Dienstag, 15. August 2023

Gott belohnt seine Kinder

 Paulus lehrt uns, dass das ewige Leben in Christus ein unverdientes, freies Geschenk Gottes ist. Damit meint Paulus nicht, dass er ruhig und bequem auf einen sanften Tod und eine glorreiche Himmelfahrt wartete.

Denkt daran, dass alle wie in einem Wettrennen laufen, aber nur einer den Siegespreis bekommt. Lauft so, dass ihr ihn gewinnt!
1. Kor 9,24 NLB

Aber mit dieser Aussage meinte Paulus nicht, dass nur Superglaubenshelden in Gottes Himmel kommen würden.

Mit dieser Aussage wollte Paulus aber nicht sagen, dass nur Super-Glaubenshelden in Gottes Himmel kommen würden.

Es gibt Christen, die immer streben, mehr zu beten, mehr zu fasten, besser zu predigen oder mehr zu opfern als ihre christlichen Brüder und Schwester.

Paulus schreibt über die antiken Olympischen Spiele. Aber er meinte nicht, dass jeder von uns in einem Wettbewerb mit anderen Christen steht.

Wie würde eine Fußballmannschaft funktionieren, wenn jeder nur danach streben würde, Tore zu schießen?

Man braucht auch einen Torwart, Physiotherapeuten, Fitnessexperten und Buchhalter.

Das Gleichnis des Paulus deutet nicht auf einen Wettkampf zwischen den Christen hin. Paulus will uns bewusst machen, dass unser Dienst für Jesus eine ernste Angelegenheit ist.

Paulus lehrt auch, dass jeder von uns einmalige Begabungen hat. Deine Berufung ist nicht meine Berufung.

Gott möchte jedem von uns eine Goldmedaille im Himmel schenken.

Wer im Wettkampf siegen will, setzt dafür alles ein. Ein Athlet verzichtet auf vieles, um zu gewinnen. Und wie schnell ist sein Siegeskranz verwelkt! Wir dagegen kämpfen um einen unvergänglichen Preis. 1. Kor 9,25 HfA

In den antiken Olympischen Spielen hatten sie keine Goldmedaillen, sondern Lorbeerkränze, die verwelkten.

Denn Gott hat für seine Kinder ein unvergängliches Erbe, das rein und unversehrt im Himmel für euch aufbewahrt wird. 1. Petr 1,4 NLB

Wenn du Gottes einzigartige Bestimmung für dich mit Gottvertrauen und Entschlossenheit erfüllst, wirst du von Gott selbst eine wunderbare und ewige Belohnung erhalten.

Eine Katze fragte einen Hund, warum er nicht klettern konnte. Der Hund fragte die Katze, warum die Polizei keine Katzen im Dienst hatten, aber nur Hunde.

Du bist nicht berufen, wie Billy Graham zu predigen oder wie dein Pastor zu beten. Jeder hat seine Art. Du bist du.

Samstag, 12. August 2023

Politik und Gottes Gerechtigkeit

Ich will unsere demokratische Freiheit nicht geringschätzen, aber Freiheit ohne Wahrheit und Liebe kann uns nicht retten.

Ich glaube, dass die Wurzeln der humanistischen Idealen tatsächlich in der Bibel zu finden sind. 

Es gibt konservative Christen, die biblische Wahrheit proklamieren, aber sie wollen nicht akzeptieren, dass manche angeblich sozialistische Ideen in Wirklichkeit von der Bibel kommen.

Sie finden es in Ordnung, wenn Geschäftsleute durch Ausbeutung der Armen, immer reicher werden. 

Wenn Regierungen arme Leute mit guter medizinischer Betreuung versorgen, sind sie entrüstet. Sie halten es für bösen Sozialismus, arme Leute betreuen, wenn sie nicht bezahlen können. 

Aber in Amerika gehen viele Menschen in Konkurs, nur weil sie extrem krank werden und die notwendige Behandlung nicht bezahlen können. Ist ein solches System christlich?

Ohne Gottes Gnade und Wahrheit gehen wir ewig verloren.

Gott sandte seinen Sohn nicht in die Welt, um sie zu verurteilen, sondern um sie durch seinen Sohn zu retten.

Wer an ihn glaubt, wird nicht verurteilt. Wer aber nicht an ihn glaubt, ist schon verurteilt, weil er nicht an den Namen des einzigen Sohnes Gottes geglaubt hat.
Joh 3,17–18 NLB


Ohne Gottes Gerechtigkeit, Barmherzigkeit und praktische Liebe geht unsere Gesellschaft auch endlich zugrunde.

Nein! Der Herr hat euch doch längst gesagt, was gut ist! Er fordert von euch Menschen nur eines: Haltet euch an das Recht, begegnet anderen mit Güte, und lebt in Ehrfurcht vor eurem Gott! Mi 6,8 HfA

Unsere Gesetzte und Volkswirtschaft sollen von diesen Prinzipien geprägt sein.

Unsere Gesetzte und Volkswirtschaft sollen von diesen Prinzipien geprägt sein.

Der kommunistische Sozialismus leugnet Gott und lässt keine privaten Eigentumsrechte zu.

Aber auch der uneingeschränkte Kapitalismus ist brutal. Wir sehen das jetzt in den reichen Ländern. Extremer Reichtum und so viele Obdachlose.

Ich sehe in der Bibel einen Mittelweg.

Weh denen, die sich ein Haus nach dem andern hinstellen und ein Feld nach dem andern kaufen, bis kein Grundstück mehr übrig ist und sie das ganze Land besitzen! Jes 5,8 GN

In so vielen Nationen herrschen die Reichen und es gibt auch in reichen Ländern so viele Obdachlosen. Das ist eine Schande. 

Wir Christen sollten ein solches Wirtschaftssystem nicht unkritisch gutheißen.

Der Kapitalismus des 19. Jahrhunderts war extrem brutal. Es waren keine gottlosen Sozialisten, die sich gegen Sklaverei, Kinderarbeit und die Unterwerfung von Frauen wandten. 

Es waren christliche Sozialreformer. Wir müssen diese wunderbare Tradition wiederentdecken.

Freitag, 11. August 2023

Keine Hoffnung ohne Gott

Wir sind keine Übermenschen. Wir alle manche viele Fehler. Wir gehen oft schief.

Wir alle gingen in die Irre wie Schafe, jeder wandte sich auf seinen Weg; aber der Herr warf unser aller Schuld auf ihn. Jes 53,6 SLT

Wenn wir bekennen, dass wir sündig sind, und unser Leben Jesus übergeben, dürfen wir von Vater Gott dann Vergebung empfangen.

Denn so hat Gott die Welt geliebt, dass er seinen eingeborenen Sohn gab, damit jeder, der an ihn glaubt, nicht verloren geht, sondern ewiges Leben hat. Joh 3,16 SLT

Darum: Ist jemand in Christus, so ist er eine neue Schöpfung; das Alte ist vergangen; siehe, es ist alles neu geworden! 2. Kor 5,17 SLT

Diese Errettung ist eine freie Gabe Gottes.

In der Französischen Revolution, strebte man, nicht nur den König und die Bischöfe, sondern Gott selbst von seinem Thron zu stürzen.

Wer sollte dann auf dem Thron sitzen? Freiheit, Gleichheit und Brüderlichkeit?

Aber was geschah wirklich? Ein schreckliches Blutbad.

Man wollte nichts mehr von Gottes Heiligkeit, Liebe und Gnade wissen. Die Leute schwärmten von menschlicher Tugend und Vernunft. Viele denken immer noch von einer Weltordnung, die von diesen Ideen bestimmt wird.

Aber was für eine Weltordnung sehen wir vor Augen? Die grausame Französische Revolution und die Napoleonischen Kriegen sehen wir immer wieder in aller Welt. Es wird immer schlimmer.

Hitler hat 6 Millionen Juden umgebracht. Wie viele Millionen haben Stalin und Mao hungern lassen?

Wenn wir bekennen, dass wir sündig sind, und unser Leben Jesus übergeben, dürfen wir von Vater Gott dann Vergebung empfangen.

Denn der Lohn der Sünde ist der Tod; das unverdiente Geschenk Gottes dagegen ist das ewige Leben durch Christus Jesus, unseren Herrn.
Röm 6,23 NLB

Diese Errettung ist eine freie Gabe Gottes.

Ich bin für demokratische Freiheit sehr dankbar, aber menschliche Freiheit ohne Gottes Liebe kann dich nicht retten.

Menschliche Freiheit in dieser Welt zu genießen, ist ein Segen, aber was kommt danach?

Menschliche Freiheit ohne Gottes Gerechtigkeit kann unsere Gesellschaft von einem endgültigen Untergang auch nicht retten.

Wenn wir unbegrenzte menschliche Freiheit haben, werden die Starken und Reichen die Armen ausbeuten und die Schwachen werden von den Starken drangsaliert.

Mittwoch, 9. August 2023

Gott will deine Gebete Erhören

 Einst war ein bekannter Evangelist am Beten. Dann ist ein dramatischer Gedanke ihm eingefallen. Gott sagte ihm, der soll seiner Zuhörer sagen: „Erwarte jeden Tag ein Wunder!“

Einige werden einwenden, dies sei Sensationsgier oder Effekthascherei. 

Aber wir brauchen kein Wunder, bis wir ein Wunder brauchen.

Aus der Dritten Welt hören wir immer wieder von dramatischen Wundern.

C Peter Wagner war ein Dozent in einer konservativen Bibelschule. Er hörte diese dramatischen Zeugnisse in Südamerikaner. Statt diese Berichte als überschnappte Märchen zu verwerfen, besuchte er selbst die Erweckungen in Brasilien und Argentinien.

Er sah viele arme Menschen, die unter schrecklichen Zahnschmerzen litten, weil sie kein Geld für einen Zahnarzt hatten. Sie besuchten Versammlungen, wo sie Wunderheilungen erwarteten, und sie waren nicht enttäuscht. Sie kamen mit verfaulten Zähnen und gingen mit Goldfüllungen nach Hause.

Du brauchst kein Wunder, bis du ein Wunder brauchst.

In Europa und Nordamerika, meinen viele, dass wir solche Wunder nicht mehr brauchen, weil wir moderne medizinische Betreuung haben.

Ich bin für gute Zahnärzte und Augenärzte sehr dankbar. Die moderne Medizin kann Krebspatienten helfen und sehr oft ihr Leben verlängern. Aber in der Bibel hat Jesus alle geheilt, die Heilung bei ihm suchten, alle.

Kein moderner Arzt kann das tun. So viele leiden mit chronischen Schmerzen und Behinderungen.

Viele Christen behaupten, dass die Wunder in der Bibel nur für die damalige Zeit galten. Sie zitieren ein paar Beweistexte und versuchen, die vielen Verheißungen Gottes wegzuerklären.

Aber wenn du ein Wunder brauchst, brauchst du ein Wunder. Jesus heilte, weil er von tiefem Mitgefühl bewegt war. Ist Gottes Herz kalt geworden?

Aber alle bibeltreuen Christen stimmen zu, dass Gott unsere Gebete erhört. Wenn Gott dein Gebet erhört, dann greift er übernatürlich in die natürliche Weltordnung ein. Das ist ein Wunder.

Einst besuchten wir eine Frau in einer Klinik in Deutschland. Als wir die Klinik verließen, fing es an zu regnen. Es war kalt und die Straßen waren leer. Wir brauchten ein Taxi, aber unser Freund, der mit diesem Stadtteil vertraut war, sagte uns, wir würden lange auf ein Taxi warten. Meine Frau betete, und fast sofort erschien ein Taxi.

