Freitag, 18. Juni 2021

Wie Predigte Jesus?

 Viele Christen fangen mit Proklamation von biblischen Lehrsätzen an.

„Jesus ist Gottes Sohn, der vor der Schöpfung mit dem Vater in ewiger Gemeinschaft war. Wir sind Sünder und brauchen Vergebung. Jesus starb für deine Sünden. Wenn du umkehrst und glaubst, wird Gott dir vergeben und ewiges Leben schenken.“

Ich glaube, das ist die Wahrheit, laut Bibel. Es gibt auch Christen, die diese Botschaft gehört haben, und dadurch zum Glauben gekommen sind. Die Apostel in der Apostelgeschichte haben auch diese Wahrheit oft gepredigt, aber nicht ohne Zeichen und Wunder.

Aber hat Jesus so angefangen?

Was hat Jesus gesagt?

Von da an begann Jesus zu predigen und zu sagen: Tut Buße, denn das Reich der Himmel ist nahe gekommen! Matthäus 4,17 ELB

Was soll das bedeuten? Wie haben die Juden damals verstanden? Was bedeutete „Das Reich der Himmel“? 

Wir Christen studieren das ganze Neue Testament und wir haben andere theologischen Erklärungen, aber die Juden damals dachten an Prophetien im Alten Testament.

Nach seiner Auferstehung und kurz vor seiner Rückkehr zum Vater im Himmel dachten die Apostel immer noch an die Wiederherstellung von Gottes Reich in Israel.

Sie nun, als sie zusammengekommen waren, fragten ihn und sagten: Herr, stellst du in dieser Zeit für Israel das Reich wieder her? Apostelgeschichte 1,6 ELB

Warum hat Jesus nicht gleich vom Anfang versucht, dieses Missverständnis aufzuklären? Jesus hat keine Theologie erklärt. Er fing nicht mit Lehrsätzen an.

Später fragte Jesus seine Jünger, was sie über ihn glaubten.

Als aber Jesus in die Gegenden von Cäsarea Philippi gekommen war, fragte er seine Jünger und sprach: Was sagen die Menschen, wer der Sohn des Menschen ist?

Sie aber sagten: Einige: Johannes der Täufer; andere aber: Elia; und andere wieder: Jeremia oder einer der Propheten.
Matthäus 16,13–14 ELB

Dann fragte er sie, was sie selbst glaubten. Nur Petrus gab die richtige Antwort.

Simon Petrus aber antwortete und sprach: Du bist der Christus, der Sohn des lebendigen Gottes. Matthäus 16,16 ELB

Wie reagierte Jesus? Sollten die Jünger die volle Wahrheit überall proklamieren?

Dann gebot er den Jüngern, dass sie niemand sagten, dass er der Christus sei. Matthäus 16,20 ELB

Warum? Die Juden glaubten, dass der Messias als allmächtiger König und Feldherr erscheinen und die Feinde Gottes zwingen würde, die Herrschaft Gottes zu akzeptieren. 

Das ist es, was sie im Alten Testament gelesen haben, aber wir warten immer noch auf diese Zeit. Das ist noch nicht gekommen.

Wie diente Jesus? Er predigte Gottesvertrauen, innere Reinheit und Nächstenliebe, und er heilte und heilte und heilte.

Er wurde von den Bibelexperten seiner Zeit verworfen.

Wenn Christen heute auch so dienen, mit Liebe und wunderbaren Heilungen, werden sie von vielen Bibelexperten und konservativen Christen abgelehnt.

Es hat sich nichts geändert. Gott hat sich nicht verändert. Er will immer noch seine praktische Liebe mit Wunderheilungen zeigen und viele religiösen Profis lehnen diesen Ansatz wie immer ab.

Gottes Lösung ist Liebe

So viele versuchen, gut zu sein. Manche sind Pflichtmenschen, die nie aufgeben, tugendhaft zu handeln.

Manche können nie Nein sagen, wenn ihre Familie oder Chef oder Gemeinde etwas von ihnen verlangt. Das führt so oft zu Burnout.

Andere versuchen in bestimmten Rollen perfekt zu handeln. Für sie ist Leistung und Anerkennung alles. 

Es gibt viele Profis und Promis, die alles für hohe Leistungen opfern. Ihre Familien und persönliche Beziehungen sind oft katastrophal, wie wir in den Tagesnachrichten immer wieder sehen. 

Dann gibt es Menschen, die alles für Gott opfern.

Das kann wunderbar sein, wie Paulus in der Bibel, der so viel für Jesus leiden musste, oder Jackie Pullinger, die Engländerin, die mit 21 Jahren nach Hongkong zog, um den elendsten Prostituierten und Drogenhändlern zu dienen.

Als ich vor vielen Jahren einen totalen Nervenzusammenbruch hatte, war ich dankbar für die Gebete der Nonnen in einer Karmeliterkloster.

Aber es gibt auch andere, die Nonnen oder Priester werden, und ihr Opfer führt zu keinem guten Ende.

Mein Vater war ein sehr guter Psychiater, der eine Patientin betreute, die einst eine Nonne war. Sie hatte einen totalen Nervenzusammenbruch und die Nonnen haben sie ausgestoßen. Sie war gravierend geisteskrank auf der Straße mit nur einem Koffer. Gott sei Dank hat Gott ihr irgendwie geholfen.

Aber Gott hat ihr ruiniertes Leben gerettet. Sie erhielt sehr gute Betreuung von meinem Vater und Hilfe von einer guten Gemeinde. Sie wurde völlig gesund und sie diente Gott in ihren späten Jahren als eine strahlende Christin.

Mein Vater war kein Katholik, aber er arbeitete jahrelang in einem katholischen Krankenhaus mit wunderbaren Nonnen. Es gibt in allen Konfessionen echte Jünger des Herrn aber leider auch Pharisäer, die manchmal wirklich grausam sein können.

Ich bin charismatisch und evangelikal. In unseren Konfessionen habe ich auch oft böse Religiosität gesehen.

Warum gehen so viele Menschen total schief, auch die ergebensten religiösen Typen?

Wir haben das Fundament von Gottes Charakter missverstanden. Was ist das?

Gott liebt dich wie du bist. Nicht wie du sein sollst, nicht wegen deiner Leistungen, nicht wegen deiner Tugend, nicht wegen deiner Erfüllung von religiösen Pflichten.

Denn Gott hat die Menschen so sehr geliebt, dass er seinen einzigen Sohn für sie hergab. Jeder, der an ihn glaubt, wird nicht zugrunde gehen, sondern das ewige Leben haben.

Gott hat nämlich seinen Sohn nicht zu den Menschen gesandt, um über sie Gericht zu halten, sondern um sie zu retten.
Johannes 3,16–17 HfA


Donnerstag, 17. Juni 2021

Der Heilige Geist, dein Wegweiser.

 Als Maria schwanger wurde, war ihr Verlobte Josef schockiert, weil er nicht der Vater war. Ein Engel des Herrn suchte ihn in einem Traum heim und erklärte ihm Gottes Pläne.

»Siehe, die Jungfrau wird schwanger werden und einen Sohn gebären; und man wird ihm den Namen Immanuel geben«, das heißt übersetzt: »Gott mit uns«. Matthäus 1,23 Schlachter 2000

Der Vater war eigentlich Gott selbst! Wir sind jetzt damit vertraut, aber stell dir vor, wie erstaunlich das für Josef war! Aber Josef glaubte Gott.

Wie oft greift Gott selbst in dieser Welt ein, aber fromme bibeltreue Christen vermuten, es muss von unten sein? Gesetzlicher Unglauben ist für Gott in unserer Generation ein großes Hindernis, genau wie im Neuen Testament, als die Pharisäer alles infrage stellten.

Wie kann man unterscheiden, was von Gott kommt und was nicht? Bibelwissen ist wichtig, aber die Pharisäer im Neuen Testament waren im Bibelwissen die Weltmeister.

Im Neuen Testament haben Leprakranke, korrupte Beamte und Prostituierte Jesus als Gottes Sohn erkannt, aber die meisten Bibelexperten haben alles missdeutet.

Das Wort Gottes ist unser Maßstab in allem, aber wie wir Gottes Wort verstehen, kann oft meilenweit von Gottes Weisheit entfernt sein.

Wir klammern uns fest an bestimmte Beweistexte, die unsere Überzeugungen bestätigen, aber warum sind wir uns immer so sicher, dass unsere Überzeugungen immer zu 100% einwandfrei richtig sind?

Niemand ist in diesem Leben makellos. Basiert dein Glaube auf den Lehren der Reformatoren? Unter den Leitern der Reformation finden wir erhebliche Meinungsverschiedenheiten.

Calvin behauptete, die übernatürliche Geistesgaben im Neuen Testament nur für biblische Zeiten bestimmt waren. Viele reformierten Christen glauben die Gabe der Prophetie sei nicht für spätere Generation bestimmt.

Der Leiter der Reformation in Schottland war John Knox. Seine Lehre des Seelenheils war genau wie bei Calvin, aber er war als Prophet anerkannt, und Luther auch.

Viele reformierte Christen glauben in unserer Zeit nicht an Wunderheilungen. Martin Luther glaubte anfangs auch nicht daran, aber später betete er um Wunderheilungen und Gott heilte.

Wenn wir uns unbiegsam an Lehrsätze klammern, können wir oft falsch liegen.

Gott sandte seinen Sohn vom Himmel, um für unsere Sünden zu sterben und uns den Weg zum ewigen Leben zu öffnen.

Aber vor seinem Tod am Kreuz war Jesus Immanuel, Gott mit uns. Die Bibelexperten seiner Zeit hatte viele fehlerhaften Lehrsätze verbreitet, aber Jesus verbesserte ihre fehlerhafte Theologie.

Dann hat Jesus versprochen, dass nach seiner Himmelfahrt, Gott immer noch mit uns sein soll.


Wenn aber jener kommt, der Geist der Wahrheit, so wird er euch in die ganze Wahrheit leiten; denn er wird nicht aus sich selbst reden, sondern was er hören wird, das wird er reden, und was zukünftig ist, wird er euch verkündigen. Johannes 16,13 Schlachter 2000

Der Heilige Geist hat den Reformatoren und späteren Theologen geholfen, aber sie waren genau wie wir nicht fehlerlos. Jeder von uns braucht die persönliche Führung des Heiligen Geistes in unserem Leben.

Doch der Heilige Geist (die Salbung), den euch Christus gegeben hat, er bleibt in euch. 

Deshalb braucht ihr keine anderen Lehrer, der Heilige Geist selbst ist in allen Fragen euer Lehrer. 

Was er euch sagt, ist wahr und ohne Lüge. Haltet also an dem fest, was euch der Geist lehrt: Bleibt mit Christus verbunden. 1. Johannes 2,27 HfA

Sollen wir also alle Bibellehrer ignorieren und jede Theologie ablehnen? 

Nein. Wir müssen lehrbar sein, aber jeder von uns muss offen sein für die Führung des Heiligen Geistes, so wie Josef, der eine Heimsuchung durch Gottes Engel im Traum erlebte und er gehorchte.

Mittwoch, 16. Juni 2021

Gott erleben oder nur Glaubenssätze

 Vielleicht strebst du, gerecht und richtig zu leben, und Gottes Wahrheit bekanntzumachen. Das ist gut, aber die Menschen in deiner Umwelt werden Gottes Wahrheit nur erkennen, wenn sie Gottes Gnade und Liebe in dir sehen und spüren.

Du kannst tugendhaft leben und von Gottes Gnade und Liebe sprechen, aber wenn du Gottes Liebe nicht erlebst und genießt, werden andere nur religiöses Gerede hören.

Manche mögen deine Tugend respektieren, aber sie wird in ihren Herzen keine Sehnsucht nach Gottes Liebe wecken.

