Donnerstag, 18. November 2021

Gottes gute Pläne für Dich

Zacharias und seine Frau Elisabeth waren sehr alt und kinderlos. Auch heute ist das für viele Ehepaare eine tiefe andauernde Enttäuschung, aber zu Bibelzeiten war das eine schreckliche Scham. Man schaute auf eine kinderlose Frau herab.

Aber Gott hatte Elisabeth nie vergessen. Gott ließ sie nie im Stich.

Kurze Zeit später wurde seine Frau Elisabeth schwanger. Sie zog sich fünf Monate lang zurück.
»Wie gütig doch der Herr ist!«, rief sie. »Er hat mich von der Schande der Kinderlosigkeit befreit!«
Lukas 1,24-25


Bist du vielleicht wegen Missbrauch tief verletzt und kommst im Leben nie klar?
Bleibst du vielleicht Single?

  • Versagst du irgendwie immer wieder?

  • Hast du immer wieder Probleme in deiner Arbeit nie überwinden können?

  • Brauchst du Therapie oder musst du ab und zu in einer Klinik Hilfe suchen?

  • Haben Christen versucht, Dämonen auszutreiben, obwohl wahrscheinlich keine Dämonen in dir waren und es ging dir danach nicht besser?

Liebst du Jesus trotz allem immer noch, obwohl du oft seine Gegenwart und seinen Segen nicht spüren kannst?

Gott liebt seine verletzten Kinder unermesslich. Bitte gib nie auf!

Man schaute auf Elisabeth als eine kinderlose Frau herab. Aber Gott hatte Elisabeth nie vergessen. Gott ließ sie nie im Stich. 

  • Gott hat auch dich nie vergessen. Jesus weint für dich.

  • Gott hat trotz allem, Pläne für dich.

  • Wer nie aufgibt, wird gesegnet.

Jetzt stecken wir alle in der schlimmsten Krise in unserer Lebenszeit. Rund um die Welt schreien unzählige Menschen um Gottes Hilfe.

Aber für Millionen innerlich gebrochene Menschen ist das nicht neu. Auch in Europa gibt es so viele tief verletzten und enttäuschten Menschen, die jahrzehntelang auf Gottes Hilfe warten.

Gerade jetzt ist die ganze Welt aus der Bahn gerüttelt. Gerade jetzt können wir erwarten, dass Gott entscheidend eingreifen wird.

Denkt nicht mehr daran, was war und grübelt nicht mehr über das Vergangene.
Seht hin; ich mache etwas Neues; schon keimt es auf. Seht ihr es nicht? Ich bahne einen Weg durch die Wüste und lasse Flüsse in der Einöde entstehen.
Jesaja 43,18-19

Auch für dich will Gott jetzt in dieser Zeit eingreifen.

›Ruf mich, dann will ich dir antworten und will dir gewaltige und unglaubliche Dinge zeigen, von denen du noch nie gehört hast. Jeremia 33,3

Gott liebt seine verletzten Kinder unermesslich. Bitte gib nie auf!

Als Gottes Sohn vor 2000 Jahren ein menschliches Leben führte, lesen wir, wie er so viele gebrochenen Menschen auf wunderbare Weise und ganz unerwartet einen neuen Start im Leben gegeben hat.

Jesus ist immer noch unter uns am Werk. Er hat seine Kraft nie verloren. Seine Liebe ist unermesslich und unveränderlich. Was er damals sagte, will er jetzt zu dir sagen.


Dann sagte Jesus: »Kommt alle her zu mir, die ihr müde seid und schwere Lasten tragt, ich will euch Ruhe schenken. Matthäus 11,28

Elisabeth wurde als hochbetagte Frau die Mutter von Johannes dem Täufer. Gott hatte einen wunderbaren Plan für ihr Leben, obwohl sie lange in der Schmach lebte. Gott hat auch dich nicht vergessen.

Gott befördert niedrig stehenden.

 Gott befördert niedrig stehenden.

Er hat Fürsten vom Thron gestürzt und niedrig Stehende erhöht.
Die Hungrigen hat er mit Gutem gesättigt und die Reichen mit leeren Händen fortgeschickt.
Lukas 1,52-53


In den letzten 250 Jahren haben wir gesehen, wie Könige und Herrscherklassen gefallen haben. Demokratie ist in vielen Nationen normal geworden. 

Seit der Reformation haben wir auch dramatische Änderungen in der Leiterschaft von Christen und Kirchen gesehen.

Gott hat Fürsten vom Thron gestürzt und niedrig Stehende erhöht.
Leiter und Herrscher können überheblich werden und ihre Untertanen tyrannisieren. 

Jesus hatte viel darüber zu sagen.

Da rief Jesus sie zu sich und sagte: Ihr wisst, dass die Herrscher ihre Völker unterdrücken und die Mächtigen ihre Macht über die Menschen missbrauchen.

Bei euch soll es nicht so sein, sondern wer bei euch groß sein will, der soll euer Diener sein, Mt 20,25-26 EIN

In der Bibel sehen wir, wie Gott Hirten und Fischer erwählt hat. Mose und er König David waren Hirten, als Gott sie erwählten, das Volk Gottes zu regieren. Petrus, Andreas, Jakobus und Johannes waren Fischer, bevor sie Apostel wurden.

Der erste König Israels war Saulus. Er war der Sohn eines Bauers, kein anspruchsvoller Mann. Als er aber König war, wurde er überheblich und eigensinnig. Dann hat Gott den Thron von seiner Familie genommen und den Hirten David als nächsten König erwählt.

Bist du scheinbar ein Niemand? In Gottes Augen bist du ein unendlich wertgeschätzt. Gott liebt jedes seiner Kinder wie eine Braut ihre Diamanten.

Bist du von deiner Familie, deinem Chef oder deine Gemeindeleiter streng kontrolliert, grausam beherrscht, immer wieder kleingekriegt? Das kommt nicht von Gott.

Denkst du immer wieder negative Worte, die dir vielleicht seit Jahren dir wie Hexenflüche gesagt worden sind? Bist du vielleicht überzeugt, du bist ein hilfloser Versager, wie andere von dir gesagt haben?

Gott ist dein Schöpfer und dein himmlischer Vater. Er hat dein Leben für Erfüllung geplant. Es ist nicht zu spät für dich.

Jesus liebt dich immer noch. Gott will heute zu dir sprechen, wie er in alten Zeiten mit seinem leidenden jüdischen Volk sprach.


Rufe zu mir, so will ich dir antworten und dir Großes und Unfassbares mitteilen, das du nicht kennst! Jeremia 33,3 EÜ

Jesus wartet auf deinen Hilferuf. Er opferte sein Leben für dich am Kreuz und Er liebt dich immer noch wie am Anfang.

Dienstag, 16. November 2021

Du bist kein Versager

 Eine junge Frau suchte einen Psychiater auf. Sie sagte ihm, sie sei schizophren und hoffte, er könne ihr helfen. Nach einem langen Gespräch stellte der Psychiater fest, dass sie gar nicht schizophren war. Ihre Familie hatte ihr diese falsche Identität bereits in ihrer Kindheit auferlegt.

Als Kleinkind hatte ich Ekzem. Ich musste immer Handschuhe tragen und meine Eltern fesselten meine Hände an die Seite meines Kinderbettes. Sonst würde ich meine Haut furchtbar kratzen und zerreißen.

Nach und nach verschwand das Ekzem, aber dann war ich nervös, hyperaktiv und unbeholfen, obwohl ich intelligent war.

Jahre später besuchte ich oft einen Schulfreund. Er erzählte mir vor kurzem, wie ich nicht nur einmal, sondern oft aus Versehen einen Krug Wasser verschüttete.

Mein Vater ermutigte mich, und ich wurde ein guter Schachspieler und lernte, klassische Musik zu schätzen. Ich studierte englische Literatur und Deutsch, aber in praktischen Sachen machte ich immer wieder dumme Fehler. Mein Vater war dann irritiert und kritisch.

Später wollte ich lernen, mit einem Computer umzugehen, aber mit wenig Erfolg.

Vor 25 Jahren wollte ich mich dann intensiv mit der Bibel beschäftigen. Ein Freund von mir studierte in einer Bibelschule. Er sagte mir, ich brauche unbedingt einen Computer. Das war 1996.
Ich kaufte einen Computer und widmete mich entschlossen der Beherrschung von Windows 95. Das war für mich kein Kinderspiel, aber ich gab nicht auf.

Ich habe jahrelang als Sprachlehrer gearbeitet. Durch fleißiges Bemühen habe ich meine Kompetenz im Umgang mit dem Computer entwickelt, bis ich meinen Kollegen helfen konnte.

Die Vorstellung, dass ich ein technischer Idiot sei, war tief in meiner Kindheit verwurzelt, aber ich war entschlossen, das zu überwinden. Ich benutze meinen Computer seit mehr als 20 Jahren jeden Tag. Ich bin ein Blogger und kommuniziere mit vielen Menschen in anderen Ländern.

Wurde dir von klein auf eine falsche Identität aufgezwungen? Hast du immer gehört, dass du ein Versager, ein Idiot oder vielleicht geistig gestört bist?

In der Schule und in der Arbeit finden wir immer wieder grausame Menschen, die unsere Unsicherheit spüren und ausbeuten wollen. Vielleicht erlebst du deswegen Mobbing und wirst immer wieder kleingekriegt.

Das alles kommt nicht von Gott. Gott hat dich in seinem eigenen Ebenbild geschaffen.

Meine Mutter wurde immer von ihrer Mutter kleingekriegt. Sie ging zur Universität, scheiterte aber kläglich. Jahre später fand sie Hilfe bei einem Therapeuten. Mit 60 ging sie wieder an die Universität. Ein paar Jahre später machte sie ihren Abschluss. Sie war in Wirklichkeit keine Versagerin.

Gott ist dein Schöpfer. Er hat einen Plan für jeden Menschen. Er schafft keine Versager, keine Idioten, keine Geistesgestörten.

Vielleicht wiederholst du immer wieder dieselben negativen Gedanken über dich selbst. Hör bitte auf damit!
Wiederhole stattdessen immer wieder Gottes Wahrheit.

Gott hat mich geschaffen und Gott schafft keine Versager!


Jesus hat sein Leben für dich am Kreuz geopfert, um dir ein neues Leben zu schenken. Wirst du ihm dein Leben anvertrauen? Er wird dir all deine Sünden vergeben, denn er hat deine Strafe bereits am Kreuz erlitten.

Aber vielleicht glaubst du schon. Deine Sünden sind vergeben, aber du siehst dich immer noch als Versager und Opf
er.

Wenn also jemand mit Christus verbunden ist, ist er eine neue Schöpfung: Was er früher war, ist vergangen: Sieh doch, etwas Neues ist entstanden! 2. Korinther 5,17 NeÜ

Was sollen wir jetzt noch dazu sagen? Wenn Gott für uns ist, wer könnte dann gegen uns sein?
Römer 8,31 NeÜ


Vielleicht hast du jahrelang Mobbing erlebt. Du kannst deine Peiniger nicht vergeben oder lieben. Aber mit Gottes Hilfe kannst du auch deine Widersacher segnen. Das führt zu deiner Befreiung.

Du kannst einfach beten:
„Lieber Gott. Jesus ist für Max Meier (oder Lieschen Müller) gestorben. Errette ihn (oder sie) bitte von der Hölle!“

Es kann so hart sein, diese Worte zu äußern, aber wenn du dich bezwingst, nimmst du dein Kreuz auf und folgst Jesus nach.

