Freitag, 9. April 2021

Gottes Gegenwart Erleben

 Gott hat bestimmt, dass die Nachfolger seines Sohnes nicht nur tugendhaft in seiner Wahrheit, sondern in seiner herrlichen Gegenwart leben sollten. 

Das beinhaltet nicht nur Gehorsamkeit, sondern auch ein Vorgeschmack der himmlischen Herrlichkeit erleben zu dürfen.

Ihnen wollte Gott zu erkennen geben, was der Reichtum der Herrlichkeit dieses Geheimnisses unter den Nationen sei, und das ist: Christus in euch, die Hoffnung der Herrlichkeit. Kolosser 1,27 ELB

Wenn du Jesus dein Leben übergibst, kommt Gott selbst zu dir und wohnt in dir, genau in dir.
„Gott in dir!“

Wenn das für dich nur ein theologischer Begriff ist und kein überwältigendes Erlebnis, dann ist etwas schrecklich schiefgegangen.


Warum haben die christlichen Gemeinden in Europa so wenig Einfluss?

Weil wir Gottes herrliche überwältigende Wunder wirkende Gegenwart von uns fernhalten und nur an der Wahrheit der Bibel als theologische Glaubenssätze festhalten wollen.

Wenn, zum Beispiel, Christen von Gottes Gegenwart überwältigt werden, und zu Boden fallen, dann meckern manche angeblich weisen Christen, weil sie auf den Rücken fallen und nicht vorwärts. 

Ich persönlich habe beides erlebt, meistens rückwärts aber mindestens einmal vorwärts.

Aber wie kann man so vermessen sein, dramatische Erlebnisse zu urteilen, wenn man nicht selbst die überwältigende Gegenwart Gottes erlebt hat und nicht erleben will?

Wer nur analytisch und theologisch denkt, kann die Bibel niemals richtig verstehen.

Wir müssen die Geister unterscheiden, aber mit göttlicher Weisheit, eine Gnadengabe des Heiligen Geistes, was viel mehr ist, als intellektuelle Bibelkenntnisse.
 
Wer alle außergewöhnliche Erlebnisse verwirft, hat kein geistliches Urteilsvermögen. Er wird manchmal falsche Erscheinungen richtig urteilen, aber auch oft echte Wirkungen des Heiligen Geistes verurteilen.


Prüft alles, das Gute behaltet! 1. Thessalonicher 5,21 SLT

Viele wollen alles prüfen, aber verwerfen alles, was dramatisch erscheint. Das hat Paulus nicht gemeint.

Donnerstag, 8. April 2021

Vorstellungskraft kommt von Gott

 Ich will gedenken an die Taten des HERRN; ja, ich gedenke an deine Wunder aus alter Zeit, 

und ich sinne nach über alle deine Werke und erwäge deine großen Taten: Psalm 77,12–13 SLT

Die Juden im Alten Testament sollten an die Wunder Gottes gedenken, und nicht nur in ihrer eigenen Erfahrungen, sondern aus alter Zeit.

Wie kann man sich an Ereignisse erinnern, ohne seine Vorstellungskraft zu gebrauchen. Die Juden sollten also Ereignisse aus alten Zeiten visualisieren.

Viele Christen verwerfen Visualisieren, weil die Esoteriker in der New Age Bewegung visuelle Vorstellungskraft intensiv und systematisch verwenden.

Aber visuelle Vorstellungskraft kommt nicht von New Age, sondern von Gott. Laut Bibel.

‚In den letzten Tagen werde ich meinen Geist auf alle Menschen ausgießen, spricht Gott. Eure Söhne und Töchter werden prophetisch reden, 

eure jungen Männer werden Visionen sehen und eure Ältesten Traumgesichte haben. Apostelgeschichte 2,17 NeÜ

Gott hat unsere visuelle Vorstellungskraft geschaffen, und durch Visionen und Träumen kommuniziert  er selbst direkt in unseren Sinn.

Aber Gott ermutigt uns auch, unsere Vorstellungskraft bewusst zu gebrauchen.

Und Jesus sprach zu ihm: »Du sollst den Herrn, deinen Gott, lieben mit deinem ganzen Herzen und mit deiner ganzen Seele und mit deinem ganzen Denken«. Matthäus 22,37 SLT

Woraus besteht deinem ganzen Denken? Logischer Verstand, Sprache, Rechnen, Planen, aber auch Musik, Kunst, Vorstellungskraft, Tagesträume … usw.

Dein ganzes Denken inkludiert Alles, was in deinem Sinn geschehen kann, Alles.


Gnade und dann Wahrheit

Denn das Gesetz ist durch Mose gegeben; die Gnade aber und die Wahrheit sind durch Jesus Christus gekommen. Johannes 1,17 Bruns

Wir brauchen Wahrheit. Gott ist kein Märchen. 

Gott schuf die Welt. Jesus war und ist der ewige Sohn Gottes. Die Zehn Gebote kommen von Gott. Götzendienst, Mord und Ehebruch sind Sünden. Das ist Wahrheit.

Aber wir brauchen auch Gnade. Jesus starb am Kreuz, um die Strafe für unsere Sünden auf sich zu nehmen. Nur durch Gottes Gnade empfangen wir Vergebung und ewiges Leben, und auch viel mehr.

Was bleibt nun noch zu alledem zu sagen? Wenn Gott so auf unserer Seite steht, wer kann uns dann noch etwas anhaben?

Er hat ja seinen eigenen Sohn nicht geschont, sondern hat ihn für uns alle dahingegeben, wie wird er uns mit ihm nicht alles schenken?
Römer 8,31–32 Bruns


Alle bibeltreuen Christen sind darin einig, dass wir Gnade und Wahrheit brauchen, aber in der Gedankenwelt von vielen Christen ist es umgekehrt, das heißt nicht Gnade und Wahrheit, sondern Wahrheit und Gnade.

Aber ist die Reihenfolge wichtig? In der Bibel sind nicht nur Begriffe wichtig, sondern Prioritäten.

Denn das Gesetz ist durch Mose gegeben; die Gnade aber und die Wahrheit sind durch Jesus Christus gekommen. Johannes 1,17 Bruns

Zuerst kamen die Zehn Gebote und dann die Gnade durch Jesus. Aber wir brauchen diese Lehre näher zu betrachten.

Was kam vor den Zehn Geboten?

Und nun redete Gott folgende Worte und sagte:
„Ich bin der HERR, dein Gott, der dich aus dem Lande Ägypten, aus dem Hause der Knechtschaft herausgeführt hat.“ 2. Mose 20,1–2 Bruns


Die Rettung von Sklaverei in Ägypten kam zuerst, und dann die Lehre der Zehn Gebote.
Das heißt, zuerst Gnade und dann Wahrheit.

Wie hat Jesus als Prediger gedient? 

Er fing an, die Kranken zu heilen, und erst später enthüllte er die Wahrheit, dass er der ewige Sohn Gottes war. 

Am Anfang erschien er nur als ein Wunder wirkender Prophet. Das bedeutet, zuerst Gnade und erst später die volle Wahrheit.

Als aber Jesus in die Gegenden von Cäsarea Philippi gekommen war, fragte er seine Jünger und sprach: Was sagen die Menschen, wer der Sohn des Menschen ist? 

Sie aber sagten: Einige: Johannes der Täufer; andere aber: Elia; und andere wieder: Jeremia oder einer der Propheten. 

Er spricht zu ihnen: Ihr aber, was sagt ihr, wer ich bin?
Simon Petrus aber antwortete und sprach: Du bist der Christus, der Sohn des lebendigen Gottes. 

Und Jesus antwortete und sprach zu ihm: Glückselig bist du, Simon, Bar Jona; denn Fleisch und Blut haben es dir nicht offenbart, sondern mein Vater, der in den Himmeln ist. Matthäus 16,13–17 ELB

Dann gebot er den Jüngern, dass sie niemand sagten, dass er der Christus sei.
Matthäus 16,20 ELB

Was war Jesus Vorgehensweise? Zuerst Gottes Liebe durch Wunderheilungen offenbaren und dann erst viel später die Wahrheit seiner himmlischen Identität verkünden.

Viele Christen meckern, weil in charismatischen Veranstaltungen manche geheilt werden, aber nicht alle tun Buße.

Aber Jesus selbst hat viele geheilt, die nicht gläubige Nachfolger wurden. Das machte Jesus sehr traurig, aber er fuhr fort, die Kranken zu heilen, obwohl nicht alle Jünger wurden.

Zuerst Gnade und dann Wahrheit. Das war und ist Gottes Vorgehensweise.

Panik nicht von Gott

In dieser Weltkrise sind unzählige Menschen eingeengt und eingeschränkt. Ehepaare und manchmal ganze Familien müssen zu Hause online arbeiten oder studieren.

Für manche kann das eine Befreiung von einer bedrückenden Kultur im Büro oder Schule sein, aber für viele anderen kann es eine Qual sein. Persönliche Konflikte werden oft schlimmer und man hört von zunehmender häuslichen Gewalt.

Das ist für so viele, eine sehr harte Probe, eine Art Gefangenschaft. Ich bin kein Querdenker, aber wenn ich darüber nachdenke, fange ich an, die Wut und Verzweiflung von vielen Menschen ein bisschen zu verstehen. Manche sehen keinen anderen Ausweg, als auf der Straße auszurasten.

Viele anderen reagieren ganz anders. Sie bleiben beängstigt zu Hause und verurteilen die aufbegehrenden Covid Skeptiker und Verschwörungstheoretiker.

Manche grauen sich vor Diktatur und Impfstoff. Andere haben Schiss vor Covid.

Aber panische Angst kommt nicht von Gott. Ich sehe auf beiden Seiten den Teufel am Werk.


Manche lesen mehrmals am Tag die Tagesnachrichten in den Mainstream-Medien. 

Andere verachten alle offiziellen Berichte und halten fest an jeder Nachricht von Verschwörungstheoretikern.

Aber wo ist Gott? Haben wir in unserer Panik unseren allmächtigen lieben Vater vergessen?

In der Bibel können wir von zwei Glaubenshelden lesen, die ständig bedroht wurden. Wir können in den Schriften von David und Paulus Ermutigung und Trost finden.