An dem letzten, dem großen Tag des Festes aber stand Jesus und rief und sprach: Wenn jemand dürstet, so komme er zu mir und trinke!

Wer an mich glaubt, wie die Schrift gesagt hat, aus seinem Leibe werden Ströme lebendigen Wassers fließen.

Dies aber sagte er von dem Geist, den die empfangen sollten, die an ihn glaubten; denn noch war der Geist nicht da, weil Jesus noch nicht verherrlicht worden war.
Johannes 7,37–39 ELB


Du kannst nur weitergeben, was du empfangen hast. Wenn du nur Glaubenssätze empfangen hast, kannst du nur Glaubenssätze weitergeben.

Leider gibt es in manchen Gemeinden viele, die mit Glaubenssätzen zufrieden sind, aber die Menschen in der Welt interessieren sich überhaupt nicht für Glaubenssätze. Viele hungern und dürsten nach einer Realität, die sie erleben können.

Gott hat seinen ewigen unendlich geliebten Sohn nicht in die Welt gesandt, nur eine Religion zu gründen. Willst du Gott erleben, wie die ersten Jünger des Herrn? Warum nicht?

Wir finden Vorbilde für unseren Glauben schon im Alten Testament.

Vor dem Sündenfall gingen Adam und Eva mit Gott im Garten spazieren.

Dann sehen wir Henoch.

Sein ganzes Leben führte Henoch in enger Gemeinschaft mit Gott. Er wurde 365 Jahre alt. Dann war er plötzlich nicht mehr da – Gott hatte ihn zu sich genommen!
1 Mose 5,23–24 HfA


Dieser Mann war sicher ein Glaubensheld in einer Bibelgeschichte, aber was hat das mit uns zu tun, mit ganz gewöhnlichen Christen?

Wer an mich glaubt, wie die Schrift gesagt hat, aus seinem Leibe werden Ströme lebendigen Wassers fließen.

Dies aber sagte er von dem Geist, den die empfangen sollten, die an ihn glaubten; denn noch war der Geist nicht da, weil Jesus noch nicht verherrlicht worden war.
Johannes 7,38–39 ELB


So beschreibt Jesus seine Absicht für ganz normale Christen, für uns. Wie kann das anders als ein überwältigender Segen sein? 

Wenn wir die Erfüllung mit dem Heiligen Geist nicht als eine dramatische Heimsuchung erleben, ist etwas tragisch schiefgegangen.

Aber für viele Christen ist die Erfüllung mit dem Heiligen Geist nur ein trockener Lehrsatz. Das kann nicht sein!


Dann sehen wir Abraham.

... Der Gott der Herrlichkeit erschien unserem Vater Abraham, als er in Mesopotamien war, ehe er in Haran wohnte,

und sprach zu ihm: »Geh aus deinem Land und aus deiner Verwandtschaft, und komm in das Land, das ich dir zeigen werde!«
Apostelgeschichte 7,2–3 ELB

Abraham kannte keine Lehrsätze. Er erlebte eine Heimsuchung von Gottes Herrlichkeit.

Wir dürfen die Lehren in der Bibel nicht wegwerfen und nur Erlebnisse suchen.

Aber so viele klammern sich fest an Geboten und Bibeltexten und haben Angst vor Heimsuchungen von Gott selbst. Das ist ein tragischer Fehler.

Wenn du an biblischen Gebote festklammern willst, dann kannst du diesen Bibelvers überlegen.

Und berauscht euch nicht mit Wein – das bringt nur Unheil –, sondern lasst euch erfüllen vom Geist: Epheser 5,18 ZB 2007

Trunkenheit ist eine dramatische Erfahrung, die negative Nachwirkungen hat, aber wenn du mit dem Heiligen Geist erfüllt bist, soll es auch eine dramatische Erfahrung sein, aber mit himmlischen Auswirkungen.

Gott will dich mit allerlei Segen überwältigen, weil er dich unermesslich liebt, und um durch dein Leben die Menschen um dich zu segnen.

Dienstag, 15. Juni 2021

Toten Aufrichten! Auch heute?

 Ich habe Gottes hörbare Stimme nur einmal gehört, und das war nicht mit meinen natürlichen Ohren, sondern in meinem Geist. Das heißt, es waren nicht nur Gedanken, sondern eine Stimme.

Eigentlich war es nicht nur eine Stimme, sondern ein paar Stimmen, die zusammen sprachen. Ich vermute, es waren der Vater, der Sohn und der Heilige Geist. Die Stimmen waren nicht laut aber sehr klar.

„Tell the church: Heal the sick, raise the dead.“ „Sprich zu der Gemeinde: Heilt die Kranken, weckt die Toten auf“

Wenn Gott spricht, kann er unsere Traditionen infrage stellen. Er kann uns herausfordern, unsere Sichtweise zu ändern, aber er wird die Heilige Schrift niemals widersprechen.


Die Glaubenden aber werde ich durch folgende Wunder bestätigen: In meinem Namen werden sie Dämonen austreiben und in unbekannten Sprachen reden.

Gefährliche Schlangen und tödliches Gift werden ihnen nicht schaden, und Kranke, denen sie die Hände auflegen, werden gesund.«
Markus 16,17–18 HfA

Wer soll diese Wunderwerke freisetzen? Nur die Apostel? Nur die Christen im Neuen Testament?

Nein. „Die Glaubenden.“

Diese Zeichen aber werden denen folgen, die glauben: In meinem Namen werden sie Dämonen austreiben; sie werden in neuen Sprachen reden; … Markus 16,17 ELB

Im Neuen Testament  haben nur Jesus und die Apostel die Toten zum Leben zurückgebracht.

Aber Jesus hat uns ein Blankoscheck für alle Zeiten gegeben.


Wahrlich, wahrlich, ich sage euch: Wer an mich glaubt, der wird auch die Werke tun, die ich tue, und wird größere als diese tun, weil ich zum Vater gehe. Johannes 14,12 ELB

Ich war jahrelang in einer Pfingstgemeinde, wo ich Wunderheilungen gesehen und auch erlebt habe. Die Christen in dieser Gemeinde erzählten von einem Wunder in einem Gottesdienst in dieser Gemeinde, wo ich leider nicht anwesend war.

Ein Mann im Gottesdienst und hatte einen Herzinfarkt und er starb auf der Stelle. Eine Krankenschwester im Gottesdienst bestätigte, dass der Mann tot war. Der Prediger betete und befahl dem Toten, zurück zum Leben zu kommen, und er kam zurück.  

Der Pastor war als Kind in einer Gemeinde in England, wo Smith Wigglesworth predigte. Smith Wigglesworth hat mehrmals durch seine Glaubensgabe Toten zum Leben zurückgebracht.

Wir können aus uns selbst kein Wunder werken, aber Gott hat uns seinen Heiligen Geist gegeben, genau wie im Neuen Testament.

Hat Jesus toten aufgerichtet? Sicher. Haben Petrus und Paulus Toten aufgerichtet? Laut Bibel, ja.

Sollen Christen dieselben Werke tun? Laut Jesus, ja.


Wahrlich, wahrlich, ich sage euch: Wer an mich glaubt, der wird auch die Werke tun, die ich tue, und wird größere als diese tun, weil ich zum Vater gehe.
Johannes 14,12 ELB


Diese Aussage von Jesus ist unbefristet. Jesus hat kein Wort von einem Sonderangebot gesprochen.

Sonntag, 13. Juni 2021

Deine Zeit Kommt!

Bist du seit langem gläubig? Liest du die wunderbaren Verheißungen von Fruchtbarkeit in der Bibel? Bist du erfüllt und zufrieden, oder ist dein christliches Leben nur eine religiöse Routine?

Vielleicht hast du schon aus der religiösen Routine ausgebrochen, aber du kannst keine Frucht sehen. Du liebst Gott und du hast eine enge Freundschaft mit Jesus.

Du willst Jünger für Jesus gewinnen. Du willst die Hände auf Kranken legen, und Wunderheilungen sehen. Vielleicht liebst du Jesus, aber du hast bis jetzt keine Wunderheilung erhalten, obwohl du unbedingt Heilung brauchst.

Du liebst Gott und dein Gottesvertrauen ist echt und stark, aber deine erhofften Wunder erscheinen nicht. Und du brauchst diese Wunder, weil du von Krankheit behindert bist, weil deine Angehörigen noch nicht gläubig sind, oder weil du mit finanziellen Problemen ringen musst.

In dem Lukasevangelium finden wir eine betagte Frau, die jahrzehntelang Gott mit einem treuen Herz diente. Sie hatte seit ihrer Hochzeit für Kinder gebetet, aber sie bekam kein einziges Baby. Trotzdem wurde sie nie verbittert.

Hatte Gott sie im Stich gelassen? Keineswegs. Gott hatte einen wunderbaren Plan. Sie sollte ein Wunder erleben, aber ohne die langen Jahre der Enttäuschung konnte Gott dieses Wunder nicht zustande bringen.

Ihr Mann Zacharias war ein Priester, der im Tempel diente, als ein Engel des Herrn erschien, und eine erstaunliche Botschaft mitteilte.

Doch der Engel sagte zu ihm: »Fürchte dich nicht, Zacharias! Gott hat dein Gebet erhört. Deine Frau Elisabeth wird bald einen Sohn bekommen, den sollst du Johannes nennen! Lukas 1,13 HfA

Elisabeth sollte die Mutter von Johannes dem Täufer sein, der als großer Prophet das Kommen von Gottes Sohn ankündigen würde.

Überall in dieser chaotischen Welt gibt es treue Jünger des Herrn, die das zweite Kommen von Jesus erwarten. 

Manche sind bekannte Propheten, gute Pastoren, oder bekannte Evangelisten, aber es gibt auch viele unbekannte Heiligen, die frustriert sind, weil ihre Gebete scheinbar noch nicht erhört sind.

Bist du so einer? 

Fasse Mut. Gott hat dich nicht vergessen. Gott hat eine spirituelle Armee vorbereitet, die er in der großen Endzeit Erweckung freisetzen wird. Halte fest an deine Hoffnung. Deine Zeit kommt.

  • Ich betete jahrelang und Gott heilte meine Depression.

  • Ich betete jahrelang und Gott hat meine Eltern auf ihrem Sterbebett errettet.

  • Ich betete jahrelang und …. ich bin nicht enttäuscht.

Sei fröhlich, du Unfruchtbare, auch wenn du nie ein Kind geboren hast! Juble und jauchze, du Kinderlose! Denn du, die du allein bist, wirst mehr Kinder haben als eine verheiratete Frau. Jesaja 54,1 HfA

Samstag, 12. Juni 2021

Umweltkrise, Gottes Ausweg

Gott liebt Musik. Er hat die Musik erfunden. Gott liebt auch dich. Er hat dich vor der Erschaffung der Welt geplant.

Gott möchte, dass alles in der Schöpfung wie wunderschöne Kunst leuchtet und wie köstliche Musik erklingt.

Wir sehen diese herrliche Schönheit in der Natur. Die Dichter und Künstler der Romantik haben diese Schönheit gefeiert.

Diese Schönheit ist noch zu sehen, aber wir sehen auch, wie wir Menschen die Natur verderben. Mitten im Pazifischen Ozean liegt ein riesiger Müllhaufen. Delfine fressen Plastiktüten und ersticken daran.

Gott hat uns schöne Mohnblumen gegeben, und wir haben wirksame Schmerzmittel davon gemacht. Das beste Schmerzmittel für sterbende Krebspatienten ist Heroin, aber leider wird diese sehr gute Medizin tragisch missbraucht.