Dann sagte Jesus zu den Jüngern: »Wer von euch mir nachfolgen will, muss sich selbst verleugnen und sein Kreuz auf sich nehmen und mir nachfolgen. Matthäus 16,24 NLB

Viele hassen oder verachten sich selbst. Sie denken sie leugnen sich selbst
dadurch, aber das ist total falsch verstanden. Wer Jesus nachfolgt, muss lernen, sich selbst und auch andere zu lieben.

... ›Liebe deinen Nächsten wie dich selbst.‹
Matthäus 22,39 NLB

Montag, 15. November 2021

Gottes Hilfe Heute

Gott hörte nie auf, sein abtrünniges hebräisches Volk zu lieben.

Als sie wegen ihrer vielen Sünden unter fremden Herrschaft leiden mussten, haben Gottes Propheten nicht nur Warnungen und Zurechtweisungen weitergegeben. Sie erklärten dem leidenden Volk, dass Gott sie trotz allem nicht verwerfen und verlassen wollte.

Die Gnade des HERRN nimmt kein Ende! Sein Erbarmen hört nie auf,
jeden Morgen ist es neu. Groß ist seine Treue.
Klagelieder 3,22–23 NLB

Die unerschütterliche Liebe des Herrn hört niemals auf. So ist es heute mit uns Christen. Egal wie wir auf Abwege geirrt haben, will Jesus dich mit Barmherzigkeit und Liebe segnen und wiederherstellen.


Wir brauchen oft Zurechtweisungen, denn ohne Gottes Weisheit und liebevolle Führung können wir oft unsere Fehler nicht erkennen, aber Gott will dich nicht erniedrigen oder kleinkriegen. Das machen die grausamen Menschen in der Welt und leider manchmal auch in religiösen Gemeinden.

Gott hat heute für dich etwas ganz Besonderes vor, gerade heute und gerade für dich.

Denn ich weiß, was für Gedanken ich über euch habe, spricht der HERR, Gedanken des Friedens und nicht des Unheils, um euch eine Zukunft und eine Hoffnung zu geben. Jeremia 29,11 SLT

Rufe zu mir, so will ich dir antworten und dir Großes und Unfassbares mitteilen, das du nicht kennst!
Jeremia 33,3 EÜ

Gott hat einen guten Plan für dein Leben, aber nicht nur für dein ganzes Leben. Gott hat einen guten Plan, dir heute zu helfen.

Denn Gott spricht: »Gerade zur richtigen Zeit habe ich dich erhört. Am Tag der Erlösung habe ich dir geholfen.« Gott ist bereit, euch gerade jetzt zu helfen. Heute ist der Tag der Erlösung.
2. Korinther 6,2 NLB

Sonntag, 14. November 2021

Jesus liebt abgelehnte Opfer

 Ich war 24 Jahre alt und ich war eine verlorene Seele. Ich glaubte irgendwie an Jesus, aber ich war von so vielen Zweifeln hin- und hergerissen.

Ich suchte Hilfe für meine Depression mit einem guten Therapeuten, aber er konnte meine Existenzängste nicht abschaffen.  

Ich besuchte eine Kirche, wo ich eine humanistische Weltanschauung lernte, aber ich war in meinem Innersten nicht davon überzeugt.

  • Ich besuchte eine Yoga-klasse, aber da habe ich keine ewige Wirklichkeit gefunden.

  • Ich besuchte eine fanatische Sekte, und meine Verwirrung wurde nur schlimmer.

Traumatisiert suchte ich schließlich Hilfe bei meiner Cousine, einer liebevollen, bibeltreuen Christin. 

Ich besuchte mit ihr eine Gemeinde, wo ich ein starkes Zeugnis von einem Prediger hörte, der jahrelang in einem kommunistischen Gefängnis verfolgt wurde und treu geblieben war.

Ich war fest entschlossen, an Jesus und die Bibel zu glauben. Das war der Anfang von meinem neuen Leben mit Gott.

Aber nicht alles verlief glatt. Die Leiter dieser Kirche waren scheinbar makellos wie der Apostel Paulus, aber leider war das nicht so.

Die Pastoren wollten jeden streng kontrollieren. Ich sollte meinen Therapeuten nicht mehr sehen. Ich sollte fasten und beten und fasten und beten.

Das war alles zu viel für mich und ich brach zusammen.

Ich wurde als unbelehrbaren Sünder ausgestoßen und ich hatte einen kompletten Nervenzusammenbruch.

Aber Jesus hat mich nie verworfen oder verurteilt. Jesus liebt die schwachen und verletzten Schafe, die von manchen Predigern verachtet und ausgestoßen werden.

Wenn du das verstehen willst, kannst du ähnliche Geschichten im Neuen Testament finden.

Jesus heilte einen Mann, der von Geburt blind war. Er legte sein Zeugnis ab, aber die Pharisäer wollten nicht glauben, dass Jesus ihn geheilt hatte, aber der geheilte Mann wollte nicht nachgeben. 

Er wagte, die Pharisäer zu widersprechen und sie exkommunizierte ihn von der jüdischen Gemeinde.

Wenn dieser Mann nicht von Gott käme, könnte er so etwas nicht tun.«
Da hielten sie ihm vor: »Du bist ganz in Sünden geboren und willst uns belehren?« Und sie warfen ihn aus der Synagoge.

Als Jesus hörte, was geschehen war, suchte er den Mann auf und sagte: »Glaubst du an den Menschensohn?«

Der Mann erwiderte: »Sag mir, wer es ist, Herr, denn ich würde gern an ihn glauben.«

»Du hast ihn gesehen«, sagte Jesus, »und jetzt spricht er mit dir!«

»Ja, Herr!«, antwortete der Mann. »Ich glaube!« Und er fiel vor Jesus nieder und betete ihn an.
Johannes 9,35–38 NLB

Im folgenden Kapitel erklärt Jesus, dass er der Gute Hirte ist, der die missverstandenen und abgelehnten Schafe retten will.

Ein Dieb will rauben, morden und zerstören. Ich aber bin gekommen, um ihnen das Leben in ganzer Fülle zu schenken.

Ich bin der gute Hirte. Der gute Hirte opfert sein Leben für die Schafe.
Johannes 10,10–11 NLB

Egal wie Menschen dich missbraucht haben, bist du von Jesus nicht weniger geliebt.

Jesus spricht jetzt zu dir.

Dann sagte Jesus: »Kommt alle her zu mir, die ihr müde seid und schwere Lasten tragt, ich will euch Ruhe schenken.

Nehmt mein Joch auf euch. Ich will euch lehren, denn ich bin demütig und freundlich, und eure Seele wird bei mir zur Ruhe kommen.

Denn mein Joch passt euch genau, und die Last, die ich euch auflege, ist leicht.«
Matthäus 11,28–30 NLB

Samstag, 13. November 2021

Wozu hat Gott dich geschaffen?

Es ist so wichtig, Ziele für dein Leben zu haben. Ohne klare Ziele im Leben drehen wir uns im Kreis, ohne etwas Bedeutendes zu erreichen.

Wenn du zehn Prioritäten hast, hast du keine Prioritäten.

Aber kann auch gefährlich sein, zu wenige Prioritäten zu haben. Es gibt sehr erfolgreiche Ärzte, Prediger und Geschäftsleute, die ihre Ehepartner oder Kinder vernachlässigt haben.

Ich liebe die klassische Musik. Wenn ich an die größten Komponisten denke, sehe ich immer wieder erstaunliche Leistungen, aber erbärmliches Versagen in ihrem Familienleben.

Aber ein Komponist strahlte mit himmlischer Herrlichkeit.

Johann Sebastian Bach war der Musik so hingegeben, dass er sein Sehvermögen schädigte, als er bei Kerzenlicht Musiknoten studierte. Er war extrem zielgerichtet, aber seine erste Priorität war die Liebe Gottes.

Er war auch ein treuer Ehemann und ein sehr guter Vater.

Er hatte viele Kinder und einige davon wurden auch hervorragende Komponisten.

Es gibt Fanatiker, die nur ein Ziel im Leben haben, aber es gibt auch Pflichtmenschen, die nur gute Christen sein wollen, ohne eine klare Idee von einem besonderen Ziel oder einer persönlichen Berufung von Gott.

  • Wie wäre es, wenn Paulus nur ein guter Christ sein wollte, und nichts mehr?

  • Wie wäre es, wenn Johann Sebastian Bach nur ein guter Vater und Kirchenorganist sein wollte, und nichts mehr?


Hast du nur ein Ziel im Leben? Vielleicht sollst du dich fragen, ob du vielleicht zu ichbezogen bist, oder ob du manche wichtigen Pflichten vernachlässigst.

Hast du keine klare Idee von deiner Identität und deiner Berufung, ohne ein guter Christ zu sein? 

Bitte Gott dir zu zeigen, wozu er dich geschaffen hat.

Jeder Mensch ist einmalig. Gott hat dich für wichtige Aufgaben geschaffen. Nicht nur prominente Menschen sind wichtig in Gottes Augen. Gott hat einen Plan für dein Leben.

Gott ist gnädig und hat uns unterschiedliche Gaben geschenkt. Hat Gott dir zum Beispiel die Gabe der Prophetie gegeben, dann wende sie an, wenn du überzeugt bist, dass Gott durch dich redet. 

Besteht deine Begabung darin, anderen zu dienen, dann diene ihnen gut. Bist du zum Lehren berufen, dann sei ein guter Lehrer. Römer 12,6–8 NLB

Du denkst vielleicht, du bist kein Prophet oder Lehrer, aber du kannst die Bibel studieren und deine Kinder lehren.

Du betest für jemanden und ein ermutigendes Wort für diese Person fällt dir ein. Vielleicht sollst du diese Idee mit dem Menschen mitteilen. 

Vielleicht bist du ein praktischer Mensch. Du bist ein guter Gärtner. Dein Nachbar ist krank und sein Garten ist ungepflegt. Wenn du in seinem Garten arbeitest, kannst du deinen Nachbarn vielleicht für Jesus gewinnen.

Wenn du gern Klavier oder Gitarre spielst, kannst du vielleicht ein Seniorenheim besuchen, und die alten Leute mit Musik ermutigen.

Wir alle haben Begabungen und Fähigkeiten, die wir für Jesus einsetzen können.

Was ist dein Ding? Wer braucht deine Hilfe? Wenn du darüber betest, was fällt dir ein?

Freitag, 12. November 2021

Du bist so wertvoll für Jesus

Jesus wollte erklären, wie wertvoll jeder Mensch in Gottes Augen ist.

Oder welche Frau, die zehn Drachmen hat, zündet nicht, wenn sie eine Drachme verliert, ein Licht an und kehrt das Haus und sucht mit Fleiß, bis sie sie findet?

Und wenn sie sie gefunden hat, ruft sie die Freundinnen und die Nachbarinnen zusammen und spricht: Freut euch mit mir; denn ich habe die Drachme gefunden, die ich verloren hatte!
Ich sage euch, so ist auch Freude vor den Engeln Gottes über einen Sünder, der Buße tut.
Lukas 15,8–10 SLT


Diese Frau war arm. Sie hatte nur zehn silberne Münzen, und eine Münze ging verloren. Diese Münze  wäre für eine reiche Frau nur eine Kleinigkeit, aber für diese Frau enorm wertvoll. Sie suchte verzweifelt nach ihren verlorenen Schatz, bis sie die Münze fand.