Dem Vorsänger. »Verdirb nicht.« Von David, ein Miktam, als er vor Saul in die Höhle floh.

Sei mir gnädig, o Gott, sei mir gnädig! Denn bei dir birgt sich meine Seele, und ich nehme Zuflucht unter dem Schatten deiner Flügel, bis das Verderben vorübergezogen ist.

Ich rufe zu Gott, dem Allerhöchsten, zu Gott, der meine Sache hinausführt. 

Er wird mir vom Himmel Rettung senden, wird den zum Hohn machen, der gegen mich wütet. (Sela.) Gott wird seine Gnade und Wahrheit senden. Psalm 57,1–4 SLT

„Der Epheserbrief ist der erste der sog. „Gefangenschaftsbriefe“. Möglicherweise sind diese Briefe (Epheser-, Philipper-, Kolosser- und Philemonbrief) in der etwa zwei Jahre langen Haft in Rom entstanden und in den Jahren 58–60 abgesandt worden.“
(Bruns. Einleitung zu dem Epheserbrief.)

Ich habe dabei das feste Vertrauen, dass derselbe Herr, der in euch seine gute Arbeit angefangen hat, sie auch zur Vollendung bringen wird bis zum Tage Jesu Christi. Philipper 1,6 Bruns

Wenn du in einer Klemme steckst, gib bitte nicht auf. Gott hat trotz allem einen Ausweg für dich geplant.

Mittwoch, 7. April 2021

Die Quelle der Liebe

 Du bist für Liebe geschaffen. Wie kann man sagen, wenn wir so viel Hass und Grausamkeit um uns sehen?

Wie ist die Liebe zwischen Mutter und Kind entstanden? Wieso sehnen wir nach Liebe, auch wenn wir nicht wissen, wie wir Liebe finden können.

Unsere menschliche Neigung zu Liebe ist oft verdorben und verdreht, aber nicht vernichtet.

Wer ist die Quelle der echten Liebe? Nur Gott, der die Mutterliebe erfunden hat.

Doch Zion sagt: »Der HERR hat mich verlassen; der Herr hat mich vergessen.« 

»Kann eine Mutter etwa ihren Säugling vergessen? Fühlt sie etwa nicht mit dem Kind, das sie geboren hat? Selbst wenn sie es vergessen würde, vergesse ich dich nicht! Jesaja 49,14-15

Jesus sprach oft von der Liebe.

Er sprach von der begrenzten Liebe der natürlichen verdorbenen Menschen, und der unbeschränkten Liebe Gottes.

Ihr habt gehört, dass gesagt ist: Du sollst deinen Nächsten lieben und deinen Feind hassen. 

Ich aber sage euch: Liebt eure Feinde, und betet für die, die euch verfolgen, Matthäus 5,43–44 ELB

Die Liebe ist freigebig.

Oder welcher Mensch ist unter euch, der, wenn sein Sohn ihn um ein Brot bittet, ihm einen Stein geben wird?

Und wenn er um einen Fisch bittet, wird er ihm eine Schlange geben?

Wenn nun ihr, die ihr böse seid, euren Kindern gute Gaben zu geben wisst, wie viel mehr wird euer Vater, der in den Himmeln ist, Gutes geben denen, die ihn bitten!
Matthäus 7,9–11 ELB


Die echte Liebe ist immer praktisch. Wer nicht geben will, liebt in Wirklichkeit nicht.

Gott ist Liebe. Gottes Herz ist offen für dich. Er will dir helfen und mit vielen guten Gaben segnen.

Jede gute Gabe und jedes vollkommene Geschenk kommt von oben herab, von dem Vater der Lichter, bei dem es keine Veränderung oder Wechsel gibt.
Jakobus 1,17 Bruns

Kennst du Gottes persönliche Liebe noch nicht. Du kannst heute Gott kennenlernen.

Denn so sehr hat Gott die Welt geliebt, daß er den einzig-einen Sohn gab, damit jeder, der auf ihn vertraut, nicht verlorengeht, sondern ewiges Leben hat. Johannes 3,16 Bruns

Deine Gedanken verändern dein Gehirn

 Unsere Erlebnisse gestalten unsere Gedankenwelt. Traumatisierte KZ-Überlebende sind dauerhaft veränderte Menschen. Eine Ehefrau und Mutter kann nie wieder wie eine Jungfrau denken. Sie kann nicht.

Deine Erlebnisse und Gedanken verändern auch die Biologie und Architektur deines Gehirns. 

Wissenschaftler haben die Gehirne von verstorbenen Menschen seziert.

Zweisprachige Menschen hatten komplexere neuronale Strukturen.

Lernen verändert das Gehirn. Deshalb sind sexueller Missbrauch und Pornosucht sehr gefährlich.

Folter und Gehirnwäsche können die Denkart und auch das Gehirn des Opfers dauerhaft verändern.

Verderbliche und grausame Erfahrungen können in deiner Gedankenwelt und in deinem Gehirn verheerende Schaden anrichten, aber es gibt einen allmächtigen guten Gott, der deine Seele und Gehirn wiederherstellen kann.

Maria von Magdala war eine heilige Frau. Gott hat sie erwählt, der erste Zeuge des auferstandenen Jesus Christus zu sein.

Wir lesen auch, dass sie eine traumatische und vielleicht schamhafte Vergangenheit hatte.

Als er aber früh am ersten Tag der Woche auferstanden war, erschien er zuerst der Maria Magdalena, von der er sieben Dämonen ausgetrieben hatte. Markus 16,9 SLT

Wir wissen nicht, wie Maria dämonisiert wurde. War sie Psychotisch? War sie eine Hexe? War sie eine Prostituierte? Wurde sie sexuell missbraucht? Wir wissen nicht.

Egal wie sie verdorben wurde, war ihre Gedankenwelt geistig vergiftet. Ihr Gehirn funktionierte nicht richtig. Sie brauchte Vergebung und Reinigung, aber auch Heilung.

Durch Gottes Wort können wir lernen, ganz anders zu denken.

Die Bibel ist rein und heilig. Gottes Wort ist das himmlische Licht. Licht treibt Finsternis aus.


Gottes Wort ist auch ein heiliges Wasserbad, das unsere besudelten Seelen reinigt.

Ihr Männer, liebt eure Frauen, gleichwie auch der Christus die Gemeinde geliebt hat und sich selbst für sie hingegeben hat,

damit er sie heilige, nachdem er sie gereinigt hat durch das Wasserbad im Wort,
Epheser 5,25–26 SLT

Wenn Gottes Heiliger Geist deine Seele gereinigt hat, will Gott dir helfen, ganz neu zu denken, damit deine Gedankenwelt täglich besser wird.

Der Teufel gibt nicht auf. Er versucht immer wieder, mit bösen Gedanken dich fehlzuleiten, aber wenn du dein Leben Jesus übergeben hast, will Gott dich mit guten und schönen Gedanken ermutigen.

Dienstag, 6. April 2021

Jesus Rettet von Verwirrung

 „Vor kurzem zeigte mir der Herr, dass es viele im Leib Christi gibt, die in letzter Zeit von einem sehr intensiven Geist der 'Verwirrung' angegriffen wurden.

Es hat dazu geführt, dass viele das Gefühl hatten, in einen 'Dunst' geworfen worden zu sein, und Klarheit, die der Herr gegeben hatte, wurde nun plötzlich von einem starken Gefühl des 'hat Gott das wirklich gesagt?' überschattet.“
(Australische Prophetin. Lana Vawser. 1. April 2021)

https://lanavawser.com/2021/04/01/i-heard-the-lord-say-dont-doubt-what-i-have-spoken-to-you/

Ich habe als Christ oft diese Verwirrung und Unsicherheit erlebt.

Ich war eine Zeitlang in einer Gemeinde, wo Streite die Gemeinde auseinandergerissen hatten, und zwar seit Jahren. Ein neuer Pastor war am Steuer. Er war eine starke Persönlichkeit und konnte gut predigen, aber ich fühlte mich trotzdem keinen Frieden und keine Freiheit im Geist.

Dieser Gemeinde war früher stark im Geist, aber durch menschliche Streite wurde der sehr gute Pastor ausgestoßen. Dieser Aufstand war nicht von Gott. Nach und nach ging alles den Bach runter.

Wenn menschliche Streite eine Gemeinde zugrunde richten, stecken immer dämonische Geister dahinter.

Der Teufel hat verschiedene Strategien, eine Gemeinde zu verderben. Es kann ein Aufstand gegen gute Leiterschaft sein.

Der Feind kann auch manchmal die Leiter durch Sünde fehlleiten, wenn zum Beispiel Pastoren in Pornosucht oder Geldgier verwickelt werden, oder stolz werden und alles kontrollieren wollen.

Was erleben die Christen in solchen Gemeinden? Oft Verwirrung und Unsicherheit.

Wenn du in einer solchen Gemeinde bist, wie kannst du Gottes Weg für dein Leben wieder finden?

Zurück zu Jesus! Jesus ist dein Pastor, der Gute Hirte.

Der Dieb kommt nur, um zu stehlen, zu töten und zu verderben; ich bin gekommen, damit sie das Leben haben und es im Überfluss haben.
Johannes 10,10 SLT

Wo kannst du diese enge Verbindung mit deinem himmlischen Pastor finden?

  • Du kannst deine Lieblingspassagen in der Bibel immer wieder lesen.

  • Du kannst in deiner privaten Gebetszeit die Gegenwart Gottes intensiv suchen.

  • Du kannst christliche Taschenbücher wieder lesen, wo du Gottes Stimme in deinem Herz gehört hast.

  • Du kannst Gemeinschaft mit guten Christlichen Freunden suchen, Freunde, die nicht in deiner Gemeinde sind.

  • Du kannst gute christliche Konferenzen oder andere Gemeinden besuchen.


Vielleicht bist du in keiner Gemeinde, aber du spürst eine tiefe seelische Not. Du musst Gott finden, aber du bist mit Gemeinden und vielen Christen enttäuscht.

Gott bleibt immer noch Gott und Er ist gut.

Was sagt Gott in der Bibel?