Ein Freund sagte uns, seine Frau war am Sterben. Sein Herz war zerbrochen. Die Ärzte versuchten nicht mehr, ihr Leben zu retten, und wartete nur auf ihren Tod. Meine Frau und ich betete, und die Frau erholte sich und kehrte nach Hause zurück.

Diese Frau war über 70 Jahre alt und hatte allerlei gravierende Gesundheitsprobleme. Sie musste immer wieder ins Krankenhaus. 

Zwei Jahre später war sie wieder am Sterben. Die Ärzte konnten nicht mehr helfen. Wir beteten wieder, und gegen alle Erwartungen kehrte sie wieder nach Hause.

Wenn die Zeit der Wunder vorbei ist, dann erhört Gott keine Gebete mehr, denn jede Gebetserhörung ist ein Wunder. 

Doch wenn ihr mit mir verbunden bleibt und meine Worte in euch bleiben, könnt ihr bitten, um was ihr wollt, und es wird euch gewährt werden! Joh 15,7 NLB

Diese Aussage ist keine theologische Theorie, sondern eine Verheißung von Jesus selbst.

Viele wollen solche Verheißungen verwässern oder infrage stellen, aber bitte lass dich nicht dadurch fehlgeleitet

Du brauchst kein Wunder, bis du ein Wunder brauchst.

Du kannst dich auf Jesus verlassen. Er liebt dich.


Dienstag, 8. August 2023

Gottes Neue Schöpfung

Warum bist du auf dieser Erde? Dein Leben ist kein Zufall, egal wie du empfangen und geboren wurdest.

Gott ist dein Schöpfer.

  • Gott hat dich für Liebe in diese Welt gebracht, und nicht für Groll oder Hass.

  • Gott hat dich für Hoffnung und nicht für Verzweiflung geschaffen.

  • Gott hat dein Leben geplant, für Leben und nicht für Tod, für Gesundheit und nicht für Krankheit.

Warum herrscht überall Krankheit, Frust und Tod?
Das war nie Gottes Absicht, aber Gott hat uns einen freien Willen gegeben. 

Vom Anfang haben Männer und Frauen ihren freien Willen missbraucht, und Gottes Liebe abgelehnt.

Nicht Gott hat die Welt vermasselt. Wir sind schiefgegangen.

Aber Gott liebt uns so sehr, dass er unsere Verdorbenheit rückgängig gemacht hat.

Denn Gott hat die Welt so sehr geliebt, dass er seinen einzigen Sohn hingab, damit jeder, der an ihn glaubt, nicht verloren geht, sondern das ewige Leben hat.

Gott sandte seinen Sohn nicht in die Welt, um sie zu verurteilen, sondern um sie durch seinen Sohn zu retten.
Joh 3,16–17 NLB

Wenn unser Leben von Misstrauen, Selbstsucht, Selbsthass, Groll oder Grausamkeit geprägt ist, können wir nie in Gottes Himmel kommen, denn der Himmel ist von Gottes Liebe und Freundlichkeit beherrscht.

Ein Mensch mit einem verdorbenen Charakter oder einem verkehrten Willen würde selbst Gottes Himmel verderben.

Aber wenn wir umkehren, und Jesus vertrauen, wird Gott uns nicht nur vergeben, sondern unser verdorbenes Herz verwandeln.

Die ersten Menschen wurden in Gottes Ebenbild geschaffen. Sie waren gut und unbefleckt, wie Gott selbst, aber ihre bösen Entscheidungen haben sie von Gott getrennt. Gott will dich und mich völlig wiederherstellen.

Gehört also jemand zu Christus, dann ist er ein neuer Mensch. Was vorher war, ist vergangen, etwas völlig Neues hat begonnen.

All dies verdanken wir Gott, der uns durch Christus mit sich selbst versöhnt hat. Er hat uns beauftragt, diese Botschaft überall zu verkünden.
2. Kor 5,17–18 HfA

Denn ich allein weiß, was ich mit euch vorhabe: Ich, der Herr, habe Frieden für euch im Sinn und will euch aus dem Leid befreien. Ich gebe euch wieder Zukunft und Hoffnung. Mein Wort gilt!
Jer 29,11 HfA

Freitag, 4. August 2023

Toten Erwecken? Stimmt das?

Ich habe Gottes hörbare Stimme nur einmal gehört, und das war nicht mit meinen natürlichen Ohren, sondern in meinem Geist. Das heißt, es waren nicht nur Gedanken, sondern eine Stimme.

Eigentlich war es nicht nur eine Stimme, sondern ein paar Stimmen, die zusammen sprachen. Ich vermute, es waren der Vater, der Sohn und der Heilige Geist. Die Stimmen waren nicht laut, aber sehr klar.

„Tell the church: Heal the sick, raise the dead.“ „Sprich zu der Gemeinde: Heilt die Kranken, weckt die Toten auf“

Wenn Gott spricht, kann er unsere Traditionen infrage stellen. Er kann uns herausfordern, unsere Sichtweise zu ändern, aber er wird die Heilige Schrift niemals widersprechen.


Die Glaubenden aber werde ich durch folgende Wunder bestätigen: In meinem Namen werden sie Dämonen austreiben und in unbekannten Sprachen reden.

Gefährliche Schlangen und tödliches Gift werden ihnen nicht schaden, und Kranke, denen sie die Hände auflegen, werden gesund.«
Markus 16,17–18 HfA

Wer soll diese Wunderwerke freisetzen? Nur die Apostel? Nur die Christen im Neuen Testament?

Nein. „Die Glaubenden.“

Diese Zeichen aber werden denen folgen, die glauben: In meinem Namen werden sie Dämonen austreiben; sie werden in neuen Sprachen reden; … Markus 16,17 ELB

Im Neuen Testament  haben nur Jesus und die Apostel die Toten zum Leben zurückgebracht.

Aber Jesus hat uns ein Blankoscheck für alle Zeiten gegeben.


Wahrlich, wahrlich, ich sage euch: Wer an mich glaubt, der wird auch die Werke tun, die ich tue, und wird größere als diese tun, weil ich zum Vater gehe. Johannes 14,12 ELB

Ich war jahrelang in einer Pfingstgemeinde, wo ich Wunderheilungen gesehen und auch erlebt habe. Die Christen in dieser Gemeinde erzählten von einem Wunder in einem Gottesdienst in dieser Gemeinde, wo ich leider nicht anwesend war.

Ein Mann im Gottesdienst und hatte einen Herzinfarkt und er starb auf der Stelle. Eine Krankenschwester im Gottesdienst bestätigte, dass der Mann tot war. Der Prediger betete und befahl dem Toten, zurück zum Leben zu kommen, und er kam zurück.  

Der Pastor war als Kind in einer Gemeinde in England, wo Smith Wigglesworth predigte. Smith Wigglesworth hat mehrmals durch seine Glaubensgabe Toten zum Leben zurückgebracht.

Wir können aus uns selbst kein Wunder werken, aber Gott hat uns seinen Heiligen Geist gegeben, genau wie im Neuen Testament.

Hat Jesus Toten erweckt? Sicher. Haben Petrus und Paulus Toten aufgerichtet? Laut Bibel, ja.

Sollen Christen dieselben Werke tun? Laut Jesus, ja.


Wahrlich, wahrlich, ich sage euch: Wer an mich glaubt, der wird auch die Werke tun, die ich tue, und wird größere als diese tun, weil ich zum Vater gehe.
Johannes 14,12 ELB


Diese Aussage von Jesus ist unbefristet. Jesus hat kein Wort von einem Sonderangebot gesprochen.

Donnerstag, 3. August 2023

Fehlgeschagen? Jesus will dir helfen

Du hast fehlgeschlagen, vielleicht versehentlich.

Wir sind alle fehlerhaft, auch wenn wir das Beste tun wollen. Dann explodiert deine Freundschaft, dein Job, deine Liebesbeziehung, dein Dienst. Du kannst jetzt einsehen, wie du schiefgegangen bist.

Aber etwas ist gebrochen. Du leidest. Die Menschen, die Dir am Herzen liegen, leiden. Was kannst du tun?

Wir können dann Gott um Hilfe schreien. Nur Gott kann dein Herz zusammenstricken. Nur Gott kann verletzte Freundschaften wiedergutmachen.

Jesus ist gestorben, dich mit Gott zu versöhnen. Er will dich auch mit deinen Nächsten versöhnen.

Bist du jetzt bereit, deine Fehler zu erkennen? Dann kann Gott dir auf eine wunderbare Weise helfen.

Er heilt, die gebrochenen Herzens sind, und verbindet ihre Wunden. Ps 147,3 ZB

Jesus kam, um Sünder zu retten. Keiner ist ausgeschlossen. Jesus ist auch der gute Hirte, der seine schon errettete Schafe wiederherstellt, wenn sie schiefgehen.

»Wenn jemand hundert Schafe hätte, und eines würde weglaufen und sich in der Wüste verirren, würde er dann nicht die neunundneunzig Schafe zurücklassen, um das verlorene zu suchen, bis er es wiedergefunden hätte?

Und dann würde er es voller Freude auf seinen Schultern nach Hause tragen.
Lk 15,4–5 NLB

Vielleicht bist du schon ein treuer Jünger des Herrn, aber du hast versehentlich fehlgeschlagen.

Du bist auf einem Abweg irregegangen, aber vielleicht nicht allzu weit. Trotzdem bist du verletzt, und du hast deine Freundschaft oder Familie auch verletzt. Du bist am Boden zerstört, aber Jesus liebt dich nicht weniger.

Jesus bleibt immer noch dein guter Hirte.

Auch wenn du wirklich eigensinnig gesündigt hast, musst du wissen, dass Jesus dir Gnade geben will, umzukehren und seine Vergebung zu empfangen.

Wenn wir sagen, wir seien ohne Schuld, betrügen wir uns selbst und die Wahrheit ist nicht in uns. 

Doch wenn wir ihm unsere Sünden bekennen, ist er treu und gerecht, dass er uns vergibt und uns von allem Bösen reinigt. 1. Joh 1,8–9 NLB

Montag, 31. Juli 2023

Nicht schnell reagieren.

 Ich gerate oft in Schwierigkeiten, wenn ich meine Meinung sage. Es kann eine Tugend oder ein Laster sein, mutig seine Meinung zu sagen.

Wenn ich mich über Ungerechtigkeit, Unehrlichkeit oder Korruption aufrege, kann das gut sein. Jesus hat es getan. Aber es kann Menschen verärgern. Das ist nicht unbedingt schlecht. Jesus hat die Menschen heftig herausgefordert.

Aber alles hat seine Zeit. Ich kann mich äußern und wichtige Beziehungen beschädigen.

Ich habe euch noch viel zu sagen; aber ihr könnt es jetzt nicht ertragen. Joh 16,12 LUT84

Wenn ich mich aufrege, muss ich innehalten, darüber nachdenken, mit wem ich spreche, und entscheiden, was ich dieser Person in dieser Situation sagen oder nicht sagen sollte.

Ich kann einfühlsam sein und das ist gut. Wenn ich Ungerechtigkeit sehe, empfinde ich Entrüstung, weil ich das Leiden der Opfer spüre. 

Aber wie, wo und wann soll ich meine Entrüstung äußern? Das ist eine ganz andere Frage.

Liebe Freunde, seid schnell bereit, zuzuhören, aber lasst euch Zeit, ehe ihr redet oder zornig werdet. 