Und wenn sie sie gefunden hat, ruft sie die Freundinnen und die Nachbarinnen zusammen und spricht: Freut euch mit mir; denn ich habe die Drachme gefunden, die ich verloren hatte! Lukas 15,9 SLT

So enorm wertvoll war diese Münze für die arme Frau!

Genauso herrscht Freude bei den Engeln Gottes, wenn auch nur ein einziger Sünder bereut und auf seinem Weg umkehrt.« Lukas 15,10 NLB

Nicht nur ist der verlorene Sünder für Gott wertvoll, sondern auch die Gläubigen, die Gott lieben.

Jesus sagte zu seinen Jüngern vor seiner Verhaftung.

Gleichwie mich der Vater liebt, so liebe ich euch; bleibt in meiner Liebe! Johannes 15,9 SLT

Ich habe euch genauso geliebt, wie der Vater mich geliebt hat. Bleibt in meiner Liebe.
Johannes 15,9 NLB

Jesus war und ist für den Vater im Himmel unermesslich wichtig. Du bist auch für unseren himmlischen Vater so wichtig. Wenn jemand wirklich liebt, ist der Geliebte für ihn sehr wichtig. Sonst ist das Wort „Liebe“ leer und bedeutungslos.

Und war diese unermessliche Liebe Gottes nur für die auserwählten Apostel?

Jesus erzählte ein Gleichnis über das Gericht Gottes. Die treuen und gerechten Gläubigen gaben den Hungrigen zu essen und den Durstigen zu trinken. Sie luden die Fremden in ihre Häuser ein. Sie pflegten die Kranken und besuchten die Gefangenen.

…. ›Ich versichere euch: Was ihr für einen der Geringsten meiner Brüder und Schwestern getan habt, das habt ihr für mich getan!‹ Matthäus 25,40 NLB

Wer sind die geringsten Brüder und Schwester von Jesus? Verlorene ungläubigen Juden? Schwache Christen? Jesus liebt alle Christen wie sich selbst, wie der Vater seinen himmlischen Sohn liebt.

Wen Jesus liebt, ist für Gott unendlich wertvoll, und Jesus liebt die schwächsten und geringsten Christen.

Bist du fern von Gott? Der himmlische Vater opferte seinen ewigen heiligen Sohn für dich am Kreuz.

Denn Gott hat die Welt so sehr geliebt, dass er seinen einzigen Sohn hingab, damit jeder, der an ihn glaubt, nicht verloren geht, sondern das ewige Leben hat. Johannes 3,16 NLB

So wertvoll bist du in Gottes Augen.

Donnerstag, 11. November 2021

Deine Mission von Jesus

 Jesus kam, um dich und mich von unseren Sünden zu reinigen. Wie sollte unser Leben danach aussehen?

Jesus ist nicht nur gekommen, um dein Leben von Fehltritten zu reinigen, damit du dann deinen Alltag ohne schmutzige Sünden fortsetzen kannst.

Als die ersten Menschen den Lügen des Teufels glaubten und sich gegen Gottes Gebot auflehnten, gaben sie ihre von Gott gegebene Herrschaft über diese Welt in die Hände des Feindes.

Jesus hat den Teufel mit seinem sündlosen Leben, seinem Tod am Kreuz und seiner Auferstehung aus dem Reich der Toten besiegt.

Kurz vor seiner Rückkehr zum Vater im Himmel beauftragte er seine Jünger, die verlorene Welt für Gott zurückzuholen.

Die letzten Anweisungen an seine Jünger finden wir in vier Bibelstellen.

Jesus kam und sagte zu seinen Jüngern: »Mir ist alle Macht im Himmel und auf der Erde gegeben.

Darum geht zu allen Völkern und macht sie zu Jüngern. Tauft sie im Namen des Vaters und des Sohnes und des Heiligen Geistes und 

lehrt sie, alle Gebote zu halten, die ich euch gegeben habe. Und ich versichere euch: Ich bin immer bei euch bis ans Ende der Zeit.« Matthäus 28,18–20 NLB

Und er sagte zu ihnen: »Geht in die ganze Welt und verkündet allen Menschen die gute Botschaft.
Wer glaubt und getauft wird, wird gerettet werden. Wer aber nicht glaubt, wird verurteilt werden. 

Und diese Zeichen werden die begleiten, die glauben: Sie werden in meinem Namen Dämonen austreiben und sie werden neue Sprachen sprechen. 

Sie werden Schlangen anfassen oder etwas Tödliches trinken können, und es wird ihnen nicht schaden. Sie werden Kranken die Hände auflegen und sie heilen.« Markus 16,15–18 NLB

Geht in seinem Namen zu allen Völkern, angefangen in Jerusalem, ruft sie zur Umkehr auf, damit sie Vergebung der Sünden erhalten. 

Für all dies seid ihr meine Zeugen. 

Und nun werde ich euch den Heiligen Geist senden, wie mein Vater es versprochen hat. Ihr aber bleibt hier in der Stadt, bis der Heilige Geist kommen und euch mit Kraft aus dem Himmel erfüllen wird.« Lukas 24,47–49 NLB

Aber wenn der Heilige Geist über euch gekommen ist, werdet ihr seine Kraft empfangen. Dann werdet ihr von mir berichten – in Jerusalem, in ganz Judäa, in Samarien, ja bis an die Enden der Erde.« Apostelgeschichte 1,8 NLB

Wenn wir diese Passagen aufmerksam lesen, sehen wir eine himmlische Berufung zu einer dramatischen Mission, aber der Feind hat uns seit Jahrhunderten fehlgeleitet. 

  • Wir haben gedacht, diese Mission sei nur für einige besonders heiligen ordinierten Prediger und Missionaren.

  • Wir haben gedacht, dass die dramatischen Geistesgaben in Markus Kapitel 16 nur für eine kurze Zeit vor 2000 Jahren bestimmt wären.

Aber wenn wir alle diese Passagen zusammen lesen, sehen wir, dass Jesus uns zu einer übernatürlichen Mission „bis an die Enden der Erde“ berufen hat. (Apostelgeschichte 1,8)

Diese Mission ist immer noch eine unvollendete Aufgabe. Du und ich sind berufen, eine wichtige Rolle zu spielen. Gott ist am Werk in deinem Leben.

Bleib nicht, wo du bist. Lass den Heiligen Geist dir eine neue Offenbarung deiner himmlischen Bestimmung geben.  

Fang heute an, Gottes Weg für dein Leben zu suchen. Tu etwas Neues. Wie kannst du heute anders handeln? Fange klein an. Schritt für Schritt voran.

Mittwoch, 10. November 2021

Jesus heilt unheilbare Krankheiten

Das Emphysem ist eine unheilbare Krankheit, aber bei Gott ist nichts unmöglich.

Mein Vater war 70 Jahre alt und noch nicht gläubig. Er hatte seit vielen Jahren 40 Zigaretten pro Tag geraucht und seine Lungen waren fast kaputt. Er hatte Emphysem und seine älteren Brüder starben mit 59 und 65 Jahren. Ich betete, dass mein Vater leben würde, bis er sich bekehrte.

Mein Vater bekehrte sich mit 88 Jahren und mit 91 Jahren war er noch am Leben, aber ziemlich dement und halb blind.

Ich teilte mein Zeugnis in meiner Gemeinde, wie Gott mein Gebet gehört hatte und meinem Vater ein langes Leben gegeben habe, damit er errettet sein soll.

Ich will ihn sättigen mit langem Leben und ihn schauen lassen mein Heil!« Psalm 91,16

Ich erklärte, wie Gott diese Verheißung in dem Leben meines Vaters wunderbar erfüllt hatte, und wie ich das nur als ein total übernatürliches Wunder verstehen konnte.

Dann betete ich nochmals und bat Gott um meinen Vater einen schnellen Tod zu geben, weil das irdische Leben für meinen Vater eine Qual geworden war.

Ich bat Gott ein Zeichen zu geben, um sein Wort zu bestätigen. Ich bat Gott, dass mein Vater genau 16 Tage nach seinem 91. Geburtstag im Frieden sterben würde und das ist genau passiert.

Mein Vater starb ein paar Minuten vor 16 Uhr am 22. September 2014, 16 Tage nach seinem Geburtstag. 

Ich will ihn sättigen mit langem Leben und ihn schauen lassen mein Heil!« Psalm 91,16

Selig sind, die nicht sehen und doch glauben!
Joh 20,29

Gott ist nicht verpflichtet, uns solche Zeichen zu geben. 

Ich habe dieses Zeichen nicht von Gott verlangt, aber Gott gibt uns manchmal ein Zeichen als ein Zeugnis, als eine Hilfe für andere, damit sie  zum Glauben kommen oder im Glauben ermutigt werden.

Dienstag, 9. November 2021

Wir alle sind fehlerhaft

Wir denken oft, dass einige Glaubenshelden so etwas wie Übermenschen sind. Aber Paulus sagte immer, sein Dienst war eine Gabe Gottes, eine Wirkung der Gnade Gottes.

Ich habe oft von Predigern gehört, dass sie unsere Gebete nötig haben, aber ich habe das nicht so ernst genommen, denn ich habe falsch verstanden, dass sie so stark im Geist waren, dass sie meine Hilfe nicht brauchen könnten.

Wir machen einen schrecklichen Fehler, wenn wir Prediger und Glaubenshelden auf ein Podest stellen.

Oft erwarten wir von unserem Pastor, dass er die richtige Antwort für jede Frage hat und alle Probleme lösen sollte.

Unser Pastor erzählte von einem Christen in der Gemeinde, der ihn um 2 Uhr am Morgen anrief.
„Pastor. Bete für mich bitte. Ich kann nicht schlafen.“
Dann antwortete der Pastor: „Jetzt kann auch ich nicht schlafen.“

Ein anderer Pastor erzählte ein Gleichnis.

Ein Christ ging zum Pastor mit einer schwierigen Frage. Der Pastor gab eine kluge Antwort und der Christ war zufrieden.

Im Himmel hörte Vater Gott aufmerksam zu. Dann sagte er: „Jesus, hast du gehört, was der Pastor gerade gesagt hat? Das war sehr klug. Auf diese Antwort wäre ich nie gekommen. Hast du es dem Pastor gesagt?“

Ich respektiere Prediger, die manchmal über ihre eigenen Fehler sprechen. In der Bibel wird oft von den Fehlern und Sünden der Helden des Glaubens berichtet.

In der Bibel lesen wir, dass die Halbbrüder von Jesus, die andere Söhne von Maria, erst nach der Auferstehung an ihn glaubten.

Einer dieser Brüder war Jakobus, der später der Gemeindeleiter in Jerusalem wurde und den Brief von Jakobus im Neuen Testament schrieb.

Werdet nicht viele Lehrer, meine Brüder, da ihr wisst, dass wir ein schwereres Urteil empfangen werden!

Denn wir alle straucheln oft. Wenn jemand nicht im Wort strauchelt, der ist ein vollkommener Mann, fähig, auch den ganzen Leib zu zügeln. Jakobus 3,1–2 ELB

„Wir alle straucheln oft.“ Wir alle …. Alle …

Meine erste Gemeinde nach meiner Bekehrung war etwas fanatisch und autoritär.

Ich hatte den Eindruck, dass die Prediger und Leiter heilig und fehlerlos waren, und ich durfte auch keine Fehler machen. Weit verfehlt!

