besuchte Maria und sagte, sie sollte die Mutter Gottes Sohn sein. 

Sie hat bei keinem Mann Rat gesucht, sondern sie hat die Entscheidung allein getroffen. Sie hat Gottes wunderbare aber sehr herausfordernde Berufung akzeptiert.

Als Jesus auf der Erde erschien, waren die Frauen von den meisten jüdischen Rabbinern abgeschaut oder sogar verachtet. 

Kein Rabbiner würde eine junge Frau als Jünger haben. Nur jungen und junger Männer durften die Religion studieren.

Aber Jesus war anders.

Da sprach einer zu ihm: Siehe, deine Mutter und deine Brüder stehen draußen und wollen mit dir reden.

Er antwortete aber und sprach zu dem, der es ihm ansagte:

Wer ist meine Mutter und wer sind meine Brüder?

Und er streckte die Hand aus über seine Jünger und sprach:
Siehe da, das ist meine Mutter und das sind meine Brüder!
Denn wer den Willen tut meines Vaters im Himmel,
der ist mir Bruder und Schwester und Mutter.
Mt 12,47-50


Jesus hat auch Frauen als seine Jünger akzeptiert. Das war radikal.

Schau nach oben. Jesus kommt.

 Wenn du Jesus mit deinem Leben vertraust, gehörst du Gott allein. Gott wird dein liebevoller Vater und der Heilige Geist versorgt dich mit allmächtiger Liebe.

Aber du hast immer noch einen unsichtbaren Feind, der dir Gottes Segen stehlen will.

Der Dieb kommt nur, um zu stehlen und zu schlachten und zu verderben. Ich bin gekommen, damit sie Leben haben und es in Überfluss haben. Johannes 10,10 ELB

Es kommt aber eine Zeit, in der du auf die Probe gestellt wirst. Es ist nicht Gott, der dich mit Sünde locken will. Gott will dich durch die Proben stärken.

Wie glücklich ist der, der die Erprobung standhaft erträgt! Denn nachdem er sich so bewährt hat, wird er den Ehrenkranz des Lebens erhalten, den Gott denen versprochen hat, die ihn lieben.

Wenn jemand in Versuchung gerät, soll er nicht sagen: „Gott hat mich in Versuchung geführt.“ Denn Gott kann nicht vom Bösen verführt werden und verführt auch selbst niemand dazu.
Jakobus 1,12–13 NeÜ


Als Jesus sich taufen ließ, wurde er von dem himmlischen Vater extrem gesegnet.

Noch während er aus dem Wasser stieg, sah er, wie der Himmel aufriss und der Geist Gottes wie eine Taube auf ihn herabfuhr.

Und aus dem Himmel sprach eine Stimme: „Du bist mein lieber Sohn. An dir habe ich meine Freude!“ Markus 1,10–11 NeÜ


Wenn du von Unglauben und Sünde umkehrst und Jesus vertraust, ist das für Gott ein Feiertag. Er freut sich, dich als seinen Sohn oder seine Tochter zu empfangen.

Aber kurz nach der liebevollen  Bestätigung von dem Vater musste Jesus in die Wüste hinaus.

Bald darauf wurde Jesus vom Geist gedrängt, in die Wüste hinauszugehen. Markus 1,12 NeÜ

Jesus wurde nicht von dem Teufel in die Wüste gedrängt, sondern von dem Geist Gottes.

Viele Christen sind gerade jetzt in der Wüste. Wir haben geglaubt, dass diese Pandemie schnell weichen musste, aber wir warten immer noch darauf.

In der Wüste kommst du in Versuchung.

Der Teufel will dich verleiten, nur um dich selbst zu kümmern, aber du kannst in Lockdown ernsthaft für andere beten. Du kannst mit deinem Handy oder deinem Computer in Kontakt mit anderen bleiben.

Der Teufel will dich verleiten, auf Verschwörungstheorien und Prophetien von dem Antichristen zu fokussieren, aber Jesus sagte, dass wir gerade in dieser Zeit auf Gott konzentrieren müssen.

Erschreckt nicht, wenn ihr von Kriegen hört oder wenn Kriegsgefahr droht. Das muss so kommen, aber es ist noch nicht das Ende. 

Ein Volk wird sich gegen das andere erheben und ein Staat den anderen angreifen. In vielen Teilen der Welt wird es Hungersnöte und Erdbeben geben. 

Doch das ist erst der Anfang - der Beginn von Geburtswehen. Matthäus 24,6–8 NeÜ

In meiner Bibel habe ich nie diese Lehre gefunden. ``Wer sehr klug ist, wird die Machenschaften des Antichristen erkennen und sich nicht impfen lassen. Nur so kannst du in Gottes Himmel kommen.´´

Wenn all das anfängt, dann richtet euch auf und hebt den Blick, denn eure Erlösung ist ganz nahe!« Lukas 21,28

Fürchte dich nicht, denn ich bin mit dir; schau nicht ängstlich umher, denn ich bin dein Gott; ich stärke dich, ja, ich helfe dir, ja, ich stütze dich mit der Rechten meiner Gerechtigkeit.
Jesaja 41,10

Dienstag, 10. November 2020

Der Heilige Geist und Mission

 Die religiösen Leiter der Juden hielten fest an ihren religiösen Traditionen. Sie hatten kein Herz für die  nicht-Juden oder die korrupten Beamten. 

Ihre Religion war nur für die religiösen Juden. Gottes Liebe für Sünder und nicht-Juden war für sie ein unbekannter Begriff.

Als Gott Johannes den Täufer als Propheten sandte, kam Johannes mit der Kraft des Heiligen Geistes und Gottes Liebe. 

Dann kamen die Sünder und die ausländischen Soldaten zu dem Mann Gottes und demütigten sich. Was für ein Unterschied!

Auch Zolleinnehmer wollten sich taufen lassen. „Rabbi“, fragten sie, „und was sollen wir tun?“
„Fordert nicht mehr, als euch zusteht!“, erwiderte Johannes.

„Und wir“, fragten einige Soldaten, „was sollen wir tun?“ – „Beraubt und erpresst niemand“, war seine Antwort. „Gebt euch mit eurem Sold zufrieden!“
Lukas 3,12–14 NeÜ

Viele Christen predigen über diese Geschichte, aber sie missverstehen was Gott sagen will.

Wir müssen nie auf die Juden herabschauen, denn so viele von uns Christen machen genau dieselben Fehler wie die Juden von damals.

So viele von uns halten fest an den Vorgehensweisen unserer Gemeinde oder unserer Konfession, aber wie viele Christen wollen mit dem Heiligen Geist erfüllt sein?

Johannes der Täufer war mit dem Heiligen Geist erfüllt. Ohne den Heiligen Geist hätte er keinen Einfluss in Israel gehabt.

… schon im Mutterleib wird er mit dem Heiligen Geist erfüllt sein. Lukas 1,15

Wir können Moslems, Kommunisten, Verbrecher, Zuhälter und Prostituierten nur für Jesus gewinnen, wenn wir mit dem Heiligen Geist erfüllt sind, wie Johannes der Täufer und die ersten Christen.

Es gibt Christen, die meinen, sie sind mit dem Heiligen Geist erfüllt, weil sie bekehrte Christen sind. Aber wenn das nur ein theologischer Glaubenssatz ist, reicht es nicht, die Welt zu ändern.

Jesus sprach von einer kräftigen spürbaren Erfahrung mit dem Heiligen Geist.

Am letzten Tag, dem Höhepunkt des Festes, stellte sich Jesus vor die Menge hin und rief: „Wenn jemand Durst hat, soll er zu mir kommen und trinken!

Wenn jemand an mich glaubt, werden Ströme von lebendigem Wasser aus seinem Inneren fließen, so wie es die Schrift sagt.“

Er meinte damit den Geist, den die erhalten sollten, die an ihn glauben würden. Der Heilige Geist war ja noch nicht gekommen, weil Jesus noch nicht in Gottes Herrlichkeit zurückgekehrt war.
Joh 7,37–39 NeÜ

Leider gibt es auch manche Charismatiker und Pfingstler, die vielleicht in Zungen reden und die Hände klatschen, aber ansonsten nur Gottesdienste feiern, ohne den Obdachlosen und Prostituierten zu helfen. 

Wir brauchen beide in vollem Maß, die überfließende Kraft des Heiligen Geistes und Herzen von Nächstenliebe bewegt. 

Nur dann werden wir mit Gottes Liebe strahlen, sodass die Prostituierten und Zuhälter, die Kommunisten und Asylanten zu Jesus kommen.