Rufe mich an, so will ich dir antworten und dir große und unbegreifliche Dinge verkünden, die du nicht weißt.
Jeremia 33,3 SLT

Was sagte Jesus?

Bittet, so wird euch gegeben; sucht, so werdet ihr finden; klopft an, so wird euch aufgetan! 

Denn jeder, der bittet, empfängt; und wer sucht, der findet; und wer anklopft, dem wird aufgetan. Matthäus 7,7–8 SLT



Montag, 5. April 2021

Gottes Heilige Freundschaft

Es gibt Christen, die Jesus verehren wollen. Sie sind Pflichtmenschen. 

Manche beten mit einem Gebetbuch. Andere beten ohne Gebetbuch, aber sie beten feierlich und ritualartig.

Manche missverstehen das Vaterunser.

Jesus sagte, wir sollten unseren himmlischen Vater als ABBA kennen. ABBA bedeutet in Hebräisch Papa oder Vati, auf Englisch Daddy.

Aber es gibt ein anderes Extrem. Es gibt Christen, die Jesus als ihren Kumpel behandeln wollen, und zwar einen sehr toleranten Kumpel, der angeblich kleine Fehler wie Pornosucht nicht ernst nimmt.

Ich habe einst von einem jungen Christen gehört, der begeistert war, charismatische Taschenbücher zu lesen und Erweckungen zu besprechen. Seine Freundin war eine Prostituierte und sein Leben war keineswegs keusch und heilig.

Ich sehe manchmal angeblich fromme Christen, die Sex vor er Ehe als normal betrachten. Ich bin erstaunt, dass sie keine schmerzhaften Gewissensbisse leiden. Ich könnte nie so leben.

Gott ist Liebe. Er sehnt danach, Menschen als Freunde zu lieben.

Dankt dem HERRN; denn er ist freundlich, und seine Güte währt ewig. Ps 118,1 NLB

 Im Alten Testament waren Abraham, Mose und David Freunde Gottes.

Und der HERR redete mit Mose von Angesicht zu Angesicht, wie ein Mann mit seinem Freund redet; und er kehrte wieder ins Lager zurück.
2. Mose 33,11 SLT

Aber es gibt keine echte Freundschaft ohne Liebe und Respekt.

Gott ist heilig.


Jagt nach dem Frieden mit jedermann und der Heiligung, ohne die niemand den Herrn sehen wird! Hebräer 12,14 SLT

Arthur Blessitt ist ein amerikanischer Missionar und Evangelist. Als junger Prediger missionierte er in einem Rotlichtviertel. Genau wie Jesus hielt er sich nicht fern von Sündern und Prostituierten, aber wie Jesus war er auch heilig und treu.

Er bat um Erlaubnis, in einem Nachtlokal mit nackten Tänzerinnen zu predigen. Er ging hinter der Bühne und sprach mit den nackten jungen Frauen, die eine Ruhepause hatten.

Viele Männer würden in dieser Situation von sexuellen Gedanken und Gefühlen überwältigt werden aber Gott gab Arthur Blessitt die Gnadengabe, mit Gottes heiliger Liebe zu dienen.

Nachdem sie eine Zeitlang die liebevolle Predigt zugehört hatten, fingen die Frauen an, keusche Gefühle zu haben, und sie deckten ihre nackten Körper mit Handtüchern.

Der HERR hält die Freundschaft denen, die ihm in Ehrfurcht begegnen. Er lässt sie wissen um seinen Bund.
Psalm 25,14 Bruns

Alle Christen Berufen

 Keiner, der Heilung von Jesus suchte, war enttäuscht. Keiner, der Vergebung suchte, wurde zurückgewiesen.

Das Leiden der Kranken erregte so ein Mitgefühl in Jesus, dass ihm der Magen umdrehte. Jesus heilte, nicht nur um seine Identität als Erlöser zu bestätigen, sondern weil er ganz spontan von Liebe bewegt war.

Aber Jesus war damit nicht zufrieden. Er wusste, das er knappe Zeit hatte, dass er am Kreuz sterben musste. Er musste seine Jünger ausbilden und zurüsten.

Jesus war nie mit durchschnittlichen religiösen Resultaten zufrieden. Er wusste, alle Menschen, Juden und nicht Juden, ohne Umkehr und Vergebung in der Hölle leiden würden.

Er will, dass alle Menschen zur Erkenntnis der Wahrheit kommen und gerettet werden. 1. Timotheus 2,4 GN

Jesus wusste, dass viele nicht glauben wollten und unzählige Menschen nie glauben würden, aber er wollte möglichst viele Menschen retten.

In Lukas 9, sandte er 12 Jünger als Evangelisten.

Jesus rief die zwölf Jünger zusammen und gab ihnen Vollmacht über alle Dämonen und zur Heilung von Krankheiten


Er sandte sie aus, die Königsherrschaft Gottes zu verkündigen und Kranke gesundzumachen.
Lukas 9,1–2 Bruns

Dann sandte Jesus 70 Jünger mit derselben Mission.

Danach bestimmte der Herr weitere siebzig Boten und sandte sie zu zweien aus. Sie sollten vor ihm her in alle Städte und Ortschaften gehen, durch die er kommen würde. Lukas 10,1 GN

Heilt die Kranken in der Stadt und sagt den Leuten: ‘Gott richtet jetzt seine Herrschaft bei euch auf!’
Lukas 10,9 GN

Jesus wollte alle Kranken heilen. Warum? Aus tiefem Mitgefühl. Er liebt alle Menschen.

Aber Jesus sah weit in die Zukunft. Er wusste, dass ein Evangelium ohne viele Wunderheilungen manche retten würde, aber wenn Menschen massenweise geheilt sind, werden viel mehr zum Glauben kommen.

Das sehen wir heute in Afrika, in islamischen Ländern, in Südamerika und in Asien, wo Millionen Moslems, Atheisten, Hindus und Esoteriker jedes Jahr sich zu Jesus bekehren.

Als Jesus die siebzig Jünger sandte, befahl er ihnen, nicht nur zu missionieren, sondern Gott zu bitten, dass er noch mehr Missionare aufrichten würde.

Er sprach nun zu ihnen: Die Ernte ist groß, aber es sind wenige Arbeiter. Darum bittet den Herrn der Ernte, dass er Arbeiter in seine Ernte sende! Lukas 10,2 SLT

Zwölf ist gut. Siebzig ist besser. Aber es gibt unzählige Menschen, die Gottes Rettung brauchen. 

Gott hat prominente Prediger aufgerichtet. Ich danke Gott für Billy Graham, Reinhard Bonnke und andere. Aber es gibt Milliarde noch nicht errettete Menschen in der Welt.

Auch du und ich sind berufen, Gottes Reich mit Kraft zu verkündigen.


Jesus gibt dir eine Zukunft

Wenn wir vor der Glotze sitzen, was sehen wir? Wenn wir in der Stadt auf der Straße gehen, was sehen wir?

Was sehen wir im Büro, im Krankenhaus, in Schulen?

Menschen, Menschen, Menschen.

Und was ist die Zukunft dieser Menschen?

Millionen sterben täglich, nur manche an Covid.

Es gibt unzählige Leichen, und die Seelen verschwinden, aber wohin? 

  • Kommunisten und Atheisten glauben an keine übernatürliche Realität, aber in Wirklichkeit sind viele in Esoterik verwickelt. 

  • Hindus und Buddhisten glauben, sie werden immer wieder zurückkommen, aber wenn dieser Planet untergeht, werden sie endlich keinen Wohnort finden. Wird diese Erde ewig bestehen?  

  • Die Unsicherheit der Moslems ist jämmerlich. Wenn ihre Tugend ihre Sünden nicht überwiegt, glauben sie, sie werden in den ewigen Flammen der Hölle leiden müssen. Sie leben ständig in Angst. Wer kann mit Zuversicht behaupten, dass seine Tugend reicht, um Gott zu gefallen.


    Aber es gibt einen guten Gott, der dich unendlich liebt. Er hat uns in der Bibel gesagt, dass Er alle unsere Sünden total vergeben will.

    Aber wie kann ein heiliger und gerechter Gott unsere Sünden unbestraft tolerieren? Unsere Sünde hat diesen Planeten vergiftet. Es kann nicht so weiter gehen.

    Gott hat die Menschen so sehr geliebt, dass er seinen einzigen Sohn hergab. Nun werden alle, die sich auf den Sohn Gottes verlassen, nicht zugrunde gehen, sondern ewig leben. Johannes 3,16 GN

    Gott hat eine gute Zukunft für dich geplant, aber er wird dich nicht zwingen, seinen Weg zu gehen. 

Aber wenn du von deinem bisherigen Leben satt bist, und Gottes Liebe erleben willst, ist Jesus bereit, dein Gefährte und Wegweiser zu sein.

Jesus ist am Kreuz gestorben, um deine Strafe für deine Sünden auf sich zu nehmen, aber er ist nicht tot geblieben.

Jesus wartet auf deinen Hilferuf.


Rufe mich an, dann will ich dir antworten und will dir Großes und Unfassbares mitteilen, das du nicht kennst. Jeremia 33,3 ELB

„Darum kommt alle her zu mir, die ihr euch abmüht und belastet seid; ich will euch Ruhe schenken, daß ihr aufatmen könnt.
Matthäus 11,28 Bruns

Samstag, 3. April 2021

Versager Transformiert

Als Jesus im Garten verhaftet wurde, gerieten die Jünger in Panik.

Petrus rastete aus.

Simon Petrus nun, der ein Schwert hatte, zog es und schlug den Knecht des Hohen Priesters und hieb ihm das rechte Ohr ab. Der Name des Knechtes aber war Malchus. Johannes 18,10 ELB

Dann wurde Jesus in Haft genommen, und die Apostel suchten das Weite.

Da ließen ihn alle im Stich und flohen. Markus 14,50 Bruns

Petrus versuchte treu zu bleiben, aber auch er versagte.

Simon Petrus stand immer noch da und wärmte sich. Da sagten sie zu ihm: „Bist du nicht auch einer von seinen Jüngern?“ Er aber erwiderte und leugnete es: „Nein, ich bin es nicht!“ Johannes 18,25 Bruns

Jesus hat seine Jünger sehr gut für diese harte Probe vorbereitet. Trotzdem versagten sie.