Wenn du in einer solchen Gemeinde bist, dann geh! Suche eine Gemeinde, wo menschliche Unvollkommenheit akzeptiert ist. 

Paulus ist erstaunlich, denn in seinem Leben nach seiner Bekehrung sind Fehler schwer zu finden. Aber er schrieb:

Ich weiß, dass ich durch und durch verdorben bin, soweit es meine menschliche Natur betrifft. Denn immer wieder nehme ich mir das Gute vor, aber es gelingt mir nicht, es zu verwirklichen.
Wenn ich Gutes tun will, tue ich es nicht. Und wenn ich versuche, das Böse zu vermeiden, tue ich es doch.

Aber wenn ich tue, was ich nicht will, dann tue nicht ich es, sondern die Sünde in mir.
Es ist anscheinend wie ein inneres Gesetz in meinem Leben, dass ich, wenn ich das Gute will, unweigerlich das Böse tue.

Ich liebe Gottes Gesetz von ganzem Herzen.
Doch in mir wirkt ein anderes Gesetz, das gegen meine Vernunft kämpft. Dieses Gesetz gewinnt die Oberhand und macht mich zum Sklaven der Sünde, die immer noch in mir ist.

Was bin ich doch für ein elender Mensch! Wer wird mich von diesem Leben befreien, das von der Sünde beherrscht wird?

Gott sei Dank: Jesus Christus, unser Herr! Fest steht: Meiner Vernunft nach möchte ich dem Gesetz Gottes gehorchen, aber meiner menschlichen Natur nach bin ich ein Sklave der Sünde.
Römer 7,18–25 NLB

Paulus war in seiner Mission erstaunlich erfolgreich. In fast jeder Stadt, die er besuchte, gründete er eine Gemeinde. Aber in einer Stadt führte er nur wenige Menschen zum Glauben. Das war Athen.

Was hat er in Athen gemacht? Paulus war nie allein in seinen Missionsreisen. Er hatte immer treue Gefährten, die ihn ermutigten, mit ihm dienten und mit ihm beteten. Aber Athen was die Ausnahme. Er besuchte Athen allein, und sein Erfolg in Athen war gering.

Wir alle brauchen die Gnade Gottes, aber nicht nur das. Wir brauchen einander.

Jesus sandte seine Jünger zwei und zwei auf Missionsreisen.

Ein neues Gebot gebe ich euch, dass ihr einander lieben sollt, damit, wie ich euch geliebt habe, auch ihr einander liebt.

Daran wird jedermann erkennen, dass ihr meine Jünger seid, wenn ihr Liebe untereinander habt.
Johannes 13,34–35 SLT


Montag, 8. November 2021

Dornröschen. Wach auf!

Weil ich Musik liebe, spricht der Heilige Geist manchmal durch Musik zu mir, und oft nicht durch Anbetungsmusik.

Vor kurzem kam eine Melodie aus Tschaikowskis Ballett "Dornröschen" mir in den Sinn. 

Was soll das bedeuten? Ich bin kein Fan von Tschaikowski. Könnte diese Musik eine Botschaft von Gott sein?

Ich betete und dachte nach. Dann wurde der Rätsel klar.

In einem alten Märchen war Dornröschen eine Prinzessin, die verflucht wurde. Die Prinzessin wurde von einer Hexe verflucht. Sie musste 100 Jahre schlafen. Dann kam ein Prinz, der sie liebevoll küsste und sie wachte auf.

Aber was hat ein solches Märchen mit Jesus zu tun?

Jesus hat einfache Erzählungen als Gleichnisse mitgeteilt. Ich glaube, der Heilige Geist kann allerlei Geschichten als Gleichnisse verwenden.

In der Apostelgeschichte sehen wir, wie die neue Kirche mit Gottes Herrlichkeit strahlte, wie die ersten Christen Wunderheilungen durch Gottes Geist zustande brachten.

Dann kam der Fluch der des Teufels. Statt die Führung des Heiligen Geistes haben Männer mit religiösen Ideen oder Ehrgeiz die Christen kontrolliert und fehlgeleitet.

Die Reformation befreite die Christenheit von einigen Irrlehren, aber dennoch war die Christenheit nur ein blasser Schatten der Herrlichkeit des Neuen Testaments.

Die evangelischen Kirchen hatten vielleicht manchmal bessere Lehrsätze, aber man sah nur manchmal einen Abglanz der Herrlichkeit und Kraft Gottes, die wir im Neuen Testament  sehen.

Dann haben manche Theologen einen tragischen Fehler gemacht. Sie lehrten, dass Zeichen und Wunder nur für die biblische Zeit bestimmt waren. Diese Idee wurde weit verbreitet, obwohl Luther und John Knox von ihren Zeitgenossen als prophetisch begabt verehrt wurden.

Luther selbst lehrte am Anfang, dass Wunderheilungen nicht mehr zu erwarten waren, aber dann hat er für einen schwerkranken Freund gebetet. Gott heilte seinen Freund und Luther änderte seine Meinung. Trotzdem glauben viele Protestanten bis heute, dass wir Wunder nicht mehr erwarten sollen.

In Afrika, Asien und Südamerika sieht man Zeichen und Wunder wie in der Bibel, aber in Europa sind viele Christen durch Unglauben und falsche Lehren verflucht, wie Dornröschen in dem Märchen.

Bis du auch verunsichert? Weißt du nicht, ob du die Stimme Gottes hören darfst? Ob du Wunderheilungen erwarten darfst?

Wie wurde Dornröschen wieder belebt? Sie wurde von einem liebevollen Prinzen ausgesucht und geküsst. Willst du auf menschlichen Lehrsätzen hören, oder Jesus selbst begegnen?

Jesus will zu dir jetzt ganz persönlich sprechen.

Meine Schafe hören meine Stimme, und ich kenne sie, und sie folgen mir nach;
Johannes 10,27 SLT

Bist du nicht sicher, ob du Gottes Stimme in deinem Herzen wahrnimmst?


Bitte Gott selbst, dir zu helfen.

Rufe mich an, so will ich dir antworten und dir große und unbegreifliche Dinge verkünden, die du nicht weißt.
Jeremia 33,3 SLT

Denn ich weiß, was für Gedanken ich über euch habe, spricht der HERR, Gedanken des Friedens und nicht des Unheils, um euch eine Zukunft und eine Hoffnung zu geben.
Jeremia 29,11 SLT

Ich bin kein Mystiker, der alle Predigten, alle Theologie und alle Bibellehren verwerfen will. 

Ich studiere die Bibel und lese christliche Bücher, aber Gottes Endzweck für dich ist nicht eine richtige theologische Ausbildung, sondern eine innige persönliche Beziehung mit Jesus, der für dich am Kreuz gestorben ist.  

Keine Offenbarung von dem Heiligen Geist kann biblische Wahrheit widersprechen.

In Matthäus Kapitel 22 und 25 sehen wir Gleichnisse, indem Jesus als Himmlischer Bräutigam für seine Braut kommt.

Das Reich der Himmel gleicht einem König, der für seinen Sohn das Hochzeitsfest veranstaltete.
Matthäus 22,2 SLT

Jesus liebt die Gläubigen in der Gemeinde wie ein liebevoller Mann, der seine Verlobte heiraten will.

So sorgt er selbst dafür, dass sie zu einer schönen und makellosen Braut für ihn wird, ohne Flecken, Falten oder einen anderen Fehler, weil sie allein Christus gehören soll.
Epheser 5,27 HfA

Du und ich können diese Absicht Gottes nur erfüllen, wenn wir hier auf der Erde eine innige persönliche Beziehung zu Jesus pflegen.
 


Samstag, 6. November 2021

Schau auf Jesus, nicht auf den Antichristen

 Wenn ich in meiner Stadt herumfahre, benutze ich oft Google GPS. Ich mache Einkäufe und dann bekomme ich eine Nachricht von Google. „Hat Ihr Besuch bei Aldi Ihnen gefallen?“

Ist das ein Vorbote der Beobachtung von Menschen unter dem Antichristen?
Vielleicht, aber das ist mir egal.

Ich schaue nicht auf die Machenschaften des Antichristen, sondern auf Jesus und sein kommendes Reich.

Darum sollt ihr so beten: Unser Vater im Himmel! Dein Name werde geheiligt.
Dein Reich komme. Dein Wille geschehe wie im Himmel so auf Erden.
Matthäus 6,9–10 LU


Wenn ich Kommentare auf Twitter oder Facebook schreibe, weiß ich, dass ich beobachtet werden kann. Vielleicht ist die Zeit nahe, wo der Antichrist solche Maßnahmen benutzen wird, alle und alles zu kontrollieren. Das ist mir egal.

Jesus hat in der Gegenwart seiner Feinde gepredigt, aber er fokussierte nicht auf seine Feinde, sondern auf den Willen seines himmlischen Vaters.

Du deckst mir einen Tisch vor den Augen meiner Feinde. Du nimmst mich als Gast auf und salbst mein Haupt mit Öl. Du überschüttest mich mit Segen.

Deine Güte und Gnade begleiten mich alle Tage meines Lebens, und ich werde für immer im Hause des HERRN wohnen.
Psalm 23,5–6 NLB


Viele haben Schiss vor Impfpflicht. 

Viele haben Angst vor dem Malzeichen des Tieres in der Endzeit, unter der Herrschaft des Antichristen. In dieser schrecklichen Zeit wird man keine Freiheit haben, das  Reich Gottes zu verkündigen, ohne gefoltert und hingerichtet zu werden. 

In vielen Ländern haben wir immer noch diese Freiheit. Deswegen weiß ich, dass der Antichrist noch nicht an der Macht ist.

Ich bin fest entschlossen, nicht auf die Machenschaften des Antichristen zu schauen, sondern die Herrlichkeit des Herrn zu verkünden.

In Habakuk Kapitel 2 lese ich von einer Zeit, so Verfall, Grausamkeit, allerlei Missbrauch und Perversion herrschen wird, vielleicht unsere Zeit. Mitten in diesem Kapitel lese ich von Gottes Eingreifen.


Denn die Erde wird erfüllt werden von der Erkenntnis der Herrlichkeit des HERRN, gleichwie die Wasser den Meeresgrund bedecken. Habakuk 2,14 SLT

Nimmt die Finsternis um uns herum furchtbar zu? Egal. Ich schaue in erster Linie auf Jesus und auf sein kommendes Reich.

Denn die Erde wird erfüllt werden von der Erkenntnis der Herrlichkeit des HERRN, gleichwie die Wasser den Meeresgrund bedecken. Habakuk 2,14 SLT

Viele Christen fühlen sich heute bedroht. Es ist, als würde man nackt im Badezimmer von allen Seiten beobachtet, weil das eigene Haus nicht aus Ziegeln, sondern aus Glas besteht.

Egal. Jesus hing splitternackt am Kreuz, um uns von der Sünde zu erlösen.

Mittwoch, 3. November 2021

Promis und Stars oder Jesus

So viele sind heute vernarrt in Promis und Stars, aber in der Bibel sehen wir, dass Gott eine ganz andere Sichtweise hat.

Wen hat Gott erwählt, die Mutter von Jesus zu sein? Ein bescheidenes und ganz unbekanntes Mädchen in einem Dorf mit keinem guten Ruf. Maria war ein Niemand in Nazaret, in einem Kaff.
Kurz nach dem Anfang seines Dienstes erwählte Jesus Philippus.