Gott hat uns als sexuelle Wesen kreiert, nicht nur um Kinder zu erzeugen, sondern damit wir Liebe, Gemeinschaft, Genuss und Freude haben sollen, aber was sehen wir in der Welt? Pornosucht, Menschenhandel, Vergewaltigung und Zwangsprostitution.

Gott hat uns unterschiedlich gemacht. Wer kann rennen oder tanzen wie die schwarzen Afrikaner? Aber wir haben unsere Unterschiede so missverstanden, dass grausamer Hass und Rassismus die Menschheit ruiniert.

Gott hat uns als spirituelle Wesen geschaffen, damit wir als sein eigenes Ebenbild mit Ihm ewig leben, aber wir haben unsere Spiritualität verdorben. Wir sehen überall grausame Religion und Hexerei. 

Gottes beobachtet das alles und er leidet.

Die Schöpfung selbst leidet, weil wir Menschen als Verwalter der Natur versagt haben.

Und Gott schuf den Menschen in seinem Bild, im Bild Gottes schuf er ihn; als Mann und Frau schuf er sie.

Und Gott segnete sie; und Gott sprach zu ihnen: Seid fruchtbar und mehrt euch und füllt die Erde und macht sie euch untertan; und herrscht über die Fische im Meer und über die Vögel des Himmels und über alles Lebendige, das sich regt auf der Erde!
1 Mose 1,27–28 SLT

Das war am Anfang, aber viele Jahre nachher hat der Apostel Paulus geschrieben.

Die Schöpfung ist nämlich der Vergänglichkeit unterworfen, nicht freiwillig, sondern durch den, der sie unterworfen hat, auf Hoffnung hin,

dass auch die Schöpfung selbst befreit werden soll von der Knechtschaft der Sterblichkeit zur Freiheit der Herrlichkeit der Kinder Gottes.

Denn wir wissen, dass die ganze Schöpfung mitseufzt und mit in Wehen liegt bis jetzt;
Röm 8,20–22 SLT

Viele sehen heute, wie unser Planet verdorben ist. Unsere Existenz ist bedroht. Sie wollen durch politische Aktion unseren Planeten retten. Ohne Gott wäre das der einzige Weg.

Sie verstehen, dass das Schicksal des Planeten untrennbar mit der Menschheit verbunden ist, aber sie verstehen nicht, dass unsere Menschlichkeit und unsere Existenz ohne Gott keine Zukunft hat.

Die Natur ist verdorben, weil wir Menschen verdorben sind. Gott hat uns nicht so gemacht. Wir haben Gottes Schöpfung verdorben. Nur mit Gott können wir den Ausweg finden.

Freitag, 11. Juni 2021

Schränke Gott nicht ein!

 Eine Frau hatte ihr Augenlicht verloren. Ihre Augen waren schwer verletzt und kein Arzt konnte ihr helfen. Sie besuchte einen Gottesdienst, in dem der Prediger für Heilung betete.

Sie begann wieder zu sehen und war begeistert, aber als sie ihre wunderbare Nachricht mit ihrer Familie teilte, wollten diese nicht glauben, obwohl sie deutlich beobachteten, wie sie sehen konnte.
Dann begann sie, an sich selbst zu zweifeln, und nach kurzer Zeit konnte sie nicht mehr sehen.

Gott will uns unfassbar segnen, aber oft wollen wir nicht daran glauben. Ein negativer Gedanke ist in unserer Denkweise fest verwurzelt.

„Es ist zu schön, um wahr zu sein.“ Mit diesem Gedanken blockieren wir oft die wunderbaren Gaben, die Gott uns schenken möchte.


Nachdem Jesus am Kreuz gestorben war, waren die Jünger traumatisiert. Sie hatten geglaubt, dass Jesus als Messias Israel von römischer Besatzung befreien würde, und dann war er gestorben.

Es war angeblich zu schön, um wahr zu sein. Die Zeit für Israel war noch nicht gekommen, aber Gott hatte noch bessere Pläne für seine Jünger.

Da fragten ihn die, welche zusammengekommen waren, und sprachen: Herr, stellst du in dieser Zeit für Israel die Königsherrschaft wieder her?

Er aber sprach zu ihnen: Es ist nicht eure Sache, die Zeiten oder Zeitpunkte zu kennen, die der Vater in seiner eigenen Vollmacht festgesetzt hat;

sondern ihr werdet Kraft empfangen, wenn der Heilige Geist auf euch gekommen ist, und ihr werdet meine Zeugen sein in Jerusalem und in ganz Judäa und Samaria und bis an das Ende der Erde!
Apostelgeschichte 1,6–8 Schlachter 2000


Gott sei Dank haben die Jünger geglaubt. Wie lesen in der Apostelgeschichte, wie die Jünger mit derselben wunder-wirkenden Kraft gedient haben, wie Jesus selbst vor seinem Tod am Kreuz.

Dann sehen wir im Markusevangelium, wie Jesus seine Jünger ermächtigt und bevollmächtigt, seinen wundertätigen Dienst fortzusetzen. Galt das nur für die Apostel? Nein. Es war für alle, die glaubten.

Diese Zeichen aber werden denen folgen, die glauben: In meinem Namen werden sie Dämonen austreiben; sie werden in neuen Sprachen reden;

werden Schlangen aufheben, und wenn sie etwas Tödliches trinken, wird es ihnen nicht schaden; Schwachen werden sie die Hände auflegen, und sie werden sich wohl befinden.
Markus 16,17–18 ELB


Aber manche Christen wollen nicht glauben, das diese Verheißung immer noch für unsere Zeit gilt.

Manche zweifeln, ob diese Passage zu dem Markusevangelium wirklich gehört, weil es vielleicht nicht von Markus selbst nicht geschrieben wurde.

Es ist möglich, dass Markus diese letzte Passage nicht schrieb. Na und!
Die ersten fünf Bücher der Bibel sind der Urheberschaft von Mose selbst zugeschrieben, aber das letzte Kapitel von 5. Mose wurde offensichtlich nicht von Mose geschrieben.

Und Mose, der Knecht des HERRN, starb dort im Land Moab nach dem Wort des HERRN. Deuteronomium 34,5 ELB

Als ich diesen Vers las, brach ich in Tränen aus. Das ist für mich nicht normal. Der Heilige Geist hat mir auf diese Weise mitgeteilt, wie Gott selbst sich fühlte, als Mose sterben musste. Er wollte Mose noch viel mehr segnen.

Dann hörte ich die Stimme Gottes als einen deutlichen aber unhörbaren Gedanken.

„Bitte schränke Gott nicht ein.“

Bitte öffne dein Herz für viel mehr Segen und Wunder von Gott.

Donnerstag, 10. Juni 2021

Falsche Schuld.

Ein Mädchen wird als Kleinkind von ihrem Vater, Stiefvater oder Familienfreund sexuell verführt. Als Kleinkind wird sie angemacht und am Anfang versteht nichts von Sünde.

Ihre Familie ist christlich und der Mann überzeugt sie, diese süße Erfahrung sei echte Liebe.
Erst später lernt sie, das sei unangemessen und verboten.

Als Teenager in der Gemeinde lernt sie von sexuelle Sünde. Sie ist nicht mehr von dem Mann in der Familie sexuell aktiv, aber sie hat starke sexuelle Triebe und befriedigt sich selbst.

Dann sagt man in der Gemeinde, Selbstbefriedigung sei Sünde, weil es angeblich Unzucht sei.

Sie fühlt sich von Scham und Schuldgefühlen überwältigt, weil sie für ihre verbotene sexuelle Erfahrung mit dem geliebten Mann verantwortlich fühlt.

Dann versucht sie ihre sexuellen Triebe zu unterdrücken. Wenn ihre Sehnsucht fast unwiderstehlich  wird, befriedigt sie sich selbst und denkt dann, sie sei eine dreckige verdammte Sünderin, und sie hat furchtbare Angst, in die Hölle zu landen.

Ist dieses Mädchen oder junge Frau wirklich schuldig in Gottes Augen, oder geht es um falsche Schuld, Schuld in ihren eigenen Augen oder in den Augen der Seelsorger in der Gemeinde?

Wo finde ich eine Lehre in der Bibel, dass kleine Kinder für solche Sünde verantwortlich sind? Ich finde diese Lehre nicht.

Wo finde ich in der Bibel eine Lehre, dass Selbstbefriedigung in allen Umständen Unzucht sei? Das Thema wird in keinem Bibeltext erwähnt.

Warum soll ich ein solches unappetitliches Thema diskutieren? Ich will verstorbene Leben retten. Es gibt Opfer in solchen Situationen, die Prostituierten werden oder Selbstmord begehen.

Die Opfer von solchem Missbrauch sind nicht nur Mädchen, sondern auch Jungen.

Wenn dir Schuld auferlegt worden ist, mit Lehren, die nicht in der Bibel stehen, brauchst du diese Schuld nicht mehr zu tragen.

Als Jesus splitternackt am Kreuz hing, trug er deine Schuld aber auch deine Scham. Er trug nicht nur die Schuld für deine eigenen Sünden, sondern auch die Schuld von den Menschen, die dich missbrauchten, und die Schuld von den Menschen, die dir falsche Schuldgefühle auferlegen.

Wenn dieser Beitrag für dich persönlich relevant ist, bitte lass dich nicht mehr von falscher Schuld ruinieren.

Selbstbefriedigung ist leider oft mit Pornosucht und dreckigen Fantasien verwickelt, aber vielleicht oft auch nicht. 

Manche finden Selbstbefriedigung als eine Art Überdruckventil, das auch helfen kann, starke Versuchung zu widerstehen.

Bitte missverstehe mich nicht. Ich befürworte niemals Porno oder pornografische Gedanken.

Halte fest an Gottes Wort. Bitte Jesus um Hilfe. Er versteht dich liebt dich total, gerade wie du bist.

Nachdem wir durch den Glauben von unserer Schuld freigesprochen sind, haben wir Frieden mit Gott durch unseren Herrn Jesus Christus. Römer 5,1 HfA

Wer nun mit Jesus Christus verbunden ist, wird von Gott nicht mehr verurteilt.
Römer 8,1 HfA

Mittwoch, 9. Juni 2021

Empfange Gottes Segen

Gott will dich trösten und er will auch, dass du auch ein Tröster sein sollst.
Leider versagen wir oft.

Es gibt Menschen, die jahrelang andere trösten, aber sie lernen nie, Trost zu empfangen. 

Es gibt viele Seelsorger, die Burnout leiden oder ihren eigenen Glauben verlieren.

Es gibt Therapeuten, die Menschen aus ihrer Verzweiflung retten, aber sie töten sich selbst.

Mein Vater war ein sehr guter Psychiater. Ich bin Christen begegnet, die für seine Hilfe sehr dankbar waren, aber zu Hause war mein Vater launisch und oft angespannt. Er konnte Christen helfen, obwohl er selbst kein Christ war und er hatte seine eigenen Probleme. Gott sei Dank bekehrte sich mein Vater nicht lange vor seinem Tode.

Es gibt Christen, die mit Psychiatrie oder Psychologie nichts zu tun haben wollen, aber als junger Mann wurde ich in einer engstirnigen Gemeinde drangsaliert, und ich bin sehr dankbar für die psychiatrische Betreuung, die ich danach brauchte. Ich weiß, dass ich kein Einzelfall bin.

Leider gibt es auch viele Christen, die anderen helfen, aber ihre eigenen emotionellen Bedürfnisse vernachlässigen.

Es gibt einen prophetischen Prediger in Deutschland, der wie viele anderen Christen für eine große Erweckung betet. Viele Christen werden ermutigt, weil wir so lange auf diese große Erweckung warten.

Dieser Prediger fragte Gott, warum diese Erweckung noch nicht gekommen ist. Gottes Antwort war erstaunlich.