Denn menschlicher Zorn kann niemals etwas hervorbringen, das in Gottes Augen gerecht ist. Jak 1,19–20 NLB

Auch wenn mein Urteil gerecht ist, muss ich Gottes Rat suchen. Vielleicht reicht ein schnelles Gebet, ohne meinen Mund zu öffnen. Dann kann Gott mich beraten, wie ich antworten soll.

Wenn jemand unter euch Weisheit braucht, weil er wissen will, wie er nach Gottes Willen handeln soll, dann kann er Gott einfach darum bitten. Und Gott, der gerne hilft, wird ihm bestimmt antworten, ohne ihm Vorwürfe zu machen. Jak 1,5 NLB

Ich höre natürlich wahrscheinlich keine Stimme vom Himmel, aber der Heilige Geist in mir kann mir helfen, klar und klug zu denken.

Es gibt zwei extreme und ungesunde Tendenzen. Es gibt Menschen, die immer alle Konfrontation vermeiden. Solche Menschen können Waschlappen sein.

Dann gibt es streitsüchtige Besserwisser und Rechthaber. Das ist Stolz. Solche Reaktionen stören notwendige Beziehungen.

Ich bin oft versucht, unangemessen zu reagieren, wenn ich mich zu Unrecht beschuldigt fühle. Dann muss ich mich bremsen und um Weisheit und Einsicht bitten.

Für alles ist eine bestimmte Zeit; und es ist eine Zeit für jedes Anliegen unter den Himmeln:
Koh 3,1 BidF

Nicht nur sind Wahrheit und Gerechtigkeit wichtig, sondern auch Gnade und Timing.

Samstag, 29. Juli 2023

Ist irgendetwas sinnvoll?

Viele halten sich für vernünftig, weil sie skeptisch sind. Sie glauben an eine wissenschaftlich bestätigte Realität.

Die Leistungen von der modernen Wissenschaft und Technik sind wirklich erstaunlich. 

Wir wissen jetzt so viel, das vor hundert oder zweihundert Jahren völlig unbekannt war. 

Aber es gibt immer noch viele Rätsel, welche die besten Wissenschaftler nicht verstehen.

Was ist Dunkelmaterie? 

Es gibt eine Menge Materie im Weltraum, die kein Instrument identifizieren kann, aber die Wissenschaftler sagen uns, dass diese unsichtbare Materie dort sein muss, weil viele Gravitationsphänomene sonst unerklärlich sind.

Wir wissen, dass Materie aus Atomen besteht, dass Atome aus Protonen, Neutronen und Elektronen zusammengesetzt sind und vieles mehr, was ich nicht verstehe, weil ich kein Wissenschaftler bin. 

Wir fliegen von Europa nach Australien in 20 Stunden und benutzen Laptops im Flugzeug.

Die Errungenschaften der Wissenschaftler haben uns dazu verführt, uns für erstaunlich intelligent zu halten, obwohl wir so wenig verstehen.

Gebildete Wissenschaftler und Techniker können viel erklären. Sie verstehen, wie die Dinge funktionieren, aber wenn wir mit existenziellen Ängsten konfrontiert werden, tappen wir im Dunkeln. Letztlich sind auch Wissenschaftler nur sterbliche Menschen.

Was passiert, wenn wir sterben? Ärzte können erklären, wie sich unser Körper beim Sterben abschaltet, aber was kommt nachher?

Wir bilden uns ein, dass wir Dinge verstehen, die wir überhaupt nicht verstehen, aber wir haben eine Art religiösen Glauben an die angebliche Allwissenheit der Wissenschaftler.

Für viele Menschen ist die Wissenschaft die neue Religion. Auch wenn wir diese angebliche Realität nicht verstehen, vertrauen wir unseren Hohepriestern, den Wissenschaftlern.

Warum existiert überhaupt irgendetwas? Die besten Wissenschaftler haben keine besseren Antworten als Kleinkinder.

Albert Einstein wurde durch sein Studium zum Glauben an Gott geführt. Ohne Gott macht alles keinen Sinn.

Aber wenn wir alles als Gottes Schöpfung verstehen, wie können wir dann die Existenz des Bösen erklären?

Die einzige Erklärung, die für mich sinnvoll ist, finde ich in der Bibel.

Wie kann Gott gut sein, wenn er der Schöpfer ist, und so viel Unheil zulässt? Ich finde die Antwort nur in der Bibel.

Hast du die Bibel mit offenem Herzen gelesen? Ich empfehle die Bibel als das einzige Heilmittel, das uns vor der Hoffnungslosigkeit bewahren kann. 

Am Anfang schuf Gott Himmel und Erde. 1 Mose 1,1 HfA

Denn Gott hat die Welt so sehr geliebt, dass er seinen einzigen Sohn hingab, damit jeder, der an ihn glaubt, nicht verloren geht, sondern das ewige Leben hat.
Joh 3,16 NLB

Darauf erwiderte ihr Jesus: »Ich bin die Auferstehung, und ich bin das Leben. Wer an mich glaubt, der wird leben, selbst wenn er stirbt.

Und wer lebt und an mich glaubt, wird niemals sterben. Glaubst du das?«
Joh 11,25–26 HfA

Freitag, 28. Juli 2023

Endzeit Erschütterungen

 Wir sind in der Endzeit. Der Antichrist könnte schon unter uns sein, aber seine Zeit ist noch nicht gekommen.

Die Erschütterungen in der Welt werden immer schlimmer. Der Teufel schläft nicht. Die Verfolgung der Christen in China und in islamischen Ländern kommt nicht von Gott, aber Gott hat nie versprochen, dass wir nicht verfolgt werden.

Die grausame Aggression von Putin und Nordkorea kommt nicht von Gott. Ich glaube, wir müssen dagegen beten.

Wir hören oft prophetische Botschaften von prominenten Christen, die einander widersprechen.
In 2020 haben manche prominenten Christen prophetisch proklamiert, dass die Covidkrise bald vorbei sein würde, aber das ist nicht passiert. Viele sterben immer noch.

In der Bibel lesen wir, dass Gott selbst in der Endzeit alle Nationen erschüttern wird.

Denn so spricht der HERR Zebaoth: Es ist nur noch eine kleine Weile, so werde ich Himmel und Erde, das Meer und das Trockene erschüttern. Hag 2,6 LUT84

Christen werden verunsichert und konfus. Was kommt vom Teufel und was kommt von Gottes Urteil?

Aber wir müssen nie vergessen, dass Gott sich nie verändert hat. Er ist immer noch gut.

Denn also hat Gott die Welt geliebt, dass er seinen eingeborenen Sohn gab, damit alle, die an ihn glauben, nicht verloren werden, sondern das ewige Leben haben.

Denn Gott hat seinen Sohn nicht in die Welt gesandt, dass er die Welt richte, sondern dass die Welt durch ihn gerettet werde. Joh 3,16–17 LUT84

Wenn Katastrophen kommen, können wir immer noch um Gnade beten. Im Alten Testament vollbrachte Gott seine erstaunlichsten Wunder in den schlimmsten Zeiten.
 
Zur Zeit des Mose mussten die Ägypter zehn schreckliche Plagen erleiden, aber die Hebräer wurden beschützt.

Ein britischer Oberst im Zweiten Weltkrieg hat seinen Truppen befohlen, jeden Tag Psalm 91 zu beten. Kein Soldat kam um.

Selbst wenn das Unheil durch Gottes Gericht kommt, hört Gott auf unser Gebet um Gnade.

Hermann Zaiss war ein deutscher Prediger. Er wohnte in 1944 in Ohlig, Solingen-Süd, im Kreis Wuppertal.

Im Radio hörte man eine Warnung, dass Bomber von England unterwegs waren, seine Nachbarschaft anzugreifen. Er ging in den Garten und betete. Wenige Minuten hörte man im Radio, dass die Bomber aus unbekannten Gründen abgeschwenkt waren.

Gott war entsetzt, dass die Hebräer in der Wüste immer wieder gegen ihn rebellierten. Er sagte Mose, dass er alle Hebräer umbringen würde, aber Mose stellte sich in den Riss und betete um Gnade.

»Ich will meinen Zorn über sie kommen lassen und sie alle vernichten. Dich will ich jedoch zu einem großen Volk machen.«

Aber Mose flehte den HERRN, seinen Gott, an: »HERR, warum willst du dein Volk in deinem Zorn vernichten, das du doch mit so großer Macht und starker Hand aus Ägypten geführt hast?
2 Mose 32,10–11 NLB

Und Gott erhörte das Gebet von Mose.

Gottes Wort ist klar. Gott wird die Erde erschüttern. Wir sehen das schon, und es wird heftiger werden.

Wir können nicht alle Desaster abwenden, aber wir müssen immer noch an Gottes Liebe glauben. Wir können oft durch heftige Fürbitte einige bösen Ereignisse abwenden oder Katastrophen entschärfen.

Gott bleibt immer noch gut. Die Erschütterungen um uns herum kommen oft von menschlichen Sünden. 

 Gott war für Auschwitz nicht verantwortlich, aber Gott hat den Völkermord im Zweiten Weltkrieg zu einem guten Ende gebracht, indem die jüdische Nation in Israel etabliert, und Deutschland als zivilisiertes Land wiederhergestellt wurde.

Gott hat immer noch einen guten Zweck in unserer Zeit. Durch die Erschütterungen werden viele Christen wachgerüttelt und unzählig Millionen Menschen werden zu Jesus kommen.

Denn die Erde wird erfüllt werden von der Erkenntnis der Herrlichkeit des HERRN, gleichwie die Wasser den Meeresgrund bedecken. Hab 2,14 SLT

Wer auf die Erscheinung des Antichristen fokussiert, geht schief. Der Schwerpunkt der Prophetie ist das Reich Gottes und die Wiederkunft von Jesus. Wir müssen auf Jesus warten.

Mittwoch, 26. Juli 2023

Gott will, dass du glücklich bist.

 Gott will, dass du glücklich bist. Für manche Christen, hört das seltsam an. Glücklich ist kein biblisches Wort. Man spricht von Seligkeit oder Freude, aber „glücklich“ scheint irgendwie weltlich zu sein. Aber Fakt ist, dass die meisten Menschen einfach glücklich sein wollen.

Bist du Vater oder Mutter? Willst du unglückliche Kinder haben? Hoffentlich nicht. 

Jesus kam, die Liebe des himmlischen Vaters zu offenbaren und im alltäglichen Leben umzusetzen.

Möchte Jesus, dass du glücklich bist?
Was sagt Jesus dazu?

Wenn ihr meine Gebote haltet, so bleibt ihr in meiner Liebe, wie ich meines Vaters Gebote halte und bleibe in seiner Liebe.

Das sage ich euch, damit meine Freude in euch bleibe und eure Freude vollkommen werde.
Joh 15,10–11 LUT84

Was bedeutet bleibende Freude? Das bedeutet, dass Gott möchte, dass wir glückliche Menschen sind.

Bibellehrer wollen diese Freude theologisch erklären, aber für einfache Menschen wie mich Bibellehrer wollen diese Freude theologisch erklären, aber für Menschen wie mich geht es um ganz einfache Fragen.

Will ich ein glückliches Leben haben? Will ich eine glückliche Familie haben? Will ich ein glücklicher Mensch sein?

Alltägliche Wörter wie Glück, „glücklich“ oder Zufriedenheit sprechen mir ans Herz.

