Freitag, 23. Oktober 2020

Gottesdienste in der Krise

Gottesdienste können ein großer Segen sein.

  • Viele begegnen Jesus.

  • Viele werden von neuem geboren.

  • Viele werden geheilt und gesegnet.

  • Viele genießen echte Gemeinschaft mit christlichen Freunden.


Aber leider können Gottesdienste manchmal nicht so positiv sein.

  • Sie können zu einer langweiligen religiösen Routine werden.

  • Viele besuchen Gottesdienste als passive Zuschauer und finden nie ihre Berufung als Christen. 

    • Die Gemeindeleiter können manchmal zum Teil dafür verantwortlich, weil sie keine effektive Strategie haben, jeden Christen zu helfen, damit er oder sie in seiner Berufung freigesetzt wird.

Der Covid Lockdown ist für viele Christen eine harte Probe, aber für manche eine Befreiung von einem religiösen Laufband.

Für viele könnte der Lockdown ein Glück im Unglück sein.

Nicht lange her war ich in einer kleinen Versammlung. Ich sprach mit einer Frau, die nach dem Lockdown wieder Gottesdienste besuchte. Sie erzählte mir, wie manche Mitglieder nicht zurückgekommen waren.

Andere kamen zurück, aber mit neuen Sichtweisen. Die Krise hatte sie irgendwie wachgerüttelt. Sie suchten etwas anders und etwas mehr, als sie vorher in der Gemeinde erlebt hatten.

Der Lockdown war für sie wie eine erholsame Fastenzeit, nicht von Essen, sondern von Religion.

Dann waren andere, die nach dem Lockdown an den wohlbekannten alten Vorgehensweisen festklammern wollten.

In unserer Gemeinde war der Lockdown sehr positiv. Anstatt ein paar Hundert Besucher im Gottesdienst, haben jeden Sonntag mehr als zwei Tausend durch Livestreaming mitgemacht, und zwar in aller Welt.

Die Spenden haben auch zugenommen.


Gottesdienste können ein Segen sein, aber auch eine Krücke, für Christen die wie abhängige Kinder im Glauben bleiben wollen, anstatt ihre persönliche Beziehung mit Gott aufzubauen.

Sucht den Herrn, jetzt ist er zu finden! Ruft ihn, jetzt ist er nahe! Jesaja 55,6 GN

Christliche Gemeinschaft ist so wichtig. Ich bleibe regelmäßig in Kontakt mit christlichen Freunden und ich besuche auch Versammlungen.

Aber ich gehöre in erster Linie nicht irgendeiner Gemeinde oder irgendeinem Pastor.

Die Grundlage meines Lebens ist meine Beziehung zu Jesus, mein Heiland und mein Freund.

Was sagte Jesus?

… Ich bin der Weg und die Wahrheit und das Leben. Niemand kommt zum Vater als nur durch mich. Johannes 14,6 ELB

Unser Zugang zu Gott ist immer nur durch Jesus. Das gilt nicht nur für unsere Bekehrung, sondern für unser tägliches Leben.

Gott Begegnen

Ich lese sehr gern Zeugnisse von Nahtoderfahrungen. 

Die Heilkunde ist in der letzten Zeit so weit fortgeschritten, dass sehr viele schwerkranken Patienten wiederbelebt werden, die früher nicht zurückgekommen wären.

Viele dieser Patienten hatten klare Erinnerungen von ihren Erfahrungen im Jenseits, aber viele auch keine.

Es gibt viele Skeptiker, die solche Erfahrungen aus theologischen oder wissenschaftlichen Gründen für zweifelhaft oder unmöglich erklären.

Manche behaupten, die extrem dramatischen Erzählungen müssen Symptome von Hirnschaden sein. 

Wer mehr als ein paar Minuten klinisch tot ist, wird gravierenden Hirnschaden leiden, aber es gibt Menschen, die 90 Minuten, 8 Stunden oder zwei Tage klinisch tot waren und nach Ihrer Erholung normal funktionierten.

Er kam wie Lazarus Zurück

 8 Stunden im Himmel

 
Nach ihrer Rückkehr, erzählen viele wiederbelebten Patienten, wie sie mit Gott oder Jesus  gesprochen haben. Viele erzählen von Begegnungen mit verstorbenen Verwandten.

Man liest in diesen Zeugnissen immer wieder, dass die klinisch tote Person im seligen Jenseits bleiben will. Manchmal muss die Person eine Entscheidung treffen und manchmal nicht.

Immer wieder liest man, dass der klinisch tote Mensch eine von Gott gegebene Aufgabe auf Erden hat. Diese Aufgabe sei  noch nicht erfüllt und er muss deswegen zu diesem Leben zurückkommen.

Nach ihrer Rückkehr zum irdischen Leben haben sehr viele Nahtodpatienten ein neues Bewusstsein gehabt, dass ihr Leben einen Sinn hat.

Sie haben im Jenseits die unermesslich tiefe Liebe Gottes erlebt. Sie wissen, dass im Zentrum des Universums reine Liebe regiert. Sie wissen, dass sie selbst maßlos geliebt sind.

Was ist der Sinn Deines Lebens?

Viele Menschen wissen das nicht. Vielleicht Du auch nicht.
Musst Du sterben und zurückkommen, um den Sinn Deines Lebens zu finden?

Der mit Liebe strahlende Gott, dem viele im Jenseits begegnet sind, ist auch hier in diesem Leben zu finden.

Bist du Gott selbst begegnet?

Die Bibel ist für viele nur ein religiöses Fachbuch, aber wenn Du die Bibel liest, mit der Absicht Gott selbst zu begegnen, kannst Du Gott in der Bibel finden.


Eine indische Frau besuchte ein Gottesdienst. Danach fing sie an, das Neue Testament zu lesen. Sie war fasziniert, aber sie hat nicht viel verstanden.

Eines Abends nach ihrem Bibellesen wollte sie einschlafen, aber dann ist Jesus selbst in ihr Zimmer eingetreten.

Er sprach mit ihr und sie glaubte. Sie war nicht mehr Hindu.

Als sie Jesus begegnete, war sie nicht mehr Hindu

Jesus starb am Kreuz, aber er kam zurück. Er ist gerade jetzt mit Dir. Du kannst Ihn ansprechen.

Sucht den Herrn, jetzt ist er zu finden! Ruft ihn, jetzt ist er nahe! Jesaja 55,6 GN

Donnerstag, 22. Oktober 2020

Jesus die Quelle des Lebens

Es gibt jemanden, der dir ein echt erfülltes Leben schenken möchte.
Aber es gibt auch jemanden, der dich von dieser Erfüllung zurückhalten will, der dir alles berauben will.

Wenn du dazu gekommen bist, den Gott der Bibel als reine Liebe zu erkennen, bist du wirklich gesegnet, aber Gott hat einen starken Feind, der alles verderben will.

Die meisten Menschen respektieren Jesus einigermaßen, aber er war als Mensch schmerzhaft missverstanden.

Er kam als Sohn Gottes und Prophet der heiligen Liebe, aber die meisten Geistlichen haben ihn verworfen.

Jesus war mit den verachteten Hardcore Sündern wirklich freundlich, aber sehr kritisch gegenüber die lieblosen gesetzlichen religiösen Menschen.

Der Menschensohn ist gekommen, isst und trinkt, und ihr sagt: ‘Seht ihn euch an, diesen Vielfraß und Säufer, diesen Kumpan der Zolleinnehmer und Sünder!’ Lukas 7,34 GN

Jesus wird auch bis heute falsch dargestellt.

  • Er soll ein großer religiöser Lehrer sein, aber nur ein Mensch.

Welcher gute Mensch hat je behauptet, der Ewige Sohn Gottes zu sein?

 Jesus sagte zu ihm: Ich bin der Weg und die Wahrheit und das Leben; niemand kommt zum Vater außer durch mich.

Wenn ihr mich erkannt habt, werdet ihr auch meinen Vater erkennen. Schon jetzt kennt ihr ihn und habt ihn gesehen. Joh 14,6-7 EIN

  • Jesus wird als islamischer Prophet dargestellt, aber in dem Koran lesen wir, dass Allah kein Vater ist und keine Kinder haben will.

  • Weil Jesus barmherzig und voller Gnade war, lehren manche, dass Gott keine Sünder verdammen wird, aber Jesus selbst hat streng gewarnt, dass wir nur durch Umkehr und echten Glauben Gottes Urteil entkommen dürfen.


Gott hat seinen Sohn ja nicht in die Welt geschickt, um sie zu verurteilen, sondern um sie durch ihn zu retten.

Wer ihm vertraut, wird nicht verurteilt, wer aber nicht glaubt, ist schon verurteilt. Denn der, an dessen Namen er nicht geglaubt hat, ist der eine und einzigartige Sohn Gottes.
Joh 3,17–18 NeÜ


Viele behaupten, dass Jesus im Neuen Testament die Kranken heilte, aber er heilt nicht mehr wie damals. Falsch!

In seiner letzten Rede vor seiner Himmelfahrt hat Jesus alle Gläubigen beauftragt, die Kranken zu heilen, und diese Anweisung ist nicht Zeit befristet.

Folgende Zeichen werden die begleiten, die glauben: Sie werden in meinem Namen Dämonen austreiben, sie werden in neuen Sprachen reden,  

wenn sie Schlangen anfassen oder etwas Tödliches trinken, wird es ihnen nichts schaden,  

Kranken, denen sie die Hände auflegen, wird es gut gehen.“ Markus 16,17–18 NeÜ

Es gibt jemanden, der dir ein echt erfülltes Leben schenken möchte.
Aber es gibt auch jemanden, der dich von dieser Erfüllung zurückhalten will, der dir alles berauben will.

Der Dieb kommt nur, um zu stehlen, zu schlachten und zu zerstören. Ich bin gekommen, damit sie das Leben und volle Genüge haben sollen. Joh 10,10  

Gott will dich erstaunen.