Harte Proben und Gottes Wunder

 Dietrich Bonhoeffer war ein hervorragender Theologe, aber er war nicht deswegen ein Glaubensheld.  Bonhoeffer wäre nie ohne Adolf Hitler als Glaubensheld bekannt.

``No test, no testimony, ´´ hat eine bekannte Predigerin gesagt.
(Ohne Probe, kein Zeugnis.)

Die Bibel enthält viele Gebote und Anweisungen, viele Verheißungen und Liebeserklärungen Gottes, viele Weisheiten und wunderbare Theologie.

Aber die Bibel enthält auch viele verheerenden Geschichten von Krieg und grausamer Verfolgung. 

Die Glaubenshelden der Bibel sind nicht nur wegen ihrer guten Theologie bekannt, sondern wegen ihres Gottesvertrauens in harten Proben.

Abraham hatte eine treue aber unfruchtbare Frau. Gott hatte ihn Nachkommen versprochen, aber er musste Jahrzehnte auf seinen verheißenen Sohn warten. 

Endlich als Greis mit einer betagten Frau musste er seinen Sohn als Wunder von Gott bekommen.

Paulus sagt, Abraham soll das Vorbild für uns als Gläubige dienen.

Wenn wir Paulus richtig verstehen, sollen wir harte Proben und erstaunliche Wunder erwarten. 

Aber viele Christen beschweren sich, wenn sie mit harten Proben konfrontiert sind.

In der Geschichte von Mose in der Wüste haben die Hebräer mehrmals gemeckert, obwohl sie immer wieder erstaunliche Wunder von Gott sahen.

Christen in unserer Zeit sind oft nicht besser.

Viele Christen haben auch eine skeptische Haltung in Bezug auf Heilungen und andere Wunder in unserer Zeit.

Als Jesus in seiner Heimatstadt predigte, haben seine ehemaligen Nachbarn mit Unglauben reagiert.

Da sagte Jesus zu ihnen: „Überall wird ein Prophet geehrt, nur nicht in seiner Heimatstadt, seiner Verwandtschaft und seiner Familie.“ 

Deshalb konnte er dort überhaupt kein Wunder tun; nur einigen Kranken legte er die Hände auf und heilte sie. Markus 6,4–5 NeÜ

Heutzutage ist Jesus nicht mehr als sterblicher Mann unter uns, aber der Heilige Geist besucht die Länder der Reformation und viele angeblichen Christen wollen alles infrage stellen.

Da sprach Jesus zu seinen Jüngern: Wenn jemand mir nachkommen will, so verleugne er sich selbst und nehme sein Kreuz auf sich und folge mir nach! Matthäus 16,24

Wer in Jesus Fußstapfen folgen will, muss harte Kritik und Verleumdung von der Welt aber auch von anderen Christen erwarten.

Montag, 9. November 2020

Die Suche nach Realität

Vor wenigen Jahren war sie die schöne Braut.
Jetzt ist sie alleinstehende Mutter und ihre Tochter macht ihr viel Sorgen, weil deren Freund Drogendealer ist.
 
Sie kommt erschöpft nach der Arbeit nach Hause und liest die Google News.
 

  •   Die Grünen warnen, der Planet geht zugrunde.

  •   Die AfD warnt, die Araber oder Türken werden uns erobern.

  •   Die Linken beschweren sich, weil so viele Leute Arm werden.

Sie isst ihr Abendbrot allein und sucht dann etwas Trost in alten Büchern.

Als Teenager war sie idealistisch und las gerne die schöne alte Dichtung. Sie war immer romantisch aber jetzt allein, sehnt sie danach, etwas Schönes zu finden. Sie öffnet ein Buch.
 
´´Grau, teurer Freund, ist alle Theorie
und grün des Lebens goldner Baum.``
 
Das tut weh. Mein Leben ist jetzt total grau und das ist keine Theorie.
 
Sie geht zum Hausarzt und nimmt Tabletten. Das hilft ein wenig.
Sie spricht mit ihrem Therapeuten. Das lindert auch den Schmerz.
 
Aber wohin jetzt? Wo, wie und mit wem kann sie eine Zukunft finden?
 
Am folgenden Sonntag besucht sie den Gottesdienst um die Ecke. Der Pfarrer versucht ``Ewiges Leben`` neu und aktuell zu definieren. Graue Theorie. Kein Trost da.
 
Sie ist furchtbar einsam, aber eine Kollegin im Büro ist freundlich. Sie ist fromme Muslimin und sie erklärt ihre Religion.
 
`` Wenn du fromme Muslimin wirst, und keinen Minirock mehr trägst, und eine gehorsame muslimische Ehefrau bist, wirst du vielleicht die Flammen der Hölle entkommen.``
 
Sie ist tolerant und will nicht verurteilen, aber sie hat keinen Bock auf einen so unappetitlichen Gott. Um ewige Schmerzen zu vermeiden, soll sie auf Arabisch beten. Danke für den interessanten Austausch.
 
Sie weiß nicht mehr was oder ob sie glaubt, aber sie schreit aus ihrer inneren Leere.
 
``Gott, wenn es dich wirklich gibt, hilf mir, dich zu finden!``
Sie hat keinen Bock auf Arabisch, Latein, Luther Deutsch oder Theologie, alles Schall und Rauch. Sie muss Wirklichkeit finden. Sie muss Hoffnung haben.
 
Dann besucht sie einen Gottesdienst in einer Freikirche. Sie lernt, dass die Landeskirche, die Katholiken und die Pfingstler alle schiefgehen. Gott schätzt fromme, bescheidene und äußerst konservative Töchter, und Frauen sollen nicht predigen.
 
Diese interessanten Leute sind Zeitreisenden. Offensichtlich muss ein guter Christ im 19. Jahrhundert leben.
 
Aber sie ist nicht blind. Sie sieht die Rechthaberei, aber sie sieht auch etwas Freundlichkeit. Nicht alle sind spitzfindig. Manche sind gut und echt.
 
Es gibt hier Stroh und Mist, aber auch vielleicht ein bisschen Gold.
Aber sie will nicht altmodische Zeitreisende werden. Sie sucht weiter.

Vor dem Krieg lebte ein junger Jude in Rumänien.
Er war Atheist, aber seine Weltanschauung gewährte ihm keinen Trost.


Eines Tages sah er eine alte Orthodoxe Kirche und er trat hinein. Er sah alte Leute, die vor einem Alter knieten. Er glaubte nicht, aber er spürte die Leere in seiner Seele.
 
Er fing an zu beten.
 
``Gott. Ich behaupte, du existierst nicht. Aber wenn es dich trotzdem gibt, bin ich nicht verpflichtet, an dich zu glauben. Es ist deine Pflicht, dich mir zu offenbaren.``
 
Später ging er auf das Land. Er war arm und er ging zu Fuß. Die Sonne ging unter und er suchte Unterkunft in einem Dorf.
 
Da wohnte ein frommer Christ, der Jahrelang dem Herrn gebetet hatte, einen Juden für Jesus zu gewinnen.

Der junge jüdische Atheist war bei ihm herzlich willkommen. Der Gastgeber gab ihm eine Bibel. Als er die Worte von Jesus las, wurden Flammen der Liebe in seinem Herzen entzündet.

Jesus sagte zu ihr: »Ich bin die Auferstehung und das Leben. Wer an mich glaubt, der wird leben, auch wenn er stirbt;

und wer lebt und an mich glaubt, der wird niemals mehr sterben. Glaubst du das?«  Joh 11,25-26
 
Von diesem Tag war sein Leben völlig neu. Jesus war sein bester Freund und treuer Gefährte im Leben.

Jesus und die Moslems

 Ein Freund von mir war einst Hardcore Moslem in Arabien.

Moslems haben keine Heilsgewissheit. Sie leben in der unsicheren Hoffnung, dass ihre Tugend dazu reichen wird, dass sie die Flammen der Hölle entkommen werden.

Aber Jesus hat uns zugesichert, dass wir als seine Nachfolger nicht in Angst und Zweifel leben sollen.


Meine Schafe hören auf meine Stimme; ich kenne sie und sie folgen mir.
Ich gebe ihnen ewiges Leben. Sie werden niemals zugrunde gehen und niemand wird sie meiner Hand entreißen.

Mein Vater, der sie mir gab, ist größer als alle, und niemand kann sie der Hand meines Vaters entreißen. 
Joh 10,27-29 EIN

 Viele Moslems begehren, den Allmächtigen Gott persönlich zu kennen aber in ihrer Religion ist das immer eine unerfüllte Sehnsucht.