Die lang ersehnte Erweckung ist noch nicht gekommen, weil so viele Christen nie gelernt haben, sich selbst zu lieben.

Wir beten für Gottes überschwänglichen Trost, durch die Ausgießung des Heiligen Geistes, aber wir haben nie gelernt, Gottes Trost zu empfangen.

Es gibt so viele Christen, welche die Pflicht ernst nehmen, Gott zu lieben und ihre Mitmenschen zu lieben. Sie beten Gott an und dienen ihren Mitmenschen, aber sie bleiben innerlich trocken.
 
Was ist deine Ausgangsbasis, deine Pflicht, Gott zu lieben und anderen zu dienen, oder Gottes Gnade und Liebe für dich selbst zu empfangen?

Darin besteht die Liebe — nicht dass wir Gott geliebt haben, sondern dass er uns geliebt hat und seinen Sohn gesandt hat als Sühneopfer für unsere Sünden.
1. Johannes 4,10 Schlachter 2000

So oft bekehren sich Christen und sie verstehen, dass ihre Erlösung die freie Gabe Gottes ist. Wir können unsere Errettung nicht verdienen, sondern nur Gottes Gnade empfangen.

Die Grundlage unserer Beziehung zu Gott besteht darin, Gottes Liebe zu empfangen, nicht nur in unserer Bekehrung, sondern so lange wir auf dieser Erde sind und dann in aller Ewigkeit.


Gelobt sei der Gott und Vater unseres Herrn Jesus Christus, der Vater der Barmherzigkeit und Gott alles Trostes,

der uns tröstet in all unserer Bedrängnis, damit wir die trösten können, die in allerlei Bedrängnis sind, durch den Trost, mit dem wir selbst von Gott getröstet werden.
2. Korinther 1,3–4 Schlachter 2000

Montag, 7. Juni 2021

Gottes Geheimnisse für Dich

 Gott möchte dich auf eine Reise führen. 

 Er möchte dich mit Liebe begleiten. Er möchte dich in dein eigenes Herz schauen lassen, aber nicht als strenger Richter, sondern als liebevoller Seelsorger oder Therapeut.

Manchmal haben wir Angst, in unser eigenes Herz zu schauen, weil dort Schuld und Schmerz verborgen sind, aber Gott sandte Jesus, um unsere Schuld und all unseren Schmerz am Kreuz zu tragen.

Reinige mich von meiner Schuld, dann bin ich wirklich rein; wasche meine Sünde ab, dann bin ich weißer als Schnee! Psalm 51,9 HfA

Eure Schuld und alle eure Sünden habe ich euch vergeben. Sie sind verschwunden wie Wolken, wie Nebelschwaden in der Sonne. Kommt zurück zu mir, denn ich habe euch erlöst!«
Jesaja 44,22 HfA


Aber Gott will nicht nur dein eigenes Herz offenbaren, sondern er will dich auch auf eine Reise begleiten, die in sein eigenes Herz führt. 

Er will dir sein eigenes Herz offenbaren und wunderbare Geheimnisse aus seinem eigenen Herz mitteilen.

Menschen, die den Herrn ernst nehmen, zieht er ins Vertrauen. Er lässt sie verstehen und erfahren, was sein Bund mit seinem Volk bedeutet. Psalm 25,14 HfA

Der HERR hält die Freundschaft denen, die ihm in Ehrfurcht begegnen. Er lässt sie wissen um seinen Bund. Psalm 25,14 Bruns

Das Geheimnis des HERRN ist für die, welche ihn fürchten, und seinen Bund lässt er sie erkennen.
Psalm 25,14 Schlachter 2000




Freitag, 4. Juni 2021

Wir Brauchen immer noch Geistesgaben

Warum brauchen wir immer noch heute die übernatürlichen Geistesgaben, die in dem Neuen Testament erscheinen?

Gott will auch noch heute übernatürlich heilen.

Warum heilte Jesus? Das Leiden der Kranken erregte so ein Mitgefühl in Jesus, dass ihm der Magen umdrehte. Er hat sich nie verändert. Gott ist Liebe. Er hat sich nie verändert.


Jesus Christus ist derselbe gestern und heute und auch in Ewigkeit!
Hebräer 13,8 Schlachter 2000

Wer an mich glaubt, der wird auch die Werke tun, die ich tue, und wird größere als diese tun, weil ich zum Vater gehe.
Joh 14,12 ELB


Wir brauchen die Heilungsgaben des Heiligen Geistes freizusetzen, weil Jesus das befohlen hat, weil er kranke Menschen liebt.

Wir brauchen die Gnadengabe, Geister zu unterscheiden. (1 Kor 12,9)

So viele Christen versuchen, Geister zu unterscheiden, aber nur aufgrund von Bibelwissen. Aber wie können wir einem psychisch kranken Menschen helfen, wenn wir nicht wissen, was die Ursache der Krankheit sein kann? Natürlich oder dämonisch?

  • Ist der Kranke dämonisiert, oder spielen Dämonen eine geringere Rolle?

  • Sollen wir um Wunderheilung beten, oder Dämonen austreiben?

  • Braucht diese Person Seelsorge oder Psychiatrie oder einfach nur Befreiung?

Bibelkenntnisse oder Psychologie können oft keine Antworten geben. Wir brauchen Offenbarung von dem Heiligen Geist.

Einmal wollte ich einer Person helfen, die eine giftige Überdosis genommen hatte. Ich betete stundenlang in mir unbekannten Sprachen vom Heiligen Geist. Gott griff ein und die Person erholte sich ohne Schaden.

Warum war das Sprachengebet notwendig und wirksam? Ich brauchte dringend ein Wunder von Gott, aber mein Glaube reichte nicht aus, um das notwendige Wunder zu bekommen.

Dabei hilft uns der Geist Gottes in all unseren Schwächen und Nöten. Wissen wir doch nicht einmal, wie wir beten sollen, damit es Gott gefällt! Deshalb tritt Gottes Geist für uns ein, er bittet für uns mit einem Seufzen, wie es sich nicht in Worte fassen lässt.

Und Gott, der unsere Herzen durch und durch kennt, weiß, was der Geist für uns betet. Denn im Gebet vertritt der Geist die Menschen, die zu Gott gehören, so wie Gott es möchte.
Römer 8,26–27 HfA


Paulus wollte im Gottesdienst nicht in Sprachen reden, sondern eher weissagen, damit die Gemeinde verstehen sollte, aber in seiner privaten Gebetszeit war es ganz anders.

Ich bin Gott dankbar, dass ich mehr als ihr alle in unbekannten Sprachen rede! 1. Korinther 14,18 HfA

Donnerstag, 3. Juni 2021

Gott Liebt Verletzte Seelen

Gott ist vollkommen, und du bist nicht vollkommen. Auf dieser Erde wirst du nie vollkommen sein, aber Gott liebt dich in deiner Unvollkommenheit.

Einst war ich in einem Gottesdienst.

Der Pastor, der jetzt im Himmel ist, sagte nach der Predigt, wir dürfen nach vorne kommen. Wer Heilung braucht, kann auf der linken Seite nach vorne kommen. Da wird einer von dem Heilungsteam für sie beten. Wer ein persönliches Wort von Gott hören will, darf auf der rechten Seite nach vorne kommen.

Ich wollte von Gott hören, und ich ging nach rechts. Ein eigenartiger Mann fragte mich, ob ich von Gott hören wolle, und ich antwortete ja.

Dann beschrieb er eine Vision, die er für mich sah.

Er sah einen Hügel. Auf dem Gipfel stand ein Baum, hinter dem die Sonne aufging.

Ungefähr neun Monate danach landete ich mit meiner Frau um sechs Uhr am 25. Dezember in Frankfurt Flughafen. Ein älterer Mann mit seiner Frau, die ich nicht kannte, holte uns ab und sie fuhren uns zu seinem Haus im Taunus Gebirge. 

Da waren die Hügel mit Tannenbäumen bedeckt und die Sonne ging auf. Die Vision dieses Mannes im Gottesdienst traf zu.

Gott liebt sehr unvollkommene Menschen wie mich und dich. Er gebraucht sehr unvollkommene und oft seelisch verletzte Menschen, um seine liebevollen Pläne zu verkünden.

Als Jesus seinen Dienst als Wanderprediger begann, war die erste Person, die für ihn missionierte, eine Frau, die kein hohes Ansehen im Dorf hatte.

Jesus war auf dem Weg von Juda nach Galiläa. Er hielt an einem Brunnen in Samaria an und hatte Durst.

Dort sprach er mit einer Frau. Zu dieser Zeit war es sehr unanständig für einen Rabbiner, allein mit einer Frau zu sprechen, aber Jesus war nie konventionell.

Nach einem kurzen Gespräch sagte Jesus:

Jesus entgegnete: »Geh und ruf deinen Mann. Dann kommt beide hierher!«

»Ich bin nicht verheiratet«, wandte die Frau ein. »Das stimmt«, erwiderte Jesus, »verheiratet bist du nicht.

Fünf Männer hast du gehabt, und der, mit dem du jetzt zusammenlebst, ist nicht dein Mann. Da hast du die Wahrheit gesagt.«
Johannes 4,16–18 HfA

Jesus liebt die unanständigen und seelisch verletzten Menschen, Menschen, die in manchen Kirchen oft verachtet sind.

Dann ging das Gespräch weiter.

Da sagte die Frau zu ihm: „Ich weiß, dass der Messias kommt, der Christus genannt wird. Wenn er kommt, wird er uns alles verkündigen.“

Da sagte Jesus zu ihr: „Ich bin es, der mit dir redet.“
Johannes 4,25–26 Bruns

Da ließ die Frau ihren Krug stehen, eilte in die Stadt und rief den Menschen zu:

„Kommt doch, seht einen Menschen, der mir alles gesagt hat, was ich getan habe! Sollte es der Messias sein?“

Und sie kamen aus der Stadt zu ihm hinaus.
Johannes 4,28–30 Bruns

Ist dein Leben ein Durcheinander? Kein Problem für Jesus.

Musst du warten, bis dein Leben in Ordnung ist, bevor du die gute Nachricht von Jesus verkünden darfst? Nein! Nein! Nein!


 

Montag, 31. Mai 2021

Heilung für Verletzte Seelen

Nur Jesus versteht die Verletzungen in deiner Seele. Nur Gott kann dein Herz heilen. Jesus wurde als Kind verachtet und dem Spott seiner Nachbarn ausgesetzt, weil er vor der Hochzeit seiner Eltern empfangen wurde.

Haben Maria und Josef allen erklärt, dass Gott der eigentliche Vater ihres Sohns war? Stell dir vor, wenn jemand so was sagen würde. Heute würden sie in einer Klinik landen.

Als die Hirten den neugeborenen Jesus in Bethlehem besuchten, beteten sie Gottes Sohn an. Das war für Maria eine Bestätigung der ihr von Gott gegebenen Offenbarung, aber sie teilte ihre Gedanken mit anderen nicht, außer vielleicht mit Josef.

Maria aber bewahrte all das Gehörte in ihrem Herzen und dachte viel darüber nach. Lukas 2,19 GN

Bist du oft missverstanden? Von klein auf wurde Jesus missverstanden und missachtet. Du brauchst Hilfe, aber sei bitte vorsichtig. Nicht alle können dich verstehen oder dir helfen.

Dann kommst du in eine fromme bibeltreue Gemeinde. Sie lehren, dass die Psychologie von geistigen Störungen alles weltliche Irrlehre sei. Die Ursache aller deinen Problemen sei einfach deine Sünde.

Stimmt das? Jesus musste viel leiden, obwohl er keine Sünde hatte.

Unsere Verletzungen und Störungen können von unseren eigenen Sünden kommen, aber sie können auch oft von Missbrauch kommen, den du erlebt hast, d.h. von den Sünden anderer, Sünden gegen dich.