 Was liegt in deinem Leben verborgen?

Bist du resigniert, dass du nur ein gewöhnliches Leben führen kannst, ohne dramatische Bedeutung, ohne irgendein Abenteuer?

So viele von uns haben eine verborgene Sehnsucht nach etwas mehr. Deshalb lesen wir Romane und schauen Filme an.

Aber ist es möglich, dass Gott dir viel mehr geben will, als du denkst?

Wir denken oft, dass Gott nur viel von uns verlangt, aber wenig geben will, aber dem ist nicht so.

Wir sind belogen und betrogen.

Gott sandte seinen ewigen Sohn, um dir ein besseres Leben zu geben, aber wir sind Opfer der religiösen Hirnwäsche.

Ich war einmal in einem Gottesdienst. Der Prediger konnte sehen, dass nicht alle begeistert waren.

Er sagte: ``Sie sollen sich daran gewöhnen, denn im Himmel werden wir ewig singen und Gott anbeten.´´

Hat Gott keine besseren Pläne, als einen Gottesdienst ohne Ende?

Was sagte Jesus?


Der Dieb kommt nur, um zu stehlen, zu schlachten und zu vernichten; ich bin gekommen, damit sie das Leben haben und es in Fülle haben. Joh 10,10 EIN

Gott hat uns das natürliche Leben gegeben, ein Leben mit allerlei wunderbarer Musik, wunderschöner Landschaften, faszinierenden Hobbys, Sport, Wissenschaft, und, und, und.

Meinst du wirklich, dass Gott alles von dir wegnehmen will, und nur Gottesdienste geben?

Liebst du Musik? Denkst du wir werden im Himmel nur Kirchenlieder singen?

Ich lese so gerne Bücher über Nahtoderfahrungen, besonders von Menschen, die Gottes Himmel besuchen durften.

Da lese ich von Kinder, die mit Engeln spielen, von herrlicher Musik mit erstaunlichen Instrumenten und Orchestern, von herrlichen Flüssen, wo Leute schwimmen, von Partys mit leckeren Speisen, von erstaunlicher Freiheit und Spaß.

Bitte lass deine Gedanken von religiösen Vorurteilen nicht beschränken.

Wenn du Gottes Realität nicht gefunden hast, aber eine Sehnsucht nach mehr hast, darfst du einfach Gott bitten.

Er sieht dein Herz und er hört auf deine Stimme.

„Rufe mich an, dann antworte ich dir und teile dir große, unfassbare Dinge mit, von denen du nichts weißt.“ Jeremia 33,3 NeÜ

Gott will dich erstaunen, wenn du bereit bist, religiöse Lügen loszuwerden.

Mittwoch, 21. Oktober 2020

Hierarchie in der Ehe?

Wer soll der Priester und spiritueller Leiter in der Familie sein? Manche behaupten, es muss der Ehemann und Vater sein.

Aber sofort taucht ein großes Problem auf. In jeder Gemeinde sieht man mehr Frauen als Männer. In Gebetssammlungen sind 65 % bis 90 % der Teilnehmer Frauen.

In christlichen Gemeinden sind viele christliche Frauen, deren Ehemänner nicht gläubig sind, aber nicht viele christliche Männer, dessen Frauen nicht gläubig sind.

Viele christliche Frauen haben ein Problem, einen gläubigen Mann zu finden. 

Viele Frauen sind frustriert, weil sie einen christlichen Mann suchen, der ebenso tief im Glauben ist, aber sie finden ihn nicht. Es gibt christliche Frauen, die deswegen unverheiratet bleiben.

Es gibt auch viele hingegebenen christlichen Frauen, deren Ehemänner zwar christlich sind, aber mehr in der Welt involviert sind als mit Gott.

In Gemeinden, wo die Herrschaft der Männer als Glaubenssatz gepredigt wird, hört man immer wieder traurige Berichte von drangsalierten Frauen.

Aber was sagt die Bibel?

Ich gebe euch jetzt ein neues Gebot: Liebt einander! Genauso wie ich euch geliebt habe, sollt ihr einander lieben! Johannes 13,34 NeÜ

Aber sagt nicht Paulus, dass die Ehefrau gehorchen muss?

Ihr Frauen, ordnet euch euren Männern unter wie dem Herrn. Eph 5,22

Aber in dem biblischen Urtext waren keine Verse. In dem biblische Urtext waren Eph 5,21 und 22 ein einziger ununterbrochener Satz.

Ordnet euch einander unter in der Furcht Christi, die Frauen den eigenen Männern als dem Herrn! Epheser 5,21–22 ELB

Wenn wir uns einander unterordnen müssen, wie Paulus Klartext schreibt, dann muss die Frau sich ihrem Mann unterordnen und der Mann muss sich seiner Frau unterordnen.

Was bedeutet das? Gegenseitige unabdingbare Liebe und gegenseitige Unterordnung.


Das widerspricht den traditionellen Begriff der christlichen Ehe, aber die Bibel muss maßgebend sein, nicht die christliche Tradition.

Tut nichts aus Eigennutz oder um eitler Ehre willen, sondern in Demut achte einer den andern höher als sich selbst, Phil 2,3 L17

Die Frau soll ihren Ehemann respektieren, aber der Ehemann muss auch die Weisheit und geistliche Reife seiner Frau anerkennen.

In den meisten christlichen Gemeinden ist es unübersehbar, dass in der Mehrheit der Ehen die Frau tiefer in Jüngerschaft und Hingabe ist als der Mann.

In Epheser Kapitel 5 sagt den Ehemännern immer wieder, sie sollen ihre Frauen lieben.  Eph 5:25

Ihr Männer, liebt eure Frauen, wie Christus die Kirche geliebt und sich für sie hingegeben hat.  Eph 5,25

Darum sind die Männer verpflichtet, ihre Frauen so zu lieben wie ihren eigenen Leib. Wer seine Frau liebt, liebt sich selbst.
Eph 5,28

Keiner hat je seinen eigenen Leib gehasst, sondern er nährt und pflegt ihn, wie auch Christus die Kirche.
Eph 5,29

Paulus lehrt die Ehemänner nicht, ihre Frauen zu leiten oder beherrschen. Das sagt Paulus nicht. Es ist in dem Bibeltext nicht zu finden.

Dieser Begriff der gegenseitigen Unterordnung ist auch ein Problem für viele Christen.

Seit jeher ist die Idee von Hierarchie in unserer Denkweise dominant. Jemand muss befehlen und jemand muss gehorchen.

Wenn wir die Worte von Jesus und Paulus näher betrachten, müssen wir diese traditionelle Denkweise infrage stellen.

Dienstag, 20. Oktober 2020

Heilung von Jesus bekommen ..

Bei Wundern sieht man eine sehr schnelle Verwandlung aber Heilung, obwohl es auch eine übernatürliche Gabe ist, ist ein Prozess, der mehr Zeit braucht.

Vor etwa achtzig Jahren wurde ein Pastor in England mit Tuberkulose infiziert. Damals existierte Penizillin noch nicht.

Der Pastor betete, aber empfing keine Heilung.

Aber Gott sprach und er hörte in seinem Geist eine Anweisung von Gott. Er sollte jeden Tag zwei stundenlang beten. 

Er gehorchte und betete jeden Tag zwei Stunden bis er total geheilt war. Das war kein momentanes Wunder, sondern ein Prozess.

In seinem irdischen Heilungsdienst hat Jesus oft einer kranken Person eine Anweisung gegeben. Indem die Person Jesus gehorchte, wurde er übernatürlich geheilt.

Ich glaube, wenn wir den Heiligen Geist aufmerksamer zuhören würden, würden wir mehr spezifische Anweisungen von Gott hören.

Wenn wir diese Anweisungen treu gehorchen würden, würden wir mehr Heilungen empfangen, mehr Heilungen hier und jetzt.

Wirst du der Stimme des Herrn, deines Gottes, gehorchen und tun, was recht ist vor ihm ... so will ich dir keine der Krankheiten auferlegen ...denn ich bin der Herr, dein Arzt.
2. Mose 15,26


Lasst uns das Wort Gottes lesen und sprechen und der Stimme des Herrn zuhören.

Es gibt noch ein Hindernis für Heilung. Viele Christen bleiben in Gemeinden, wo man selten Heilungen sieht. Wenn du Heilung brauchst, geh dorthin, wo Heilungen passieren.

Als Jesus so viele kranke Menschen in Israel heilte, wurden die meisten geheilt, indem sie zu Jesus kamen.


Meistens blieben sie einfach nicht in ihren Synagogen. Sie warteten nicht bis Jesus sie besuchen würde. Sie suchten Jesus, bis sie Ihn begegneten und dann empfingen sie ihre Wunder.

Der Glaube ist ansteckend und Unglauben auch. Geh, wo du starken Glauben finden kannst, wo andere mit dir glauben.

Wenn du einen kranken Freund hast, bete für ihn und wenn nötig, bringe ihn zu einer Versammlung, wo er geheilt werden kann.

Gleichheit von Frau und Mann

Die Pharisäer fragten Jesus warum Mose einem Mann erlaubte seine Frau zu entlassen.

Für die frommen Juden war das Gesetz der vollkommene Maßstab, aber für Jesus war das Gesetz nicht vollkommen.

Er sprach zu ihnen: Mose hat euch erlaubt, euch zu scheiden von euren Frauen, eures Herzens Härte wegen; von Anfang an aber ist's nicht so gewesen. Mt 19:8

Für Jesus war etwas noch hoher als das Gesetz.   

Für Jesus war das Gesetz heilig, aber es gab für ihn ein höheres Prinzip, Gottes Ordnung bei der Schöpfung, bevor die Sünde in die Welt kam.