An dem Tag werdet ihr mich nichts fragen. Wahrlich, wahrlich, ich sage euch: Wenn ihr den Vater um etwas bitten werdet in meinem Namen, wird er’s euch geben.

Bisher habt ihr um nichts gebeten in meinem Namen. Bittet, so werdet ihr nehmen, dass eure Freude vollkommen sei.
Joh 16,23–24 LUT84

Was will Jesus damit sagen?

Wenn du dein Leben mit Jesus führst, darfst du erwarten, dass Gott deine Gebete erhören wird. 

Dann wirst du ein glücklicher Mensch sein.

Heißt das, dass du keinen Kummer oder kein Unglück erleiden wirst? Nein, aber das Unglück wird dein Leben nicht zerstören.

Wenn Menschen, die ich liebe, obdachlos oder schwer krank sind, bete ich. Immer wieder hat Gott meine Gebete erhört. Ich bin wirklich glücklich, wenn ich sehe, wie Gott diese Menschen liebt und sie vor Katastrophen bewahrt.

Im Alten Testament kannst du von einem Mann lesen, dessen Mutter bei seiner Geburt tiefe Schmerzen leiden musste.


Jabez war angesehener als seine Brüder. Seine Mutter hatte ihm den Namen Jabez (»Er bereitet Schmerzen«) gegeben, weil seine Geburt sehr schwer gewesen war.

Aber Jabez betete zum Gott Israels: »Bitte segne mich, und lass mein Gebiet größer werden! Beschütze mich, und bewahre mich vor Unglück! Möge kein Leid mich treffen!« Gott erhörte sein Gebet.
1 Chron 4,9-10 HfA


Jesus trug deine Krankheit am Kreuz

 Fürwahr, er trug unsre Krankheit und lud auf sich unsre Schmerzen. Wir aber hielten ihn für den, der geplagt und von Gott geschlagen und gemartert wäre. Jes 53,4 LUT84

So wollte ihn der HERR zerschlagen mit Krankheit. Wenn er sein Leben zum Schuldopfer gegeben hat, wird er Nachkommen haben und in die Länge leben, und des HERRN Plan wird durch seine Hand gelingen.
Jes 53,10
LUT84

Jesus gab sein Leben am Kreuz als Schuldopfer, damit alle, die ihm vertrauen, keine Schuld mehr tragen müssen. 

Wir sehen hier auch, dass Jesus am Kreuz von der Krankheit zerquetscht wurde, sodass er nicht nur unsere Sünden trug, sondern auch unsere Krankheit stellvertretend auf sich nahm.

Das wird im Neuen Testament bestätigt.

Am Abend aber brachten sie viele Besessene zu ihm; und er trieb die Geister aus durch sein Wort und machte alle Kranken gesund,

damit erfüllt würde, was gesagt ist durch den Propheten Jesaja, der da spricht: »Er hat unsre Schwachheit auf sich genommen, und unsre Krankheit hat er getragen.«
Mt 8,16–17 LUT84

Wenn du schuldig bist, kannst du, mit Gottes Gnade, deine Sünde überwinden. Du kannst deine Schuld Jesus übergeben, denn er hat deine Sünde und Schuld am Kreuz getragen.

Wenn du krank bist, kannst du deine Krankheit Jesus übergeben, denn Er hat deine Krankheit am Kreuz getragen.

Dienstag, 25. Juli 2023

Errettung und Heilung für Dich

 Gott sehnt danach, alle Menschen zu retten. Auch die schlimmsten Menschen können zu Gott kommen. 

Es kommt darauf an, ob sie wollen, ob sie von ihren bösen Wegen umkehren wollen, ob sie Gottes Liebe und Vergebung empfangen wollen.

Gott hat uns einen freien Willen gegeben. Wir können Gott vertrauen oder missachten.

Denn Gott hat die Welt so sehr geliebt, dass er seinen einzigen Sohn hingab, damit jeder, der an ihn glaubt, nicht verloren geht, sondern das ewige Leben hat.

Gott sandte seinen Sohn nicht in die Welt, um sie zu verurteilen, sondern um sie durch seinen Sohn zu retten.

Wer an ihn glaubt, wird nicht verurteilt. Wer aber nicht an ihn glaubt, ist schon verurteilt, weil er nicht an den Namen des einzigen Sohnes Gottes geglaubt hat. Joh 3,16–18 NLB

Er möchte, dass jeder gerettet wird und die Wahrheit erkennt. 1. Tim 2,4 NLB

Es gibt Christen, die nicht glauben, dass Gott alle Menschen retten will, aber Gott ist Liebe, und die Bibel lässt uns nicht zweifeln, dass Gott alle Menschen liebt.

Es gibt Christen, die glauben, Jesus nur für die erwählten Christen sein Leben am Kreuz opferte, aber dem ist nicht so.

Wir arbeiten hart und leiden dabei viel, denn unsere Hoffnung ist der lebendige Gott. Er ist der Erlöser aller Menschen, insbesondere der Gläubigen. 1. Tim 4,10 NLB

Durch seinen Tod am Kreuz wurde Jesus zum Retter aller Menschen, insbesondere der Gläubigen, aber nicht nur der Gläubigen.

Jesus ist für Dich gestorben, ob Du glaubst oder nicht, ob Du in den Himmel kommst oder in der Hölle endest. Du entscheidest, wie du glaubst und lebst. Die Tür zu Gottes Vergebung ist offen. Es liegt an Dir.

Es gibt Christen, die glauben, wir können durch Glauben Gottes Vergebung und das Ewige Leben empfangen, und das ist gut, aber sie verstehen die barmherzige Liebe Gottes für sie selbst hier auf der Erde.

Jesus lebte als Mensch, um Gottes Gerechtigkeit am Kreuz zu erfüllen, aber nicht nur das. Er lebte, um Gottes einfühlsame Barmherzigkeit durch seinen Heilungsdienst zu offenbaren.

Er heilte alle, die zu ihm kam, um Heilung zu bekommen. Jesus hat keinem Menschen gesagt, er soll weiter krank bleiben, weil sein Leiden seinen Charakter aufbauen würde.

In unserer Zeit werden viele Christen von dieser negativen religiösen Sichtweise fehlgeleitet, aber Jesus kam, den Willen Gottes zu offenbaren, und Gott will immer heilen.

Und ihr wisst auch, dass Gott Jesus von Nazareth mit dem Heiligen Geist und mit Kraft gesalbt hat. Er zog umher, tat Gutes und heilte alle, die vom Teufel bedrängt waren, denn Gott war mit ihm.
Apg 10,38 NLB

Derselbe Gott, der in den Psalmen seine Vergebung für alle Deine Sünden versprach, will uns auch zusichern, dass er Deine Krankheiten heilen will.

Er vergibt dir alle deine Sünden und heilt alle deine Krankheiten.
Ps 103,3 NLB

Montag, 10. Juli 2023

Wunder gelten auch heute

Es gibt eine höchst fragwürdige und umstrittene Lehre, dass die übernatürlichen Geistesgaben, die in der Apostelgeschichte und 1 Korinther erscheinen, in den ersten Jahrhunderten der christlichen Zeitalter von Gott weggenommen wurden.

Ein Bibeltext, der diese Lehre beweisen soll, finden wir in 1 Korinther 13.

Denn wir sehen jetzt mittels eines Spiegels undeutlich, dann aber von Angesicht zu Angesicht. Jetzt erkenne ich stückweise, dann aber werde ich erkennen, wie auch ich erkannt worden bin. 1. Kor 13,12 ELB 2006

Diese klare Erkennung soll auf die Erscheinung des Neuen Testaments hinweisen. Aber weder Paulus, noch die meisten Korinther haben das komplette Neue Testament gesehen.

Wie viele Christen in unserer Zeit, die das Neue Testament kennen, haben eine klare Erkennung von Gott, welche die Offenbarungen der Apostel selbst so übertrifft? Offensichtlich völlig Unsinn!

Dieser Vers in 1 Korinther ist ein Hinweis auf Psalm 17.

Ich aber, ich werde dein Angesicht schauen in Gerechtigkeit, werde gesättigt werden, wenn ich erwache, mit deinem Bild. Ps 17,15 ELB 2006

Der Psalmist war David, der glaubte, er würde in seinem Leben nach dem Tode Gott selbst direkt sehen.

Ich habe einst in einem christlichen Buchladen in verschiedenen Bibelkommentaren diesen Text gesucht. Die Kommentare waren nicht charismatisch orientiert, aber alle haben erklärt, dass 1. Kor 13,12 ein Hinweis auf unsere Begegnung mit Gott in dem nächsten Leben sein soll.

David erwartete, dass er nach seinem Tode Gott unmittelbar und sichtbar begegnen würde. Das hatte nichts mit der Erscheinung des Neuen Testaments zu tun.

In unserer Zeit brauchen wir Gottes übernatürliche Hilfe wie nie zuvor.


Diese Zeichen aber werden denen folgen, die glauben: In meinem Namen werden sie Dämonen austreiben; sie werden in neuen Sprachen reden;

werden Schlangen aufheben, und wenn sie etwas Tödliches trinken, wird es ihnen nicht schaden; Schwachen werden sie die Hände auflegen, und sie werden sich wohl befinden.
Mk 16,17–18 ELB 2006
 

Wohlstand und Armut

 Manche Christen glauben fest, dass Gott sie mit Wohlstand versorgen will, dass Christen in Luxus leben sollen. 

Abraham glaubte Gott und wurde sehr reich. Wir haben einen besseren Bund als die Juden im Alten Testament. Deshalb sollen wir noch reicher sein.

Stimmt das immer? Jesus hat einem reichen Mann gesagt, er sollte alles weggeben. Er versprach nicht, dass der Mann dann alles zurückbekommen würde.

Aber das war nur der Fall mit einem Mann. Sicher hören wir Zeugnisse von reichen Leuten, die alles weggeben mussten, um Jesus zu folgen, aber wir sehen im Neuen Testament auch andere Jünger, die reich waren und Gott mit ihrem Reichtum dienten.

In Bezug auf Reichtum hat Gott kein Schema F.  In Gottes Reich gibt es keine Einheitsgröße. 

Paulus schrieb,

Sag allen, die in dieser gegenwärtigen Welt reich sind, sie sollen nicht stolz sein und nicht auf ihr Geld vertrauen, das bald vergehen wird. Stattdessen sollen sie ihr Vertrauen auf den lebendigen Gott setzen, der uns alles reichlich gibt, was wir brauchen, damit wir uns daran freuen und es genießen können.

Fordere sie auf, ihr Geld zu nutzen, um Gutes zu tun. Sie sollen reich an guten Taten sein, die Bedürftigen großzügig unterstützen und immer bereit sein, mit anderen zu teilen, was Gott ihnen gegeben hat.

Auf diese Weise legen sie mit ihrem Besitz ein gutes Fundament für die Zukunft, um das wahre Leben zu ergreifen.
1. Tim 6,17–19 NLB


Paulus sagt hier nicht, dass wir prominente Prediger unterstützen sollen, obwohl das auch gut sein kann. Er sagt, wir müssen unser Hab und Gut benutzen, bedürftige Menschen zu unterstützen.

Es gibt doch wohlhabende Christen, die das tun. Gott sei Dank. Aber ich höre oft Wohlstandesprediger, die kein Wort davon sprechen. Das finde ich entsetzlich.

Es gibt wohlhabende Christen, die so wenig Steuern wie möglich zahlen wollen und sich beschweren, wenn die Regierung den Armen eine kostenlose medizinische Versorgung bietet. Sie halten das für bösen Sozialismus. Wie kann diese Sichtweise christlich sein?