Jesus hatte ihnen wunderbare Verheißungen mitgeteilt.

Euer Herz erschrecke nicht! Glaubt an Gott und glaubt an mich!

Im Haus meines Vaters sind viele Wohnungen; wenn nicht, so hätte ich es euch gesagt. Ich gehe hin, um euch eine Stätte zu bereiten.

Und wenn ich hingehe und euch eine Stätte bereite, so komme ich wieder und werde euch zu mir nehmen, damit auch ihr seid, wo ich bin.
Johannes 14,1–3 SLT

Diese wunderbaren Verheißungen in dem Johannes Evangelium sind auch für uns. Vielleicht hat der Heilige Geist tröstende Zusicherungen persönlich mitgeteilt, wie damals mit den Aposteln. Trotzdem hast du oft versagt, und ich auch.

Fasse Mut. Jesus hat die Apostel nach seiner Auferstehung heimgesucht. Dann hat Er seinen Heiligen Geist und Herrlichkeit ihnen gegeben.

Gott hat sie transformiert.

Jesus versteht, dass wir nicht nur Bibelwissen und Lehrsätze brauchen. Wir brauchen oft starke Erlebnisse und dramatische Heimsuchungen, weil wir ohne Gottes Gegenwart schwach sind.

Jesus will auch uns transformieren, dich und mich. Erwarte Gottes Eingreifen.

MItten in einem Wunder

 Die Jünger waren enttäuscht, festgefahren.

Als Jesus in Jerusalem angekommen war, wurde er mit Jubel als der Messias begrüßt. Alle erwarteten, dass der Sohn Davids die Weissagungen erfüllen würde.

Jesus sollte ein neues Königreich in Israel aufrichten und die Römer ausstoßen.
Stattdessen wurde Jesus als Verbrecher verhaftet und am Kreuz hingerichtet.

Nicht nur hatten sie ihren Meister verloren.
Als Jesus verhaftet wurde, waren sie wie Feiglinge geflüchtet.
Sie hatten ihren Beistand verloren und sie schämten sich, dass sie selbst versagt hatten.

Aber es war noch schlimmer. Sie hatten furchtbar Angst. Würden die religiösen Leiter sie auch verhaften und umbringen?

Sie waren auch extrem müde, schlaflos und ausgelaugt.

Wie lange zitterten die Jünger in dieser angstvollen Verzweiflung?

Aber sie wussten nicht, dass sie mitten in einem Wunder steckten.

Als er aber früh am ersten Tag der Woche auferstanden war, erschien er zuerst der Maria Magdalena, von der er sieben Dämonen ausgetrieben hatte.

Die ging hin und verkündete es denen, die mit ihm gewesen waren und trauerten und weinten.

Und als jene hörten, dass er lebe und von ihr gesehen worden sei, glaubten sie nicht.
Mk 16,9–11 ELB


Bist du enttäuscht? Haben andere dich im Stich gelassen? Hast du selbst versagt?

Jesus will zu dir kommen, aber manchmal lässt er auf sich warten.

Nachher offenbarte er sich den elf Aposteln selbst, als sie zu Tisch lagen, und schalt ihren Unglauben und ihre Herzenshärtigkeit, dass sie denen, die ihn auferweckt gesehen, nicht geglaubt hatten.
Markus 16,14 ELB

Gott hat trotz allem, gute Pläne für dich. Er liebt dich.

Ich habe jahrelang für meine Eltern gebetet. Endlich kamen beide auf ihrem Sterbebett zum Glauben.

Bist du mit der Wartezeit gestresst? Bitte gib nie auf.

Die verzweifelten Apostel waren mitten in einem erstaunlichen Wunder. Du auch? Warum nicht?

Freitag, 2. April 2021

Du bist für Gott ein Edelstein

Der Hohepriester in Israel trug eine Brusttasche (oder einen Brustschild). Auf dieser Brusttasche waren 12 Edelsteine. Jeder Edelstein entsprach einem der Stämme Israels. 

Das bedeutete, dass der Hohepriester alle Stämme Israels auf seinem Herzen trug.

Dann besetzten sie sie mit vier Reihen von Steinen: eine Reihe mit Karneol, Topas und Smaragd, die erste Reihe;

die zweite Reihe: Rubin, Saphir und Jaspis; …
2. Mose 39,10–11 ELB

Nicht alle Hohepriester waren liebevoll und treu, aber Jesus ist jetzt unser Hohepriester im Himmel.

Jesus trägt nicht nur alle Juden auf seinem Herzen, sondern alle Menschen. Jede Person, die Jesus vertraut und lieb hat, ist ein Juwel in Gottes Herz.

Denn wir haben nicht einen Hohen Priester, der nicht Mitleid haben könnte mit unseren Schwachheiten, sondern der in allem in gleicher Weise wie wir versucht worden ist, doch ohne Sünde.

Lasst uns nun mit Freimütigkeit hinzutreten zum Thron der Gnade, damit wir Barmherzigkeit empfangen und Gnade finden zur rechtzeitigen Hilfe!
Hebräer 4,15–16 ELB

Und die verlorenen Menschen? Die verdorbenen Atheisten, Hindus und Namenschristen?

Denn so hat Gott die Welt geliebt, dass er seinen einzigen Sohn gab, damit jeder, der an ihn glaubt, nicht verloren geht, sondern ewiges Leben hat.
Johannes 3,16 ELB

Niemand ist von Gottes liebevollem Herz ausgeschlossen.

Du bist wie ein Edelstein in Gottes Augen. Du kannst auch für deine Familie und auch deine Widersacher beten. Gott liebt deine Feinde auch.

Jesus verzichtete auf seine Unsterblichkeit

Warum ist Jesus vor 2000 Jahren gestorben?
Er musste nicht sterben. Weil er Gottes Ewiger Sohn war, war er unsterblich.

Die ersten Menschen waren vor dem Sündenfall unsterblich. Gott warnte sie, sie sollten die verbotene Frucht nicht essen. Sie würden dadurch ihre Unsterblichkeit verlieren.

Und Gott, der HERR, gebot dem Menschen und sprach: Von jedem Baum des Gartens darfst du essen;

aber vom Baum der Erkenntnis des Guten und Bösen, davon darfst du nicht essen; denn an dem Tag, da du davon isst, musst du sterben!
1 Mose 2,16–17 ELB


Der erste Adam wurde ohne Sünde geschaffen und deshalb unsterblich, aber als er sündigte, wurde er verdorben und sterblich. Seitdem sind wir alle mit einer verdorbenen und sterblichen Natur geboren.

Jesus wurde ohne unsere verdorbene Natur geboren. Paulus schreib, Jesus ist der letzte Adam, der himmlische Samen für eine neue Menschheit.

... denn da ja durch einen Menschen der Tod kam, so auch durch einen Menschen die Auferstehung der Toten.

Denn wie in Adam alle sterben, so werden auch in Christus alle lebendig gemacht werden.
1. Kor 15,21–22 ELB

Jesus hat seine körperliche Unsterblichkeit freiwillig aufgegeben, um die Strafe für meine Sünde und deine Sünde zu leiden.

Sein letztes Wort am Kreuz war das freiwillige Opfer seines irdischen Lebens.


Und Jesus rief mit lauter Stimme und sprach: Vater, in deine Hände übergebe ich meinen Geist! Und als er dies gesagt hatte, verschied er. Lukas 23,46 ELB

Karfreitag. Wendepunkt der Geschichte

Karfreitag. Vor zweitausend Jahren hing Jesus am Kreuz. Warum?

  • Um eine Religion zu gründen?

  • Damit Prediger tröstende Leichenpredigten halten können?


Denn so hat Gott die Welt geliebt, dass er seinen eingeborenen Sohn gab, damit jeder, der an ihn glaubt, nicht verlorengeht, sondern ewiges Leben hat. Johannes 3,16 SLT

Hat der allmächtige Gott seinen ewigen Sohn für alle Menschen am Kreuz foltern lassen? 

Warum? Um alle unsere Sünden stellvertretend zu bestrafen. 

Jesus nahm die Strafe für deine Sünden und meine Sünden auf sich selbst, damit unsere Sünden nicht  unbestraft sein sollten, damit er gerecht und auch barmherzig sein würde.

Das soll Ehrfurcht und Dankbarkeit erregen.

Aber geht es nur um religiöse Emotionen?

Es geht um Leben und Tod. Es geht um Realität. Entweder ist das alles total wahr oder total falsch.

  • Die Buddhisten glauben an keinen allmächtigen Vater Gott. Wahr oder falsch?

  • Die Hindus glauben an viele Götter. Wahr oder falsch?

  • Die Moslems glauben, dass der allmächtige Schöpfer kein Vater ist und keine Kinder hat. Wahr oder falsch?


Wenn die Buddhisten, Hindus oder Muslims recht haben, ist unser Glaube an Jesus bloß eine religiöse Wahnvorstellung.

Wenn Gott wirklich seinen Sohn am Kreuz für uns foltern ließ, müssen alle Buddhisten, Hindus und Moslems ihre Religionen für falsch erkennen und Gottes Sohn als Herr und Heiland exklusiv verehren.

Ist Jesus nur für Christen der Retter? Entweder ist Jesus für alle Menschen der Retter, oder er war nur der Gründer einer Religion ohne Realität.


„Ich bin der Weg!“, antwortete Jesus. „Ich bin die Wahrheit und das Leben! Zum Vater kommt man nur durch mich. Johannes 14,6 NeÜ

Donnerstag, 1. April 2021

Hoffnung in harten Proben

 Der König David wurde von Gott erwählt. In der Bibel lesen wir, dass David ein Mann nach Gottes Herz war.

Und nachdem er ihn abgesetzt hatte, erweckte er ihnen David zum König, von dem er auch Zeugnis gab und sprach: »Ich habe David gefunden, den Sohn des Isai, einen Mann nach meinem Herzen, der allen meinen Willen tun wird«. Apostelgeschichte 13,22 SLT

Aber David war nicht fehlerlos. Er heirate zu viele Frauen, und er hatte immer wieder gravierende Probleme in seiner eigenen Familie.