Jesus anderseits lehrt uns, dass er unser Freund sein will, und dass Gott unser himmlischer Vater ist.


Als Georg Christ wurde, musste er wirklich leiden. Er wurde grausam verfolgt. Immer wieder erlebte er harte Proben und Herausforderungen!

Er musste fliehen und fand endlich Zuflucht in einem entfernten Land, in Australien. 

Gott gab ihm einen guten Job, aber dann bekam er von Jesus eine neue Berufung. Er sollte für ein Doktorat in einer australischen Universität studieren.

An der Universität waren sehr viele Araber und andere Moslems. Georg wurde Missionar. Kein Moslem konnte entweichen. Alle hörten die Gute Nachricht von Georg.

Aber Georg war nicht der einzige Missionar.

Eines Tages sprach Georg mit einem Islamischen Missionar. 

Es gibt sehr viele solchen Arabischen Missionaren, fundamentalistische Prediger, die von reichen Arabern finanziert und um die Welt gesandt werden.

»Warum predigst du Islam?« Fragte mein Freund. 

»Weil ich in den Himmel kommen will,« antwortete der Moslem. 

»Das ist sehr selbstsüchtig,« sagte mein Freund. »Ich habe eine himmlische Heimat. Ich zweifle nicht daran, aber ich predige Jesus, weil ich anderen helfen will, in den Himmel zu kommen.«

Jesus sagte seinen Jüngern:

»Euer Herz erschrecke nicht! Glaubt an Gott und glaubt an mich!
Im Haus meines Vaters sind viele Wohnungen.
Wenn es nicht so wäre, dann hätte ich es euch gesagt.
Ich gehe hin, um euch einen Platz vorzubereiten,« Joh 14,1-2


Hast Du ein Zuhause im Himmel? Sehr gut. Aber bitte hilf auch anderen den Weg zu finden.

Fürchte dich nicht.

Fürchte dich nicht, ich bin mit dir; weiche nicht, denn ich bin dein Gott; ich stärke dich, ich helfe dir auch, ich erhalte dich durch die rechte Hand meiner Gerechtigkeit. Jes 41,10 

In der Bibel sagt Gott uns immer wieder: „Fürchte dich nicht.“ Manchmal will Gott uns trösten, weil unsere Angst völlig grundlos ist. 

Die Jünger ruderten heftig gegen Wind und Wellen. 

Das Boot war noch weit draußen auf dem See ... 

In den frühen Morgenstunden kam Jesus auf dem Wasser zu ihnen.
Als die Jünger ihn sahen, schrien sie vor Entsetzen, denn sie hielten ihn für ein Gespenst. 

Aber Jesus sprach sie sofort an: »Habt keine Angst! Ich bin es doch, fürchtet euch nicht!« Mt 14:24-27 HfA 

Als Gabriel Maria begrüßte, erschrak sie, aber der Erzengel beruhigte sie. 

Da sagte der Engel zu ihr: Fürchte dich nicht, Maria; denn du hast bei Gott Gnade gefunden. Lk 1,30 

Christliche brauchen keine Angst vor himmlischen Heimsuchungen zu haben. 

Andererseits gibt es Umständen, wo wir wirklich bedroht sind, aber Jesus heißt uns trotzdem nicht zu fürchten. 

Fürchtet euch nicht vor denen, die den Leib töten, die Seele
aber nicht töten können, sondern fürchtet euch vor dem, der Seele und Leib ins Verderben der Hölle stürzen kann.
Mt 10,28 

Jesus warnt uns nicht vor grausamer Verfolgung nicht zu fürchten. Wir müssen bereit sein, für Jesus zu leiden und sterben. 

Die Welt verurteilte Jesus sehr grausam. Dasselbe kann auch uns zustoßen. 

Selig, die um der Gerechtigkeit willen verfolgt werden; denn ihnen gehört das Himmelreich. Mt 5,10 EIN 

Gott ist Liebe 

Immer wieder finden wir in der Bibel zwei Aspekten der Liebe Gottes: Trost und Herausforderung. 

Als Jesus am See von Galiläa entlangging, sah er zwei Brüder, Simon, genannt Petrus, und seinen Bruder Andreas; sie warfen gerade ihr Netz in den See, denn sie waren Fischer. Mt 4,18 

Was für ein Segen! Sie wurden von Jesus selbst eingeladen, seine voll zeitigen Gefährten zu sein. Sie sollten Vollmacht von Gott empfangen, mit Jesus Menschen zu retten! 

Aber es war auch eine heftige Herausforderung. Sie waren Fischer. Sie mussten ihren Familienbetrieb verlassen und Gott für ihre finanzielle Unterstützung vertrauen.

Jesus verspricht, uns zu versorgen. Das ist ein Trost und auch eine Herausforderung.

Unser tägliches Brot gib uns heute.
Mt 6,11

Sonntag, 8. November 2020

Team Leiterschaft

 Ein modernes Schiff hat bestimmt einen Kapitän, aber der Nummer Eins ist der Leiter eines Teams, indem Spezialisten unbedingt notwendig sind. 

Ein Schiff braucht Computer Experten sowie Radar Techniker, einen Hauptingenieur, einen Chefkoch und wahrscheinlich einen Telekommunikationsspezialisten. 

Nur ein Team von ausgebildeten Spezialisten können ein modernes Schiff bereedern. 

Eine Gemeinde hat heutzutage einen Pastor oder Pfarrer, aber viele Pastoren werden überfordert, weil wir von dem Pastor zu viel erwarten. 

Wir denken immer noch wie Katholiken im Mittelalter, die den Priester als den Vertreter von Jesus Christus selbst sahen. 

Zu viele Pastoren versuchen diese absurden Ansprüche zu befriedigen. Viele werden geistlich trocken,  und viele werden völlig ausgebrannt. 

Im Neuen Testament sehen wir keine Spur von einer Gemeinde, die von einem einzelnen Menschen beherrscht wird. 

Wir sehen in dem Neuen Testament keine geistliche eierlegende Wollmilchsau, keinen Hohen Priester oder lokalen Papst. 

Geistlicher Dienst in einer Gemeinde soll Team-Arbeit sein.
Leiterschaft ist wichtig aber Team-Arbeit und Team-Leiterschaft ist ebenso wichtig. 

Ihr aber sollt euch nicht Rabbi nennen lassen, denn einer ist euer Meister, ihr alle aber seid Brüder. Mt 23,8 

Und niemanden auf Erden sollt ihr euren Vater nennen; denn einer ist euer Vater, der im Himmel. Mt 23,9 

Freitag, 6. November 2020

Gott erweckt Toten, auch heute.

 In der Bibel haben Juden und Christen Engel gesehen und mit Engeln gesprochen. 

Sie haben Gottes Herrlichkeit in Visionen gesehen. Paulus hat Gottes Paradies besucht. Johannes hat Gottes Himmel in Visionen gesehen.

Abraham hat Botschaften von Gott bekommen, manchmal mit herrlichen Visionen, manchmal durch eine hörbare Stimme und manchmal wahrscheinlich in der Form von Worten in seinen Gedanken.

Und der HERR sagte zu Abram: »Geh aus deinem Vaterland und von deiner Verwandtschaft und aus deines Vaters Haus in ein Land, das ich dir zeigen will. 1 Mose 12,1

In der Apostelgeschichte lernen wir mehr über diese Erfahrung.

Er (Stephanus) aber sagte: »Liebe Brüder und Väter, hört zu. Der Gott der Herrlichkeit erschien unserem Vater Abraham, als er noch in Mesopotamien war, bevor er in Haran wohnte, 

und sagte zu ihm: Geh aus deinem Land und von deiner Verwandtschaft und zieh in das Land, das ich dir zeigen werde. Apg 7,2-3

Es ist klar, dass Juden und Christen in der Bibel stark spürbare Erlebnisse von Gott erfahren haben. 

Petrus, Johannes und Jakobus haben Jesus gesehen, als er mit himmlischer Herrlichkeit offenbart wurde und mit Mose und Elija sprach.

Seine Kleider wurden glänzend und blendend weiß wie Schnee, wie sie kein Färber auf Erden so weiß bleichen kann.

Dann erschien ihnen Elia mit Mose, und sie redeten mit Jesus.
Mk 9,3-4


Nicht nur Jesus, sondern manche Propheten im Alten Testament und auch Apostel im Neuen Testament haben Toten wieder lebendig gemacht.

Manche wollen an alle Wunder in der Bibel glauben, aber wenn sie Berichte von total außergewöhnlichen Wundern in unserer Zeit hören, reagieren sie negativ. 