Es gibt aber auch ein anderes Extrem.
Ein Prediger zitiert Paulus:

Schließlich haben wir bei unserer Geburt nichts in die Welt mitgebracht und wir können auch nichts mitnehmen, wenn wir sterben.
Deshalb wollen wir zufrieden sein, solange wir nur genug Nahrung und Kleidung haben.
1. Tim 6,7–8 NLB

Wenn jemand obdachlos ist, soll er Gott dafür danken, weil er vielleicht nicht nackt oder hungrig ist? Wenn er keine Toilette in der Stadt findet, soll er nicht für bessere Umstände beten?

Wenn man in Europa oder England oder den USA arbeitet, aber nicht genug Geld verdient, eine Wohnung zu mieten, muss man im Winter in seinem Auto oder einem Zelt schlafen. Ist das in Ordnung?

Es gibt doch extreme Situationen, wo Christen wegen Verfolgung im Knast leiden müssen. Göttliche Zufriedenheit ist in diesem Fall ist eine große Gnadengabe.

Aber Paulus hat auch geschrieben.

Und mein Gott wird euch aus seinem großen Reichtum, den wir in Christus Jesus haben, alles geben, was ihr braucht. Phil 4,19 NLB

Wenn du Essen und Kleider hast, aber ein Auto brauchst, um einen Job zu finden, sollst du ohne Auto zufrieden sein?

Wenn du kein Arbeitslosengeld bekommen kannst, weil du obdachlos bist, keine Adresse und deshalb kein Bankkonto haben kannst, ist das OK?

Gott ist ein guter Vater. Wenn du zu Hause arbeiten musst, um Geld zu verdienen und dich um deine Kinder zu kümmern, kannst du Gott für ein bisschen Wohlstand glauben, dass du dir einen guten Computer und eine gute Internetverbindung leisten kannst.

Und mein Gott wird euch aus seinem großen Reichtum, den wir in Christus Jesus haben, alles geben, was ihr braucht. Phil 4,19 NLB

Ich glaube an kein extremes Wohlstandesevangelium aber auch nicht an eine Theologie, die Armut  schönredet. 

Samstag, 8. Juli 2023

Keine Evangelisation ohne Mitgefühl

 In der Bibel finden wir viele Anweisungen von Gott. Wenn wir Gottes Befehle nicht ernst nehmen, gehen wir schief.

Denn also hat Gott die Welt geliebt, dass er seinen eingeborenen Sohn gab, damit alle, die an ihn glauben, nicht verloren werden, sondern das ewige Leben haben. Joh 3,16 LUT84

Aber was bedeutet „glauben“?

Du glaubst, dass nur einer Gott ist? Du tust recht daran; die Teufel glauben’s auch und zittern. 

Willst du nun einsehen, du törichter Mensch, dass der Glaube ohne Werke nutzlos ist? Jak 2,19–20 LUT84

Können wir also Gottes Rettung durch unsere Werke verdienen? Keineswegs.

Denn der Lohn der Sünde ist der Tod; aber die Gnadengabe Gottes ist das ewige Leben in Christus Jesus, unserem Herrn. Röm 6,23 SLT

Denn aus Gnade seid ihr errettet durch den Glauben, und das nicht aus euch — Gottes Gabe ist es;
nicht aus Werken, damit niemand sich rühme.
Eph 2,8–9 SLT

Was ist der Glaube, der die Tür zu Gottes Rettung öffnet?

Gottesvertrauen. Wer an Jesus glaubt und Gott vertraut, kann nicht unverändert bleiben.

Wenn Du einem guten Arzt vertraut, wirst Du Deine Medikamente nehmen.

Jesus fing mit seiner Mission auf diese Weise an.

Von da an begann Jesus zu verkündigen und zu sprechen: Tut Buße, denn das Reich der Himmel ist nahe herbeigekommen! Mt 4,17 SLT

Was bedeutet Buße? Umkehr.

Eine gebrochene Frau besuchte einen Gottesdienst. Sie ging nach vorne, und sagte dem Pastor, sie wollte errettet werden.

Der Pastor fragte, „warum“? „Weil ich meine verstorbene kleine Tochter wieder sehen will.“

Der Pastor war damit unzufrieden. Das war keine Umkehr.

Er antwortete, „Aber so funktioniert es nicht.“

Sie verließ die Kirche immer noch verloren.

Hatte der Pastor recht? Ja und nein. Unsere Bekehrung muss auf Jesus fokussiert sein. 

Trotzdem hat der Pastor einen schrecklichen Fehler gemacht.

Wir müssen nicht nach Schema F evangelisieren. Diese Frau brauchte seelsorgerische Betreuung, bevor sie ihr Leben Jesus übergeben konnte.

Warum hat der Pastor nicht gefragt, was mit ihrer Tochter geschehen war? Er hätte mit therapeutischer Betreuung die Frau zu der Liebe Gottes führen können.

Die Frau stolperte danach jahrelang in traumatischen Situationen bis sie endlich Jesus in ihrem Leben gefunden hat.

Sonntag, 25. Juni 2023

Sollen Frauen unterordnet sein?

Sollten sich Frauen immer der Autorität von Männern unterordnen?

Eine Frau lerne in der Stille mit aller Unterordnung.
Einer Frau gestatte ich nicht, dass sie lehre, auch nicht, dass sie über den Mann Herr sei, sondern sie sei still.
1. Tim 2,11–12 LUT84

Manche Christen behaupten, eine Frau soll nie ihren Mann zurechtweisen.

So gehorchte Sara ihrem Mann Abraham und nannte ihn ihren Herrn. Ihr seid ihre Töchter, wenn ihr Gutes tut und vor nichts Angst habt. 1. Petr 3,6 NLB

Aber hat Sara sich immer unterworfen?

Sara aber beobachtete, wie Ismael – der Sohn von Abraham und ihrer ägyptischen Sklavin Hagar – sich über Isaak lustig machte.

Da forderte sie Abraham auf: »Jag diese Sklavin und ihren Sohn fort! Ich will nicht, dass mein Sohn Isaak sich mit ihm unser Erbe teilen muss!«

Das gefiel Abraham gar nicht, denn Ismael war schließlich auch sein Sohn.

Gott aber sprach zu Abraham: Ȁrgere dich nicht wegen des Jungen und deiner Sklavin. Tu alles, was Sara verlangt, denn nur die Nachkommen Isaaks sollen als deine Nachkommen bezeichnet werden.
1 Mose 21,9–12 NLB

Als Pontius Pilatus Jesus urteilen musste, hat Gott seiner Frau einen Traum gegeben.

Während Pilatus auf dem Richterstuhl saß, schickte ihm seine Frau eine Nachricht: »Lass diesen unschuldigen Mann in Ruhe; ich hatte letzte Nacht seinetwegen einen schrecklichen Traum.« Mt 27,19 NLB

Gott sandte eine Frau, um ihren Mann zu warnen. Er war seiner Frau ungehorsam und infolgedessen auch Gott gegenüber ungehorsam.

Eine Frau lerne in der Stille mit aller Unterordnung.
Einer Frau gestatte ich nicht, dass sie lehre, auch nicht, dass sie über den Mann Herr sei, sondern sie sei still.
1. Tim 2,11–12 LUT84

Wir finden diesen Text in einem Brief, den Timotheus von Paulus erhalten hat. Timotheus war damals Vorsteher der Gemeinde in Ephesus, einer sehr bedeutenden Stadt in der Türkei, die damals als Asien bekannt war.

In Ephesus war die heidnische Göttin Artemis oder Diana dominant. Der böse Geist hinter dieser Göttin hatte einen starken Einfluss auf die Kultur. Manche Frauen waren überheblich und wollten Männer kleinkriegen. Manche dieser Frauen wurden Christen, aber sie blieben nach ihrer Bekehrung immer noch dominant.

Paulus schreibt, dass Gott zuerst Adam schöpfte und dann Eva. Wir alle wissen das, aber damals in Ephesus lehrte die heidnische Religion lehrte, dass die Göttin vom Himmel herab kam, und die Frauen zuerst geschaffen wurden.

Soll der Mann also Herr über seiner Frau sein, weil der Mann zuerst geschaffen wurde?

 Im Alten Testament war Jakobus der jüngere Bruder und er sollte der Herr über Esau sein.
Josef war der junge Bruder und seine älteren Brüder sollten ihm unterordnet sein.

Rebekka war die Frau von Isaak. Sie war mit Zwillingen schwanger. Sie betete darüber:

Der HERR gab diese Antwort: Zwei Völker sind in deinem Leib, zwei Stämme trennen sich schon in deinem Schoß. Ein Stamm ist dem andern überlegen, der ältere muss dem jüngeren dienen.
1 Mose  25,23 EÜ

Männer sollen nicht über Frauen herrschen, weil Adam zuerst erschaffen wurde, denn der Ältere ist nicht immer der Herr über die Jüngeren.

Aber dann behaupten einige, dass Frauen sich unterordnen sollten, weil Eva vom Teufel verführt wurde. Weil diese eine Frau verführt wurde, sollen alle Frauen anfällig für Täuschung sein.

Aber stimmt das?

Im Garten Eden wurde die Frau zuerst getäuscht, aber im Bericht über den Prozess, die Kreuzigung und die Auferstehung Jesu wurden die Männer getäuscht, nicht aber die Frauen.

Als Jesus verhaftet wurde, flohen die Jünger. Bei der Kreuzigung blieben die Mutter Jesu und einige andere Frauen in der Nähe des Kreuzes, nur Johannes blieb bei ihnen.

Die erste Person, die Jesus nach seiner Auferstehung sah, war Maria von Magdala. Als sie und andere Frauen den Aposteln berichteten, dass sie den auferstandenen Christus gesehen hatten, glaubten die Männer nicht, und Jesus kam zu ihnen und wies sie zurecht.


Jesus war am frühen Sonntagmorgen von den Toten auferstanden und erschien zuerst Maria von Magdala, die er von sieben Dämonen befreit hatte.

Sie ging zu den Jüngern, die um ihn trauerten und weinten,
und berichtete ihnen, dass Jesus lebe und dass sie ihn gesehen habe. Doch sie glaubten ihr nicht.
Mk 16,9–11 NLB

Später erschien er den elf Jüngern, während sie gemeinsam aßen. Er rügte ihren Unglauben, ihre hartnäckige Weigerung, denen zu glauben, die ihn nach seiner Auferstehung gesehen hatten.
Mk 16,14 NLB


Samstag, 24. Juni 2023

Gottes Führung für Dich

Gott mag aufschieben, aber er ist nie zu spät. Bei Gott ist Aufschieben keine Unpünktlichkeit, keine Verspätung.

Ich bin jetzt in Ruhestand.

Als junger Student machte ich meine erste Reise ins Ausland. Ich nahm den Zug von Rom nach Zürich. Die Reise war über Nacht, und ich sollte früh am Morgen in Zürich ankommen, aber es ging etwas schief und der Zug hatte einige Stunden Verspätung.

Bei Tagesanbruch überquerten wir die Grenze zur Schweiz. Es folgten ein paar ganz unerwartete, herrliche Stunden auf der Durchquerung der schneebedeckten Alpen bei blauem Himmel.

Im Jahr 2018 war ich tief erschüttert, als ich eine Krebsdiagnose erhielt. Ich hatte gebetet und Gott geglaubt, schon geheilt zu sein. Ich war bereit, Strahlungstherapie zu ertragen, aber ich ging spazieren, um Gottes Antwort zu empfangen. Als ich am frühen Abend mein Haus verließ, spürte ich einen allumfassenden Frieden, den ich als Gottes liebende Gegenwart erkannte.