Keiner von uns ist ohne Sünde. Auch die Christen, die dich zurechtweisen wollen.

Wenn wir sagen, dass wir keine Sünde haben, betrügen wir uns selbst, und die Wahrheit ist nicht in uns.

Wenn wir unsere Sünden bekennen, ist er treu und gerecht, dass er uns die Sünden vergibt und uns reinigt von jeder Ungerechtigkeit.
1. Johannes 1,8–9 ELB


Aber es ist nutzlos, nur unsere äußerlichen Handlungen zu bekennen und zu ändern, wenn unsere Vergehen aus einer verdorbenen oder verletzten Seele kommen.

Brüder, wenn auch ein Mensch von einem Fehltritt übereilt wird, so bringt ihr, die Geistlichen, einen solchen im Geist der Sanftmut wieder zurecht. Und dabei gib auf dich selbst acht, dass nicht auch du versucht wirst! Galater 6,1 ELB

Wer mit Sanftmut jemanden zurechtweist, muss verstehen, dass nur Gott eine verletzte Seele heilen kann. Nur Gott kann ein verdorbenes Herz heilen.

Jesus hatte schwierige Probleme mit den Pharisäern. Die Pharisäer waren gesetzlich. Sie fokussierten auf das äußerliche Benehmen, anstatt zu verstehen, dass Gott vorerst um unser Herz und unsere Seele kümmert.

Viele strengen Christen heute machen ähnliche Fehler. Sie quälen schwache Christen mit harscher Kritik oder sie quälen sich selbst mit Schuldkomplexen.


Wehe euch, ihr Schriftgelehrten und Pharisäer, ihr Heuchler, dass ihr das Äußere des Bechers und der Schüssel reinigt, inwendig aber sind sie voller Raub und Unmäßigkeit!
 
Du blinder Pharisäer, reinige zuerst das Inwendige des Bechers und der Schüssel, damit auch ihr Äußeres rein werde! Matthäus 23,25–26 Schlachter 2000

Wenn du Seelsorge oder Therapie brauchst, und in deiner Gemeinde nur von Regeln und Bibeltexten die Rede ist, musst du anderswo Hilfe suchen. 

Er heilt, die zerbrochenen Herzens sind, er verbindet ihre Wunden. Psalm 147,3 ELB

Samstag, 29. Mai 2021

Initiative Freisetzen mit Gottes Führung

Wer ist am Steuer deines Lebens. Als Christen sollen wir die Führung unseres Lebens Jesus übergeben. Jesus starb, um uns von unserer Ichbezogenheit zu retten.

Nicht jeder, der zu mir sagt: Herr, Herr! wird in das Reich der Himmel eingehen, sondern wer den Willen meines Vaters im Himmel tut. Matthäus 7,21 Schlachter 2000

Wer meine Gebote annimmt und danach lebt, der liebt mich wirklich. Und wer mich liebt, den wird mein Vater lieben. Auch ich werde ihn lieben und mich ihm zu erkennen geben.«
Joh 14,21 HfA


Wenn du Jesus vom ganzen Herzen liebst, wirst du Ihm die Führung deines Lebens übergeben.

Darum lebe nicht mehr ich, sondern Christus lebt in mir! Mein vergängliches Leben auf dieser Erde lebe ich im Glauben an Jesus Christus, den Sohn Gottes, der mich geliebt und sein Leben für mich gegeben hat. Galater 2,20 HfA

Stell dir vor, dein Leben ist ein Auto. Wer soll am Steuer sein, du oder Jesus? Natürlich Jesus. Aber wirklich?

Stell dir vor, Jesus sitzt am Steuer und du sitzt nur als Passagier. Stimmt das?

Gott will keine Passagiere haben, und auch keine Marionetten oder Roboter, sondern Jünger.

Wenn Gott alles kontrolliert und vollbringt, brauchen wir keine Weisheit. Ein Passagier braucht keine Weisheit und eine Marionette auch nicht.

Wer ist ein Jünger? Jemand der sein Leben lang immer etwas Neues lernt. Jesus ist unser Lehrer, der uns immer unterrichten will. Als unser Schöpfer, hat Er Fähigkeiten gegeben, und er gibt uns die Freiheit, unsere Fähigkeiten kreativ auszuüben.

Wo finden wir diese Wahrheit in der Bibel?

Vor dem Sündenfall sehen wir Gottes Absicht für uns.

Und Gott der HERR bildete aus dem Erdboden alle Tiere des Feldes und alle Vögel des Himmels und brachte sie zu dem Menschen, um zu sehen, wie er sie nennen würde, und damit jedes lebendige Wesen den Namen trage, den der Mensch ihm gebe. 1 Mose 2,19 Schlachter 2000

Wow! Das ist radikal. Nicht Gott, sondern der Mensch gab den Tieren ihren Namen. Adam war kein Roboter, sondern eine Person, das Ebenbild Gottes. Gott trifft freie kreative Entscheidungen und der Mensch trifft auch freie kreative Entscheidungen!

Da sehen wir keinen spirituellen Roboter, sondern jemand, der mit Gottes Führung wichtige Entscheidungen trifft. Gott will Söhne und Töchter haben, die lernen, mit Weisheit von Gott, gute Entscheidungen zu treffen, und auch von ihren Fehlern zu lernen.

Wenn es aber jemand unter euch an Weisheit mangelt, so erbitte er sie von Gott, der allen gern und ohne Vorwurf gibt, so wird sie ihm gegeben werden. Jakobus 1,5 Schlachter 2000

Wir sehen dieselbe Lehre in dem Gleichnis der Talente.

„Es wird dann so sein wie in folgendem Gleichnis: Ein Mensch reiste ins Ausland. Darum rief er seine Leute und übergab ihnen sein ganzes Vermögen.

Dem einen gab er fünf Talente, dem anderen zwei, dem dritten eines, jedem nach seiner Tüchtigkeit. Dann reiste er ab.

Der Mann, der die fünf Talente bekommen hatte, legte sie sofort gut an und gewann dadurch andere fünf dazu.

Genauso der, der die zwei bekommen hatte, gewann zwei andere dazu.
Matthäus 25,14–17 Bruns


Gott will, dass wir Ihm die Führung unseres Lebens übergeben, aber zu diesem neuen Leben gehört Initiative und Kreativität, aktive Partnerschaft mit dem Heiligen Geist.

Freitag, 28. Mai 2021

Echte Freiheit mit Gottes Weisheit

Bist du am Steuer deines Lebens, oder bist du eher wie einer, der dich in einem Boot strapazierst, vorwärts zu rudern?

Was ist dein Ziel im Leben?
Hast du langfristige Ziele, oder eine Berufung, die in deinem Verstand klar und deutlich ist?

Oder ist dein tägliches Leben von Pflichten beherrscht, die dir oft von anderen auferlegt sind? Ohne Gottes Weisheit kommst du nicht weit voran.

Bist du am Steuer deines Lebens, oder bist du eher wie einer, der dich in einem Boot strapazierst, vorwärts zu rudern?

Aber manche frommen Christen werden vielleicht einwenden, du sollst nie der Steuermann sein. Jesus ist dein Kapitän und du musst nur gehorsam rudern.

Aber wir sind nicht berufen, wie Roboter oder getriebene Sklaven uns zu unterwerfen.

Christus hat uns befreit, damit wir als Befreite leben. Bleibt also standhaft und lasst euch nicht wieder in ein Sklavenjoch spannen! Galater 5,1 NeÜ

Aber diese Freiheit bedeutet nicht, dass du ichbezogen leben sollst. Ein solches Leben ist bedeutungslos. Du hast eine hohe Bestimmung, an dem wunderbaren Plan Gottes teilzunehmen.

Aber wie kannst du Gottes Plan und Gottes Führung für dein Leben erkennen? Wir alle haben dieselbe Bibel. Das ist Gottes Anweisungshandbuch.

Darum geht zu allen Völkern und macht die Menschen zu meinen Jüngern…. Matthäus 28,19 NeÜ

Aber wie soll gerade ich an dieser Mission teilnehmen? Was ist deine Rolle in Gottes Plan?

Ich war Sprachlehrer und bin jetzt Rentner, aber ich bin immer noch in Gottes Mission aktiv. Ich lese, studiere, bete und schreibe Blogs.

John Wesley und Charles Spurgeon waren wunderbare Prediger. Sie hatten dieselbe Bibel, aber sie missionierten ganz anders. John Wesley war Wanderprediger und Charles Spurgeon war Pastor einer großen Baptistenkirche in London.

In einer Fußballmannschaft sind nicht alle Torhüter und nicht alle Stürmer. Einige sind auch Physiotherapeuten, Busfahrer oder Manager. Ein Sportverein braucht auch Buchhalter, Platzwarte und Sicherheitspersonal.

Als Christen sind wir in Gottes Team. Dein Manager ist nicht in erster Linie dein Pastor, sondern Jesus selbst.

Der Dieb kommt nur, um zu stehlen und zu schlachten und zu verderben. Ich bin gekommen, damit sie Leben haben und es in Überfluss haben.

Ich bin der gute Hirte; der gute Hirte lässt sein Leben für die Schafe.
Johannes 10,10–11 ELB

Um Jesus zu folgen, brauchen wir Weisheit von Gott selbst, Stunde für Stunde.

Wenn es aber jemand unter euch an Weisheit mangelt, so erbitte er sie von Gott, der allen gern und ohne Vorwurf gibt, so wird sie ihm gegeben werden.
Jakobus 1,5 Schlachter 2000

Wir alle haben Fragen, die wir nur mit Gottes Weisheit beantworten können. Diese Fragen sind oft lebenswichtig.

  • „Wie sehe ich meine Situation jetzt? Lieber Gott. Wie siehst du meine Situation jetzt?“

  • „Ich sehe auf dem Bildschirm meines Geistes eine Szene aus meiner Vergangenheit, eine ziemlich klare Erinnerung. Sie kommt mir plötzlich in den Sinn, ohne Bezug zu meiner gegenwärtigen Situation. Was hat sie zu bedeuten? Sehe ich eine Person? Wie sollte ich für diese Person beten?“

  • „Mein Bruder ist seit Jahren geisteskrank. Wie soll ich für ihn beten?“


Dabei steht uns der Geist Gottes bei und nimmt sich unserer Schwachheit an. 

Denn wie und was wir beten sollen, wissen wir selbst nicht; aber der Geist Gottes tritt für uns ein mit seufzendem Flehen, das sich nicht in Worte fassen lässt. Römer 8,26 Bruns

Gott hat uns seinen Heiligen Geist gegeben, der uns als Tröster und Wegweiser helfen will. Wenn wir diese Hilfe nicht haben, ist die Bibel nur ein trockenes religiöses Handbuch für uns.

Mittwoch, 26. Mai 2021

Gottes Pläne für die Jugend

In vielen Gemeinden sehen wir fast nur ältere Menschen oder vielleicht ein paar Kinder. Wo sind die jungen Erwachsenen?

Viele gehen von Gott weg, einige als Teenager und andere in ihren 20ern.

Das ist nichts ganz Neues. Jesus erzählte von dem verlorenen Sohn.

Als Großvater frage ich mich manchmal, was ich schief gemacht habe.

Im Gleichnis vom verlorenen Sohn war der Vater vollkommen liebevoll und unbefleckt, wie Gott selbst, aber ich muss mit Scham anerkennen, dass ich kein vollkommener Heiliger bin.

Als meine Kinder klein waren, war ich oft gesetzlich oder von meinen persönlichen Problemen überwältigt.

Schritt für Schritt musste ich lernen, meine Fehler zu erkennen und Gottes Wege besser zu verstehen, aber in der Zwischenzeit waren meine Kinder oft frustriert wegen meiner Fehler.