Aber Gott ist derselbe Gott heute. Es gehört zu seiner Natur, unsere begrenzten natürlichen Erwartungen bei Weitem zu übertreffen. 

Gott ändert sich nicht, laut Bibel.

In Afrika starb ein Pastor in einem Autounfall. 

Er besuchte die Hölle, weil er Bitterkeit gegen seine Frau in seinem Herzen hegte, aber seine Frau gab nicht auf und betete heftig für seine Wiederherstellung. 

Treue Christen brachten den Leichnam zu einer Versammlung, wo Reinhard Bonnke predigte. Da wurde heftig gebetet, und der gestorbene Pastor kam zum Leben zurück.

´´Aber das kann nicht echt sein! Es ist nicht biblisch!´´

Doch! Solche erstaunliche Geschichten findet man auch in der Bibel.

´´Aber es kann nicht noch heute geschehen!´´ 

Warum eigentlich nicht! Wegen des Unglaubens der konservativen Christen, die an Bibelgeschichten glauben, aber nichts von Wundern in unserer Zeit glauben wollen.

´´Aber Bonnke war ein falscher Lehrer.´´ Wieso? Weil er Wunder wirkte, wie die Apostel in der Bibel?

´´Aber man darf keine solchen Wunder in unserer Zeit wie in der Bibel wirken!´´ 

Wer hat diese Regel erfunden? Sicher nicht Gott!

Eine Missionarin aus England wurde von Islamisten gehetzt, weil sie Moslems für Jesus gewann. In einem extremen Notfall wurde sie fast überfallen, aber sie wurde auf der Stelle unsichtbar.

Eine Frau in Australien wurde durch ein erstaunliches Wunder gerettet.

  • Ein Auto kam rasend auf sie zu. Sie konnte den sicheren Tod nicht entweichen. Dann spürte die Frau eine schreckliche Hitze und fuhr unversehrt weiter. Das Auto fuhr nicht gegen sie, sondern durch sie, wie in einem Fantasyfilm.   


Viele beten für Erweckung, aber wenn Gott wunderbare Werke geschehen lässt, die ihrer theologischen Denkart nicht entsprechen, dann verwerfen sie Gottes Antworten auf ihre eigenen Gebete.

Jesus hat vor dem Unglauben in der Endzeit gewarnt.

Ich sage euch: Er wird ihnen unverzüglich Recht schaffen. Doch wenn der Menschensohn kommt, wird er den Glauben finden auf der Erde?« Lk 18,8

Bist du bereit, wenn Jesus wieder kommt?

Wir haben in unserer Lebenszeit ein großes Wunder gesehen, wie Gott sein jüdisches Volk als Nation in Israel wieder etabliert hat. 

Sieh, ich will sie aus allen Ländern sammeln, in die ich sie durch meinen Zorn, Grimm und meine große Ungnade vertrieben habe. 

Ich will sie wieder an diesen Ort bringen und sie in Sicherheit wohnen lassen. Jer 32,37-41

Zuerst wird Gott die Juden nach Israel zurückbringen. Dann wird Gott alle die Juden retten, die nach dem Kampf von Armageddon überleben.

dann wird ganz Israel gerettet werden, wie es in der Schrift heißt: Der Retter wird aus Zion kommen, er wird alle Gottlosigkeit von Jakob entfernen. Römer 11,26 EIN

Wie wird das zustande kommen?

Aber über das Haus David und über die Bewohner von Jerusalem will ich den Geist der Gnade und des Gebets ausgießen;

und sie werden mich ansehen, den sie durchbohrt haben,

und werden um ihn klagen, wie man um ein einziges Kind klagt, und werden bitterlich um ihn weinen, wie man um den Erstgeborenen weint.
Sach 12,10 NLB

Der gekreuzigte und auferstandene Jesus wird zu seinem jüdischen Volk vom Himmel zurückkommen. Sie werden alle glauben. Sie werden Buße tun und erlöst werden.

Diese besondere Gnade ist den Juden versprochen, aber nicht uns Nicht-Juden.

Wir müssen im Glauben schon vorbereitet sein, als Jesus zurückkommt.

Darum wacht! Denn ihr wisst weder den Tag noch die Stunde, in welcher der Sohn des Menschen kommen wird. Matthäus 25,13

``Darum wacht!´´ Das heißt, seid wachsam.

In dieser Endzeit erleben wir oft Ungerechtigkeit und zunehmende harte Proben. 

Wir können entmutigt und bitter werden, oder wir können mit festem Mut und Glauben reagieren.

Meine Brüder, achtet es für lauter Freude, wenn ihr in mancherlei Anfechtungen geratet, 

da ihr ja wisst, dass die Bewährung eures Glaubens standhaftes Ausharren bewirkt. 

Das standhafte Ausharren aber soll ein vollkommenes Werk haben, damit ihr vollkommen und vollständig seid und es euch an nichts mangelt. Jakobus 1,2-4

Die Wiederherstellung der jüdischen Nation in Israel ist ein Zeichen, dass Jesus bald zurückkommt, denn die biblischen Prophetien lehren uns, dass Jesus zu seinem jüdischen Volk in Israel kommen wird.

Und weil die Gesetzlosigkeit überhandnimmt, wird die Liebe in vielen erkalten.

Wer aber ausharrt bis ans Ende, der wird gerettet werden.
Matthäus 24,12-13


Wie können wir für die Wiederkunft des Herrn bereit sein?

Und betrinkt euch nicht, denn das führt zu einem zügellosen und verschwenderischen Leben, sondern lasst euch vom Geist Gottes erfüllen! Epheser 5,18 NeÜ

Nüchternheit ist gut, aber Tugend allein reicht nicht, wenn wir in diesen harten Zeiten klarkommen wollen.

Wir brauchen nicht nur die Verbindung mit dem Heiligen Geist, die wir seit unserer Bekehrung haben. 

Wir brauchen, die Liebe und Kraft des Heiligen Geistes täglich zu erleben.

Donnerstag, 5. November 2020

Wir Brauchen den Heiligen Geist Heute

Doch wenn der Geist der Wahrheit kommt, wird er euch in alle Wahrheit leiten. 

Er wird nicht seine eigenen Anschauungen vertreten, sondern wird euch sagen, was er gehört hat. Er wird euch von dem erzählen, was kommt. Johannes 16,13

Was bedeuten diese Worte: ´´in alle Wahrheit leiten``?

Wollte Jesus sagen, der Heilige Geist würde den Aposteln Weisheit und Offenbarung geben, das Neue Testament zu schreiben? Kein Zweifel, aber nichts mehr?

Alle Wahrheit bedeutet viel mehr als richtige Glaubenssätze und gute Theologie.

Viele Christen wollen nur auf Bibeltexte, Glaubenssätze und Theologie fokussieren. 

Das alles ist wichtig, aber wir brauchen Weisheit, in jeder Generation, in jeder Kultur und in jedem menschlichen Leben, Gottes Wahrheit umzusetzen und zu kommunizieren.
 
Jesus kam und sagte zu seinen Jüngern: »Mir ist alle Macht im Himmel und auf der Erde gegeben. 

Darum geht zu allen Völkern und macht sie zu Jüngern. Tauft sie im Namen des Vaters und des Sohnes und des Heiligen Geistes und 

lehrt sie, alle Gebote zu halten, die ich euch gegeben habe. Und ich versichere euch: Ich bin immer bei euch bis ans Ende der Zeit.« Matthäus 28,18-20

Es waren Missionare in Neu Guinea, die ein Volk in den Bergen für Jesus gewinnen wollten. 

Sie mussten die Bibel verständlich machen, aber sie hatten ein großes Problem.

In der Bibel haben die Juden ein Lamm geopfert, um Gottes Urteil abzuwenden. Jesus wird als Lamm Gottes bezeichnet. 

Aber in dieser Region waren keine Schafe. Wenn Schafe und Lämmer total unbekannt sind, wie kann man die Bibel verstehen?

Aber der Heilige Geist hat Weisheit gegeben. 

Diese Stämme führten immer wieder Krieg gegen ihre Nachbarn. Als sie Frieden stellen wollten, haben sie ein Schwein geopfert.

Für die Juden in der Bibel wäre es Gotteslästerung, ein Schwein zu opfern, denn unter dem Gesetz im Alten Testament sind Schweine unrein.

Die Missionare haben Jesus als Gottes Friedensschwein erklärt. Das wurde klar verstanden. Schweine waren für dieses Volk sehr wichtig.

Sie bekehrten sich und führten nicht mehr ständig Krieg gegen ihre Nachbarn.