Ich vernahm Gottes Gedanken. Gott teilte mit, dass er diese Diagnose zugelassen hatte, weil er mir ein Zeugnis geben wollte.

Zwei anstrengende Jahre später sah ich den Bericht eines MRTs. Die Tumore waren auf unerklärliche Weise komplett verschwunden. Ich habe mehrere Bluttests gehabt, und verzichtete auf Strahlungstherapie. Gott hat mich nicht im Stich gelassen.

Ich würde nicht empfehlen, dass man normalerweise Strahlungstherapie vermeiden soll. Man muss eine starke und klare Zusicherung vom Heiligen Geist haben. Das wurde mehrmals auf verschiedenen Weisen bestätigt. Wir müssen uns nicht nur von Gefühlen leiten lassen.

Viele hingegebenen Christen warten seit Jahren auf eine herrliche Ausgießung von Gottes Geist. Wir können ungeduldig oder skeptisch werden.

Bitte lass deine Hoffnung nicht los. Gott mag sich aufschieben, aber er kommt nie zu spät. Mit Gott ist Aufschiebung nicht Verspätung.

Wir müssen lernen, in der Stille Gottes Führung wahrzunehmen.


Wenn du eine Prophezeiung hörst oder liest, dass Gott etwas sehr bald oder noch in diesem Jahr tun wird, suchst du dann die Bestätigung von Gott selbst, oder glaubst du einfach, was du von Menschen hörst?

Im 2020 las ich Prophezeiungen, dass Covid in wenigen Monaten verschwinden würde. Es traf nicht zu.

Vor ein paar Jahren las ich Prophezeiungen, dass der Brexit Gottes Plan sei, dass Großbritannien die teuflische EU verlassen würde, dass GB dadurch verherrlicht würde und wieder eine weltliche und christliche Supermacht werden würde. Sehen wir jetzt auch nur die kleinste Spur davon?

Deutsche und andere Europäer in England mussten Fremdenfeindlichkeit und giftigen englischen Nationalismus ertragen. Englische Juden, deren Vorfahren Flüchtlinge aus Nazi-Deutschland waren, haben massenhaft die deutsche Staatsbürgerschaft beantragt.

Ein britischer Freund von mir, der in Deutschland wohnte, besuchte seine Heimat. Als Engländer sein deutsches Nummernschild sahen, haben manche mit hässlichem Schimpfen reagiert, und manchmal mit Hitlergruß.

Viele Europäer, die jahrelang in englischen Kliniken arbeiteten, kehrten zu ihrer Heimat zurück, sodass schwerkranke englische Patienten lange auf dringend notwendige Betreuung warten mussten.

Ich habe mit Entsetzen aus der Ferne beobachtet, wie der Brexit einen giftigen Nationalismus entfesselt hat. Ich beschwerte mich bei einem englischen Christen in einer Facebook-Gruppe, der den Brexit begeistert als Gottes Plan befürwortete.

Ich fragte ihn, was er persönlich von Gottes Geist gelernt habe. Seine Antwort war für mich alarmierend.

Er habe von Gott selbst nicht gehört, aber er verehrte die Propheten.

Das ist so gefährlich!

Worauf richtest du deine Aufmerksamkeit? Auf Promi-Prediger? Auf Verschwörungstheoretiker im Internet? Auf scheinbar unfehlbare Propheten? Auf den Papst? Auf Präsidenten oder Politiker?

Aber hörst du von Gott selbst? Gott will mit dir in der Stille sprechen.


Sucht den HERRN, solange er zu finden ist; ruft ihn an, während er nahe ist!
Jes 55,6 SLT

Denn meine Gedanken sind nicht eure Gedanken, und eure Wege sind nicht meine Wege, spricht der HERR,

sondern so viel der Himmel höher ist als die Erde, so sind auch meine Wege höher als eure Wege und meine Gedanken als eure Gedanken.
Jes 55,8–9 LUT84

Rufe mich an, so will ich dir antworten und dir große und unbegreifliche Dinge verkünden, die du nicht weißt.
Jer 33,3 SLT


 

Montag, 19. Juni 2023

Cancel Culture, Kultur abschaffen.

 Viele traditionelle Konservative in den westlichen Ländern wollen uns glauben lassen, dass Cancel Culture eine böse revolutionäre Bewegung ist, die von wütenden Schwarzen und linken Aktivisten erfunden wurde.

Manchmal kann die Cancel Culture zu weit gehen. Einige sehr bedeutende Männer in der Geschichte haben sehr schlimme Dinge getan. Wenn wir ihre positiven Errungenschaften nicht mehr feiern, wird unser Geschichtsverständnis darunter leiden.

  • König David hatte zu viele Frauen, und er war nicht immer ein guter Vater.

  • George Washington war der erste Präsident der USA, aber er besaß eine Menge Sklaven.

  • Martin Luther verfolgte Juden und Wiedertäufer.

  • Johannes Brahms war Frauenfeindlich.


Aber Moment mal. Ist "Cancel Culture" wirklich eine neue Sache?

Ich bin ein Liebhaber der klassischen Musik. Vor über 100 Jahren gab es keine Frauen, die in einigen Elite-Sinfonieorchestern spielten. Jetzt gibt es zahlreiche wunderbare Komponisten und Dirigenten, die Frauen sind.

Ich bin 74 Jahre alt und habe mein ganzes Leben lang klassische Musik geliebt, aber erst in den letzten Jahren habe ich eine Menge hervorragender Musik von Komponistinnen gehört, die vorher ignoriert wurde.

Einer der berühmtesten klassischen Komponisten ist Felix Mendelssohn. Seine ältere Schwester Fanny war mindestens ebenso begabt. Einige ihrer wunderbaren Werke sind wiederbelebt worden.
Sie war gezwungen, eine traditionelle Ehefrau und Mutter zu sein, und durfte keine Vollzeit-Musikkarriere verfolgen. Kultur abbrechen.

Vor kurzem hörte ich von einer Frau, die eng mit Einstein zusammenarbeitete. Sie war ein Genie und ihre Ideen hatten einen großen Einfluss auf Einstein, aber er bekam die ganze Anerkennung, während sie vergessen wurde.

Als die spanischen Konquistadoren Mexiko und Südamerika eroberten, machten sie sich systematisch daran, die Sprachen und die Kultur der Eingeborenen zu unterdrücken. Kultur abschaffen.

Als europäische Kolonisten in Nordamerika und Australien einfielen, begingen sie Völkermord und unterdrückten die Sprachen und die Kultur der Eingeborenen. Kultur streichen.

Im 19. Jahrhundert ließen sich nordamerikanische Missionare auf Hawaii nieder. Ihre Nachkommen stürzten die einheimische hawaiianische Monarchie und machten Hawaii erst zur amerikanischen Kolonie und dann zu einem Staat der USA. 

Noch vor kurzem wurden hawaiianische Kinder für das Sprechen der hawaiianischen Sprache bestraft. Kultur abbrechen.

Ich habe einmal einen afrikanischen Prediger getroffen, der nach Australien ausgewandert ist. Er sagte mir, dass Tanzen für Christen nicht erlaubt sei. Für Afrikaner ist Tanzen wie Atmen. Kultur streichen.

Als ich ein Kind in Australien war, ging ich auf ein Church of England-Gymnasium. Wir lernten über britische Helden und Kolonialpioniere.

Wir haben gelernt, dass Alexander Fleming das Penicillin entdeckte, aber wir erfuhren nicht, dass sich ein australischer Professor und ein deutsch-jüdischer Flüchtling den Nobelpreis für Penicillin teilten, als sie Flemings Entdeckung in ein lebensrettendes Medikament umwandelten. Kultur unterdrücken.

Als Christ hatte ich schon viel über die walisische Erweckung im Jahr 1904 gehört.

Vor einigen Jahren besuchten einige walisische Prediger unsere Kirche in Australien.

Wenn sie in den Straßen der Stadt predigte, kamen viele Menschen, um sich segnen zu lassen: Politiker, Wirtschaftsführer, Prostituierte und alle dazwischen. In den meisten christlichen Geschichtsbüchern wird sie ignoriert. Kultur abschaffen.

Die Cancel Culture wird seit Jahrhunderten von konservativen weißen Christen praktiziert.

Nun gibt es nicht mehr Juden oder Nichtjuden, Sklaven oder Freie, Männer oder Frauen. Denn ihr seid alle gleich – ihr seid eins in Jesus Christus.
Gal 3,28 NLB

Montag, 12. Juni 2023

Jesus Erleben

 Es gibt sehr wichtige Schlüsselwörter in der Bibel, die Menschen verändern und auch zu entscheidenden Umwälzungen in der Weltgeschichte geführt haben.

Aber diese Stichwörter können zu religiösen Floskeln werden.

Martin Luther ist zu der Einsicht gekommen, dass wir Gottes Gunst nicht durch gute Werke verdienen können, sondern wir werden nur durch Glaube errettet.

Aber was bedeutet „Glaube“? Was bedeutet „Errettet“?

Ein jüdisches Mädchen in Amerika wurde in einer orthodoxen Synagoge erzogen, aber ihre Eltern waren Atheisten zu Hause, obwohl sie in der Synagoge scheinbar fromme Juden waren.
Jesus sprach von Heuchlern. Es gibt auch in christlichen Kreisen Theologen und Geistliche, die Atheisten sind.

Trotz allem wuchs dieses jüdisches Mädchen mit Gott auf. Von klein auf sprach sie mit Gott als ihrem unsichtbaren Freund.

Dieses Mädchen musste viel Stress leiden. Ihr Vater war sehr hart und aggressiv. Zu Hause mit seiner Familie sprach er von Gott als ein Wesen, das nicht existiert. Er sprach von Jesus als einem verachtenswerten Märchen, als einem großen Schwindel,  

Das Mädchen wuchs in einer kleinen Nachbarschaft mit wenigen Juden. Ihre Freundinnen waren meistens nicht jüdisch.

Als sie etwa zwölf Jahre alt war, ging ihr Leben schief. Sie ging auf Irrwegen mit ihren Freunden und Freundinnen und hörte auf, mit Gott zu sprechen. Sie hatte keine Freude gefunden, aber sie liebte Pferde.

Nach vier Jahren ohne Gott wollte sie einfach nur noch sterben. Sie dachte nicht an Selbstmord, aber sie flehte Gott an, sie zu töten.

Gott antwortete nicht sofort, aber einige Wochen später ritt sie mit ihrem Pferd einen schmalen Weg entlang. Dann hörte sie Hufschläge von einem wild galoppierenden Pferd. Das andere Pferd raste vorbei und kollidierte mit ihrem Pferd von der Seite.

Ihr Pferd bäumte sich auf den Hinterbeinen auf, stolperte und fiel auf sie darauf.
Sie war tödlich verletzt. Ihre Seele verließ ihren Körper und sie schaute auf ihren Körper von oben herab.

Dann kam ein Mann liebevoll auf sie zu. Sie sagte ihm, „ich kenne dich.“ Sie erkannte ihren unsichtbaren Freund von ihrer Kindheit sofort. Sie wusste, er war Jesus.

Dann wurde sie von herrlichem, liebevollem allumfassendem Licht umgeben. Dann wurde sie von einem herrlichen, liebevollen, allumfassenden Licht umgeben. Sie erfuhr, dass dieses Licht eine Offenbarung des himmlischen Vaters war. Sie war überwältigt von der Liebe Gottes.