Philippus machte sich auf die Suche nach Nathanael und erzählte ihm: »Wir haben den gefunden, von dem Mose und die Propheten geschrieben haben! Es ist Jesus, der Sohn von Josef aus Nazareth.« 

»Aus Nazareth!«, rief Nathanael aus. »Kann denn aus Nazareth etwas Gutes kommen?« Philippus antwortete: »Komm mit und überzeuge dich selbst.« Johannes 1,45–46 NLB

Keiner der ersten Apostel war ein Rabbiner. Nur einer war reich, Matthäus, ein Zolleinnehmer mit einem schlechten Ruf.

Maria und die ersten Apostel wurden erst viel später weltberühmt, lange nach ihrem Tod.

Trotz ihres bescheidenen Ursprungs waren die Jünger nicht frei von Ehrgeiz.

Später kam die Mutter von Jakobus und Johannes, den Söhnen des Zebedäus, mit ihren Söhnen zu Jesus. Sie kniete respektvoll vor ihm nieder, denn sie wollte ihn um einen Gefallen bitten.

»Was möchtest du?«, fragte er sie. Sie antwortete: »Wirst du meinen Söhnen in deinem Reich die Ehrenplätze neben dir geben, den einen rechts und den anderen links von dir?«
Matthäus 20,20–21 NLB


Jesus hatte kein Verlangen nach weltlicher Ehre.

Jesus merkte, dass sie im Begriff waren, ihn mit Gewalt aufzuhalten und zum König zu machen. Da zog er sich wieder auf den Berg zurück und blieb dort für sich allein. Johannes 6,15 NLB

Viele in dieser Welt wollen prominent sein. Viele sind in Promis und Stars vernarrt. Leider gibt es viele Christen, die auch diese Einstellung haben.

Die Christen in der Landeskirche und in den Freikirchen lehnen die Katholiken ab, weil sie dem Papst übermenschliche Autorität zuschreiben, aber in Amerika gibt es an jeder Straßenecke eine Kirche, in der der Hauptpastor wie ein Papst regiert.

 Im Alten Testament wollten die Hebräer einen König haben, obwohl das nicht Gottes Wille war. Sie verlangten einen König und Gott gab ihnen Saul. Saul war am Anfang demütig, aber nach und nach wurde er stolz und ichbezogen.

Paulus tadelte die Christen in Korinth dafür, dass sie sich als Jünger dieses oder jenes Predigers identifizieren wollten.

So sagen einige von euch: »Ich bin ein Anhänger von Paulus.« Andere bekennen sich zu Apollos oder Petrus, und manche sagen: »Ich folge nur Christus.« 1. Korinther 1,12 NLB

Viele Christen wollen ihre Identität im Glanz eines großen Predigers finden, aber deine wahre Identität als Christ ist nur die einer geliebten Tochter oder eines geliebten Sohnes Gottes, weil Jesus sein Leben für dich am Kreuz geopfert hat.

Dienstag, 2. November 2021

Gottes Kraft steht uns zur Verfügung

Oft halten wir fest an unseren üblichen christlichen Vorgehensweisen, die zwar oft gut sind, aber Gott hat noch mehr für uns.

Es ist gut, für die Kranken zu beten, und wir sehen oft gute Ergebnisse, aber wir sind oft enttäuscht. 

Wenn wir scheinbar umsonst für Heilung beten, sagen manche, es sei nur manchmal Gottes Wille, die Kranken zu heilen.

Aber die Grundlage unseres Glaubens, laut Luther, ist nicht die übliche Ordnung in unserer Konfession, sondern Sola Scriptura, nur die Heilige Schrift, nur die Bibel.

In der Bibel hat Jesus niemals gesagt, jemand soll krank bleiben, um seinen Charakter aufzubauen.
In der Bibel hat Jesus niemanden zurückgewiesen, der Heilung suchte.

Ein Mann brachte seinen offensichtlichen epileptischen Sohn zu den Jüngern, und sie konnten ihn nicht heilen.

In solchen Situationen gibt es heute manche Charismatiker, die den Vater wegen seines Unglaubens beschuldigen würden, aber Jesus urteilte anders. Er beschuldigte die Jünger.

Ich habe ihn zu deinen Jüngern gebracht, aber sie konnten ihm nicht helfen.«
Jesus antwortete: »Ihr uneinsichtigen, ungläubigen Menschen! Wie lange muss ich noch bei euch sein, bis ihr endlich glaubt? Wie lange muss ich euch noch ertragen? Bringt den Jungen zu mir.«
Matthäus 17,16–17 NLB


Jesus gab dann zu verstehen, dass seine Nachfolger nicht nur mit Gottesvertrauen beten sollen, sondern göttliche Autorität gegen Krankheit und Dämonen ausüben sollen.

Als sie später wieder unter sich waren, fragten die Jünger Jesus: »Warum konnten wir diesen Dämon nicht austreiben?«

»Weil euer Glaube so gering ist«, sagte Jesus. »Ich versichere euch: Wenn euer Glaube auch nur so groß wäre wie ein Senfkorn, könntet ihr zu diesem Berg sagen: ›Rücke dich von hier nach da‹, und er würde sich bewegen. Nichts wäre euch unmöglich.«
Matthäus 17,19-20 NLB


Warum hat Jesus so hart zu seinen Jüngern gesprochen? Wegen eines Mangels an Liebe? Gott behüte!

Jesus liebte sie innig. Er wollte nicht, dass sie so bleiben, wie sie waren, sondern sie anspornen, im Glauben weiter voranzukommen.

So ist es auch bei uns. Wenn wir denken, dass Gott unsere Gebete um Heilung nicht erhört hat, weil es nicht seinem Willen entsprach, ist das nur eine Ausrede, um unseren Mangel an Glauben zu rechtfertigen. Jesus will uns anspornen, im Glauben höher zu steigen.

Oft halten wir fest an unseren üblichen christlichen Vorgehensweisen, die zwar oft gut sind, aber Gott hat noch mehr für uns.

Es ist gut, Kranken zu helfen, aber es ist besser, wenn wir mit übernatürlichem Glauben, Gottes Wunderkraft freizusetzen.

Es ist gut, biblische Gebote umzusetzen, aber noch besser ist es, wenn du auch die Stimme des Heiligen Geistes wahrnimmst und Gottes Führung folgst.

Gott wird seinem Wort nie widersprechen, aber er möchte dir jeden Tag neue Einsichten schenken und oft konkrete Anweisungen geben, um Gottes Absicht in einer bestimmten Situation zu erfüllen.

Meine Schafe hören auf meine Stimme; ich kenne sie, und sie folgen mir. Johannes 10,27 NLB

Denn die sich vom Geist Gottes leiten lassen, sind Kinder Gottes.
Römer 8,14 EÜ

Amen, amen, ich sage euch: Wer an mich glaubt, wird die Werke, die ich vollbringe, auch vollbringen und er wird noch größere als diese vollbringen, denn ich gehe zum Vater.
Johannes 14,12 EÜ


Und was für Werke hat Jesus vollbracht?

Und ihr wisst auch, dass Gott Jesus von Nazareth mit dem Heiligen Geist und mit Kraft gesalbt hat. Er zog umher, tat Gutes und heilte alle, die vom Teufel bedrängt waren, denn Gott war mit ihm.
Apostelgeschichte 10,38 NLB

Jesus hat uns nicht nur beauftragt, alle möglichen guten Werke zu tun, sondern auch die himmlische Kraft Gottes freizusetzen, um Menschen von allen möglichen Krankheiten und Belastungen zu befreien.

Samstag, 30. Oktober 2021

Gott will dir ein Neues Leben Schenken

Religiöse Pflicht kann eine Sklaverei sein. Religiöse Schuldgefühle können zu Wahnsinn führen.

Vor 50 Jahren war ich Student. In meinen Sommerferien arbeitete ich für einige Wochen als unqualifizierter Assistent in einem altmodischen psychiatrischen Krankenhaus. Damals befanden sich viele Patienten in permanenter Betreuung in großen Krankenhäusern.

Eines Tages begleitete ich eine Gruppe von chronisch Kranken bei einem Spaziergang mit einem Krankenpfleger. Ich begann ein Gespräch mit einem Mann, der wahrscheinlich für den Rest seines Lebens in der Anstalt bleiben würde.

Er erzählte mir, wie als frommer Katholik sich verpflichtet fühlte, fast die ganz Zeit zu beten. Diese Hingabe an Gebet war für ihn eine Sucht geworden. Er taugte für nichts anders, als immer wieder auf seinen Knien zu fallen, und in allerlei Situationen zu beten.

Religiöse Pflicht kann eine Sklaverei sein. Religiöse Schuldgefühle können zu Wahnsinn führen.

Es gibt Schuldgefühle, die zur Geisteskrankheit führen, aber es gibt auch echte Schuldgefühle, die wegen unserer Sünde kommen. Die brauchen dich nicht zugrunde richten, denn Gott hat seinen einzigen ewigen Sohn als Sühneopfer für dich am Kreuz gegeben.

Denn Gott hat die Welt so sehr geliebt, dass er seinen einzigen Sohn hingab, damit jeder, der an ihn glaubt, nicht verloren geht, sondern das ewige Leben hat. Johannes 3,16 NLB

Was bedeutet glauben? Religiöse Pflichten wie Sklaven erfüllen? Jesus ist nicht mit schrecklichen Schmerzen am Kreuz gestorben, nur um eine Religion zu gründen. 

Buddha, Mohammed und die Hindu Gurus haben Religionen gegründet. In diesen Religionen müssen ihre Anhänger sich strapazieren, eine Art Heiligkeit zu erlangen, aber sie sind ständig von Unsicherheit geplagt.

Ein Buddhist oder ein Hindu hofft, in seinem nächsten Leben ein besseres Schicksal zu haben. Eine Frau in diesen Religionen kann hoffen, in ihrem nächsten Leben als Mann zurückzukehren. Eine Hindu-Frau muss ihrem Mann gut dienen, um sich diesen vermeintlichen Aufstieg zu verdienen.

Muslime hoffen, den Flammen der Hölle zu entkommen, aber sie sind sich nie sicher, ob ihre Tugendhaftigkeit ausreicht, um ihre Sünden zu überwiegen.

Jesus sagte, Gottes Errettung ist eine freie Gabe, die wir nicht verdienen können. Wer sein Leben in Gottes Händen übergibt, ist vergeben und hat Ewiges Leben.

Paulus wusste, er konnte sein Verbrechen gegen Jesus nie wiedergutmachen. Er wusste, dass Jesus für seine Sünden gestorben war.

Denn der Lohn der Sünde ist der Tod; das unverdiente Geschenk Gottes dagegen ist das ewige Leben durch Christus Jesus, unseren Herrn. Römer 6,23 NLB

Weil Gott so gnädig ist, hat er euch durch den Glauben gerettet. Und das ist nicht euer eigenes Verdienst; es ist ein Geschenk Gottes.
 
Ihr werdet also nicht aufgrund eurer guten Taten gerettet, damit sich niemand etwas darauf einbilden kann.
Epheser 2,8–9 NLB 

Wir können dieses neue Leben nicht verdienen, aber das bedeutet nicht, dass wir keine Aufgabe im Leben haben.