Jesus der einzige Weg

Heutzutage wollen die postmodernen Menschen keine absolute Wahrheit erkennen. Alles soll relativ sein. 

Man spricht von verschiedenen Wegen, die alle irgendwie zu irgendeinem unbekannten Gott führen sollen, oder vielleicht zu einer mystischen Realität führen könnten.

Viele verstehen Religionen nur als menschliche Mutmaßungen über eine Realität, die niemand wirklich verstehen kann. Wenn man behauptet, dass alle Religionen irgendwie wahr seien, bedeutet das in Wirklichkeit, dass keine Religion absolut wahr ist.

Aber wenn eine Religion wirklich Wahr ist, dann müssen alle die anderen falsch sein.

Die Christen glauben an einen liebevollen Vater Gott. Die Moslems glauben an einen Gott, den sie für den Schöpfer und Richter halten, aber er soll keine Kinder haben.

Die Hindus glauben an viele Götter. Die Buddhisten glauben an keinen Schöpfer, der alles regiert.

Die Buddhisten und Hindus glauben an Reinkarnation. Wenn du tugendhaft lebst, wirst du nach dem Tod wieder geboren und ein besseres Leben haben. Wenn du einen schlechten Charakter hast, wirst du in deinem nächsten Leben weniger begünstigt sein.

Christen glauben, wir werden nach unserem Tod entweder im Himmel oder in der Hölle ewig weiter leben. 

Das ist kein kleiner Unterschied, aber der postmoderne Mensch sieht diese Unterschiede als total unwichtig.

Wenn man religiöse Glaubenssätze als menschliche Ideen betrachtet, dann sind die Unterschiede zwischen Religionen nur ein Aspekt der rätselhaften menschlichen Natur.

Aber wenn man in Wirklichkeit stirbt, sind philosophische Ideen total unwichtig.

Was wird geschehen, wenn du stirbst? Das ist etwas ganz anderes.

Jesus wird von den meisten Menschen als ein wunderbarer Lehrer respektiert, der tiefe Einsichten über Gott und unser menschliches Leben lehrte.

Aber wenn alle Religionen einigermaßen wahr sind, dürfen wir Jesus nicht mehr respektieren. Warum? Weil Jesus behauptete, der einzige Weg zu Gott zu sein.

Jesus sagte zu ihm: »Ich bin der Weg, die Wahrheit und das Leben. Niemand kommt zum Vater außer durch mich. Johannes 14,6

Jesus behauptete, dass Gott nicht nur der Schöpfer ist, sondern der himmlische Vater. 

Ferner behauptete er, dass wir nur durch ihn selbst Zugang zu Gott haben.

Wenn Jesus Recht hatte, sind alle anderen Religionen nicht nur fehlerhaft, sondern falsch.

Was wird geschehen, wenn du stirbst? Das ist keine philosophische Idee, sondern eine praktische Frage mit ewigen Konsequenzen.

Denn so sehr hat Gott die Welt geliebt, dass er seinen einzig geborenen Sohn gab, damit alle, die an ihn glauben, nicht verloren gehen, sondern das ewige Leben haben.

Denn Gott hat seinen Sohn nicht in die Welt gesandt, um die Welt zu richten, sondern damit die Welt durch ihn gerettet wird. 

Wer an ihn glaubt, der wird nicht gerichtet; wer aber nicht glaubt, der ist schon gerichtet, weil er nicht an den Namen des einzig geborenen Sohnes Gottes geglaubt hat. Joh 3,16-18

Mittwoch, 4. November 2020

Jesus heilt verletzte Seelen

 Selig sind, die reinen Herzens sind; denn sie werden Gott schauen. Mt 5,8 L17

Wenn wir diesen Text über Reinheit lesen, denken wir oft an sexuelle Unreinheit, und das ist auch richtig, aber wir finden oft den Ausweg nicht.

So viele von uns haben turbulente und gestörte sexuelle Erfahrungen, die zu ungesunder Sehnsucht oder zu Scham und Selbstablehnung geführt haben.

Mit Buße und Beichten ist das Problem oft nicht erledigt. Wir brauchen nicht nur Vergebung, sondern auch Heilung unserer verletzten Seelen.

Wenn wir im Neuen Testament  lesen, wie Jesus sündhafte oder verachtete Frauen liebte, sehen wir keinen strengen Beichtvater, sondern einen liebevollen Therapeuten.


Eine Frau aus dem Ort, die für ihren unmoralischen Lebenswandel bekannt war, erfuhr, dass er da war, und brachte ein Gefäß mit kostbarem Salböl.

Sie kniete vor Jesus nieder und weinte. Ihre Tränen fielen auf seine Füße, und sie trocknete sie mit ihren Haaren. Dann küsste sie ihm wieder und wieder die Füße und salbte sie mit dem Öl.
Lk 7:37-38

In einer Gemeinde mit hundert Christen wirst du Männer und Frauen und auch manche Kinder finden, die wegen unangemessener sexueller Erfahrungen seelisch verletzt sind.

In vielen Fällen waren Jungen und Mädchen als Kinder missbraucht oder verführt, und das passiert auch in angeblich frommen Familien oder Gemeinden.

Wenn du als schuldiger Sünder gebetet hast, und keine Befreiung gefunden, kannst du Jesus einladen, dich als liebevoller Therapeut zu betreuen.

Jesus war ein Prediger der Gerechtigkeit, aber mit verachteten Sündern war er echt Freundlich. Er hat nicht nur an ihnen gepredigt.

Der Sohn des Menschen ist gekommen, der da isst und trinkt, und ihr sagt: Siehe, ein Fresser und Weinsäufer, ein Freund von Zöllnern und Sündern; Lukas 7,34 ELB

Da machten die Pharisäer und Schriftgelehrten den Jüngern von Jesus heftige Vorhaltungen: »Wie könnt ihr nur mit diesem Abschaum essen und trinken?«

Jesus antwortete ihnen: »Nicht die Gesunden brauchen den Arzt, sondern die Kranken.
Lukas 5,30-31

Wenn deine Gedanken unheilig und gestört sind, kannst du zu Jesus als deinen Therapeuten sprechen. Du kannst ihn bitten, deine Seele zu betreuen.

Dienstag, 3. November 2020

Die Liebe Gottes Erleben

 Wir lesen in der Bibel: ´´Gott ist Liebe´´. Wir glauben das, aber oft nur theoretisch.

Denn die Liebe Gottes ist ausgegossen in unsere Herzen durch den Heiligen Geist, der uns gegeben worden ist. Römer 5,5

Inwiefern kann man starke Liebe empfangen, ohne zärtliche Gefühle zu erleben?

Wir halten überzeugt und entschlossen an der Wahrheit der Bibel, aber wenn es darum geht, Gottes Liebe zu erleben, seine Zärtlichkeit zu spüren, schrecken viele bibeltreuen Christen zurück.

Gott hat bestimmt, dass die Menschen Gott suchen, ob sie ihn wohl tastend fühlen und finden möchten, obgleich er nicht fern ist von jedem von uns. Denn in ihm leben und weben und sind wir. Apg 17, 27

Laut Bibel, dürfen wir Gott ´´tastend und fühlend´´ finden.

Das soll bibeltreue Kopfmenschen aus ihrer theologischen Gedankenwelt wachrütteln.

Die Heilige Schrift sagt uns Klartext, wir dürfen Gott fühlen.

Gott, mein Gott bist du; nach dir suche ich. Es dürstet nach dir meine Seele, nach dir schmachtet mein Fleisch in einem dürren und erschöpften Land ohne Wasser. Ps 63,2 ELB

Meine Seele verlangt und sehnt sich nach den Vorhöfen des HERRN; mein Leib und mein Herz freuen sich am lebendigen Gott. Ps 84,3

Wer zum Herrn aufschaut, der strahlt vor Freude, und sein Vertrauen wird nie enttäuscht.
Ps 34,6 HfA

… sie laben sich am Reichtum deines Hauses; du tränkst sie mit dem Strom deiner Wonnen.
Ps 36,9 EIN

Das Hohe Lied von Salomon soll die Liebe Gottes veranschaulichen. 

 »Er küsse mich mit dem Kuss seines Mundes; denn deine Liebe ist lieblicher als Wein.  HHLD 1,2

Auch im Neuen Testament lesen wir, dass extreme Emotionen ganz in Ordnung sind.