Dann sagte Jesus, sie sei noch nicht tot. Sie müsse zu ihrem Körper auf der Erde zurückkehren.

Sie war entsetzt. Sie wollte mit Gott bleiben, aber sie durfte nicht widerstehen.

Am Anfang war sie verkrüppelt. Sie brauchte eine lange Erholungszeit, aber Gott hat sie komplett geheilt.

Sie versuchte, ihr Erlebnis zu erzählen, aber niemand wollte sie ernst nehmen.

Sie wurde Vollgas christlich und versuchte andere Juden für Jesus zu gewinnen, aber es war sehr schwierig. 

Wenn sie mit Juden von Errettung sprach, hatte sie keine Ahnung, was das bedeuten soll.

Das gilt nicht nur für Juden. Wir leben im Westen in einer post-christlichen Kultur. Viele Menschen haben keine Ahnung, was Glaube, Gnade, Umkehr und Erlösung bedeuten sollen. Das gilt nicht nur für Juden.

Viele Menschen glauben erst, wenn sie Gott persönlich erleben, wie dieses jüdische Mädchen.

Wenn wir glauben, dass Zeichen und Wunder nur für die Antike bestimmt waren, werden wir für viele Mitmenschen zu Stolpersteinen, die dem Heil im Wege stehen.


»Und es soll geschehen in den letzten Tagen, spricht Gott, da will ich ausgießen von meinem Geist auf alles Fleisch; 

und eure Söhne und eure Töchter sollen weissagen, und eure Jünglinge sollen Gesichte sehen, und eure Alten sollen Träume haben; Apg 2,17 LUT84

Samstag, 3. Juni 2023

Gott Steht zu Dir

Gott liebt dich. Er steht zu dir und zu mir. Er ist kein Richter ohne Mitgefühl. 

Gott ist meine Zuflucht und Festung, mein Bunker.

Wer unter dem Schutz des Höchsten wohnt, wer im Schatten des Gewaltigen die Nacht verbringt,
der sagt wie ich über den HERRN: »Meine Zuflucht ist er und meine Burg, mein Gott, dem ich vertraue!«
Ps 91,1–2 BB

Gott ist meine geheime Höhle, mein Leibwächter.

Ein Güldenes Kleinod Davids, ... Als er vor Saul in die Höhle floh.

Sei mir gnädig, Gott, sei mir gnädig! Denn auf dich traut meine Seele, und unter dem Schatten deiner Flügel habe ich Zuflucht, bis das Unglück vorübergehe.

Ich rufe zu Gott, dem Allerhöchsten, zu Gott, der meine Sache zum guten Ende führt.
Ps 57,1–3 LUT84

Gott ist mein Schild und meine Schutzwehr, mein Bollwerk.

Er breitet seine Flügel über dich, ganz nahe bei ihm bist du geborgen. Wie Schild und Schutzwall deckt dich seine Treue. Ps 91,4 GN

Die Sprache der Bibel ist sicher altmodisch, aber Gott ist auch heute gegenwärtig. Seine Wahrheit ist immer aktuell.

Gott ist meine Firewall und Sicherheitssoftware, meine Antivirenmedikamente. Meine Entgiftungstherapie. Meine nebenwirkungsfreie Bestrahlung und Chemotherapie. Mein Therapeut und Seelsorger. Mein Frühwarnsystem. Meine Feuerlöschdecke. Mein königliches Sicherheitssystem. Mein elektronischer Störsender.

Am Tag wird dir die Sonne nicht schaden und der Mond nicht in der Nacht.

Der HERR behütet dich vor allem Bösen. Er wacht gewiss über dein Leben.


Der HERR behütet dein Gehen und Kommen von heute an bis in alle Zukunft. Ps 121,6–8 BB

Mein Lebens-Coach. Mein persönlicher Trainer. Mein Gefährte und Mentor.

Doch ich sage euch die Wahrheit: Es ist gut für euch, dass ich fortgehe. Denn wenn ich nicht fortgehe, kommt der Beistand nicht zu euch. Aber wenn ich fortgehe, werde ich ihn zu euch senden. Joh 16,7 BB

Wenn dann der Beistand kommt, der Geist der Wahrheit, wird er euch helfen, die ganze Wahrheit zu verstehen. Denn was er sagt, stammt nicht von ihm selbst. Vielmehr sagt er das weiter, was er hört. Und er wird euch verkünden, was dann geschehen wird. Joh 16,13 BB

Gott hat ein Ziel für mein Leben, einen Plan für mich und auch für dich.

Denn ich weiß, was für Gedanken ich über euch habe, spricht der HERR, Gedanken des Friedens und nicht des Unheils, um euch eine Zukunft und eine Hoffnung zu geben. Jer 29,11 SLT

Gott liebt dich, auch wenn dein Leben nicht gut ist. Er will dein Leben wiederherstellen.

Dann sagte Jesus: »Kommt alle her zu mir, die ihr müde seid und schwere Lasten tragt, ich will euch Ruhe schenken. Mt 11,28 NLB

Gott will deine Sünden vergeben. Und er will dich heilen.

Er vergibt dir alle deine Sünden und heilt alle deine Krankheiten. Ps 103,3 NLB

Er heilt, die zerbrochenen Herzens sind, und verbindet ihre Wunden. Ps 147,3 SLT


Du kannst jetzt offen mit Gott sprechen. Du brauchst keine religiöse Form des Gebets.

Mittwoch, 24. Mai 2023

Gottes Paradies

 Forscher in England, Kanada und in den Vereinigten Staaten haben die Wirkung von Gärten und Bäumen auf Menschen recherchiert.

In England wurde festgestellt, dass Menschen mit mehr Zugang zu Gärten, Bäumen und Parks gesünder waren.

In Toronto in Kanada entdeckten die Forscher, dass Menschen in Häuserblocks mit mehr Bäumen auch messbar gesunder waren.

In Chicago wurde 1963 ein Hochhauskomplex gebaut, um besseren Wohnraum für arme Menschen zu schaffen. Leider wurde dieser Hochhauskomplex wie ein Ghetto für arme schwarze Leute. Da herrschte Drogenhandel, Gewalt und allerlei soziale Probleme.

Forscher untersuchten die Wirkung der Aussicht aus diesen Wohnungen. Die Mieter, die aus ihren Fenstern Bäume und Grünflächen sehen konnten, konnten besser konzentrieren, waren messbar positiver und besser gelaunt.

Eine andere Studie untersuchte die Genesung von Patienten nach Operationen. Die Patienten in einem Krankenhaus machten bessere Fortschritte, wenn sie aus dem Fenster die grüne Natur sehen konnten.

Gott hat die ersten Menschen in einem wunderschönen Garten wohnen lassen.
Sie haben dann Gott misstraut Gottes Liebe durch Ungehorsam abgelehnt.

Deshalb schickte Gott, der HERR, Adam und seine Frau aus dem Garten Eden fort. Er gab Adam den Auftrag, den Erdboden zu bearbeiten, aus dem er gemacht war.

Nachdem er sie aus dem Garten vertrieben hatte, stellte Gott, der HERR, Cherubim auf, die mit einem flammenden, blitzenden Schwert den Weg zum Baum des Lebens bewachen.
1 Mose 3,23–24 NLB

Die Folgen der Sünde sind immer noch furchtbar, aber Gott hat uns nicht im Stich gelassen.

Denn Gott hat die Welt so sehr geliebt, dass er seinen einzigen Sohn hingab, damit jeder, der an ihn glaubt, nicht verloren geht, sondern das ewige Leben hat. Joh 3,16 NLB

Wie soll das ewige Leben aussehen?

Diejenigen, die zu Jesus gehören, haben eine wunderbare Hoffnung.

Als Jesus die Strafe für unsere Ungerechtigkeit am Kreuz auf sich nahm, starben zwei böse Verbrecher mit ihm. Einer dieser Verbrecher hat Jesus als den Erlöser erkannt.

Einer der Verbrecher, die neben ihm hingen, spottete: »Du bist also der Christus? Beweise es, indem du dich rettest – und uns mit!«

Doch der andere mahnte: »Hast du nicht einmal jetzt Ehrfurcht vor Gott, da du den Tod vor Augen hast?
Wir haben für unsere Vergehen den Tod verdient, aber dieser Mann hat nichts Unrechtes getan.«
Dann sagte er: »Jesus, denk an mich, wenn du in dein Reich kommst.«

Da antwortete Jesus: »Ich versichere dir: Heute noch wirst du mit mir im Paradies sein.« ..
Lk 23,39–44 NLB

Das Wort Paradies bedeutet „Garten.“


Dienstag, 23. Mai 2023

Kulturkämpfer oder Menschenfischer?

Und Jesus sprach zu ihnen: Folgt mir nach; ich will euch zu Menschenfischern machen! Mk 1,17 LUT84

Menschenfischer retten Sünder, denn wir alle sind ohne Jesus Sünder und brauchen seine Rettung und Vergebung.

Wie hat Jesus gegen Sünde gekämpft? Er predigte nicht gegen Prostitution oder Saufen. Er wurde als Freund der Sünder verleumdet.

Der Menschensohn ist gekommen, isst und trinkt; so sagen sie: Siehe, was ist dieser Mensch für ein Fresser und Weinsäufer, ein Freund der Zöllner und Sünder! Und doch ist die Weisheit gerechtfertigt worden aus ihren Werken. Mt 11,19 LUT84

Paulus hat in dem heidnischen römischen Reich missioniert. Da gehörte Homosexualität und Sklaverei zu der Weltordnung, die nicht infrage gestellt wurde.

Unter den Griechen und Römern wurden viele Ehefrauen so unterworfen, wie heute in manchen sehr gesetzlichen islamischen Kulturen.

Wie in manchen Kulturen heute schaute man auf Frauen und Mädchen herab. Ein wohlhabender römischer Familienvater befahl seiner schwangeren Frau, sie musste ihr Baby behalten, wenn es ein Junge war, aber wenn es ein Mädchen war, sollte sie es draußen in der Kälte sterben lassen.

Die weiblichen Babys wurden dann von Menschenhändlern sozusagen geerntet und als Sklaven und Zwangsprostituieren erzogen.

Es war undenkbar, dass seine Frau nicht gehorchen sollte. Die Familie war eine männliche Diktatur.

Wenn wir die Predigten von Paulus in der Apostelgeschichte lesen, sehen wir kein Wort darüber. Paulus war ein Menschenfischer und kein Kulturkämpfer.

Die Berufung von Paulus war, Menschen zu retten und christliche Gemeinde zu gründen, nicht das römische Reich umzustürzen.

Heute werden Babys nach 8 Monaten Schwangerschaft ans Licht gebracht und dann umgebracht.

Das nennt man Teilgeburtsabtreibung. Sollen wir das befürworten? Natürlich nicht.

Aber wenn die nicht mehr christliche Welt nur unsere Proteste gegen Gendermainstreaming und Abtreibung hört, werden wir als Pharisäer verurteilt und nicht ernst genommen.

Wir müssen Jesus darstellen, wie er war und wie er ist. Jesus als Mensch auf der Erde sorgte für die Armen, Behinderten, Kranken und auch psychisch Kranken. 

Er war auch mit verachteten Sündern freundlich. Wenn wir nicht so denken und handeln wie Jesus, werden wir als rechthaberische Pharisäer angesehen.