Gott sei Dank bin ich belehrbar und meine erwachsenen Kinder erkennen das jetzt.

Wenn Du lehrbare Teenager oder erwachsene Kinder haben willst, musst Du selbst lehrbar sein. 

Nichts ist für Teenager abstoßender als Eltern und ältere Menschen, die rechthaberisch und unflexibel sind.

In der alten christlichen Kultur sollten die Priester, Pastoren und Eltern immer total recht haben. Richtig war richtig und falsch war falsch. Prediger und Eltern sollten angeblich alles wissen und immer in allem besser verstehen.

Aber diese Tradition funktioniert nicht mehr.
Die Welt hat sich radikal verändert. Menschen mit alten Denkweisen verkraften die neue Realität nicht mehr.

Sollen wir Heiligkeit und Gerechtigkeit einfach über Bord werfen? Viele tun das, aber Gott hat sich nicht verändert.

Jesus ist unser Wegweiser und immer bereit, unsere Probleme zu lösen. Wie erscheint Jesus in der Bibel?

Durch Mose gab uns Gott das Gesetz mit seinen Forderungen, aber nun ist uns durch Jesus Christus seine Gnade und Wahrheit begegnet. Johannes 1,17 HfA

Gottes Wahrheit ist ewig. Jesus selbst ist Gottes Wahrheit.

Jesus sagte zu ihm: Ich bin der Weg und die Wahrheit und das Leben; niemand kommt zum Vater außer durch mich. Joh 14,6 EIN

Gottes Wahrheit ist unverzichtbar, aber Jesus offenbarte zuerst die Gnade und erst dann die Wahrheit. 

Jesus trat als Wanderprediger auf, der Gottes Gnade durch Freundlichkeit und wundersame Heilungen demonstrierte.

Erst später enthüllte er seine wahre Identität, dass er Gottes Sohn ist.

Wir brauchen Gottes Gnade und Weisheit, damit wir verstehen können, wie wir Gottes Wahrheit in neuen Situationen umsetzen können.

Wenn es jemandem von euch an Weisheit mangelt zu entscheiden, was in einer bestimmten Angelegenheit zu tun ist, soll er Gott darum bitten, und Gott wird sie ihm geben. 

Ihr wisst doch, dass er niemandem sein Unvermögen vorwirft und dass er jeden reich beschenkt. Jakobus 1,5 HfA

Aber Gott selbst ist am Werk. Kürzlich hat eine Umfrage in Deutschland ergeben, dass die junge Altersgruppe, also die unter 30-Jährigen, gläubiger sind als ältere Altersgruppen.

Aber wir älteren Christen müssen lernen, eine andere christliche Kultur zu akzeptieren, weil Gott selbst sich bei jungen Menschen anders ausdrückt als bei uns.


Denkt nicht an das Frühere, und auf das Vergangene achtet nicht!

Siehe, ich wirke Neues! Jetzt sprosst es auf. Erkennt ihr es nicht? Ja, ich lege durch die Wüste einen Weg, Ströme durch die Einöde.
Jesaja 43,18–19 ELB

Für viele ältere Christen erscheint die heutige Kultur wie eine Wüste, wo nichts gedeihen kann, aber Gott hat wunderbare Pläne für die neue Generation.


Christliche Liebe

Wer Jesus liebt und ihm die Führung seines Lebens anvertraut, ist ein Sohn oder eine Tochter Gottes.

Denn Gott hat die Menschen so sehr geliebt, dass er seinen einzigen Sohn für sie hergab. Jeder, der an ihn glaubt, wird nicht zugrunde gehen, sondern das ewige Leben haben. Joh 3,16 HfA

Gott aber beweist seine Liebe zu uns dadurch, dass Christus für uns gestorben ist, als wir noch Sünder waren.
Römer 5,8 SCL

Wie kannst du erkennen, dass du ein Kind Gottes bist?

  • Deine Sünden sind vergeben. Du kannst nicht mehr deine Sünde genießen.

  • Du hast eine neue Sichtweise im Leben, die von Hoffnung und Nächstenliebe geprägt ist.

Meine Freunde! Lasst uns einander lieben, denn die Liebe kommt von Gott. Wer liebt, ist ein Kind Gottes und kennt Gott.

Wer aber nicht liebt, der kennt Gott nicht; denn Gott ist Liebe.
1. Joh 4,7–8 HfA


Ich bin charismatisch. Ich gehöre nicht zu Gottes Pfingstlernpartei, sondern zu Gottes Familie.

Vergesst nicht, dass Gott selbst uns aufgetragen hat: Wer Gott liebt, der muss auch seinen Bruder und seine Schwester lieben. 1. Johannes 4,21 HfA

Wenn du Jesus vom Herzen vertraust, gehörst du zu Gottes himmlischer Familie.

Es gibt verschiedene Konfessionen und tausende von Kirchen hier auf der Erde, aber Gott hat nur eine Familie. Es geht nicht darum, wer recht hat, sondern ob jemand Jesus als Retter und Herrn anerkennt.

Liebst du Jesus? Dann ist dein Kolleg dein Bruder, wenn er Jesus liebt, egal zu welcher Konfession er gehört.


Leider ist es oft nicht einfach, die Gemeinschaft mit anderen Christen zu genießen, aber wenn dein Kolleg oder Nachbar rechthaberisch oder gesetzlich ist, kannst du für ihn beten.

Viele Christen verstehen nicht, dass wir nicht zu Gott gehören, weil wir recht haben, sondern wenn wir in Gottes Gnade leben. 

Bist du noch nicht sicher, ob Gott deine Sünden vergeben hat? 

Bitte Jesus, dir zu helfen. Er sieht deine Not. Er liebt dich. 

Du kannst frei und offen mit Ihm sprechen. Bitte Jesus, deine Sünden zu vergeben und dich von deinen Sünden zu befreien.

Bist du noch nicht sicher, ob Gott deine Sünden vergeben hat?

Bitte Jesus, dir zu helfen. Er sieht deine Not. Er liebt dich.

Du kannst frei und offen mit Ihm sprechen. Bitte Jesus, deine Sünden zu vergeben und dich von deinen Sünden zu befreien.

Wer nun mit Jesus Christus verbunden ist, wird von Gott nicht mehr verurteilt.
Römer 8,1 HfA

Ist dein christliches Leben von Rechthaberei oder Streitsucht geprägt? Das ist Sünde. Bitte Gott dir einen besseren Weg zu offenbaren.

Dienstag, 25. Mai 2021

Gott in der Finsternis Suchen

 Gott sieht dein Leid und dienen Kummer, und es tut ihm Weh. Er will dich trösten.

Gott sieht deine Not, und er will dir helfen.

Gott sieht, wie du von den Erwartungen deiner Familie, deines Arbeitgebers oder deiner Gemeinde überfordert bist, und er will dir neue Kraft und Weisheit geben. Nicht alle dir auferlegten Pflichten sind von Gott.

Du schreist lautlos in deinem Herzen, „Wo ist Gott?“ Aber Gott ist da und er will die Augen deines Herzens öffnen, damit du seine Liebe erkennen kannst.

Kannst du Gottes lautlose Stimme hören?

Merkst du es denn nicht? Noch stehe ich vor deiner Tür und klopfe an. Wer jetzt auf meine Stimme hört und mir die Tür öffnet, zu dem werde ich hineingehen und Gemeinschaft mit ihm haben. Offenbarung 3,20 HfA

Man sagt, du sollst deine Bibel lesen, aber die Buchstaben sind für dich kalt und tot. Gott will deinen Geist erwecken.

»Bittet Gott, und er wird euch geben! Sucht, und ihr werdet finden! Klopft an, und euch wird die Tür geöffnet!

Denn wer bittet, der bekommt. Wer sucht, der findet. Und wer anklopft, dem wird geöffnet.

Würde etwa jemand von euch seinem Kind einen Stein geben, wenn es um ein Stück Brot bittet?
Oder eine Schlange, wenn es um einen Fisch bittet?

Trotz all eurer Bosheit wisst ihr Menschen doch, was gut für eure Kinder ist, und gebt es ihnen. Wie viel mehr wird euer Vater im Himmel denen Gutes schenken, die ihn darum bitten!« Matthäus 7,7–11 HfA


Bitte gib nicht auf. Gottes Herz pocht für dich. Ist Gott für dich verborgen? 

Wenn Gott sich verbirgt, tut er das nicht, damit du ihn nicht findest, sondern damit du suchst und ihn findet.

Montag, 24. Mai 2021

Gott Liebt Traumatisierte Opfer

In den Jahrzehnten nach dem Krieg gab es Juden, die nicht ertragen konnten, die deutsche Sprache zu hören.

Es gibt Frauen und auch Männer, die als Kinder so traumatisiert waren, dass sie selbst nie heiraten wollen. 

Manche werden homosexuell; andere leben in de facto Beziehungen. Andere fliehen schon als Teenager und werden obdachlos.

Es gibt auch viele Christen, die in Gemeinden so manipuliert und respektlos behandelt werden, dass sie sich in Gottesdiensten oft bedroht fühlen.

Gott hat uns Heimat, Familie, Ehe und Gemeinde gegeben, aber wenn diese Gaben Gottes durch Machtgier verdreht werden, gibt es so viele Opfer, die das Leben unerträglich finden.

Meine Frau und ich waren etwa zehn Jahre lang in einer wunderbaren Gemeinde. Viele liebten Gott mit freiem Herzen. Viele waren missionarisch auf der Straße aktiv.

Alle waren willkommen, Obdachlose, Hexen, Prostituierte, es spielte keine Rolle. Einige Esoteriker kamen, um Gott zu suchen, andere kamen, um gegen uns Hexerei zu betreiben, aber die Christen beteten mit Kraft und Autorität, sodass der Teufel nicht die Oberhand gewinnen konnte.

Eine solche Situation kann chaotisch werden. Es gibt einige Gemeinschaften, in denen die Leiter strenge Herrscher sind, vielleicht aus Machtgier, vielleicht aber auch aus Angst vor Chaos.

Unser Pastor sagte oft, es wäre einfach für ihn, Menschen zu kontrollieren, und schwieriger, freie Menschen zu leiten, aber für ihn war die Freiheit so wichtig.

Paulus glaubte auch an die Freiheit. Er war äußerst kritisch gegenüber Predigern, die hart regieren wollten. Er sagte den Christen in Korinth, dass sie sich einer solchen Führung nicht unterwerfen sollten.

Denn ihr ertragt es, wenn jemand euch knechtet, wenn jemand euch aufzehrt, wenn jemand euch einfängt, wenn jemand sich überhebt, wenn jemand euch ins Gesicht schlägt. 2. Korinther 11,20 ELB

Paulus kritisierte nicht nur die arroganten Prediger für ihre Grausamkeit, sondern auch die Christen, für ihren Gehorsam.

Grausamer Missbrauch von Autorität richtet verheerenden Schaden an. Viele Frauen und Männer wollen wegen strenger christlicher Eltern, Lehrer oder Prediger nichts mehr mit Gott oder der Gemeinde zu tun haben.

Eine gute Predigerin erzählte, wie sie auf der Straße unterwegs war und unter Prostituierten missionierte. Nicht wenige junge Frauen auf der Straße kamen von frommen christlichen Familien.

Wie können wir die verletzten Opfer für Jesus gewinnen?

Unser Vorbild ist Jesus. Er predigte sehr hart gegen die Sünden der überheblichen religiösen Leiter, aber er war sanftmütig und freundlich mit den verachteten Sündern.