Er aber antwortete und sprach: Habt ihr nicht gelesen: Der im Anfang den Menschen geschaffen hat, schuf sie als Mann und Frau und sprach  

(1.Mose 2,24): »Darum wird ein Mann Vater und Mutter verlassen und an seiner Frau hängen, und die zwei werden ein Fleisch sein«?  Mt 19,4-5

Wir sind mit diesen Worten vertraut aber wir wissen nicht wie total radikal diese Aussage wirklich ist.


In den biblischen Geschichten lesen wir nur einmal, dass ein Mann seine Eltern verließ, eine Frau heiratete und bei der Frau blieb.

Das war Jakob, der bei seinem Onkel seine Frau fand aber danach kehrte sie mit ihm zu seiner Familie zurück. Auch bei Abraham und später bei den Juden unter dem Gesetz musste die Frau ihre Familie verlassen, und dann gehörte sie zu der Familie ihres Mannes.

Selbst das von Gott gegebenes Gesetz hat Gottes ursprüngliche Ordnung nicht wieder hergestellt.


Wie war Gottes Ordnung vor dem Sündenfall für Mann und Frau?

Da sprach Gott: »Wir wollen Menschen schaffen nach unserem Bild, die uns ähnlich sind. Sie sollen über die Fische im Meer, die Vögel am Himmel, über alles Vieh, die wilden Tiere  und über alle Kriechtiere herrschen.«

    So schuf Gott die Menschen nach seinem Bild, nach dem Bild Gottes schuf er sie, als Mann und Frau schuf er sie.
1. Mose 1:26-27


Am Anfang zeigte Gott seine Autorität als Schöpfer. Geistliche 

Autorität ist kreativ.
 

Gott schuf beide Mann und Frau als sein Ebenbild. Beide bringen Gottes Natur und Charakter zum Ausdruck, der Mann nicht mehr als die Frau.

Gott übergab dem Mann und der Frau die Eigenschaft der Fruchtbarkeit, die Fähigkeit, Leben weiterzugeben, Menschen, die auch Gottes Natur haben würden.


Er segnete sie und sprach: »Vermehrt euch, bevölkert die Erde, und nehmt sie in Besitz! Ihr sollt Macht haben über alle Tiere: über die Fische, die Vögel und alle anderen Tiere auf der Erde! 1.Mose 1,28

Gott gab dem Mann und der Frau Autorität über der Erde. 

Er gab dem Mann keine Autorität über der Frau und er gab der Frau keine Autorität über dem Mann.

Gottes leitendes Prinzip vom Anfang war Partnerschaft.

Aber es gibt umstrittene Texte im Neuen Testament, die Frauen scheinbar den Männern unterstellen.
Bitte lesen Sie meine anderen Beiträge zu diesem Thema.

Frauen in Leiterschaft

Sollen Frauen Lehren und Leiten


Partnerschaft mit Gott

Sollen Frauen mit Gottes Autorität auch Männern ansprechen?

Erwarte was Gutes Heute

Heute will Gott dir was Gutes tun.

Gott hat diese Verheißung in der Bibel gegeben. Du darfst daran festhalten.

Denn ich weiß genau, was ich für Gedanken über euch habe, sagt der HERR: Gedanken des Friedens und nicht des Leidens, um euch eine Zukunft und eine Hoffnung zu geben. Jer 29,11

  • Egal ob du schon in einer engen Freundschaft mit Jesus bist, oder ob du fern von Gott bist.

  • Egal ob du mit der Liebe Gottes vertraut bist, oder ob dein Leben in Enttäuschung und Bitterkeit schiefgeht.


Gott hat gute Pläne für dich, für dein Leben und auch für heute.

Rufe mich an, dann will ich dir antworten und will dir Großes und unfassbares mitteilen, das du nicht kennst. Jer 33,3 ELB

Wenn du Jesus innig liebst, hat Gott dich schon viel gesegnet, aber Er will dich heute von Neuem segnen. 

Gott hat jeden Tag neue Pläne für dich und seine Pläne sind immer genial.

Aber vielleicht bist du in Verzweiflung und Bitterkeit schiefgegangen. Bitte gib nicht auf.

Bitte gib nie auf.

Gott steht trotz allem zu dir. Er will dich aus deiner Klemme herausziehen.

Schritt für Schritt voran. Wenn du kein Licht in deiner Situation siehst, lass diese kleine Botschaft eine Kerze in deiner Finsternis sein.


Aber wenn du Gottes himmlischen Segen jetzt erlebst, bitte Gott, dass er dir zeigt, für welche leidende Seele du beten kannst.

Du hast bestimmt ein Handy oder einen Laptop. Du kannst damit jemanden ermutigen.   


Montag, 19. Oktober 2020

Gottes Liebe gegen Religion

Wo Jesus diente, war immer Segen zu finden, aber dieser Segen war ganz anders, als die übliche Religion seiner Zeit.

In den Synagogen waren Prostituierten nicht willkommen, aber Jesus war als Freund der Sünder bekannt.

So ist es oft auch heute. Eine junge Frau wollte einen anständigen Gottesdienst besuchen, aber sie wurde zurückgewiesen, weil sie einen sehr kurzen Minirock anhatte.

Jesus hat Dämonen ausgetrieben, aber die religiösen Leiter wollten behaupten, diese übernatürliche Kraft von Jesus von unten käme.

Doch die Schriftgelehrten, die aus Jerusalem gekommen waren, erklärten: »Er ist von Satan , dem Obersten der Dämonen, besessen. Daher hat er die Macht, Dämonen auszutreiben.«

Jesus aber rief sie zu sich und erzählte ihnen folgendes Gleichnis: »Wie kann denn der Satan den Satan austreiben?«, fragte er. Markus 3,22-23

So ist es auch heute. In September 1909 haben 60 ziemlich prominente deutsche Christen in Berlin die neue Pfingstbewegung diskutiert. Die haben dann ihr Urteil veröffentlicht.

Diese neue Erscheinung von charismatischen Geistesgaben soll von Unten kommen.
Genau wie die Pharisäer zu Jesus Zeit.

Viele sagen Wunderheilungen seien heute dämonisch. Im Neuen Testament kam Krankheit vom Teufel und Jesus war der Heiler. Komisch! Und jetzt ist es umgekehrt? Biblisch richtig, oder?

Für Jesus war Gottes heilende Kraft von seiner Liebe unzertrennbar. Gottes praktische Liebe war viel wichtiger als religiöse Sitten und Regeln.


Jesus heilte ganz spontan die Schwerkranken und Behinderten auch mitten in Gottesdiensten. Das machte die rechthaberischen religiösen Leiter wütend.

Jesus hat vor seiner Himmelfahrt versprochen, den Heiligen Geist auf Erden auf eine radikale neue Weise freizusetzen.

Fünfzig Tage nach seiner Hinrichtung am Kreuz sandte Jesus den Heiligen Geist auf seine Jünger, gerade wie er versprochen hatte.

Dann erschien etwas, das aussah wie Flammen, die sich zerteilten, wie Feuerzungen, die sich auf jeden Einzelnen von ihnen niederließen.

Und alle Anwesenden wurden vom Heiligen Geist erfüllt und fingen an, in anderen Sprachen zu sprechen, wie der Heilige Geist es ihnen eingab. Apostelgeschichte 2,3-4

Ein amerikanischer Prediger war einst zu Gast in einer christlichen Talkshow in Kalifornien. Mitten in dem Interview spürte er eine ganz starke Berührung des Heiligen Geistes.

Er fing an, in Zungen zu reden. Er fühlte sich ganz nervös, denn er wusste nicht, wie die Verwaltung des Radiosenders reagieren würde. Er war erleichtert, dass niemand reagierte.

Die Zuhörer der Talkshow konnten Telefonseelsorgern anrufen.
Gleich nach der Sendung kam eine Telefonseelsorgerin auf den Prediger zu. Sie sprach mit einem starken deutschen Akzent.

Es stellte sich heraus, dass eine deutsche Frau diese Sendung hörte, und sie hörte den Prediger in ihrer eigenen Sprache reden. 

Der Prediger wusste nicht einmal, welche Sprache aus seinem Mund gekommen sei und er wusste nicht, was er auf fehlerlosem Deutsch gesagt hatte.

Die deutsche Telefonseelsorgerin erklärte dem Prediger, die deutsche Frau, die angerufen hatte, todkrank und am Sterben war. 

Sie hörte aus dem Mund des Predigers Anweisungen von Gott, was sie machen sollte. Als sie die Anweisungen von dem Heiligen Geist ausführte, kam die Kraft Gottes auf sie. Sie stand auf und wurde komplett geheilt.

Jesus Christus ist gestern, heute und in Ewigkeit derselbe. Hebräer 13,8

Der Heilige Geist Gottes hat sich auch nie verändert.

Samstag, 17. Oktober 2020

Eine Neue Welt Kommt

Gott hat uns Menschen diese Welt als Geschenk und Aufgabe gegeben. Wir Menschen beherrschen diese Welt, aber die Umweltkrise ist ein klarer Beweis, dass wir unsere Aufgabe vermasselt haben.

Wir sehen, wie die Naturwelt oft nicht so schön funktioniert, und wir wollen Gott als Schöpfer die Schuld geben.

  • Warum sterben Menschen und auch unschuldige Tiere an Krebs?

  • Warum sind auch Tiere oft grausam?

  • Wenn du mit Hühnern vertraut bist, weißt du was Mobbing ist.


Aber am Anfang war es nicht so. Gottes Absicht für uns Menschen war nie ungerechte Herrschaft, Mobbing, Krankheit und Tod.

Was wir sähen, ernten wir.

Unser Verstand ist auch von unserer verdorbenen menschlichen Natur so vernebelt, dass wir Gottes Liebe oft nicht wahrnehmen.