Du liebst Jesus. Du willst Gott dienen, aber du hast Fehler gemacht.

  • Vielleicht warst du zu streng oder zu tolerant mit deinen Kindern.

  • Vielleicht warst du zu verwickelt in deiner Arbeit oder Dienst für Gott.

  • Vielleicht hast du irgendwie deine Frau oder deine Kinder vernachlässigt oder missverstanden.


Wer Gott lieben und dienen will, wird Probleme haben, Krankheiten, Missverständnisse in der Familie oder in der Gemeinde, finanzielle Herausforderungen.

Wer Gott treu bleiben will, wird auch Fehler machen. In der Bibel finden wir immer wieder, dass Gottes treue Glaubenshelden irgendwie schiefgingen. Gott musste sie zurechtweisen.

Aber Gott ist dein Vater. Er will dir helfen, auch wenn er dich korrigiert, meint er es gut mit dir.

Trotzdem werdet ihr schon mutlos. Ihr habt wohl vergessen, was Gott euch als seinen Kindern sagt: »Mein Sohn, wenn der Herr dich zurechtweist, dann sei nicht entrüstet, sondern nimm es an,

denn darin zeigt sich seine Liebe. Wie ein Vater seinen Sohn erzieht, den er liebt, so schlägt der Herr jeden, den er als sein Kind annimmt.«
Hebräer 12,5-6 HfA


Kommt Krankheit von Gott? Gott vergiftet seine Kinder nicht. 

Im Neuen Testament hat Gott Krankheit selten auf Menschen auferlegt. Die einzigen spezifischen Beispiele waren hartnäckige Sünder, Herodes, Hananas und Saphira zum Beispiel.

Aber Gott lässt zu, dass wir wegen unserer Sünden und Fehler manchmal leiden.

Irrt euch nicht: Gott lässt sich nicht spotten! Denn was der Mensch sät, das wird er auch ernten.

Denn wer auf sein Fleisch sät, der wird vom Fleisch Verderben ernten; wer aber auf den Geist sät, der wird vom Geist ewiges Leben ernten.
Galater 6,7–8 SLT

Vor dem Sündenfall haben Adam und Eva nie Kummer und Leid erlebt. 

Leiden kommt immer wegen Sünde, manchmal wegen deiner Sünde und manchmal wegen der Sünden von anderen, in deiner Familie, in deiner Gemeinde oder in deinem Job.

Was ist die Antwort?

Gott will dich aus aller Not retten. Vertraue Jesus. Gib nie auf.

Hör nie auf, deine Familie zu lieben, deine Kollegen zu lieben, und auch deine Widersacher zu lieben.


Was wollen wir nun hierzu sagen? Ist Gott für uns, wer kann gegen uns sein? Römer 8,31 SLT

Wenn du Schwierigkeiten mit deiner Frau, deinem Mann, deinem Kind oder deinem Chef hast, kannst du Gott bitten, dass du die schwierige Person mit Gottes Augen der Liebe sehen kannst.

Ebenso kommt aber auch der Geist unseren Schwachheiten zu Hilfe. Denn wir wissen nicht, was wir beten sollen, wie sich’s gebührt; aber der Geist selbst tritt für uns ein mit unaussprechlichen Seufzern. Römer 8,26 SLT



Mittwoch, 31. März 2021

Kennst du die Führung es Heiligen Geistes?

Du liebst Gott. Du erlebst seine Liebe in seiner Gegenwart. Der Heilige Geist ist kein bloßer theologischer Begriff für dich. Du kennst Ihn persönlich, aber du bist in deiner Gemeinde vielleicht manchmal missverstanden.

Es kann sein, dass du in der Gemeinde Lehren hörst, die mit deinem intuitiven geistlichen Verstand nicht richtig stimmen.

Prediger und Gemeindeleiter sind genau wie du selbst fehlerhafte Menschen. Sie studieren die Bibel und theologische Lehren und sie tun ihr Bestes. Auch wenn sie genau wie du direkt von dem Heiligen Geist lernen wollen, können sie Fehler machen, genau wie du.

Es kann sein, dass du eine Lehre, oder eine Prophetie von Gott selbst in der Gemeinde hörst, aber du spürst, Gott will dir einen anderen Weg zeigen.
 
Ist deine persönliche Überzeugung dann falsch? Vielleicht hast du Gottes Führung in deinem Leben missverstanden, aber vielleicht nicht.

Vor einigen Jahren war ich in einer sehr guten Gemeinde, in der die Leiterschaft der Führung des Heiligen Geistes folgte. Ich besuchte jeden Freitagabend ein sehr gutes Treffen. 


Nach dem Gottesdienst ging der Pastor auf die Straße in dem Nachtlokalviertel. Viele anderen machten auch mit. Sie haben auf der Straße mit vielen Menschen von Jesus gesprochen. Das war zweifelsohne von Gott und ich auch ging mit.

Aber ich war müde nach meiner Arbeit und am folgenden Tag war auch müde. Ich betete darüber. Ich sollte doch das Evangelium verkündigen, aber wie und wann?

Ich stellte fest, dass ich Gottes Botschaft am besten im Internet kommunizieren konnte. Ich brauchte Ruhe und Zeit für mein Beten, Lesen und Schreiben.

Ich fuhr fort, den wunderbaren Gottesdienst am Freitagabend zu besuchen, aber ich ging nicht mehr auf die Straße.

Ich kenne christliche Frauen, die Bordellen besuchen, um Prostituierten zu helfen. Ich kenne eine Frau, die durch ihren Dienst aus der Bordelle kam und jetzt in Gottes Dienst sehr treu und aktiv ist.

Bist du dazu berufen? Ich habe auch einen Prediger kennengelernt, der einmal ein Bordell besuchte, weil Gott ihn sandte, eine Frau zu retten. Nicht alle können so was tun und nicht alle sollen das versuchen.

Was hörst du von Gott? Wie kannst du Jesus am besten nachfolgen?

Rufe mich an, so will ich dir antworten und dir große und unbegreifliche Dinge verkünden, die du nicht weißt.
Jeremia 33,3 SLT

Es ist sehr gut, wenn du eine gute Gemeinde finden kannst, wo die Leiterschaft mit der Führung des Heiligen Geistes dienen, aber es ist noch wichtiger, dass du mit der Führung des Heiligen Geistes in deinem eigenen Leben vertraut bist.


Dienstag, 30. März 2021

Humanismus oder Biblische Weltanschauung?

Wir leben einer verwirrten Kultur. In Nordamerika und Westeuropa ist die offizielle Ideologie materialistisch, das heißt von Wissenschaft, Verstand und Vernunft geprägt.

Unsere Hohepriester und Weisen sind nicht mehr Propheten oder Mystiker, sondern Wirtschaftsexperten und allerlei wissenschaftliche Profis, die alle unserer wichtigen Entscheidungen leiten und lenken sollen.

Aber hinter diesem offiziellen Schaufenster sind viele auch prominenten Persönlichkeiten in Esoterik verwickelt.

Die Ärzte sollen nur wissenschaftlich begründete Methoden anwenden, aber viele Patienten und wahrscheinlich auch Ärzte suchen Entspannung in Yoga, das von Hindu Meditation kommt.

Es gibt gute Heilpraktiker, die Vitamine, Mineralen und Kräuter besser verstehen als die meisten Ärzte, aber es gibt auch Heilpraktiker, die esoterische Heilungsmethoden anwenden.

In der DDR lernten die meisten Ostdeutschen, nicht mehr an Gott zu glauben. Viele Ostdeutschen sind immer noch Atheisten. Aber in Ostdeutschland gibt es immer noch viele Heilpraktiker, die esoterische Methoden anwenden.

Die Landeskirchen, die materialistischen Humanismus adoptiert haben, verlieren immer mehr aktive Mitglieder.

Manche Freikirchen, die nichts mit übernatürlichen Wundern zu tun haben, behaupten, die dramatischen Wunder in der Bibel nur für damals bestimmt waren.

Wenn man von Wunderheilungen spricht, denken manche Christen, das muss von Unten kommen.

Komisch. In der Bibel haben Dämonen krank gemacht und Jesus war der Heiler. Laut manche Christen, soll das jetzt umgekehrt sein.

In dieser chaotischen Welt wird es immer klarer, dass wissenschaftlicher Humanismus sehr begrenzt ist. Die Aufklärung hat uns fehlgeleitet. Die Welt wird nicht immer besser.

Ein Missionar in Australien war ein aufrichtiger Evangelikaler, der nichts am Hut auf charismatisches Zeug. Er wollte nur Buße und Seelenheil predigen. Er predigte in einer Ortschaft. Die Ureinwohner winkten freundlich als er Abschied nahm.

Er fuhr dann 50 Kilometer weiter. Als er in dem nächsten Ort ankam, haben dieselben Ureinwohner ihn freundlich begrüßt. Er konnte das nicht begreifen. Er fuhr mit seinem Auto und die Stammesältesten waren vor ihm da, offensichtlich mithilfe von Zauberei oder Hexerei.

Der Prediger war so erschüttert, dass er seine ganze Theologie infrage stellen musste. Er ging zu einem charismatischen Prediger und bat ihn um Hilfe. Er brauchte Zugang zu übernatürliche Geistesgaben, um die Herausforderung der Hexerei zu verkraften.

Die christlichen Kirchen, die übernatürliche Geistesgaben verwerfen oder negativ betrachten, verlieren immer mehr Mitglieder. Ihr Einfluss in der Kultur schwindet.

In Afrika, Asien und Lateinamerika ist es ganz anders. Christen handeln wie im Neuen Testament mit Zeichen und Wundern. Zig Millionen Männer, Frauen und Kinder kommen zum Glauben.

Dietrich Bonhoeffer könnte niemand als einen charismatischen Schwärmer bezeichnen, aber er wusste, dass hinter den Kulissen dieser sichtbaren Welt eine unsichtbare Realität ist.

Von guten Mächten treu und still umgeben,
behütet und getröstet wunderbar,
so will ich diese Tage mit euch leben
und mit euch gehen in ein neues Jahr.