„Jesus did not accomplish everything, so that you could accomplish nothing.“
"Jesus hat nicht alles geschafft, damit du nichts schaffst." (Bill Johnson)

Denn wir sind Gottes Schöpfung. Er hat uns in Christus Jesus neu geschaffen, damit wir die guten Taten ausführen, die er für unser Leben vorbereitet hat.
Epheser 2,10 NLB

Wenn wir das Neue Leben von Jesus empfangen, ist das Gebet nicht mehr eine religiöse Pflicht, sondern eine Kommunikation mit dem freundlichen Gott, der dich vom Herzen liebt.

Freitag, 22. Oktober 2021

Vom Heiligen Geist Geleitet

Wie hat Jesus geheilt?

Er hatte keine unveränderliche Vorgehensweise.

Wir lesen oft, dass er bei einer bestimmten Gelegenheit viele Kranke geheilt hat, aber wir wissen nicht genau, welche Methode er damals angewendet hat.

Manchmal befahl er einem Krankheitsgeist zu gehen. Manchmal legte er seine Hand auf die kranke Person.  

In Johannes 9 sehen wir eine ganz seltsame Geschichte.

Dann spuckte er auf die Erde, rührte mit dem Speichel einen Brei an und strich ihn auf die Augen des Blinden.

Dann forderte er ihn auf: »Geh jetzt zum Teich Siloah und wasch dich dort.« Siloah heißt übersetzt: »der Gesandte«. Der Blinde ging hin, wusch sich, und als er zurückkam, konnte er sehen.
Johannes 9,6–7 HfA


Sowie wir wissen, hat Jesus die Methode nur einmal verwendet.

In Markus sehen wir eine ähnliche Geschichte.

Als sie nach Betsaida kamen, brachten die Leute einen Blinden zu Jesus. Sie baten ihn, den Mann zu berühren und ihn so zu heilen.

Jesus nahm den Blinden bei der Hand und führte ihn aus dem Dorf hinaus. Dann strich er etwas Speichel auf seine Augen, legte ihm die Hände auf und fragte: »Kannst du etwas sehen?«

Der Mann blickte auf. »Ja«, sagte er, »ich sehe Menschen herumlaufen. Aber ich kann sie nicht klar erkennen. Es könnten genauso gut Bäume sein.«

Da legte Jesus ihm noch einmal die Hände auf die Augen. Jetzt sah der Mann deutlich. Er war geheilt und konnte alles genau erkennen.
Markus 8,22–25 HfA

Jesus hatte Methoden, aber er wurde immer von dem Heiligen Geist in jeder Situation geführt.

Daraufhin erwiderte Jesus: »Ich versichere euch: Der Sohn kann nichts aus sich heraus tun. Er tut nur, was er den Vater tun sieht. Was immer der Vater tut, das tut auch der Sohn. Johannes 5,19 NLB

Wenn wir immer auf die gleichen Situationen auf die gleiche Weise und mit den gleichen Methoden reagieren, werden wir nicht immer so wunderbare Ergebnisse sehen wie im Dienst von Jesus und den ersten Jüngern. Sie wurden vom Heiligen Geist geführt.

  • Manchmal sollen wir mit mutiger Autorität für leidende Menschen beten.

  • Manchmal sollen wir von Gottes Gerechtigkeit und der Gefahr der Sünde sprechen.

  • Manchmal sollen wir einfach einfühlsam zuhören, und das nicht nur für ein paar Minuten.

 

Dienstag, 19. Oktober 2021

Nur Jesus ist Fehlerlos

 Wer ist fehlerlos? Nur Jesus.

... denn wir alle machen oft Fehler. Wer beim Reden keine Fehler macht, der ist ein vollkommener Mann und kann auch seinen Körper im Zaum halten. Jakobus 3,2 NeÜ

Wer hat nie ein verkehrtes Wort gesprochen? Nur Jesus.

Wer hat diese Wahrheit in der Bibel geschrieben? Jakobus, der Halbbruder von Jesus, ein Sohn von Maria und Josef. Er wusste, dass er ein fehlerhafter Mensch war. Vor der Auferstehung von Jesus war er nicht gläubig.

Irgendwann nach der Auferstehung von seinem Halbbruder kehrte er um und wurde ein Jünger. Dann wurde er der Gemeindeleiter der neuen Gemeinde in Jerusalem.

Gott hat ihm das Vorrecht gegeben, ein Buch im Neuen Testament zu schreiben, nicht wegen seiner natürlichen Verwandtschaft mit Jesus, sondern weil Gott ihn dazu berief und erwählte.

Jakobus wurde ein Mann mit herausragendem Charakter. Wenn ein solcher Mann sagt, dass wir alle oft Fehler machen, dass auch Petrus, Johannes und er selbst oft Fehler machten, dann müssen wir nie als Vater, Mutter, Pastor oder Manager vorgeben, immer recht zu haben.

Als Elternteil, Gemeindeleiter oder Manager müssen wir nie fehlerlose Perfektion erwarten. 

Wenn ich fehlerhaft bin, dann sind auch meine Kinder fehlerhaft.
Wenn ich als Prediger fehlerhaft bin, dann sind auch meine Zuhörer fehlerhaft.

Soll ich meine Fehler leichtfertig akzeptieren? Soll ich meine Sünden ignorieren oder schönreden? Nein.
Aber fanatische Perfektionismus ist auch eine Falle.

Ich kenne eine junge christliche Frau, die wunderbar begabt ist. Sie schrieb ein ausgezeichnetes Lehrbuch über Geistesgaben, aber sie wollte das Buch nicht veröffentlichen, weil es nicht vollkommen Fehlerlos in ihren Augen war.

Wenn wir so denken, werden wir nur die Bibel lesen, und vielleicht auch nicht die Bibel, denn es gibt keine perfekte Übersetzung.

Ich kenne einen Manager, der seine Mitarbeiter immer sehr hart kritisiert hat. Einmal hielt er eine Personalversammlung ab und kritisierte sich selbst dafür, dass er die Sitzung nicht rechtzeitig beendet hatte. Er war 2 Minuten zu spät.

Es gibt junge Lehrer, die keine Autorität ausüben können, weil sie nur an ihre eigenen Fehler denken.

Es gibt Manager und Prediger, die immer auf ihre Untergebenen oder Zuhörer herabblicken und immer so tun, als hätten sie immer Recht. Das ist grausam und lächerlich.

Es gibt Gemeinden wo alles toleriert wird. Wo Sünde nicht ernst genommen wird, kannst du Gottes Segen finden?  

Aber es gibt auch Gemeinden, wo Perfektionismus zu Gesetzlichkeit und Rechthaberei geführt hat.

Heiligkeit ist unerlässlich, aber wenn man keine Fehler machen darf, wird die Liebe Gottes blockiert und erstickt.

Samstag, 16. Oktober 2021

Von AIDS Geheilt

Ein Junge in Südamerika was das älteste Kind in seiner Familie. Er hatte keine Brüder, nur jüngere Schwester. Seine Mutter starb.

Sein Vater musste hart arbeiten und kam immer müde nach Hause. Der Junge musste die Arbeit der Mutter übernehmen, und er erfüllte die Rolle einer tüchtigen Hausfrau und Mutter.

Als Teenager spürte er keine männlichen Triebe. Seine Identität war eher weiblich. Er sah schön aus und für schwule Männer war er sehr begehrenswert. Er wurde als weiblicher Homosexueller mit Männern involviert und dann wurde er homosexueller Prostituierter.

Dann wurde er mit AIDS infiziert. Es wurde immer schlimmer bis er im Krankenhaus war. Er musste bald sterben, aber er erlebte kein menschliches Mitgefühl. 

Grausame Leute besuchten die AIDS Station, aber nicht zu trösten, sondern die sterbenden schwulen Männer zu belachen und verspotten.

Aber dann kam eine christliche Frau, die ganz anders war. Sie ging zu dem Jungen und sprach mit Gottes Liebe.

„Jesus liebt dich. Du bekommst bald deine letzte Bluttransfusion. Jesus wird dich heilen und alles vergeben.“
Der Junge glaubte und wurde geheilt und errettet.

Seine Heilung löste bei Patienten, Krankenschwestern und Ärzten Erstaunen aus. Viele bekehrten sich zu Jesus und die neu bekehrten Christen in der Klinik wurden zu einer neuen Gemeinde. 

Ich hörte dieses Zeugnis von dem jungen Mann selbst vor etwa zwanzig Jahren auf einer Kassettenband.

Er erzählte, wie er stark im Glauben wurde, wie sein Zeugnis bei vielen Homosexuellen und Prostituierten neue Hoffnung, Glauben und Heilung erweckt hatte.

Er erzählte, wie er dazu gekommen war, dass Gott nach und nach seine Gefühle und seine Identität geändert hatte. Er fing an, sich als Mann zu verstehen, und er verliebte sich in einer Frau, und wurde Ehemann.

Seine Stimme war immer noch süß und sanft und keineswegs männlich, aber für Gott sind Geschlechterstereotype nicht wichtig. 

Gott liebt dich gerade wie du bist, und nicht wie andere dich verstehen oder missverstehen.

Hier sind einige Bibeltexte, die dich ermutigen könnten.

Er heilt, die zerbrochenen Herzens sind, er verbindet ihre Wunden. Psalm 147,3 ELB

Der Geist Gottes des HERRN ist auf mir, weil der HERR mich gesalbt hat. Er hat mich gesandt, den Elenden gute Botschaft zu bringen, die zerbrochenen Herzen zu verbinden, zu verkündigen den Gefangenen die Freiheit, den Gebundenen, dass sie frei und ledig sein sollen;
Jesaja 61,1 LU

Darum: Ist jemand in Christus, so ist er eine neue Schöpfung; das Alte ist vergangen; siehe, es ist alles neu geworden! 2. Korinther 5,17 SLT

Freitag, 15. Oktober 2021

Entspannung mit Jesus

Bist du ein freier Mensch oder ein Sklave? Nicht nur Leibeigene oder Zwangsprostituierte ist versklavt.

Ein Manager, der kein Leben außer seiner Arbeit hat, hat keine Freiheit. Wie viele erschöpfte Geschäftsleute oder Ärzte gehen in Rente und sterben bald darauf?

Es gibt auch pingelige Hausfrauen, die nie aufhören, alles für ihre Familie tun. Ihre Kinder können emotionell vernachlässigt sein, weil ihre Mutter die ganze Zeit mit häuslichen Pflichten bemüht ist.

Es gibt auch fromme Christen, von ihrer Religion versklavt sind. 

In den Zehn Geboten lesen wir, dass ein Tag jeder Woche ein heiliger Tag sein soll. Wir brauchen Auszeit und Ruhe, aber es gibt Christen, die von Samstag oder Sonntagpflichten versklavt sind.

Ein bekannter Prediger baute mit Gottes Hilfe eine große Gemeinde auf. Sehr viele Christen wurden gesegnet und unzählige Menschen kamen zum Glauben.

Der Prediger war jeden Tag in seinen Dienst eingebunden. Am Samstag und Sonntag war er besonders fleißig. Er wusste, dass er nicht alles aus eigener Kraft schaffen konnte, und er betete viel. Er tankte täglich auf und war mit dem Heiligen Geist erfüllt.

Aber nicht alles war in Ordnung. Seine Frau wurde sehr unglücklich und seine Ehe geriet ins Wanken.

Er war ein guter Mann, und er bat um Gottes Hilfe. Gott zeigte ihm, er sollte jeden Montag einen Ruhetag haben und seine Beziehung mit seiner Frau wiederherstellen.