Auch ihr habt nun Traurigkeit; aber ich will euch wiedersehen, und euer Herz soll sich freuen, und eure Freude soll niemand von euch nehmen. Joh 16,22 L17

Ihn habt ihr nicht gesehen, und dennoch liebt ihr ihn; ihr seht ihn auch jetzt nicht; aber ihr glaubt an ihn und jubelt in unsagbarer, von himmlischer Herrlichkeit verklärter Freude,
1 Pet 1,8 EIN


Neue Mission, Neue Sichtweise

 Wenn Gott eingreift, sucht er nach Menschen, die er als Werkzeuge oder Agenten einsetzen kann.  

Gottes Ansatz besteht darin, sein Werk auf der Erde durch menschliche Agenten in Gang zu setzen.

Als Gott die hebräische Nation gründete, gab er Mose nicht nur die Zehn Gebote, sondern mehr als 600 Gesetzte. Wer nicht alle Gesetzte gehorchte, war verflucht.

Als der Heilige Geist nach Jesu Himmelfahrt die Gemeinde in Jerusalem etablierte, waren alle Gläubigen Juden, und alle hielten fest an allen den Gesetzen von Mose. Das wurde nie infrage gestellt.

 Im Neuen Testament bekehrten sich viele nicht Juden zu dem Gott der Bibel, aber das war nicht total neu.  

Im Alten Testament bekehrten sich auch manchmal nicht Juden, aber sie mussten dann praktisch jüdisch werden. Sie mussten alle Gebote von Mose befolgen. Die Männer und Jungen mussten sich beschneiden lassen. Aua!

Die neue christliche Gemeinde in Jerusalem war hundert Prozent jüdisch, aber Jesus hatte gesagt, das soll nur der Anfang von etwas neuem sein.

Deshalb fragten sie ihn bei nächster Gelegenheit: „Herr, wirst du dann das Reich Israel wiederherstellen?“

Jesus erwiderte: „Die Zeiten und Fristen dafür hat der Vater selbst festgelegt. Ihr müsst das nicht wissen.

Wenn aber der Heilige Geist auf euch gekommen ist, werdet ihr Kraft empfangen und als meine Zeugen auftreten: in Jerusalem, in ganz Judäa und Samarien und bis in den letzten Winkel der Welt.“
Apg 1,6–8 NeÜ

Die jüdischen Jünger mussten ihre herkömmliche jüdische Denkart transformieren lassen, um diese Aufgabe zu erfüllen.

Die verfolgte christliche Bewegung in China kann nicht so funktionieren, wie in Europa oder Nordamerika. 

Christliche Versammlungen müssen in Privathäusern oder Wohnungen stattfinden. Dreiviertel der Gemeindeleiter sind Frauen.

Denkt nicht an das, was früher war, und was vormals war - kümmert euch nicht darum. 

Seht, ich schaffe Neues, schon sprießt es, erkennt ihr es nicht? Ja, durch die Wüste lege ich einen Weg und Flüsse durch die Einöde. Jes 43,18-19 ZUR

Wenn Gott eingreift, sucht er nach Menschen, die er als Werkzeuge oder Agenten einsetzen kann.  Gottes Ansatz besteht darin, sein Werk auf der Erde durch menschliche Agenten in Gang zu setzen.

Aber Gott hat manchmal Probleme mit uns Menschen. Wir beten, dass Gott ein großes Werk tun soll. 

Dann schauen wir so oft, auf die Wunder oder Erweckungen der Vergangenheit, und wir erwarten, dass Gott auf genau dieselbe Weise handeln soll.

Wahrlich, wahrlich, ich sage euch: Wer an mich glaubt, der wird auch die Werke tun, die ich tue, und wird größere als diese tun, weil ich zum Vater gehe. Johannes 14,12

Montag, 2. November 2020

Das Evangelium mit Kraft

Jesus erzählte, wie ein großer König die Hochzeit seines Sohnes feiern wollte.

Viele Gäste waren eingeladen, und als alles fertig war, schickte er seine Diener, um ihnen zu sagen, dass es Zeit wäre zu kommen. Doch keiner wollte kommen!

Also schickte er andere Diener, die ihnen sagen sollten: ›Das Festmahl ist angerichtet, und das beste Fleisch wurde dafür gebraten. Alles ist bereit, beeilt euch!‹
Matthäus 22,3-4


Gott hat viele Botschafter gesandt, um die Botschaft vom Ewigen Leben zu verkünden. 

Aber vor etwa zwei Tausend Jahren übertraf Er alles. Er sandte seinen eigenen Sohn selbst, der als Mensch unter uns Menschen lebte.

Vor langer Zeit hat Gott oft und auf verschiedene Weise durch die Propheten zu unseren Vorfahren gesprochen,

doch in diesen letzten Tagen sprach er durch seinen Sohn zu uns. Durch ihn hat er das ganze Universum und alles, was darin ist, geschaffen, und er hat ihn zum Erben über alles eingesetzt.
Hebräer 1,1-2


Und wie hat Jesus die Einladung zu seinem wunderbaren Reich verkündigt? 

Nicht nur mit Worten, sondern mit Liebe und übernatürlicher Kraft.

Und ihr wisst auch, dass Gott Jesus von Nazareth mit dem Heiligen Geist und mit Kraft gesalbt hat. 

Er zog umher, tat Gutes und heilte alle, die vom Teufel bedrängt waren, denn Gott war mit ihm. Apostelgeschichte 10,38

Jesus hat auch erklärt, dass seine Nachfolger auch genau so dienen sollen, nicht nur mit Worten, sondern mit Liebe und übernatürlicher Kraft.

Wahrlich, wahrlich, ich sage euch: Wer an mich glaubt, der wird auch die Werke tun, die ich tue, und wird größere als diese tun, weil ich zum Vater gehe. Johannes 14,12

War dieses Versprechen nur für die ersten Apostel oder für die erste Generation der Christen? 

Keineswegs.

Jesus sagte Klartext, ´´Wer an mich glaubt.`` 

Und die Apostel haben Jesus beim Wort genommen.

Und meine Rede und meine Verkündigung bestand nicht in überredenden Worten menschlicher Weisheit, sondern in Erweisung des Geistes und der Kraft,

damit euer Glaube nicht auf Menschenweisheit beruhe, sondern auf Gottes Kraft.
1. Kor 2,4-5

Was meinte Paulus damit? In Galater sehen wir eine klare Antwort.

Ich frage euch noch einmal: 

Schenkt Gott euch den Heiligen Geist und wirkt Wunder unter euch, weil ihr das Gesetz Moses befolgt? 

Oder tut er es, weil ihr die Botschaft glaubt, die ihr über Christus gehört habt? Galater 3,5

Gott wirkte Wunder durch Jesus vor dem Kreuz, durch die Apostel nach dem Kreuz und auch durch allerlei Christen bis Heute. Das ist Gottes Vorgehensweise.

Wahrlich, wahrlich, ich sage euch: Wer an mich glaubt, der wird auch die Werke tun, die ich tue, und wird größere als diese tun, weil ich zum Vater gehe.
Johannes 14,12

 

Gott Bleibt Treu

Wer treu ist, darf immer Gottes Hilfe erwarten. Gott lässt seine treuen Kinder nie im Stich. Wie kann man treuer als Gott sein?

David war Gottes treuer Diener, aber er wurde von dem König Saul verfolgt. 

Er war in Lebensgefahr und musste in einer Höhle Zuflucht finden. In seiner Not hat er inbrünstig gebetet.

Sei mir gnädig, Gott, sei mir gnädig! Denn auf dich traut meine Seele, und unter dem Schatten deiner Flügel habe ich Zuflucht, bis das Unglück vorübergehe. 

Ich rufe zu Gott, dem Allerhöchsten, zu Gott, der meine Sache zum guten Ende führt.  Ps 57,2-3 L17

Wenn wir in tiefer Not sind, egal ob wir selbst schuld daran sind oder ganz unschuldig wie David, müssen wir den Herrn mit ganzem Herzen suchen.

Er wird dich nie im Stich lassen.


Wer versagt, aber trotzdem zu Jesus stehen will, darf Gottes Gnade und Erbarmen erwarten.

  • Gott hat David immer wieder gerettet.

  • Gott hat David durch viele harten Proben ausgebildet, sodass er der größte aller Könige wurde.


Willst du deine Berufung von Gott erfüllen? Dann kannst du harte Proben erwarten.
Gott hat immer einen Plan, dich aus jeder Klemme zu retten.

Oft weißt du nicht, wie du beten sollst. 

Jesus hat dir seinen Heiligen Geist geschenkt, um dir in deiner Schwäche zu helfen.

Genauso kommt auch der Geist unserer Schwachheit zu Hilfe. Denn wir wissen nicht, was wir beten sollen, wie es sich gebührt; sondern der Geist selbst tritt für uns ein mit unaussprechlichen Seufzern.