Aber wenn wir wirklich Gottes Liebe und Wahrheit suchen, werden wir auch in der Natur Spuren von Gottes Liebe finden.

Ein Mann sah eine tote Henne auf einem Bauernhof. 

Als er die tote Henne aufhob, sah er mehrere lebendigen Küken. Ein Raubvogel hatte die Küken angegriffen und die Mutter hat ihr Leben für ihre Küken geopfert.

Wir sehen in der Tierwelt, wie Katzen kleine Vögel nicht nur töten, sondern vorher quälen. 

Aber wenn wir in YouTube suchen, können wir sehen, wie Haustiere, die von klein auf mit liebevoller Fürsorge erzogen werden, enge Freunde sind. 

Du kannst sehen, wie Wellensittiche und Katzen zärtlich zusammenspielen.

Diese Videos veranschaulichen Gottes Absicht für seine Schöpfung. Das sehen wir in biblischer Prophetie bestätigt.

Es kommt eine neue Welt.

Dann werden der Wolf und das Lamm einträchtig zusammenleben; der Leopard und die Ziege werden beieinander lagern. Kalb, Löwe und Mastvieh werden Freunde und ein kleiner Junge wird sie hüten. Jesaja 11,6

Gott wird die Naturwelt wiederherstellen, aber vor allem wird er uns Menschen von unserer verdorbenen Sterblichkeit befreien.

Wie die Mutterhenne ihr Leben für die Küken opferte, hat Gott seinen einzigen ewigen Sohn zu uns auf Erden als Erretter gesandt.

Denn so hat Gott der Welt seine Liebe gezeigt: Er gab seinen einzigen Sohn, damit jeder, der an ihn glaubt, nicht ins Verderben geht, sondern ewiges Leben hat. Johannes 3,16 NeÜ

Aber Gott hat seine Liebe zu uns dadurch bewiesen, dass Christus für uns starb, als wir noch Sünder waren.
Römer 5,8 NeÜ

Freitag, 16. Oktober 2020

Ausweg aus Niemandsland

 Bist du in Niemandsland?

Brauchst du Heilung? Du hast gebetet. Du hast geglaubt. Die Symptome nehmen ab, aber deine Erholung ist offensichtlich nicht komplett.

Halte fest an Gottes Verheißungen!

Vor dem letzten Weltkrieg war Penizillin noch nicht erfunden. Ein englischer Prediger hatte Tuberkulose und betete für Heilung.

Er bekam keine Sofortheilung, aber er suchte die Führung des Heiligen Geistes. Gott gab ihm zu verstehen, er sollte zwei Stunden jeden Tag beten und er würde sich erholen.
 

Er war gehorsam und er wurde nach und nach völlig gesund.

Viele kranken Christen beten für Heilung, aber sie sind enttäuscht. Als Jesus vor dem Kreuz heilte, versagte er nie. Er heilte jeden, der um Heilung betete, ohne Ausnahme.

Was können wir von Jesus lernen? Er hatte verschiedene Methoden. Zum Beispiel, er heilte oft indem er seine Hand auf jemanden legte.
Jesus hat auch seinen Jüngern Anweisungen gegeben.

Diese Zeichen aber werden denen folgen, die glauben: In meinem Namen werden sie Dämonen austreiben; sie werden in neuen Sprachen reden;

werden Schlangen aufheben, und wenn sie etwas Tödliches trinken, wird es ihnen nicht schaden; Schwachen werden sie die Hände auflegen, und sie werden sich wohl befinden.
Markus 16,17–18 ELB


Es ist merkwürdig, dass Jesus zuerst die Befreiung von Dämonen betont. Als Jesus vor dem Kreuz die Kranken heilte, hat er oft Dämonen ausgetrieben, denn Krankheit ist oft mit dämonischer Aktivität verbunden.

Gott hatte Jesus von Nazaret mit dem Heiligen Geist gesalbt und mit Kraft erfüllt.
Gott war mit ihm, und so zog er umher, tat den Menschen Gutes und heilte alle, die der Teufel in seiner Gewalt hatte.
Apostelgeschichte 10,38 NeÜ


Jesus war der Gesalbte schlechthin. Er war immer voll des Heiligen Geistes und diente mit unbegrenzter Kraft, aber wir brauchen mehr Hilfsmittel von dem Heiligen Geist.

Ein wichtiges und sehr starkes Hilfsmittel ist die Gnadengabe des Zungengebets.

Manche meinen, diese Gabe war nur für die ersten Christen bestimmt, aber in Markus 16,17-18 spricht Jesus von den Zeichen, die denen folgen sollen, die glauben. Diese Aussage ist nicht Zeit befristet.

Um Gottes Wunderkraft freizusetzen, brauchen wir eine tiefe Beziehung mit Gott durch den Heiligen Geist zu pflegen.

In gleicher Weise nimmt der Geist Gottes sich auch unserer Schwachheit an, denn wir wissen nicht, wie man richtig beten soll. Er tritt mit einem Seufzen für uns ein, das man nicht in Worte fassen kann.

Und Gott, der die Herzen erforscht, weiß, was der Geist damit sagen will, denn der Geist tritt für die Heiligen so ein, wie es vor Gott angebracht ist.
Römer 8,26–27 NeÜ


Wie können wir in diesen tiefen Bereich hineinkommen? Paulus gibt uns einen wichtigen Hinweis, wie er seine enge Beziehung mit Gott pflegte.

Gott sei Dank rede ich mehr in Sprachen als ihr alle. 1. Korinther 14,18 NeÜ

Paulus erklärte, dass er in Versammlungen nicht in Sprachen reden wollte, weil er eher durch Prophetie oder Bibellehre den Menschen helfen wollte. 

Wann also hat Paulus so viel in Sprachen geredet? In seinen persönlichen Gebeten.

Wenn wir unsere Beziehung mit Gott durch den Heiligen Geist pflegen, lernen wir die Führung des Heiligen Geistes wahrzunehmen. 

Wir können lernen, Gottes spezifische Anweisungen mitzubekommen, wie dieser englische Prediger, der jeden Tag zwei Stunden beten sollte, um Gottes Heilung zu empfangen.

Donnerstag, 15. Oktober 2020

Selbstmord, und dann ...

 Ich füllte das Waschbecken mit kaltem Wasser, hielt meinen linken Arm rein, setzte das Messer an die Pulsader, schluchzte und stammelte weinend: „Bitte lieber Gott, vergib mir, aber ich habe keine Kraft mehr.”

Toscani, Gabriel. Und dann war Licht: 35 Menschen, die alle klinisch tot waren, erzählen, was sie "auf der anderen Seite" gesehen und erlebt haben. Einige waren im Paradies, andere in der Hölle. (German Edition) . Kindle Edition.

Anstatt alle meine Probleme hinter mir zu lassen, so wie ich es mit meinem Suizid eigentlich beabsichtigt hatte, war jetzt meine Seele in ein Wesen der Angst, des Schmerzes und der totalen Isolation verwandelt…

Das Einzige, was mich interessierte bei meinen brennenden Qualen war, dass Jesus Christus auf die Erde geboren wurde. Und hier war ich nun gefangen in dieser Welt des Leids und der Qualen und alles, was für mich zählte, war meine Reue darüber, dass ich mich in meinem Leben nie zu Jesus bekannt hatte, dass ich nie an einen Schöpfer geglaubt hatte.

Toscani, Gabriel. Und dann war Licht:  (German Edition) . Kindle Edition.

Das Wunderbare an meiner Geschichte ist, wie Gottes Liebe mich zurück auf die Erde brachte. Wie er mich erhörte, als ich zu ihm flehte, bevor ich mir die Pulsader aufschnitt. Und dass er in meiner Wut, meiner Verzweiflung und meinem Schmerz mein Flehen um Vergebung erhörte und mich nicht in diese Hölle schickte.

Toscani, Gabriel. Und dann war Licht:  (German Edition) . Kindle Edition.

Er kam wie Lazarus zurück

 Jegor war als junger russischer Kommunist nach Amerika auf einer Geheimmission gesandt. 

Er war von der Freiheit in den USA bezaubert und er wollte überlaufen, aber er war so naiv, dass er seine Absicht bekannt machte.

Das war sein Todesurteil. Er wurde von einem KGB Agent vergiftet. 

Ein paar Stunden danach war seine Leiche in einem Kühlschrank in einem Krankenhaus, aber sein Geist war hellwach. Er war erstaunt. Er war tot aber er war noch bei Sinnen. Als Kommunist glaubte er nicht an ein Jenseits.

Zwei Tage lang war er von seinem Leib befreit und konnte die Realität seines Lebens neu bedenken, aber dann wurde es wirklich ernst. Er war in tiefer Einsamkeit und Finsternis umhüllt. Er wusste, er war unterwegs zur Hölle.

„Jesus Christus, wenn es dich wirklich gibt, dann bitte, bitte bring mich hier weg. Verzeih mir alle meine Sünden, verzeih mir, dass ich nie an dich geglaubt habe, aber bitte, bitte bring mich hier weg!”

Ich legte meinen letzten Funken Hoffnung in dieses Gebet, und genau in dem Augenblick, als ich das letzte Wort ausgesprochen hatte, geschah das Wunder: Ich sah in dieser pechschwarzen Dunkelheit ein kleines, strahlend helles Licht.

Toscani, Gabriel. Und dann war Licht: 35 Menschen, die alle klinisch tot waren, erzählen, was sie "auf der anderen Seite" gesehen und erlebt haben. Einige waren im Paradies, andere in der Hölle. (German Edition) . Kindle Edition.

Jesus offenbarte sich als ein strahlendes Licht aber auch als eine liebevolle Präsenz. Jegor hatte nie eine solche Liebe erlebt.

Nach zwei Tagen hat man mich aus dem Kühlschrank geholt und wollte nach weiteren zwölf Stunden mit der Autopsie beginnen. Gerade, als der Arzt das Skalpell ansetzte und einen Schnitt in meine Brust machen wollte, öffnete ich die Augen.