Die guten Mächte in Bonhoeffers Gedicht sind die mächtigen Engel, die in der Bibel erscheinen. Die Engel sind nicht nur märchenhafte Fantasiewesen.

Unsere humanistischen und religiösen Weltanschauungen in Europa funktionieren nicht mehr. Es ist Zeit, humanistischen und religiösen Unglauben loszuwerden.

Gott ist immer noch der übernatürliche wunder-wirkende Gott, den Jesus in der Bibel mit Wundertaten offenbarte. Der Heilige Geist wirkt auf der gleichen Weise in vielen Ländern in unserer Zeit.

Rufe mich an, dann will ich dir antworten und will dir Großes und Unfassbares mitteilen, das du nicht kennst. Jeremia 33,3 ELB

Montag, 29. März 2021

Gott transformiert Trauma

 Der Weg der Liebe kann hart sein. Du hast aufrichtig versucht, ein treuer Christ zu sein, aber du bist seit Jahren mit allerlei Hindernissen überfordert.

Joan Hunter ist die Tochter von Charles und Frances Hunter, die Pioniere im Heilungsdienst waren. Auch sie war treuherzig und begabt, Heilung und Errettung zu verkündigen.

Sie heiratete einen Mann, der ein treuer Christ sein sollte, aber es stellte sich heraus, dass er Schwul war, und Ehebruch mit Männern beging.

Ihr Herz war gebrochen. Sie hatte Kinder, die sie allein erziehen musste. Was geschah mit ihrem Dienst? 

Durch ihr eigenes Erleben wurde sie zutiefst mit dem Trauma vertraut. Ihre Tragödie wurde zu einem Schatz der Heilung für viele traumatisierte Frauen und Männer.

Gelobt sei der Gott und Vater unseres Herrn Jesus Christus, der Vater der Barmherzigkeit und Gott alles Trostes,

der uns tröstet in all unserer Bedrängnis, damit wir die trösten können, die in allerlei Bedrängnis sind, durch den Trost, mit dem wir selbst von Gott getröstet werden.
2. Korinther 1,3–4 SLT


Wer tief traumatisiert in seiner Seele ist, muss verstehen, dass nicht nur seine Gedanken und Gefühle verletzt sind. Dein ganzes Wesen ist beschädigt: dein Gehirn, dein Herz, deine Gesundheit.

Vergebung ist ein notwendiger Aspekt des Heilungsprozesses, aber viele Seelsorger gehen schief, wenn sie gute Ratschläge geben. „Einfach Vergeben.“

Vergebung ist nicht leicht und nicht einfach. Vergebung ist auch nur ein Teil des Heilungsprozesses.

Durch Missbrauch und Trauma kann dein ganzes Wesen ruiniert sein. Es gibt Menschen, die von Neuem wieder aufgebaut werden müssen.


„Einfach vergeben“ als formelhafter Ratschlag ist ein giftiger Kelch.

Traumatisierte Menschen brauchen Heilung, ebenso wie Patienten, die mit Krebs am Sterben sind.

Er heilt, die zerbrochenen Herzens sind, und verbindet ihre Wunden.
Psalm 147,3 SLT

Bist du zugrunde gerichtet? Dein Schmerz kann Medizin für andere leidende Menschen werden.

… weshalb ich euch bitte, nicht mutlos zu werden in meinen Bedrängnissen für euch, welche eure Herrlichkeit sind.
Epheser 3,13 Jantzen

Paulus musste als Missionar viel leiden. Er schrieb seine Briefe an die Epheser und Kolosser im Gefängnis. Als leidender Häftling hat Paulus herrliche Offenbarungen empfangen und weitergegeben.
Sein Leiden wurde für die Epheser zu einem herrlichen Segen.

Er heilt, die zerbrochenen Herzens sind, und verbindet ihre Wunden. Psalm 147,3 SLT

Bist du zugrunde gerichtet? Dein Schmerz kann Medizin für andere leidende Menschen werden.

 Joan Hunter Heilung You Tube

Freitag, 26. März 2021

Krise: Langsam Eilen

 Die Zeit ist knapp. Wir sind in einer stressigen Übergangsphase, aber wohin führt dieser Übergang? 

Die Verwandlungen um uns herum beschleunigen sich.

Als Jünger von Jesus ist unsere Aufgabe dringend, aber wenn wir schnell eingreifen, können wir dumme Fehler machen.

Im Internet sehen wir so viele Streite unter Christen. Manche wollen mit den Querdenkern marschieren. Andere wollen große christliche Versammlungen haben, aller Lockerungsmaßnahmen zum Trotz.

Dann sagen andere, wir müssen diese Lockdownzeit benutzen, indem wir Gottes Gegenwart suchen und in tiefem Gebet die Weisheit und Kraft des Heiligen Geistes finden.

Ist Bill Gates vielleicht ein General in der Endzeitarmee des Antichristen?

Ich finde diese Vorstellung ein wenig übertrieben, aber selbst wenn es so wäre, was nützt es, gegen den römischen Kaiser oder den Pharao von Ägypten zu protestieren?

Ich finde in der Bibel diese Lehren.

Da antwortete er und sprach zu mir: Das ist das Wort des HERRN an Serubbabel: Nicht durch Macht und nicht durch Kraft, sondern durch meinen Geist!, spricht der HERR der Heerscharen. Sacharja 4,6 SLT

Wie konnten die Hebräer aus der Sklaverei in Ägypten entkommen? Durch politische Proteste?

Hat Jesus, oder Petrus oder Paulus einen Aufstand gegen Rom geführt? Nein.

… Wenn der HERR nicht das Haus baut, dann arbeiten umsonst, die daran bauen; wenn der HERR nicht die Stadt behütet, dann wacht der Wächter umsonst. Psalm 127,1 SLT

Wenn wir versuchen, die bestürzenden Umständen um uns mit unserem menschlichen Verstand zu verkraften, auch mit Bibelwissen, gehen wir schief.

Die Herausforderungen um uns sind für uns viel zu groß. Nur der Geist Gottes kann uns leiten und befreien.

Manche Christen lesen die Bibel und sehen nur Verfall und Abfall in unserer Zeit, aber in der Bibel sehe ich Gottes Verheißung, dass in dieser Finsternis, Gottes Herrlichkeit am hellsten strahlen wird.

Mache dich auf, werde Licht! Denn dein Licht kommt, und die Herrlichkeit des HERRN geht auf über dir!

Denn siehe, Finsternis bedeckt die Erde und tiefes Dunkel die Völker; aber über dir geht auf der HERR, und seine Herrlichkeit erscheint über dir. Jesaja 60,1–2 SLT

Die Zeit ist knapp. Wir müssen mit Gott eingreifen, aber wie? Nur der Heilige Geist selbst kann dich sicher führen. Eilen wir also langsam, wie Paulus, der von dem Heiligen Geist geführt wurde.

… nicht daß wir von uns selber aus tüchtig wären, so daß wir uns etwas anrechnen dürften, als käme es aus uns selbst, sondern unsere Tüchtigkeit kommt von Gott,

der uns auch tüchtig gemacht hat zu Dienern des neuen Bundes, nicht des Buchstabens, sondern des Geistes; denn der Buchstabe tötet, aber der Geist macht lebendig. 2. Korinther 3,5–6 SLT

Wir sind in einer stressigen Übergangsphase, aber wohin führt dieser Übergang?

Ebenso kommt aber auch der Geist unseren Schwachheiten zu Hilfe. Denn wir wissen nicht, was wir beten sollen, wie sich’s gebührt; aber der Geist selbst tritt für uns ein mit unaussprechlichen Seufzern.

Der aber die Herzen erforscht, weiß, was das Trachten des Geistes ist; denn er tritt so für die Heiligen ein, wie es Gott entspricht.
Römer 8,26–27 SLT

 Die Zeit ist knapp. Wir müssen mit Gott eingreifen, aber wie? 

Nur der Heilige Geist selbst kann dich sicher führen. Eilen wir also langsam, wie Paulus, der von dem Heiligen Geist geführt wurde.

Donnerstag, 25. März 2021

Gott hat bessere Pläne

Bist du entmutigt? Enttäuscht? Verängstigt?
Bist du völlig niedergeschlagen?

Vor dem letzten Abendmahl waren die Apostel enttäuscht und tief erschüttert.

Aber wie war das möglich? Sie waren die engsten Freunde von Jesus. Sie glaubten, er war der Sohn Gottes, ihr Heiland und Retter. Er war leibhaftig mit ihnen. Und sie waren bestürzt?

Vor wenigen Tagen war Jesus in Jerusalem angekommen. Die Menge hatten ihn als den Messias mit Jubel anerkannt.

Und die Scharen, die ihm vorausgingen und die ihm folgten, schrien: Hosanna dem Sohn Davids! Gepriesen sei, der da kommt im Namen des Herrn, Hosanna in der Höhe! Matthäus 21,9 ZB 2007

Die Juden, und auch die Apostel erwarteten, dass Jesus als Messias dann das Reich Gottes in Jerusalem aufrichten würde, dass Jesus die Welt regieren würde.

Aber Jesus hat das nicht getan. Alle waren enttäuscht. Die religiösen Leiter konnten jetzt die enttäuschten Juden manipulieren.

Statt des erwarteten Triumphs starrten die Jünger der Katastrophe ins Gesicht.

Was sagte Jesus dazu?

Euer Herz werde nicht bestürzt. Ihr glaubt an Gott, glaubt auch an mich! Johannes 14,1 ELB

Du hast eine große Erweckung erwartet, jahrelang dafür gebetet, wunderbare Weissagungen gehört.

Trotzdem kam die Corona-Katastrophe. Wo ist Gott? Du verstehst nichts mehr.

Was sagt Jesus jetzt?

„Unerschüttert sei euer Herz! Vertraut auf Gott und vertraut auf mich! Johannes 14,1 Bruns

Du hast etwas Wunderbares von Gott erwartet. Du hast lange darauf gewartet, und jetzt bist du erschüttert.

Mein Vater war 70 Jahre alt. Er rauchte seit vielen Jahren 40 Zigaretten täglich und seine Lungen waren fast kaputt. Ich hatte Jahrelang für ihn gebetet aber von Glauben keine Spur. Aber er war von Emphysem gequält. Das ist ein Todesurteil.