Der aber die Herzen erforscht, weiß, was der Sinn des Geistes ist; denn er vertritt die Heiligen, wie es Gott gefällt.  Römer 8,26-27 NLB

Auch Paulus war oft in unmöglichen Situationen, aber Gott hat ihn immer wieder gerettet und von schrecklichen Wunden geheilt, sonst hätte er nicht weitermachen können.

Fünfmal habe ich von Juden die 39 Schläge bekommen.

Dreimal wurde ich mit Stöcken geprügelt, und einmal bin ich gesteinigt worden. Dreimal habe ich Schiffbruch erlitten. Eine Nacht und einen Tag trieb ich auf hoher See. 2. Korinther 11,24–25 NeÜ

Paulus musste so viel leiden. Trotzdem hat er geschrieben:

Was sollen wir jetzt noch dazu sagen? Wenn Gott für uns ist, wer könnte dann gegen uns sein? Römer 8,31 NeÜ

Gottes allmächtigen Waffen in deinen Händen.

  • Gottes Wort proklamieren.

  • Fürbitte. Die wunderbare Gnadengabe, in unbekannten oder nie gelernten Sprachen zu beten.


Sonntag, 1. November 2020

Lieben und Helfen

 Wenn du liebst, wirst du geben.

Meine Eltern liebten mich. Es machte ihnen Freude, mir und meinen Brüdern schöne Geschenke zu geben. Geburtstage und Weihnachten waren ganz besondere Tage.

Auch Gott ist ein liebevoller Vater.

Wer ist unter euch Menschen, der, wenn sein Sohn ihn um Brot bittet, ihm einen Stein gäbe?
Oder, wenn er ihn um einen Fisch bittet, ihm eine Schlange gäbe? 

Wenn nun ihr, die ihr doch böse seid, dennoch euren Kindern gute Gaben geben könnt, wie viel mehr wird euer Vater im Himmel denen Gutes geben, die ihn bitten! Mt 7,9-11 NLB

  • Du kannst nicht lieben, ohne zu geben.

  • Wer wirklich liebt, will einfach geben.

  • Wer liebt, kann nicht umhin, helfen zu wollen.

  • Wer liebt, will segnen.


Aber Paulus lehrte eine schockierende Wahrheit. Wer liebt, wird auch geben, helfen, opfern und segnen, aber man kann das alles tun, ohne zu lieben.

Und wenn ich meine ganze Habe verschenkte, und wenn ich meinen Leib dem Feuer übergäbe, hätte aber die Liebe nicht, nützte es mir nichts.  1 Kor 13,3 EIN

Ein junger Christ besuchte einen christlichen Psychologen wegen seiner Depression. Er erklärte, dass er deprimiert war, weil er zu viel liebte. 

»Wie können Sie ›zuviel lieben‹«? fragte ich. »Ich habe noch nie von so etwas gehört.«

Cloud, Henry; Townsend, John. Nein sagen ohne Schuldgefühle: Gesunde Grenzen setzen (German Edition) . SCM Hänssler im SCM-Verlag. Kindle Edition.

Sein Leben war von Geben, Dienen, Helfen und Opfern geprägt, aber er fühlte sich nicht wertgeschätzt. Was beim Geben und Helfen wirklich zählt, ist nicht das Geben und Helfen, sondern die Motivation.

Du kannst auch von anderen Hilfe bekommen, aber nicht geliebt fühlen. Ein genialer Arzt kann dir wunderbar betreuen, sodass deine Krankheit verschwindet, aber du bleibst einsam und ungeliebt.

Christlicher Dienst kann auch so funktionieren.

Es gibt Gemeinden, die den Armen auf der Straße zu essen geben. Die Obdachlosen kommen immer wieder zu essen und das ist gut. 

Aber wenn diese Christen von Pflicht motiviert sind, und die Liebe Gottes nicht in ihren Herzen brennt, bleiben die Obdachlosen verloren.

Jesus und Paulus lehrten, dass gute Werke unerlässlich sind. Wer seine Mitmenschen nicht hilft, ist kein Christ. Aber du kannst Gottes Liebe mit guten Werken nicht verdienen.

Martin Luther hat richtig erkannt, dass wir allein durch Glauben errettet werden. Was bedeutet das?

Und das ist die wahre Liebe: Nicht wir haben Gott geliebt, sondern er hat uns zuerst geliebt und hat seinen Sohn gesandt, damit er uns von unserer Schuld befreit. 1. Johannes 4,10

Die Quelle der christlichen Liebe ist nicht gute Werke, sondern Gottes Liebe zu erkennen. 

Du kannst nicht echt lieben, ohne geliebt zu sein, ohne Gottes Liebe zu erleben. 

Wenn du fest entschlossen bist, an Jesus zu glauben, aber Gottes Liebe nicht erlebst, brauchst du innere Heilung. Ich bete jetzt, für alle, die diese Worte lesen, und diese Heilung brauchen.

Ich bete du wirst die richtigen Menschen finden, die dich mit Gottes Liebe helfen wollen und helfen können, ohne dich zu kontrollieren, oder dein Leben beherrschen zu wollen.

Samstag, 31. Oktober 2020

Der Pilot starb und kam zurück

Dale Black war ein Pilot, der in einem Flugzeugabsturz starb.

´´Das Flugzeug zerbarst, die drei Piloten wurden mit etwa 220 Stundenkilometer aus etwa zwanzig Metern auf den Beton geschleudert. Nur Dale überlebte, irgendwie…

Plötzlich wurde ich in die Luft geschleudert und schwebte über meinem zertrümmerten Körper...
Zwei Engels-Eskorten begleiteten mich, gekleidet in nahtlos weiße, aus silbernen Fäden gewobenen Gewändern.´´


Er erreichte Gottes Himmel. Nachdem Gott ihn zu seinem Körper und seinem irdischen Leben zurückgesandt hatte, versuchte er, zu beschreiben, was er im Himmel erlebt hatte.

´´Jedes Haus war maßgefertigt und einzigartig und doch sahen alle zusammen sehr harmonisch aus. Manche hatten drei oder vier Stockwerke, andere waren noch höher. Kein Haus glich dem anderen.´´

Burke, John . So ist der Himmel: Nahtoderfahrungen, die Versprechen Gottes und die außergewöhnliche Zukunft, die dich erwartet (German Edition) . Kindle Edition.

Kurz vor seinem Tod am Kreuz wollte Jesus seine Jünger ermutigen. 

Im Haus meines Vaters sind viele Wohnungen

Wenn es nicht so wäre, dann hätte ich es euch gesagt. Ich gehe hin, um euch einen Platz vorzubereiten. Joh 14,2

Das Haus des himmlischen Vaters ist die Stadt Gottes im Himmel. Wenn du Jesus als deinem Herrn und Erretter vertraust, hast du eine neue und ewige Staatsbürgerschaft. 

Deine Heimat ist Gottes Himmel. Gott hat ein Haus für dich bereitet, dein eigenes Haus.

Warst du je in einem Gottesdienst und das Singen wurde nach und nach langweilig.

Dann taucht die Frage auf, ob die Anbetung im Himmel nur ein Gottesdienst ohne Ende sein wird. Der Gedanke ist entmutigend.

Aber wenn der Himmel nur ein nie endender Gottesdienst sein wird, wozu werden wir da Häuser brauchen?

In Gottes Himmel ist alles unbeschreiblich schön, die Bäume, die Blumen, die Musik und auch die Häuser.

Sicher werden wir Gott mit Lobgesängen anbeten.

Der Apostel Paulus wurde gesteinigt und starb. Er starb und kam dann zurück.

Ich kenne einen Menschen in Christus; vor vierzehn Jahren– ist er im Leib gewesen, ich weiß es nicht; oder ist er außerhalb des Leibes gewesen, ich weiß es auch nicht; Gott weiß es– wurde derselbe bis in den dritten Himmel entrückt. 2 Kor 12,2

Durch den Zusammenhang der Passage verstehen wir, dass Paulus höchstwahrscheinlich von seiner eigenen Erfahrung erzählte. 

Gott hat dich mit einem sterblichen Leib geschaffen, aber du bist auch ein geistliches Wesen. Dein Leben wird nie zu Ende kommen.

Wo wirst du ewig leben?

In Gottes Himmel sind alle, die Jesus vom Herzen vertrauen und lieben, aber alle anderen werden anderswo weiter existieren, ohne Gott, ohne Liebe und ohne Hoffnung.


Freitag, 30. Oktober 2020

Gott Spricht Heute

Gott spricht immer noch heute. Es gehört zu seiner Natur.