Toscani, Gabriel. Und dann war Licht:  (German Edition) . Kindle Edition.

Er musste noch neun Monate im Krankenhaus bleiben. Ohne die intensive Betreuung und Gottes heilende Kraft hätte er nicht überlebt.

Erst später hat er völlig verstanden, dass es eigentlich Jesus war, der sein Gebet erhört hatte.

Es ist genau so, wie es in der Bibel steht:

 “Ich bin der Weg, die Wahrheit und das Leben. Niemand kommt zum Vater, außer durch mich.” (Johannes 14,6).

Ich bin aus tiefstem Herzen überzeugt, dass es stimmt, was da steht.

Toscani, Gabriel. Und dann war Licht:  (German Edition) . Kindle Edition.

Montag, 12. Oktober 2020

Gott liebt dich unabdingbar.

Du bist in Gottes Augen extrem wertvoll.
Gott interessiert sich für dich kontinuierlich. Er denkt jede Minute an dich.

Gott hat die Menschheit geschaffen, aber für Gott bist du kein bloßes Exemplar der Menschheit. Gott liebt jeden Menschen, wie eine gute Mutter ihr eigenes Kind liebt.

Deshalb leidet Gott mit tiefem Herzweh, wenn wir uns von seiner Liebe entfernen, wenn wir leben wollen, als ob Er nicht existierte.

Wer nicht liebt, hat Gott nicht erkannt, denn Gott ist Liebe. 1 Joh 4,8 (Elb1905)

Gott schuf Adam und Eva und sie waren am Anfang total gut. Gott hat sie ohne Fehler gemacht.

Gott schuf also den Menschen als sein Abbild; als Abbild Gottes schuf er ihn. Als Mann und Frau schuf er sie. 1.Mose 1,27

Gott sah alles an, was er gemacht hatte: Es war sehr gut. Es wurde Abend und es wurde Morgen: der sechste Tag.
1.Mose 1,31 EIN

Wir wissen, dass unsere Ahnen schiefgegangen sind, weil uns die Bibel die traurige Geschichte erzählt, aber wenn wir Bestätigung haben wollen, brauchen wir nur den ekelhaften Zustand der Welt zu betrachten.

Du und ich brauchen nur die Unzulänglichkeit unserer eigenen Leben zu bedenken und wir wissen, dass wir alle schiefgegangen sind.

Wenn wir nicht barmherzig und treu sind, liebt uns Gott trotzdem total, weil Er kann nicht umhin, treu und barmherzig zu sein.

Wer nicht liebt, hat Gott nicht erkannt, denn Gott ist Liebe. 1 Joh 4,8 (Elb1905)

  • Gott liebt dich, weil er dich geschaffen hat und Er schuf dich weil er dich liebte.

  • Gott sah dich und liebte dich vor der Schöpfung der Welt.

  • Gott liebte dich als du empfangen wurdest.  


Du hast alles in mir geschaffen und hast mich im Leib meiner Mutter geformt. Ps 139,13

Du hast zugesehen, wie ich im Verborgenen gestaltet wurde, wie ich gebildet wurde im Dunkel des Mutterleibes. Ps 139,15 NLB

  • Er liebte dich im Mutterleib.

  • Er liebte dich, als du geboren wurde und er hörte nie auf, dich zu lieben.

Aber vielleicht bist du in einem Auto empfangen. Vielleicht haben deine Eltern zu viel getrunken und die Schwangerschaft war von deinen Eltern nicht gewollt.

Das macht keinen Unterschied für Gottes Liebe. Er beschuldigt dich nicht, wenn deine Eltern dich in Ungerechtigkeit empfangen haben.

Bist du dann als Kind missbraucht worden? Gott ist gerecht. Was dir angetan wurde, beeinträchtigt seine Liebe für dich nicht im Geringsten.


Jesus heilt Trauma

Einer der erstaunlichsten Charaktere in der Bibel hatte eine ekelhafte Vergangenheit.

Er war von vielen Teufeln besessen.

Bei Tag und Nacht schrie er unaufhörlich in den Grabhöhlen und auf den Bergen und schlug sich mit Steinen.  

Als er Jesus von weitem sah, lief er zu ihm hin, warf sich vor ihm nieder  
und schrie laut: Was habe ich mit dir zu tun, Jesus, Sohn des höchsten Gottes? Ich beschwöre dich bei Gott, quäle mich nicht!
Mk 5,5-7


Er war so verwirrt, dass er die Gedanken der Dämonen von seinen eigenen Gedanken nicht klar unterscheiden. Aber trotz der vielen Dämonen, war er doch ein Mensch und er fühlte sich von Jesus angezogen.

Jesus sah den Hunger in seinem verwüsteten Herz und Er trieb alle die Teufel aus.

Als Jesus den Ort verlassen wollte, war der Mann wieder bei Sinnen und erstaunlich normal.

Als er ins Boot stieg, bat ihn der Mann, der zuvor von den Dämonen besessen war, bei ihm bleiben zu dürfen. Mk 5,18 EIN

Dann sagte Jesus etwas Erstaunliches.

Aber Jesus erlaubte es ihm nicht, sondern sagte: Geh nach Hause, und berichte deiner Familie alles, was der Herr für dich getan und wie er Erbarmen mit dir gehabt hat. Mk 5,19 EIN

Der Mann wurde Evangelist für eine ganze Region.

Der Mann gehorchte und fing an, im ganzen Zehnstädtegebiet zu verkünden, was Jesus an ihm getan hatte. Und alle wunderten sich. Markus 5,20 NeÜ


Siehst du dich als Versager? Bist du missbraucht oder drangsaliert worden? Bist du in Esoterik verwickelt?

Gott liebt dich
total und will dich komplett befreien.

Egal was in deinem Leben ist, bist du in Gottes Augen enorm wichtig und wertvoll. Er hat wunderbare Pläne für dich und will dir neue Hoffnung geben.


Denn ich kenne ja die Gedanken, die ich über euch denke, spricht der HERR, Gedanken des Friedens und nicht zum Unheil, um euch Zukunft und Hoffnung zu gewähren. Jer 29,11 ELB

Willst du predigen? Aber bist du nicht in Bibelstudium nicht ausgebildet? Erzähl einfach, was Jesus für dich getan hat.

Gottes Neue Wege in der Krise

Diese Krise ist für viele eine harte Probe. Wenn es dir trotzdem gut geht, ist es wichtig, denen zu helfen, die wirklich leiden.

Es gibt verschiedene Reaktionen. Manche wollen sich beschweren, weil die strengen Maßnahmen wie eine Diktatur erscheint. Wenn wir wirklich in einer Diktatur sind, meinst du, Proteste von ein paar Tausend andersdenkenden uns alle befreien können?

Jemand hat von einem Regierungschef gesagt, ``Der ist ein Diktator. Wir müssen ihn im nächsten Wahlkampf loswerden.´´ Die Antwort war klar. ``Was verstehst du von Diktatur?´´

Für die Christen im Neuen Testament war demokratische Freiheit total unbekannt, aber sie verbreiteten die gute Nachricht von Jesus und erweiterte Gottes Reich auf eine dramatische Weise.

Die erste Gemeinde in Jerusalem musste mit zwei nicht demokratischen Regierungen umgehen. Die römischen Herrscher waren nicht nett und die jüdische religiöse Herrschaft wollte die christliche Freiheit abschaffen.

Aber die Verfolgung der Gemeinde hat Gott gebraucht, das Evangelium zu verbreiten.

Die Christen nun, die sich wegen der Verfolgung, die beim Tod des Stephanus entstanden war, von Jerusalem aus zerstreut hatten, kamen zum Teil bis nach Phönizien, Zypern und Antiochia. 

Die Botschaft gaben sie aber nur den Juden weiter. Apostelgeschichte 11,19 NeÜ

Das war aber nur die erste Phase von Gottes Plan. Dann wurde es ziemlich radikal.

Einige von ihnen – sie kamen ursprünglich von der Insel Zypern und aus der Gegend von Zyrene in Nordafrika – brachten auch den nichtjüdischen Einwohnern Antiochias die gute Botschaft von Jesus, dem Herrn. Apostelgeschichte 11,20 NeÜ

Manche beschweren sich jetzt, weil normale Gottesdienste nicht erlaubt sind, aber Gott hat auch diese Situation gebraucht, um das Evangelium zu verbreiten.

Viele Gemeinden haben Predigten und Gottesdienste mit Online Streaming und You Tube mitgeteilt. Etwas Erstaunliches ist passiert.

  • In unserer Gemeinde wurde vor der Krise 200 bis 300 Besucher am Sonntag erwartet. Aber als wir nur online dienen durften, waren 2000 beteiligt.

  • Nicht nur das, aber Gott hat unsere Finanzen auch gesegnet. Die Spenden haben dramatisch zugenommen.

  • Und was ist mit dem Kirchengebäude geschehen? Das wurde benutzt, um Lebensmittel für Arbeitslosen auszuteilen.


Denkt nicht an das Frühere, und auf das Vergangene achtet nicht!
Siehe, ich wirke Neues! Jetzt sprosst es auf. Erkennt ihr es nicht? 

Ja, ich lege durch die Wüste einen Weg, Ströme durch die Einöde. Jesaja 43,18–19 ELB

Gott führt uns auf neue Wege.

Trost in der Krise

 Wir sind in einer harten Probe, aber Gott will dich trösten.
 
Manche wollen von unseren Sünden sprechen. Man sagt, diese Plage sei wegen unserer Sünden gekommen, dass wir Buße tun müssen. 

Aber wir leiden. Viele sind plötzlich verarmt und vereinsamt. Wir sehen überall wie nie zuvor einen Hunger und Durst nach Liebe und echter Gemeinschaft.