Nun ist der Menschensohn gekommen, isst und trinkt wie jeder andere, und ihr wendet ein: ›Er frisst und säuft, und seine Freunde sind die Zolleinnehmer und Sünder!‹ Lukas 7,34 HfA 

Bist du selbst schwer verletzt, abgelehnt und traumatisiert? Musst du dich wieder unterwerfen, um Gottes Urteil zu entkommen? Viele ringen mit solch schrecklichen Gedanken.

Gottes Wege für dich sind ganz anders. Er will dich freundlich aufnehmen und dir mit Sanftmut helfen.

Samstag, 22. Mai 2021

Endzeit Wunder

 »Und es wird geschehen in den letzten Tagen, spricht Gott, da werde ich ausgießen von meinem Geist auf alles Fleisch; 

und eure Söhne und eure Töchter werden weissagen, und eure jungen Männer werden Gesichte sehen, und eure Ältesten werden Träume haben; Apg 2,17 Schlachter 2000

Wann ist das geschehen? „In den letzten Tagen.“ Was soll das bedeuten? In den letzten Tagen der alten jüdischen Nation.

Aber dieser Ausdruck hat auch eine andere Bedeutung. Wir leben jetzt in der Endzeit kurz vor der Wiederkunft des Herrn Jesus, der Zeit, in der der letzte aller schrecklichen Weltherrscher erscheinen wird.

Und ich will Wunder tun oben am Himmel und Zeichen unten auf Erden, Blut und Feuer und Rauchdampf; Apg 2,19 Schlachter 2000

Petrus zitiert den Propheten Joel.

Am Himmel und auf der Erde werdet ihr Wunderzeichen sehen: Blut, Feuer und dichten Rauch.

Die Sonne wird sich verfinstern und der Mond blutrot scheinen, bevor der große und schreckliche Tag kommt, an dem ich Gericht halte.

Wer dann meinen Namen anruft, wird gerettet werden!« ..
. Joel 3,3–5 HfA

Manche reformierten Christen glauben, dass Prophetie, Zeichen und Wunder nur für Bibelzeiten bestimmt waren, aber Martin Luther und John Knox haben Prophetien mitgeteilt, die erfüllt wurden.

In 1909 haben manche konservativen Christen in Berlin erklärt, dass die Zeichen und Wunder in der Charismatischen Bewegung von Unten kämen.

Die Pharisäer machten genau denselben Fehler, als sie die Wunder von Jesus für teuflisch erklärten.

In unserer Zeit sehen wir so viele Wunder. 

  • Ich kenne einen Christen in Deutschland, dessen kleinen Sohn mit seinem Schutzengel spielte.

  • Ich kenne eine Frau in Australien, die während einer OP den Himmel besuchte.

  • Ich habe mit einer persischen Frau in Deutschland gesprochen, die Jesus in einem Traum sah, als sie Muslimin war. Acht Jahre später bekehrte sie sich zu Jesus.

  • Eine mir sehr gut bekannte Frau entkam den sicheren Tod, indem Gott sie vor einer Kollision bewahrte.

    • Für Bremsen war es zu spät. Sie konnte einen Zusammenstoß nicht meiden. Dann spürte sie eine schreckliche Hitze. Das Fahrzeug fuhr durch ihr Auto, ohne Krach, ohne Schaden anzurichten. Das war wie in einem Fantasyfilm. Die Empfindung von Hitze dauerte einige Tage.

      Die extreme Vermehrung von Zeichen und Wundern in unserer Zeit sind ein Problem für viele konservativen Christen.

      Nicht alle Geschichten sind wahr und nicht alle übernatürliche Erscheinungen kommen von Gott.

      Wir müssen Offenbarungen prüfen, aber wenn wir alle seltsamen Ereignisse als Falschgeld verurteilen, werden wir auch die Wunder Gottes verwerfen.

      Vielleicht kommst du von einem konservativen Hintergrund. Du findest diese dramatischen Zeugnisse zweifelhaft, aber du bist nicht sicher.

      Wenn aber jemand von euch Weisheit mangelt, so bitte er Gott, der allen willig gibt und keine Vorwürfe macht, und sie wird ihm gegeben werden.
      Jakobus 1,5 ELB

      Bleib nicht, wo du bist. Ein echter Jünger ist einer, der immer von Gott selbst lernen will.

      Bleib nicht, wo du bist. Ein echter Jünger ist einer, der immer von Gott selbst lernen will.

      C. Peter Wagner war ein konservativer Dozent an einer Bibelschule in Amerika. Er hörte erstaunliche Zeugnisse von Wundern in Argentinien und Brasilien.

      Er besuchte Versammlungen, in denen arme Menschen neue Zähne oder Goldfüllungen bekamen. Er war dann überzeugt, dass es sich nicht um eine Täuschung handelte.

Freitag, 21. Mai 2021

Gib nie auf!

Lasst uns also nicht müde werden, Gutes zu tun. Es wird eine Zeit kommen, in der wir eine reiche Ernte einbringen. Wir dürfen nur nicht vorher aufgeben! Galater 6,9 HfA

Hast du beharrlich für einen Freund oder dein Kind gebetet? Hat Gott auf wundersame Weise eingegriffen?

Noch nicht? Bitte gib nicht auf! Gott sieht dein Seufzen. Er hört deine Gebete.

Ich betete 25 Jahre lang für meine Mutter und 40 Jahre für meinen Vater. Beide glaubten erst auf ihrem Sterbebett.

Mit 65 Jahren war ich immer noch Sprachlehrer. Ich war müde und hatte wirklich zu kämpfen, um mit meinen Problemen fertig zu werden, aber ich arbeitete weiter. 

Jetzt bin ich 72 und konnte genug Geld sparen, sodass ich jetzt im Ruhestand ohne finanzielle Sorgen leben kann.

Gib nie auf!

Verlass dich auf den Herrn und tue Gutes! Wohne hier in diesem Land, sei zuverlässig und treu! 

Freue dich über den Herrn, und er wird dir geben, was du dir von Herzen wünschst. Psalm 37,3–4 HfA

Wenn du Jesus nachfolgen willst, wird der Feind deiner Seele alle möglichen Taktiken anwenden, um dich von einem fruchtbaren Leben abzulenken.

Entmutigung. 

Deine Kinder sind erwachsen geworden und haben sich von Jesus abgewandt. 

Hör nie auf, deine Kinder zu lieben, für sie zu beten, ihnen zu helfen. Wenn du mit Hoffnung und Glauben betest, ist Gott in ihrem Leben am Werk, auch wenn du Jahre warten musst.

Krankheit.

Der Dieb kommt, um zu stehlen, zu schlachten und zu vernichten. Ich aber bringe Leben – und dies im Überfluss. Johannes 10,10 HfA

Der Feind deiner Seele will dich mit Krankheit überwinden, aber wir müssen dem Teufel im Glauben widerstehen, auch wenn wir kein Wunder von heute auf morgen bekommen.

Im Oktober 2018 erhielt ich schockiert eine Krebsdiagnose.

Ich betete heftig. Ich studierte Heilung in der Bibel und las wunderbare Heilungszeugnisse. Ich besuchte Gottesdienste, wo man für Heilung betete.

Ich war offen für den Heiligen Geist, aber auch für Strahlungstherapie offen, wenn Gott das wollte.

Zwei Jahre später habe ich einen Bericht nach einem MRT-Scan gelesen. Keine Spur mehr von den Tumoren. Gott heilte ohne Strahlentherapie!

Gib nie auf. Wenn du die Bibel liest, tu das mit der Führung des Heiligen Geistes. Höre zu, wenn Gott zu dir in Seinem Wort spricht. Sei offen für Eindrücke von dem Heiligen Geist, wenn du betest.

Bleib fest in deiner Jüngerschaft und Nächstenliebe. Gib nie auf!

Donnerstag, 20. Mai 2021

Christen haben doch Rechte

Es heißt bei euch: ›Liebe deinen Mitmenschen und hasse deinen Feind!‹ 

Doch ich sage euch: Liebt eure Feinde und betet für die, die euch verfolgen! Matthäus 5,43–44 HfA

Jesus hat genau das gesagt. Das ist radikal, nicht?

Ich aber sage euch: Widersteht nicht dem Bösen, sondern wenn jemand dich auf deine rechte Backe schlagen wird, dem biete auch die andere dar; Matthäus 5,39 ELB

Wenn du Christ bist, dann sind Hass und Rache dir strengstens untersagt.

Manche Christen wollen diese Befehle so extrem gehorchen, dass sie Pazifisten werden. Aber darf sich ein Opfer von Mobbing oder Gewalt überhaupt nicht wehren? Hat ein Christ, wie manche behaupten, keine Rechte?

Als Paulus einen Dämon aus einer Wahrsagerin austrieb, wurde er und sein Partner Silas geprügelt und ins Gefängnis geworfen.

Wie reagierte er?

Also sperrte er sie in die sicherste Zelle und schloss zusätzlich ihre Füße in einen Holzblock ein.

Gegen Mitternacht beteten Paulus und Silas. Sie lobten Gott mit Liedern, und die übrigen Gefangenen hörten ihnen zu. Apostelgeschichte
16,24–25 HfA


Egal, was dir widerfährt, deine Liebe zu Gott darf nie nachlassen. Wer Gott für Ungerechtigkeit beschuldigt, macht seine Situation noch schlimmer.

Und wie reagierte Gott?

Plötzlich bebte die Erde so heftig, dass das ganze Gefängnis bis in die Grundmauern erschüttert wurde; alle Türen sprangen auf, und die Ketten der Gefangenen fielen ab. Apg 16,26 HfA

Ich kenne einen Ex-Moslem aus Arabien, der sich in Jordanien als verfolgter Flüchtling registriert hat. 

Die muslimischen UN-Beamten wollten ihn nicht als Flüchtling nach Australien ziehen lassen. Als er in einem UN-Büro saß, war ein Beamter kurz davor, seinen Antrag abzulehnen, doch dann griff Gott ein.

Gott sandte einen kleinen Erdstoß. Das Gebäude begann zu wackeln. Die Beamten waren erschüttert. Sie spürten, dass Gott am Werk war. Plötzlich sagte die Beamtin: "Antrag genehmigt," und sie stempelte den Visumantrag.

Wie reagierte Paulus, als er durch den Heiligen Geist freigelassen wurde?

Der Gefängnisaufseher dachte, die Gefangenen seien geflohen, und er wollte sich töten, aber Paulus liebte seine Feinde.

»Tu das nicht!«, rief da Paulus laut. »Wir sind alle hier.«

Der Gefängnisaufseher ließ sich ein Licht geben und stürzte in die Zelle, wo er sich zitternd vor Paulus und Silas niederwarf.

Dann führte er die beiden hinaus und fragte sie: »Ihr Herren, was muss ich tun, um gerettet zu werden?«

»Glaube an den Herrn Jesus, dann werden du und alle, die in deinem Haus leben, gerettet«, erwiderten Paulus und Silas.

Sie verkündeten ihm und allen in seinem Haus die rettende Botschaft Gottes.
Apostelgeschichte 16,28–32 HfA

Manche Christen behaupten, ein Christ soll keine Rechte haben, aber dem ist nicht so.

Bei Tagesanbruch schickten die obersten Beamten die Gerichtsdiener mit dem Befehl zu ihm: »Lass diese Leute gehen!«

Der Gefängnisaufseher teilte das Paulus mit: »Die führenden Männer lassen euch sagen, dass ihr frei seid. Ihr könnt jetzt unbesorgt die Stadt verlassen.«

Doch Paulus widersprach: »Sie haben uns in aller Öffentlichkeit geschlagen und ohne jedes Gerichtsverfahren ins Gefängnis geworfen, obwohl wir römische Bürger sind. 

Und jetzt wollen sie uns heimlich und auf bequeme Weise loswerden! Aber das kommt gar nicht in Frage! 