Die Bibel ist die komplette und vollkommene Offenbarung Gottes Wahrheit. Deshalb wollen manche frommen Christen keine Kommunikation von Gott außerhalb des Bibellesens als gültig anerkennen.

Sicher ist die Bibel die exklusive Grundlage für unseren Glauben. 

Gott wird keine neue Wahrheit offenbaren, die man nicht in der Bibel finden kann. Aber wenn Gott nicht heute sprechen darf, dann hast du ein Problem.

Darum geht hin und macht alle Völker zu Jüngern und tauft sie auf den Namen des Vaters und des Sohnes und des Heiligen Geistes, Mt 28,9

``Ja, Herr Jesus. Ich gehe. Aber wohin? Nach Hongkong? Nach Iran? Nach Moskau?´´ Wir brauchen die spezifische Führung des Heiligen Geistes, die man nicht durch Bibelstudium mitbekommen kann.

So wäre ein Gott, der uns nur ein Buch gibt, und nicht auch heute spricht, kein praktischer Wegweiser.

Meine Schafe hören meine Stimme, und ich kenne sie, und sie folgen mir; Joh 10,27

Für Jesus hatte die Bibel den höchsten Stellenwert, aber er sagte nicht, ``Meine Schafe lesen mein Buch.``

Natürlich sollen wir Gottes Buch lesen. Wenn du die Bibel mit einem offenen Herz liest, wirst du auch Gottes Herz spüren und Gottes persönliche Wegweisung durch den Heiligen Geist erkennen.

  • Du kannst die Bibel jahrelang lesen und Gottes Herz nie kennenlernen.

  • Du kannst die Bibel auswendig lernen und niemals Gottes persönlicher Wegweisung gewahr werden.

  • Du kannst die besten Predigten und Bibellehren zuhören und Gottes Stimme nicht wahrnehmen.


Was brauchst du denn? Demut und geistlichen Hunger.

Eine Muslimin in Iran hatte so einen Hunger, den wahren Gott zu finden. Sie schaute eine verbotene christliche Sendung im Fernsehen an.

Der Prediger zitierte die Worte von Jesus aus dem letzten Buch der Bibel.

Sieh, ich stehe vor der Tür und klopfe an. Wenn jemand meine Stimme hören und die Tür öffnen wird, zu dem werde ich hineingehen und werde mit ihm essen und er mit mir. Offb 3,20

Sie hatte so eine Sehnsucht, Gott zu kennen. Sie glaubte.

Sie stand auf und öffnete ihre Eingangstür. Da sah sie Jesus und sie bat ihn herein.

Sie gab ihm zu essen und er aß mit ihr.

Sie wurde auf der Stelle ein völlig hingegebene Anhängerin, bereit, in einem islamischen Land verfolgt zu werden.

Wenn du die Bibel mit einem offenen Herz liest, will Gott dir ansprechen, vielleicht nicht mit einer natürlich hörbaren Stimme und vielleicht nicht in einer Vision, aber Er will mit dir sprechen, weil er dich innig liebt.

Rufe mich an, dann werde ich dir antworten und werde dir große und gewaltige Dinge mitteilen, die du nicht weißt. Jer 33,3

Gott will dich retten.

  Bist du in einer unmöglichen Situation? Gott hat trotzdem einen Ausweg für dich vorbereitet.

Wenn Gott dich am Leben erhalten will, kann er dich retten.
 
Ich kenne eine Frau, die durch eine Kreuzung fuhr. Ein großes Fahrzeug kam total unerwartet auf sie zu. Für Bremsen war es zu spät.

Dann spürte sie eine schreckliche Hitze. Das Fahrzeug fuhr durch ihr Auto, ohne Krach, ohne Schaden anzurichten. Das war wie in einem Fantasyfilm.

Gott versteht es, seine geliebten Kinder zu retten.

Wenn du immer wieder von Problemen und Hindernissen konfrontiert bist,

  • wenn oft keiner deine Situation versteht, wenn du entmutigt bist und denkst, du bist vielleicht nur ein Versager,

  • musst du wissen, dass du immer noch von Gott geliebt bist.

    Jesus musste so oft trotz furchtbarer Verfolgung einfach durchmachen. Seine Nachbarn in seiner Heimatstadt wollten sie von einer Klippe niederwerfen, aber Vater Gott hat Ihn gerettet.

    Als die Leute in der Synagoge das hörten, wurden sie zornig.

    Sie sprangen auf und trieben ihn hinaus an einen steilen Abhang des Berges, auf dem die Stadt erbaut war. Sie wollten ihn hinunterstürzen,

    doch er schritt mitten durch sie hindurch und ging fort.
    Lukas 4,28-30


    Wir lesen nicht, ob die Verfolger paralysiert wurden oder ob Jesus unsichtbar wurde. Auch in unserer Zeit gibt es so viele Wunder und jede Geschichte ist anders. Gott ist unendlich kreativ.

    Für Gott ist es nicht schwierig, Wunder zu wirken, aber Gott hat oft ein Problem mit uns. Petrus ging auf Wasser, aber die anderen Jünger wollten sicher im Boot bleiben.

    Gott will uns mit vielen Wundern retten, aber wir verlassen uns oft auf unseren menschlichen Verstand.


    Wenn du in einer Klemme bist, glaube einfach, dass Gott dich liebt. Er hat immer einen Ausweg für dich.

    Rufe mich an, dann will ich dir antworten und will dir Großes und unfassbares mitteilen, das du nicht kennst. Jer 33,3 ELB

    Gott steht zu dir. Er liebt dich.

    Sei mir gnädig, Gott, sei mir gnädig! Denn auf dich traut meine Seele, und unter dem Schatten deiner Flügel habe ich Zuflucht, bis das Unglück vorübergehe.

Opferbereitschaft, Tugend oder Sklaverei?

Der Dieb kommt nur, um zu stehlen, zu schlachten und zu vernichten. Ich bin gekommen, damit sie das Leben in Fülle haben. Joh 10,10 ZUR

Der Teufel ist unser schlauer Feind. Er will von dir stehlen, aber oft nicht durch Gewalt. Er hat Adam und Eva nicht mit Gewalt angegriffen, sondern mit List betrogen. Das macht er immer noch.

Du bist vielleicht von allen Menschen um dich missverstanden. Der Teufel will dich überzeugen, dass du ein Versager bist, dass du ein böser Mensch seist, den keinen lieben könnte.

Wenn du diese Lügen glaubst, erlebst du immer wieder Ablehnung und dann erwartest du immer nur Ablehnung. Auch echt freundliche Menschen finden keinen Zugang zu deinem Herz, denn du bist immer in der Defensive.

Dann will der Teufel dich schlachten. Das griechische Wort im Neuen Testament spricht von Opfern, denn in der Bibel wurden Tiere als Opfer geschlachtet.

Viele Christen haben sehr eine negative religiöse Sichtweise gelernt. Opferbereitschaft ist eine christliche Tugend, aber es gibt eine Opferbereitschaft, die nicht von Gott kommt, sondern vom Teufel.

Im Alten Testament sehen wir, wie Gott Opfer vorgeschrieben hat, aber wir sehen auch teuflische Opfer.

Viele Christen lernen, Prediger und heilige Glaubenshelden zu verehren, aber sie sehen sich selbst als unwürdige untaugliche Sünder, die sich immer opfern müssen, um anderen zu dienen, ohne eine bedeutende Identität zu haben.

Sie müssen immer die Wünsche ihrer Familie oder Gemeinde oder ihres Arbeitgebers erfüllen. Sie werden ausgebeutet, müde und frustriert und oft ausgebrannt.

Diese sinnlose unbegrenzte Opferbereitschaft führt zu keinem erfüllten Leben, denn sie kommt nicht von Gott.

Jesus spricht von einem ganz anderen christlichen Leben.

… Ich bin gekommen, damit sie das Leben in Fülle haben. Joh 10,10 ZUR

Jesus will dir keine graue Einöde geben. 

Wenn du nur die Wünsche deiner Eltern, deines Ehemanns, deines Pastors oder deines Chefs erfüllst, und die ganz persönliche Führung des Heiligen Geists nicht kennst, wirst du eine trockene Existenz ertragen müssen, aber Jesus will dir ein ganz anderes Leben geben.

Siehe, ich stehe an der Tür und klopfe an; wenn jemand meine Stimme hört und die Tür öffnet, zu dem werde ich hineingehen und mit ihm essen, und er mit mir. Offb 3,20 ELB

Gott will dich von der Sklaverei befreien.