Was sagt Gott dazu?

»Tröstet, ja, tröstet mein Volk«, spricht euer Gott. Jesaja 40,1

Gott hat diese Worte durch Jesaja den Propheten gegeben. Damals war die jüdische Nation in tiefer Sünde. Sie wurden von Babylon invadiert und viele Juden wurden verschleppt und mussten in Babylon als Gefangenen ein neues Leben anfangen.

Das war eine sehr harte Zeit. Manche älteren Leute in Deutschland können von harten Erlebnissen in der Nachkriegszeit und in der DDR erzählen.

In der Nachkriegszeit in Deutschland sprach man von der nationalen Schuld der Nazizeit. Als Jesaja von Gottes Trost und Heil schrieb, hatten die Juden schreckliche Sünden begangen.

Aber Gott sah, wie sein Volk leiden musste, und er sagte Jesaja, er sollte die Juden trösten.
In harten Zeiten brauchen wir Gottes Liebe und Trost. Sonst werden wir wie viele anderen in Panik und Verzweiflung geraten.

So viele um uns herum brauchen Hoffnung und Liebe. Wie können wir helfen?
Nur indem wir selbst Trost und Liebe von Gott empfangen.

Der Apostel Paulus hat viel gelitten. Er konnte nur weitermachen, weil er Gottes Hilfe und Trost immer wieder empfing.
Als Paulus in tiefer Bedrängnis war, schrieb er:

Gelobt sei Gott, der Vater unseres Herrn Jesus Christus, der Vater der Barmherzigkeit und Gott allen Trostes,
der uns tröstet in all unserer Bedrängnis, damit wir auch trösten können, die in allerlei Bedrängnis sind, mit dem Trost, mit dem wir selbst von Gott getröstet werden.
2 Kor 1,3-4


Die Schwierigkeiten in dieser Zeit sollen wir nicht schönreden.
Auch Paulus hat nicht versucht, die Schwierigkeiten seines Lebens nicht zu beschwichtigen.

Wir werden ständig bedrängt, aber wir ängstigen uns nicht; uns ist bange, aber wir verzagen nicht;
wir leiden Verfolgung, aber wir sind nicht verlassen; wir werden niedergeworfen, aber wir kommen nicht um;
2 Kor 4,8-9


Gott hat uns nie ein christliches Leben ohne Leiden und Schwierigkeiten, aber er hat uns versprochen, in unserer tiefen Not immer zu helfen.

Fürchte dich nicht, ich bin mit dir; weiche nicht, denn ich bin dein Gott. Ich stärke dich, ich helfe dir auch, ich halte dich durch die rechte Hand meiner Gerechtigkeit. Jesaja 41,10

In Psalm 46 lesen wir von einer Welt, wo Kriege und Katastrophen normal werden. Wie beginnt der Psalm?

Gott ist unsre Zuflucht und unsre Stärke, der uns in Zeiten der Not hilft.
Deshalb fürchten wir uns nicht, auch wenn die Erde bebt und die Berge ins Meer stürzen,
wenn die Ozeane wüten und schäumen und durch ihre Wucht die Berge erzittern!
Psalmen 46,2-4


Wir haben eine Quelle der Hoffnung, welche die Menschen in der Welt um uns nicht sehen, und diese Hoffnung ist kein Märchen.

Es gibt eine andere Welt, wo es keine Krankheit gibt, keine Armut und keine Einsamkeit.

Gott sandte seinen Sohn von dieser besseren Welt, um uns von Krankheit, Einsamkeit und Verzweiflung zu retten.

Jesus hat deine Strafe und meine Strafe auf sich selbst genommen, damit der Vater im Himmel uns vergeben könnte.


Denn so sehr hat Gott die Welt geliebt, dass er seinen einzig geborenen Sohn gab, damit alle, die an ihn glauben, nicht verloren gehen, sondern das ewige Leben haben. Joh 3,16

Brauchst du Gottes Vergebung?

Bitte Gott. Er will dir vergeben. Er will dir das ewige Leben schenken.


Denn der Lohn der Sünde ist der Tod; das unverdiente Geschenk Gottes dagegen ist das ewige Leben durch Christus Jesus, unseren Herrn. Römer 6,23

Sonntag, 11. Oktober 2020

Zungenrede und Wunder auch Heute

Ich kenne einen Prediger in Australien, der auf einer Missionsreise in Pakistan war. 

 Er hat mitbekommen, dass eine arme muslimische Bauernfamilie in der Nachbarschaft eine sehr kranke Kuh hatte. Viele Moslems wissen, dass Gott die Gebete von Christen dramatisch erhört und diese Familie hat den Prediger eingeladen, für ihre kranke Kuh zu beten.

Er besuchte den armen Bauer, aber die Kuh war schon tot, aber er betete trotzdem für die tote Kuh. Am folgenden Tag kam die dramatische Nachricht, die Kuh war wieder belebt und völlig gesund.

Es gibt viele Gemeinden in Europa, wo Zeichen und Wunder nicht erwartet sind, aber besonders Afrika, Asien und Südamerika sieht man sehr häufig Zeichen und Wunder wie in der Apostelgeschichte.

Das erste dramatische Zeichen in der Apostelgeschichte war die Erscheinung von Zungenrede.

Hundertzwanzig Jünger des Herrn Jesus waren in Jerusalem zusammen.

 … und sie wurden alle mit dem Heiligen Geist erfüllt und fingen an, in anderen Sprachen zu reden und zu sprechen, wie es der Geist ihnen eingab. Apg 2,4

Dann traten sie aus dem Obergemach hinaus und verkündigten in diesen nie gelernten Sprachen himmlische Weisheit.

Es wohnten aber in Jerusalem Juden, gottesfürchtige Männer aus allen Völkern unter dem Himmel.
Als nun dieses Brausen geschah, kam die Menge zusammen und wurde bestürzt; denn jeder hörte sie in seiner eigenen Sprache reden. 
Apg 2,5-6


Ein amerikanischer Prediger war einst zu Gast in einer christlichen Talkshow in Kalifornien. Mitten in dem Interview spürte er eine ganz starke Berührung des Heiligen Geistes.

Er fing an, in Zungen zu reden. Er fühlte sich ganz nervös, denn er wusste nicht, wie die Verwaltung des Radiosenders reagieren würde. Er war erleichtert, dass niemand reagierte.

Die Zuhörer der Talkshow konnten Telefonseelsorgern anrufen.
Gleich nach der Sendung kam eine Telefonseelsorgerin auf den Prediger zu. Sie sprach mit einem starken deutschen Akzent.

Es stellte sich heraus, dass eine deutsche Frau diese Sendung hörte, und sie hörte den Prediger in ihrer eigenen Sprache reden. Der Prediger wusste nicht einmal, welche Sprache aus seinem Mund gekommen sei und er wusste nicht, was er auf fehlerlosem Deutsch gesagt hatte.

Die deutsche Telefonseelsorgerin erklärte dem Prediger, die deutsche Frau, die angerufen hatte, todkrank und am Sterben war. Sie hörte aus dem Mund des Predigers Anweisungen von Gott, was sie machen sollte. 

Als sie die Anweisungen von dem Heiligen Geist ausführte, kam die Kraft Gottes auf sie. Sie stand auf und wurde komplett geheilt.

Der oben erwähnte englische Prediger erzählte mir, wie er eine sehr ungewöhnliche Manifestation der Zungenrede erlebte. 

Er empfing eine Anweisung vom Heiligen Geist, nach Jakarta in Indonesien zu fliegen. Er gehorchte Gottes Führung und saß in einem Hotelzimmer in Jakarta. Er hatte keine weiteren Anweisungen bekommen. Er konnte nur warten und beten.

Dann klopfte es an der Tür. Ein indonesischer Pastor trat herein und lud ihn ein, in seiner riesengroßen Gemeinde zu predigen.

Der Prediger stand an der Kanzel und war bereit, auf Englisch mit einem Dolmetscher zu predigen. Er öffnete sein Mund und fing an in perfektem Indonesisch zu predigen. Er hatte nie Indonesisch gelernt.

Er konnte nicht nur perfekt Indonesisch sprechen, sondern er konnte alles verstehen. Von diesem Moment konnte er die indonesische Sprache komplett beherrschen. Er arbeitete später als Sprachlehrer und unterrichtete Indonesisch in Australien.

Für mich ist Zungenrede sehr wichtig. Ich bete jeden Tag in Sprachen, die ich nie gelernt habe. Ich verstehe diese Sprachen nicht und wenn es Zuhörer gibt, verstehen sie auch nichts.

Aber Gott versteht.

Denn wer in Zungen redet, der redet nicht für Menschen, sondern für Gott; denn niemand versteht ihn; im Geist aber redet er Geheimnisse. 1 Kor 14,2  

Wie können wir diesen Widerspruch verstehen?

In 1 Kor 12,10 lesen wir von ``verschiedene(n) Arten von Zungenrede``

Wir können diese Gnadengabe nicht verstehen, aber Gottes Gaben sind immer gut.


Freundschaft mit Gott oder Gesetzlichkeit

 Die ersten Menschen mussten eine Entscheidung treffen, eine Entscheidung zwischen Leben und Tod.

Gott hatte ihnen ewiges Leben geschenkt.
Sie hatten auch eine Aufgabe, die Welt zu regieren.

Wie konnten sie die nötige Weisheit lernen? Sie hatten zwei Möglichkeiten.

Sie konnten Gott als ihrem Mentor vertrauen, in unmittelbarer Gemeinschaft und Freundschaft mit Gott alles lernen.
 

Oder….
 

Sie konnten versuchen, eine andere Weisheit zu suchen, unabhängig von Gott. Sie konnten versuchen, durch selbstständige Erforschung, immer mehr zu wissen und ihre eigenen Meinungen und Ideen ohne Gott zu entwickeln.