Dann fing ich an, ganz anders zu beten. „Bitte lass meinen Vater so lange leben, bis er zum Glauben kommt.“

Mit 88 Jahren bekehrte er sich. Er war sehr schwach aber man hörte kein Zeichen von Emphysem.

Endlich wurde er 91. Er war halb blind und das Leben war ihm eine Last geworden.

Dann las ich in der Bibel:

Ich sättige ihn mit langem Leben und lasse ihn meine Rettung schauen.« Psalm 91,16 ELB

Ich dankte und lobte Gott. Ich betete dann tollkühn.

„Lieber Gott, du hast mein Gebet erhört. Aber jetzt ist das Leben für meinen Vater eine Qual. Wie wäre es, wenn mein Vater genau 16 Tage nach seinem 91. Geburtstag in Frieden Abschied nimmt?

Genau 16 Tage später nahm Jesus meinen Vater ohne Schmerzen mit in den Himmel.

Im Haus meines Vaters sind viele Wohnungen; wenn nicht, so hätte ich es euch gesagt. Ich gehe hin, um euch eine Stätte zu bereiten.

Und wenn ich hingehe und euch eine Stätte bereite, so komme ich wieder und werde euch zu mir nehmen, damit auch ihr seid, wo ich bin.
Johannes 14,2–3 SLT


Gott hat gute Pläne für uns, auch für dich.

„Unerschüttert sei euer Herz! Vertraut auf Gott und vertraut auf mich! Johannes 14,1 Bruns

Mittwoch, 24. März 2021

Kennst du den Heiligen Geist?

Der Heilige Geist ist dein Wegweiser.

Es gibt viele Stolpersteine auf deinem Weg, aber der Heilige Geist kommt von Jesus. Er ist Gott selbst, Gott mit uns, gerade wie Jesus mit seinen ersten Jüngern war.

Und ich will den Vater bitten, und er wird euch einen anderen Beistand geben, dass er bei euch bleibt in Ewigkeit, Joh 14,16 SLT

Aber ich sage euch die Wahrheit: Es ist gut für euch, dass ich hingehe; denn wenn ich nicht hingehe, so kommt der Beistand nicht zu euch. Wenn ich aber hingegangen bin, will ich ihn zu euch senden.
Joh 16,7 SLT

Jesus war drei Jahre leibhaftig mit seinen Jüngern, aber Jesus sagt, die Gemeinschaft mit dem Heiligen Geist ist noch besser, als Jesus leibhaftig zu kennen.

Hast du diese Wahrheit mitbekommen? Aber noch wichtiger: Hast du diese Realität erlebt?


Der Heilige Geist ist wie der Lotse, der weiß, wie man ein Schiff sicher in den Hafen steuert. 

Es gibt so viele Hindernisse in deinem Leben, aber wir konzentrieren uns oft auf die Hindernisse, anstatt unsere Aufmerksamkeit auf Gott zu richten.

Ein Hindernis ist die Angst und Bitterkeit, die von schmerzhaften Erinnerungen stammen, aber Gott kann dir helfen, aus diesen Verletzungen zu entkommen.

Vielleicht wurdest du drangsaliert, und du bist nicht mehr in dieser Situation.

Dein Chef hat dich schikaniert, aber jetzt hast du einen besseren Chef. Der Heilige Geist kann dir helfen, für den bösen Chef zu beten und für den besseren Chef dankbar zu sein.

Jesus lehrt uns, unsere Verfolger zu lieben, sie zu segnen, nicht zu verfluchen.

Kannst du das leisten? Für uns Menschen ist das unmöglich. Das widerspricht unsere menschliche Natur. Aber mit dem Heiligen Geist kannst du Schritt für Schritt wie Jesus selbst werden.

Mit dem Heiligen Geist können wir vergeben, segnen, danken und hoffen, aber ohne die erlebte Gemeinschaft mit dem Heiligen Geist ist das alles unmöglich.


Dienstag, 23. März 2021

Über gute Hirte.

 Viele haben sehr schmerzvollen geistlichen Missbrauch erlebt, und ich bin selbst dadurch traumatisiert worden.

Wir sind mit vielen tragischen Geschichten vertraut. Wir sehen in den Tagesnachrichten, wie Prediger Frauen und Kinder missbrauchen. Wir können anfangen, Pastoren und Priester als Feinde zu betrachten, aber das wäre nicht gerecht.

Wer ist nie von seinen Eltern nie missverstanden und verletzt worden? Vielleicht manche schon. Aber stell dir vor, eine Welt ohne Eltern, eine Welt ohne Mutterliebe.

Es gibt Pastoren, die Wegweiser für tief verletzte Menschen sind, Prediger, die Gottes Liebe weitergeben und ruinierte Menschen wieder aufrichten.

Dietrich Bonhoeffer war nicht nur ein großer Theologe, sondern auch ein treuer Pfarrer. Er war ein guter Hirte in Deutschland in der Nazizeit. Er war nicht nur der Leiter, sondern auch ein Vorbild für die treuen Christen in der Landeskirche.

Vor dem Ende des Kriegs opferte er sein Leben. Er wurde von den Nazis hingerichtet. Er war ein heldenhafter Pfarrer und er war keineswegs der einzige.

In 1941 in Auschwitz gelang einem Gefangenen die Flucht. Als Vergeltung sollten zehn Häftlinge hungern. Einer der zehn jammerte laut, wegen seiner Frau und Kinder.

Der Priester Maximilian Kolbe war auch dabei. Er meldete sich, für den traumatisierten Vater freiwillig in den Tod zu gehen. 

Er verbrachte drei Wochen mit den anderen neun Opfer in dem Todesbunker, wo er die anderen mit Glaube und Liebe tröstete. Der war ein wahrer Hirte.

Unzählige Prediger haben in Gefängnissen freiwillig gelitten, nicht nur in Nazideutschland, sondern in  kommunistischen und islamischen Ländern.

Als junger Mann war ich deprimiert und brauchte einen Therapeuten. Als neu bekehrter Christ brauchte ich auch einen guten Pastor. Leider waren meine ersten Pastoren sehr gesetzlich, manipulativ und autoritär. Statt Verständnis und Mitgefühl habe ich geistlichen Missbrauch erlebt.

Ich wurde abgelehnt und ausgestoßen und ich brach zusammen. Aber ich bin nicht unten geblieben. Ich danke Gott für gute Pastoren, die mir später geholfen haben.

Mein Vater war Psychiater. Er wurde erst mit 88 Jahren gläubig, aber er war ein guter Arzt. Ich habe Christen kennengelernt, die für seine Betreuung sehr dankbar waren.

Ich habe auch schrecklichen Missbrauch in psychiatrischen Kliniken gesehen. Ich will gute Psychiatrie niemals wegen schlechter Psychiatrie verwerfen.

Ich will auch gute Pastoren wegen schlechter oder sogar grausamer Pastoren nie missachten.


Ich war oft mit Pastoren enttäuscht und manchmal schwer verletzt, aber ich wäre ohne gute Pastoren nie dazu gekommen, wo ich jetzt bin.

Pastoren sind halt Menschen. So viele sind von Eltern verletzt worden, aber stell dir vor, wie wir ohne Eltern leben könnten.

In der Bibel ist Jesus der Gute Hirte.

Ich bin der gute Hirte; der gute Hirte lässt sein Leben für die Schafe. Johannes 10,11 SLT

Er ist unser Vorbild, egal ob wir Väter, Mütter, Pastoren oder Arbeitgeber sind.

Ich danke Gott für gute Väter und Mütter, gute Lehrer und Therapeuten, für gute Ärzte und Pfleger, für gute Pastoren und Prediger.

Montag, 22. März 2021

Alte Denkarten Loswerden

 Jesus hat uns als Gläubige beauftragt, leidenden Menschen zu helfen. Durch Gottes Liebe in unseren Herzen müssen wir Wegweiser sein, damit alle um uns herum den Weg zu Jesus finden.

So geht nun hin und macht zu Jüngern alle Völker, und tauft sie auf den Namen des Vaters und des Sohnes und des Heiligen GeistesMatthäus 28,19 SLT

Ein Christ will Jesus dienen und missionieren, auch auf der Straße. Er ist kein ordinierter Pastor aber er hat Versammlungen zu Hause.

Menschen von der Straße mit turbulenten Lebensumständen bekehren sich.

Sie wollen sich taufen lassen. Der Hauskreisleiter denkt, ein Pastor soll taufen und er sucht Hilfe von Pastoren. Jeder Pastor wird gern einen neuen Christen taufen, wenn er sich seiner Gemeinde anschließt, aber die neuen Christen wollen nur in dem Hauskreis bleiben.

Dann trifft der Hauskreisleiter die Entscheidung, die neuen Christen selbst zu taufen. 

Dann bricht die Hölle aus. Alle Christen in der Nachbarschaft gehen dem Hauskreismissionar aus dem weg. Niemand begrüßt ihn.

Aber bitte. Wo findet man in der Bibel einen Text, der nur ordinierte Pastoren genehmigt, Christen zu taufen?

Ordnung muss sein! Aber wessen Ordnung?


Johannes ergriff das Wort und sagte: „Meister, wir trafen einen Mann, der in deinem Namen Dämonen austrieb. Aber er hält sich nicht zu uns, darum haben wir es ihm verboten.“

Da sagte Jesus zu ihm: „Verwehrt es ihm doch nicht! Wer nicht gegen uns ist, der ist für uns.“
Lukas 9,49–50 Bruns


Ich glaube, es kommt eine mächtige weltweite Erweckung. Die etablierten Gemeinden und auch Freikirchen werden nicht imstande sein, die Menge der neu bekehrten Christen zu verkraften.

Wir müssen unsere alten beschränkten Denkarten loswerden, damit der Heilige Geist das Werk Gottes in der Endzeit vollbringen kann.

Herrlichkeit in der Finsternis.

Im Himmel werden wir Gottes Herrlichkeit in vollem Maß genießen. Das ist keine Finsternis, kein Schatten, kein Schmerz und keine Krankheit oder Tod.