Vor einigen Jahren arbeitete ich als Sprachlehrer und war auch in der Gemeinde aktiv. Ich war zweimal jeden Sonntag im Gottesdienst. Am Sonntagmorgen fuhr ich einen Minibus und ich predigte manchmal am Abend.

Aber mein Vater war sehr alt, und ich habe ihn nur einmal im Monat besucht. Dann wurde mir klar, dass ich meinen Vater vernachlässigt hatte.

Wir brauchen Ausgleich. Selbst christliche Jüngerschaft kann zu einer Sklaverei werden.

Die Pharisäer waren an ihre Religion gekettet, und so können auch wir sein.

Da kamen die Schriftgelehrten und Pharisäer von Jerusalem zu Jesus und sprachen:
Warum übertreten deine Jünger die Überlieferung der Alten? Denn sie waschen ihre Hände nicht, wenn sie Brot essen.

Er aber antwortete und sprach zu ihnen: Und warum übertretet ihr das Gebot Gottes um eurer Überlieferung willen?

Denn Gott hat geboten und gesagt: »Du sollst deinen Vater und deine Mutter ehren!« und: »Wer Vater oder Mutter flucht, der soll des Todes sterben!«

Ihr aber sagt: Wer zum Vater oder zur Mutter spricht: Ich habe zur Weihegabe bestimmt, was dir von mir zugutekommen sollte!, der braucht auch seinen Vater oder seine Mutter nicht mehr zu ehren.

Und so habt ihr das Gebot Gottes um eurer Überlieferung willen aufgehoben.
Matthäus 15,1–6 SLT 

Wir brauchen Ausgleich und Entspannung.

Ich habe vor 50 Jahren meinen Abschluss an der Uni gemacht. Ich war auf der Suche nach einer Abwechslung und arbeitete ein Jahr lang als Taxifahrer. 

Wir brauchen Abwechslung und Entspannung. Vor der Covid-Pandemie reisten viele junge Europäer nach Australien und arbeiteten in Restaurants oder auf Weingütern.

Wenn du ein gutes Auto hast, musst du nicht oft ein neues Auto kaufen. Viele Autos bleiben zehn Jahre lang in gutem Zustand. Aber ein Auto, das rund um die Uhr als Taxi benutzt wird, geht nach vier Jahren kaputt.

Viele Prediger sind im Dienst überfordert und viele leiden unter Burnout. Die deutsche Kultur ist sehr pflicht-orientiert und viele Deutsche leiden unter Burnout.

Bist du wie in einer Tretmühle? Kannst du deinen Pflichten nicht entkommen? Viele leiden so, selbst die wenigen Minuten vermeintlicher Freizeit werden von Sorgen und Ängsten vergiftet.

Du brauchst dringend einen Urlaub. Dein christliches Gewissen lehrt dich, auch zu beten, aber woher nimmst du die Zeit zum Beten? Selbst das Gebet wird zur Pflicht und zur Arbeit.

Jesus ruft dich.

Kommt her zu mir, alle ihr Mühseligen und Beladenen! Und ich werde euch Ruhe geben. Matthäus 11,28 ELB

Jesus kann dir mit deinen Sorgen helfen. Er kann dir Einsicht geben, damit du verstehst, welche angebliche Pflichten nicht notwendig sind.

Wenn du mit Gottes Liebe unterwegs bist, kannst du oft ein paar Minuten Auszeit genießen. Statt die ganze Zeit über deine Sorgen und Pflichten nachzudenken, kannst du dich einem süßen Tagtraum hingeben.

Dienstag, 12. Oktober 2021

Endzeit Rettug für ganz Israel

Wenn unsere Endzeit Theologie auf Luther oder Rom gegründet ist, werden wir viele wichtige Bibeltexte ignorieren oder missdeuten.

Sacharja Kapitel 12 bis 14 erzählen wie Jesus Messias zu seinem belagerten jüdischen Volk in Israel  vom Himmel zurückkommen wird. Das kommt noch.

Aber über das Haus David und über die Einwohner von Jerusalem will ich den Geist der Gnade und des Gebets ausgießen, und sie werden auf mich sehen, den sie durchstochen haben, ja, sie werden um ihn klagen, wie man klagt um den eingeborenen Sohn, und sie werden bitterlich über ihn Leid tragen, wie man bitterlich Leid trägt über den Erstgeborenen. Sacharja 12,10 SLT

Und seine Füße werden an jenem Tag auf dem Ölberg stehen, der vor Jerusalem nach Osten zu liegt; und der Ölberg wird sich in der Mitte spalten nach Osten und nach Westen hin zu einem sehr großen Tal, und die eine Hälfte des Berges wird nach Norden zurückweichen, die andere nach Süden. Sach 14,4 SLT

Man findet in den prophetischen Büchern im Alten Testament  viele Hinweise auf diese Wiederkunft des Herrn, wo er den Überrest seines jüdischen Volkes retten wird.

Danach werden die Kinder Israels umkehren und den HERRN, ihren Gott, und David, ihren König, suchen; und sie werden sich bebend zu dem HERRN und zu seiner Güte flüchten am Ende der Tage. Hosea 3,5 SLT

Hier spricht der Prophet nicht von einigen Juden oder von vielen Juden, die in der Endzeit zu Jesus kommen werden, sondern von ISRAEL.  

Paulus war Profi im Alten Testament. Er hat auch von dieser wunderbaren Rettung von Israel geschrieben.

Denn ich will nicht, meine Brüder, dass euch dieses Geheimnis unbekannt bleibt, damit ihr euch nicht selbst für klug haltet: Israel ist zum Teil Verstockung widerfahren, bis die Vollzahl der Heiden eingegangen ist;

und so wird ganz Israel gerettet werden, wie geschrieben steht: »Aus Zion wird der Erlöser kommen und die Gottlosigkeiten von Jakob abwenden,
Römer 11,25–26 SLT

Samstag, 9. Oktober 2021

Mit Jesus Überwinden

 Wir alle haben Schwierigkeiten im Leben.

"Be pitiful, for every man is fighting a hard battle." Ian Maclaren, 1897 

(Sei mitfühlend, denn jeder kämpft einen harten Kampf.)

Ich bin einer, der gerne hilft. Es freut mich, wenn ich jemandem beistehen kann.
Aber ich bin nicht immer das Vorbild der Nächstenliebe.

Ich bin einer, der gerne liest, gerne denkt und gerne von meinen Ideen spricht. Das ist meine Gabe von Gott. Deshalb bin ich ein Blogger.

Aber meine Stärke ist oft auch meine Schwäche.
Meine Tochter wollte einst mit mir sprechen, aber ich hörte sie nicht. Ich war in meiner Gedankenwelt verloren.
Sie sagte: „Papa besucht gerade den Mond.“

Ich kann auch in Gesprächen ungeduldig sein, weil ich etwas sagen will. Was sagt die Bibel dazu?

Ihr wisst doch, meine geliebten Brüder: Jeder Mensch sei schnell zum Hören, langsam zum Reden, langsam zum Zorn!
Denn eines Mannes Zorn wirkt nicht Gottes Gerechtigkeit.
Jakobus 1,19–20 ELB


Meine Neigung ist, meine Stimme hören zu lassen. Das kann gut sein, aber auch selbstsüchtig. Manche sind zurückhaltend, wenn sie sprechen sollen. Ich bin nicht so einer.

Ihr seid das Licht der Welt. Es kann eine Stadt, die auf einem Berg liegt, nicht verborgen bleiben. 

Man zündet auch nicht ein Licht an und setzt es unter den Scheffel, sondern auf den Leuchter; so leuchtet es allen, die im Haus sind.

So soll euer Licht leuchten vor den Leuten, dass sie eure guten Werke sehen und euren Vater im Himmel preisen.
Matthäus 5,14–16 SLT


Wir müssen Gottes Licht in unserem Leben strahlen lassen, aber wir müssen oft unsere schwache menschliche Natur überwinden, damit Jesus in unserem Leben sichtbar wird.

Heute muss ich meine Frau mitfühlend zuhören. Heute muss ich geduldig und mitfühlend zuhören.


Wer überwindet, der wird alles erben, und ich werde sein Gott sein, und er wird mein Sohn sein. Offenbarung 21,7 SLT

Wer Jesus nachfolgen will, muss jeden Tag seine Gottesgaben umsetzen und seine eigenen menschlichen Schwächen überwinden.

Jesus verspricht, dich und mich ewig zu belohnen, wenn wir mit seiner Gnade überwinden.

Welche Schwierigkeit kannst du heute überwinden? Jesus will dir damit helfen.

Wie kannst du heute jemandem helfen? Wie kannst du heute ein Ermutiger sein?

Mittwoch, 6. Oktober 2021

Wunder im alltäglichen Leben

In unserer Zeit haben wir manche begabten Evangelisten gesehen. In vielen Versammlungen werden viele geheilt und auch viele bekehren sich zu Jesus.

  • Manche behaupten, wir sollen Wunderheilungen nicht begeistert proklamieren, weil nicht alle geheilt werden.

  • Sollen Ärzte nicht mehr Kranken betreuen, weil manche nicht besser werden?

  • Sollen Chirurgen keine Operationen mehr vornehmen, weil manche Eingriffe nicht helfen?

  • Sollen Kinder nicht mehr zur Schule gehen, weil manche Kinder versagen?

  • Ich glaube, wie müssen Jesus nachfolgen. Sollen wir versuchen, tugendhaft wie Jesus zu leben? Natürlich.

  • Sollen wir wie Jesus die gute Nachricht vom Ewigen Leben proklamieren?

  • Sollen wir leidenden Menschen barmherzig lieben? 

Aber nichts mehr?

Wie hat Jesus gedient?

Gott hatte Jesus von Nazaret mit dem Heiligen Geist gesalbt und mit Kraft erfüllt. Gott war mit ihm, und so zog er umher, tat den Menschen Gutes und heilte alle, die der Teufel in seiner Gewalt hatte. Apostelgeschichte 10,38 NeÜ

Ohne regelmäßige Wunderheilungen wäre die Geschichte von Jesus total anders aussehen. Für Jesus  waren Wunderheilungen unentbehrlich. Deshalb sollen Heilungen und Wunder in unserem christlichen Leben sehr wichtig sein. Sonst würden wir Jesus nicht so darstellen, wie er wirklich war.

Aber manche behaupten, diese Wunder waren nur für damals bestimmt.

Was hat Jesus dazu gesagt?

Wahrlich, wahrlich, ich sage euch: Wer an mich glaubt, der wird die Werke auch tun, die ich tue, und wird größere als diese tun, weil ich zu meinem Vater gehe. Johannes 14,12 SLT

Warum sollen wir denn Wunder erwarten und dafür beten? Weil Jesus uns gesagt hat, sein übernatürlicher Dienst unser Vorbild sein soll.

Warum?

Weil in seinem Dienst auf Erden hat Jesus Gottes ewigen Charakter genau dargestellt hat, und das ist auch unsere Aufgabe.


Philippus sagte zu ihm: Herr, zeig uns den Vater; das genügt uns.
Jesus sagte zu ihm: Schon so lange bin ich bei euch und du hast mich nicht erkannt, Philippus? Wer mich gesehen hat, hat den Vater gesehen. Wie kannst du sagen: Zeig uns den Vater?
Johannes 14,8–9 EÜ


Jesus wies keinen Kranken ab, der vor dem Kreuz um Heilung bat. Zeichen, Wunder und Heilungen waren kein Sonderangebot, sondern eine Offenbarung von Gottes ewigem Charakter.