Und Gott, der HERR, ließ alle Arten von Bäumen in dem Garten wachsen – schöne Bäume, die köstliche Früchte trugen. 

In der Mitte des Gartens wuchsen der Baum des Lebens und der Baum der Erkenntnis von Gut und Böse. 1. Mose 2,9

Auch wenn wir die Geschichte von Adam und Eva nicht lesen, können wir klar sehen, welche Entscheidung wir Menschen getroffen haben.

Für uns Menschen ist Lernen, Wissen und Urteilen die Grundlage unseres Lebens, aber die meisten Menschen kennen Gott nicht mehr als ihren Vater, Gefährten und Freund.

Selbst für viele bibeltreuen Christen ist die Idee, Gott als Freund zu kennen, seltsam und unangemessen.  

Aber Adam und Eva haben freundliche Spaziergänge mit Gott im Garten gemacht.

Als es am Abend kühl wurde, hörten sie Gott, den HERRN, im Garten umhergehen. Da versteckten sie sich zwischen den Bäumen. 1. Mose 3,8

Weil Adam und Eva für selbstständiges Wissen entschieden hatten, war ihre liebevolle und freundliche Gemeinschaft mit Gott gestört.

In der Bibel lernen wir, dass dieser Verfall zum Tode führt, und dann zu einer Ewigkeit ohne Gott und ohne jede Hoffnung.

Aber Gott wollte uns Menschen nicht aufgeben.

Denn Gott hat die Welt so sehr geliebt, dass er seinen einzigen Sohn hingab, damit jeder, der an ihn glaubt, nicht verloren geht, sondern das ewige Leben hat. Johannes 3,16

Was bedeutet das ewige Leben?
Vergebung der Sünden? Klar.

Ein vollkommenes unendliches Leben im Himmel? Auch das.

Aber die meisten von uns Christen verstehen nicht die Hälfte.
Adam und Eva erlebten freundliche Gemeinschaft mit Gott.

Vor dem Kreuz erlebten die Jünger von Jesus freundliche Gemeinschaft mit dem Sohn Gottes. Nach seiner Auferstehung verbrachte Jesus 40 Tage mit seinen Aposteln in freundlicher Gemeinschaft.

Warum erleben die meisten Christen diese persönliche Gemeinschaft mit Gott nicht mehr?

Viele Christen reagieren misstrauisch auf diese Idee.

Sie halten fest an biblischen Glaubenssätzen. Sie wollen das Böse erkennen und vermeiden und an Gottes Wahrheit und Heiligkeit festhalten, 

aber Gott als Freund zu erleben erscheint ihnen als etwas extrem und vielleicht abartig.

Diese Denkweise ist nichts anderes als die Erkenntnis von Gut und Böse, und nicht die Frucht von dem Baum des Lebens.

Dürfen wir Gott als Freund und Vater kennenlernen? Laut Bibel, ja.

Der HERR sprach mit Mose von Angesicht zu Angesicht, wie einer, der mit seinem Freund redet. Danach kehrte Mose wieder ins Lager zurück, doch ein junger Mann namens Josua, ein Sohn Nuns, verließ das Zelt der Begegnung nie. 2. Mose 33,11

War das nur für Mose bestimmt? Nein.

Als Jesus zu uns kam, hat er etwas ganz neues eingeführt.

Von dem Vaterunser lernen wir, dass Jesus Vater Gott als Papa zärtlich liebte, dass auch wir Gott auf diese Weise kennen können.

Aber jemand wird einwenden, dass wir doch Unrecht erkennen und vermeiden müssen. Ganz richtig.

Aber wenn man auf solche Fragen fokussiert, ohne eine enge Freundschaft mit Gott zu erleben, suchen wir unsere Nahrung von dem falschen Baum.

In dem Neuen Testament lesen wir, dass Jesus selbst Unrecht hasste, aber seine liebevolle Beziehung mit dem Vater war sein Hauptanliegen. So soll es mit uns sein.


Samstag, 10. Oktober 2020

Erwarte Überraschungen von Gott

Alles ändert sich um uns. Seit dem letzten Weltkrieg haben wir keine so traumatische Beschleunigung der Änderungen erlebt.

Seit zweihundert Jahren ist unsere Kultur von einer optimistischen Weltanschauung geprägt. Die Dichter und Denker der Aufklärung und die Wissenschaftler seit über hundert Jahren haben uns eine Sichtweise beigebracht, wo Fortschritt unsere Probleme lösen soll.

Aber jetzt gerät alles aus den Fugen.

Vor einigen Jahren war ich Gastprediger in einer kleinen Gemeinde. Ich habe ein ungewöhnliches Wort vom Heiligen Geist mitbekommen. Es was ein Song, kein Kirchenlied und nicht auf Deutsch.

Everyday, it's a gettin' closer
Goin' faster than a roller coaster
Love like yours will surely come my way

(Jeden Tag kommt es näher. Es geht schneller als eine Achterbahn.)

Ich habe diese Botschaft in der Versammlung weitergegeben. Der Pastor bestätigte das Wort von Gott. Ein Gastprediger vor einigen Jahren hatte eine ähnliche Weissagung mitgeteilt, indem er von einer Achterbahn sprach.

In dem Song hören wir von einer romantischen Liebe mit einer Frau. Der Sänger verliebt sich und ist von der Beschleunigung in der neuen Beziehung hingerissen. In der Bibel sehen wir, dass Gott sein Volk wie ein treuer Mann seine Verlobte liebt.

Die verblüffende Beschleunigung der Änderungen um uns ist wie eine Achterbahn.

In dieser chaotischen Zeit suchen viele geschockten Menschen eine Rückkehr zu alten Zeiten. Viele wollen an alten Traditionen festhalten.

Manche wollen von der internationalen Krise ausweichen, indem sie den Nationalismus der Vergangenheit wiederherstellen.

Wir sind von Klimawandel, Terrorismus und Pandemien überwältigt. In einer Welt wo allerlei Stürme toben, suchen viele eine sichere Kuschelecke in einer Religion, wo alles wohlbekannt ist und keine Änderungen erlaubt sind.

Das sehen wir in konservativen christlichen Gemeinden, die von Konformismus und Rechthaberei stark geprägt sein. Diese religiösen Tendenzen sieht man überall und in verschiedenen Konfessionen, und auch in Fundamentalismus in anderen Religionen.

Wir sehen auch genau die entgegengesetzte Tendenz. Es gibt auch Gemeinden, die modern und tolerant sein wollen, wo Homo-Ehe gefeiert wird, wo alles in der Bibel infrage gestellt wird.

 Alles ist wie eine Achterbahn, wo wir streben, irgendwie festzuhalten.

Die Bibel ist unser Anker und Fundament. Nur in Gottes Wort finden wir ewige unveränderliche Wahrheit.
Die Bibel spricht von einem fehlerlosen unveränderlichen Gott, der von unveränderlichen Prinzipien nie abweicht. Das brauchen wir wie nie zuvor.

Aber die Bibel ist nicht nur ein Gesetzbuch oder ein theologisches Fachbuch. 

In der Bibel finden wir geniale Geschichten, wo Gott uns immer wieder mit total unerwarteten übernatürlichen Handlungen erstaunt.

  • Gott hat nur einmal die Hebräer das Rote Meer auf trockenem Meeresboden überqueren lassen.

  • Gott hat nur einmal einen Riesen von einem Knaben töten lassen.


Wir dürfen in dieser Krise eine nie zuvor gesehene weltweite Erweckung erwarten. Das sehen wir in biblischen Prophetien.

Denn die Erde wird davon erfüllt sein, die Herrlichkeit des Herrn zu erkennen, wie das Wasser den Meeresgrund bedeckt. Habakuk 2,14 ELB

Wenn Gott in der Bibel seine Herrlichkeit offenbarte, hat er immer wieder mit dramatischen unerwarteten Wundern erstaunt. 

Wenn wir für unsere Welt in dieser Krise beten, müssen wir an Gottes Wort festhalten.

Denkt nicht an das Frühere, und auf das Vergangene achtet nicht!
Siehe, ich wirke Neues! Jetzt sprosst es auf. Erkennt ihr es nicht? Ja, ich lege durch die Wüste einen Weg, Ströme durch die Einöde.
Jesaja 43,18–19 ELB


Wir müssen riesige Überraschungen erwarten, und dafür beten.


Rufe mich an, dann will ich dir antworten und will dir Großes und Unfassbares mitteilen, das du nicht kennst. Jeremia 33,3 ELB

Geistesgaben für Alle

Als Petrus die erste christliche Predigt nach dem Kreuz hielt, verkündete er eine revolutionäre Botschaft. 

Die Herrlichkeit Gottes ist nicht mehr nur für Propheten, Könige und Priester, wie im Alten Testament, sondern für alle, die an Jesus glauben und den Heiligen Geist empfangen und freien Lauf geben.

»Und es soll geschehen in den letzten Tagen, spricht Gott, da will ich ausgießen von meinem Geist auf alles Fleisch; und eure Söhne und eure Töchter sollen weissagen, und eure Jünglinge sollen Gesichte sehen, und eure Alten sollen Träume haben;  

und auf meine Knechte und auf meine Mägde will ich in jenen Tagen von meinem Geist ausgießen, und sie sollen weissagen.
Apg 2,17-18

Die religiöse Tradition hat uns unserer Erbschaft beraubt. Die Geistesgaben und Manifestationen Gottes Kraft und Gegenwart sind in vielen Gemeinden stark begrenzt oder ausgeschlossen.

Wenn sie erlaubt sind, dürfen manchmal nur Männer und nicht Frauen für Gott sprechen.

In anderen Gemeinden dürfen nur Pastoren, Prediger oder Leiter für Gott sprechen.

Aber Petrus hat in seiner Predigt diese Regeln und Beschränkungen total abgeschafft.