Die Männer, die dafür verantwortlich sind, sollen persönlich kommen und uns aus dem Gefängnis führen.« Apg 16,35–37 HfA

Opfer von Mobbing und Missbrauch machen oft einen von zwei Fehlern.

Manche lernen, Missbrauch passiv hinzunehmen und sich als minderwertige Opfer zu betrachten. Viele sexuell missbrauchte Mädchen aber auch Jungen werden Prostituierten.

Dann gibt es andere, die mit Hass und Wut Gerechtigkeit oder Rache suchen. Es ist kein Fehler, Gerechtigkeit zu suchen, aber wir müssen lernen, wie Jesus und Paulus unsere Feinde zu lieben.

Mittwoch, 19. Mai 2021

Echte Christen keine Waschlappen

 In der antiken Welt der Bibel war der Wohlstand eine Erfahrung für wenige. 

Viele waren arme Tagelöhner und viele waren einfach Sklaven. Wenn wir die Lehren von Jesus lesen, spricht er oft von armen Tagelöhnern, Knechten und Sklaven.

Und er setzte sich und rief die Zwölf, und er sagt zu ihnen: Wenn jemand der Erste sein will, dann soll er der Letzte von allen und der Diener aller sein. Markus 9,35 ZB 2007

Als die jüdischen Jünger unter den Nicht-Juden missionierten, entstand eine ganz neue Bewegung Gottes. Es kam die Zeit, wo die Mehrheit der Jünger nicht mehr jüdisch waren.

Im römischen Reich war das Wirtschaftssystem auf Sklaverei basiert. Sehr viele der ersten Christen waren Sklaven. Sie hatten so gut wie keine Rechte. Sie mussten jedem Befehl gehorchen und jeden Wunsch ihrer Meister erfüllen.

Paulus schrieb, dass die christlichen Sklaven ihren Meistern gehorchen sollten. Sonst durfte der Meister seinen Sklaven peitschen oder umbringen.

Ihr Sklaven, gehorcht euren irdischen Herren mit aller Ehrerbietung und Gewissenhaftigkeit. Dient ihnen mit aufrichtigem Herzen, als würdet ihr Christus dienen. Epheser 6,5 NeÜ

Wie sollen wir als diese Lehre von Jesus heute verstehen?

und wer von euch der Erste sein will, soll aller Sklave sein.

Denn auch der Sohn des Menschen ist nicht gekommen, um bedient zu werden, sondern um zu dienen und sein Leben zu geben als Lösegeld für viele.
Markus 10,44–45 ELB


Es gibt Christen, die sich verpflichtet fühlen, jeden Wunsch ihrer Familie, jede Bitte ihres Chefs, jede Anweisung ihres Pastors zu erfüllen, als ob sie Leibeigene wären und jeder um sie herum ihr Herr.

Genau so verstehen sie die Lehre von Jesus, dass sie aller der Sklave sein sollen. Aber stimmt das eigentlich?

Jesus war als Kind gehorsam, aber als Prediger war er anders. Er war immer hilfsbereit. Er wollte allen Gutes tun, aber er war nicht dazu da, die Anweisungen der religiösen Führungsleute zu befolgen.

Wenn jedermann dein Meister ist, kannst du Jesus nicht nachfolgen.

Niemand kann zwei Herren dienen. Denn entweder wird er diesen hassen und jenen lieben, oder er wird sich an jenen halten und diesen verachten. Ihr könnt nicht Gott dienen und dem Mammon (dh Geld oder Habgier). Matthäus 6,24 ZB 2007

Gott verspricht, für unsere natürlichen Bedürfnisse zu sorgen. Eine Verherrlichung von Armut finde ich in der Bibel nicht. Aber es gibt Christen, die eine extreme Wohlstands-Lehre verbreiten. Da sehe ich manchmal Habgier auftauchen.

Geldgier kann dein Herr sein, aber nicht nur Geldgier kann uns von echter Jüngerschaft ablenken.

Wer zu mir kommt und nicht Vater und Mutter, Frau und Kinder, Brüder und Schwestern und dazu auch sein eigenes Leben hasst, kann nicht mein Jünger sein. Lukas 14,26 ZB 2007 

Sollst du also deine Familie hassen? Gott behüte! Die Bibel lehrt uns, unsere Eltern zu verehren.

Ihr Männer, liebt eure Frauen so, wie Christus seine Gemeinde liebt: Er hat sein Leben für sie gegeben, Epheser 5,25 HfA

Was meinte Jesus also?

»Wenn einer mit mir gehen will, so muss ich für ihn wichtiger sein als seine Eltern, seine Frau, seine Kinder, seine Geschwister, ja wichtiger als das eigene Leben. Sonst kann er nicht mein Jünger sein. Lukas 14,26 HfA

Die Christen, die sich immer verpflichtet fühlen, die Erwartungen anderer zu erfüllen, mögen nach dem Tod im Himmel sein, aber hier auf Erden können sie Jesus nicht folgen.

Wer Ja zu Jesus sagt, muss oft auch Nein zu anderen sagen können.

Dienstag, 18. Mai 2021

Nicht mehr entmündigte Kinder

Und er setzte sich und rief die Zwölf, und er sagt zu ihnen: Wenn jemand der Erste sein will, dann soll er der Letzte von allen und der Diener aller sein. Markus 9,35 ZB 2007

und wer von euch der Erste sein will, soll aller Sklave sein.

Denn auch der Sohn des Menschen ist nicht gekommen, um bedient zu werden, sondern um zu dienen und sein Leben zu geben als Lösegeld für viele.
Markus 10,44–45 ELB


Der Hauptpastor in der Gemeinde soll doch dazu da sein, allen zu dienen, oder? 

Es gibt treue Pastoren, von dem alles erwartet wird. Sie sollen 24 Stunden zur Verfügung sein. Viele geben nach ein paar Jahren wegen Burnout auf.

Für manche Christen ist der Pastor der allwissende Retter und auch der Sklave, der kein Leben für sich und seine Familie haben darf.

Einst erzählte unser Pastor von einem Telefonat in der Nacht. Ein Christ in der Gemeinde hatte ihn angerufen.

„Pastor. Es ist 2 Uhr und ich kann nicht schlafen. Kannst du für mich beten?“

Der Pastor antwortete: „Jetzt kann ich auch nicht schlafen.“

Der Pastor ist da, allen zu helfen, aber nicht wie eine junge Mutter mit hilflosen Babys, die nicht schlafen, sodass die Mutter auch nicht schläft.

Die Kehrseite von dieser krankhaften Situation ist, dass manche Mütter verlangen, dass ihre Kinder jahrelang abhängig und unterwürfig bleiben und nie selbständige Erwachsene werden. Die Mutter bleibt immer die Mutter, die immer zu helfen da ist, und die Kinder müssen sich immer unterwerfen.

Leider ist es auch so mit manchen Pastoren. Der Pastor arbeitet wie ein Sklave und erwartet permanente Abhängigkeit und unabdingbaren Gehorsam von den Mitgliedern.

Die meisten sind nicht so extrem und es gibt auch sehr gute Pastoren.

Er selbst, der Herr, hat die einen als Apostel bestellt, die andern als Propheten, wieder andere als Evangelisten oder als Hirten und Lehrer. Epheser 4,11 Bruns

Jesus hat uns begabte Leiter gegeben, aber nicht damit wir permanent abhängige Babys bleiben, und auch nicht, damit wir wie unabdingbar gehorsame Knechte bleiben sollen, die nichts ohne die Erlaubnis des Pastors unternehmen dürfen.

Was ist die Aufgebe der ordinierten Prediger und Leiter?

Sie sollen alle dazu beitragen, dass die Heiligen zur Ausübung ihres Dienstes zubereitet werden und dadurch der Leib Christi gebaut werde.
Epheser 4,12 Bruns

Jesus will auch dir geistliche Gaben schenken, damit du nicht nur dem Pastor in der Gemeinde hilfst, sondern auch dass du ein Scheinwerfer in der Welt sein kannst.

Die ordinierten Prediger sind von Gott beauftragt, unsere Gnadengaben freizusetzen, nicht damit wir permanent in der Gemeinde unauffällig abhängig und unterwürfig bleiben, sondern damit wir in der Welt mit Gottes übernatürlicher Kraft missionieren sollen.


Geht nun hin und macht alle Völker zu Jüngern: Tauft sie auf den Namen des Vaters und des Sohnes und des Heiligen Geistes, Matthäus 28,19 ZB 2007

Und wer darf taufen? Nur ordinierte Prediger? Wo steht das geschrieben?

Einst brachte meine Frau und ich eine Familie in die Gemeinde. Sie waren Asylanten aus dem Nahen Osten. Sie wollten sofort taufen lassen, aber unser Pastor konnte das nicht kurz vor Weihnachten tun.

Der Pastor stellte mir eine radikale Frage.

„Warum nicht sollst du sie selbst taufen?“ Das haben wir im Ozean getan. Unser geliebter Pastor kam unerwartet als Zuschauer und Gott hat uns wunderbar gesegnet.
 

Montag, 17. Mai 2021

Geistliche Kriegsführung

Wir sehen im Neuen Testament, dass der Krieg schon gewonnen ist. Der Teufel wurde am Kreuz von Jesus besiegt. Aber wenn Jesus den Krieg schon gewonnen hat, warum müssen wir noch kämpfen? Müssen wir noch kämpfen? Klar.

Denn unser Kampf ist nicht gegen Fleisch und Blut, sondern gegen die Gewalten, gegen die Mächte, gegen die Weltbeherrscher dieser Finsternis, gegen die geistigen Mächte der Bosheit in der Himmelswelt. Epheser 6,11 ELB

Aber manche sagen, wir müssen nicht kämpfen, weil der Kampf ist nicht unser Kampf, sondern der Kampf gehört dem Herrn.

Aber diese passive Sichtweise führt zu Katastrophen. Die Türkei war einst eine Region, wo das Evangelium wunderbar ausbreitete. Aber die Christen wurden nach und nach religiöse und keine hingegebenen Jünger mehr.

Dann kam Islam und die Christenheit wurde fast hundert Prozent abgeschafft. Der Teufel kann Kämpfe gewinnen, wenn wir nicht an Jesus festhalten und nicht für unseren Glauben mit Gottes Kraft kämpfen.

„… der Krieg gehört dem HERRN …“ 1. Samuel 17,47 ZB 2007

Dieser Bibeltext wird oft zitiert und falsch ausgelegt. Man sagt, wir müssen nicht gegen den Teufel kämpfen, weil der Kampf nicht uns, sondern dem Herrn gehört. 

… und damit jeder in dieser Versammlung weiss, dass der HERR nicht durch Schwert und Speer rettet, denn der Krieg gehört dem HERRN, und er wird euch in unsere Hand geben. 1. Samuel 17,47 ZB 2007

Aber wir müssen Bibeltexte im Kontext verstehen. David sagte diese Worte und dann kämpfte er gegen den Soldat Satans und schlug Goliath tot mit der übernatürlichen Hilfe des Herrn.

Es gibt Situationen, wo wir gegen den Teufel mit Gottes Hilfe kämpfen müssen und wir dürfen den Teufel besiegen, nicht mit unserer eigenen Kraft, sondern indem Gott übernatürlich eingreift, weil der Kampf dem Herrn gehört.

Ich betete lange für einige Frauen, die geisteskrank waren. Das waren keine passiven Gebete, sondern ein Kampf im Geist mit der Hilfe Gottes Geistes. Ich beharrte lange im Gebet, und nicht nur für ein paar Jahre. Ich habe dann erstaunliche Besserungen gesehen.

Wer nicht an geistlichen Kampf glaubt und nicht glaubt, dass Wunder notwendig sind, versteht sehr wenig von Nächstenliebe und Gebet.

Du brauchst kein Wunder, bis du ein Wunder brauchst.