Aber Gott offenbart seine Herrlichkeit auch in der tiefsten Finsternis. In der Bibel sehen wir Jesus, der am Kreuz gefoltert wurde, aber mitten in dieser Qual sehen wir seine wunderbare Liebe, die alle Schönheit auf Erden weit übertrifft.

Es war in harten Zeiten, dass Propheten in der Bibel von der künftigen Offenbarung Gottes Herrlichkeit sprachen.

Einer der größten Propheten war Jesaja, der in einer Zeit lebte, als Gottes Volk in Sünde verwickelt war. Er musste davor warnen, dass die Folgen dieser Sünden schrecklich sein würden.

Jesaja sah die Finsternis um ihn herum, und Gott ließ ihn auch die Finsternis sehen, die kommen würde, aber Jesaja war auch ein Prophet der Hoffnung.

In dieser Hinsicht muss Jesaja ein Vorbild für uns sein. Egal wie tief und dreckig die Sünde um uns sein mag; egal wie schrecklich das Urteil Gottes sein wird; müssen wir vor allem auf Gottes Gnade fokussieren.

Doch Zion sagt: »Der HERR hat mich verlassen; der Herr hat mich vergessen.«
»Kann eine Mutter etwa ihren Säugling vergessen? Fühlt sie etwa nicht mit dem Kind, das sie geboren hat? Selbst wenn sie es vergessen würde, vergesse ich dich nicht!
Jesaja 49,14-15


Gott will uns in den Schriften von Jesaja immer wieder Hoffnung schenken.
In bösen Zeiten müssen wir Gottes Herrlichkeit erwarten.

»Steh auf und leuchte! Denn dein Licht ist gekommen und die Herrlichkeit des HERRN erstrahlt über dir. 

Denn die Erde ist von Finsternis zugedeckt und die Völker liegen in tiefer Dunkelheit, aber über dir strahlt der HERR auf. Man kann seine Herrlichkeit über dir schon erkennen. 

Völker strömen zu deinem Licht. Mächtige Könige kommen zum Glanz, der über dir aufgeht. Jesaja 60,1-3 

 
Sind diese Verheißungen für die Juden oder die Christen bestimmt?

Die Leiter der Reformation haben die Juden als permanent verworfen gesehen, aber wir können verschiedene Prophetien in der Bibel finden, die von der erstaunlichen Wiederherstellung des jüdischen Volks sprechen.

Denn ich will euch, Brüder, über dieses Geheimnis nicht in Unkenntnis lassen, damit ihr euch selbst nicht für klug haltet: Blindheit ist Israel zum Teil widerfahren, bis die Vollzahl der Nationen hineingekommen ist

und so ganz Israel gerettet wird, wie geschrieben steht: Es wird kommen aus Zion der Erlöser, und er wird die Gottlosigkeit von Jakob abwenden
. Römer 11,25-26 

Aber Jesaja 60, 1-3 soll auch zu uns als nicht jüdischen Christen sprechen. Wir sehen um uns herum tiefe Finsternis. Wir sehen Terrorismus, Pandemien, Gesetzlosigkeit. Im Westen wollen so viele Menschen nichts von dem Gott der Bibel wissen.

Trotzdem hat Gott in unserer Zeit den Heiligen Geist wunderbar offenbart.

›In den letzten Tagen, spricht Gott, werde ich meinen Geist über alle Menschen ausgießen. Eure Söhne und Töchter werden weissagen, eure jungen Männer werden Visionen haben und eure alten Männer prophetische Träume. Apostelgeschichte 2,17

In Afrika, in China, in Südkorea, in Indonesien und Südamerika sehen wir dieselben Wunder wie in der Apostelgeschichte. Das passiert auch hier und da in Europa, aber tragischerweise sind viele Christen in den Ländern der Reformation skeptisch.

Dieselbe negative Reaktion sehen wir in der Bibel. Die meisten theologisch ausgebildeten Juden im Neuen Testament wollten Jesus nicht als Messias anerkennen, aber viele Sünder und nicht Juden haben Gottes Sohn akzeptiert.

Man füllt auch nicht neuen Wein in alte Schläuche; sonst zerreißen die Schläuche, und der Wein wird verschüttet, und die Schläuche verderben. Sondern man füllt neuen Wein in neue Schläuche, so werden sie beide miteinander erhalten.« Mt 9,17

Manche Christen wollen nichts von Zeichen und Wundern wissen. Sie glauben an die Wunderheilungen in der Bibel, aber Gott soll heute nicht auf diese Weise handeln.

Das ist extreme Gesetzlichkeit. 

Nicht nur sollen wir Christen strengen Gesetzen gehorchen. Wir halten fest an theologischen Systemen, die Gottes Aktivität begrenzen sollen. 

Natürlich kann man für diese Regel biblische Beweistexte aufweisen, aber der Teufel selbst kann die Bibel zitieren.

Was sagte Jesus?

Wahrlich, wahrlich, ich sage euch: Wer an mich glaubt, der wird die Werke auch tun, die ich tue, und wird größere als diese tun; denn ich gehe zum Vater. Joh 14,12



Samstag, 20. März 2021

Jesus liebt die Abgelehnten

Es gibt Frauen, die sexuell missbraucht worden sind. 

Sie finden einen guten Ehemann, aber sie haben immer noch Probleme. Sie finden es schwierig, ihrem Mann zu vertrauen. Sie können sich nicht entspannen, um Sex zu genießen.

Es gibt Männer und Frauen, die in christlichen Gemeinden missbraucht worden sind. 

Sie wurden ständig mit den Flammen der Hölle bedroht, wenn sie dem Pastor oder Priester nicht genau in allem gehorsam waren. Sie wagten nicht, ihre eigene Meinung zu äußern, wenn sie irgendwie anders als die Leiterschaft dachten.

Manche verlassen solche Gemeinden nur dadurch, dass sie ausgestoßen werden.

Als junger Christ habe ich das alles in Gemeinden erlebt und gelitten, aber endlich habe ich eine Gemeinde gefunden, wo der Pastor die Freiheit der Christen echt respektierte.

Er sagte ganz offen, er bekäme oft Telefonate von anderen Pastoren.

„Vorsicht vor Hans Meier (oder Lieschen Müller). Er hat unsere Gemeinde verlassen. Er könnte zu euch kommen. Er ist ein Unruhestifter.“

Unser Pastor hat diese Warnungen nicht ernst genommen. Er wusste, dass die Probleme vielleicht mit Hans Meier seien, aber vielleicht mit dem anderen Pastor.

Unser wunderbarer Pastor warnte uns vor religiösen Geistern, Dämonen, Christen verfolgen, sodass sie andere Christen manipulieren und beherrschen.

Diese Geister können Christen verführen, sodass sie Unruhestifter in Gemeinden werden. Sie können gute Leiterschaft sabotieren.

Ich habe gesehen, wie ein Mann oder Frau in einer Gemeinde sich großtut und eine Gruppe Nachfolger beeinflusst, sodass eine Spalte in der Gemeinde kommt.

Diese Probleme sind nichts Neues. Paulus warnte vor solchen Unruhestiftern in dem Römerbrief.

Ich ermahne euch aber, ihr Brüder: Gebt acht auf die, welche Trennungen und Ärgernisse bewirken im Widerspruch zu der Lehre, die ihr gelernt habt, und meidet sie! Römer 16,17 SLT

Ich habe gesehen, wie böse religiöse Geister Unruhestifter beeinflussen können, aber ich habe auch gesehen, wie Pastoren und Leiter verführt werden. 

Sexuelle Skandale in Gemeinden sind wohlbekannt, aber Prediger können nicht nur sexuell verführt werden. Stolz, Angst und Ärger sind auch für Prediger gefährlich.

Prediger können von stolzen Unruhestifter verraten werden. Sie haben dann Angst vor Spaltungen und sie wollen alles genau kontrollieren und streng beherrschen.

In solchen Situationen kann der Pastor oder Priester der Herrscher der Gemeinde werden, wie ein Hohepriester im Alten Testament. Aber das ist verkehrt und ganz falsch, denn als Christ habe ich nur einen Herrn, den Herrn Jesus Christus.

Es gibt viele Christen, die durch solche Missstände in Gemeinden verletzt sind. Wie und wo kannst du Glauben, Wahrheit und Gemeinschaft finden? 

Es gibt viele verletzten Christen, die in kleinen Gruppen außerhalb etablierter Gemeinden Zuflucht und Gemeinschaft suchen. 

Das kann gut sein, aber manchmal gefährlich. Solche Gruppen können eine vorläufige oder langfristige Lösung sein, oder sie können schiefgehen.

Egal ob du in einer etablierten Gemeinde oder in einer kleinen Hauskirche bist, kannst du stolz werden.

„Wir haben recht und die anderen sind auf einem religiösen Abweg.“

Vorsicht vor Stolz! Verletzte Seelen können stolze Seelen werden.

Etablierte Gemeinden und Hauskirchenbewegungen beschuldigen sich gegenseitig. Leider.

Wir wissen, dass wir aus dem Tod zum Leben gelangt sind, denn wir lieben die Brüder. Wer den Bruder nicht liebt, bleibt im Tod. 1. Johannes 3,14 SLT

Der Pastor, der dich verletzt hat, ist auch dein Bruder. Jesus ist der Richter, nicht wir.

Bist du ein verletzter Pastor? Es kann sein, dass der abtrünnige Unruhestifter in deiner Gemeinde auch ein Kind Gottes ist, eine verletzte Seele wie du selbst.

Wie hat Jesus am Kreuz gebetet?

Jesus aber sprach: Vater, vergib ihnen, denn sie wissen nicht, was sie tun! …
Lukas 23,34 SLT

Suchst du Gottes Liebe und Gnade? Vielleicht bist du von religiöser Scheinheiligkeit entsetzt? Jesus selbst wurde von überheblichen religiösen Leitern verfolgt.

Jesus wurde von solchen religiösen Tyrannen verfolgt und ermordet. Du kannst Jesus vertrauen.


Kommt her zu mir, alle ihr Mühseligen und Beladenen! Und ich werde euch Ruhe geben. Matthäus 11,28 ELB