Aber das war nicht nur in einer Predigt.

In dem Markus Evangelium lesen wir etwas Ähnliches.

Und durch die, die zum Glauben gekommen sind, werden folgende Zeichen geschehen: In meinem Namen werden sie Dämonen austreiben; sie werden in neuen Sprachen reden;  

wenn sie Schlangen anfassen oder tödliches Gift trinken, wird es ihnen nicht schaden; und die Kranken, denen sie die Hände auflegen, werden gesund werden.  Mk 16,17-18

Es gibt extrem seltsame Sekten in Amerika, wo man mit Schlangen spielt, aber so war es in der Bibel
nicht gemeint. 

Paulus wurde von einer giftigen Schlange gebissen.
Aber Paulus schleuderte die Schlange ins Feuer und erlitt keinen Schaden.
Apg 28,5


Wir müssen nicht mit Gift oder Schlangen spielen aber Gott verspricht uns seinen Schutz in unserer Not.

Ich habe einen Arabischen Freund, der von extrem fundamentalistischem Islam zu Jesus sich bekehrte aber unterwegs wurde er fehlgeleitet und wurde Mormonisch.

Als Gott ihn von dieser Sekte befreite, besuchte er viele Mormonen und half ihnen auch, von der bösen Religion zu entkommen.

Dann hörten alle Moslems in seiner Umgebung von seinem neuen Glauben und manche bekehrten sich.

Er war nicht ordiniert aber Gott gebrauchte ihn mit übernatürlicher Kraft.

Ein Araber gab ihm einmal zu essen. Eine Woche Später war er erstaunt, dass sein christlicher Landsmann noch am Leben war. Er hatte genug Gift in das Essen hineingetan, um ein Kamel umzubringen.

Der erfolglose Attentäter bekehrte sich zu Jesus.

Heidi Baker ist Missionarin in Afrika. Sie rettet kleine Mädchen von Sex Sklaverei und kleine Jungs von Zwangsdienst als Soldaten.

Sie adoptiert diese Waisen und sie lernen Jesus gut kennen.

Ein Mädchen mit 11 Jahren wurde Prediger, natürlich nicht ordiniert. Sie ging zu einem Dorf, wo Islam und Hexerei total dominant waren. Als sie laut über Jesus sprach, fingen die Leute, große Steine zu werfen.

Plötzlich proklamierte sie Heilung für einen Tauben unter ihrer Verfolger. Der Taube ließ seinen Stein fallen. Er konnte hören und schrie laut. „Ich kann hören.“

Die Steine flogen nicht mehr. Die Menge hörte das Evangelium und bekehrten sich massenweise.

Frauen nicht mehr Unterworfen

Als Jesus am Kreuz starb, musste der total unschuldige Sohn Gottes die ultimative Ungerechtigkeit leiden. Durch seinen ungerechten Tod, nahm Jesus die Strafe, die wir für unsere Sünden verdienten, auf sich selbst.

Der einzige komplett unschuldige Mensch aller Zeiten starb einen qualvollen Tod, damit alle schuldige Männer und Frauen von Gottes Urteil befreit werden könnte.

Mit seinem freiwilligen Tod, fing Jesus an, die Menschen von allen Flüchen und Ungerechtigkeiten zu befreien, die mit der Ursünde anfingen.  

Die erste Ungerechtigkeit wurde von Gott selbst vorausgesagt.

Zu der Frau sprach er: Ich werde sehr vermehren die Mühsal deiner Schwangerschaft, mit Schmerzen sollst du Kinder gebären! 

Nach deinem Mann wird dein Verlangen sein, er aber wird über dich herrschen! ELB 1. Mose 3,16

Das war nicht Gottes Befehl, dass Männer über Frauen herrschen sollten. 

Nach der Ursünde war der Charakter der Menschen verdorben. Die größere physische Kraft der Männer wurde gebraucht, Frauen zu dominieren, was niemals Gottes Absicht war.

Aber Millionen Männer haben ihre Frauen hart beherrscht. Seit Jahrtausenden sind Frauen als Menschen zweiter Klasse behandelt worden.

In der Bibel waren auch jüdische Frauen Opfer der harten Diskrimination, aber in der christlichen Geschichte und auch in unserer Zeit sehen wir, dass viele Christen bis jetzt nicht verstehen, dass Gott uns für Partnerschaft schuf und nicht für die Entmündigung der Frauen.

In der Bibel sind neue Anfänge von besonderer Bedeutung. Als seine erste Handlung nach seiner Auferstehung, restaurierte Jesus die Gleichheit der Frauen.

Maria von Magdala wurde von Jesus erwählt, als der erste Mensch, der seine Auferstehung verkündigen sollte, nicht Petrus oder Johannes, und nicht einmal Maria, seine Mutter.

Maria von Magdala dachte, Jesus wäre der Gärtner. Der erste Gärtner war Adam, und Paulus lehrt uns, dass Jesus der letzte Adam ist. Das bedeutet, Jesus ist der Anfang der neuen Menschheit.


So steht auch geschrieben: «Der erste Mensch, Adam, wurde zu einer lebendigen Seele», der letzte Adam zu einem lebendig machenden Geist. ELB 1. Kor 15,45

Denn wie in Adam alle sterben, so werden in Christus alle lebendig gemacht werden.
EIN 1. Kor 15,22
 

Adam war der erste Mensch und der Vater aller Menschen. Er war ohne Sünde bis er der Versuchung unterlag.

Jesus kam als der zweite Mann ohne Sünde und er widerstand alle Versuchungen.

Jesus kam, um uns allen Männern, Frauen und Kindern, die Unschuld und Herrlichkeit der ursprünglichen Schöpfung zu geben. 

Er kam, um eine wunderbare neue Menschheit zu schöpfen, eine Menschheit wo Männer und Frauen in Gleichheit, Freiheit und Partnerschaft ihr Potenzial erfüllen können.
 

Als Maria von Magdala den Aposteln verkündete, dass Jesus auferstanden war, glaubten sie nicht.

Später erschien Jesus auch den Elfen, als sie bei Tisch waren; er tadelte ihren Unglauben und ihre Verstocktheit, weil sie denen nicht glaubten, die ihn nach seiner Auferstehung gesehen hatten. Mk 16,14

Viele aber, die jetzt die Ersten sind, werden dann die Letzten sein, und die Letzten werden die Ersten sein.

Was wollte uns Jesus lehren? Von nun an müssen auch die Pastoren und Apostel Frauen ernst nehmen. 

Die Kultur der Herrschaft ist vorbei.


Freitag, 9. Oktober 2020

Gottes Agenten auf Erden

Völkermord, Vergewaltigung, Menschenverkehr lässt Gott zu. Alles, was böse ist, ist von Gott zugelassen. Dazu gehört auch Krebs, Depression, Psychose, Blindheit und Coronavirus.

Sollen wir etwas passiv akzeptieren, weil Gott es zugelassen hat?

Der Dieb kommt nur, um zu stehlen, zu schlachten und zu vernichten; ich bin gekommen, damit sie das Leben haben und es in Fülle haben.  Joh 10,10 EIN

Gott lässt alles zu, aber wie sollen wir auf das Böse reagieren?

Jesus ist gekommen, um die Werke des Teufels zu vernichten. Vor allem die Sünde.

Aber nicht nur die Sünde ist böse. Auch Krankheit ist böse. 

Am Anfang gab es keine Sünde und auch keine Krankheit. Nur infolge der ersten Sünde von Adam und Eva kam Krankheit und Tod in die Welt.

Jesus hat immer wieder Krankheit als einen Feind behandelt. Er kam, um die Sünde zu besiegen und auch die Folgen der Sünde abzuschaffen.

Ein klares Zeichen dafür, dass er auch Krankheit abschaffen wollte, war die vielen Heilungen, die er mit Vollmacht bewirkte.

Und ihr wisst auch, dass Gott Jesus von Nazareth mit dem Heiligen Geist und mit Kraft gesalbt hat. Er zog umher, tat Gutes und heilte alle, die vom Teufel bedrängt waren, denn Gott war mit ihm.
Apostelgeschichte 10,38


Gott lässt souverän Krankheit, Völkermord, häusliche Gewalt, Mobbing und Menschenhandel zu, aber Jesus als Mensch hat allerlei Krankheit, Grausamkeit und Heuchelei aggressiv widerstanden.

Warum finden wir so viel Sünde und Krankheit in dieser Welt, obwohl Gott Sünde und Krankheit hasst?

Gott beauftragte die ersten Menschen, die Welt zu regieren, und sie haben durch ihren Ungehorsam die Herrschaft dem Teufel übergeben.

Wir Menschen sind schiefgegangen. Wir sind für das Leiden in der Welt verantwortlich, nicht Gott.
 
Und Gott segnete sie und gab ihnen den Auftrag: »Seid fruchtbar und vermehrt euch, bevölkert die Erde und nehmt sie in Besitz. Herrscht über die Fische im Meer, die Vögel in der Luft und über alle Tiere auf der Erde.« 1. Mose 1,28

Gott hat seinen Sohn in diese Welt gesandt, damit Jesus als letzter Adam uns Menschen einen neuen Anfang gönnen würde.

Wenn wir zu Jesus gehören, wird Gott uns nicht mehr für unser Versagen urteilen.

Jesus beruft dich und mich in seinen Fußstapfen zu folgen, um diese kummervolle Welt für Gott zurückzubringen.

Nachdem wir nun aufgrund des Glaubens für gerecht erklärt wurden, haben wir Frieden mit Gott durch unseren Herrn Jesus Christus. Römer 5,1 NeÜ

Als Nachfolger Jesu sind wir beauftragt, die Werke des Teufels zu vernichten, mit Gottes Gnade Menschen von Sünde, Mobbing und Krankheit zu befreien.