Denn Gott hat die Welt so sehr geliebt, dass er seinen einzigen Sohn hingab, damit jeder, der an ihn glaubt, nicht verloren geht, sondern das ewige Leben hat. 

Gott sandte seinen Sohn nicht in die Welt, um sie zu verurteilen, sondern um sie durch seinen Sohn zu retten. Joh 3,16–17 NLB

Freitag, 19. Mai 2023

Unser Missionsbefehl von Jesus

 Darum geht zu allen Völkern und macht sie zu Jüngern. Matthäus 28,19

Ist diese Aufgabe schon vollbracht? Offensichtlich nicht.

Wie sollen wir als die Jünger des Herrn Jesus diese Aufgabe ausführen?

Zuerst die neu bekehrten taufen. In Ländern, wo Hinduismus, Buddhismus oder Islam herrscht, nehmen die Heiden eine Bekehrung nicht so ernst, bis jemand sich taufen lässt. Wir müssen das besser verstehen und die neuen Christen ohne Verzögerung taufen.

Aber dann lesen wir einen wichtigen Befehl, die wir auch oft vernachlässigen oder beschwichtigen.

und lehrt sie alles halten, was ich euch befohlen habe. Und seht, ich bin bei euch alle Tage bis an das Ende der Welt.« Matthäus 28,20

Welche Befehle des Herrn müssen wir weitergeben? Alle Befehle. Alle.

Was hat Jesus seinen ersten Jüngern befohlen?

Heilt die Kranken, reinigt die Aussätzigen, weckt die Toten auf, treibt die Dämonen aus. Umsonst habt ihr es empfangen, umsonst gebt es auch. Mt 10,8

Bis wann sollen wir die Befehle des Herrn lehren? Bis an das Ende der Welt.

Wir haben bis jetzt nicht alle Völker der Welt zu Jünger gemacht, und das Ende der Welt ist noch nicht gekommen. Deshalb bleiben diese Befehle des Herrn immer noch aktuell.

´´Heilt die Kranken, reinigt die Aussätzigen, weckt die Toten auf, treibt die Dämonen aus.``

Das ist aber nicht alles, was Jesus in seinem letzten Gespräch vor seiner Himmelfahrt sagte.

Die Zeichen aber, die denen folgen, die glauben, sind folgende: In meinem Namen werden sie Dämonen austreiben, mit neuen Sprachen reden,

Schlangen aufheben; und wenn sie etwas Tödliches trinken, wird es ihnen nicht schaden; auf die Kranken werden sie die Hände legen, und sie werden gesund werden.« 
Mk 16,17-18

Für wen soll diese Verheißungen gelten? ´´… die glauben .. `` Das ist nicht nur für die Apostel und nicht nur für die erste Generation der Christen. In Matthäus 28, lesen wir, ´´bis an das Ende der Welt.``

Dienstag, 9. Mai 2023

Wir brauchen Liebe

 Zuerst Covid. Dann Ukraine. Dann Inflation. Was kommt noch?

Wir haben eine Sehnsucht nach Ordnung, Normalität und Frieden, aber wir können nie wissen, was heute oder morgen kommt.

Manche hoffen auf eine neue internationale Weltordnung. Andere haben Schiss davor, weil sie eine globale Diktatur fürchten.

Manche versuchen, mit Vernunft und Vorsicht ein normales Leben zu führen und wollen sich nicht mit Krisen herumplagen.

Egal wie wir auf die Krisen reagieren, sind wir alle beunruhigt.

Manche suchen Antworten in der Bibel, und das tue ich auch, aber auch Bibelleser haben sehr unterschiedliche Sichtweisen.

Sind wir schon in der Endzeit?

Wie sollen wir unsere turbulente Zeit verstehen?
Eins ist klar. Jesus ermahnt uns, dass wir jederzeit für seine Wiederkunft bereit sein müssen.

Bleibt also wachsam! Denn ihr kennt weder den Tag noch die Stunde, in der der Menschensohn wiederkommt.« Mt 25,13 BB

Wir werden von allen Seiten mit unheiligen Ablenkungen bombardiert wie nie zuvor: 

Pornos, grobe Videos, derbe Songs und Fernsehsendungen.

Jesus warnte uns.

Die Gesetzlosigkeit wird immer mehr überhandnehmen und die Liebe wird bei vielen erkalten.
Doch wer bis zum Ende durchhält, wird gerettet werden.
Mt 24,12–13 NLB

Die Gefahr kommt nicht nur von der Welt.

In der christlichen Kultur herrschen religiöse Streite.
Wir sehen so oft lieblose Rechthaberei oder philosophischen Unglauben.

Es reicht nicht aus, an den richtigen biblischen Lehren festzuhalten. Man kann richtig glauben, aber lieblos sein.

Wenn ich alles, was ich besitze, den Armen geben und sogar meinen Körper opfern würde, damit ich geehrt würde, aber keine Liebe hätte, wäre alles wertlos. 

Die Liebe ist geduldig und freundlich. Sie ist nicht neidisch oder überheblich, stolz … 1. Kor 13,3–4 NLB

Wir sind durch Glauben errettet und nicht durch Werke, aber der Glaube ohne Liebe ist nur Scheingeld und keine rettende Gnade. 

Wir werden durch Glauben und nicht durch Werke gerettet, aber Glaube ohne Liebe ist nur Scheingeld und keine rettende Gnade.

Wer aber nicht liebt, kennt Gott nicht – denn Gott ist Liebe. 1. Joh 4,8 NLB

Auch wenn wir immer noch glauben, kann unser Herz kalt werden. Wie können wir wieder durch Gottes Liebe erneuert werden?

Wir können nur lieben, indem wir zuerst Gottes Liebe empfangen. Die Liebe kommt nur von Gott. Auch natürliche menschliche Liebe kommt von Gott, denn Gott ist unser Schöpfer.


Und das ist die wahre Liebe: Nicht wir haben Gott geliebt, sondern er hat uns zuerst geliebt und hat seinen Sohn gesandt, damit er uns von unserer Schuld befreit. 1. Joh 4,10 NLB

Donnerstag, 4. Mai 2023

Ehrfurcht vor Gottes Heiligkeit

 Ein Mann ging mit zwei Hunden spazieren. Als beide Hunde ungehorsam waren, züchtigte er beide Hunde. Einem Hund gab er einen ziemlich harten Schlag auf die Nase, aber den anderen Hund schimpfte er nur mit scharfer Stimme.

Fragte ihn ein Passant, warum er so ungerecht sei. Sicherlich sollte er beide Hunde gleich behandeln. Der Mann mit den Hunden entgegnete, dass er beide Hunde liebe, aber die Hunde hätten ein unterschiedliches Temperament.

Es gibt Menschen, die Gott nie ernst nehmen, außer dass sie harte Reden über die Flammen der Hölle hören. Es gibt andere, die demütig reagieren, wenn sie nur eine sanfte Botschaft über Gottes Liebe und Heiligkeit hören.

Es gibt Menschen, die durch Mobbing von der Kanzel tief verletzt worden sind. Auch wenn sie manchmal von Gottes Heiligkeit zu hören brauchen, können sie harte Reden nicht ertragen, ohne von dem Prediger oder selbst von Gott eingeschüchtert zu fühlen.

Es gibt Christen, die strenge Predigten oft hören müssen, und andere, die immer wieder Gottes sanftmütige Zusicherung brauchen.

Es gibt Christen, die durch viele harte Predigten so verletzt worden sind, und sie überreagieren, bis sie nicht mehr die deutlichen biblischen Texte über Gottes Urteil ertragen wollen.

Wer glaubt und getauft wird, der wird gerettet werden; wer aber nicht glaubt, der wird verdammt werden. Mk 16,16 SLT

Wer an ihn glaubt, wird nicht gerichtet; wer aber nicht glaubt, der ist schon gerichtet, weil er nicht an den Namen des eingeborenen Sohnes Gottes geglaubt hat.
Joh 3,18 SLT

Sie bilden sich ein, dass alle irgendwann in Gottes Himmel landen werden.

Wie würden sich die gläubigen Juden fühlen, wenn sie eines Tages Hitler im Himmel gegenüberstünden? Wie könnte Gott in diesem Fall als gerecht angesehen werden?


Denn so hat Gott die Welt geliebt, dass er seinen eingeborenen Sohn gab, damit jeder, der an ihn glaubt, nicht verloren geht, sondern ewiges Leben hat.

Denn Gott hat seinen Sohn nicht in die Welt gesandt, damit er die Welt richte, sondern damit die Welt durch ihn gerettet werde.

Wer an ihn glaubt, wird nicht gerichtet; wer aber nicht glaubt, der ist schon gerichtet, weil er nicht an den Namen des eingeborenen Sohnes Gottes geglaubt hat.
Joh 3,16–18 SLT

Gott liebt uns alle, ohne Ausnahme und ohne Bedingungen. Wir können Gottes Liebe nie verdienen, aber wir können seine Gnade und Vergebung akzeptieren oder ablehnen.

Donnerstag, 27. April 2023

Tugend und Recht

 Das Wort „Gerechtigkeit“ kann man nicht genau ins Englische übersetzen. „Righteousness“ betont Tugend und Integrität. „Justice“ bezieht sich auf Recht, Justiz und Fairness.

Die entsprechenden hebräischen und griechischen Wörter in der Bibel bedeuten genau dasselbe wie Gerechtigkeit im Deutschen. Auch im Niederländischen, Französischen, Spanischen und Italienischen gibt es exakte Entsprechungen, aber nicht im Englischen.

Nicht nur in England und Amerika, aber auch in Europa, gibt es manche Christen, die auf moralische Tugend fokussieren und andere, die auf Recht und Fairness konzentrieren.

Für viele konservativen Christen sind Homo-Ehe und Sex zwischen Singles die große Schande.

Für progressive Christen sind Obdachlosigkeit und Rassismus wichtigere Themen.

Es gibt Christen, die Nachfolger von Billy Graham sind, und andere, die Martin Luther King als den großen Glaubenshelden bewundern.

Aber Jesus war und ist das vollständige Vorbild für alle Aspekte der Gerechtigkeit.

Was sagte Jesus darüber?

Selig sind die Sanftmütigen; denn sie werden das Erdreich besitzen.
Selig sind, die da hungert und dürstet nach der Gerechtigkeit; denn sie sollen satt werden.
Mt 5,5–6 LUT84

Wenn wir in Kirche und Gesellschaft für biblische Tugenden und Gottes Gesetze eintreten, müssen wir mit Sanftmut handeln. Selbstgerechtigkeit kommt nicht infrage.

Wenn wir über sexuelle Sünden sprechen, dürfen wir nicht die Opfer des Missbrauchs verurteilen, sondern müssen die Täter zur Rechenschaft ziehen, auch wenn es sich um Prominente oder Priester handelt.

Selig sind die Barmherzigen; denn sie werden Barmherzigkeit erlangen. Mt 5,7 LUT84

Glücklich ist, wer sich um den Hilflosen kümmert. Wenn er eines Tages selbst ins Unglück stürzt, wird der HERR ihn retten.
Ps 41,2 BB

Als Jesus seine Mission proklamierte, hat er eine Passage von dem Propheten Jesaja vorgelesen.

Der Geist Gottes, des HERRN, ruht auf mir, denn der HERR hat mich gesalbt, um den Armen eine gute Botschaft zu verkünden. 

Er hat mich gesandt, um die zu heilen, die ein gebrochenes Herz haben, und zu verkündigen, dass die Gefangenen freigelassen und die Gefesselten befreit werden. Jes 61,1 NLB