Leider haben manche Leiter in der evangelischen Tradition das nicht verstanden, aber unser Vorbild ist nicht evangelische Theologie, sondern Jesus selbst, wie er in der Bibel erscheint.

Ein bekannter Evangelist erklärte, Jesus habe ihm gesagt, er soll jeden Tag ein Wunder erwarten. Das sollte er den Christen mitteilen:
„Erwarte jeden Tag ein Wunder.“

Ziemlich radikal, oder?

Aber wenn wir die Geschichte Jesus in der Bibel lesen, sehen wir, dass Jesus genau so gedacht und gehandelt hat. Jesus ist unser Vorbild.

Dienstag, 5. Oktober 2021

Verwirklichung Erreichen

 Was wollen wir nun hierzu sagen? Ist Gott für uns, wer kann gegen uns sein?

Er, der sogar seinen eigenen Sohn nicht verschont hat, sondern ihn für uns alle dahingegeben hat, wie sollte er uns mit ihm nicht auch alles schenken?
Römer 8,31–32 SLT

Dein Leben ist ein Geschenk. Du bist, weil Gott ist. Deine Talente und Fähigkeiten sind von Gott.

Gott hat gute Pläne für dein Leben, aber vielleicht siehst du das nicht.

Ein Amerikaner war ein Weltmeister im Schießen. Er war kurz davor, eine Goldmedaille bei den Olympischen Spielen zu gewinnen. Sein letzter Schuss war ein Volltreffer. Er war erfreut, aber dann schockiert. Er hatte das falsche Ziel getroffen. Keine Medaille!

Vielleicht hast du Talent, aber trotz harter Arbeit und beachtlicher Leistungen bist du frustriert. Viele sind sehr bemüht, aber unerfüllt.

Vincent van Gogh ist immer noch als Künstler weltberühmt, aber er war zu seinen Lebzeiten nicht angesehen. Seine Familie waren fromme Christen, und zwar sehr strenge Calvinisten. Er sollte Prediger werden, aber alles ging schief.

Er war sehr depressiv, aber in seiner Kirche hatte man kein Verständnis von psychischer Krankheit oder Gottes Wunderheilung. Gott sei Dank haben wir in unserer Zeit gute Psychiatrie und auch christliche Dienste, wo man Heilung empfangen kann.

Wir sind offensichtlich in der Endzeit. Viele Christen fokussieren auf die Machenschaften des Teufels, die überall zu sehen sind, aber in unserer Zeit hat Gott auch wunderbare Gaben geschenkt.

Wir verstehen jetzt viel besser, dass Jesus nicht nur der Erlöser und Heiland ist, sondern auch der Heiler, der alle Krankheiten heilt, genau wie in der Bibel.


Wenn Vincent van Gogh und seine Familie Gottes Pläne besser verstanden hätten, hätte er vielleicht Wunderheilung erlebt. Seine Gabe als Maler wäre anerkannt, und er hätte seinen christlichen Glauben als Künstler manifestierte können.

Gott sei Dank haben wir heute wunderbare Heilungsdienste und auch gute psychiatrische Betreuung. Ich kenne Christen, die beide brauchen. Gott ist so gut.

Ich kenne Christen, die trotz liebevollem Beistand von Freunden oder Familie, von Stress, Krankheit oder Panik oft überwältigt wurden, bis sie mit guter Betreuung und psychiatrischer Medikamenten die notwendige Hilfe bekamen.


 Was wollen wir nun hierzu sagen? Ist Gott für uns, wer kann gegen uns sein?

Er, der sogar seinen eigenen Sohn nicht verschont hat, sondern ihn für uns alle dahingegeben hat, wie sollte er uns mit ihm nicht auch alles schenken?
Römer 8,31–32 SLT


Viele von uns brauchen Beistand, Heilung und gute Betreuung, um unsere Talente freizusetzen. Dann brauchen wir Weisheit, damit wir verstehen, was Gottes Absicht und Plan für unser Leben ist.

Jeder von uns ist einmalig und irgendwie anders. Vincent van Gogh sollte nicht Prediger sein, wie es von ihm erwartet wurde, sondern Künstler.

Samstag, 2. Oktober 2021

Ist Gott nur manchmal der Heiler?

Wenn ihr in mir bleibt und meine Worte in euch bleiben, so werdet ihr bitten, was ihr wollt, und es wird euch geschehen. Johannes 15,7 ELB

Wenn du in enger Gemeinschaft mit Jesus bleibst, kannst du um Weisheit bitten, und Gott wird dir seinen Weg deutlich machen.

Wenn es aber jemand unter euch an Weisheit mangelt, so erbitte er sie von Gott, der allen gern und ohne Vorwurf gibt, so wird sie ihm gegeben werden.
Jakobus 1,5 SLT

Wir habe oft Probleme, wenn wir überall Weisheit suchen, aber nicht zuerst von Gottes Wort und nicht immer mit der Führung des Heiligen Geistes.


Stell dir vor, du bist krank, aber du funktionierst noch einigermaßen normal. Du bist nicht durch Schmerzen gelähmt und es geht nicht um Leben und Tod. Du gehst zum Hausarzt und nimmst wochenlang Medikamente, aber deine Beschwerden bleiben ein Problem.

Vor einigen Tagen habe ich gebetet. Ich hörte in meinem Geist einen Gedanken von dem Heiligen Geist.
"Wie lange willst du dieses Problem noch hinnehmen?"

Gott hat in der Bibel versprochen, alle meine Krankheiten zu heilen. Ich habe mehrmals Gottes Wunderheilungen erlebt. Warum soll ich nicht auch diesmal beten und Gottes Heilung erwarten?

Er vergibt mir alle meine Sünden und heilt alle meine Krankheiten. Ps 103,3

Bist du Christ? Dann glaubst du, dass Gott alle deine Sünden vergibt. Wenn es nicht so wäre, wärst du verdammt. Wenn Gott nur manche Sünden vergibt, und nicht alle, dann müssten wir alle in der Hölle landen.

Wenn Gott verspricht, alle deine Sünden zu vergeben, dann musst du wissen, dass derselbe Gott in derselben Bibel auch versprochen hat, alle deine Krankheiten zu heilen, alle.

In meinem Wörterbuch finde ich zwei ganz unterschiedliche Wörter, ALLE und MANCHE.

Wenn Gott verspricht, alle Krankheiten zu heilen, dann meint er nicht manche Krankheiten.

Sollen wir dann niemals den Arzt besuchen, keine Medikamente nehmen und niemals eine OP brauchen? Das hat Gott nie gesagt. Auch gute Ärzte sind Gottes Diener, egal ob sie an Gott glauben oder nicht.

Freitag, 1. Oktober 2021

Schutz, Heilung und Versorgung in der Krise

Paulus brauchte oft Wunderheilungen, um seine Mission fortzusetzen.

Von den Juden habe ich fünfmal 40 Schläge weniger einen empfangen; 

dreimal bin ich mit Ruten geschlagen, einmal gesteinigt worden; 

dreimal habe ich Schiffbruch erlitten; einen Tag und eine Nacht habe ich in der Tiefe zugebracht. 2. Korinther 11,24–25 SLT

Ohne Wunderheilungen wäre Paulus längst gestorben.

Paulus konnte ohne viele Wunderheilungen nicht weit vorankommen. Aber er brauchte auch Versorgung.

Mein Gott aber wird allen euren Mangel ausfüllen nach seinem Reichtum in Herrlichkeit in Christus Jesus. Philipper 4,19 SLT

Brauchst du Heilung? Bete auch für andere. Brauchst du Versorgung, sei bereit, anderen zu helfen.

Paulus hat durch persönliche Erfahrungen gelernt, dass Gottes Verheißungen zuverlässig sind.

Macht euch also keine Sorgen und fragt nicht: Was sollen wir essen? Was sollen wir trinken? Was sollen wir anziehen? 

Denn nach alldem streben die Heiden. Euer himmlischer Vater weiß, dass ihr das alles braucht. 

Sucht aber zuerst sein Reich und seine Gerechtigkeit; dann wird euch alles andere dazugegeben. Matthäus 6,31–33 EÜ

Paulus musste viel leiden und wir leiden auch, aber Gott hat ihn nie im Stich gelassen, obwohl er am Ende hingerichtet wurde.

Was sollen wir nun dazu sagen? Ist Gott für uns, wer ist dann gegen uns?
Er hat seinen eigenen Sohn nicht verschont, sondern ihn für uns alle hingegeben – wie sollte er uns mit ihm nicht alles schenken?
Römer 8,31–32 EÜ


Bist du bedroht? Gott ist deine Leibwache und dein Schutz.

Von David. Der Herr ist mein Licht, er rettet mich. Vor wem sollte ich mich noch fürchten? Bei ihm bin ich geborgen wie in einer Burg. Vor wem sollte ich noch zittern und zagen? Psalm 27,1 HfA

Milly Bennitt war eine Missionarin in Asien. Sie war von wütenden Islamisten umzingelt. Sie starrte dem Tod ins Gesicht, aber sie wurde auf der Stelle unsichtbar.

Bist du schwer krank?

Ich hatte eine erschreckende Krebsdiagnose. Zwei Jahre später zeigte ein MRT-Scan keine Spur von den Tumoren.

Ja, er vergibt mir meine ganze Schuld und heilt mich von allen Krankheiten! Psalm 103,3 HfA

Ein anderes Mal war meine Schlagader 95% blockiert. Gott warnte mich rechtzeitig mit Symptome, die keinen Schaden anrichteten. Ich hatte in kurzer Zeit eine OP, die mein Leben rettete. Gott heilt auch mit medizinischer Betreuung. Ich danke Gott auch für gute Ärzte!

Ich kenne eine Frau, die sich einer Mammografie unterzogen hat. Auf dem Bildschirm vor ihr sah sie einen beunruhigenden Klumpen. Sie hat um Heilung gebetet. Sie sah, wie die schreckliche Geschwulst vor ihren Augen verschwand.

Als Jesus vor dem Kreuz ein umherziehender Prediger war, suchten sehr viele Wunderheilungen von ihm. Er hat keinen zurückgewiesen. Er hat niemandem gesagt, er sollte krank bleiben, um Geduld zu lernen und heilig zu werden.

Wenn Pfarrer oder Theologen ganz anders lehren als Jesus, dann ist jemand schiefgegangen. Ich glaube nicht, dass Jesus auf dem Holzweg war.

Jesus aus Nazareth, der von Gott versprochene Retter, ist von Ort zu Ort gezogen. 

Er hat überall Gutes getan und alle geheilt, die der Teufel in seiner Gewalt hatte, denn Gott selbst hatte ihm seine Macht und den Heiligen Geist gegeben. Gott stand ihm bei. Apg 10,38 HfA

Wir sind in einer Krise. Jesus kam, um überfließendes Leben zu schenken.

  • Wo Krankheit erschreckt und viele lahmlegt, will Jesus mit Schutz und Heilung helfen.

  • Wo Arbeitslosigkeit oder Armut uns ins Gesicht starrt, will Jesus versorgen.


Wenn du traumatisiert bist, will Jesus dich trösten und wiederherstellen.

Kommt her zu mir, alle ihr Mühseligen und Beladenen! Und ich werde euch Ruhe geben.
Matthäus 11,28 ELB